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100.000 Tote nach Naturkatastrophe in Burma

Gestern war noch von 4.000 Toten die Rede,jetzt vom 25fachen,wirklich unfassbar sowas
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Und achja: Militärjunta,du Depp!
 
100.000 Tote in Burma: "Puuh, das ist bitter"

OFC gewinnt gg. Freiburg: "So eine verdammte Scheiße"



Welches Gefühl ist intensiver? Und was sagt uns das?



*ratlos*
 
100.000 Tote in Burma: "Puuh, das ist bitter"
OFC gewinnt gg. Freiburg: "So eine verdammte Scheiße"



Welches Gefühl ist intensiver? Und was sagt uns das?



*ratlos*


Ja...da musste ich auch dran denken. Scheiß Welt, scheiß Mensch?
 
das sagt uns was menschlichkeit ist.. wie viele menschen doch teilnahmslos "ein paar" tote hinnimmt solange man niemanden davon persönlich kannte..... und wie niedergeschlagen doch fußballfans sind wegen einem spiel/einem verein...



wenn ein bekannter fußballer stirbt wird auch oft ein riesen trara darum gemacht.... bei so 100.000 toten, das liest man un hats 3 wochen später wieder vergessen... bei fritz walter zb. kenne ich (wie sehr viele andere auch) den todestag.... mein fahrlehrer kannte ihn persönlich... ist sogar heut ab und zu noch bei ottmar
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...



ich stell mir grad vor... wie groß das geschrei wäre wenn ein herr beckenbauer oder (gerade bei uns) ottmar walter abtreten würden... hier liest man 100.000 tote und nimmt es einfach mal hin... nach dem motto: "passiert...."



i-wie schon traurig...



mein beileid an die angehörigen der opfer.
 
Ich finds fast noch trauriger, dass gewisse medien und journalien z.b. intensiver

über das verschwinden von Paris Hiltons hund berichten, als über solche, mehr als schlimmen, tragödien.
 
Es ist ja auch ein riesiger Unterschied, ob nun 100.000 Menschen bei einer Katastrophe in Burma sterben oder 100.000 oder gar nur 100 in Deutschland. Das ist so fern, das wird so schnell ausgeblendet. So abgestumpft sind wir bzw. die meisten von uns mittlerweile. Ich will mich da gar nicht ausnehmen, so schlimm das ist.
 
UNO-LIEFERUNGEN NACH BURMA

Militärjunta beschlagnahmt Hilfsgüter



Beispiellose Schikane gegen die Krisenhelfer: Burmas Militärherrscher haben zwei Hilfslieferungen der Uno beschlagnahmen lassen. Die Junta will die Güter unbedingt unter ihre Kontrolle bekommen - die Helfer stoppten daraufhin die Luftbrücke ins Katastrophengebiet.



http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,552458,00.htmlhttp://www.spiegel.de/panorama/0,1518,552458,00.html







STREIT ÜBER HILFSZUSAGEN

Bushs versteckte Burma-Agenda empört Helfer



Von Marc Pitzke, New York



Die USA präsentieren sich in der Burma-Katastrophe als unbürokratischer Krisenhelfer. Doch tatsächlich versucht die Regierung Bush, das Drama politisch auszuschlachten. Diese Strategie macht die Militärjunta so extrem misstrauisch - Hilfsorganisationen sind empört.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552387,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552387,00.html







Da ist man wirklich nur noch sprachlos... Was da auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird ist unglaublich. Das die Führung da kriminell ist, war ja schon nach den Protesten der Mönche klar, aber wenn man einen Satz wie:



"Der Absurdität scheint gleichwohl keine Grenze gesetzt: Auf seiner Titelseite zeigt das "Neue Licht von Burma" ein Foto von Premier Then Sein, der im Zuge einer "Hilfsoperation" 20 Fernseher und zehn DVD-Player an Bedürftige verteilt - Menschen, die in einer von "Nargis" komplett zerstörten Region ohne Elektrizität ums Überleben kämpfen."



ließt, da vergeht es einem wirklich. Einmaschieren, entmachten und entmannen... mehr fällt mir dazu wirklich nicht mehr ein....
 
Birma

Körper und Seele voller Wunden

VON WILLI GERMUND



Rangun. Das neue Zuhause des kleinen Ko Ko Aung ist eine Bastmatte in der Ecke eines großen Saals. Dort schläft der Elfjährige, seit er vor zwei Tagen im buddhistischen Kloster Dekkhi Na Yon in Rangun ankam. "Ich hatte solche Angst", sagt der Junge. "Ich wusste nicht, was ich tun sollte."



...



Doch viel schlimmer wiegt: Er ist alleine. Die beiden Kinder, die Ehefrau und die Mutter wurden weggerissen. Naing Sae hat begriffen, dass seine Familie wahrscheinlich komplett ausgelöscht wurde. Tagelang hat er nach ihnen gesucht. Er konnte nicht einmal die Leichname finden. Naing Sae grämt sich, weil er sie nicht einmal beerdigen konnte. Seine Zukunft? Er weiß nicht, was er machen soll.



...





Dann müssen wir das Gespräch abbrechen. Die Übersetzerin, selbst Mutter eines achtjährigen Sohnes, war seit dem Wirbelsturm fast jeden Tag im Katastrophengebiet unterwegs. Sie hatte den Mönch getroffen, als er in Labutta nach Überlebenden seines Dorfes suchte. Jetzt, im Kloster, halten die Nerven es nicht mehr aus. Sie bricht in Tränen aus, als ein Mädchen mit der Erzählung beginnt, wie es überlebte, aber Geschwister und Eltern verlor. Erschrocken schauen die Waisen auf. Dann drängen sich die Kinder heran, streicheln ihr über die Arme und Schultern - und trösten die Frau, die keine Toten zu beklagen hat.



http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/reportage/?em_cnt=1334325&http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/reportage/?em_cnt=1334325&
 
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