Onkel_Helmut
Well-Known Member
Trotzdem besteht dringender Handlungsbedarf. Ich hatte ja nur den Blick auf 8.1, Da aber wohl in 7.1 und 9.1 die gleichen Zustände herrschten, muss da dringend was passieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, wanns mal Verletzte gibt. Im Achter war so ein Gedränge, dass beim Geschubse von oben in der Halbzeitpause 20-30 Leute auf einmal die Treppe runtergeflogen sind. Es war GANZ kurz davor, dass ernsthaft was passiert wäre. Die Folgen für die Betroffenen und für den FCK wären in so einem Fall nur eins: Verheerend.
Heute nachmittag hab ich an den FCK folgende email geschrieben:
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Guten Tag,
Beim gestrigen Spiel gegen Hansa Rostock kam es auf der Westtribüne zu einer völligen Überfüllung von Block 8.1. Da sich mein Stammplatz im Block in der Nähe der Aufgänge befindet, konnte ich die Situation vor und während des Spiels sehr gut überblicken.
Bereits 30 min. vor Spielbeginn war die Kapazität des Blockes erschöpft. Trotzdem drängten durch den Blockeingang bis zum Spielbeginn noch hunderte Menschen hinein. Dies führte schon vor dem Spiel auf den Treppenaufgängen teilweise zu tumultartigen Szenen und einem gefährlichen und gesundheitsbedrohlichem Gedränge.
Obwohl sich die Situation zu Spielbeginn und während der 1. Halbzeit weiter verschlimmerte, wurde vom Ordnungsdienst nichts unternommen, um die Lage zu entschärfen. Zu diesem Zeitpunkt war in der Umgebung der Treppenaufgänge für keinen Zuschauer eine Bewegung in irgendeine Richtung mehr möglich. Vielen schwächeren -- vor allem weiblichen Zuschauern -- waren Unbehagen und aufkommende Panik anzusehen.
In der Halbzeitpause führte das teilweise gewaltsame Drängeln einiger Fans in Richtung Ausgang zu einem Massensturz von 20-30 Zuschauern auf dem rechten Treppenaufgang. Dass es hierbei keine Verletzten gab, war nur dem Zufall zu verdanken. Spätestens zu dieser Zeit drohte in diesem Bereich eine größere Panik unter den Zuschauern auszubrechen, die durch einige Besonnene nur knapp verhindert wurde. Auch jetzt handelte der Ordnungsdienst nicht.
Insgesamt kann man nur von Glück sprechen, dass es gestern in diesem Bereich weder zu einer Massenpanik, noch zu den damit verbundenen schlimmen Konsequenzen für alle Beteiligten gekommen ist.
Der nach dem Spiel angesprochene Ordner zuckte mit den Schultern und äußerte sich dahingehend, dass durch die fehlende Blocktrennung im 1er-Bereich das Gedränge durch von den Seiten (also aus den Blöcken 9.1 und 7.1) zuströmende Fans erzeugt würde. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Die Gefahr entstand eindeutig durch hunderte nachdrängende Fans, die sich durch den Blockeingang quetschten.
Im Allgemeinen muss folgendes festgehalten werden: Ganz abgesehen davon, dass bei beschriebener Lage weder der Ordnungsdienst, noch Sanitäter bei evtl. Notfällen eingreifen können, ist eine solche Überfüllung nicht nur nicht zumutbar, sondern gefährlich für Gesundheit sowie Leib und Leben der Zuschauer.
Das Problem des so genannten "Blockschmuggels" zu dem es vor allem bei wichtigen Spielen vermehrt kommt, ist zwar allgemein bekannt, kann aber nicht als Entschuldigung gelten. Ein Ordnungsdienst, der in solch einer gefährlichen Situation nicht eingreift, versagt auf ganzer Linie.
Im Zweifelsfall muss die Sicherheit der Zuschauer über allem stehen und Spätankömmlinge sollten bei einer Überfüllung ggf. auf Nachbarblöcke verwiesen werden. Aufgrund des zu erwartenden Aufstiegs und dem damit verbundenen hohen Zuschaueraufkommen und Schlagerspielen besteht in meinen Augen dringender Handlungsbedarf, damit solche Situationen in Zukunft vermieden werden.
Mit bestem Dank und sportlichen Grüßen,
Heute nachmittag hab ich an den FCK folgende email geschrieben:
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Guten Tag,
Beim gestrigen Spiel gegen Hansa Rostock kam es auf der Westtribüne zu einer völligen Überfüllung von Block 8.1. Da sich mein Stammplatz im Block in der Nähe der Aufgänge befindet, konnte ich die Situation vor und während des Spiels sehr gut überblicken.
Bereits 30 min. vor Spielbeginn war die Kapazität des Blockes erschöpft. Trotzdem drängten durch den Blockeingang bis zum Spielbeginn noch hunderte Menschen hinein. Dies führte schon vor dem Spiel auf den Treppenaufgängen teilweise zu tumultartigen Szenen und einem gefährlichen und gesundheitsbedrohlichem Gedränge.
Obwohl sich die Situation zu Spielbeginn und während der 1. Halbzeit weiter verschlimmerte, wurde vom Ordnungsdienst nichts unternommen, um die Lage zu entschärfen. Zu diesem Zeitpunkt war in der Umgebung der Treppenaufgänge für keinen Zuschauer eine Bewegung in irgendeine Richtung mehr möglich. Vielen schwächeren -- vor allem weiblichen Zuschauern -- waren Unbehagen und aufkommende Panik anzusehen.
In der Halbzeitpause führte das teilweise gewaltsame Drängeln einiger Fans in Richtung Ausgang zu einem Massensturz von 20-30 Zuschauern auf dem rechten Treppenaufgang. Dass es hierbei keine Verletzten gab, war nur dem Zufall zu verdanken. Spätestens zu dieser Zeit drohte in diesem Bereich eine größere Panik unter den Zuschauern auszubrechen, die durch einige Besonnene nur knapp verhindert wurde. Auch jetzt handelte der Ordnungsdienst nicht.
Insgesamt kann man nur von Glück sprechen, dass es gestern in diesem Bereich weder zu einer Massenpanik, noch zu den damit verbundenen schlimmen Konsequenzen für alle Beteiligten gekommen ist.
Der nach dem Spiel angesprochene Ordner zuckte mit den Schultern und äußerte sich dahingehend, dass durch die fehlende Blocktrennung im 1er-Bereich das Gedränge durch von den Seiten (also aus den Blöcken 9.1 und 7.1) zuströmende Fans erzeugt würde. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Die Gefahr entstand eindeutig durch hunderte nachdrängende Fans, die sich durch den Blockeingang quetschten.
Im Allgemeinen muss folgendes festgehalten werden: Ganz abgesehen davon, dass bei beschriebener Lage weder der Ordnungsdienst, noch Sanitäter bei evtl. Notfällen eingreifen können, ist eine solche Überfüllung nicht nur nicht zumutbar, sondern gefährlich für Gesundheit sowie Leib und Leben der Zuschauer.
Das Problem des so genannten "Blockschmuggels" zu dem es vor allem bei wichtigen Spielen vermehrt kommt, ist zwar allgemein bekannt, kann aber nicht als Entschuldigung gelten. Ein Ordnungsdienst, der in solch einer gefährlichen Situation nicht eingreift, versagt auf ganzer Linie.
Im Zweifelsfall muss die Sicherheit der Zuschauer über allem stehen und Spätankömmlinge sollten bei einer Überfüllung ggf. auf Nachbarblöcke verwiesen werden. Aufgrund des zu erwartenden Aufstiegs und dem damit verbundenen hohen Zuschaueraufkommen und Schlagerspielen besteht in meinen Augen dringender Handlungsbedarf, damit solche Situationen in Zukunft vermieden werden.
Mit bestem Dank und sportlichen Grüßen,