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Ukraine fürchtet EM-Entzug

Mal ein paar neuere Artikel zum Stand der Dinge:



01.07.2009

EM 2012: Ukraine wieder flüssig

Eine Woche nach einem dramatischen Appell des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko hat das Parlament in Kiew dringend benötigtes Geld für die Fußball-EM 2012 freigegeben. Die Oberste Rada habe trotz der Finanzprobleme der Ex-Sowjetrepublik insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar (rund 923 Mio Euro) für Infrastrukturmaßnahmen bewilligt, meldete die Agentur Interfax. Das Geld werde vor allem für den Ausbau von Flughäfen, Straßen und der Eisenbahn genutzt, sagte ein Mitarbeiter des Organisationskomitees für die Europameisterschaft. Juschtschenko hatte der Regierung vorgeworfen, durch ihre Finanzpolitik die gemeinsam mit Polen geplante Ausrichtung der EM zu gefährden.

Quelle: http://www.sportal.de/sportal/generated/article/tnt_fussball/2009/07/01/13518900000.htmlhttp://www.sportal.de/sportal/generated/article/tnt_fussball/2009/07/01/13518900000.html





14.07.2009

Chancen Deutschlands auf Fußball-EM steigen

Die Vorbereitung der Ukraine auf die EM ist chaotisch. Jetzt hat ein Gericht auch noch die dortige Liga aufgelöst. Deutschland als EM-Ausrichter wird wahrscheinlicher.

Kann es noch schlimmer kommen? Seit Monaten befindet sich der ukrainische Fußball in einer schwerwiegenden Krise. Die Zweifel des europäischen Fußballverbandes Uefa, dass das Land in der Lage ist, gemeinsam mit Polen die Europameisterschaft 2012 auszutragen, sind eher gewachsen als geschrumpft. Uefa-Chef Michel Platini brachte in der vergangenen Woche erstmals auch offiziell Deutschland als Ersatzausrichter ins Spiel. Und nun hat das Nationalgericht auch noch die höchste Spielklasse des ukrainischen Fußballs aufgelöst. Die Statuten für den Spielbetrieb entsprächen nicht dem ukrainischen Gesetz, urteilten die Richter in Kiew. Gleichzeitig wurden alle Ergebnisse seit dem Jahre 1996 annulliert und so 13 Jahre Fußballgeschichte der Ukraine einfach für null und nichtig erklärt.

Die Verantwortlichen des ukrainischen Fußballverbandes suchen in aller Eile eine Lösung, denn am kommenden Freitag sollte eigentlich die neue Saison angepfiffen werden. Allerdings ist mehr als fraglich, ob dieser Termin eingehalten werden kann. Für Witalij Danilow, Präsident der Ersten Liga, stellt sich inzwischen nicht nur die bange Frage, welche Mannschaften unter diesen Voraussetzungen in einigen Tagen gegeneinander spielen sollen. Die größte Sorge des Funktionärs zitierte der polnische Internetdienst futbol.pl treffend: "Was wird nun mit der Europameisterschaft?"

Das juristische Durcheinander ist ein neuer schwerer Rückschlag für die EM-Planungen. Seit der Vergabe des Turniers vor zwei Jahren droht die Uefa dem ukrainischen Verband, ihm die EM wieder zu entziehen. Zu groß ist das organisatorische Chaos, zu gering sind die Fortschritte. Unsicher ist, ob die Stadien fertig werden, mit Sicherheit fehlen werden Straßen, Flugplätze und Hotels. Bis zum Dezember wird der Ukraine von der Uefa Zeit gegeben, um eine angemessene Infrastruktur vorzuweisen.

Gelingt das nicht, wird das Land das Turnier wieder verlieren. Zuletzt hat Uefa-Chef Michel Platini in der französischen Sportzeitung L’Equipe direkte Worte gefunden: "Wenn wir nicht in der Ukraine spielen, dann müssen wir zwei andere Stadien finden. Wir werden sehen, wer sich präsentieren wird“, sagte Platini und brachte im nächsten Atemzug erneut Deutschland als möglichen Ausrichter neben Polen ins Gespräch. Auf die Frage, ob Leipzig und Berlin eine mögliche Alternative sein könnten, antwortete der Franzose: "Das ist eine Option.“ Wie berichtet, bereitet sich der Deutsche Fußball-Bund längst auf dieses Szenario vor – allerdings nur hinter den Kulissen. Öffentlich will sich der DFB nicht äußern.

Bald aber könnte das nötig sein. Denn in der Ukraine versinkt der Fußball mittlerweile im Chaos. In der obersten Spielklasse scheint ein bizarrer Machtkampf ausgebrochen zu sein. Nach Angaben von Roman Starozuk, Chef der ukrainischen Fußballliga, hatte der Klub aus Dnjepropetrowsk das Gericht angerufen und Klage wegen formaler Fehler in den Ligastatuten eingereicht. Dahinter stecke wohl der millionenschwere Besitzer des Vereins, erklärte Starozuk. Der Mann sei offensichtlich unzufrieden mit dem Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Wahlen zum Liga-Präsidium.

Die Richter fanden aber nicht nur juristische Schwachstellen in den Statuten, die 1996 nach einer Reform der Liga verändert worden sind. Sie kritisierten auch die Besitzverhältnisse in der wichtigsten Spielklasse der Ukraine. So hätten zwar alle Klubs verschiedene Eigentümer. Tatsache aber sei, dass nur eine Handvoll Oligarchen das Geschehen in den meisten Vereinen kontrolliere – und damit nahezu den gesamten Fußball des Landes.

Quelle: http://www.zeit.de/online/2009/29/ukraine-europameisterschaft-2012-fussballhttp://www.zeit.de/online/2009/29/ukraine-europameisterschaft-2012-fussball





In der Sportschau kam eben ein kurzer Bericht. Es sieht wirklich düster aus für EM-Fußball in der Ukraine. Es sind ja nicht nur die Stadien (tw. sind die alten noch nicht mal abgerissen!), sondern die gesamte Infrastruktur ist aber auch überhaupt nicht angemessen: keine Autobahnen (lt ARD), Flughäfen zu klein+veraltet, keine ausreichenden und zu schlechte Hotels, etc pp. Wie soll man das in der verbleibenden Zeit noch hinbekommen, auch wenn es noch drei Jahre sind!? - Die Polen haben selber gesagt, daß sie nur deswegen mit der Vorbereitung gut dabei sind, weil sie von der EU haufenweise Kohle bekommen haben. - Sieht also schwer nach Ersatzspielorten Berlin und Leipzig aus. Glücklicherweise hat sich Niersbach sehr zurückhaltend geäußert und meinte nur, man wolle sich nicht in der Vordergrund spielen. Finde ich genau richtig. Ruhig abwarten und wenn die Ukraine es nicht schafft, wovon sehr stark auszugehen ist, wird die Wahl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eh auf Deutschland fallen, weil einfach die besten Voraussetzungen vorhanden und nicht viel zusätzliche Planungen nötig sind.
 
13.07.2009

Ukraine sucht neue Geldquellen

Der ukrainische Staatspräsident Wiktor Juschtschenko will hinsichtlich der EM-Finanzierung "mit der Zentralbank und dem Finanzministerium neue Geldquellen finden."

Die Ukraine steht bei der Finanzierung der EM 2012 offenbar stark unter Druck. "Der Finanzplan für die EURO 2012 ist bedroht. Wir müssen zusammen mit der Zentralbank und dem Finanzministerium neue Geldquellen finden", wurde Staatspräsident Wiktor Juschtschenko in einer Mitteilung seines Büros zitiert.

Drei Problem-Stadien

Juschtschenko griff damit indirekt auch Premierministerin Julia Tymoschenko an, die zuletzt gesagt hatte, dass die Vorbereitungen auf die Endrunde trotz der Finanzkrise normal verliefen. Juschtschenko erklärte dagegen, dass nur fünf Prozent des EM-Etats in Höhe von umgerechnet 700 Millionen Euro gesichert seien.

Er forderte die Zentralbank und das Finanzministerium auf, innerhalb einer Woche einen neuen Plan vorzulegen, der die Finanzierung der vier Stadien und aller geplanten Infrastrukturmaßnahmen beinhaltet.

Von den vier Spielorten Lemberg, Donezk, Dnjepropetrowsk und Kiew wurde bislang nur die Hauptstadt Kiew von der Europäischen Fußball-Union UEFA akzeptiert.

Grünes Licht für Polen

Die anderen drei Städte sind aufgerufen, bis 30. November 2009 nachzubessern. Dagegen haben die Austragungsorte von Co-Gastgeber Polen - Breslau, Posen, Danzig und Warschau - von der UEFA grünes Licht erhalten.

Die Ukraine ist derzeit stark von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. Die Rezession im ersten Quartal 2009 lag bei 20 Prozent. Verkehrsminister Josip Winski war im Juni nach einem Streit mit Tymoschenko mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

UEFA-Präsident Michel Platini hatte die Ukraine mehrfach wegen der schleppenden EM-Vorbereitungen kritisiert.

Quelle: http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/0907/News/ukraine-sucht-neue-geldquellen.htmlhttp://www.spox.com/de/sport/fussball/international/0907/News/ukraine-sucht-neue-geldquellen.html



Nach dem "Problem-Bär" gibt's jetzt also auch "Problem-Stadien"
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Ukrainischer Präsident blockiert Geld für EM 2012



Die Finanzierung der Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine ist nach einem Machtwort von Präsident Viktor Juschtschenko wieder völlig offen.



Das Staatsoberhaupt habe mit seinem Veto ein Gesetz blockiert, nach dem die Nationalbank umgerechnet 880 Millionen Euro für die EURO in den Staatshaushalt zahlen muss. Das berichteten Medien in Kiew. Juschtschenko fürchtet nach eigenen Worten, dass das Geld zweckentfremdet werden könnte. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte mehrfach eine schleppende Vorbereitung des Turniers in der Ex-Sowjetrepublik kritisiert. Co-Veranstalter der EM 2012 ist Polen.



Die Entscheidung des Präsidenten kommt überraschend, nachdem er erst im Juni in einem dramatischen Appell vom Parlament in Kiew eine schnellere Freigabe von Mitteln für die EM gefordert hatte. Daraufhin hatte die Oberste Rada trotz der Finanzprobleme des Landes das Geld vor allem für den Ausbau von Stadien, Flughäfen und Straßen bewilligt. UEFA-Präsident Michel Platini hatte vor kurzem gemahnt, dass von allen ukrainischen Bewerbern nur die Hauptstadt Kiew derzeit in der Lage sei, in drei Jahren EM-Spiele auszurichten.



Laut Platini haben die Bewerberstädte in der Ukraine zum Erfüllen der Auflagen nur bis Ende November Zeit. Das UEFA-Exekutivkomitee will bei einem Treffen am 10./11. Dezember in Portugal endgültig über die Gastgeber-Städte für 2012 entscheiden. Als Ausrichter-Alternative für die Ukraine hatte Platini bereits Deutschland ins Spiel gebracht. Dies wird aber von Mit-Veranstalter Polen offiziell nicht unterstützt. Beobachter in Kiew sehen auch einen Machtkampf zwischen Juschtschenko und seiner innenpolitischen Rivalin, Regierungschefin Julia Timoschenko, als einen Grund für die andauernden Probleme.



Quelle
 
ich sehs schon kommen, dass berlin und leipzig einspringen werden/müßen...

und wenn die polen net mitziehn wollen, machen ma halt die ganze em in deutschland... da reicht uns auch 1 monat vorlaufzeit...
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ich sehs schon kommen, dass berlin und leipzig einspringen werden/müßen...
und wenn die polen net mitziehn wollen, machen ma halt die ganze em in deutschland... da reicht uns auch 1 monat vorlaufzeit...
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Hätte ich nix dagegen
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