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Pannen-Schiri total am Ende

tokru

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Vor einem Jahr bei unserer WM: Graham Poll zeigt Josip Simunic dreimal Gelb

Pannen-Schiri total am Ende

„Meine letzten Worte, bevor ich sterbe, werden sein: 'Wie konnte das nur passieren?'“

Er pfiff auf höchstem Niveau. Jetzt pfeift er aus dem letzten Loch.



Graham Poll – bei unserer Weltmeisterschaft zeigte er dem Kroaten Josip Simunic gleich dreimal Gelb, ging als Pannen-Schiri in die WM-Geschichte ein. Fifa-Boss Sepp Blatter sprach anschließend von einem „unverzeihlichen Fehler“.

Der Engländer hat sich den Patzer selbst nie verziehen, ist völlig am Ende: „Ich kam einfach nicht mit dieser Geschichte klar. Sie wird immer an mir haften bleiben. Meine letzten Worte, bevor ich sterbe, werden sein: 'Wie konnte das nur passieren?'“



Am Freitag ist Polls Gelbsucht genau ein Jahr her. Seitdem ist viel passiert. „Ich habe viele Tränen vergossen“, sagt der 43-Jährige, der von der WM suspendiert wurde, seine Karriere als Fifa-Referee beendete – trotz enormen Zuspruchs der Stars.



Poll: „David Beckham und Alex Ferguson haben mich angerufen, um mich aufzubauen, und auch die anderen Schiedsrichter trösteten mich. Aber ich war raus, ich hatte bei der WM versagt.“



In der Premier League und auf Uefa-Ebene griff Graham Poll zunächst weiter zur Pfeife. Doch bei fast jedem Auftritt schlugen ihm Hohn und Spott entgegen. Wenn Poll pfiff, sangen die Fans: „World Cup – Du hast's versaut!“



Der Pannen-Schiri: „Das tat weh. Und das Schlimmste war: Sie hatten ja recht.“



Nicht nur die Fans schossen sich auf Poll ein. Auch die Presse attackierte ihn nach einem Zwischenfall im vergangenen November.



Beim Pokalspiel zwischen Chelsea und Tottenham zeigte er John Terry die Rote Karte – zuvor soll er den Chelsea-Kapitän angeschnauzt haben: „Verpisss' Dich!“



Der englische Verband leitete Ermittlungen ein, Poll zog sich den Zorn von Chelseas Trainer-Großmaul José Mourinho zu.



Poll: „Wir führen Krieg gegen die Trainer. Einen Krieg, den wir verlieren.“



Ende Mai leitete er sein 1544. und letztes Spiel. Danach stellte er sich sozusagen selbst vom Platz. „Ich hatte keinen Spaß mehr am Pfeifen.“ Die BBC hat ihn auf seiner letzten Saison begleitet, einen Dokumentarfilm gedreht. Im August erscheint Polls Biografie („Seeing Red“).



Graham Poll ist fertig – im doppelten Sinn.

www.bild.de
 
Finde ich echt schade. Habe in letzter Zeit immer wieder PL geschaut und Poll hat mir bei den meisten Spielen sehr gut gefallen , auch von der Art Regeln auszulegen. Nicht jden Zweikampf abzupfeifen, lieber mal ein Gesprächj mit den Sündern gesucht als nur den gelben Karton unter die Nase zu reiben.

Schade.
 
Ja Schade, dass man Fehler nicht einfach mal verzeihen kann.



Aber so ist unsere Gesellschaft. Wenn eine Schwäche erkannt wird, wird sie ausgemerzt.



Schade für G. Poll. Ich hatte ihn vor sêinem Fehler auch als positiven Menschen und Schiedsrichter in Erinnerung.





[size=-2]Edith hat mal die Rechtschreibung aktualisiert
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Schade. Bei vielen Spielen die ich von der PL gesehen habe, war er Schiri.

Hat eigentlich immer gut gepfiffen und wie schon König Otto gesagt hat, nen klasse Gespühr dafür gehabt was Zweikämpfe anging.
 
Schade das das passiert ist. Ich wünsche ihm für die Zukunft trotz diesem Fehler alles Gute,auf dass er siuch wieder gut davon erholt. Es haben Schiris schon schlimmere Fehler gemacht. bsp FCK -Mainz DFB Elfer net anerkannt bekommen,obwohl er deutlich drin war.Brutales Foul an Demai(KR) wurde nicht geahndet so viel ich weiß
 
Also, ein Foul wird nicht immer geahndet, da ist eine dritte gelbe Karte schon spektakulärer;-). Schade, dass es soweit gekommen ist, fand ihn immer gut, sowohl national als auch international.
 
Ja aber den Mann net zu bestrafen, der den "brutal" weggehauen hat, obwohl der Ball schon längst im Aus war,das finde ich heftiger. Denn so leute(siehe auch KUNG-Fu Tritt gegen Bremen von Berliner) gehoeren einfach net in den Fussball
 
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