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Teuflische Stimmung oder zahme Engel? (FCK-Frankfurt 0:3)

Wie war die Stimmung?

  • 1 (als Stadionbesucher)

    Stimmen: 1 1,9%
  • 2

    Stimmen: 2 3,7%
  • 3

    Stimmen: 7 13,0%
  • 4

    Stimmen: 16 29,6%
  • 5

    Stimmen: 10 18,5%
  • 6

    Stimmen: 3 5,6%
  • 1 (als TV-Gucker)

    Stimmen: 0 0,0%
  • 2

    Stimmen: 3 5,6%
  • 3

    Stimmen: 4 7,4%
  • 4

    Stimmen: 4 7,4%
  • 5

    Stimmen: 4 7,4%
  • 6

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    54
Wobei man sich auch sicherlich fragen muss ob bei solchen Spiele weichgespülte Sing-Sang-Liedchen die eher an einen Sitzkreis der Vorschulgruppe "Blauer Elefant" denn an ein Südwest-Derby in einem ausverkauften Fußball-Tempel erinnern, wirklich zielführend sind...


Das passt gut, um etwas daran anzufügen: In meinen Augen kommt dieser Sing-Sang auch von einer sich im Ganzen verändernden Fan-Kultur (nicht nur Ultra), bei der zunehmend eine Konsum-Haltung im Vordergrund steht --> Stichwort "die verdienen Milliarden, dafür sollen sie Blut kotzen". Der Mensch im Spieler wird immer weniger gesehen, das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr auf Unterstützung seiner Farben, sondern darauf, dass man gut unterhalten werden will. Als Nebeneffekt singt man mit. Läuft es nicht, wird gemeckert und verklärt an frühere Zeiten erinnert, in denen angeblich alles besser war, und obendrein 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen.



Für mich macht Fantum vor allem Leidensfähigkeit, Hingabe, Treue und Loyalität aus, nicht Lautstärke oder wieviele Lieder man auswendig kennt. Und die Leute, die meckernd 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen, weil sie sich vom Rasen nicht zufriedenstellend unterhalten fühlen, das sind in meinen Augen zuerst Konsumenten, und dann vielleicht Fans.

JEDER weiß, dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt, und man nicht 34 Spiele in Folge verlieren wird. Geduld und Leidensfähigkeit sind die Vokabeln der Stunde!
 
Das passt gut, um etwas daran anzufügen: In meinen Augen kommt dieser Sing-Sang auch von einer sich im Ganzen verändernden Fan-Kultur (nicht nur Ultra), bei der zunehmend eine Konsum-Haltung im Vordergrund steht --> Stichwort "die verdienen Milliarden, dafür sollen sie Blut kotzen". Der Mensch im Spieler wird immer weniger gesehen, das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr auf Unterstützung seiner Farben, sondern darauf, dass man gut unterhalten werden will. Als Nebeneffekt singt man mit. Läuft es nicht, wird gemeckert und verklärt an frühere Zeiten erinnert, in denen angeblich alles besser war, und obendrein 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen.


Für mich macht Fantum vor allem Leidensfähigkeit, Hingabe, Treue und Loyalität aus, nicht Lautstärke oder wieviele Lieder man auswendig kennt. Und die Leute, die meckernd 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen, weil sie sich vom Rasen nicht zufriedenstellend unterhalten fühlen, das sind in meinen Augen zuerst Konsumenten, und dann vielleicht Fans.

JEDER weiß, dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt, und man nicht 34 Spiele in Folge verlieren wird. Geduld und Leidensfähigkeit sind die Vokabeln der Stunde!


DANKE für diesen letzten Satz! Immer weiter ein Sieg wird zwangsläufig kommen!
 
Das passt gut, um etwas daran anzufügen: In meinen Augen kommt dieser Sing-Sang auch von einer sich im Ganzen verändernden Fan-Kultur (nicht nur Ultra), bei der zunehmend eine Konsum-Haltung im Vordergrund steht --> Stichwort "die verdienen Milliarden, dafür sollen sie Blut kotzen". Der Mensch im Spieler wird immer weniger gesehen, das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr auf Unterstützung seiner Farben, sondern darauf, dass man gut unterhalten werden will. Als Nebeneffekt singt man mit. Läuft es nicht, wird gemeckert und verklärt an frühere Zeiten erinnert, in denen angeblich alles besser war, und obendrein 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen.


Für mich macht Fantum vor allem Leidensfähigkeit, Hingabe, Treue und Loyalität aus, nicht Lautstärke oder wieviele Lieder man auswendig kennt. Und die Leute, die meckernd 15 Min. vor Spielende das Stadion verlassen, weil sie sich vom Rasen nicht zufriedenstellend unterhalten fühlen, das sind in meinen Augen zuerst Konsumenten, und dann vielleicht Fans.

JEDER weiß, dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt, und man nicht 34 Spiele in Folge verlieren wird. Geduld und Leidensfähigkeit sind die Vokabeln der Stunde!


Naja der "Sing-Sang" kommt ja aber tatsächlich aus einer bestimmten Richtung, der es eben scheinbar eher darum geht, die Fahne 90 Minuten zu wedeln und durchweg ein Liedchen zu trällern, auch wenn das nicht wirklich zum Spiel(verlauf) passt. Das ist etwas was ich kritisiere, weil ich eben auch eine andere Art der Unterstützung kenne. Die Mannschaft unterstützen heißt ja gerade nicht, bei einer 5:0 Führung ein Liedchen zu trällern, sondern bei einem Unentschieden oder Rückstand die Mannschaft nach vorne zu drücken. Gerade das fehlt, weil der Kurve in meinen Augen in weiten Teilen das "Verständnis" für das Spiel abhanden gekommen ist. Die Eintracht hat es gestern - trotz eines durchwachsenen Supports - deutlich gemacht. Es müssen markante und laute Gesänge her und kein 20 Minuten "lalala", da kann man gleich über das Stadionradio "Heut ist so ein schöner Tag, lalalalala" einspielen...

Dass der Fan/Zuschauer immer mehr zu einem Konsumenten wird ist verständlich, das liegt auch nicht an den einzelnen Personen, diese Entwicklung haben sich die Vereine selbst zuzuschreiben. Folglich müssen sie auch damit klar kommen, wenn sich die Zuschauer entsprechend äußern oder nicht äußern und ihrem Unmut durch Pfiffe oder Fernbleiben deutlich machen.



Dass die Zuschauer gestern sehr früh und sehr zahlreich das Stadion verlassen haben ist bedauerlich aber in meinen Augen auch absolut verständlich, schließlich hat es auch während dem Spiel an allen möglichen Ecken gerappelt. Da habe ich dann durchaus Verständnis, wenn ein Großteil der Zuschauer frühzeitig geht, um nicht in den abwandernden Mob zu geraten.
 
stimmung insgesamt ne 5, aber nur wegen der schönen choreo, danke für den aufwand
default_smile.png


ansonsten muss ich mal riesen kritik vor allem am vorsänger üben ( 2. HZ jemand anderes, kann das sein?)

furchtbar, ich glaub ne viertel stunde mitte der 2.HZ nen ****** sing-sang angestimmt, der höchstens von paar hanseln im 7.1er gesungen wurd...toll, bissjen singsang in nem derby...da MUSS man doch merken, dass die kurve dass net übernimmt...raff ich net...

genau wie die absolute unkoordiniertheit zwischen 7.1 und 8.2. man sieht teilweise augenkontakt aber bringen tuts rein garnix. vorsänger im 8.2 mindestens genauso schlecht. hat kanon-artigen gesang gefördert wie ich es vorher noch nie gesehn hab...

wir ham uns definitiv blamiert und zwar bis auf die knochen.
 
stimmung insgesamt ne 5, aber nur wegen der schönen choreo, danke für den aufwand
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ansonsten muss ich mal riesen kritik vor allem am vorsänger üben ( 2. HZ jemand anderes, kann das sein?)

furchtbar, ich glaub ne viertel stunde mitte der 2.HZ nen ****** sing-sang angestimmt, der höchstens von paar hanseln im 7.1er gesungen wurd...toll, bissjen singsang in nem derby...da MUSS man doch merken, dass die kurve dass net übernimmt...raff ich net...

genau wie die absolute unkoordiniertheit zwischen 7.1 und 8.2. man sieht teilweise augenkontakt aber bringen tuts rein garnix. vorsänger im 8.2 mindestens genauso schlecht. hat kanon-artigen gesang gefördert wie ich es vorher noch nie gesehn hab...

wir ham uns definitiv blamiert und zwar bis auf die knochen.


Genau den Punkt meinte ich - es geht nicht darum, dass wir ne andere Fankultur haben und früher alles enger war und so.... es geht darum, dass einige Gruppen ihr eigenes Süppchen kochen und meinen, dass sie die "ÜBERFANS" sind... ich fände es einfach nur besser, wenn man Fans, die auch singen und anfeuern wollen, zusammen stehen und der rest dann außen rum - das müsste man halt mal irgendwie etwas kompakter hinbekommen. Denn aktuell hat fast jeder Block 7.1, 8.2, ... ne eigene Fangruppe und darin liegt meines erachtens das problem!



Außerdem ging gestern die ganze zeit wieder das liedchen kämpfen lautern kämpfen los und keiner wollte es mitsingen... ich habe auch das gefühl, als sehen einige die notwendigkeit die ganze zeit was zu singen anstatt lieber mal ein lied etwas länger durchzuhalten und dann auch mal ein paar minuten pause zu haben - das sicherlich auch ein problem!



Ich bleib dabei - es gibt viele Gründe, warum es nicht mehr so sein kann wie es mal in den 90-iger Jahren war, aber das aktuell geht gar net und muss verbessert werden aus meiner sicht!
 
Das "Problem" in unserer und in jeder anderen Kurve ist doch die extreme Heterogenität.



Da hast du "Alte", die schon einiges erlebt haben und die die "neuen" Lieder verachten und sich schon gar nicht von den "Kiddies" am Zaun vorschreiben lassen wollen, was sie wann zu singen haben und die lieber die Klappe halten.



Da hast du die Ultras, die der Meinung sind, dass möglichst ununterbrochenes Gesinge das einzig Wahre sei und die ehrlich nicht verstehen können, warum man bei einem "Auf gehts Lautern, kämpfen und siegen" nicht mitmacht, wo von uns nichts mehr kommt und Frankfurt näher am 2:0 ist als wir am Ausgleich (Sekunden drauf fiel das 2:0, was ich mit einem ironisch-bitteren Lächeln quittiert habe).



Da hast du die Leute, die 90 Minuten lang nicht singen, sondern brüllen - keine Lieder, sondern situationsbezogen. Da wird einfach jeder beschimpft, der auf dem Platz rumläuft und den Unmut dieses Typus auf sich zieht.



Dann gibts die Leute, die jede Bewegung auf dem Platz mit einem konzentrierten Fingernagelkauen verfolgen, sich taktische Szenarien ausmalen, wieder verwerfen und weiterüberlegen und schon die kommenden Spiele und die gesamte Zukunft des FCK im Kopf haben und entsprechend auch nicht im Sinn haben, ALLES, was angestimmt wird mitzusingen.



Die einen mögen "old school" und lehnen die neuen Lieder ab, die anderen stehen auf Traditionen und Legenden und dichten fleißig neue Lieder. Die einen regen sich permanent über die Stimmung auf und darüber, dass früher alles besser war, die anderen verstehen nicht, warum jemand nicht 90 Minuten durchsingen möchte.



Einigen ist es wichtig, besser zu sein als der Gegner, anderen ist es absolut egal, was auf der Ost passiert.



Auf der West stehen so viele Widersprüche, dass es "die Lösung" niemals wird geben können. Ist das denn überhaupt erforderlich? Und warum sind immer andere an einer vermeintlich schlechten Stimmung Schuld? Kann man sich nicht einfach selber weniger wichtig nehmen und den anderen als ebenbürtigen Fan anerkennen? Warum muss jeder die Deutungshoheit darüber haben, was richtige Stimmung ist? Was der eine für das wichtigste Merkmal von guter Stimmung hält, kann ein anderer aus verschiedenen Gründen ablehnen - wer will sich denn anmaßen, darüber zu richten, wer der bessere Fan und wichtiger für die Stimmung ist? Entsprechend ist auch alles, was in dieser Themenkategorie geschrieben wird als höchst individuell betrachtbar und kann durchaus zu absolut konträren Meinungen führen.



Wenn jeder ein Gefühl für die Verschiedenartigkeit der 10.000 Westkurvensteher hätte, wäre die Stimmung vielleicht nicht "besser", aber der Umgang miteinander wäre deutlich lockerer und unverkrampfter!



Das lag mir schon länger auf der Zunge...





Zum Spiel: Ich habe nach dem 0:1 mit nichts mehr gerechnet und bin leider bestätigt worden. Entsprechend war auch meine "Feierlaune". Mir hat einfach ein Zeichen auf dem Platz gefehlt. Es gibt doch genug Situationen auf dem Platz, die bei jedem im Stadion zu einer sprunghaften Pulssteigerung führt - keiner unserer Spieler hat so etwas zu Stande gebracht. Es wurde kein Frankfurter an der Mittellinie umgehauen, niemand angegiftet, keiner hat mit wilder Gestik die eigenen Spieler angepeitscht, es gab keine sonderlich emotionale Spielsituation, sondern nur Angst.



Und da weigere ich mich einfach, ein "Auf gehts Lautern, kämpfen und siegen!" mitzusingen, was für mich realitätsferner und lächerlicher nicht sein könnte. Von anderen Schlafwagenliedern wie "Oh oho oho, Forza FCK" ganz zu schweigen. Wers schön und angebracht findet - okay, es haben ja auch genug mitgesungen. Nur sich dann hinterher umzuschauen und zu wundern, warum eben nur 1.000 Leute sowas mitsingen, ist dann auch nicht angebracht.



Super war auf jeden Fall die Choreo am Anfang - die Stimmung bis zum Gegentor fand ich auch in Ordnung. Es gab Höhen und Tiefen, aber ich fand die Liedauswahl, Lautstärke und den Situationsbezug angemessen. Danach wurde es natürlich deutlich ruhiger (und bei einigen umso verzweifelter), was allerdings deutlich mit der Situation auf dem Platz zusammenhing.
 
@siwwener u. larilson:




zitat von larilson:
Larilson

Negative Höhepunkte der Rotfront inklusive (was war da eigt los auf der Süd?)



zitat von siwwener:
Und das auf der Süd hab ich auch gesehen - welche Gruppe war das denn? Ich hatte von jemanden im zug gehört, es seien Stuttgarter Ultras gewesen!?! Stimmt das? und v.a. warum gab es dort 10 minuten vor ende ne Schlägerei, in der die süd dann teilweise geflüchtet ist bzw. flüchten musste?




gestern vergessen dazu was zu schreiben:



ganz ehrlich, wenn ich frankfurter bin (und da warn genug auf der nord oder süd) und meine, ich könnte nachm 0:2 den dicken gegen über der RF und/oder anderen zu machen, ne große lippe riskiere und beleidige und die beleidigten grad ein paar meter von mir weg sind, dann muss ich mich net wundern wenns ärger gibt..



ich bin ja auch net so blöd und sitz beispielsweise in frankfurt oder karlsruhe aufm sitzplatz, und pöbel paar meter weiter AF, PS oder sonstige an..
 
Für ein Derby war die Stimmung schon etwas enttäuschend. Hier meine Ich nicht nur die FCK Fans nein auch die Frankfurter. Vor dem Spiel war die Stimmung eigentlich ganz gut. Es wurden sich einige Gesangsduelle mit den Frankfurtern natürlich mit denn zu einem Derby dazu gehörenden Schmähgesängen geleifert. Auch in der 1 Halbzeit war es eigentlich noch ganz ok. Mit der Führung der Frankfurter wurde aber die Stimmung von Minute zu Minute schlechter.



Es wurde zwar zwischendurch immer mal wieder versucht etwas anzustimmen aber Ich denke hierzu war auch die Liederauswahl diesmal leider nicht gelungen. Bei einem Rückstand ist ein lautstarkes FCK oder kämpfen lautern Kämpfen sicherlich um ein vielfaches effektiver und lauter als dieser Gesänge mit langem Text zu denen sicherlich mindestens 70% der Kurve keine Lust hatten. Auch hätte Ich mir mehr "Hass " in Form von Pfiffen gegen die Frankfurter gewünscht. Mit Hass meine Ich sicherlich keine Gewalt aber ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert bei Ballbesitz der Eintracht wäre schon geil gewesen und hätte sicherlich auch beeindruckt. Der negative Höhepunkt war für mich das bei Schlusspfiff das Stadion halb leer war auch auf der West einige ziemlich schnell das Stadion verlassen haben. Ich kann verstehen dass man enttäuscht war aber dennoch hätte man die Mannschaft mit einem aufmunternden Applaus verabschieden können. Oder hat man das Stadion nur frühzeitig verlassen um so den Frankfurtern welche n0ch etwas ihr Team feiern wollten zu entgehen beim Weg zurück zum Bahnhof, Bus oder Auto



Die die noch da waren haben dies ja auch mit You never walk alone gemacht und gezeigt dass sie weiterhin hinter der Mannschaft stehen





Muss aber auch sagen dass die Frankfurter sicherlich nicht so stark waren wie sie vieleicht meinen stimmungsmässig Es war sicherlich kein schlechter Support aber bei der Menge die sie mitgebracht hatten, hätte Ich mir schon noch etwas mehr erwartet spätestens nach der Führung. Richtig lautstark wurde es aber auch dort erst nach dem 2:0 dennoch hat ein durchschnittlicher Support dazu gereicht um auch auf den Rängen als Sieger den Platz zu verlassen.





Meine Bewertung

FCK Fans 4

Eintracht 3
 
Muss aber auch sagen dass die Frankfurter sicherlich nicht so stark waren wie sie vieleicht meinen stimmungsmässig Es war sicherlich kein schlechter Support aber bei der Menge die sie mitgebracht hatten, hätte Ich mir schon noch etwas mehr erwartet spätestens nach der Führung. Richtig lautstark wurde es aber auch dort erst nach dem 2:0 dennoch hat ein durchschnittlicher Support dazu gereicht um auch auf den Rängen als Sieger den Platz zu verlassen.


Dazu wollte ich auch noch etwas schreiben: Wären Düsseldorf und Union in dieser Anzahl bei uns vertreten gewesen, hätten uns auf der West nur noch die Ohren geschlackert!



Die Frankfurter waren sicherlich manchmal recht laut, gerade mit den kurzen und brachialen Schlachtrufen, aber sonst?



Wann soll man denn wirklich außergewöhnlich laut sein, wenn man nicht beim Hassgegner Nummer 2 erst einen Elfmeter hält, dann mit der ersten Chance unmittelbar vor der Halbzeit in Führung geht und in Halbzeit 2 das Spiel souverän und ungefährdet über die Zeit bringt?!



Bezogen auf die Begleitumstände war das wirklich nichts besonderes.
 
Es war schon irgendwie der Wurm drin, war alles andere als 'ne gute Stimmung von uns: Zu viel durcheinander, oft nicht die passende Auswahl an Gesängen, man hatte auch nie den Eindruck, dass sich alle beteiligen - gerade in der zweiten Halbzeit. Mit dem 0-2 waren wir ja fast tot bis zu der Phase, als Moravek noch fast das 1-2 machte... da wurde es nochmal etwas lauter, aber das legte sich dann ganz schnell wieder. Mit dem 0-3 waren wir begraben. Ist aber ja kein Wunder, dass dann der Gästeblock tobt.



Überrascht war ich, dass von Frankfurter Seite alles in allem nicht mehr kam. Wenn man mal gehört hat, wie laut sie einmal zu Beginn waren - das war echt HAMMER, aber halt nur ein einziges Mal so richtig laut. Ansonsten war's das, was man erwarten musste - auch mit Blick auf den Spielverlauf, den man nicht wegdiskutieren kann. Aber, wie gesagt, selbst da hatte ich eigentlich mehr erwartet. War 2004 (und 2006) besser.



Im Vergleich zu Union z.B. fand ich sie schon beeindruckender. Die Masse macht halt schon was her. Dazu dann alles in schwarz - manchmal wirklich megalaut, gute Synchronität, Schalparaden - man merkt, wir hatten Jahre lang kaum Gegner.
 
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