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Alarm Auf Us-flug

Klingenstädter

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http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,433284,00.htmlhttp://www.spiegel.de/panorama/0,1518,433284,00.html



ALARM AUF US-FLUG



<span>Verdächtige hantierten mit Handys und Plastiktüten</span>



Sie benutzten ihre Handys, wühlten in Plastiktüten und lösten frühzeitig ihre Gurte - das Verhalten von zwölf Passagieren an Bord eines US-Fluges kam der Crew so verdächtig vor, dass die Maschine zu ihrem Startflughafen Amsterdam zurückkehrte. Die Männer wurden festgenommen.




Amsterdam - Alarm auf Flug 42 der Northwest Airlines von Amsterdam nach Indien: 20 Minuten nach dem Start - die Maschine befand sich gerade in deutschem Luftraum über dem nordrhein-westfälischen Hamm - entschloss sich der Pilot gestern, den Flug abzubrechen und zum Startflughafen Schiphol zurückzukehren. Zwölf der 149 Passagiere hatten "verdächtiges Verhalten" gezeigt, wie es in einer schriftlichen Erklärung der Airline hieß. F-16-Kampfjets der niederländischen Armee eskortierten das Flugzeug zurück.



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Flug Northwest 42 auf dem Airport Schiphol: Verdächtiges Verhalten



Nach der Rückkehr wurden die zwölf Männer umgehend festgenommen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge wollte die niederländische Polizei zunächst keine Angaben zu den konkreten Vorwürfen gegen die Personen machen.



Passagiere berichteten dem niederländischen Fernsehen, die Gruppe sei gemeinsam an Bord gekommen, kurz bevor die Türen des Flugzeuges geschlossen wurden. Einer der Männer habe einen Gitarrenkoffer bei sich gehabt. Niemand habe sich auffällig verhalten, doch schon kurz nach dem Start habe bei einem der Männer ein Mobiltelefon geklingelt. Daraufhin hätten die anderen jubelnd applaudiert.



Auch der Nachrichtensender CNN und die "New York Times" berichten von Mobiltelefonen, die bei dem Zwischenfall eine Rolle gespielt hätten. Den Berichten zufolge hätten die später Festgenommenen Handys innerhalb der Gruppe weitergereicht. Laut CNN sollen Mitglieder der Gruppe auch Aufmerksamkeit erregt haben, weil sie in Plastiktüten schauten. Zudem hätten einige ihren Sicherheitsgurt gelöst, obwohl das Licht über den Sitzen, das zum Schließen des Gurts auffordert, noch nicht erloschen war.



CNN berichtete, an Bord des Flugzeugs seien sogenannte US-Sky-Marshals gewesen, die sich nach den Vorfällen zu erkennen gegeben und die Verdächtigen in Schach gehalten hätten.



Das Flugzeug kehrte sicher nach Amsterdam zurück, ohne dass der Flugverkehr auf dem Airport Schiphol beeinträchtigt worden sei. Der Pilot habe es zuvor abgelehnt, Rettungskräfte auf dem Rollfeld bereitstellen zu lassen, meldet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Aufzeichnungen des Dialogs zwischen dem Cockpit und der Flugsicherung, die in niederländischen Medien kursierten. Der Flug nach Bombay wurde für den gestrigen Tag abgesagt, er soll heute nachgeholt werden.



Die Regierung hat nach dem Vorfall keine verschärften Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Seit den vereitelten Bombenattentaten von London gilt allerdings ohnehin die zweithöchste von vier möglichen Alarmstufen. Im September vergangenen Jahres war eine Maschine der British Airways unter ähnlichen Umständen zurückgekehrt. Der Alarm erwies sich als falsch.



phw/AP
 
Wie paranoid ist das denn?
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Nur weil ein Handy herumgereicht wurde und Leute in Plastiktüten geschaut haben, wird ein Flug abgebrochen?



Mittlerweile kann man eigentlich genauso viel Angst haben, auf offener Straße als Terrorverdächtiger erschossen zu werden, wie bei einem Attentat umzukommen.



Wer Freiheit zu Lasten der Sicherheit aufgibt, hat beides nicht verdient!



Ich sehe unsere Gesellschaft langsam in Richtung Abgrund rutschen, aus welchem herauszukommen ungemein schwierig ist!
 
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