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WM-Sicherheit: Ausbildungsmängel und alte Funknetze

S

suYin

Guest
Die Negativ-Schlagzeilen über die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) reißen nicht ab.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Donnerstag berichtete, sind bei mehreren Großübungen der Rettungskräfte zur Vorbereitung während der vergangenen Wochen offenbar Schwachstellen festgestellt worden.



Anforderungen nicht gewachsen



In Berlin wurde die Übung „Triangel", bei der mehrere Rettungs- und Katastropheneinsätze gleichzeitig bewältigt werden sollten, abgebrochen, weil die Rettungskräfte den Anforderungen nicht gewachsen waren. Wie es in dem Bericht weiter heißt, behinderten in München, Kaiserslautern und Düsseldorf veraltete Funknetze und Ausbildungsmängel bei der Nutzung der Kommunikationstechnik den Erfolg der Übungen.



Neues Funksystem kommt erst 2010



Den Sicherheitskräften bereite vor allem das überlastungsanfällige analoge Funksystem Sorgen. So war es dem früheren Innenminister Otto Schily (SPD) und den Landesinnenministern laut dem Blatt nicht gelungen, rechtzeitig ein bundeseinheitliches digitales Sprech- und Datenfunknetz einzuführen. Schily hatte im Juni 2003 gesagt, das Digitalnetz sei „ein wichtiger Beitrag zur Verstärkung der inneren Sicherheit, auch im Hinblick auf die WM 2006“. Inzwischen wird die Einführung eines digitalen Sprech- und Datenfunknetz für 2010 geplant.



Die Bundesregierung stellt am Donnerstag Sicherheitsfachleuten aus aller Welt die Konzeption und den Stand der WM-Vorbereitungen vor. Für die Spiele werden die umfangreichsten Sicherheitsvorkehrungen in der Geschichte der Bundesrepublik geplant.



Quelle : http://focus.msn.de/sport/wm2006/wm-sicherheit_nid_26903.htmlhttp://focus.msn.de/sport/wm2006/wm-sicherheit_nid_26903.html
 
Bin ja wirklich gespannt wie die WM 2010 in Afrika stattfinden soll. Wenn man bedenkt welche Ansprüche in Deutschland schon schwer zu befriedigen sind.....
 
solche übungen für den ernstfall halte ich sowieso für nicht sonderlich hilfreich.

klar, man kann einige szenarien durchspielen, einiges üben z.b. die kommunikation zwischen den einzelnen einsatzzentralen aber im ernstfall kommt eh alles anders (als man denkt).

zuletzt wurde z.b. ein zugunglück im HBF KL simuliert.

wie gibts denn solche unglücke direkt im bahnhof?

so etwas passiert doch meist auf freier strecke, ohne parkplatz davor für den rettungswagen...
 
solche übungen für den ernstfall halte ich sowieso für nicht sonderlich hilfreich.
klar, man kann einige szenarien durchspielen, einiges üben z.b. die kommunikation zwischen den einzelnen einsatzzentralen aber im ernstfall kommt eh alles anders (als man denkt).

zuletzt wurde z.b. ein zugunglück im HBF KL simuliert.

wie gibts denn solche unglücke direkt im bahnhof?

so etwas passiert doch meist auf freier strecke, ohne parkplatz davor für den rettungswagen...


Ich denke aber es fallen Dinge auf die man in der Theorie nicht nachgedacht hat (Kommunikationswege vor Ort etc.). Potenziell gefährlich und weitreichender wäre numal ein UNglück im/am Bahnhof. Auf freier Strecke wäre ja nicht "WM-spezifisch", das sollte ohnehin klappen. In Hinsicht auf Terrorgefahren halte ich den Bahnhof als einen der Knotenpunkte, nicht für unrealistisch (Anschlag auf U-Bahnstation in London).
 
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