Onkel_Helmut
Well-Known Member
Um mal hier Vermutungen zu widersprechen:
Ich gehöre weder zu den Schreihälsen, noch zu den Überkritischen, und bin eigentlich hier ja auch als jemand bekannt, der eher besonnen reagiert. Ergo zähle ich mich nicht zu denen, die sich innerhalb der Fans als Spaltpilze betätigen, und die Einheit zerstören.
Ich habe bei der Blocksperre mitgemacht. Ich hatte mich hier zunächst anders geäußert, hatte es mir jedoch noch einmal überlegt und bin zu dem Schluß gekommen, dass ich es trotzdem für ein legitimes und probates Mittel halte, seinem Unmut einmal Ausdruck zu verleihen.
Unmut darüber, dass es MANCHEN - nicht allen - Spielern, offenbar an Einsatzbereitschaft und Identifikation mit dem Verein mangelt.
Unmut darüber, dass seit der Rückrunde der letzten Saison von einigen nur noch Dienst nach Vorschrift geschoben wird.
Unmut darüber, dass sich einige Spieler offenbar nicht bewußt sind, dass wir von diesen Sparzwängen regiert werden, und daher die Mannschaft umso mehr als kämpfende Einheit auftreten muss, um das Ziel Klassenerhalt - mehr erwarte ich gar nicht - zu erreichen. Und dies durch teilweise leichtfertig hergeschenkte Punkte gefährdet und unnötig in Gefahr bringt.
Ich bin kein ewig Gestriger, der immer in den UEFA-Cup will, und niemand, der überzogene Erwartungen hat. Aber wenn sich die Mannschaft, wie letzte Rückrunde teilweise schon geschehen, und jetzt wieder in den letzten Wochen, zu Hause fast ohne Widerstand abschlachten lässt, dann muss man sich als Fans überlegen, was man macht.
- Bedingungslose Unterstützung - half nichts
- Apelle per Spruchband - halfen nichts
- Pöbeln und Randale scheiden selbstredend für jeden zivilisierten Menschen aus
- Daher: Demonstrative Abwesenheit für einige Minuten, um dadurch zu zeigen, dass man sich das, was einem geboten wird, so nicht bieten lässt.
Denn Ich bin schon seit mehreren Jahren immer da. Die Spieler nicht, sie kommen und gehen. Ein Verein ist ein großes Ganzes, und die Fans füllen ihn mit Leben. Ich liebe diesen Verein, nicht die Spieler. Und wenn diese das, was ich liebe, durch schlampiges Auftreten fahrlässig gefährden, dann muss man ihnen irgendwie deutlich machen, dass das so nicht laufen kann.
Und ob die Sperre jetzt für das BvB-Spiel direkt was gebracht hat oder nicht: Sie war auf jeden Fall ein Signal, dass die Fans ein Gespür dafür haben, wenn was nicht richtig läuft. Dass sie selbstständig denkende Menschen sind, die nicht wie Viecher jedesmal ins Stadion rennen und alles beklatschen. Und auch gerade die kritische - aber bitte immer sachliche - Auseinandersetzung mit dem, was läuft, macht den mündigen, denkenden, aktiven Fan aus. Deswegen fand ich es gut vom Verein, dass er die Aktion nicht verboten hat.
Und diejenigen, die bei der Sperre nicht mitgemacht haben, haben dazu genauso das Recht, wie diejenigen, die mitgemacht haben. Ich respektiere das. Für mich aus meiner persönlichen Sicht war es jedoch Zeit, ein Zeichen zu setzen.
Ich gehöre weder zu den Schreihälsen, noch zu den Überkritischen, und bin eigentlich hier ja auch als jemand bekannt, der eher besonnen reagiert. Ergo zähle ich mich nicht zu denen, die sich innerhalb der Fans als Spaltpilze betätigen, und die Einheit zerstören.
Ich habe bei der Blocksperre mitgemacht. Ich hatte mich hier zunächst anders geäußert, hatte es mir jedoch noch einmal überlegt und bin zu dem Schluß gekommen, dass ich es trotzdem für ein legitimes und probates Mittel halte, seinem Unmut einmal Ausdruck zu verleihen.
Unmut darüber, dass es MANCHEN - nicht allen - Spielern, offenbar an Einsatzbereitschaft und Identifikation mit dem Verein mangelt.
Unmut darüber, dass seit der Rückrunde der letzten Saison von einigen nur noch Dienst nach Vorschrift geschoben wird.
Unmut darüber, dass sich einige Spieler offenbar nicht bewußt sind, dass wir von diesen Sparzwängen regiert werden, und daher die Mannschaft umso mehr als kämpfende Einheit auftreten muss, um das Ziel Klassenerhalt - mehr erwarte ich gar nicht - zu erreichen. Und dies durch teilweise leichtfertig hergeschenkte Punkte gefährdet und unnötig in Gefahr bringt.
Ich bin kein ewig Gestriger, der immer in den UEFA-Cup will, und niemand, der überzogene Erwartungen hat. Aber wenn sich die Mannschaft, wie letzte Rückrunde teilweise schon geschehen, und jetzt wieder in den letzten Wochen, zu Hause fast ohne Widerstand abschlachten lässt, dann muss man sich als Fans überlegen, was man macht.
- Bedingungslose Unterstützung - half nichts
- Apelle per Spruchband - halfen nichts
- Pöbeln und Randale scheiden selbstredend für jeden zivilisierten Menschen aus
- Daher: Demonstrative Abwesenheit für einige Minuten, um dadurch zu zeigen, dass man sich das, was einem geboten wird, so nicht bieten lässt.
Denn Ich bin schon seit mehreren Jahren immer da. Die Spieler nicht, sie kommen und gehen. Ein Verein ist ein großes Ganzes, und die Fans füllen ihn mit Leben. Ich liebe diesen Verein, nicht die Spieler. Und wenn diese das, was ich liebe, durch schlampiges Auftreten fahrlässig gefährden, dann muss man ihnen irgendwie deutlich machen, dass das so nicht laufen kann.
Und ob die Sperre jetzt für das BvB-Spiel direkt was gebracht hat oder nicht: Sie war auf jeden Fall ein Signal, dass die Fans ein Gespür dafür haben, wenn was nicht richtig läuft. Dass sie selbstständig denkende Menschen sind, die nicht wie Viecher jedesmal ins Stadion rennen und alles beklatschen. Und auch gerade die kritische - aber bitte immer sachliche - Auseinandersetzung mit dem, was läuft, macht den mündigen, denkenden, aktiven Fan aus. Deswegen fand ich es gut vom Verein, dass er die Aktion nicht verboten hat.
Und diejenigen, die bei der Sperre nicht mitgemacht haben, haben dazu genauso das Recht, wie diejenigen, die mitgemacht haben. Ich respektiere das. Für mich aus meiner persönlichen Sicht war es jedoch Zeit, ein Zeichen zu setzen.