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Wackelkandidat Schweinsteiger
Spekulation um offene Stelle in der DFB-Elf - Nutznießer Podolski?
Von unserem Redakteur Udo Schöpfer TENERO. Die Spannung steigt, die Frage bleibt: Beginnt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr Vorrunden-Auftaktspiel der Europameisterschaft morgen (20.45 Uhr) gegen Polen in Klagenfurt mit Bastian Schweinsteiger - oder nicht?
Mit der Aussage am Donnerstag „Bastian Schweinsteiger wird sicherlich im Verlauf des Turniers ein wichtiger Spieler für uns" hatte Joachim Löw die Diskussion um den Stammspieler eröffnet. Links wie rechts kann der WM-Held die Außenbahn beleben. Und morgen doch eher Linksdraußen als Linksaußen?
Nach einer durchwachsenen Saison beim FC Bayern München sieht der Bundestrainer den Flügelmann körperlich noch nicht topfit. Unklar ist, wer für ihn beginnen würde. Lukas Podolski? „Poldi" statt „Schweini"? Ein Spezi für den anderen, ein Bayer für den anderen Bayern? Eigentlich ist Podolski Stürmer. „Ich bin gut in Form", betonte er gestern Abend nach dem Abschluss-Training und will sich ansonsten keine großen Gedanken machen. Wie Podolski eben so ist.
Vielleicht aber gibt es auch eine richtige Überraschung und Piotr Trochowski rutscht in die Mannschaft. Ein Spieler, der erst nach der guten Leistung beim Test in Kaiserslautern gegen Weißrussland (2:2) sein Ticket für die EM bekam. „Ich lasse mich überraschen. Das Turnier ist lang", meinte der HSV-Spieler gestern Abend. Einer, der zunächst nicht um seinen Platz bangen muss ist Clemens Fritz, der schnelle Mann von Werder Bremen. Auch bei ihm steigt die Fieberkurve. „Wenn einer die Anspannung jetzt nicht spürt, dann ist er fehl am Platze", meinte Fritz. Die fürchterliche EM-Bilanz der letzten Jahre - seit dem EM-Triumph 1996 hat keine deutsche Mannschaft bei Europameisterschaften mehr gewonnen, berührt den Pfeil von der rechten Außenbahn nur am Rande. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Es gibt nichts Wichtigeres, als positiv ins Turnier zu starten", weiß der 27-Jährige.
Bei Co-Trainer Hansi Flick klang das so: „Am Sonntag geht es um alles. Es ist wichtig, nach der Vorbereitung zu zeigen, was man umsetzen kann." Der Assistent von Joachim Löw charakterisierte die Polen gestern als starke Mannschaft. „Wir haben alle Infos. Sie ist durch ihren Trainer holländisch geprägt. Sie hat eine gute Ordnung und ist offensiv sehr mutig", erläutere Flick und pries die Achse Boruc, Bak, Lewandowski und Zurawski. Er räumte ein, dass Standardsituationen ein großes Thema in den letzten Einheiten waren. Da haben die deutschen Gipfelstürmer noch viel Luft nach oben.
Dass die deutsche Elf mit Miroslav Klose, Lukas Podolski und Piotr Trochowski drei Spieler mit polnischen Wurzeln im Kader hat, bringt laut Flick „gewisse Vorteile". Sicher nicht nur bei der Aussprache. Bak werde Bok ausgesprochen, hat Geheimagent Lukas Podolski Hansi Flick erzählt ...
Ein Sieg wäre für den Bayern-Spieler und früheren Kölner mit Blick auf seine Heimat ganz besonders wichtig. „Ich habe eine große Familie in Polen. Ich habe polnisches Fernsehen zu Hause, habe viele Spiele der Polen gesehen. Ich bin hundertprozentig sicher, dass wir das Spiel gewinnen", meinte der Angreifer. Was sich in den polnischen Boulevard-Medien diese Woche abspielte, interessiert Podolski nicht. Sagt er ...
Selbstverständlich wurde gestern auch bei Michael Ballack wegen der Geschmacklosigkeiten in polnischen Zeitungen nachgehakt. Ein Blatt zeigte ihn unter anderem mit abgeschlagenem Kopf. „Wir haben das gesehen, wir waren nicht erfreut. Es geht um Fußball, so etwas sollte nicht dazu gehören. Das war nicht schön. Das wird unsere sportliche Leistung nicht beeinflussen. Es motiviert uns eher noch mehr", betonte der Kapitän.
Eine SMS traf gestern im deutschen Quartier in Ascona ein. Sie war von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann.. Er wünschte der Mannschaft eine „tolle EM und viel Erfolg". „Das ist riesig angekommen", berichtete Mediendirektor Harald Stenger. Auf die Frage, ob das Trainerteam zur Einstimmung auf das Spiel ähnliche Worte wie Jürgen Klinsmann 2006 bei der WM benutze, also einen Satz wie „Wir hauen die Polen durch die Wand", erwiderte Co-Trainer Hansi Flick: „Wir haben uns die Rede noch einmal geben lassen und lernen sie auswendig." Und im Ernst? „Jeder Trainer hat so seine Art. Joachim Löw weiß, wie die Mannschaft angepackt werden muss."
Entschieden ist, dass Robert Enke (30) bei der gesamten EM Ersatz-Torwart sein soll. Torwarttrainer Andreas Köpke informierte, dass der Hannoveraner den Vorzug vor René Adler (23) von Bayer Leverkusen erhält.
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.131
Datum: Samstag, den 07. Juni 2008
Seite: Nr.9
"Deep-Link"-Referenznummer: '3671631'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
EM-Tagebuch
Fort Knox im Tessin
Von Udo Schöpfer
Recht bald nach der Ankunft bin ich von Locarno (wo mein Hotel ist) nach Ascona gefahren (wo das der deutschen Fußballer ist). Das sagenumwobene „Il Giardino". Es ist gut ausgeschildert, liegt in einer Gegend, in der viele Ferienhäuser sind. Das belegen die deutschen Autos, die dort geparkt sind. Ein KSC-Fan - Wimpel vorne am Spiegel - ist auch da. Vor der Zufahrtsstraße des Hotels stehen die ersten beiden Polizisten. Kurze Kontrolle, dann geht es weiter. Vor dem Hotel sind dann weitere Sicherheitskräfte postiert. Auch von der anderen Seite, da wo der Golfplatz liegt, muss man an Polizisten vorbei. Das Hotel ist hermetisch abgeriegelt. Fort Knox im Tessin.
Es ist kurz vor 16.30 Uhr, für 17.45 Uhr steht Training auf dem Programm. So etwa 20, 25 deutsche Fans, Urlauber harren - in der Hitze, da schien noch die Sonne - vor dem Hotel aus. So richtig reinschauen kann man nicht. Gespräch mit einem Ehepaar. „Meine Eltern haben hier eine Ferienwohnung. Wir sind aus Köln, wir sind auf Hochzeitsreise. Wir möchten ein Autogramm für meinen Neffen", erzählt die Frau. Ein Angestellter kommt, und wirft eine Handvoll Kügelchen in den Gully. „Damit sie keine Probleme mit den Mücken bekommen", informiert er, nachdem er in die verwirrten Gesichter geschaut hat. 17 Uhr, noch keine Bewegung vor dem Mannschaftsbus. 17.25 Uhr, langsam tut sich was. „Wenn jemand hier einen Getränkestand hinstellen würde, er würde gut verdienen", scherzt ein Zaungast. Ein Mitarbeiter des DFB kommt und geht auf die Fans zu. Er verteilt Autogrammkarten, sehr großzügig, wenn es auch mal zwei sind, macht das überhaupt nichts. Lukas Podolski taucht als Erster auf, Jens Lehmann als Letzter. Manche Spieler winken, manche nicht. Bundestrainer Joachim Löw erhält mit den meisten Beifall. Einen intensiveren Kontakt gibt es wohl nicht. Beim Training zuzuschauen, das erlaubt der DFB nicht (mehr). Eine ältere Frau fragt mich: „Wo gab es denn diese Karten?" „Von dem Mann da hinten. Möchten Sie eine haben? Ich habe zwei." „Au ja."
Ein Polizei-Auto fährt direkt vor den Bus, ein anderes stellt sich dahinter quer. Nun müssen alle Fans auf die gegenüberliegende Seite des Hotels. Klare Anweisung. Nur eine Familie mit einem schlafenden Baby im Kinderwagen darf im Schatten bleiben. Von hinten darf jetzt niemand mehr durch. Um 17.30 Uhr fährt der Bus - eskortiert von zwei Polizeiwagen - los in das ein paar Kilometer entfernte Tenero. Der Bus fährt weg, die Gäste machen sich sofort auf den Weg. Ein Geduldsspiel dauert auch 90 Minuten.
SPERKA
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.131
Datum: Samstag, den 07. Juni 2008
Seite: Nr.9
"Deep-Link"-Referenznummer: '3671647'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
Wackelkandidat Schweinsteiger
Spekulation um offene Stelle in der DFB-Elf - Nutznießer Podolski?
Von unserem Redakteur Udo Schöpfer TENERO. Die Spannung steigt, die Frage bleibt: Beginnt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr Vorrunden-Auftaktspiel der Europameisterschaft morgen (20.45 Uhr) gegen Polen in Klagenfurt mit Bastian Schweinsteiger - oder nicht?
Mit der Aussage am Donnerstag „Bastian Schweinsteiger wird sicherlich im Verlauf des Turniers ein wichtiger Spieler für uns" hatte Joachim Löw die Diskussion um den Stammspieler eröffnet. Links wie rechts kann der WM-Held die Außenbahn beleben. Und morgen doch eher Linksdraußen als Linksaußen?
Nach einer durchwachsenen Saison beim FC Bayern München sieht der Bundestrainer den Flügelmann körperlich noch nicht topfit. Unklar ist, wer für ihn beginnen würde. Lukas Podolski? „Poldi" statt „Schweini"? Ein Spezi für den anderen, ein Bayer für den anderen Bayern? Eigentlich ist Podolski Stürmer. „Ich bin gut in Form", betonte er gestern Abend nach dem Abschluss-Training und will sich ansonsten keine großen Gedanken machen. Wie Podolski eben so ist.
Vielleicht aber gibt es auch eine richtige Überraschung und Piotr Trochowski rutscht in die Mannschaft. Ein Spieler, der erst nach der guten Leistung beim Test in Kaiserslautern gegen Weißrussland (2:2) sein Ticket für die EM bekam. „Ich lasse mich überraschen. Das Turnier ist lang", meinte der HSV-Spieler gestern Abend. Einer, der zunächst nicht um seinen Platz bangen muss ist Clemens Fritz, der schnelle Mann von Werder Bremen. Auch bei ihm steigt die Fieberkurve. „Wenn einer die Anspannung jetzt nicht spürt, dann ist er fehl am Platze", meinte Fritz. Die fürchterliche EM-Bilanz der letzten Jahre - seit dem EM-Triumph 1996 hat keine deutsche Mannschaft bei Europameisterschaften mehr gewonnen, berührt den Pfeil von der rechten Außenbahn nur am Rande. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Es gibt nichts Wichtigeres, als positiv ins Turnier zu starten", weiß der 27-Jährige.
Bei Co-Trainer Hansi Flick klang das so: „Am Sonntag geht es um alles. Es ist wichtig, nach der Vorbereitung zu zeigen, was man umsetzen kann." Der Assistent von Joachim Löw charakterisierte die Polen gestern als starke Mannschaft. „Wir haben alle Infos. Sie ist durch ihren Trainer holländisch geprägt. Sie hat eine gute Ordnung und ist offensiv sehr mutig", erläutere Flick und pries die Achse Boruc, Bak, Lewandowski und Zurawski. Er räumte ein, dass Standardsituationen ein großes Thema in den letzten Einheiten waren. Da haben die deutschen Gipfelstürmer noch viel Luft nach oben.
Dass die deutsche Elf mit Miroslav Klose, Lukas Podolski und Piotr Trochowski drei Spieler mit polnischen Wurzeln im Kader hat, bringt laut Flick „gewisse Vorteile". Sicher nicht nur bei der Aussprache. Bak werde Bok ausgesprochen, hat Geheimagent Lukas Podolski Hansi Flick erzählt ...
Ein Sieg wäre für den Bayern-Spieler und früheren Kölner mit Blick auf seine Heimat ganz besonders wichtig. „Ich habe eine große Familie in Polen. Ich habe polnisches Fernsehen zu Hause, habe viele Spiele der Polen gesehen. Ich bin hundertprozentig sicher, dass wir das Spiel gewinnen", meinte der Angreifer. Was sich in den polnischen Boulevard-Medien diese Woche abspielte, interessiert Podolski nicht. Sagt er ...
Selbstverständlich wurde gestern auch bei Michael Ballack wegen der Geschmacklosigkeiten in polnischen Zeitungen nachgehakt. Ein Blatt zeigte ihn unter anderem mit abgeschlagenem Kopf. „Wir haben das gesehen, wir waren nicht erfreut. Es geht um Fußball, so etwas sollte nicht dazu gehören. Das war nicht schön. Das wird unsere sportliche Leistung nicht beeinflussen. Es motiviert uns eher noch mehr", betonte der Kapitän.
Eine SMS traf gestern im deutschen Quartier in Ascona ein. Sie war von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann.. Er wünschte der Mannschaft eine „tolle EM und viel Erfolg". „Das ist riesig angekommen", berichtete Mediendirektor Harald Stenger. Auf die Frage, ob das Trainerteam zur Einstimmung auf das Spiel ähnliche Worte wie Jürgen Klinsmann 2006 bei der WM benutze, also einen Satz wie „Wir hauen die Polen durch die Wand", erwiderte Co-Trainer Hansi Flick: „Wir haben uns die Rede noch einmal geben lassen und lernen sie auswendig." Und im Ernst? „Jeder Trainer hat so seine Art. Joachim Löw weiß, wie die Mannschaft angepackt werden muss."
Entschieden ist, dass Robert Enke (30) bei der gesamten EM Ersatz-Torwart sein soll. Torwarttrainer Andreas Köpke informierte, dass der Hannoveraner den Vorzug vor René Adler (23) von Bayer Leverkusen erhält.
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.131
Datum: Samstag, den 07. Juni 2008
Seite: Nr.9
"Deep-Link"-Referenznummer: '3671631'
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EM-Tagebuch
Fort Knox im Tessin
Von Udo Schöpfer
Recht bald nach der Ankunft bin ich von Locarno (wo mein Hotel ist) nach Ascona gefahren (wo das der deutschen Fußballer ist). Das sagenumwobene „Il Giardino". Es ist gut ausgeschildert, liegt in einer Gegend, in der viele Ferienhäuser sind. Das belegen die deutschen Autos, die dort geparkt sind. Ein KSC-Fan - Wimpel vorne am Spiegel - ist auch da. Vor der Zufahrtsstraße des Hotels stehen die ersten beiden Polizisten. Kurze Kontrolle, dann geht es weiter. Vor dem Hotel sind dann weitere Sicherheitskräfte postiert. Auch von der anderen Seite, da wo der Golfplatz liegt, muss man an Polizisten vorbei. Das Hotel ist hermetisch abgeriegelt. Fort Knox im Tessin.
Es ist kurz vor 16.30 Uhr, für 17.45 Uhr steht Training auf dem Programm. So etwa 20, 25 deutsche Fans, Urlauber harren - in der Hitze, da schien noch die Sonne - vor dem Hotel aus. So richtig reinschauen kann man nicht. Gespräch mit einem Ehepaar. „Meine Eltern haben hier eine Ferienwohnung. Wir sind aus Köln, wir sind auf Hochzeitsreise. Wir möchten ein Autogramm für meinen Neffen", erzählt die Frau. Ein Angestellter kommt, und wirft eine Handvoll Kügelchen in den Gully. „Damit sie keine Probleme mit den Mücken bekommen", informiert er, nachdem er in die verwirrten Gesichter geschaut hat. 17 Uhr, noch keine Bewegung vor dem Mannschaftsbus. 17.25 Uhr, langsam tut sich was. „Wenn jemand hier einen Getränkestand hinstellen würde, er würde gut verdienen", scherzt ein Zaungast. Ein Mitarbeiter des DFB kommt und geht auf die Fans zu. Er verteilt Autogrammkarten, sehr großzügig, wenn es auch mal zwei sind, macht das überhaupt nichts. Lukas Podolski taucht als Erster auf, Jens Lehmann als Letzter. Manche Spieler winken, manche nicht. Bundestrainer Joachim Löw erhält mit den meisten Beifall. Einen intensiveren Kontakt gibt es wohl nicht. Beim Training zuzuschauen, das erlaubt der DFB nicht (mehr). Eine ältere Frau fragt mich: „Wo gab es denn diese Karten?" „Von dem Mann da hinten. Möchten Sie eine haben? Ich habe zwei." „Au ja."
Ein Polizei-Auto fährt direkt vor den Bus, ein anderes stellt sich dahinter quer. Nun müssen alle Fans auf die gegenüberliegende Seite des Hotels. Klare Anweisung. Nur eine Familie mit einem schlafenden Baby im Kinderwagen darf im Schatten bleiben. Von hinten darf jetzt niemand mehr durch. Um 17.30 Uhr fährt der Bus - eskortiert von zwei Polizeiwagen - los in das ein paar Kilometer entfernte Tenero. Der Bus fährt weg, die Gäste machen sich sofort auf den Weg. Ein Geduldsspiel dauert auch 90 Minuten.
SPERKA
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.131
Datum: Samstag, den 07. Juni 2008
Seite: Nr.9
"Deep-Link"-Referenznummer: '3671647'
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