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[BRD] Das Leiden der jungen Männer

Klingenstädter

Well-Known Member
Folgender Artikel richtet sich an die aktuelle Generation von Abiturienten (jedenfalls zum größten Teil)...

Ich kann mich und meine Situation dort erstaunlich gut nachvollziehen.

Gehts wem ähnlich? Was sagen die "alten Hasen" dazu? Was die Frauen im Vergleichsalter? Wäre bestimmt eine interessante Diskussion. Mal sehen, was zu Stande kommt...







DEMOGRAFIE



<span>Das Leiden der jungen Männer</span>



Von Franz Walter



Alle klagen über die Vergreisung Deutschlands. Dabei hätte die Gesellschaft ganz andere Probleme, wenn sie jünger wäre. Eine Studie zeigt, wie verloren junge Männer sich fühlen - in der Geschichte stets ein Grund für Unheil.




Die jungen Männer mit Abitur präsentieren sich in einer ganz anderen Verfassung. Sie repräsentieren die Kehrseite der Chancen- und Optionsmedaille: Die grassierende Angst davor, sich falsch zu entscheiden, die Furcht vor dem Versagen, dem Scheitern. Auch sie sind in den neunziger Jahren groß geworden, in der neureichen Stimmung des Anything Goes. Doch hat sie der Einbruch nach 2001, die Krise und Depression seither weit stärker getroffen als die gleichaltrigen Frauen. Seit der Oberstufenzeit werden sie von Lehrern und Eltern mit erhobenem Zeigefinger gemahnt, an gute Noten zu denken, das richtige, also zukunftsträchtige Studienfach auszuwählen, nicht - wie ganze Studentengenerationen vor ihnen - schweifend nach Wahrheit und Erkenntnis, Lebenssinn und Lebensgenuss zu suchen, sondern ohne Verzug zum Abschluss zu kommen.


Mehr...(spiegel)
 
Ich denke ein wichtiger Grund ist die Tatsache, dass wir Frauen unsere Emanzipation (zumindest den größten Teil) schon hinter uns haben, die Männer hingegen immer noch in irgendwelche uralten Rollenbilder passen (hart, Schulter zum Anlehnen, Versorger der Familie...) und gleichzeitig zärtlich und einfühlsam sein sollen (was auch richtig angestellt werden will, sonst ist man ja sofort schwul).

Grundsätzlich liegt halt immer noch die ganze Last der Existenzerhaltung bei den Männern.. Welcher Mann würde sich denn als Hausmann wohlfühlen, welche Frau könnte mit der Ernäherrolle klarkommen, und welches Umfeld würde da nicht die Nase rümpfen? Umgekehrt ist dies hingegen in Ordnung und, besonders wenn man Kinder hat sogar gewünscht.

Und daran sieht man, dass eben doch noch keine Gleichberechtigung existiert. In wie weit diese überhaupt gewünscht ist, muss man natürlich auch diskutieren, aber wie man an solchen Studien sieht, scheint es doch nötig zu sein, die Verantwortung besser zu verteilen.

Ein Ansatzpunkt dazu ist ja, Frauen dazu zu motivieren, verstärkt in technische Studiengänge zu gehen. Da muss von der weiblichen Seite her aber auch noch einiges passieren, sonst könnte der Eindruck entstehen, es wär uns Frauen doch lieber, Grundschullehrerin zu werden und unendlich viel frei zu haben.
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Ich denke ein wichtiger Grund ist die Tatsache, dass wir Frauen unsere Emanzipation (zumindest den größten Teil) schon hinter uns haben, die Männer hingegen immer noch in irgendwelche uralten Rollenbilder passen (hart, Schulter zum Anlehnen, Versorger der Familie...) und gleichzeitig zärtlich und einfühlsam sein sollen (was auch richtig angestellt werden will, sonst ist man ja sofort schwul).
Grundsätzlich liegt halt immer noch die ganze Last der Existenzerhaltung bei den Männern.. Welcher Mann würde sich denn als Hausmann wohlfühlen, welche Frau könnte mit der Ernäherrolle klarkommen, und welches Umfeld würde da nicht die Nase rümpfen? Umgekehrt ist dies hingegen in Ordnung und, besonders wenn man Kinder hat sogar gewünscht.

Und daran sieht man, dass eben doch noch keine Gleichberechtigung existiert. In wie weit diese überhaupt gewünscht ist, muss man natürlich auch diskutieren, aber wie man an solchen Studien sieht, scheint es doch nötig zu sein, die Verantwortung besser zu verteilen.

Ein Ansatzpunkt dazu ist ja, Frauen dazu zu motivieren, verstärkt in technische Studiengänge zu gehen. Da muss von der weiblichen Seite her aber auch noch einiges passieren, sonst könnte der Eindruck entstehen, es wär uns Frauen doch lieber, Grundschullehrerin zu werden und unendlich viel frei zu haben.
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WOW!!!
 
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