So, morgen dann der Abschluss dieser Saison, mit dem EM-Quali.-Spiel gegen die Slowakei - hab mal wieder einen Thread dazu eröffnet...
Die Zeit ist reif, den Meilenstein schlechthin zu setzen auf den Weg zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Im einzigen Match der Qualifikations-Gruppe D bietet sich der deutschen Elf zum Saisonabschluss gegen die Slowakei die einmalige Gelegenheit, ihren Vorsprung auf die Verfolger Tschechien und Irland auf fünf beziehungsweise sechs Punkte auszubauen. Das wäre von immenser Wichtigkeit, denn im September und Oktober warten die schweren Auswärtsspiele auf der Insel, wenn die Gastgeber der Löw-Schützlinge Wales und Irland heißen.
Viel wurde geredet zwischen den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen San Marino und die Slowakei. Doch um Fußball ging es selten. Das Sorgenkind heißt Miroslav Klose, dem immer wieder ein vorzeitiger Wechsel zu den Bayern nachgesagt wird. Klose selbst stand auch gegen den Fußballzwerg aus San Marino komplett neben sich, blieb abermals ohne Torerfolg und dürfte von allen Akteuren den Urlaub am meisten herbeisehnen.
Den zweite Brandherd gilt es in München zu löschen, wo die Giftpfeife zwischen DFB-Manager Oliver Bierhoff und Bayern-Macher Uli Hoeneß kräftig hin und her flogen. Bierhoffs Äußerung, Luca Toni zähle nicht zu den weltbesten Stürmern, kam im Süden der Republik gar nicht gut an. Hoeneß tobte. Doch im Grunde ging es um etwas ganz anderes: Die Bayern-Reise Richtung Hongkong Ende des Monats. „Es ist mein gutes Recht, dazu etwas zu sagen. Denn wenn 16 von 23 WM-Spielern im Laufe der Saison verletzt sind, dann mache ich mir schon meine Gedanken darüber“, erklärte Bierhoff.
Zum Glück wird am Mittwochabend in der AOL-Arena zu Hamburg (Anpfiff 20.30 Uhr) dann doch noch Fußball gespielt. Und geht es nach den Wünschen der DFB-Elf, will man sich nicht nur mit einem Sieg von seinen Fans in den Urlaub verabschieden. Nein, es winkt auch eine komfortable Tabellenführung mit beruhigenden fünf beziehungsweise sechs Zählern Vorsprung auf die Verfolger Tschechien und Irland. Vor allem die Iren witterten nach dem 0:0 der Tschechen in Wales wieder Morgenluft und halten sich alle Optionen für die EM-Qualifikation offen.
Und die Slowakei? Die kann es noch einmal so richtig spannend machen. Ein Sieg muss her, dann ist die Gruppe D wieder völlig offen, weil auch die Slowaken so auf zwölf Zähler kommen und den Ersten und Vierten nur noch vier Punkte trennen würden. Gemäß dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ darf sich Deutschlands Team also keine solch lethargische erste Hälfte wie gegen San Marino leisten und muss auf alles gewappnet sein. Allen voran auf Stürmer Robert Vittek sollten die Deutschen Acht geben, den brandgefährlichen Stürmer vom 1. FC Nürnberg.
Weniger spannend geht es bei der deutschen Aufstellung zu. Während Jan Schlaudraff wegen Rückenproblemen vorzeitig abreisen musste, plant Joachim Löw nur eine Umstellung. Für Roberto Hilbert, der seine Chance gegen San Marino nicht zu nutzen wusste, rückt Clemens Fritz von Werder Bremen auf die rechte Mittelfeldseite. Im Angriff erhält einmal mehr Miroslav Klose den Vorzug. Doch mit Super-Joker Mario Gomez weiß Löw um eine mehr als gute Alternative auf der Bank, sollte die Slowakei sich tatsächlich anschicken, die Gruppe D wieder spannend zu machen.
DEUTSCHLAND - SLOWAKEI
<span style="text-decoration:underline;">Direktvergleich</span>
EM-Qualifikation
11.10.2006 Slowakei - Deutschland 1:4 (0:3)
Fußball-Nationalteams Freundschaftsspiele
03.09.2005 Slowakei - Deutschland 2:0 (2:0)
29.05.2001 Deutschland - Slowakei 2:0 (0:0)
22.11.1942 Slowakei - Deutschland 2:5
07.12.1941 Deutschland - Slowakei 4:0
15.09.1940 Slowakei - Deutschland 0:1
03.12.1939 Deutschland - Slowakei 3:1
27.08.1939 Slowakei - Deutschland 2:0
<span>Vorschau</span>
<span>Spielinfos:</span>
Anstoß:
06.06.2007 20:30
Stadion:
AOL Arena - Hamburg
Schiedsrichter:
Benquerenca (Portugal)
Assistenten:
Ribeiro (Portugal), Miranda (Portugal)
Vierter Schiedsrichter:
Paixão (Portugal)
<span>Aufstellung</span>
Deutschland
Lehmann - Lahm, Mertesacker, C. Metzelder, Jansen - Frings - C. Fritz, Hitzlsperger - B. Schneider - Klose, Kuranyi
Trainer: Löw
Slowakei
Contofalsky - Klimpl, Skrtel, Durica - Zofcak, Borbely, Sapara - Krajcik, Svento - Holosko, Vittek
Trainer: Kocian
<span style="text-decoration:underline;">Direktvergleich</span>
EM-Qualifikation
11.10.2006 Slowakei - Deutschland 1:4 (0:3)
Fußball-Nationalteams Freundschaftsspiele
03.09.2005 Slowakei - Deutschland 2:0 (2:0)
29.05.2001 Deutschland - Slowakei 2:0 (0:0)
22.11.1942 Slowakei - Deutschland 2:5
07.12.1941 Deutschland - Slowakei 4:0
15.09.1940 Slowakei - Deutschland 0:1
03.12.1939 Deutschland - Slowakei 3:1
27.08.1939 Slowakei - Deutschland 2:0
<span>Vorschau</span>
<span>Spielinfos:</span>
Anstoß:
06.06.2007 20:30
Stadion:
AOL Arena - Hamburg
Schiedsrichter:
Benquerenca (Portugal)
Assistenten:
Ribeiro (Portugal), Miranda (Portugal)
Vierter Schiedsrichter:
Paixão (Portugal)
<span>Aufstellung</span>
Deutschland
Lehmann - Lahm, Mertesacker, C. Metzelder, Jansen - Frings - C. Fritz, Hitzlsperger - B. Schneider - Klose, Kuranyi
Trainer: Löw
Slowakei
Contofalsky - Klimpl, Skrtel, Durica - Zofcak, Borbely, Sapara - Krajcik, Svento - Holosko, Vittek
Trainer: Kocian
Klose neben Kuranyi
Die Zeit ist reif, den Meilenstein schlechthin zu setzen auf den Weg zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Im einzigen Match der Qualifikations-Gruppe D bietet sich der deutschen Elf zum Saisonabschluss gegen die Slowakei die einmalige Gelegenheit, ihren Vorsprung auf die Verfolger Tschechien und Irland auf fünf beziehungsweise sechs Punkte auszubauen. Das wäre von immenser Wichtigkeit, denn im September und Oktober warten die schweren Auswärtsspiele auf der Insel, wenn die Gastgeber der Löw-Schützlinge Wales und Irland heißen.
Viel wurde geredet zwischen den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen San Marino und die Slowakei. Doch um Fußball ging es selten. Das Sorgenkind heißt Miroslav Klose, dem immer wieder ein vorzeitiger Wechsel zu den Bayern nachgesagt wird. Klose selbst stand auch gegen den Fußballzwerg aus San Marino komplett neben sich, blieb abermals ohne Torerfolg und dürfte von allen Akteuren den Urlaub am meisten herbeisehnen.
Brandherd München
Den zweite Brandherd gilt es in München zu löschen, wo die Giftpfeife zwischen DFB-Manager Oliver Bierhoff und Bayern-Macher Uli Hoeneß kräftig hin und her flogen. Bierhoffs Äußerung, Luca Toni zähle nicht zu den weltbesten Stürmern, kam im Süden der Republik gar nicht gut an. Hoeneß tobte. Doch im Grunde ging es um etwas ganz anderes: Die Bayern-Reise Richtung Hongkong Ende des Monats. „Es ist mein gutes Recht, dazu etwas zu sagen. Denn wenn 16 von 23 WM-Spielern im Laufe der Saison verletzt sind, dann mache ich mir schon meine Gedanken darüber“, erklärte Bierhoff.
Komfortabler Vorsprung winkt
Zum Glück wird am Mittwochabend in der AOL-Arena zu Hamburg (Anpfiff 20.30 Uhr) dann doch noch Fußball gespielt. Und geht es nach den Wünschen der DFB-Elf, will man sich nicht nur mit einem Sieg von seinen Fans in den Urlaub verabschieden. Nein, es winkt auch eine komfortable Tabellenführung mit beruhigenden fünf beziehungsweise sechs Zählern Vorsprung auf die Verfolger Tschechien und Irland. Vor allem die Iren witterten nach dem 0:0 der Tschechen in Wales wieder Morgenluft und halten sich alle Optionen für die EM-Qualifikation offen.
Slowakei kann aufrücken
Und die Slowakei? Die kann es noch einmal so richtig spannend machen. Ein Sieg muss her, dann ist die Gruppe D wieder völlig offen, weil auch die Slowaken so auf zwölf Zähler kommen und den Ersten und Vierten nur noch vier Punkte trennen würden. Gemäß dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ darf sich Deutschlands Team also keine solch lethargische erste Hälfte wie gegen San Marino leisten und muss auf alles gewappnet sein. Allen voran auf Stürmer Robert Vittek sollten die Deutschen Acht geben, den brandgefährlichen Stürmer vom 1. FC Nürnberg.
Fritz für Hilbert
Weniger spannend geht es bei der deutschen Aufstellung zu. Während Jan Schlaudraff wegen Rückenproblemen vorzeitig abreisen musste, plant Joachim Löw nur eine Umstellung. Für Roberto Hilbert, der seine Chance gegen San Marino nicht zu nutzen wusste, rückt Clemens Fritz von Werder Bremen auf die rechte Mittelfeldseite. Im Angriff erhält einmal mehr Miroslav Klose den Vorzug. Doch mit Super-Joker Mario Gomez weiß Löw um eine mehr als gute Alternative auf der Bank, sollte die Slowakei sich tatsächlich anschicken, die Gruppe D wieder spannend zu machen.