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13. Schwimm-Weltmeisterschaften 2009

Pfalzadler

Well-Known Member
Die besten Schwimmer, Wasserspringer und Wasserballer küren wieder ihre Weltmeister.

Bis zum 2. August 2009 ist das Foro Italico sowie der Lido di Ostia in Rom der Austragungsort der 13. Schwimmweltmeisterschaften. Nach 1994 findet dieses Topereignis bereits zum zweiten Mal in der italienischen Hauptstadt statt



http://www.ioff.de/showpost.php?p=22272897&postcount=1http://www.ioff.de/showpost.php?p=22272897&postcount=1



http://www.dsv.de/DesktopDefault.aspx?tabid=351&tabindex=-1http://www.dsv.de/DesktopDefault.aspx?tabid=351&tabindex=-1



Lurz gewinnt WM-Gold



Thomas Lurz ist erneut Langstrecken-Weltmeister über fünf Kilometer. Der Titelverteidiger aus Würzburg war am Strand von Ostia nicht zu schlagen und sorgte damit am Dienstag für die erste deutsche Medaille bei der Schwimm-WM in Rom.



http://www.sueddeutsche.de/sport/861/481333/text/http://www.sueddeutsche.de/sport/861/481333/text/
 
Biedermann holt sein zweites Gold!



Der Junge zerlegt Phelps auf dessen Paradestrecke und schwimmt den zweiten Fabelweltrekord.



Hut ab!
 
net schlecht, da haben wir ja schon einiges an medallien geholt.. wenn man bedenkt das nä. jahr die ganzen high-tech-anzüge verboten werden, könnten das weltrekorde für die ewigkeit sein...
 
Ist auch schwierig, es grenzt ja mittlerweile an Wettbewerbsverzerrung. Den alten Weltrekord um fast eine Sekunde brechen (bei 1:42 gesamt), das hat bei allem Respekt für die ebenfalls außergewöhnliche Leistung von Biedermann nichts mehr mit fairem "Um-die-Wette-Schwimmen" zu tun. Entweder müssten alle die gleichen Anzüge oder Badehosen haben, oder (klar, unrealistisch) alle nackt ins Wasser steigen. Würde meiner Meinung nach aber am Besten die Vergleichbarkeit und den ganzen Sinn des Sports zurückholen.



Kommt natürlich drauf an, worauf man aus ist: Für die technische Entwicklung gibts nichts besseres als die aktuelle Situation, wo man durch Forschung und Arbeit im Labor erhebliche Erfolge erzielen kann. Das hat dann aber eher was von Formel 1, mit allen Vor- und Nachteilen.
 
eben.. zumal wir anscheinend derzeit den ebsten anzug haben.. und das gar net mal so alte model von phelps schon wieder total out is... allerdings, wie überall sollte man mit der zeit gehn, aber dann , wie schon sagtest, gleiche mittel für alle..
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass nächstes Jahr die Weltrekorde der Anzug-Ära allesamt gestrichen werden und auf den Stand von 2000 zurückgesetzt werden. Das wäre gerecht.
 
Ein, wie ich finde, sehr interessanter Text zum Thema, jetzt wos der Doc grade anspricht.
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Die Frage nach dem Doping
Biedermann, der Übermensch?





Der neue deutsche Schwimmstar heißt Paul Biedermann. Gestern hat er bei den Weltmeisterschaften in Rom den 14-fachen Olympiasieger Michael Phelps über 200 Meter Freistil nicht nur geschlagen, sondern deklassiert. Es war Biedermanns zweiter Weltrekord im zweiten WM-Rennen, schon über 400 Meter Freistil hatte seinen eigenen deutschen Rekord um sechs Sekunden verbessert. Wie kann das sein?
weiter und Quelle...
 
war ja klar das automatisch sowas kommt, wenn ein schwimmer thorpe UND phelps deklassiert... in dem falle glaub ich allerdings, das a.) biedermann ein klasse schwimmer is, wie wir ihn seit groß net mehr hatten und b.) einfach mit weitem bastand den besten der anzüge hatte...
 
Britta Steffen schwimmt in die Geschichtsbücher



Am letzten Tag der Schwimm-WM in Rom hat Doppel-Weltmeister Paul Biedermann die deutsche Lagenstaffel mit Europarekord ins Finale geführt. Das größte Ausrufezeichen setzte allerdings Britta Steffen, die auch über die 50 Meter Freistil triumphierte. Die Doppel-Olympiasiegerin ist damit auch Doppel-Weltmeisterin.



Doppel-Olympiasiegerin, nun auch Doppel-Weltmeisterin: Schwimm-Star Britta Steffen hat sich in den Geschichtsbüchern verewigt. Nach ihrem dritten Weltrekord von Rom in 23,73 Sekunden über 50 Meter Freistil schüttelte die Berlinerin fassungslos den Kopf. "Ich bin selber so überrascht von dieser Leistung", sagte Steffen, "ich habe gedacht, oh Mann, wieder so ein blöder Start." Sportdirektor Lutz Buschkow kündigte spontan eine Fete an: "Super, jetzt werden wir feiern."



Wie vor einem Jahr bei Olympia in Peking ließ Britta Steffen dem Paukenschlag über 100 Meter den Triumph im Sprint folgen. In Vorlauf und Halbfinale ließ es die Berlinerin locker angehen, wiegte die Konkurrenz in Sicherheit. Um dann im Finale gnadenlos zuzuschlagen. "Fünfzig Meter ist so ein Glücksspiel", sagte Steffen, "ich war wirklich überrascht, dass es noch mit Gold geklappt hat. Mein Wunschziel war eine 23,8. Das Schöne ist, dass eine Bahn nicht weh tut, das macht dann Riesenspaß. Ich habe einfach nur Glück gehabt."



Lächelnd stieg Britta Steffen auf den Startblock. Sie hatte nachGold über 100 Meter und Silber und Bronze mit den Staffeln nichts mehr zu verlieren. Sie konnte nur gewinnen. Und das machte sie stark. Es passte einfach alles: Sie selbstsicher, die Konkurrenz verunsichert. Als zusätzliche Stärkung gab es in der Aufwärmhalle noch eine innige Umarmung mit Paul Biedermann, Deutschlands Männer-Doppel-Weltmeister von Rom. Als Weltrekordlerin schwamm Britta Steffen wieder an Land. Therese Alshammar aus Schweden (23,88) blieb Silber, die entthronte Weltrekordlerin Marleen Veldhuis (Niederlande) musste sich in 23,99 Sekunden mit der Australierin Cate Campbell Bronze teilen.



4 x 100m Lagen: DSV-Staffel holt Silber



Die deutsche Lagen-Staffel ist über 4 x 100-Meter Zweiter bei den Schwimm-Weltmeisterschaften geworden. Helge Meeuw, Hendrik Feldwehr, Benjamin Starke und Doppel-Weltmeister Paul Biedermann schlugen am Sonntag in Rom nach 3:28,58 Minuten in Europarekordzeit vor Australien (3:28,64) an. Überlegener Weltmeister wurden die USA, deren Lagen-Schwimmer Michael Phelps sein fünftes WM-Gold holte. In 3:28,58 Minuten schwamm das US-Team Weltrekord.



1500m Freistil: Mellouli holt sich den Titel



Oussama Mellouli aus Tunesien hat den Titel über 1500 Meter Freistil gewonnen. Der Olympiasieger schlug am Sonntag nach 14:37,28 Minuten an. Rang zwei ging an den Kanadier Ryan Cochrane, der sich in 14:41,28 Minuten um 15 Sekunden steigerte. Dritter wurde Sun Yang aus China. Deutsche Teilnehmer waren über diese Strecke nicht am Start.



Und die Konkurrenz muss noch einige Jahre mit Steffen leben. Bis Olympia 2012 will die Studentin weiterschwimmen, "wenn ich mich qualifiziere, warum nicht?". Bundestrainer Dirk Lange meinte im ZDF zu dieser rein rhetorischen Frage: "Wenn nicht sie, wer dann?"



Quelle
 
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