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Boxen

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Oh Gott was ein Glück das ich mir doch keine Karte für 110€ geleistet hab. Der Kampf war ja sowas von schlecht. Warum stellt sich der Rahman einfach zwischenzeitlich ne runde lang in die Seile???
 
Oh Gott was ein Glück das ich mir doch keine Karte für 110€ geleistet hab. Der Kampf war ja sowas von schlecht. Warum stellt sich der Rahman einfach zwischenzeitlich ne runde lang in die Seile???


Weil er nur noch ein großes Maul hat, ab der ersten Runde war er fertig
 
welch eine überraschung, T.K.O.



schade das der schwergewichtsmarkt seit 3-4 sooo schlecht ist, das es kaum noch gute kämpfe gibt..
 
Der Haye hat ja noch ziemlich auf die Kacke gehauen nach dem Kmapf, mit seinem tollen bild:roll: (Kopf von Klitschko in seiner Hand). Hoffentlich bekommt der bald auch sein Maul gestopft.
 
Schwacher Boxkampf:

Walujew besiegt Holyfield nach Punkten



Weltmeister Nikolai Walujew darf seinen Titel behalten. Doch er tat sich schwer, seinen elf Jahre älteren Herausforderer zu besiegen. So hat er von der "Boxlegende" Evander Holyfield nur wenig Lack abgekratzt, und der kann wieder den Unterhalt für seine Kinder bezahlen.



Als Nikolai Walujew die Arme in Siegerpose reckt, pfeifen ihn die Zuschauer erbarmungslos aus. Der haarige Hüne hat zwar erwartungsgemäß seinen Herausforderer besiegt. Er hat den WBA-Titel im Schwergewicht verteidigt und darf sich nun schon zum dritten Mal den Gürtel um die massigen Hüften legen. Und doch kann er einem Leid tun, der 2, 13 Meter große russische Riese, denn ein glanzvoller Sieg war es nicht. Die Sympathien der 12.000 Zuschauer im ausverkauften Zürcher Hallenstadion gehörten von Beginn an seinem Gegner, dem 46-jährigen "Box-Opa" Evander Holyfield aus Atlanta, Georgia.



Dieser Boxkampf wurde schon mit Häme überschüttet, bevor er überhaupt begonnen hatte. Es werde eine Rummelboxnummer werden, eine Freak-Show, Boxen im Altersheim, so sagten Box-Kundige und ehemalige Profis. Der Opa und der Riese - eine einzige Farce. Und auch danach sind sich die sogenannten Experten ziemlich einig: Auch wenn es nicht die totale Lachnummer geworden ist, so war der Kampf doch vom sportlichen Aspekt her ziemlich dürftig.



Doch den Mangel an Klasse versuchten die Organisatoren schon im Vorfeld mit einem umso größeren Brimborium auszugleichen. Den "Kampf der Rekordzahlen" nannte Waldemar Hartmann die Partie, und so stand es zuvor auch in den Zeitungen: Der größte Boxer der Welt gegen die größte Boxlegende, der Längste gegen den Ältesten. Holyfield hätte seinen fünften Titel im Schwergewicht holen und gleichzeitig seinen Landsmann George Foreman als ältesten Weltmeister aller Zeiten ablösen können.



Bei diesem Boxkampf könne Nikolai Walujew nur verlieren, so hieß es. Denn er ist nicht nur 24 Zentimeter größer und 43 Kilo schwerer als sein Gegner, sondern auch elf Jahre jünger. Im Vorfeld interessierte sich niemand für ihn; die Aufmerksamkeit gehörte ganz seinem Herausforderer. Seit Mike Tyson ihm das halbe Ohr abgebissen hat, genießt Holyfield Kultstatus. Bei öffentlichen Auftritten passt er deshalb stets gut auf, dass sein angeknabbertes Ohr auch sorgfältig ausgeleuchtet wird. Er gilt als der toughe, aber trotzdem elegante Boxkünstler. Walujew hingegen ist nicht eben für technische Raffinesse bekannt; seinen Weltmeister-Titel verdankt er wohl allein seiner erdrückenden Physis.



Die Loblieder auf Holyfield haben ihre Wirkung auf den tapsigen Riesen nicht verfehlt. Walujew scheint Komplexe entwickelt zu haben und wirkt in den ersten Runden wie gelähmt. "Schlaf nicht ein", befiehlt ihm sein Trainer, "drück ihn einfach weg". Doch Walujew will nicht hören, zumindest nicht in der ersten Hälfte des Kampfes. Wie ein großer, dicker Tanzbär dreht er sich in der Mitte des Rings um die eigene Achse und beobachtet den lästigen Amerikaner.



Holyfield wiederum hält sich an das Kommando seines Trainers ("dreh ihn wie einen Kreisel!") und tänzelt permanent um Walujew herum. Dabei wirkt er tatsächlich nicht wie jemand, der auf die 50 zugeht. Manchmal gelingt es ihm, mit einem Schlag zu dem Russen durchzukommen, doch der zeigt keine Reaktion. Ab der zweiten Hälfte werden die Tanzschritte Holyfields dann etwas langsamer, die Gehilfen wischen in den Pausen immer mehr Schweiß von seiner Glatze. Walujew gelingen dann einige Schlagkombinationen, so dass ihm schließlich, äußerst knapp, der Sieg nach Punkten zugesprochen wird (114:114, 116:112, 115:114).



Was ist das für ein Weltmeister, der gegen einen Box-Opa noch nicht einmal klar nach Punkten siegt? Von einem amtierenden Champion hätte man erwartet, dass er einen 46-Jährigen schon nach wenigen Runden aus dem Weg räumt, auch wenn der ARD ein kurzer Kampf sicher weniger gut gefallen hätte. Den Sinn dieses Kampfs kapiert niemand so richtig. Die Zuschauer sahen einen schwachen Weltmeister und einen fitten Alten mit Adonis-Körper. Die Begeisterung über Holyfields Figur war folgerichtig auch das einzige, was Schauspieler Heiner Lauterbach, vom Reporter befragt, von der Partie in Erinnerung geblieben ist.



Die Verantwortlichen der Boxverbände haben Evander Holyfield aus der Versenkung geholt, weil sie hofften, dass er den Glamour der 90er Jahre mitbringen würde, einer Zeit, als es noch echte Box-Stars gab, Lennox Lewis, Mike Tyson, Michael Moorer. Heute haben nur die Klitschko-Brüder eine gewisse Berühmtheit, allerdings eher aus der Milchschnittenwerbung. "Es wird Zeit für die Jungen in der Szene", sagt ARD-Kommentator Andreas Witte, um dann leicht verzweifelt hinzuzufügen: "Aber ich sehe sie nicht."



Holyfield wirkt nach dem Kampf nicht sonderlich enttäuscht, mit einem Sieg hat er offenbar nicht gerechnet. Es waren wohl doch eher seine im Unterhalt teuren elf Kinder von fünf Frauen und die 109-Zimmer-Villa, die ihn zu seinem Comeback-Versuch motiviert haben. Für das Duell gegen Valuev hat er 600.000 Euro bekommen, im Vergleich zu früheren Kämpfen zwar ein Witz. Doch ein kleines finanzielles Polster ist nun da. Das nächste Kind kann also kommen.



quelle: stern.de




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was eine peinlichkeit.. ich fand holyfield ehrlich gesagt noch besser, wobei das einer der schlechtesten boxkämpfe aller zeiten war...
 
ich lach mich schlapp wenn er den titel aberkannt bekommt, und das könnte gut möglich sein... zurecht...
 
Ich hatte in dem kampf sogar Holyfield vorne, vlt war ich etwas parteiisch aber das urteil war auch ein Witz.
 
ein unentschieden wär gerecht gewesen fand ich, von daher hät ich mit beiden als sieger leben können. aber 116:112 fand ich dann doch schon ein wenig komisch

ein rückkampf wär wohl das sinnvollste, wenn auch vllt wieder so ein kampf bei raus kommt wie der letzte :/
 
erdei bleibt weltmeister, weil der gegner zu schwer ist. sachen gibts....



quelle: spiegel




Hamburg - Der ungarische Profiboxer Zsolt Erdei kann am Samstag (22 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Magdeburg seinen WM-Gürtel im Halbschwergewicht des Verbandes WBO im Kampf gegen Herausforderer Juri Baraschian nicht verlieren. Beim Wiegen am Freitag brachte der Ukrainer 80,6 Kilogramm auf die Waage und lag damit 1,22 kg über dem erlaubten Limit von 79,38 kg. Drei Stunden später beim Nachwiegen waren es nach einem Saunagang immer noch 920 Gramm zuviel.
Zsolt Erdei wird nun am Samstag zwar gegen Juri Baraschian in den Ring steigen, aber selbst bei einer Niederlage wäre er weiter Weltmeister. Baraschian würde sich mit einem Sieg allerdings das Recht auf ein zweites Duell mit Erdei erkämpfen, der zudem seine erste Niederlage im persönlichen Kampfrekord aufweisen würde. Baraschian muss nun mit Konsequenzen seitens der WBO rechnen. Das kündigte Verbandspräsident Paco Valcarcel aus Puerto Rico in Magdeburg an. Welcher Art diese sein sollen, ließ er zunächst offen.





Zweiter WM-Kampf der Veranstaltung ist das Duell der Universum-Stallkollegen Denis Inkin (Russland) und Karoly Balszay im Supermittelgewicht um den WM-Titel der WBO. Beide Boxer sind noch ungeschlagen.



Box-Weltmeister Witali Klitschko aus der Ukraine wird seinen Schwergewichtstitel des Verbandes WBC nun doch zuerst gegen Pflichtherausforderer Juan Carlos Gomez verteidigen. Dies gab WBC-Präsident Jose Sulaiman offiziell bekannt. Wie Klitschko-Manager Bernd Bönte am Freitagabend bestätigte, hat das Lager des Kubaners ein entsprechendes finanzielles Angebot Klitschkos angenommen. Der Kampf wird Ende März oder im April in Deutschland stattfinden.



Klitschko wollte seinen Gürtel nach seinem geglückten Comeback im vergangenen Oktober gegen Samuel Peter eigentlich zuerst freiwillig gegen den britischen Newcomer David Haye aufs Spiel setzen. Sollte Klitschko den Kampf gegen Juan Carlos Gomez verlieren, wartet das Duell gegen David Haye. "Diesen Fight wird es geben", sagte Bernd Bönte. Der 28-jährige Brite hatte sich wenige Stunden vor Klitschkos Comeback gegen Samuel Peter durch einen provokanten Auftritt im Hotel der Klitschkos als Gegner ins Gespräch gebracht. Dabei hatte Haye Witali Klitschko beim Essen ein Magazin mit einer Fotomontage gezeigt, die Haye mit Wladimirs abgeschnittenem Kopf zeigte.
 
Programm wurde gedreht da es bei Erdei um nix geht,

Balszay - Inkin, 116 : 112, 116 : 112, 115 : 113, 3:0 Sieger Balszay und damit neuer Weltmeister



Erdei boxt dann gegen 24 Uhr
 
und was war das für ein geiler kampf, besonders runde 10.. leck mich am sack..

da ging die post ab.. verdienter weltmeister..
 
Jetzt gehts Los Käpt'n Huck läuft ein.



Käpt'n Huck gewinnt in Runde 3, kurz vor Ende dieser, mit seinem 19 KO im 25 Kampf und behält seinen EM Titel
 
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