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Aus dem Kicker

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wenn einer die nuss göktan knacken kann,dann ist es sein früherer trainer henke.



hört sich doch sehr gut an,leistungsbezogener vertrag bis saisonende.

da hat der fck wirklich nichts falsch gemacht.



wenn er überzeugt,kann man per option verlängern.
 
Kaiserslautern: Halil Altintop und mehr Gründe für den Aufschwung - 29.08.2005 10:44



Der Liebling ist kaum zu halten

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Doppelpass spielen ist wieder "in" in Kaiserslautern. Dort haben sie einen neuen Liebling: Halil Altintop. Ob Ervin Skela, Ciriaco Sforza, Boubacar Sanogo oder Marco Engelhardt - wenn ihn Kollegen maßgerecht bedienen, ist der 22-Jährige zur Stelle für den Torabschluss.

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Hochstimmung bei Lautern: Halil Altintop (li.) und seine Mitspieler.Nicht immer, aber doch schon ungewöhnlich oft. Sechs Tore in drei Ligaspielen. Was ein Roy Makaay schafft, hatten der türkischen Stürmerhoffnung für die WM 2006 in der Bundesliga nicht viele zugetraut.



Altintops Aufschwung kommt für Michael Henke nicht unerwartet: "Halil deutete schon in der Rückrunde sein Potenzial an. Er ist ein guter, total offener Typ. Selbstbewusst. Aber er will auch etwas lernen, ist empfänglich für Dinge, die ihn weiterbringen." Ein Kompliment, das Altintop einschätzen kann. Prompt spielt er den Ball gleich zurück: "Unser Erfolg ist ganz klar auch unserem Trainer zu verdanken. Der verfolgt ein klares Konzept und setzt das auch um."



Ein Trainer mit Visionen, ein Vollstrecker mit Torgarantie. Der Schlüssel für die neue Harmonie in der Pfalz, wo sie in den zurückliegenden drei Jahren so oft gegeneinander gearbeitet hatten. Die "Roten Teufel" auf einem UEFA-Cup-Platz. Dort waren sie in den 90er-Jahren Dauergast. Nun erstmals wieder seit 10. März 2002.



Nur die Momentaufnahme einer Mannschaft, die viele vorschnell im vierten Jahr in Folge im Abstiegskampf gesehen hatten?



Michael Henke, als Assistenztrainer bei Bayern München mit Höhenluft bestens vertraut, dämpft die Euphorie: "Wir haben nicht die Qualität einer Spitzenmannschaft. Um gegen Schalke oder Bremen bestehen zu können, müssen wir jeweils bis ans Limit gehen." So weit, regelmäßig bis an die Grenzen zu gehen, hat Henke Lauterns Profis wieder. Wo am letzten Spieltag der Saison noch Tristesse war, hat sich ein Stimmungswandel vollzogen. Ausgelöst durch den neuen Trainer. Daran lässt Klubchef René C. Jäggi keine Zweifel: "Das ist der Verdienst von Henke und seinem Team. Was er predigt, glauben ihm die Spieler."



Allen voran Altintop. Das Ergebnis des gegenseitigen Vertrauens: eine tolle Torquote. Mit jedem Tor mehr muss der 1. FCK nun fürchten, den neuen Publikumsliebling am Saisonende zu verlieren. Dann läuft der Dreijahresvertrag aus. Noch haben Altintop und dessen Berater Roger Wittmann kein neues Angebot vorliegen. Ein ohnehin aussichtsloser Poker? Jäggi schätzt Lauterns Chancen realistisch ein: "Wir werden alles daransetzen, Halil zu halten. Doch wenn ein junger Stürmer erst einmal mit Makaay in einem Atemzug genannt wird . . . "



Noch ist Altintop weit davon entfernt, sich mit Makaay zu messen. Dafür hat ihm der Holländer noch zu viel voraus. So schlug er jetzt gegen Berlin wieder zu, als ihn niemand mehr auf der Rechnung hatte. Für Überraschungen ist aber auch Altintop längst gut. Wie seine Antwort auf mögliche Wechselabsichten zum Vizemeister: "Ich habe Schalke schon einmal abgesagt."



Uli Gerke



Quelle: www.kicker.de
 
KAISERSLAUTERN: Mikic bleibt – Kosowski einig mit FC Southampton

Bis zuletzt Gerangel um Berkant Göktan





1

Berkant Göktan, Kamil Kosowski, Mihael Mikic und Javad Nekounam.

Vor Transferschluss drehte sich in der Pfalz nochmals gehörig das Personalkarussell.

Der Wechsel von Berkant Göktan ( 24) wurde zum Wettlauf mit der Zeit. Der Offensiv- Allrounder hatte seinen Vertrag bei Besiktas Istanbul fristlos gekündigt, nachdem er einige Monate kein Gehalt mehr bezogen hatte. FCK- Trainer Michael Henke blieb vom Gerangel um Göktan, das bis zuletzt dauerte, unberührt: ,, Wir brauchen ihn. In diesem Bereich haben wir wenig gleichwertige Alternativen.“

Zumal ein Flügelfl itzer geht.

Kamil Kosowski zieht‘ s zum englischen Zweitligisten FC Southampton. Dienstag, am Tag seines 28. Geburtstages, hatte der Pole das Trainingslager seiner Nationalmannschaft in Herzlake kurzfristig verlassen. Der Linksfuß, noch bis 2007 an den FCK gebunden, fl og nach England, verhandelte in Southampton, einigte sich rasch. Weil er dort mit Tomasz Hajto, einem Nationalelf- Kollegen, zusammenspielen kann. Hajto war vor kurzem beim 1. FC Nürnberg ausgemustert worden. Auch Kosowski weiß seit einem klärenden Gespräch noch vor Saisonstart, dass Trainer Henke ohne ihn plant. Keine Steine hätten Klubchef René C. Jäggi und Henke zudem Mihael Mikic bei einem Wechsel nach Thun in den Weg gelegt. Der 25- Jährige ( Vertrag bis 2006) lehnte jedoch ab. Mit Präsident Massud Agjoulou ( Pas Club Teheran) kam Jäggi wegen Javad Nekounam ( 24) wie erwartet überein, dass der Mittelfeldspieler frühestens in der Winterpause kommt. ULI GERKE
 
NACHGEHAKT

kicker: Herr Mikic, beim FC Thun hätten sie Champions League spielen können. Sie bleiben aber beim FCK. Warum?

Mihael Mikic: Ich bin Kroate. Thun hatte zu viele Nicht- EU- Ausländer. Jetzt hoffe ich, Trainer Henke gibt mir hier eine Chance, mich in der Bundesliga zu beweisen.
 
Interview der Woche: Rudi Assauer (61, Manager Schalke 04) - 08.09.2005 10:45





"Frist für Asamoah - sonst ist er weg"





Sieht sich im Rennen um Halil Altintop gegenüber dem BVB im Vorteil: S04-Manager Rudi Assauer.kicker: Herr Assauer, am Wochenende spielt Lincoln wieder mit.



Rudi Assauer: Woher wollen Sie das wissen?



kicker: Die Sperre ist abgesessen. Er wird spielen. Sehen Sie es anders?



Assauer: Nein. Ich erwarte es auch.



kicker: Was erwarten Sie also von Lincoln nach seiner Sperre?



Assauer: Diese Spuck-Geschichte, das muss aus den Köpfen raus. Lincoln muss jetzt nur aufpassen, weil er unter besonderer Beobachtung der Schiedsrichter steht. Die Sache darf sich nicht wiederholen. Aber das wird auch nicht passieren.



kicker: Schalke ist ohne Lincoln gut gestartet - wie stark wird das Team mit Lincoln sein?



Assauer: Er ist zwar nur ein Teil der Mannschaft, aber er ist der zentrale Ideengeber, er kann ein Spiel lesen und beruhigen, deshalb ist er enorm wichtig für uns. Das Team wird mit ihm stärker sein, weil er dem Spiel größere Ruhe und Sicherheit gibt.



kicker: Eine andere zentrale Figur ist Christian Poulsen. Er hat für Dänemark gerade wieder ein sensationelles Länderspiel abgeliefert. Warum spielt er auf Schalke nicht so?



Assauer: Stimmt doch gar nicht. Er spielt gut bei uns.



kicker: Zwischen seinen Leistungen im Nationalteam und auf Schalke liegen Welten. Das sehen nicht nur wir so, sondern viele Leute im Verein.



Assauer: Aber wir, die für die Transfers verantwortlich sind, wir sehen ihn völlig anders und wissen, welche Stärken er hat. In den Heimspielen hat er leider nicht diesen Stellenwert. Auswärts spielt er meistens stärker, zu Hause weiß er, dass nach einem ersten Fehlpass von ihm gleich wieder das Gemurre auf den Rängen losgeht. Das macht ihn noch hektischer.



kicker: Wie soll sich das ändern?



Assauer: Ich richte hier jetzt einen Appell an das Publikum. Poulsen ist für uns ein ganz, ganz wichtiger Mann, er ist unser bester Zweikämpfer im Mittelfeld. Dass ihm hin und wieder ein Fehlpass passiert, ist normal. Ich hoffe, dass er das jetzt auch endlich aus dem Kopf bekommt und freier aufspielt.



kicker: Wird ihn das Gemurre davon abhalten, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern?



Assauer: Wir wollen verlängern, das weiß er. Wir haben so einen wichtigen Mann nicht für ein, zwei, drei Jahre geholt. Er ist mit 25 im besten Alter und kann noch ein paar Jahre hier kicken.



kicker: Auch Asamoah hat seinen auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert. Bleibt er?



Assauer: Das Angebot liegt auf dem Tisch. Jetzt muss er sagen: ja oder nein. Er kriegt eine Frist, und zwar nicht bis Ende des Jahres, wenn er sich dann nicht bereit erklärt, ist er nächstes Jahr weg! Bis Ende Oktober, Anfang November will ich das wissen. Es gibt absolut keine Pokerei mehr. Unser Angebot ist verdammt gut, wenn er das nicht akzeptiert, werden wir uns entsprechend um Ersatz bemühen.



kicker: Dann könnte, wie berichtet, Lauterns Halil Altintop kommen.



Assauer: Ich habe damals vor allem mit Hamit verhandelt, weil er schon die Klasse hatte. Halil hat sie jetzt, er hat einen Riesensprung gemacht. Halil wäre damals bestimmt auch gerne gekommen. Aber er war noch nicht gut genug für Schalke.



kicker: Jetzt ist er es?



Assauer: Jetzt ist er reif für die Bundesliga und für Schalke 04. Ob es zu einem Transfer kommt? Abwarten.



kicker: Auch Dortmund will Halil. Können Sie sich vorstellen, dass der eher klamme BVB Ihnen einen Gelsenkirchener Jungen auf dem Transfermarkt wegschnappt?



Assauer: Wir halten uns an die Spielregeln und werden erst ab Januar sprechen. Dann muss er sich entscheiden. Er weiß durch seinen Bruder, was ihn auf Schalke erwartet. Beim BVB weiß er das nicht so gut. Wenn es hart auf hart kommt, hätten wir dadurch sicher Pluspunkte.



kicker: Wird Rangnicks auslaufender Vertrag auch verlängert?



Assauer: Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Die Saison hat gerade erst angefangen.



kicker: Mit den Spielern wird doch auch vorzeitig verlängert.



Assauer: Bei der Kaderplanung muss man frühzeitig die Weichen stellen. Mit einem Trainer ist das relativ einfach: Da kann ich morgen hingehen und sagen: Unterschreib hier deine Verlängerung oder nicht. Das galt aber auch schon für Huub Stevens.



kicker: Zurück zur Liga: Sind die Bayern stärker als alle anderen?



Assauer: Im Moment sieht es so aus, weil sie alles gewonnen haben. Klar ist Bayern der Favorit. Aber warten wir mal zehn Spiele ab, wenn sie auch gegen uns gespielt haben.



kicker: Hat es Sie verwundert, dass die Anleihe der Bayern wesentlich kleinere Wellen schlug, als wenn Schalkes so etwas macht?



Assauer: Ob Bayern eine Anleihe aufnimmt, interessiert mich nicht großartig. Wichtig ist nur, dass immer die richtige Tür genommen wird, wenn wir in die Kreditabteilung gehen und die in die Festgeldabteilung. Nicht, dass sich einer verläuft.



kicker: Wäre denn Geld da, wenn Schalke die Festgeldtür nimmt?



Assauer: Das werden Sie noch erleben.



kicker: Bedauern Sie, dass die Task Force der Nationalelf aufgelöst wird, zu der sie auch gehören?



Assauer: Anscheinend wird sie nicht gebraucht, sonst würde sie nicht aufgelöst. Da gibt es jetzt so viele Leute rund um die Nationalmannschaft, dass man dieses Gremium nicht mehr braucht. Da bin ich nicht böse drum. Ich habe eh wenig Zeit. Eine Woche mit der Nationalelf herumzureisen – das kann ich mir bei Schalke 04 nicht erlauben.



Interview: Jean-Julien Beer



Quelle: www.kicker.de
 
Kaiserslautern: Engelhardt und Sforza einig - 08.09.2005 11:45

Henkes Coup mit zwei Chefs

1:2 verlor der 1. FCK sein letztes Heimspiel gegen Bremen. Die siebte Pleite in neun Spielen war Tiefpunkt der Talfahrt beim Schlussspurt. Das war am 21. Mai. Seitdem hat sich viel getan.

"Diese Mannschaft ist wieder eine Einheit", behauptet Routinier Ciriaco Sforza forsch. Zusammengehörigkeitsgefühl dort, wo zuvor oft Zwist war. Einen ganz wesentlichen Anteil am neuen "Wir-Gefühl" hat der neue Trainer. Michael Henke ist es gelungen, Brandherde in positive Energie umzusetzen.



Wie im Fall Sforza/Marco Engelhardt. Zwei unterschiedliche Typen, zwei Führungsspieler, die ein Ziel haben: Erfolg! Ihr Verhältnis galt in der vergangenen Saison als angespannt. Henke hörte von derartigen Spannungen gerüchteweise, löste das Problem, nimmt beide Profis noch mehr in die Pflicht. Engelhardt als Kapitän, Sforza als Chefstratege. Seite an Seite ziehen die beiden nun die Fäden in der Schaltzentrale zwischen Defensive und Offensive. "Wichtig ist ein Grundgerüst. Und da ist Ciriaco für die Mannschaft genauso wichtig wie ich", erklärt Engelhardt zum Stellenwert des Nebenmanns. Auch Sforza hat keine Zweifel an den Qualitäten des vorjährigen Shooting-Stars: "Marco hat schon das Potenzial, ein Team zu führen, eines Tages ein Großer zu werden. Wenn er sich helfen lässt. Noch ist er nicht soweit."



Von der jetzigen Rollenverteilung profitieren alle. Sforza von Engelhardts enormer Laufbereitschaft, Engelhardt von Sforzas immenser Erfahrung. Die Mannschaft vom Leistungsvermögen, Erfolgshunger und von der Einstellung des Duos. Es spricht für beide, dass sie sich von der augenblicklichen Euphorie nicht blenden lassen. "Sechs Punkte nach drei Spielen sind okay. Doch wichtig ist, jetzt nicht alles überzubewerten. Erst nach fünf absolvierten Spielen wissen wir, wohin unser Weg führen wird." Marco Engelhardt warnt trotz des guten Starts vor zu hohen Erwartungen. Ebenso Routinier Sforza: "Es wird kein Selbstläufer. Nur wenn sich jeder unterordnet und weiter an sich arbeitet, dann können wir viel erreichen."



Uli Gerke
 
kicker: Dann könnte, wie berichtet, Lauterns Halil Altintop kommen.


Assauer: Ich habe damals vor allem mit Hamit verhandelt, weil er schon die Klasse hatte. Halil hat sie jetzt, er hat einen Riesensprung gemacht. Halil wäre damals bestimmt auch gerne gekommen. Aber er war noch nicht gut genug für Schalke.


Das schildert Halil aber anders! Er sagt, er habe Schalke abgesagt!
 
der satz ist mir auch als erster ins auge gefallen..

assauer ist soooooo lächerlich..

(und wird nie meister werden
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)
 
Aus diesem Assauer-Interview tropft die Arroganz ja nur so raus! Der ist ja bald schlimmer als Uli H. aus M.! Aber egal durch wen Halil was nicht alles weiß, wie's ihm in Lautern ergeht, weiß er aus eigener Erfahrung. Der Halil ist 2006 noch nicht weg - ich habe da ein gutes Gefühl!
 
ach de stumpen-rudi...hoffentlich bleibt ihm der stumpen im hals nicht stecken, wenn de halil bei uns verlängert und schalke ein zweites mal nen korb gibt...
 
Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein wenn es heißt: "Holt Halil - Topverschuldete Clubs versuchen Lautern einzuschüchtern". Blabla, bei Mintal wars die Saison davor doch ähnlich. Bis zur Winterpause bleiben das Non-News für mich!
 
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:D
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Assauer ist echt nicht besser als Uli H. , gewiss nicht, allgemein hat sich S04 seit 00/01 echt gewandelt, ins Negative, Hochnäsige...



Halil sei damals nicht gut genug für Schalke gewesen, super, das hört ein Spieler sicher gerne - hoffentlich weiss er was er am FCK hat und bleibt!





PS: Skela ist dann unser dritter Chef im Mittelfeld.
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nur der unterschied ist das mintal noch vertrag hatte und daher geld gekostet hätte..
 
aus dem kicker vom 15.09.05



Henke: "Ich werfe nicht alles über den Haufen"



"Wir müssen mit mehr Verstand nach vorne spielen": Coach Michael Henke.kicker: Herr Henke, ist das 1:5 gegen Bremen aufgearbeitet?



Michael Henke: Ich habe den Spielern die Fehler erklärt, die sie als Mannschaft gemacht haben. Ich habe offen gelassen, ob die Fehler aus Verängstigung passiert sind oder auch ein bisschen Leichtsinn im Spiel war nach dem vielen Lob zuvor.



kicker: Wo haben Sie angesetzt?



Henke: Auf dem Platz mit noch mehr gezielten Übungen zur Verbesserung des Defensivverhaltens. Per Videoanalyse mit speziellen Szenen, die Mängel im Defensivverhalten aufzeigten. Jeweils in kleinen Gruppen, mit den Spielern, die es betrifft.



kicker: Waren auch die Spieler dabei, die auf ihre Chance warten?



Henke: Taktikschulung findet generell mit allen Spielern statt. Denn es geht nicht um die Leute, sondern um die Positionen. Jede Aufgabe muss im Sinne des Teams erfüllt werden.



kicker: Sie setzen auf Kontinuität, ändern nicht mehr als unbedingt nötig. Wer verspielte seinen Platz?



Henke: Niederlagen haben selten etwas mit nur einem Spieler zu tun. Gegen Bremen erfüllte kaum jemand taktisch seine Aufgabe. Klar ist aber: Wenn einer seine eigene Nummer abziehen will und sich nicht an einstudierte Dinge hält, dann muss derjenige ersetzt werden. Wer permanent im System nicht funktioniert, der passt nicht.



kicker: Ingo Hertzsch, im Vorjahr eine feste Größe in einer zugegeben ebenfalls anfälligen Abwehr, wäre hinten eine Alternative. Ist Hertzsch für Bielefeld eine Überlegung wert?



Henke: Klar, in jedem Fall. Innerhalb des Kaders sind nicht so große Unterschiede. Ich habe großes Vertrauen zu Ingo. Wie auch zu anderen, die momentan hinten dran stehen.



kicker: Hertzsch, Torsten Reuter, Timo Wenzel, Thomas Riedl. Wer hat Chancen in Bielefeld?



Henke: Es kann schon sein, dass der eine oder andere neu auflaufen wird. Die genannten, aber auch Ferydoon Zandi oder Berkant Göktan trainieren gut, sind eine Alternative. Ich habe kein Problem, sie aufzustellen.



kicker: Suchte schon einer der Reservisten das Gespräch mit Ihnen?



Henke: Aktuell nach dem Bremenspiel keiner. Aber ich hatte zuvor mit ihnen gesprochen, ihnen die Situation erklärt, an ihre Geduld appelliert.



kicker: Und die Reaktion?



Henke: Die ist professionell. Ingo Hertzsch und Timo Wenzel beispielsweise geben immer Vollgas, zeigen, dass sie bereit sind.



kicker: Sie wussten um die großen Schwächen in Lauterns Defensivverhalten. Mal ehrlich, glaubten Sie nach dem guten Start nicht schon weiter zu sein mit der Mannschaft? Henke: Bremen werte ich als Ausreißer. Wir haben hoch verloren, weil wir schlecht gespielt haben. Das 1: 5 macht mich nicht nervös. Weil ich weiß, dass wir es besser können.



kicker: Was fehlt noch?



Henke: Die Automatismen sind noch nicht so entwickelt, dass es blind läuft. Ich wusste, dass so eine Phase kommen würde. Deshalb üben wir immer wieder, bis es eben klappt.



kicker: Acht Gegentore in zwei Heimspielen. Resultat für zu hohes Risiko oder einer Elf, die mangels Disziplin zu schnell die Ordnung verliert?



Henke: Zu Hause wollen wir attraktiv, nach vorne spielen. Das müssen wir aber mit mehr Verstand tun.



kicker: Im 4-2-3-1 fehlt ein zusätzlicher Defensiver im Mittelfeld. Müssen Sie nach schon zwölf Gegentoren das System ändern?



Henke: Wir probieren Varianten, Alternativen, jeden Tag. Wir sind nicht fixiert auf das derzeit praktizierte System.



kicker: Nachgefragt, welche personellen Änderungen planen Sie?



Henke: Es hat vorher zu gut geklappt, um das Team auf fünf oder sechs Positionen ändern zu müssen. Ich werfe bestimmt nicht alles über den Haufen.



Interview: Uli Gerke (Gurke)

quelle. Kicker 15.09.05
 
Henke bekommt wie immer für das Interview ne 1! Gerke versucht wie immer Zwietracht zu sähen und bekommt deswegen ne 6 und ne Strafarbeit.
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NACHGEHAKT

kicker: Herr Macho, wie kommen Sie mit Thomas Ernst aus, nachdem Sie nun die Nummer 1 im FCK – Tor sind?

Jürgen Macho: Anfangs war es etwas schwierig. Jetzt arbeiten wir wieder wie im Vorjahr sehr gut zusammen.
 
Arminia Bielefeld – 1. FC Kaiserslautern





Aufstellung: 1 Hain – 19 Korzynietz, 16 Westermann, 3 Borges, 2 Schuler – 21 Porcello, 13 Fink – 22 Zuma, 7 Krupnikovic, 8 Rau – 9 Boakye

Reserve: 11 Kobylik, 23 Eilhoff, 26 Formann ( beide Tor), 6 Dammeier, 8 Rau, 17 Schwegler, 20 Dalovic, 24 León, 25 Backhaus, 27 Wieczorek, 30 Pinto, 31 Kucera

Es fehlen: 10 Vata ( Innenband- Verletzung), 4 Gabriel ( Meniskus- Operation), 5 Kauf ( Kreuzbandriss), 8 Trajanov ( freigestellt), 14 Küntzel ( Muskelfaserriss)







Aufstellung: 1 Macho – 5 Hertzsch, 15 Pletsch, 32 Mettomo, 4 Wenzel – 13 Sforza, 20 Engelhardt – 19 Altintop, 7 Skela, 8 Göktan – 9 Jancker

Reserve: 21 Ernst ( Tor), 2 Lembi, 10 Zandi, 14 Mikic, 16 Bellinghausen, 17 Seitz, 22 Reuter, 23 Riedl, 33 Blank

Es fehlen: 6 Nerlinger ( Trainingsrückstand), 18 Sanogo ( Hüftprobleme), 25 Lehmann ( Reha nach Fußverletzung)

Statistik: Letzte Saison 0: 2. Bielefeld wartet seit dem 3: 2 am 10. 9. 1983 auf einen Sieg gegen Kaiserslautern. Die „ Roten Teufel“ konnten in dieser Zeit zwei Mal bei der Arminia gewinnen und spielte drei Mal Unentschieden. Bilanz: 3 – 5 – 4, 15: 16 Tore.

SPIELNUMMER

87

Spielausgang 1 0 2 Quote 2,20 2,85 2,45
 
1. FC KAISERSLAUTERN

Stefan Blank ( 28) machten vorübergehend muskuläre Probleme zu schaffen; ab heute will der Linksverteidiger wieder mit dem Team trainieren. + + + Eine Muskelverletzung auskuriert hat Christian Nerlinger

( 32), der diese Woche schmerzfrei das komplette Übungsprogramm absolviert.
 
wie bitte?

Quote von 2,20 auf Heimsieg? lol



Top-Interview von Henke, wie immer - allerdings kritisiere ich eines, dass er eben an der IV festhalten will, aber er muss es (besser) wissen.
 
natürlich muss er an der IV festhalten, die muss sich finden...abstimmung stimmt net, besonders der IV muss man zeit geben!!!
 
NACHGEHAKT
kicker: Herr Macho, wie kommen Sie mit Thomas Ernst aus, nachdem Sie nun die Nummer 1 im FCK – Tor sind?

Jürgen Macho: Anfangs war es etwas schwierig. Jetzt arbeiten wir wieder wie im Vorjahr sehr gut zusammen.


kann ich mir denken, das musste de vadder erstmal verdauen.
 
LAUTERN: Diese Saison erstmals ohne Gegentor

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Nächste Bewährungsprobe für Wenzel und Reuter im Derby?+ + + Erstes 0: 0 auswärts seit 01.03.03 ( 1860)

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Mittwoch kommt Mainz zum Derby. „ Da werden wir zeigen, wer Herr im Hause ist.“ Ervin Skela kündigt vollmundig Wiedergutmachung an. Dafür, dass der Rivale Lautern im Vorjahr den Rang in Rheinland- Pfalz abgelaufen hat.

Ein weiteres Negativ- Erlebnis könnte zur Folge haben, dass der mühsam erworbene Kredit bei den eigenen Fans gleich wieder verspielt ist. Zumal nach einer derart dürftigen Darbietung wie am Samstag beim 0: 0 in Bielefeld.

Michael Henke flüchtete in die kurz- und mittelfristige Vergangenheit, um die in puncto Offensive völlig untaugliche Vorstellung seiner Elf zu erklären. „ Wir haben in dieser Saison schon viel für die Unterhaltung der Zuschauer getan“, erinnerte der Lauterer

Coach, „ aber auf Dauer ist es zu gefährlich, die Tabelle der meisten Gegentore anzuführen. Da darf es auch mal ein 0: 0 der trockenen Art sein.“ Sehr diplomatisch sprach Henke dann auch davon, dass ihm „ die vielen Quer- und Rückpässe“ seines Teams überhaupt nicht gefallen hätten und sinnierte: „ Eigentlich haben wir im Mittelfeld genug Leute, die richtig gut Fußball spielen können.“ Logisch zwar, dass gerade nach den fünf „ Einschlägen“ daheim gegen Werder Bremen zunächst die Sicherung des eigenen Territoriums Vorrang genoss. Doch wie mut- und einfallslos sich die Pfälzer in Bielefeld präsentierten – da wandte sich der Gast mit Grausen. Sein System hatte Henke unter dem Eindruck von zwölf Gegentreffern in vier Begegnungen nicht geändert. Er hielt an der 4 – 2 – 3 – 1 – Formation fest. Einzige Neuerungen: Timo Wenzel und Torsten Reuter. Wenzel spielte als gelernter Innenverteidiger erstmals nach zwei Jahren wieder Linksverteidiger anstelle des formschwachen Stefan Blank. „ Timo hatte einige Zeit nicht gespielt. Er hat seine Sache ordentlich gemacht“, befand Henke. Mit dem Hinweis: „ Auch Timo kann natürlich besser spielen.“ Das gilt auch für Reuter. Der 23 – Jährige stand erstmals nach seiner Rückkehr vom Zweitligisten Saarbrücken in der Lauterer Startelf. „ Torsten war einer unserer zweikampfstärksten

Spieler. Er hat nicht nur zerstört, sondern auch versucht, sich mit nach vorne einzuschalten.“ Henke will nicht ausschließen, Reuter gegen Mainz erneut von Beginn an zu vertrauen. Ebenso Wenzel. Für den Ex- Stuttgarter war Bielefeld allemal ein Neubeginn. Als Kapitän war er im Vorjahr zuletzt nur noch Lückenbüßer, diese Saison viermal sogar nur Zuschauer. Seit Samstag kann Wenzel hoffen, wieder dauerhaft eine Alternative für die Abwehr zu sein. Die nächste Bewährung könnte gegen Mainz anstehen. Da fordert Henke eine Steigerung, in allen Mannschaftsteilen: „ Wir müssen uns spielerisch verbessern.“ Die Entschuldigung, ein 1: 5 hinterlasse Spuren, zählt gegen den Letzten nicht mehr.
 
naja, dann mal sehen, ob Wenzel (denke mal schon) und Reuter (mal abwarten) auch gegen Mainz spielen werden und wer dafür draussen bleibt!
 
Ich finde sie haben noch gar nix verspielt denn weigstens kämpfen sie wieder
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Sah gegen Bielefeld doch so aus:



-------------Macho----------------

Lembi--Mette---Pletsch--Wenzel

------Sforza-----Reuter----------

-------------Skela----------------

Halil-----------------------Engel

-----------Jancker---------------
 
jep, auch wenn Premiere bei der bildl. Darstellung mal wieder Schrott gebaut hat.
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Halil war mehr Mittelfeld als Stürmer.
 
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