Das ist nicht so abwegig, wie es im ersten Moment klingt. Immerhin geht es hier nicht um die 12 Schweine und 16 Rinder von Bauer Hüttelgruber, sondern um riesige Herden von Viechern zur industriellen Fleischproduktion. Allein die Anzahl der Tiere in solchen Herden übersteigt so ziemlich alles, was man noch als "natürlich" bezeichnen kann. Und wenn zehntausende von Rindviechern furzen, dann kommt schon mal was zusammen.
Außerdem weiden diese Herden ganz oft dort, wo eigentlich mal Wald war, das macht die Sache dann erst richtig interessant.
Es gibt sogar Wissenschaftler, die der Ansicht sind, der Mensch würde mit seiner Viehhaltung schon seit Jahrtausenden so viel CO2 und Methan produzieren, dass er damit bereits eine eigentlich fällige Eiszeit verhindert hat.... Ich glaube das zwar nicht, aber offensichtlich kann man innerhalb der wissenschaftlichen Community so was behaupten, ohne ausgelacht zu werden.
Allerdings sollte niemand glauben, dass das Forschungsprojekt dieses Schweizers das Problem löst, denn der Artikel versäumt es leider, die Mengen an Methan und CO2 in Relation zu setzen.
Naja, woran soll es sonst liegen? Dass CO2 Wärme speichert, ist so ziemlich sicher. Es gab auch erdgeschichtliche Phasen, wo der Vulkanismus zu einem natürlichen Treibhauseffekt geführt hat, über CO2 und Methan. Derzeit sind es die Menschen, die das Zeug extrem produzieren, und gleichzeitig Wälder vernichten. Der Zusammenhang liegt also auf der Hand.