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Erikssons Pläne

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15. Januar 2006Druckversion
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[size=-2]Falscher Scheich legt Eriksson rein
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Ein Flug nach Dubai und Champagner auf einer Luxusyacht: Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson ist auf eine Einladung von einer Londoner Boulevardzeitung reingefallen - und hat dabei mögliche Zukunftspläne ausgeplaudert.



London - Eriksson fiel dabei offenbar auf den in England bekannten Undercover-Reporter Mazher Mahmood herein. Mahmood hatte sich als Scheich ausgegeben und sich mit Eriksson in einem 7-Sterne-Hotel in Dubai getroffen. Dem Berichterstatter der "News of the World" offenbarte der Schwede allerlei Geheimnisse. Demnach zeigte sich Eriksson bereit, nach der Fußball-WM in diesem Sommer seinen Job als Nationaltrainer vorzeitig aufzugeben. Eigentlich läuft sein Vertrag noch bis 2008. "Fünfeinhalb Jahre als englischer Teammanager sind eine lange Zeit", sagte Eriksson.



Beim Dinner soll Eriksson zudem die Idee geäußert haben, als Trainer zum Premier-League-Club Aston Villa zu wechseln und dort mit finanzieller Unterstützung des Scheichs eine große Mannschaft aufzubauen. Mit finanzieller Unterstützung durch den Scheich könnte er bei Aston sein Traumteam zusammenstellen. Als Gehaltsvorstellung soll er eine Summe von fünf Millionen britischen Pfund (umgerechnet rund 7,3 Millionen Euro) netto genannt haben.



Zugleich deutete Eriksson an, David Beckham zum Wechsel von Real Madrid zu Villa bewegen zu können. Das Blatt zitiert den Trainer mit den Worten, Beckham sei bei Real nach der dritten Saison ohne Titel "ein wenig frustriert" und wolle nach England zurück. Stürmer Michael Owen sei bei seinem Verein in Newcastle ebenfalls "nicht glücklich". Zugleich soll sich Eriksson über das "heftige Temperamt" seines Nachwuchs-Stars Wayne Rooney beklagt und National-Verteidiger Rio Ferdinand Faulheit unterstellt haben.



"News of the World" hatte mit seinem als Scheich getarnten Reporter Mahmood bereits mehrfach Prominente reingelegt. Erikssons Manager Athole Still bestätigte das Treffen, bezeichnete das Vorgehen der Boulevardzeitung jedoch als "böse Falle". Tatsächlich habe es mit dem vermeintlichen Prinzen Gespräche über den Einstieg in einen Erstliga-Club gegeben. Der Rest des Artikels sei aber "reine Fantasie". Der englische Fußballverband FA wollte zunächst keinen Kommentar abgeben.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,395416,00.html



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Wieso das? Wenn man fremden Menschen interne Dinge ausplaudert, muss man sich nicht über das Ergebnis wundern.



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<span>[font=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif]22. Januar 2006[/font]
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[size=-2]ERIKSSON-ZUGABE[/size]
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[size=-2]Korruptionsvorwürfe gegen drei englische Clubs
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Neuer Wirbel um Eriksson: Englands Nationaltrainer soll in einem Gespräch mit einem getarnten Zeitungsreporter nicht nur über seine Spieler hergezogen sein. Er soll auch drei Premier-League-Clubs der Korruption beschuldigt haben.



London - Kaum hatten sich die Wogen der Entrüstung über Äußerungen des Teammanagers der englischen Nationalmannschaft gegenüber einem als Scheich verkleideten Reporter der Zeitung "News of the World" gelegt, brachte die Gazette heute weitere pikante Auszüge aus dem Gespräch. Angeblich hat der schwedische Fußball-Lehrer Korruptions-Vorwürfe gegen drei englische Premier-League-Clubs erhoben. Die Vereine sollen in illegale Zahlungen bei Spieler-Transfers involviert sein. Beim englischen Fußballverband FA wollte sich zunächst kein Verantwortlicher zu den Vorwürfen äußern.



Die Clubs wurden angeblich vom schwedischen Fußball-Lehrer genannt, die Zeitung sah aber aus rechtlichen Gründen von einer Veröffentlichung der Namen ab. Die Aussagen sollen offenbar bei besagtem Meeting in Dubai mit dem Journalisten gefallen sein. Der Reporter hatte dem Trainer in einem Luxus-Hotel das Ende seiner Teammanager-Karriere in Diensten des englischen Verbandes FA nach der WM 2006 in Deutschland und das Interesse an einem Wechsel zu Aston Villa entlockt.



Auch Ferguson bekommt sein Fett weg



Einmal in Fahrt, holte Eriksson zum Rundumschlag aus. ManU-Trainer Sir Alex Ferguson hätte nach dem Gewinn der Champions-League, Meisterschaft und Pokal 1999 abtreten sollen. "Er hätte nach dem Triple 'Danke, Tschüss, das war es' sagen sollen", wird Eriksson zitiert. Außerdem würde Ferguson seine Spieler wie Schuljungen behandeln.



Inzwischen hat der 61-Jährige die Zeitung verklagt. Auf Grund der Eriksson-Aussagen war der Coach zuletzt stark unter Druck geraten. Er wurde unter anderem vom Club-Chef von Premier-League-Aufsteiger Wigan Athletic zum Rücktritt aufgefordert. Eriksson erklärte inzwischen, dass er seine Entlassung für gerechtfertigt halte, sollte der Weltmeister von 1966 bei der WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) nicht mindestens das Halbfinale erreichen.



Im Falle eines Titelgewinns will der Schwede sein Amt freiwillig zur Verfügung stellen. "Ich habe immer gesagt, dass ich an Ergebnissen gemessen werden will. Wenn wir nicht das Halbfinale erreichen, ist es nur fair, wenn ich den Job nicht weitermachen darf", sagte Eriksson.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,396695,00.html
 
@ben, das sehe ich aber genauso wie Du. Loyal gegenüber seinem Arbeitgeber ist das nicht gerade.
 
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