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Ein Erfahrungsbericht:
Einmal Betze und zurück in 16 Stunden
Bielefeld. Gründonnerstag, 20.03.2008
Der Wecker klingelt um 8.30. Frisch geduscht besorge ich ein paar Brötchen vom Bäcker und vertilge ein kleines Frühstück. Nachdem ich Trikot, Schal, belegte Brötchen, Getränke und div. CD’s eingepackt habe geht die Reise um kurz vor 10 erstmal Richtung Schloß Holte los, um mir bei Bruno noch ein Navi auszuleihen, das erleichtert die Fahrt doch erheblich.
Kaiserslautern, Zum Betzenberg eingegeben und ca. 430km vor mir!
Um 10.30 h fahre ich auf die A33 Richtung Paderborn und dann weiter nach Kassel. Das Wetter ist gut, die Straßen sind trocken und bisher auch glücklicherweise wenig Verkehr. Um 12 h hab ich Kassel schon hinter mir gelassen und mache erstmal ne Kaffee- und Brötchenpause. Wenn der Verkehr nicht mehr wird habe ich Zeit genug und fahre mit gemütlichem Autobahntempo weiter Richtung Frankfurt. Am Frankfurter Kreuz steh ich mal 15min im Stau und anschließend auf der 10km langen Baustelle geht es langsam aber kontinuierlich voran. Wiesbaden und Mainz auch schon hinter mir gelassen, so dass auf den Schildern das erste mal Kaiserslautern zu lesen ist
Die Vorfreude steigt. Es ist so ca. 14h und ich will eigentlich noch ne Kaffeepause machen, aber es kommt keine vernünftige Raststätte mehr, so dass ich schließlich gegen14.30h in K-Town eintreffe.
Jetzt erstrahlt der Betze in seiner vollen Größe vor mir und mein Herz beginnt aufzublühen
Nach kurzer Suche finde ich einen Parkplatz und trinke erstmal nen Kaffee im Urban an der Mainzer Str. Sehr netter Laden und hübsche Bedienung! Kaffee ist auch lecker. Anschließend suche ich mir einen Parkplatz in der nähe vom Betze und durchfahre dabei auch den Kreisel vor dem Fanshop wo die Walter-Elf stolz wie in den 50ern in Reih und Glied steht. Direkt am Waldschlösschen lasse ich mein Auto stehen, zieh mir mein Trikot über, lege den Schal an und spaziere Richtung Fan-Shop. Nachdem ich einiges durchstöbert habe, kaufe ich noch nen Schal (Fritz-Walter-Stadion Bastion Betzenberg) besorge mir ne Karte am Ticket Shop und gehe unter den Häusern hindurch.
Es ist jetzt kurz vor 16h und ich gönne mir am ersten Bierstand erstmal nen Bit und esse ne Bratwurst. Es ist noch recht leer am Bierstand und so komme ich direkt mit 2 Jungs aus Ludwigshafen ins Gespräch. Nach einem weiteren Bit und Fußballfachgesprächen besteigen wir gegen 17h die Stufen zum Betze. Die beiden Jungs – Andy und Christian – sind gut drauf und schleusen mich mit ihren Dauerkarten in die West 8.3. Vorher besorgen sie noch zwei 5er Träger Karlsberg Urpils, von dem ich auch noch eins mittrinke und auf dem Becher ich leider Esben Hansen erblicken muss
Ich lasse meinen Blick durchs weite Rund schweifen und genieße jede Minute. 18h Anstoss. Stimmung am Anfang ok, nach dem frühen Rückschlag eher gedämpft aber ich bin dennoch zufrieden. In der 2.HZ kämpft der FCK zwar und die Fans geben ihrerseits das Beste, doch spielerisch ist wenig drin in der Partie. Man versucht es mit langen Bällen bis Runström gefoult wird und Demai zum Elfer antritt. Ich war selten so nervös beim zuschauen eines 11ers wie heute! Glücklicherweise verwandelt er sicher. Nach dem Abpfiff beklatsche ich noch die Mannschaft bei ihrer Runde und verlasse das Stadion auf Grund des Ergebnisses doch etwas enttäuscht, aber trotzdem zufrieden gestimmt wegen dem Erlebnis. Es ist wie immer: 1 Punkt ist zu wenig zum leben aber zu viel zum sterben. Man hofft also auf das Osnabrückspiel!
20.30h bin ich wieder am Auto angekommen. Bielefeld im Navi eingegeben. Wieder gut 430km vor mir. Ich reihe mich in den sehr zäh fließenden Verkehr ein. Währenddessen vertilge ich noch ein Brötchen und erreiche nach 30min die Autobahn.
Die ersten Kilometer laufen ganz gut, aber vor Frankfurt kommt der erste fette Stau. Für 16km brauch ich ca. ne Stunde. Den Stau hinter mir gelassen muss ich erstmal tanken und nehme noch nen Kaffee für unterwegs mit. Als der Verkehr wieder läuft fängt es an mit Schneeregen und starken Windböen. Es bleibt zum Glück nichts liegen, aber schneller als 90-110km kann man kaum fahren. Es ist super anstrengend, man muss sich derbe konzentrieren und so langsam merke ich doch auch das ich kaputt bin. Vor Kassel mach ich noch ne Pause und trinke noch nen Kaffee. Jetzt freue ich mich auch wieder wenn ich zu Hause bin und mach mich auf auf die letzte Etappe. Das Wetter wird nicht wirklich besser, aber wesentlich weniger Verkehr auf der Bahn. Als ich Paderborn hinter mir lasse ist es nur noch ein Katzensprung. Dann verlasse ich endlich die Autobahn, noch ein paar Meter bis nach Hause.
2.00h Wieder back in town. Nach einer warmen Dusche lasse ich mich auf meinem Sofa nieder lege die Füße hoch, trinke ein kaltes Becks und lasse den Tag in meinem Kopf nochmal Revue passieren.
„Eben“ noch auf dem Betze und jetzt wieder in Bielefeld. Geschafft aber zufrieden begebe ich mich mit einem Lächeln zu Bett!
Lautrer geben niemals auf – sie kämpfen!
Mario Borowski
Einmal Betze und zurück in 16 Stunden
Bielefeld. Gründonnerstag, 20.03.2008
Der Wecker klingelt um 8.30. Frisch geduscht besorge ich ein paar Brötchen vom Bäcker und vertilge ein kleines Frühstück. Nachdem ich Trikot, Schal, belegte Brötchen, Getränke und div. CD’s eingepackt habe geht die Reise um kurz vor 10 erstmal Richtung Schloß Holte los, um mir bei Bruno noch ein Navi auszuleihen, das erleichtert die Fahrt doch erheblich.
Kaiserslautern, Zum Betzenberg eingegeben und ca. 430km vor mir!
Um 10.30 h fahre ich auf die A33 Richtung Paderborn und dann weiter nach Kassel. Das Wetter ist gut, die Straßen sind trocken und bisher auch glücklicherweise wenig Verkehr. Um 12 h hab ich Kassel schon hinter mir gelassen und mache erstmal ne Kaffee- und Brötchenpause. Wenn der Verkehr nicht mehr wird habe ich Zeit genug und fahre mit gemütlichem Autobahntempo weiter Richtung Frankfurt. Am Frankfurter Kreuz steh ich mal 15min im Stau und anschließend auf der 10km langen Baustelle geht es langsam aber kontinuierlich voran. Wiesbaden und Mainz auch schon hinter mir gelassen, so dass auf den Schildern das erste mal Kaiserslautern zu lesen ist
Jetzt erstrahlt der Betze in seiner vollen Größe vor mir und mein Herz beginnt aufzublühen
Es ist jetzt kurz vor 16h und ich gönne mir am ersten Bierstand erstmal nen Bit und esse ne Bratwurst. Es ist noch recht leer am Bierstand und so komme ich direkt mit 2 Jungs aus Ludwigshafen ins Gespräch. Nach einem weiteren Bit und Fußballfachgesprächen besteigen wir gegen 17h die Stufen zum Betze. Die beiden Jungs – Andy und Christian – sind gut drauf und schleusen mich mit ihren Dauerkarten in die West 8.3. Vorher besorgen sie noch zwei 5er Träger Karlsberg Urpils, von dem ich auch noch eins mittrinke und auf dem Becher ich leider Esben Hansen erblicken muss
Ich lasse meinen Blick durchs weite Rund schweifen und genieße jede Minute. 18h Anstoss. Stimmung am Anfang ok, nach dem frühen Rückschlag eher gedämpft aber ich bin dennoch zufrieden. In der 2.HZ kämpft der FCK zwar und die Fans geben ihrerseits das Beste, doch spielerisch ist wenig drin in der Partie. Man versucht es mit langen Bällen bis Runström gefoult wird und Demai zum Elfer antritt. Ich war selten so nervös beim zuschauen eines 11ers wie heute! Glücklicherweise verwandelt er sicher. Nach dem Abpfiff beklatsche ich noch die Mannschaft bei ihrer Runde und verlasse das Stadion auf Grund des Ergebnisses doch etwas enttäuscht, aber trotzdem zufrieden gestimmt wegen dem Erlebnis. Es ist wie immer: 1 Punkt ist zu wenig zum leben aber zu viel zum sterben. Man hofft also auf das Osnabrückspiel!
20.30h bin ich wieder am Auto angekommen. Bielefeld im Navi eingegeben. Wieder gut 430km vor mir. Ich reihe mich in den sehr zäh fließenden Verkehr ein. Währenddessen vertilge ich noch ein Brötchen und erreiche nach 30min die Autobahn.
Die ersten Kilometer laufen ganz gut, aber vor Frankfurt kommt der erste fette Stau. Für 16km brauch ich ca. ne Stunde. Den Stau hinter mir gelassen muss ich erstmal tanken und nehme noch nen Kaffee für unterwegs mit. Als der Verkehr wieder läuft fängt es an mit Schneeregen und starken Windböen. Es bleibt zum Glück nichts liegen, aber schneller als 90-110km kann man kaum fahren. Es ist super anstrengend, man muss sich derbe konzentrieren und so langsam merke ich doch auch das ich kaputt bin. Vor Kassel mach ich noch ne Pause und trinke noch nen Kaffee. Jetzt freue ich mich auch wieder wenn ich zu Hause bin und mach mich auf auf die letzte Etappe. Das Wetter wird nicht wirklich besser, aber wesentlich weniger Verkehr auf der Bahn. Als ich Paderborn hinter mir lasse ist es nur noch ein Katzensprung. Dann verlasse ich endlich die Autobahn, noch ein paar Meter bis nach Hause.
2.00h Wieder back in town. Nach einer warmen Dusche lasse ich mich auf meinem Sofa nieder lege die Füße hoch, trinke ein kaltes Becks und lasse den Tag in meinem Kopf nochmal Revue passieren.
„Eben“ noch auf dem Betze und jetzt wieder in Bielefeld. Geschafft aber zufrieden begebe ich mich mit einem Lächeln zu Bett!
Lautrer geben niemals auf – sie kämpfen!
Mario Borowski