Vereinsentwicklung

https://www.transfermarkt.de/finanzen/thread/forum/23/thread_id/313553/page/404

Ein Post von Bertikoks (Remy) zu der offensichtlich geplanten neuen Anleihe. Ich weiß, dass es hier einige gibt, die Herrn Remy nicht so recht trauen. Auch ich kann nicht beurteilen wie fundiert das Ganze ist. Aber zu einer offenen Diskussion gehört das ja auch zum gesamten Meinungsbild dazu.

Also ich finde auch das die Ausgabe von Aktien auch für Kleinanleger die sinnvollere Lösung wäre. Und ich bin aber auch der Meinung, daß da nie und nimmer auch nur ein Bruchteil des benötigten Geldes für die nächste Saison akquiriert wer kann.
 
Wieviel Ideen wer hat wissen wir ja nicht. Und ich muss auch gestehen mir fällt selbst nach längerem und intensiven Überlegen auch nichts zielführendes ein.

Insolvenz, die Hütte an einen Immobilienhai verkaufen (das würde ja Stadion Gesellschaft machen).

Ich hoffe zwar auf intelligentere Lösungen. Mir fehlt aber der Glaube.
 
In einer Insolvenz ist im Wurst-Käs-Szenario aber alles weg. Drei-Sterne-NLZ, Jugendbundesligamannschaften, sämtliche Angestellte...
Klar, auch die Verbindlichkeiten und das Stadion. Aber ein Szenario, bei dem nach einer Insolvenz nur die Schulden weg sind und wir mit NLZ, allen Spielern und allen Angestellten bei Null starten und alles akquirierte Geld in die sportliche Zielerreichung fließt ist doch vollkommen absurd, oder?
 
Die legen eine neue Anleihe auf, weil sie keinen Idioten finden, der bereit ist, 12-15 Mio € zu investieren, nur um überhaupt erstmal eine Saison den Spielbetrieb zu garantieren. Das war aber zu erwarten.

Der Schachzug ist, jetzt bei den Fans mit dem Hut rumzulaufen und um Geld zu betteln. Das ist rein taktisch gesehen geschickt, denn wenn die Fans die neue Anleihe nicht zeichnen oder bei der Umwandlung der alten Anleihe nicht genug mitmachen, dann säuft der FCK ab und man kann das dann moralisch noch halb den Fans unterschieben, die nicht helfen wollten.

Sie sollten's einfach ehrlich sagen, dass wir am Arsch sind, anstatt abermals Geld bei den Fans einsammeln zu wollen, die die einzigen sind, die den Verein noch am Leben erhalten. Das ist echt dreist. Die scheinen gar keine Schmerzen mehr zu kennen.
 

Pfobbel

Well-Known Member
Onkel... Vielleicht kann es aber auch wirklich sein, dass sie Zeit für einen ordentlichen Investor erkaufen wollen. Es muss nicht immer nur als negativ sein. Klatt vertraue ich schon. Er scheint knallhart zu sein und auch ein Ziel zu verfolgen. Also nicht immer alles so schwarz sehen. Vielleicht verfolgen sie ja doch einen ausgeklügelten Plan.
 
Die legen eine neue Anleihe auf, weil sie keinen Idioten finden, der bereit ist, 12-15 Mio € zu investieren.
Woran sie aber ne ordentliche Mitschuld haben. Bestes Beispiel vor paar Wochen (mal wieder) der AR. Ich wär auch nicht sonderlich angetan davon in so einen Saustall zu investieren. Da müsste ich dann erstmal 3/4 rausschmeissen um Ordnung reinzubekommen und Aussicht auf Erfolg zu haben. Das Echo wäre dann allerdings, dass ich, der böse Investor, alle rausschmeisse um "meine" Mannen zu installieren und den Verein zu kontrollieren. Kapiert das der AR endlich mal? Vielleicht gibts darauf im März ne Antwort, wenn die neueste Episode an den Start geht.
 
Sie sollten's einfach ehrlich sagen, dass wir am Arsch sind
Das wäre so, als würde ein Ertrinkender einfach aufgeben und untergehen ohne noch nach dem allerletzten Strohhalm zu greifen. Das ist gegen die Natur.

Zudem kann die Führung, in einer Krisensituationen nicht restlos ehrlich sein. Wenn sie das tut, handelt sie gegen die Interessen des Vereins/Unternehmens. Warum? Die Risikoaufschläge für Kredite würden ins Unermessliche steigen. Banken würden u.U. den Geldhahn schließen. Ein möglicher Investor würde wenn überhaupt, die Macht maximal noch für den berühmten Euro übernehmen wollen etc. Die Handlungsmöglichkeiten würden sich massiv einschränken oder sich in Luft auflösen.

Es scheint aber so zu sein, dass die Anleihe 2 nur als Verlängerung der Bestandsanleihen angeboten wird. Mehr als 1-3 Mio. Euro wird es da kaum geben, sodass dies nur ein Teil der Lösung sein kann. Der übrige Teil müsste anderswo aufgetrieben werden.
Natürlich ist das nur ein Teil. Aber dieser Teil wäre mit Sicherheit mit einem günstigeren Zinssatz als am freien Kapitalmarkt. D.h. ein kleiner Schritt, um die Situation besser zu gestalten.

Ansonsten bin ich über die erneute Kreditaufnahme nicht glücklich, aber für den Fall, dass die Alternativen fehlen, muss das jetzt organisiert werden. Sonst können wir uns den Lizenzantrag für 2019/20 uns gleich schenken.

Vielleicht bin ich auch zu sehr Fan, aber ich überlege tatsächlich, die Anleihe zu verlängern. Es geht für mich allerdings nicht um Millionen, sondern um 1000 Euro im Depot und 1000 Euro als Schmuckanleihe. Der Totalverlust droht so oder so.
 
In einer Insolvenz ist im Wurst-Käs-Szenario aber alles weg. Drei-Sterne-NLZ, Jugendbundesligamannschaften, sämtliche Angestellte...
Klar, auch die Verbindlichkeiten und das Stadion. Aber ein Szenario, bei dem nach einer Insolvenz nur die Schulden weg sind und wir mit NLZ, allen Spielern und allen Angestellten bei Null starten und alles akquirierte Geld in die sportliche Zielerreichung fließt ist doch vollkommen absurd, oder?
Vielleicht wäre eine Insolvenz die beste Lösung. Das Problem, der wirkliche Klotz am Bein ist ja das Stadion. Die Miete ist in jeder Liga zu hoch und wenn man mit der Stadt nachverhandeln muß will diese Besserungsscheine haben. Das ist aus Sicht der Stadt ja auch die einzige Möglichkeit, was soll sie denn anderes machen. Wegen dieser Konstellation tut sich auch ein potentieller Investor schwer, weil ein Teil seines Geldes nicht in die Mannschaft, sondern in das Stadion gehen würde. Eine Insolvenz hat natürlich auch das Risiko des "die Tür komplett zumachen".
 
Sie sollten's einfach ehrlich sagen, dass wir am Arsch sind, anstatt abermals Geld bei den Fans einsammeln zu wollen, die die einzigen sind, die den Verein noch am Leben erhalten. Das ist echt dreist. Die scheinen gar keine Schmerzen mehr zu kennen.
Ich verstehe die Rufe nach "dann solls halt mal knallen und der Spuck ist endlich vorbei" (wie Hock auch meinte) wirklich überhaupt nicht. Als würden mit einer Insolvenz die Probleme aufhören. Dadurch werden doch manche Probleme noch größer (Stadion) und ob die Anleihe an die Fans zurückgezahlt wird wäre auch mehr als ungewiss.
Es wäre also verantwortungslos jetzt nicht noch alles zu probieren. Zudem hat der jetzige Vorstand uns das ja nicht eingebrockt, die kotzen doch genauso über die Situation. Gute Lösungen gibts jetzt halt nicht mehr, hilft alles nichts.
 
Manchen Leuten geht es halt vorwiegend um die eigene Empfindlichkeit. Macht der FCK nicht was sie wollen, sei es Sieg oder Untergang, nehmen sie's persönlich und beziehen es auf sich. Als ob das eigentliche Drama darin besteht wie sie unter den schlechten Nachrichten aus Lautern leiden. Die dauernde Selbstbemitleidung wird paradoxerweise dabei meist mit "Ich fühle schon lange nix mehr" eingeleitet. Kann ja jeder halten wie er will aber ich finde so was nicht gut.
 

Larilson

Well-Known Member
Ich will nur ganz kurz mal meinen Senf dazugeben:

Kein Investor, der den FCK nicht zur Geldwäsche benutzen möchte, kann derzeit investieren. Warum? Wir haben ein finanzielles Leck: das Stadion. Ein Investor würde letztlich Millionen einlegen, nur um die Miete des FCK zu sichern. Bei sonstigen Stellen käme Geld zunächst gar nicht an. Wir haben da ja schon Abschläge - bei einem Investor muss die Miete ggf. auch politisch wieder steigen...

Ich sehe das Ganze seit Jahren so: Man muss der Stadt und der Stadiongesellschaft die Pistole auf die Brust setzen: Rückkauf des Stadions weit unter dem damaligen Verkaufspreis! Wenn der FCK nicht auf dem Betze spielt, woher sollen dann überhaupt nennenswerte Einnahmen aus dem Stadion kommen. Auch der BVB hat das damals als seinen Grundstein bei der Konsolidierung angesehen: Stadion zurück ins Eigentum. Dann kann man das Loch stopfen und wieder Geld aus dem aktuellen Spielbetrieb sinnvoll einsetzen...

Zum Thema Insolvenz: Fraglich ist aus meiner Sicht, wo die Spiellizenz liegt, beim Verein oder der neuen Kapitalgesellschaft. Regelmäßig ist das eigentlich beim Verein, wenn die neue Kapitalgesellschaft absäuft, egal. Ansonsten sind sämtlich Altlasten weg. Es ist nicht unüblich, dass man die guten Rosinen im Falle einer Insolvenz aufkauft und saniert - sogenannte "übertragende Sanierung". Vielleicht spekuliert ein Investor sogar auf dieses Szenario, dass die Verhandlungspostion in Sachen Stadionrückkauf nochmal verbessern würde. Zum Thema Mitarbeiter: im Falle der übertragenden Sanierung gehen diese mit über. Also das Team könnte ohne weiteres stehen.

Ich halte es für Kamikaze jetzt 12 Mio zwischen zufinanzieren - wie soll das denn jemals zurückgezahlt werden? Die Zinsen drücken weiter auf den klammen Etat. Das Loch wird größer und größer...
 
Ist doch wie seit langem alles nur Spekulatius, da keiner von uns zu 100% Einblick in die Vorgänge und Ideen der handelnden Personen hat.
Die Neuemission der Fananleihe ist doch nur als ein Puzzlestück zu sehen. Man verschafft sich halt mehrere Möglichkeiten, das kann doch nicht falsch sein!
Wo man momentan liest wird deshalb wieder ein Fass aufgemacht a la: Die da oben wollen uns wieder verarschen und dem kleinen Fan das Geld aus der Tasche ziehen. Stattdessen wird im Internet wieder in jede Richtung gespuckt und getreten und die heutige "Abschreiber-Presse" greift die Galle dann wieder auf und stellt sie in den Printmedien wieder als Wahrheit dar, so dass auch der nicht Internet-affine Fan "bestens" mit Propagana versorgt ist.
Mal ehrlich, es wird doch keiner gezwungen die neue Anleihe zu zeichnen bzw. sich die alte nicht auszahlen zu lassen.
Vielmehr, so verstehe ich das, schafft man einen weiteren Baustein zu den 4 Säulen.
Zum Thema Stadion und Insolvenz hab ich mittlerweile schon ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln beim lesen mancher Beiträge und Meinungen (hauptsächlich im Elite-Forum).
Wie kann man so arglos über Lebensgrundlagen von vielen Angestellten und Mitarbeitern den Daumen senken wollen? Nur um das böse Stadionthema zu beseitigen?
Das ist mit Sicherheit auch ohne Insolvenz zu regeln. Vielleicht müsste vom FCK mal vorab eine Kündigung des Stationvertrages zum Ende der Laufzeit verschickt werden, damit sich in der Thematik mal was bewegt.....
Jedenfalls wird bei mir der FCK niemals untergehen! Der Mythos FCK und die ganzen Erlebnisse, die ich durch und mit dem FCK sammeln durfte, wird mir niemand nehmen können bleiben bis zu meinem Ende.
 
Ich halte es für Kamikaze jetzt 12 Mio zwischen zufinanzieren - wie soll das denn jemals zurückgezahlt werden? Die Zinsen drücken weiter auf den klammen Etat. Das Loch wird größer und größer...
Wenn wir die 12 Mio als Kredit aufnehmen, dann ist das eine Neuverschuldung von 5 und nicht 12 Mio! Das ist ein wichtiger Unterschied in der Betrachtung. Insofern ist es schon sinnvoll, die Zinsen für den Kredit niedrig zu halten, in dem man die Anleihe zu gleichen Konditionen verlängert. Jedenfalls solange kein frisches Eigenkapital auf uns wartet.

Ich kann verstehen, dass man das kritisch sieht, aber bevor man untergeht, nutzt man diese Möglichkeit halt auch um Zeit zu gewinnen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, hat man noch genug Zeit um tot zu sein. Vorher probiert man halt alles. Ganz ehrlich, ich wäre auch sauer, wenn man das nicht probieren würde.
 
Manchen Leuten geht es halt vorwiegend um die eigene Empfindlichkeit. Macht der FCK nicht was sie wollen, sei es Sieg oder Untergang, nehmen sie's persönlich und beziehen es auf sich. Als ob das eigentliche Drama darin besteht wie sie unter den schlechten Nachrichten aus Lautern leiden. Die dauernde Selbstbemitleidung wird paradoxerweise dabei meist mit "Ich fühle schon lange nix mehr" eingeleitet. Kann ja jeder halten wie er will aber ich finde so was nicht gut.
Da du mit dieser unsachlichen Spitze ja wohl mich meinst: Ich bemitleide inzwischen höchstens meinen Geldbeutel. Der - zusammen mit vielen vielen anderen kleinen Geldbeuteln - hält nämlich den FCK mit seiner Investition in Dauerkarten und Mitgliedsbeiträgen seit Jahren am Leben. Und das trotz der offensichtlichen Unfähigkeit und Kleingeistigkeit vieler verantwortlicher Protagonisten da oben auf dem Berg.

Und damit da mal gleich gar keine Mißverständnisse aufkommen:
Nein, ich maße mir nicht an, für meine Investition einen Anspruch auf garantierte gute Unterhaltung auf dem Platz oder gar auf Einfluss erheben zu dürfen.
Trotzdem darf ich aus meiner Sicht aber zumindest den Anspruch darauf erheben, dass mein Geld, wie das vieler anderer, nicht sinnlos verbrannt wird und ich mir nicht verarscht vorkommen muss.

Und die Ereignisse in letzter Zeit haben sehr viel dazu beigetragen, dass genau das passiert. Du kannst das meinetwegen nennen wie du willst, Selbstmitleid ist es jedenfalls nicht.
 
Warum richtet sich deine Wut so gegen die aktuellen Verantwortlichen (in diesem Fall der Vorstand) welche die "Dreistigkeit" besitzen noch alles raus holen zu wollen?
Dass das mit der Anleihe (gelinde gesagt) ungünstig gelaufen ist und die Verlängerung sicher nicht das Ziel gewesen sein sollte weiß der Vorstand doch auch. Was hilfts?
Ich verstehe deine Emotionalität völlig zu dem Thema, aber so sachlich fand ich deine Kritik bisher auch nicht.
 
Warum richtet sich deine Wut so gegen die aktuellen Verantwortlichen (in diesem Fall der Vorstand) welche die "Dreistigkeit" besitzen noch alles raus holen zu wollen?
Dass das mit der Anleihe (gelinde gesagt) ungünstig gelaufen ist und die Verlängerung sicher nicht das Ziel gewesen sein sollte weiß der Vorstand doch auch. Was hilfts?
Ich verstehe deine Emotionalität völlig zu dem Thema, aber so sachlich fand ich deine Kritik bisher auch nicht.
Lass es mich einmal vereinfacht so erklären (ohne dass ich jetzt einen erneuten, langen Abriß von ohnehin schon allseits bekannten Geschehnissen der letzten Jahrzehnte bringe):

Der FCK hat grundsätzlich ein Umfeld, das von speziellen örtlichen Bedingungen (Provinzstadt, regionales Alleinstellungsmerkmal im Hinblick auf die Möglichkeit von Auftritten in der Öffentlichkeit, dazu vergangene Erfolge etc.) geprägt wird. Daraus hat sich spätestens seit dem Abgang von Norbert Thines eine scheinbar zwangsläufig wiederholende Dynamik in Bezug auf das Streben nach Vereinspositionen ergeben.

Konkret meine ich damit: Irgendwelche Leute, die sich aus verschiedenen Gründen selbst als
- kompetent genug
- besonders wichtig
- unersetzlich für den FCK

betrachten, bilden regelmäßig vor der JHV Interessengruppen bzw. scharen Anhänger um sich, schüren dann Unruhe und versuchen - mal mehr, mal weniger erfolgreich - an verantwortliche Positionen zu kommen. Gern genommen: Positionen im AR, wohin man sich ja wählen lassen kann bzw. konnte. Dort angekommen, stellen sie sich - v.a. in den letzten 5 Jahren - als mehr oder weniger inkompetent heraus und fahren den Karren noch mehr in den Dreck. Nicht ohne dabei jedoch ständig sinngemäß zu betonen, dass für sie das Wohl des FCK an allererster Stelle steht. Gerne wird das ganze dann noch mit dem unterschwellig oder auch offen formulierten Vorwurf garniert, dass sich ja die Personen X und Y (Namen austauschbar) sowieso nur die Taschen vollgemacht und dem FCK geschadet hätten.

Der FCK verfehlt währenddessen weiter seine sportlichen und wirtschaftlichen Ziele und die Arbeit der Führungsriege ist geprägt von Internas, die an die Presse durchgesteckt werden, öffentlichen Schlammschlachten und luftigen Versprechungen. AR und Vorstand arbeiten selten in Einigkeit für den Club zusammen, sondern häufig gegeneinander und auf der JHV wird dann schmutzige Wäsche gewaschen.

Derweil werden von den Vorständen der letzten Jahre (gegen Ende seiner Amtszeit leider auch von S. Kuntz) die finanziellen Schwierigkeiten verbal so geschönt, dass das eigentlich kein normaler Mensch, der rechnen kann, noch irgendwie für bare Münze nehmen kann.

Es herrscht inzwischen in der Wahrnehmung ein eklatantes Mißverhältnis zwischen dem, was auf und neben dem Platz tatsächlich passiert und dem, wie der FCK in der Öffentlichkeit von seinen Funktionären verkauft wird. Der FCK wird von seiner Führung eigentlich immernoch als prinzipiell aufstrebender Club mit Strahlkraft angepriesen, der nur vorübergehende Probleme hat, während eigentlich für jeden sichtbar ist, dass wir es nur noch mit einem abgewirtschafteten Trümmerhaufen zu tun haben, der ohne Ölscheich nie wieder aus der Scheiße rauskommt, in der er gerade steckt.

Resultat bei mir ganz persönlich: Ich glaube momentan von dem, was da öffentlich geäußert wird erst einmal gar nichts mehr, solange sich nicht wirtschaftlich und sportlich eine Aufwärtsbewegung abzeichnet. Wir haben in den letzten Jahren alle immer wieder an das geglaubt, was gesagt wurde, und es hat anteilig immer weniger davon gestimmt.
Von der momentanen Führungsriege habe ich nur in M. Klatt ein dahingehendes Vertrauen, dass er gerade aufgrund seiner Herkunft aus der Wirtschaft ohne FCK-Stallgeruch seinen Job recht unemotional und daher professionell erledigt. Aber auch er kann aus Scheiße kein Gold mehr machen und ist Opfer der Umstände.

In alle anderen habe ich momentan kein Vertrauen mehr, da sich im Zweifelsfall bisher immer herausgestellt hat, dass sie nur ihre Eigeninteressen verfolgen oder ihre eigene Eitelkeit befriedigen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klatt, der hauptverantwortlich für die Idee mit der Verlängerung der Anleihe ist, sehe ich eben auch nicht als Teil des Schmierentheaters, deshalb habe ich deine direkte Kritik an ihm nicht verstanden. Es ist sein Job Lösungen zu finden und das macht er so gut es eben noch geht. Insolvenz ist eine eher schlechte. Bei den anderen Dingen widerspreche ich dir gar nicht.

Der FCK wird von seiner Führung eigentlich immernoch als prinzipiell aufstrebender Club mit Strahlkraft angepriesen, der nur vorübergehende Probleme hat
Das hängt halt auch mit dem wirtschaftlichen Zwang zusammen wieder nach oben kommen zu müssen. Eine FCK-Führung kann es sich doch gar nicht leisten erst mal kleine Brötchen zu backen. Diese Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Anspruch schleppen wir spätestens seit '06 mit uns rum. Zweite Liga? Finanziell nur vorübergehend machbar. Mit einem etwas geschrumpften FCK durften wir uns schon allein deshalb nie arrangieren. Auch Klatt hat bei seinem Antritt schon gemeint, der FCK sei nur in der Bundesliga zu konsolidieren. In der dritten Liga ein irrwitziger Plan, aber halt bisher der einzige.
 
@ onkel

Habe mal geliked, auch wenn nicht alle Aussagen auf mich zutreffen, aber im großen und ganzen stimme ich dir zu.

Ich würde mich riesig über positive Meldungen vom Berg freuen. Ich sehne mich danach, dass es wieder der höchste Fussball Berg in Deutschland ist. Ich hoffe immer noch darauf wieder die Nr 1 in der Region zu sein. Endlich wieder Fussballfeste feiern.

Ich glaube das unterscheidet uns. Ich gebe schon noch einen Vertrauensvorschuss. Leider wird der bisher noch nicht erfüllt.
 
Meine Kritik bezog sich eigentlich nicht direkt auf Klatt als Person. Ich sehe vielmehr die Schlammschlacht der letzten Monate als Grund dafür, dass mögliche Investoren entweder wieder abgesprungen oder endgültig abgeschreckt worden sein könnten. Das hätte ich dann anders formulieren können bzw. müssen.

Ich halte alle außer Klatt für Blender bzw. für Personen, die nicht in der Lage sind, die Situation noch zum Besseren zu wenden. Unabhängig davon halte ich eine erneute Anleihe für den falschen Weg. Man finanziert nicht Schulden mit noch mehr Schulden, das ist Unsinn und führt dann halt später in den Abgrund. Zudem sind wir gemessen an normalen Maßstäben schon jetzt sowieso eigentlich nicht mehr kreditwürdig.
 
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man keine Kontaktdaten von Zeichnern mehr hat.
Je nachdem wer das verwaltet (Bank oder FCK) kann ich mir das schon vorstellen ... :wink:

Da die Schmuckurkunden über die Sparkasse laufen muss diese Mitteilung erstmal von der Sparkasse auf- und umgesetzt und anschließend verschickt werden. Das dauert... ! :wink:
... und kostet. Außerdem besteht bei den Schmuckurkunden ja die Hoffnung, dass sie keiner einlöst. Insofern will man da eine Umwandlung vielleicht gar nicht forcieren. Was ich sagen will: Vielleicht war es auch eine bewusste Entscheidung.
 
Man hat halt erstmal die Depotinhaber benachrichtigt.
Ist ja auch derweil nur mal ne Ankündigung dass was kommt. Ich denke das offizielle Angebot wird dann auch an die Zeichner der Schmuckurkunden verschickt.
Wär ja auch irgendwo Geldverschwendung wenn man die Vorankündigung Postalisch verschicken würde.
Man bedenke den "gelungenen" Akt der Einladung zur Mitgliederversammlung von vor einigen Jahren.....
 
https://www.transfermarkt.de/finanzen/thread/forum/23/thread_id/313553/page/408


Hier noch mal was neues von Remy (alias Bertikoks).

Bin mal gespannt auf den 15.3. was dann passiert. Ob es so ruhig bleibt oder der "Bergfrieden" dann bröckelt.

Also ich finde schon ein paar Argumente überlegenswert. Das "Crowdlending" ist mir schon ein bisschen suspekt. Wenn das Kreditbeschaffen so einfach wäre würde man wohl nicht diesen Weg gehen.

Aber schau mer mal
 

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