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Afrika kann Globalisierungsgewinner werden

Klingenstädter

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Weltwirtschaft



<span>Afrika kann Globalisierungsgewinner werden</span>



Von Rolf J. Langhammer



31. Mai 2007

Auch der diesjährige G-8-Gipfel in Heiligendamm wird sich den Problemen Afrikas südlich der Sahara widmen. Er wird die Verpflichtungen des Gipfels von 2005 in Gleneagles erneuern, die materielle Unterstützung des Kontinents bis 2010 um 25 Milliarden Dollar zu steigern, Schulden für die ärmsten Länder zu streichen, handelsverzerrende Subventionen zu Lasten der afrikanischen Bauern abzubauen und Krankheiten wie Aids und Malaria zu bekämpfen.



Mehr...(FAZ)
 
Ugandas Aufstieg steht aber auf wackeligen Beinen...so liegt der Exportanteil von Kaffee bei 55%. Sinken also die Kaffeeweltmarktpreise, dann hat Uganda da stark drunter zu leiden.



Ansonsten hab ich aber über Uganda auch noch einen Artikel, der besagt, dass sie wohl auf einem guten Weg sind. Leider nicht online.



Problematisch könnte es werden, wenn die landwirtschaftlichen Produkte so sehr nachgefragt werden, dass alle Bauern auf diese Produkte umsteigen und keiner mehr (bzw. wenige) zur Versorgung der eigenen Bevölkerung beitragen.





Auch sehe ich China als Kreditgeber ziemlich problematisch. Die Chinesen könnten den führenden, afrikanischen Politikern den Mund wässrig reden und ihnen scheinbar günstige Kredite geben. Wenn die afrikanischen Staaten diese dann in großem Maße annehmen und (erneut) für zu große Infrastrukturprojekte ausgeben und wieder den dritten Schritt vor dem ersten tun (was nützt mir zb ein Flughafen, wenn ich keine asphaltieren Straßen zu den Produktionsstätten habe). Diese Projekte werfen dann keinen Gewinn ab und die Länder müssen ihre Rohstoffe nach China verramschen oder sich weiter verschulden.
 
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