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Ex-Profi Peter Burgstaller erschossen

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Ehemaliger Salzburg-Tormann tot auf südafrikanischem Golfplatz gefunden

Linz - Der 43-jährige ehemalige Profi-Fußballer Peter Burgstaller ist am Freitag auf einem Golfplatz in Durban in Südafrika erschossen worden. Er sei vom Sicherheitspersonal auf der mit einem Elektrozaun gesicherten Anlage mit einem Brustschuss gefunden worden.



Burgstaller, früher Tormann beim SV Salzburg, befand sind seit Freitag in Südafrika. Die südafrikanische Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, man geht von Raub als Tatmotiv aus.



Peter Burgstaller führte zuletzt die Event-Agentur BSP in Salzburg-Hallein. In der Hafenstadt Durban sind über das Wochenende mehr als 3.000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die Vorrundenauslosung für die Fußball-WM 2010 in Südafrika zu verfolgen. (APA/dpa)





http://derstandard.at/?url=/?id=3125380http://derstandard.at/?url=/?id=3125380
 
unnötig so die welt verlassen zu müssen
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auch von mir mein beileid
 
Von mir auch mein Beileid. Da wird die Sicherheitsdiskussion um die WM 2010 wieder in vollem Gange sein.
 
erstmal mein beileid an die famillie.. tragisch, wenn man so einer unnötigen und feigen tat zum opfer wird...
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aber gerade der neuerliche vorfall mit dem tragischen tod von burgstaller stimmt nachdenklich, ob diese WM für den kontinent afrika nicht noch zu früh ist. ich bin auch afür, das der afrikanische verband endlich eine WM verdient hat. aber man sollte deswegen die sicherheitsvorkehrungen nicht vergessen, da bin ich doch ziemlich am zweifel, vor allem für johannisburg.



die stadien um oder neubauten verzögern sich erheblichst, es wird oft gestreikt, die infrastruktur muss noch stark verbessert werden,usw. ich hätte ses klüger gefunden, diese WM an ein anderes land zu geben, aber mit der zusage das südafrika 2014 100%ig die WM hat..dann hätte man mehrere jahre zeit gehabt, alles zu verbessern.. jetzt sind nur novh 2,5 jahre zeit,und es gibt noch viel zu viel zu verbssern..



ich hoffe auf eine fantastische WM und gönne es südafrika von herzen, aber der zweifel bleibt...
 
Von mir auch,die Sicherheitsdiskussion ist schon in vollem Gange... So ein Kriminalfall ist sicher nicht die Werbung für die WM in Südafrika und dass so lange vor dem eigentlich Turnier...
 
aber gerade der neuerliche vorfall mit dem tragischen tod von burgstaller stimmt nachdenklich, ob diese WM für den kontinent afrika nicht noch zu früh ist.


Für den Kontinent Afrika? Scheren wir doch einfach mal 53 Länder über einen Kamm??



Es wird keine europäische oder amerikanische WM werden, ich hoffe dem sind sich FIFA und Sepp Blatter und alle Fans bewußt. Ich sehe die WM als Chance für Südafrika, dass sie dem Westen zeigen können, dass es funktioniert, auch wenn man keine Milliarden in die Infrastruktur pump (pumpen kann/will...).
 
@johnny:



ja,in dem falle schon... weil ich kein afrikanisches land sehe, das derzeit den sicherheitsbestimmungen gerecht werden könnte.. gerade südafrika darf man da schon sehr kritisch sehn, wenn man bedenkt das johannesburg eine der gefährlichsten städte der welt, mit einer der höchsten verbrechens / mord- raten ist.. zu dem siehts mit den stadion-bauten auch net wirklich rosig aus, trotz deurscher (u.a.) hilfen und unterstützung...



ich finde es 4 jahre zu früh....
 
@johnny:


ja,in dem falle schon... weil ich kein afrikanisches land sehe, das derzeit den sicherheitsbestimmungen gerecht werden könnte.. gerade südafrika darf man da schon sehr kritisch sehn, wenn man bedenkt das johannesburg eine der gefährlichsten städte der welt, mit einer der höchsten verbrechens / mord- raten ist.. zu dem siehts mit den stadion-bauten auch net wirklich rosig aus, trotz deurscher (u.a.) hilfen und unterstützung...



ich finde es 4 jahre zu früh....


Naja hast auch schon irgendwo Recht...selbst in Ländern wie Ägypten, Tunesien oder meinetwegen Ghana sieht es mit der Sicherheit nicht so rosig aus, da due Geheimdienste zB Terroranschläge nicht ohne weiteres aufdecken können.



Ich finde das Argument mit der Infrastruktur nur immer etwas naja...wenn die WM immer größer und perfekter sein muss (oder auch Olympia), dann ist das irgendwie am Sinn der WM vorbei und irgendwann kannst du sie nur noch an einen Kreis aus 5- höchstens 10 Länder geben.
 
aber man muss doch zugeben, das es auch stimmt.. die infrastruktur in südafrika ist, naja.. solala.. da muss man auch bedenken was die fans für anfahrtswege haben.. net jeder kann da wie de blatter sepp mal mitm flugzeug hin und her fahren.. da muss auch den fans einigermassen was "geboten" werden, seis durch züge, strassenbahn oder autos (sprich strassen)...



ich persönlich war noch net dort (und hätte, ganz ehrlich, viel zu viel angst dazu.. besonders als weisser) aber es kamen schon einige berichte und dokus in letzter zeit.. und selbst mit zügen / strassenbahnen scheints da net so wirklich gut auszusehn..und die zeit läuft langsam weg...
 
ich denke, die fifa bereut diese entscheidung schon. haben ja ab 2018 die rotation im wettbewerb abgeschafft.so wird der druck von den verantwortlichen genommen, ländern wie den USA eine wm zu geben... es wird schwierig für South africa... weiss nicht ob jemand von euch schon mal da war aber es ist echt ne menge zu tun. öffentliche verkehrsmittel kaum vorhanden, wie vorher angesprochen die kriminalität ist imens, die flughäfen sind eine katastrophe. ich sage das nicht als verwöhnter westler. habe jahrelang in afrika, asien & der caribic gelebt.da sind die standards einfach anders.



sepp blatter wird an diesem turnier gemessen, da er es auch durchgeboxt hat. ist sowas wie sein baby, mal gespannt wann er den druck erhöht.
 
hab das ganze gestern bei der auslosung gehört.

gibts schon erkenntnisse, ob burgstaller rein zufällig das opfer war

oder gabs nen anderen tathintergrund?
 
Sicherheitsrisiko Südafrika?

Durban - Die Ermordung des ehemaligen österreichischen Fußballprofis Peter Burgstaller in Durban hat die Sicherheitsdebatte um die WM 2010 in Südafrika neu belebt.

Der 43-Jährige war unmittelbar vor der WM-Auslosung auf einem luxuriösen Golfplatz nahe der Stadt mit einem Brustschuss entdeckt worden, teilte die Polizei mit.



Burgstaller war nicht Mitglied der österreichischen Delegation, doch sein gewaltsamer Tod sorgte für einen Schock in der versammelten Fußball-Familie. "Es ist tragisch, was da passiert ist, und es wird natürlich mit der WM in Verbindung gebracht, auch wenn es nichts damit zu tun hat", sagte der deutsche Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff, der den Toten aus gemeinsamen Zeiten bei Austria Salzburg kannte.



Auch Franz Beckenbauer zeigte sich erschrocken. "Man muss die Gründe kennen, bevor man einen Kommentar abgibt. Wir sind natürlich alle betroffen. Wir sind zusammen hergeflogen. Man muss abwarten, was die genaue Ursache ist", sagte er im "ZDF".



"Das ist ein Wahnsinn", meinte der ehemalige Bundesliga-Profi Andreas Herzog als Mitglied der österreichischen Delegation. Der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, betonte in der "ARD", dass Südafrika als Gastgeber weiter großes Vertrauen genieße, auch "wenn es im Moment schwer fällt".





"Er ist ein Tourist"

FIFA-Präsident Joseph Blatter versuchte, den tragischen Vorfall herunterzuspielen und dementierte eine Verbindung zu dem sportlichen Großereignis - das Opfer sei nicht für die Auslosung nach Südafrika gereist. "Er ist ein Tourist. Er ist kein Mitglied der Delegation. Wir beklagen den Tod, so wie wir in unserer Organisation jeden Tod beklagen", sagte der Chef des Weltverbandes.



Man könne das Verbrechen nicht in Beziehung zu den Vorbereitungen auf die erste Fußball-WM in Afrika setzen. "Eine Parallelität herzustellen, wäre eine unzulässige Antwort", sagte der Schweizer. Weltweit gebe es Verbrechen, sagte Blatter und verwies auf einen Überfall auf ein 16 Jahre altes Mädchen in Zürich.



Treffen mit Beckenbauer

Nach Angaben von DFB-Generalsekretär Niersbach hatten sich Burgstaller und Beckenbauer zufällig auf dem Flug nach Durban getroffen. Dabei habe der Österreicher Beckenbauer um Karten für die Auslosung gebeten. "Diese Anfrage wurde auf den Weg gebracht", sagte Niersbach.



Burgstaller befand sich seit Freitag in Südafrika und war nach dem Einchecken im Hotel auf den mit einem Elektrozaun gesicherten Golfplatz gegangen. Als Sicherheitspersonal seine Leiche fand, waren Handy und Golfausrüstung verschwunden. Der zweifache Familienvater hatte nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur "APA" eine Event-Agentur in Salzburg geführt.



Kriminalitätssumpf

Sein Tod ist eine weitere Gewalttat im künftigen WM-Gastland, wo nach der jüngsten offiziellen Polizeistatistik im vergangenen Jahr 19.202 Morde registriert wurden - mehr als 52 Morde pro Tag. Hinzu kommt eine ebenso hohe Zahl versuchter Morde. Die Zahl der schweren Raubüberfälle lag 2006/07 (31. März) bei 126.558.



Auch die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen erreicht mit mehr als 50.000 pro Jahr traurige Rekordwerte. Nach den Erkenntnissen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses enden gerade mal 30 Prozent aller Straftaten mit einer Verurteilung der Täter.



"Weckruf"

Die oppositionelle Demokratische Allianz (DA) sprach von einem "Weckruf" für die Polizei. Sie müsse endlich effektiver gegen Verbrechen vorgehen. Der Präsident der südafrikanischen Golfanlage, auf der Burgstaller erschossen wurde, forderte in der Zeitung "Sunday Tribune" angesichts der Unfähigkeit der Regierung bei der Kriminalitätsbekämpfung zum WM-Boykott auf.



Die Organisatoren hatten betont, dass sich kein Auslosungs-Gast Sorgen um seine Sicherheit machen müsse.



Bierhoff ausgeraubt

Oliver Bierhoff erlebte unterdessen eine unangenehme Überraschung. Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet wurde ihm im Hotel die Aktentasche geklaut. Darin befanden sich neben Unterlagen für die Auslosung der WM- Qualifikationsgruppen auch der Reisepass und das Mobiltelefon des Ex- Profis. "Wenn man sieht, was heute noch passiert ist, ist das nicht tragisch. Das ist alles ersetzbar", sagte Bierhoff. Seit der Vergabe der WM an Südafrika im Mai 2004 wird die hohe Kriminalitätsrate im Kap-Staat als großes Problem für das Turnier im Jahr 2010 gesehen.



In Durban sind über das Wochenende mehr als 3000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die in weltweit 200 Ländern übertragene Vorrundenauslosung für die Fußball-WM zu verfolgen. In der Stadt patrouillieren daher mehr als 1000 zusätzlichen Soldaten und Polizisten. Zusätzlich sind diverse Armee- und Polizeihelikopter aufgeboten.



http://www.spox.com/de/sport/fussba...er-in-Durban-vor-WM-Auslosung-erschossen.htmlhttp://www.spox.com/de/sport/fussball/0711/News/Oesterreicher-in-Durban-vor-WM-Auslosung-erschossen.html
 
Finde es persönlich mehr als verantwortungslos dort eine WM Endrunde auszuspielen! Sorry. Das geht ma' garnicht!
 
Is doch schon seit Jahren klar was da "unten" abgeht. Mir ist unbegreiflich wie man da ne WM veranstalten kann!
 
Mordfall Burgstaller: Verdächtige festgenommen

Johannesburg - Nach dem Mord am österreichischen Ex-Profi Peter Burgstaller in der Nähe von Durban hat Südafrikas Polizei drei Verdächtige festgenommen.



Zwei von ihnen hatten nach Angaben von Polizeisprecherin Zandra Hechter Dinge in ihrem Besitz, die wahrscheinlich dem Toten gehörten. Der dritte Mann war zuvor wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz festgenommen worden. Experten prüfen zur Zeit, ob es sich bei seiner Pistole um die Tatwaffe handelt. Sie soll in der Nähe des Golfhotel-Geländes sichergestellt worden sein, auf dem Burgstaller am Freitag erschossen aufgefunden worden war.



Nach Angaben des österreichischen Honorarkonsuls in Durban, Gerald Seitter, waren Burgstaller Frau, seine Schwester und deren Ehemann zur Identifizierung und Überführung der Leiche in dem Kap-Staat eingetroffen.



Der einst für den SV Salzburg als Torwart tätige Burgstaller war kurz nach dem Einchecken auf dem Golfplatz durch einen Schuss in die Brust getötet worden. Wenige Stunden vor der weltweit übertragenen Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen in Durban hatte sein Tod ein Schlaglicht auf die prekäre Sicherheitslage im künftigen Gastland der Weltmeisterschaft 2010 geworfen.
 
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