Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Quelle find ich gut !

G

Guest

Guest
Quelle verbannt Lonsdale-Kleidung



Von Michael Kröger



Das Versandhaus Quelle hat ein eindeutiges Statement gegen rechtsradikale Gesinnung abgegeben. Artikel von Lonsdale - eine der Lieblingsmarken der Rechten - fliegen aus dem Sortiment.



Papenburg - Die Initiative ging von den Jusos im niedersächsischen Papenburg aus. In einem Brief an die Geschäftsführung hatten sie darauf hingewiesen, dass Lonsdale-Kleidung vorwiegend von Rechtsradikalen getragen wird. "Die Buchstabenkombination NSDA dient dabei als Erkennungszeichen unter Gleichgesinnten", erklärt Juso-Sprecherin Jane Küwen.



"Diese Symbole finden leider immer mehr Verbreitung in unserer Gesellschaft. Wir wollten die Quelle GmbH auf diesen offenkundigen Missstand aufmerksam machen. Die Akzeptanz gegenüber menschen- und verfassungsfeindlichen Ansichten darf auf diesem Wege nicht gefördert werden", begründet Küwen den Vorstoß. "Von der Antwort Quelles waren wir dann allerdings schon überrascht!"



Denn statt mit einem Standardbrief aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zu antworten, antwortete Quelle-Geschäftsführer Michael Badke persönlich und bedankte sich für den Hinweis. "Die Quelle GmbH distanziert sich grundsätzlich klar und eindeutig von allen Tendenzen, die extremem Spektren zuzuordnen sind. Um den Vorwurf, wir würden rechte Extremisten mit dem Verkauf derartiger Textilien unterstützen, zu entkräften, hat unser Einkauf spontan entschieden, die Produkte aus dem Angebot zu nehmen."



Eine Weile werden die Lonsdale-Sachen noch zu kaufen sein. Denn ein sofortiger Verkaufsstopp oder die Entfernung aus der Printwerbung ist nach Angaben des Unternehmens nicht möglich. Die üblichen Vorlaufzeiten im Versandhandel müssten beachtet werden. Es werde lediglich die Menge verkauft, die Quelle für die laufende Katalogkampagne eingekauft habe.



Die Entscheidung sei nicht einfach für das Unternehmen gewesen, fügte Badke hinzu. Lonsdale-Garderobe sei für ihre Qualität bekannt. Sie auszusortieren bedeute kaufmännisch einen großen Verlust .



Das ist den Jusos durchaus bewusst. Sie zollen dem Schritt dementsprechend Anerkennung. "Quelle beweist mit diesem Schritt Mut, gesamtgesellschaftliche Verantwortung auch entgegen markttechnischen Zwängen zu übernehmen. Die damit verbundene Vorbildfunktion des Unternehmens in einer zusehend radikaler werdenden Gesellschaft verdient höchste Anerkennung", lobte Küwen die Entscheidung.





www.spiegel.de
 
Die Entscheidung sei nicht einfach für das Unternehmen gewesen, fügte Badke hinzu. Lonsdale-Garderobe sei für ihre Qualität bekannt. Sie auszusortieren bedeute kaufmännisch einen großen Verlust .


Da scheints dem Unternehmen Quelle ja finanziell sehr gut zu gehen!
default_icon_rolleyes.gif


Abslouter Schwachsinn!!



Vielleicht sollte man denen mal folgendes Bild zeigen.

Deren "Nazimarke" rüstet "Untermenschen" aus:

reid_steven_brfc_profile_2005.jpg
 
Die Marke Lonsdale als solche ist nur zu bemitleiden, sie selbst haben immerhin schon Anti-Rechts-Kampagnen gestartet, aber da kann man nichts machen wenn man eine solche Zielgruppe einmal erreicht hat
 
Schlimm wie sehr man eine Marke runterziehen kann. Ich habe ein Shirt von Lonsdale und werde es auch weiterhin tragen. Die Marke distanziert sich ja klar von den Rechten. Als Box-Ausrüster gehörten wurde damals ja auch u.a. Muhammed Ali ausgestattet.

Die Stimmungsmache wegen des 'nsda' ist mehr als lächerlich. Es gibt übrigens ein rechte Marke, die sich Consdaple nennt. Dort bekommt man dann auch das fehlende 'p'.
default_icon_rolleyes.gif
 
Hmmm...

Finde es gut, dass Quelle (in Bayern! Auf Inititiative der JUSOS!! Auf Kosten des Umsatzes!!!) ein Zeichen gegen Rechts setzt. Ob es dabei tatsächlich die richtigen trifft, ist eine andere Frage...
 
als für LONSDALE ist das ja dumm gelaufen. Die wollten ja nicht dass ihre Klamotten Kult in dieser Szene werden.

Die stellen top Klamotten her, und wenn jetzt noch mehr Geschäfte nachziehen bekommen de in Deutschland keinen Fuß mehr auf den Boden.
 
Hmmm...
Finde es gut, dass Quelle [...] ein Zeichen gegen Rechts setzt. Ob es dabei tatsächlich die richtigen trifft, ist eine andere Frage...


Ist das nicht eine ziemliche, hm sagen wir unkluge Aussage? Finde das ist irgendwie typisch. Lieber mit einem Schnellschuss das eigene Gemüt beruhigt, als sich etwas länger mit den Fakten auseinanderzusetzen, um dann etwas besseres zu tun.
 
als für LONSDALE ist das ja dumm gelaufen. Die wollten ja nicht dass ihre Klamotten Kult in dieser Szene werden.


Sie haben es über einen längeren Zeitraum billigend in Kauf genommen - und das rächt sich jetzt; leider. Eine Kampagne à la United Colours of Benetton hätte das frühzeitig abrupt beenden können. Trotzdem, Qualtät setzt sich langfristig immer durch. Vielleicht einfach mal das Logo schrumpfen und nach Innen wandern lassen...
 
Ist zwar nicht ganz aktuell, aber trotzdem:


Am 9. September 2005 veranstaltet die Fußballabteilung des Klubs Eintracht Südring mit der Unterstützung von Hertha BSC Berlin und der Sportbekleidungsfirma Lonsdale ein Open Space mit anschließendem Fußballturnier. Unter dem Motto „Football United – ein Tag gegen Gewalt und Rassismus auf dem Fußballplatz“ treffen sich Schulklassen und andere Initiativen zwischen 8:30 und 18 Uhr in der Reinhardswaldschule in Berlin-Kreuzberg (Gneisenaustr. 73-74), um Wissen, Erfahrungen und Ideen zu Rassismus und Diskriminierung im Fußball auszutauschen.


Der Open Space soll auch die Möglichkeit bieten, offene Fragen zu stellen, zum Beispiel

- „Wieso verdienen Männer in der Bundesliga eigentlich mehr als Frauen?“

- oder „Warum gibt es in Berlin kaum deutsch-türkisch-gemischte Klubs?.



Kids diskutieren aus ihrem Blickwinkel. Ihnen zur Seite stehen Experten, so z. B. Martin Endemann vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF), der auch eine mobile Version der bundesweit bekannt gewordenen Wander-Ausstellung „Tatort Stadion. Rassismus und Diskriminierung im Fußball“ zeigen wird.



Am Ende des Tages erhalten alle Teilnehmenden eine Dokumentation des Tages und möglicher Ergebnisse, bevor es um 15 Uhr zum Fair-Play-Fußballturnier auf den Sportplatz Gneisenaustraße geht.



http://de.farenet.org/news_article.asp?intNewsID=460http://de.farenet.org/news_article.asp?intNewsID=460


Auch nach einigem Nachdenken kann ich die Reaktion von Quelle nicht nachvollziehen
 
24. März 2006Druckversion
| Versenden
| Leserbrief
pixel.gif


[size=-2]TROTZ NEONAZI-VORWÜRFEN[/size]
[size=-2]
[/size]

[size=-2]KarstadtQuelle hält doch an Lonsdale fest
[/size]

[size=-2]

[/size]

KarstadtQuelle will auch weiterhin Kleidung der Marke Lonsdale verkaufen, die bei Rechtsextremen beliebt ist. Eine gerade erst erfolgte Entscheidung der Versand-Tochter Quelle, Lonsdale auszusortieren, wurde damit über den Haufen geworfen.



Essen - Der Konzern habe "nach reiflicher Überlegung" entschieden, Lonsdale weiter zu führen, sagte Sprecher Jörg Howe in Essen. Damit macht das Unternehmen eine Entscheidung der Quelle-Geschäftsführung rückgängig, die Lonsdale nach Beschwerden der SPD-Jugendorganisation Jusos aus dem Programm nehmen wollte. Londsdale ist bei Neonazis beliebt, da die Marke auf ihren großen Brustlogos die Buchstaben NSDA wie in NSDAP enthält.



KarstadtQuelle habe sich davon überzeugt, dass sich der deutsche Vertriebshändler der Marke, die Firma Punch in Neuss, "eindeutig mit entsprechenden Aktionen in der Vergangenheit von der rechten Szene distanziert hat und dies auch zukünftig machen wird", erklärte Howe. Lonsdale-Kleidung bleibt damit im Sortiment der Versandmarken Quelle und Neckermann sowie der Karstadt-Warenhäuser.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,407803,00.html
 
Zurück
Oben