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China in Afrika

Jonny

Well-Known Member
Kongo, Chinas größtes Afrikageschäft



Die taz enthüllt bislang geheime Details der kongolesisch- chinesischen Wirtschaftsverträge: China investiert Milliarden in Kongos Bergbau. Und der Kongo muss draufzahlen. VON FRANÇOIS MISSER



http://www.taz.de/1/politik/afrika/...stes-afrikageschaeft/?src=MT&cHash=1e7ef1fbe1http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/kongo-chinas-groesstes-afrikageschaeft/?src=MT&cHash=1e7ef1fbe1



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:?
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Wie, nur das halbe Land?
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Wären Zeitrahmen gegeben und hätte China einen gewissen (hohen) Prozentteil an einheimischen Arbeitskräften beschäftigen müssen, dann wäre der Vertrag doch gar nicht mal so schlecht für den Kongo.

Ich traue den Chinesen allerdings nicht, ansonsten würde ich das sogar fast positiv sehen.
 
Naja...dadurch das die Regierung Kabila die Abbaurechte jetzt scheinbar neu verteilt...also ich sehe da großen Konfliktstoff.



Auch wenn der Artikel sehr links und auch reißerisch ist, aber er ist ein kleiner Geschmack, was Kabilas Vater im Kongo so alles verbrochen hat:



http://www.solidaritaet.com/neuesol/1997/23/lubumbas.htmhttp://www.solidaritaet.com/neuesol/1997/23/lubumbas.htm





Sinnvoll werden die riesigen Rohstoffvorkommen des Kongo wahrscheinlich nie verteilt/genutzt werden...allein schon, da wir Westler die Technik haben und die armen Staaten nicht das Geld die Technik zu kaufen...also entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis...obwohl doch eigentlihc der Verbraucher vom Produzenten/Verkäufer abhängig sein sollte...aber die Marktwirtschaft kann man sich immer so zurechtdrehen, wie man sie braucht. :/
 
Natürlich ist es ungerecht. Aber die Rohstoffe werden wohl nie gerecht verteilt werden.



Daher begrüße ich es, dass das Geld massiv in die Infrastruktur gesteckt wird.

Mit vernünftigen Straßen, Krankenhäusern, Schulen und sogar Universitäten ist den Menschen im Kongo doch sehr geholfen!



Klar könnten sie mehr durch den Verkauf erzielen, aber wenn sie sich den Abbau nicht leisten können...



Mich stört halt sehr, dass keine zeitlichen Verpflichtungen im Vertrag stehen.

So können gut 30 Jahre vergehen und dann wird der Vertrag verlängert, ohne, dass auch nur eine Schule gebaut wurde...
 
Ich bezweifel, dass den Menschen im Kongo mit Krankenhäusern und Schulen, geschweige denn Universitäten geholfen ist. Die beste Schule bringt nichts ohne Lehrer, das beste Krankenhaus vergammelt, wenn ich keine Krankenschwestern und Ärzte habe.

Straßen wurden schon in vielen Ländern gebaut, auch mit und von westlicher Hilfe. Doch die Nachhaltigkeit kommt in den allermeisten Fällen zu kurz. Nach 3, 4 Jahren sind die Straßen mit Schlaglöchern übersät. Und Präsidenten oder Premierminister weihen lieber neue Straßen ein, als alte zu sanieren, denn das gibt nicht so schöne Bilder.



Wie du oben auch schon geschrieben hast: Die Kongolesen sind kaum in der Wertschöpfungskette drin. Die Chinesen holen sich Chinesen als Arbeiter und diese ziehen das erwirtschaftete Geld, in Form von Löhnen, wieder ab, wenn sie das Land verlassen.



Wenn sie sich den Abbau nicht leisten können, dann muss man da doch ansetzen. Warum nicht eine Bürokatie unter Schirmherrschaft der UNO aufbauen? Die großen Firmen dürfen die Rohstoffe abbauen, müssen aber genau berichten wieviel und in welchem Zeitraum. Ein bestimmter Prozentsatz des Umsatzes wird dann an die Länder bezahlt. Zudem zeigt man afrikanischen Unternehmern, wie sie mitarbeiten können. Klar...das sind wilde Träume einer besseren Welt, aber das man dadurch auf Probleme löst, Stichwort: Leichen an europäischen Urlaubsstränden, sarkastisch gesprochen, Armut als Ursache von Fanatismus/Terrorismus etc., dass vergessen die westlichen Politiker...wenn sie überhaupt mal soweit denken.



"fair trade" im Rohstoffbereich. Viele afrikanische Länder haben Rohstoffe, die wir Westler brauchen. Warum muss man ihnen Milliarden an Entwicklungshilfe überweisen, die wenig bringt, anstatt da anzusetzen, wo es gemeinsame Interessen gibt?



Klar wären das alles Eingriffe in eine freie Marktwirtschaft, aber von europäischer und amerikanischer Seite wird so sehr in den Agrarmarkt eingegriffen, dass ich das nicht als Argument ansehen würde.
 
<span>Afrikas neue Freunde</span>



Von Georg Blume und Bartholomäus Grill



China steigt auf dem Schwarzen Kontinent ganz groß ein. Es sichert sich Öl und Märkte zu Lasten des Westens. Eine Reise mit Herrn Wang, der den Investoren den Weg bahnt



Mehr...(Zeit)







Ich finde nachwievor, dass die afrikanischen Länder dadurch mehr Vorteile haben, als durch westliche "Entwicklungshilfe".

Und das, obwohl sie hierbei ausgebeutet und über den Tisch gezogen werden...
 
Da muß sich die internationale Gemeinschaft langsam Gedanken machen, wenn China auch noch "mithilft" in Afrika die Umwelt zu verseuchen, dann gut Nacht...
 
Simbabwe

<span>China schickt Waffen und Munition</span>

Seit Wochen droht in Simbabwe der Streit über den Ausgang der Präsidentenwahl zu eskalieren. Nun gießt China offenbar Öl ins Feuer: Peking, ein enger Verbündeter von Präsident Robert Mugabe, soll dem Machthaber ein Schiff voller Waffen geschickt haben.



Mehr...(Focus)
 
Jetzt könnte Mbeki zeigen, dass er es mit verantwortungsvoller Politik ernst meint. Schließlich liegt das Schiff vor einem Hafen seines Landes.



Positiv ist folgendes:

Verschärft wurde die Situation noch, als die südafrikanische Transportarbeitergewerkschaft sich mit den Kollegen in Simbabwe solidarisierte und sich weigerte, die "An Yue Jiang" zu entladen. Gewerkschaftssekretär Randall Howard zürnt: "Wir können nicht verstehen, dass unsere Regierung diesen schimpflichen Waffenhandel auch noch unterstützt." (spiegel.de)



Die Gewerkschaften können sich schließlich auf eine lange Tradition von Streiks berufen, die politisch viel verändert haben. Stichwort Mandela und sein zunächst gewaltloser Kampf gegen die Apartheid.
 
Waffenfrachter für Mugabe verlässt Hafen



Ein chinesisches Schiff mit Waffen für Simbabwe hat am Freitagabend die südafrikanische Stadt Durban verlassen. Zuvor hatte ein Gericht verboten, die Container mit 77 Tonnen Waffen und Munition auszuladen. Der neue Zielhafen des Frachters ist bislang unbekannt.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548409,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548409,00.html



Zurück zum Absender und dort einmal in die Luft jagen!!!



Edit: ich sollte erst den kompletten Artikel lesen...seltsam...
 
SIMBABWE

<span>Deutsche Förderbank will Mugabes Waffenschiff an die Kette legen</span>



Von Karl-Ludwig Günsche, Kapstadt



Für den mit Waffen für Simbabwe beladenen Frachter interessiert sich auch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau: Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen ließ die Bank die Ladung pfänden. Das chinesische Schiff ist vermutlich nach Angola unterwegs.



Mehr...(spiegel)









<span>China may recall Zimbabwe weapons</span>



The ship carrying weapons to Zimbabwe may return to China after being prevented from unloading in South Africa, a Chinese official has said.




Mehr...(bbc)
 
<span>„Arroganz der Europäer“</span>



Von Joachim Fritz-Vannahme | © ZEIT online 28.5.2008 - 13:46 Uhr



Bundespräsident Köhler hat auf dem Katholikentag ein großes Thema der nahen Zukunft aufgegriffen: Chinas Engagement in Afrika



Mehr...(Zeit)
 
<span>Der große Marsch nach Afrika</span>



Von Marc Engelhardt, N'Djamena, Tschad



Der Gigant China macht sich in Afrika breit, kein Kontinent ist Chinas Staatsführung derzeit so wichtig wie der rohstoffreiche schwarze Kontinent. Vor schmutzigen Deals mit Diktatoren schreckt Peking ebenso wenig zurück wie vor Verlustgeschäften.



Mehr...(stern)
 
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