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Quelle: T-On
Link: http://oncomputer.t-online.de/c/79/89/92/7989928,si=0.htmlhttp://oncomputer.t-online.de/c/79/89/92/7989928,si=0.html
Passwörter wollen gut ausgewählt sein. Schließlich schützen sie oft den Zugang zu persönlichen Geheiminformationen. Doch viele Surfer wählen ihre Passwörter viel zu einfach – simple Zahlenkombinationen oder verbreitete Kosenamen. Ein erfahrener Hacker kommt innerhalb weniger Sekunden dahinter, ohne spezielle Kenntnisse anwenden zu müssen. Im Internet ist nun eine Liste mit 34.000 Zugangsdaten der amerikanischen Online-Community "MySpace" aufgetaucht, die belegt, wie leichtsinnig viele Anwender ihre Passwörter wählen. Sicherheitsexperten haben die Daten ausgewertet und eine Liste der zwanzig "beliebtesten" Kennwörter erstellt.
Auch deutsche Passwörter zu schwach
Bereits im Mai diesen Jahres tauchte eine Liste mit 100.000 Zugangsdaten einer deutschen Online-Singlebörse auf, die belegt, wie leichtsinnig auch deutsche Anwender ihre Passwörter wählen. Auch diese Liste wurde von Sicherheitsexperten ausgewertet. Alle betroffenen MySpace-Nutzer sowie der deutschen Webseite wurden kontaktiert und aufgefordert ihre Zugangsdaten zu ändern.
TOP 20 der simplen Passswörter:
1. password1
Der Klassiker: Simpler geht es kaum – doch immerhin um ein "Sonderzeichen" ergänzt
2.
abc123
Dieses Passwort ist seinen Namen nicht wert.
3.
myspace1
Sehr beliebt: Der Name der Webseite selbst.
4.
password
Über eine solche Wahl lächeln Hacker nur.
5. blink182
Bandnamen sollten ebenfalls gemieden werden.
6.
qwerty1
Die deutsche Entsprechung wäre "qwertz1" – was das Passwort nicht verbessert.
7.
f**kyou
Geflucht wird bei Passwörtern gern und viel.
8.
123abc
Auch dieses Passwort hat eine solche Bezeichnung nicht verdient.
9. baseball1
Die wohl beliebteste US-Sportart ...
10.
football1
.. wird von der zweitbeleibtesten abgelöst.
11.
123456
Immerhin: Der Passwortinhaber kann bis sechs zählen.
12.
soccer
Erstaunlich: Fußball schafft es in den USA auf Platz 12.
13. monkey1
Die "Affen"-Variante gibt Experten Rätsel auf.
14.
liverpool1
Finger weg von Städtenamen!
15.
princess1
Kosenamen: Immer wieder beliebt.
16.
jordan23
Populäre Sportler kombiniert mit ihrer festen Rückennummer helfen gegen Hackerangriffe auch nicht.
17. slipknot1
Erneut eine beliebte Band.
18.
superman1
Selbst der "Mann aus Stahl" gibt kein gutes Passwort ab.
19.
iloveyou1
Von Liebesbekundungen ist abzusehen.
20.
monkey
Äffisch, aber schwach – erneute die "Affen"-Variante.
Die Top 10 der Standard-Passwörter
1 123456
Ungeschlagen: Einfachste Zahlenkombinationen
2
f*cken
3
passwort
Der Klassiker: Simpler geht es kaum.
4
schatz
Kosenamen sind generell sehr beliebt.
5
baby
6. sommer
Ebenfalls beliebt: Jahreszeiten.
7.
hallo
8.
frankfurt
Namen von Großstädten sollte man vermeiden.
9.
daniel
Finger weg vom eigenen Vornamen.
10.
nadine
Sichere Passwörter generieren
Ein sicheres Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen enthalten. Das Problem bei dieser Sorte Passwörter ist, dass sie schwierig zu behalten sind. Als "Eselsbrücke" wird eine Passphrase - also ein ganzer Satz - herangezogen. Von jedem Wort wird nur der erste Buchstabe (oder der zweite, oder letzte) verwendet. Hier ein Beispiel: "Morgens stehe ich auf und putze meine Zähne" - das ergebe "MsiaupmZ". Bereits ein recht gutes Passwort, das sich aber noch verfeinern lässt.
Anleihen aus der Szene
Um aus dem oben genannten Beispiel ein Passwort zu generieren, das sogar die Sicherheitsexperten des BSI befriedigt, lassen sich Anleihen aus der so genannten Leetspeak holen - eine spezielle Art der Schriftsprache, die in bestimmten Kreisen des Webs recht populär ist. Für Passwortknacker ist "leet" aber so schlimm wie Pest und Cholera zusammen - Passwortknackprogramme, die meist nur mit Wortlisten oder Buchstabenkombinationen arbeiten, haben keine Chance "leet"-Passwörter herauszufinden.
Sonderzeichen machen stark
Eines der Merkmale von Leetspeak ist das Ersetzen bestimmter Buchstaben durch Sonderzeichen und Zahlen. So wird der Buchstabe "E" für gewöhnlich mit "3" ersetzt - dem spiegelverkehrten Pendant. Ähnlich das "i": Hiefür lässt sich ein "!" einsetzen. Am konkreten Beispiel des Musterpassworts könnte aus "MsiaupmZ" dies hier entstehen: "M5!4upm2". Aus dem "s" wurde eine fünf, das i durch ein Ausrufezeichen ersetzt, aus "a" wurde eine "4", und das große "Z" mutierte zur "2". Ein Passwort wie es sein sollte: Buchstaben in gemischter Groß- und Kleinschreibung, sowie Zahlen und Sonderzeichen.
Demaskierung leicht gemacht
Trotz aller Eselsbrücken kann es natürlich vorkommen, das ein Passwort (oder seine exakte Schreibweise) in Vergessenheit gerät. Für diesen Fall gibt es Software, die ein Passwort wieder sichtbar macht - vorausgesetzt, das Passwort ist im Windows System abgelegt. Mit Hilfe des Freewaretools "PantsOff" steht dann die Windows-eigene Passwort-Maskierung schnell mit "heruntergelassenen Hosen" da.
Link: http://oncomputer.t-online.de/c/79/89/92/7989928,si=0.htmlhttp://oncomputer.t-online.de/c/79/89/92/7989928,si=0.html
Passwörter wollen gut ausgewählt sein. Schließlich schützen sie oft den Zugang zu persönlichen Geheiminformationen. Doch viele Surfer wählen ihre Passwörter viel zu einfach – simple Zahlenkombinationen oder verbreitete Kosenamen. Ein erfahrener Hacker kommt innerhalb weniger Sekunden dahinter, ohne spezielle Kenntnisse anwenden zu müssen. Im Internet ist nun eine Liste mit 34.000 Zugangsdaten der amerikanischen Online-Community "MySpace" aufgetaucht, die belegt, wie leichtsinnig viele Anwender ihre Passwörter wählen. Sicherheitsexperten haben die Daten ausgewertet und eine Liste der zwanzig "beliebtesten" Kennwörter erstellt.
Auch deutsche Passwörter zu schwach
Bereits im Mai diesen Jahres tauchte eine Liste mit 100.000 Zugangsdaten einer deutschen Online-Singlebörse auf, die belegt, wie leichtsinnig auch deutsche Anwender ihre Passwörter wählen. Auch diese Liste wurde von Sicherheitsexperten ausgewertet. Alle betroffenen MySpace-Nutzer sowie der deutschen Webseite wurden kontaktiert und aufgefordert ihre Zugangsdaten zu ändern.
TOP 20 der simplen Passswörter:
1. password1
Der Klassiker: Simpler geht es kaum – doch immerhin um ein "Sonderzeichen" ergänzt
2.
abc123
Dieses Passwort ist seinen Namen nicht wert.
3.
myspace1
Sehr beliebt: Der Name der Webseite selbst.
4.
password
Über eine solche Wahl lächeln Hacker nur.
5. blink182
Bandnamen sollten ebenfalls gemieden werden.
6.
qwerty1
Die deutsche Entsprechung wäre "qwertz1" – was das Passwort nicht verbessert.
7.
f**kyou
Geflucht wird bei Passwörtern gern und viel.
8.
123abc
Auch dieses Passwort hat eine solche Bezeichnung nicht verdient.
9. baseball1
Die wohl beliebteste US-Sportart ...
10.
football1
.. wird von der zweitbeleibtesten abgelöst.
11.
123456
Immerhin: Der Passwortinhaber kann bis sechs zählen.
12.
soccer
Erstaunlich: Fußball schafft es in den USA auf Platz 12.
13. monkey1
Die "Affen"-Variante gibt Experten Rätsel auf.
14.
liverpool1
Finger weg von Städtenamen!
15.
princess1
Kosenamen: Immer wieder beliebt.
16.
jordan23
Populäre Sportler kombiniert mit ihrer festen Rückennummer helfen gegen Hackerangriffe auch nicht.
17. slipknot1
Erneut eine beliebte Band.
18.
superman1
Selbst der "Mann aus Stahl" gibt kein gutes Passwort ab.
19.
iloveyou1
Von Liebesbekundungen ist abzusehen.
20.
monkey
Äffisch, aber schwach – erneute die "Affen"-Variante.
Die Top 10 der Standard-Passwörter
1 123456
Ungeschlagen: Einfachste Zahlenkombinationen
2
f*cken
3
passwort
Der Klassiker: Simpler geht es kaum.
4
schatz
Kosenamen sind generell sehr beliebt.
5
baby
6. sommer
Ebenfalls beliebt: Jahreszeiten.
7.
hallo
8.
frankfurt
Namen von Großstädten sollte man vermeiden.
9.
daniel
Finger weg vom eigenen Vornamen.
10.
nadine
Sichere Passwörter generieren
Ein sicheres Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen enthalten. Das Problem bei dieser Sorte Passwörter ist, dass sie schwierig zu behalten sind. Als "Eselsbrücke" wird eine Passphrase - also ein ganzer Satz - herangezogen. Von jedem Wort wird nur der erste Buchstabe (oder der zweite, oder letzte) verwendet. Hier ein Beispiel: "Morgens stehe ich auf und putze meine Zähne" - das ergebe "MsiaupmZ". Bereits ein recht gutes Passwort, das sich aber noch verfeinern lässt.
Anleihen aus der Szene
Um aus dem oben genannten Beispiel ein Passwort zu generieren, das sogar die Sicherheitsexperten des BSI befriedigt, lassen sich Anleihen aus der so genannten Leetspeak holen - eine spezielle Art der Schriftsprache, die in bestimmten Kreisen des Webs recht populär ist. Für Passwortknacker ist "leet" aber so schlimm wie Pest und Cholera zusammen - Passwortknackprogramme, die meist nur mit Wortlisten oder Buchstabenkombinationen arbeiten, haben keine Chance "leet"-Passwörter herauszufinden.
Sonderzeichen machen stark
Eines der Merkmale von Leetspeak ist das Ersetzen bestimmter Buchstaben durch Sonderzeichen und Zahlen. So wird der Buchstabe "E" für gewöhnlich mit "3" ersetzt - dem spiegelverkehrten Pendant. Ähnlich das "i": Hiefür lässt sich ein "!" einsetzen. Am konkreten Beispiel des Musterpassworts könnte aus "MsiaupmZ" dies hier entstehen: "M5!4upm2". Aus dem "s" wurde eine fünf, das i durch ein Ausrufezeichen ersetzt, aus "a" wurde eine "4", und das große "Z" mutierte zur "2". Ein Passwort wie es sein sollte: Buchstaben in gemischter Groß- und Kleinschreibung, sowie Zahlen und Sonderzeichen.
Demaskierung leicht gemacht
Trotz aller Eselsbrücken kann es natürlich vorkommen, das ein Passwort (oder seine exakte Schreibweise) in Vergessenheit gerät. Für diesen Fall gibt es Software, die ein Passwort wieder sichtbar macht - vorausgesetzt, das Passwort ist im Windows System abgelegt. Mit Hilfe des Freewaretools "PantsOff" steht dann die Windows-eigene Passwort-Maskierung schnell mit "heruntergelassenen Hosen" da.