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Interview mit Jochen Seitz

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HOFFENHEIM: Seitz sucht in der Dritten Liga neue Herausforderungen

„ Ich wollte kein halbes Jahr mehr auf der Bank sitzen“





kicker: Beim letzten Testspiel schauten Sie verletzungsbedingt zu. Klappt es in Regensburg?

Jochen Seitz ( 29): Es wird eng. Ich konnte die komplette Vorbereitung wegen Achillessehnenbeschwerden nicht richtig mitmachen.

kicker: Ihr Wechsel zur TSG ließ aufhorchen. Warum gingen Sie von Kaiserslautern in die Dritte Liga?

Seitz: Trainer Wolf wollte mich nicht mehr und ich wollte kein halbes Jahr mehr auf die Bank sitzen.

kicker: Auch der Karlsruher SC wollte Sie, doch der bekam einen Korb.

Seitz: Vom KSC hatte ich auch ein gutes Angebot. Für Hoffenheim habe ich mich aus dem Bauch heraus entschieden, ich kenne den Trainer aus gemeinsamen Hachinger Tagen, das Konzept hier ist schlüssig.

kicker: Wie könnte Ihre sportliche Zukunft aussehen?

Seitz: Ich hoffe, dass wir baldmöglichst in die Zweite Liga aufsteigen und dort dann mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.

kicker: Bisher haben Sie links und rechts gespielt. Wo ist die Wunschposition bei der TSG?

Seitz: Sie sollte offensiv sein, ich habe auf beiden Seiten gut gespielt.

kicker: Ihrer neuen Mannschaft wurde nachgesagt, sie hätte außer Matthias Örüm keinen Häuptling.

Seitz: Wir haben sehr gute Spieler, doch muss jeder Verantwortung übernehmen. Das will auch der Trainer so. Wir Erfahrenen sollen den Jüngeren Vorbild sein.

kicker: Mit seinen prominenten Verstärkungen zählt Hoffenheim zu den Aufstiegskandidaten.

Seitz: Wir wissen, dass wir es schaffen können. Doch wir sollten uns nicht zu sehr unter Druck setzen.

kicker: Wer kann der TSG noch den Aufstieg vermasseln?

Seitz: Augsburg dürfte schon durch sein, doch auch Koblenz, Elversberg und auch Wehen haben noch gute Chancen. INTERVIEW: HANS- INGO APPENZELLER
 
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