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Facebook und Co.

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Wer seine Daten irgendwo ablegt, muss halt damit rechnen, dass sowas passiert. Zum Glück ist man ja nicht dazu gezwungen.
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Ist das jetzt schlimm? Besser gefragt: Ist das jetzt eine Neuigkeit?


Dass Facebook einigen Usern nur negative / positive Meldungen von Freunden anzeigt, um dann die Reaktionen zu messen und wissenschaftlich auszuwerten? Ja, ich glaube schon, dass das eine Neuigkeit ist. Ob es schlimm ist, muss jeder für sich bewerten.
 
Dass Facebook einigen Usern nur negative / positive Meldungen von Freunden anzeigt, um dann die Reaktionen zu messen und wissenschaftlich auszuwerten? Ja, ich glaube schon, dass das eine Neuigkeit ist. Ob es schlimm ist, muss jeder für sich bewerten.


Ich finde den Hype in den "klassischen Medien" ehrlich gesagt ein wenig scheinheilig. Medien manipulieren schon seit jeher die Nutzer. Ob es Leser, Zuhörer oder Zuhörer sind. Jedes Medium oder verschiedene Anbieter innerhalb eines Mediums versucht/en in irgendeiner Form den Nutzer zu beeinflussen.

Das gab es sogar schon vor 1933. Jetzt ist es eben das Internet und im speziellen Facebook. Ich halte das aber für mich persönlich für nicht neu.
 
Ich finde den Hype in den "klassischen Medien" ehrlich gesagt ein wenig scheinheilig. Medien manipulieren schon seit jeher die Nutzer. Ob es Leser, Zuhörer oder Zuhörer sind. Jedes Medium oder verschiedene Anbieter innerhalb eines Mediums versucht/en in irgendeiner Form den Nutzer zu beeinflussen.
Das gab es sogar schon vor 1933. Jetzt ist es eben das Internet und im speziellen Facebook. Ich halte das aber für mich persönlich für nicht neu.


Ist halt auch eine Frage des Betrachtungsstandpunkts. Für mich sind Spiegel und Co andere Medien. Sie "produzieren" quasi Nachrichten. Also gehe ich da auch mit einem anderen Wissen und einer anderen Einstellung heran.



Facebook sollte - nach meinem Verständnis bzw. so wie ich es kennengelernt habe - "Nachrichten" (im Sinne von Neuigkeiten von Freunden) wiedergeben. Ungefiltert. Aber gut ... seitdem auf dem Newsfeed nur noch die Leute erscheinen, mit denen man häufig in Kontakt steht, manipuliert Facebook durch den Algorithmus. Dieser Fall jetzt geht dann noch einmal weiter und Facebook manipuliert noch mehr.



Ich geb der Plattform noch 5 Jahre - höchstens. Dann gibts was neues und kein Mensch redet mehr von Facebook.
 
Da ich mich intensiv mit diesem Thema befasse, behaupte ich das zu wissen. Ja.


Das heißt, wenn man beispielsweise Threema nutzt, ist der NSA das piepegal und sie können trotzdem mitlesen? Mal angenommen, die hören Whatsapp, Threema und andere Messenger ab.



Erschwert man denen das wenigstens, d.h. sind die Kosten etwas höher?
 
Das heißt, wenn man beispielsweise Threema nutzt, ist der NSA das piepegal und sie können trotzdem mitlesen? Mal angenommen, die hören Whatsapp, Threema und andere Messenger ab.


Erschwert man denen das wenigstens, d.h. sind die Kosten etwas höher?


Nehmen wir mal an, du wärst das Unternehmen Google. Und zu dir käme der Geheimdienst NSA und sagt "lass mich mal bitte kurz in eurer Serverfarm wühlen?"



Whatcha gonna do, brother?
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Was könntest du (anderes) tun?

(aus wirtschaftlichen, nicht aus moralischen Gesichtspunkten)





Edit: Ich glaub, ich hab die Frage falsch verstanden.
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Die Energiekosten könnten etwas höher sein, da eine Encodierung natürlich Rechenkraft benötigt, welche allerdings durch die neuen Rechenzentren der NSA de facto unbegrenzt und mit einer Speicherkapazität für die globale Kommunikation der nächsten 30 Jahre zur Verfügung steht. Das alles geschieht vollautomatisch.



Die sicherste Fernkommunikation ist immer noch der Brief, wobei auch hier zumindest Absender und Adressat dauerhaft gespeichert werden
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Die Energiekosten könnten etwas höher sein, da eine Encodierung natürlich Rechenkraft benötigt, welche allerdings durch die neuen Rechenzentren der NSA de facto unbegrenzt ...


Ich habe noch einmal mit einer Freundin gesprochen, die zu dem Thema recherchiert hat . Sie meint, dass die Supercomputer der NSA die bisherigen Codes nicht knacken können. Threema sei da sicher.



Angeblich schaffen die besten Entschlüsselungscomputer Verschlüsselungen bis 80 bit. Gängig seien aber wohl 256 bit.



Es ging wohl auch das Gerücht um, dass die NSA einen Quantencomputer gebaut hätte. Durch dessen Architektur könnte jede Entschlüsselung ohne weiteres geknackt werden. Das wurde aber von Experten als Humbug zurückgewiesen, da die Technik noch nicht soweit sei.



Du merkst: Ich habe mich schlau gemacht oder es versucht
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Bin auf deine Antwort gespannt. Ich frage mich halt, was die NSA davon abhält, die größten und besten Supercomputer zu kaufen (also hohe Stückzahlen davon) und dadurch auch 256 bit Verschlüsselungen zu knacken. Angeblich gäbe es solche Supercomputer noch nicht.



@vega: Threema sitzt ja in der Schweiz und da kann man zumindest hoffen, dass sie ihre Schlüssel nicht rausgeben, wie es Facebook oder google höchstwahrscheinlich tun.
 
@ Johnny



Es ist nicht unwahrscheinlich das die NSA sowohl in Software als auch in Hardware Backdoors eingebaut hat die es ihnen ermöglicht Verschlüsselungen zu umgehen, gab auch irgendwo einen Artikel aus den Snowden Dokumenten zu dieser Thematik.
 
Es spielt keine Rolle ob etwas mit 16 oder 512 bit verschlüsselt wird, wenn die Verschlüsselung einmal geknackt ist bzw. der Schlüssel "gestohlen" wurde. Ansonsten trifft das zu was jimjones schreibt.

Gerade letzte Woche wurde bsp. von diesem deutschen Studenten berichtet, der einen Server für abhörsichere Verbindungen anbot, bis er mitgeteilt bekam, dass sein Rechner seit Monaten intensiv überwacht bzw. ausgespäht wurde. In diesem Zusammenhang wurde nochmals darauf hingewiesen, dass gerade verschlüsselte Kommunikation von Privatleuten logischerweise die Aufmerksamkeit von Diensten auf sich zieht.

Mein Interesse an diesem Thema haben auch erst Gespräche mit Kommunikations und Aufklärungsspezialisten der amerikanischen Luftwafffe erweckt und wie die über das Thema denken und vor allem darüber lachen.
 
Es spielt keine Rolle ob etwas mit 16 oder 512 bit verschlüsselt wird, wenn die Verschlüsselung einmal geknackt ist bzw. der Schlüssel "gestohlen" wurde. Ansonsten trifft das zu was jimjones schreibt.


Klar, wenn der Schlüssel gestohlen wurde, dann ist es egal, wie sicher der eigentlich wäre. Und jimjones fügt der Diskussion auch einen interessanten Aspekt zu.



Allerdings ist Threema ja nicht google oder Facebook. Und: Jeder User hat bei Threema seinen eigenen Schlüssel.






Gerade letzte Woche wurde bsp. von diesem deutschen Studenten berichtet, der einen Server für abhörsichere Verbindungen anbot, bis er mitgeteilt bekam, dass sein Rechner seit Monaten intensiv überwacht bzw. ausgespäht wurde. In diesem Zusammenhang wurde nochmals darauf hingewiesen, dass gerade verschlüsselte Kommunikation von Privatleuten logischerweise die Aufmerksamkeit von Diensten auf sich zieht.


Gut, ein Privatmann kann sich eventuell weniger gut schützen als es ein Unternehmen kann, welches mehr Ressourcen zur Verfügung hat.




Mein Interesse an diesem Thema haben auch erst Gespräche mit Kommunikations und Aufklärungsspezialisten der amerikanischen Luftwafffe erweckt und wie die über das Thema denken und vor allem darüber lachen.


Okay, das ist bedenklich.



Ich versuche mir auch nur eine Meinung zu bilden. Ich habe jetzt von zwei gut informierten Seiten (du und meine Bekannte) unterschiedliche Einschätzungen gehört. Generell fehlt mir allerdings das technische Wissen, um mir abschließend eine Meinung zu bilden. Generell bin ich allerdings so misstrauisch, dass ich denke, dass die NSA in den meisten Fällen einen Weg finden wird. Schließlich haben die alles Geld der Welt und de Zugang zu den besten Technologien, da die Marktführer in jedem Bereich aus den USA stammen (Apple, Microsoft, Cisco, google, Facebook, skype ... u name it ...).
 
Klar finden die immer einen Weg. Aber das ist kein Grund, auf Verschlüsselung zu verzichten.



Ich verschlüssele auf der Arbeit alle Mails mit personenbezogenen Daten, schreibe auch sonstigen Käse verschlüsselt und nutze Threema.



Mich amüsiert der Gedanke, dass die NSA erst dekodieren und dann übersetzen muss, dass der letzte Stuhlgang erst ein "infernalisches Höllenfeuer" entfacht hat, dann wie "eine Splitterbombe detonierte" und sich der Raum mit "hochgradig toxischen Gasen füllte".



Wenn sowas 1 Milliarde Menschen durchziehen, können die spionieren wie sie wollen - die bräuchten dann für einen Tag Echtzeit 2 Monate Auswertungszeit und könnten trotzdem keine Terroristen aufspüren, sodass auch sie irgendwann ein Kosten-Nutzen-Problem bekommen.



Allerdings ist es einfach absurd, wie faul die meisten Menschen sind.

Da werden von Parteien/Vereinen/Unternehmen munter Kunden- und Mitgliedsdaten durch die Gegend geschickt.

Wenn man bei Onlinebewerbungen nach Verschlüsselungsmöglichkeiten fragt, erntet man nur Unverständnis, und so weiter.



Kann man verdenken, dass Kriminelle, Geheimdienste oder kriminelle Geheimdienste genau hinschauen, was offen wie ein Werbeblättchen vor ihre Augen gehalten wird?
 
Wenn sowas 1 Milliarde Menschen durchziehen, können die spionieren wie sie wollen - die bräuchten dann für einen Tag Echtzeit 2 Monate Auswertungszeit und könnten trotzdem keine Terroristen aufspüren, sodass auch sie irgendwann ein Kosten-Nutzen-Problem bekommen.
Terroristen aufspüren ist ja auch echt gemein
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Das sollte man mit allen Mitteln bekämpfen.
 
Terroristen aufspüren ist ja auch echt gemein
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Das sollte man mit allen Mitteln bekämpfen.


Die "Terroristen" von heute sind nicht zwangsläufig die "Terroristen" von morgen.



Die Wahrscheinlichkeiten stehen nicht schlecht, dass du und ich auch mal in 20, 30 Jahren "Terroristen" sein könnten.

Wir (Bürger) sind im Krieg mit den Geheimdiensten und den sollten wir tunlichst gewinnen.



Wenn diese Akteure nicht schleunigst in einen angemessenen demokratischen Rahmen gezwängt werden, sind Erzählungen wie 1984 oder andere Dystopien nur noch lauschige Geschichten über ein besseres Leben...



Wenn ich meinen bescheidenen Beitrag zur Sabotage leisten kann, dann mache ich das natürlich.



Das Perfide an der Sache ist nur, dass die scheinbar "besten" (= effizient und ohne demokratische Kontrolle) Geheimdienste uns beiden keine Rechenschaft schulden...



Edit: Ich halte die NSA (für mich persönlich) für die perspektivisch größere Gefahr als irgendeinen Islamisten, oder welche Art von "Terror" gerade in Mode ist. Das kann ja jeder so sehen, wie er es mag. Noch geht das ja.
 
Ich glaube hier liegt der wesentliche Gegensatz.


Ist ja alles völlig in Ordnung.



Ich werde weiterhin fb und google meiden und Mails und Messaging (wenn möglich) verschlüsseln.

Dir und jedem Anderen würde ich aber zumindest beruflich auch dazu raten. Was in den meisten Unternehmen an Datensicherheit abgeht ist zur Zeit echt lächerlich.
 
Threema speichert die Nachrichten im Klartext, zumindest bei iOS, daher würde ich nicht ausschließen, dass das auch bei Android oder Windowsmobil so (geplant) sein könnte.


https://de.wikipedia.org/wiki/Threemahttps://de.wikipedia.org/wiki/Threema


"Im August 2013 wurde bekannt, dass die verschlüsselt versendeten Nachrichten unter iOS im Klartext in der Datensicherung des Geräts gespeichert werden, sofern das verwendete Gerät nicht über eine Codesperre geschützt ist."



Dein "Threema speichert" klingt so, als würde es auf Servern von Threema gespeichert.



Und iOS (MacOS) ist eine ganz andere Architektur als Android oder Windows (Mobile).
 
Dein "Threema speichert" klingt so, als würde es auf Servern von Threema gespeichert.


Na, für Dich vielleicht
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Es ist aber tatsächlich so, dass hier die Speicherung seitens Apple (nicht auf deren Servern, sondern auf dem Phone) und nicht seitens Threema erfolgt - da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt, sry.






Und iOS (MacOS) ist eine ganz andere Architektur als Android oder Windows (Mobile).


Ändert nichts daran, dass auch da entsprechende Funktionen eingebaut werden könnten. Generell halte ich keines dieser drei Betriebssysteme für vertrauenswürdig.
 
@ FFF



Habe gerade einen Panorama-Beitrag vom 03.07.14 gesehen und weiß jetzt: Ich bin ein Extremist.



Wie übrigens jeder Andere auch, der mal auf der HP vom torproject.org war.



Einem NDR-/WDR-Team ist es gelungen, Teile eines NSA-Virus (http://de.wikipedia.org/wiki/XKeyscorehttp://de.wikipedia.org/wiki/XKeyscore) zu entschlüsseln. Dabei kam sowohl eine Liste mit überwachten IP-Adressen zum Vorschein, als auch Kommentare zu überwachten Seiten und Kategorisierung derer Besucher.



Mir als Terroristen gestehst du doch dann bestimmt zu, dass ich versuche, meine Privatsphäre im Internet einigermaßen zu schützen und das Entschlüsseln meiner privaten Korrespondenzen zumindest etwas zu erschweren, oder?



Edit: Ging dann doch schneller als ich dachte...
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Im ARD gab es letzte Woche eine ziemlich gute Doku zum Thema Hacker, falls sich jemand für die Thematik interessiert kann er sie sich mal anschauen, u.a. wird dort auch auf den "Unfall" von Michael Hastings eingegangen der in den Mainstreammedien kaum Beachtung bekommen hat.



http://www.ardmediathek.de/tv/Repor...rste/Video?documentId=22390024&bcastId=799280http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Im-Visier-der-Hacker-Wie-gef%C3%A4hrlich-wi/Das-Erste/Video?documentId=22390024&bcastId=799280
 
Facebook oder Twitter würde ich sowieso nicht privat nutzen, zumal es auch einfach mehr als genügend Alternativen gibt. Für geschäftliche Accounts kommt man aber wegen der Reichweite wohl nicht darum herum - aber da kann man die Posts ja aufs nötigste beschränken.
 
Facebook oder Twitter würde ich sowieso nicht privat nutzen, zumal es auch einfach mehr als genügend Alternativen gibt. Für geschäftliche Accounts kommt man aber wegen der Reichweite wohl nicht darum herum - aber da kann man die Posts ja aufs nötigste beschränken.
Bringt dir aber nichts, wenn deine Freunde alle ausschließlich Facebook nutzen. Ich habe mich auch jahrelang dagegen gewehrt, nur nachdem Wkw von der RTL Gruppe gekauft wurde, sind immer mehr zu Facebook gewandert. Mir blieb gar nichts anderes übrig als auch zu wechseln, da ich sonst nichts mehr mitbekommen hatte :(
 
Hm. Wenn's aber keiner privat nutzen würde, würden Facebook und Twitter auch für Unternehmen keinen Sinn machen. Und bei Twitter ist die Suche nach Alternativen auch davon abhängig, ob man sich informieren oder einfach das Internet vollkotzen möchte. Oder beides, so wie ich.
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Vielleicht hat das jemand von euch auch mitbekommen...
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