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[DFB-Pokal 26/27, 1. Runde] SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern (21.8.26 - 18:00)

Sollte heute nicht eigentlich noch ein offizielles Statement zur Kabinenthematik folgen? Bislang ruht da aber noch still und starr der See oder habe ich was übersehen?
 
Noch was zum Spiel und zum Auslöser der Eskalation, bei jeder Ecke stand ein Ersatzspieler keine 2 m von Ritter weg und laberte ihn voll, das nen ich provozieren. Das hier der Schiedsrichter nicht eingreift, verstehe wer will, sonst werden die Ersatzspieler bei sowas weggeschickt.
Dann wird Ritter von 3 Mann umgelegt und den Schiri interessiert es nicht die Bohne, kein wunder das Ritter sich da wehrt.
Bevor Disqualifikationen und Sonstiges gefordert werden, sollte man die Gleichbehandlung mit anderen Vereinen heranziehen, die bei solchen Vergehen weit weniger harte Strafen bekommen haben.
Nenne hier nur 2 Vereine, Frankfurt und Dresden, deren Strafen sogar per Anfechtung reduziert werden mussten.
 
Nö, bis jetzt nix neues, da die Jungs heute trainingsfrei hatten, denk ich, da kommt nix vor morgen.
Ähm....Gestern war Training um 15:00 Uhr. Genauso wie heute um 11 Uhr.

Hier noch abschließend die Einschätzung von Rainer Keßler. Es handelt sich hierbei um eine Zusammenfassung aus dem RP Interview, das heute in der RP ist.

Rainer Keßler, Beiratsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern, verurteilt die Ausschreitungen beim Pokalspiel in Mannheim scharf. Gewalt und Hass hätten im Fußball keinen Platz. Er betont, dass die FCK-Fans sich vor dem Spiel weitgehend an die Sicherheitsempfehlungen gehalten hätten und nach dem Platzsturm der Mannheimer Fans nicht ebenfalls den Platz gestürmt hätten.

Trotzdem habe der Vorfall dem Image des FCK erheblich geschadet. Der gute Ruf der Fans, der über Jahrzehnte aufgebaut wurde, könne durch solche Ereignisse sehr schnell beschädigt werden. Auch die sportlichen Leistungen und positive Aktionen der Fans würden dadurch überschattet.

Welche Strafen den FCK erwarten, sei noch offen. Sicher sei jedoch, dass Geldstrafen wichtige finanzielle Mittel binden und dem Verein sowie Sponsoren, Mitgliedern und Fans schaden.

Für die Aufarbeitung will der FCK den Dialog mit der Fanszene verstärken, Täter identifizieren und gegebenenfalls vom Verein ausschließen sowie Schadenersatzforderungen prüfen. Gleichzeitig soll die Präventionsarbeit fortgesetzt werden. Keßler fordert insbesondere, dass die Fanszene selbst Grenzüberschreitungen klar ablehnt und sanktioniert.

Kernaussage: Der FCK will die Vorfälle konsequent aufarbeiten, ohne die gesamte Fanszene zu verurteilen, und setzt auf Prävention, Verantwortung und die Werte Demut, Respekt und Fair Play.
 
Leider wieder hinter der üblichen Paywall, evtl. kann jemand mit Zugang (@playerred :innocent:) die folgenden Punkte bestätigen oder dementieren?

  • Ich kann den wahrheitsgemäßen Zustand der Kabine bestätigen, so wie es die Fotos belegen“, sagte auf Anfrage Yannik Barwig, der Pressesprecher des SV Waldhof. „Die Kabine wurde nur vom FCK benutzt.“
  • Barwig widersprach Gerüchten, die Fotos seien per KI erzeugt worden. Sie zeigten auch keine andere Kabine aus dem Jahr 2023.
  • Der FCK wollte laut Stefan Roßkopf, Leiter Unternehmenskommunikation, nichts zu dem Thema sagen.
Also offensichtlich doch keine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen seitens des Vereins. Finde ich um ehrlich zu sein sehr schwach.
 
Hier eine Zusammenfassung vom RP Artikelchen:

  • Nach dem DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern war die Gästekabine (von FCK genutzt) stark beschädigt;
  • Waldhofs Pressesprecher Yannik Barwig bestätigte den Zustand auf den Fotos, wies KI-Fälschungsgerüchte zurück und sagte, der Verein äußere sich nicht weiter zum Vandalismus.
  • Der 1. FC Kaiserslautern wollte dazu nichts kommentieren.
  • Da Waldhof Mieter des Stadions ist, muss der Verein die Reparaturen tragen; die Stadt Mannheim als Eigentümerin trägt keine Kosten.

Sowas hinter die Paywall zu packen ist schon lächerlich.
 
Hier eine Zusammenfassung vom RP Artikelchen:

  • Nach dem DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern war die Gästekabine (von FCK genutzt) stark beschädigt;
  • Waldhofs Pressesprecher Yannik Barwig bestätigte den Zustand auf den Fotos, wies KI-Fälschungsgerüchte zurück und sagte, der Verein äußere sich nicht weiter zum Vandalismus.
  • Der 1. FC Kaiserslautern wollte dazu nichts kommentieren.
  • Da Waldhof Mieter des Stadions ist, muss der Verein die Reparaturen tragen; die Stadt Mannheim als Eigentümerin trägt keine Kosten.

Sowas hinter die Paywall zu packen ist schon lächerlich.
Also eine Stellungnahme des FCK wäre schon knorke.

Sowas ist eine asoziale Schweinerei. Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist. Wenn es Teile der Mannschaft waren, sollte die Mannschaftskasse die Renovierung der Kabine bezahlen. Eine Strafe wäre darüber hinaus mehr als angemessen
 
Also eine Stellungnahme des FCK wäre schon knorke.
Kommunikativ wieder ein ganz großes Armutszeugnis – und leider nicht das erste über den Zeitraum der vergangenen Jahre.

Ich weiß nicht, wann dieses Wegducken und Totschweigen im Verein seit unserem Aufstieg wieder Einzug gehalten hat. Ich werde jedenfalls nicht müde zu betonen, dass mich diese Entwicklung überhaupt nicht mitnimmt.

Ich erinnere mich an einige Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis, in denen die These vertreten wurde, dass eine „zunehmende Professionalisierung“ solche Entwicklungen eben mit sich bringen würde. Wenn Professionalisierung aber gleichzeitig bedeutet, dass Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und eine offene Kommunikation auf der Strecke bleiben, dann läuft aus meiner Sicht etwas grundlegend falsch.

Mit Offenheit, Transparenz und einem gewissen Maß an Authentizität kommt man auch heute noch weiter – vorausgesetzt, man will das wirklich. Beim FCK habe ich allerdings schon seit langer Zeit nicht mehr das Gefühl, dass diese Werte eine große Rolle spielen – abgesehen vielleicht von der nächsten emotionalisierten "Merchandising-Kampagne.

Für mich jedenfalls ein ganz schwaches Bild, das wir auf vielen Ebenen seit geraumer Zeit abgeben – und das mich persönlich mit jedem Mal ein Stück mehr vom Verein entfremdet. Vieles von dem, wofür der FCK für mich einmal stand, finde ich inzwischen leider nur noch schwer wieder – und das nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits davon, wo es für mich inzwischen viel einschneidender wird.
 
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Die Kommunikation lässt an vielen Stellen zu Wünschen übrig. Professionalisierung ist ja schön und gut, aber dann sollte alles diese auch erfahren und nicht nur Teile des Vereins. Es ist halt mehr als nur PKs abzuhalten und schauen das die Jungs zu ihren TV interviews gehen (ist überspitzt geschrieben). Da haben wir über die letzten Jahre stark nachgelassen. Das fängt schon bei so Sachen an wie das Stadionheft... und endet dann damit das es schon keine Stellungsnahmen mehr gibt und eine Webseite erstellt wird die mehr Werbebanner als informative Quelle ist.

Ich denke in dem Fall ducken sie sich auch weg, weil der DFB noch ermittelt. Wissen tue ich es aber nicht.
 
Sagen wirs mal so, dass eine Kabine nach einem Regenspiel vielleicht nicht mehr aussieht als ob man vom Boden essen könne, ok.
Dass bei einer Siegesfeier vielleicht was zu bruch geht, auch ok. Dann zahlt man halt die 20€ für ne neue Deckenplatte (da braucht aber auch keiner von Sanierung labern).
Aber dafür gibt es meines Erachtens einen Betreuerstab und/oder Verantwortliche des FCK, die meiner Meinung nach die Kabine so nie verlassen dürfte.
Wer den Spielern danch die Leviten ließt, steht auf einem anderen Blatt.
Von daher wäre ein Stellungnahme durchaus sinnvoll und wünschenswert.
 
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Spekulation: Ich befürchte das die Wahrheit hier wie so oft in der Mitte liegt und man auch im Hinblick der erwartbaren Strafen nicht noch weiter Öl ins Feuer gießen möchte.

Vllt. haben wir die Kabine nicht im ideal Zustand zurück gegeben.
Vllt. mussten Mannschaft inkl. Staff aus Sicherheitstechnischen Gründen überhastet abreisen
Vllt. hat Mannheim die Bilder nicht durch KI aber durch zusätzliche "Dekorationen" weiter verschärft.
Für beide Parteien maximal peinlich und vllt. auch der Grund, dass man bei kühlem Kopf nicht weiter darauf eingehen will. Eine Klarstelllung unsererseits ala es war dreckig aber net so schlimm hätte niemand geholfen.

Einzige was hier geholfen hätte wäre vllt. wenn die Verantwortlichen bzw. beide Mannschaften in einer schnellen Reaktion gemeinsam zum Aufräumen / Hausmeistern getroffen hätten.

Wenn sich zwei weniger radikale Fangruppen zum friedlichen gemeinsamen aufräumen angemeldet hätten, wäre das ein noch stärkeres Zeichen gewesen und hätte evtl. auch die drohende Strafe wie Geisterspiel abgewendet.
 
Katastrophale PK, absolut zum Fremdschämen unsere Außendarstellung zu den Vorfällen in Mannheim:


vielleicht gibt mir ja jetzt der eine oder andere recht, dass unsere kommunikation einfach nur grottig und absolut unwürdig für einen Profiverein ist..
 
Da sitzt mit TL auch der falsche auf der Bühne. Da hätten sich andere müssen dafür hinsetzen. Ich finde was die Kommunikation auch grottig, aber kann es mir auch nur so erklären das es ein offenes Verfahren ist. Aus MA hört man auch nicht wirklich viel dazu
 
Da sitzt mit TL auch der falsche auf der Bühne. Da hätten sich andere müssen dafür hinsetzen. Ich finde was die Kommunikation auch grottig, aber kann es mir auch nur so erklären das es ein offenes Verfahren ist. Aus MA hört man auch nicht wirklich viel dazu
Selbst wenn das stimmt, kann man es als Medienprofi professioneller beantworten, ein "Wir sagen dazu nix mehr" zieht hier nicht und kommt für Außenstehende extrem schäbig rüber, quasi ein Schuldeingeständis ohne dafür Verantwortung übernehmen zu wollen.
 
Absolutes Desaster, was diese Außendarstellung angeht. So etwas kannst du in der heutigen Zeit einfach nicht mehr bringen. Da hat ja jede Kinderkrabbelgruppe eine bessere Kommunikationsstrategie. Lieberknecht sagte ja sinngemäß auch, dass er keine „Lust“ mehr habe, negative Fragen zu beantworten. Dann ist der Job als FCK-Trainer vielleicht nicht gerade die passende Position für ihn.

@mueto: Als Trainer gehört ihm die Kabine bzw. liegt die Mannschaft und deren Führung/Verhalten in seinem direkten Verantwortungsbereich. Ich finde daher, dass genau er der richtige Adressat für die heutigen Nachfragen seitens der Medien über den hinterlassenen Zustand der Kabine im Carl-Benz-Stadion gewesen ist.
 
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Jetzt weiß ich welche Videos Lieberknecht der Mannschaft vor dem Spiel gezeigt hat:


Unfassbar, hatte das gar nichtmehr so in Erinnerung, aber das Spiel war ja fast identisch. :tearsofjoy::tearsofjoy::tearsofjoy:
 
Selbst wenn das stimmt, kann man es als Medienprofi professioneller beantworten, ein "Wir sagen dazu nix mehr" zieht hier nicht und kommt für Außenstehende extrem schäbig rüber, quasi ein Schuldeingeständis ohne dafür Verantwortung übernehmen zu wollen.
Das es flappsig rüberkommt liegt auch daran, Woche für Woche die gleichen "Hansel" da sind die ihre Standardfragen abspulen und man diese dann auch schon entsprechend kennt teilweise auch schon per Du ist.

Ne sauber aufgesetzte Mitteilung vorlesen, dass man aus Gründen x nicht weiter kommentieren möchte ist allemal besser als das was war.

@Shelter: Wir wissen nicht ob TL zu dem Zeitpunkt in der Kabine war oder nochmal rein ist. Gab ja genug mit der Presse zu besprechen und dann noch die PK.

Ich bin sicherlich kein Fan von der Art und Weise wie das alles läuft, kann mir aber durchaus vorstellen das aus taktischen Gründen nicht weiter darüber gesprochen werden kann. Man hört von 4 Parteien bisher nichts mehr dazu DFB, Polizei, FCK und MA. Es ist also nicht nur unser Verein der sich so verhält.
 
@Shelter: Wir wissen nicht ob TL zu dem Zeitpunkt in der Kabine war oder nochmal rein ist. Gab ja genug mit der Presse zu besprechen und dann noch die PK.
Also ich weiß ja nicht, ob ich das zu „verkopft“ sehe, aber für mich ist die Sache eigentlich ziemlich eindeutig: Der Trainer trägt die Verantwortung für seine Mannschaft. Punkt. Egal, ob Profimannschaft oder Kreisliga.

Deshalb war er am vergangenen Freitag auch genau der richtige Adressat für diese Frage. Wer hält sich denn neben den Spielern als Hauptverantwortlicher regelmäßig in der Kabine auf? Letztlich Lieberknecht und vielleicht noch hin und wieder Hengen, wenn er – wie damals beim 0:5 in Darmstadt – seine eigenen Felle davonschwimmen sieht und zu seinem jährlichen, verbalen Rundumschlag ausholen muss, dass "die Spieler endlich ihren verdammten Job machen sollen!" - Gähn :sleeping:

Nee nee, das war am Freitag schon der richtige Ansprechpartner für diese Frage, auch wenn es in erster Linie um das heutige Spiel gegen St. Pauli gehen sollte.

Beim schwebenden Verfahren bin ich allerdings bei dir. Ich bin wirklich gespannt, was das offizielle „Statement“ dazu am Ende ergibt. Glücklicherweise kann man sich diesmal nicht wie sonst irgendwie aus der Thematik herauslavieren. Im Grunde gibt es eigentlich nur noch die eine entscheidende Frage: War die Mannschaft für diesen Zustand der Kabine verantwortlich oder nicht? Wie gesagt, ich bin wirklich äußerst gespannt.

Und ehrlich gesagt sind mir auch die zeitlichen oder räumlichen Abläufe nach dem Spiel ziemlich egal. Eine Kabine hat schlichtweg nicht in diesem Zustand hinterlassen zu werden und sowohl der Trainer, der restliche Stuff und natürlich die Mannschaft selbst tragen dafür die Hauptverantwortung.
 
Wobei man fairerweise auch sagen muss, dass mit Koschinat auf der anderen Seite nun wirklich kein Unschuldslamm auf der Trainerbank sitzt. Ich persönlich kann mit dem Typen jedenfalls überhaupt nichts anfangen.

Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich an eine kleine Fußgängerbrücke. Aber die KAB, wow!

Das sind schon ziemlich heftige Bilder. Da hätte definitiv noch viel Schlimmeres passieren können. Hoffentlich macht so etwas in den entsprechenden Kreisen und Szenen jetzt nicht noch Schule. Wer rechnet denn bitte mit so etwas?
 
Eine Beschädigung der Statik der Konrad-Adenauer-Brücke wäre der totale Verkehrsinfarkt gewesen. Seit Wiedereröffnung der Hochstraße Süd wird die Hochstraße Nord zurückgebaut und die Kurt-Schumacher-Brücke vier Jahre lang saniert.

Da hätten die US-Pioniere wieder eine Pontonbrücke errichten müssen, wie 1945. Damals mit Grenzposten wegen Sektorengrenze. Die Schilder "You are leaving the American sector" gab es nicht nur in Berlin.
 
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