U19 Rheinpfalz-News (früher A-Jugend)

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Die selbst gemachten Gegentore
U19 des 1. FC Kaiserslautern verliert verdient mit 0:2 gegen Karlsruher SC
Von Tim Altschuck

Zu viele Fehler im Aufbauspiel und zu wenige hochkarätige Torchancen: So setzte es für die U19 des 1. FC Kaiserslautern im pfälzisch-badischen Derby gegen den Karlsruher Sportclub eine unnötige, aber verdiente 0:2-Niederlage. Damit steht der KSC in der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest auf dem siebten Platz und hat einen Punkt mehr als die „Roten Teufel“.
Gerade im ersten Durchgang leistete sich der FCK-Nachwuchs zu viele, teilweise eklatante Fehler im Aufbauspiel. „Wir haben uns die Tore dadurch selbst gemacht“, ärgerte sich Trainer Marco Laping nach dem Spiel. Bereits nach einer Minute hätte es 1:0 für die Gäste aus Karlsruhe stehen können, wenn FCK-Keeper Elija Wohlgemuth nicht den Schlenzer von Ian Hoffmann in letzter Sekunde über die Latte gefischt hätte.
Gerade in der Anfangsphase agierte der KSC-Nachwuchs druckvoller, war wacher und konzentrierter. Die Elf von Marco Laping leistete sich hingegen zu viele kleinere Fehler. Vor allem im Aufbauspiel führten sie oftmals zu brandgefährlichen Gegenstößen des KSC.
So wurde der nächste Fehler nach 14 Spielminuten bestraft. Nach einem Fehlpass stand Sven Kronemayer richtig und machte das 1:0. Mitte der ersten Hälfte wurden die Hausherren etwas aktiver, kamen mit zwei Freistößen aus aussichtsreichen Positionen vor das gegnerische Tor, nutzten dies aber nicht clever genug aus. Den ersten Freistoß aus halblinker Position kurz vorm Strafraum verzog Robin Kölle (26.). Den zweiten aus halbrechter Position und derselben Entfernung setzte Mehmet Yildiz flach in die KSC-Abwehr. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause vertändelte Maurice Neukirch (38.) an der Strafraumgrenze einen Ball. Der kam zum starken Ian Hoffmann, der ihn vom Sechzehner aus flach ins linke Toreck beförderte.
Im zweiten Durchgang bemühte sich der FCK-Nachwuchs zwar, hatte aber nicht genügend Durchschlagskraft. Mehmet Yildiz zog einmal aus dem Halbfeld ab, der Pfosten verhinderte aber den Anschlusstreffer. Allerdings kamen auch die Karlsruher immer wieder gefährlich vor den Kasten der Heimelf. In der 81. Minute spielte der Karlsruher Yunus Kahriman einen sauberen Diagonalpass auf Ian Hoffmann, der auf der linken Seite durchstartete und den Ball flach auf den eingewechselten Dejan Galjen legte. Keeper Elija Wohlgemuth parierte. So blieb es beim 2:0.
„Das war eine verdiente Niederlage“, befand der U19-Trainer Marco Laping nach dem Spiel. „Wenn Du in dieser Liga gewinnen willst, musst Du immer 100 Prozent geben. Der KSC war einfach viel aggressiver und präsenter.“
Am nächsten Sonntag, 11 Uhr, können die „Roten Teufel“ beim FC Augsburg Wiedergutmachung leisten. Außerdem spielt die U19 am Mittwoch, 19 Uhr, im Verbandspokal-Viertelfinale beim SV Gonsenheim.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Wohlgemuth - Kölle, Kajinic, Neukirch, Gibs (46. Müsel) - Bonianga (79. Theobald), Yildiz, Fladung (68. Lazar), Dogan (46. Reisinger) - Mansfeld, Woiwod

Karlsruher SC: Löhr - Meier (77. Allgeier), Rabold, Braun, Trkulja - Kahriman, Herm, Trivunic, Kias (80. Schmitten) - Kronemayer (75. Galjen), Hoffmann (86. Breithaupt)

Beste Spieler: Kölle - Hoffmann, Kronemayer, Trivunic, Rabold - Gelbe Karten: Lazar - Rabold, Kias, Kahriman -
Zuschauer: 120 - Schiedsrichter: Damar (Hürth).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 279 Dienstag, den 22. Oktober 2019
 

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Später Gegentreffer bringt FCK-U19 um den Lohn
A-Junioren unterliegen VfB Stuttgart mit 2:3 – Zweimalige Führung reicht nicht zum Punktgewinn
VON MAXIMILIAN JÜLG

In einer packenden Partie der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest musste der 1. FC Kaiserslautern eine bittere 2:3 (2:1)-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart hinnehmen. Den entscheidenden Siegtreffer markierten die Gäste zwei Minuten vor Spielende. Trotz der dritten Ligapleite in Folge bleibt Kaiserslautern nach dem zehnten Spieltag drei Punkte vor einem Abstiegsplatz.

FCK-Trainer Marco Laping vertraute gegen Stuttgart der gleichen Formation, die vergangene Woche gegen Augsburg gut spielte, aber am Ende unglücklich mit 0:2 verlor. Lediglich Keeper Romaric Grenz stand für den verletzten Elija Wohlgemuth im Tor.

Beide Mannschaften zeigten sich in der Anfangsphase sehr entschlossen und legten ein hohes Tempo an den Tag. Den besseren Start erwischten die Lauterer, die bereits in der vierten Minute das 1:0 durch Stürmer Marcel Mansfeld erzielten. Vorausgegangen war eine Ecke von Mehmet Yildiz, die der großgewachsene Mansfeld im Strafraum über die Linie köpfte.

Die Führung des Gastgebers währte allerdings nicht lange: Nur sechs Minuten später schlug der Favorit zurück. Benedict Hollerbach entwischte auf dem linken Flügel seinem Gegenspieler und brachte eine präzise Flanke in die Mitte, wo Lilian Egloff zum Ausgleich einnetzte (10.). Zuvor hatte der Gast bereits eine gute Kopfballchance durch Atmir Krasniqi liegen lassen (8.).

Im weiteren Spielverlauf lieferten sich beide Teams intensive Zweikämpfe, wodurch kaum noch nennenswerte Möglichkeiten heraussprangen. Der nächste gefährliche Angriff von Kaiserslautern sorgte nach einer halben Stunde für die erneute Führung. Wieder einmal war der umtriebige Yildiz der Initiator. Er schoss die Kugel in der 31. Minute so scharf in den Fünfmeterraum, dass VfB-Verteidiger Jakov Suver das Leder unglücklich ins eigene Tor bugsierte. Im Gegenzug hatten die Platzherren Glück, dass Hamza Cetinkaya nach einer Ecke an die Latte köpfte (35.).

Nachdem auch Hollerbach (43.) noch eine gute Gelegenheit ungenutzt gelassen hatte, ging es nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte in die Pause. Im zweiten Abschnitt hatte der FCK zunächst mehr Spielanteile – und hielt den VfB vom eigenen Tor fern. Beim Versuch von Hollerbach war Schlussmann Grenz reaktionsschnell unten (56.).

Obwohl der Druck des Gastes in der Schlussphase wieder etwas zunahm, deutete sich der Ausgleich in der 76. Minute nicht unbedingt an. Nach einer Flanke von der rechten Seite traf der eingewechselte David Hummel im Nachsetzen zum 2:2. Kurz vor Schluss kam es für die fleißigen Betzenberger dann knüppeldick. Der starke Hollerbach hatte 18 Meter vor dem FCK-Gehäuse zu viel Platz und schob das Leder mit der Innenseite unhaltbar ins Eck (88.). Als dann auch noch der eingewechselte Tom Fladung die dicke Möglichkeit auf den Ausgleich vergab (90.+1), war die Heimniederlage der Lauterer besiegelt.

„Stuttgart ist eine Mannschaft, mit der wir uns im Prinzip nicht messen können. Sie gehören zu den absoluten Spitzenteams und haben fußballerisch eine enorm hohe Qualität. Trotzdem muss ich meinen Jungs heute ein riesen Kompliment aussprechen. Mit welcher Leidenschaft sie zu Werke gegangen sind, war einfach bemerkenswert. Am Ende ist es schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen konnten, weil wirklich jeder an sein Limit gegangen ist. Nichtsdestotrotz können wir auf dieser Leistung aufbauen“, zog Laping einige positive Schlüsse.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Grenz - Kölle (37. Gibs), Müsel (88. Fladung), Kajinic, Hochradner, Bonianga - Neukirch, Brahaj (88. Reisinger), Yildiz - Woiwod, Mansfeld
VfB Stuttgart: Schock - Reutter, Cetinkaya, Kopf, Suver - Meyer (24. Schumann, 46. Hummel), Mistl (51. Caciel, 84. Göggel), Lockl, Krasniqi - Hollerbach, Egloff

Tore: 1:0 Mansfeld (4.), 1:1 Egloff (10.), 2:1 Eigentor Suver (31.), 2:2 Hummel (76.), 2:3 Hollerbach (88.) -
Gelbe Karten: Kajinic, Neukirch, Lazar - Mistl, Reutter, Hummel -
Beste Spieler: Neukirch, Yildiz - Cetinkaya, Lockl, Hollerbach -
Zuschauer: 140 - Schiedsrichter: Hemrich (Urspringen).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 256 Dienstag, den 5. November 2019
 

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FCK gegen Primus Mainz.

Morgen (11 Uhr, Sportpark Rote Teufel, Fröhnerhof) empfängt die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter 1. FSV Mainz 05 zum Südwestderby. Die Lauterer mussten gegen den VfB Stuttgart (2:3) trotz guter Leistung die dritte Ligaschlappe in Folge hinnehmen. ülg

Südwestderby im Sportpark

U19 des 1. FC Kaiserslautern empfängt FSV Mainz 05 – Trainer Laping: „Ein Bonus-Spiel“
Von Maximilian Jülg

Am Samstag empfängt die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern den FSV Mainz 05 zum heiß erwarteten Südwestderby. Anpfiff ist um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Die Ausgangsposition beider Teams könnte unterschiedlicher nicht sein.

Der kommende Gegner ist in dieser Spielzeit noch ungeschlagen und steht nach zehn Spieltagen auf Tabellenplatz eins. Am vergangenen Wochenende feierten die Mainzer beim 2:0-Erfolg gegen Augsburg ihren siebten Saisonsieg. Die Lauterer dagegen stecken nach gutem Rundenbeginn mittlerweile in einer kleinen Ergebniskrise.

So konnten die Betzenberger in den letzten vier Ligapartien lediglich einen Zähler einfahren (2:2 bei Eintracht Frankfurt). Nach dem schwächsten Saisonauftritt unterlagen sie dem Karlsruher SC Ende Oktober mit 0:2. Danach zeigte die Leistungskurve der Roten Teufel aber wieder deutlich nach oben. Besonders am letzten Spieltag wusste der FCK gegen Favorit Stuttgart über weite Strecken zu gefallen. Am Ende musste man sich den Schwaben aber trotz zweimaliger Führung mit 2:3 geschlagen geben. Den Auftritt seiner Schützlinge wusste Trainer Marco Laping aber durchaus zu honorieren: „Der Einsatz der Jungs war wirklich unglaublich. Stuttgart ist mit Sicherheit nicht unsere Kragenweite, aber unsere Mannschaft hat super dagegengehalten und sich gewehrt. Das war echt lobenswert.“

Genau diese Einstellung will Laping von seiner Truppe auch am Samstag sehen. „Das Spiel gegen Mainz ist für uns ein absolutes Bonus-Spiel. Sie haben sechs Nationalspieler auf dem Platz und sind nicht umsonst Tabellenführer. Nichtsdestotrotz wollen wir, genauso wie gegen Stuttgart, einen couragierten Auftritt hinlegen. Dann werden wir sehen, was nach 90 Minuten dabei rausspringt.“

Personell ist die Lage bei den Roten Teufeln zurzeit etwas angespannt. Beide etatmäßigen Torhüter Lorenz Otto und Elija Wohlgemuth fallen weiter verletzungsbedingt aus. Kapitän Robin Kölle und Mittelfeldakteur Mehmet Yildiz zogen sich gegen Stuttgart Blessuren zu, so dass hinter deren Einsatz bis zuletzt ein dickes Fragezeichen stehen wird.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 259 Freitag, den 8. November 2019
 
Zuletzt bearbeitet:

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FCK-Junioren verlieren 1:5

Im Südwestderby der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest kassierte der 1. FC Kaiserslautern gegen Spitzenreiter FSV Mainz 05 eine deutliche 1:5 (1:2)-Heimniederlage. Der noch ungeschlagene Favorit war von Beginn an tonangebend und erzielte bereits nach sechs Minuten das 1:0 durch Luis Jakobi. Nur fünf Minuten später markierte FCK-Kapitän Maurice Neukirch per Kopf den Ausgleich (11.), ehe Paul Nebel den Tabellenführer wenig später erneut in Front brachte (17.). Nachdem FSV-Verteidiger Nils Gans (36.,37.) zwei gute Chancen liegen ließ, ging es in die Pause. Im zweiten Durchgang sorgte Stürmer Suliman Mustapha nach Vorlage von Marvin Jung für die Vorentscheidung (55.). Zwei weitere Treffer von Mustapha (60. Foulelfmeter, 87.) machten den 5:1-Auswärtssieg der Mainzer perfekt. „Auf diesem Niveau können wir einfach nicht mithalten. Mainz hatte heute sechs Nationalspieler auf dem Platz. Da sind wir mit unseren Mitteln und drei verletzten Stammspielern einfach chancenlos“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping nach Abpfiff. In der Tabelle stehen die Lauterer trotzdem weiter auf einem Nichtabstiegsplatz. ülg

Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 45 Sonntag, den 10. November 2019
 

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Spitzenreiter Mainz lässt Lautern keine Chance
FCK-A-Junioren verlieren Südwestderby gegen Mainz mit 1:5 – Stürmer Suliman Mustapha schnürt Dreierpack
VON MAXIMILIAN JÜLG

Im Südwestderby der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest kassierte der 1. FC Kaiserslautern gegen Spitzenreiter FSV Mainz 05 eine verdiente 1:5 (1:2)-Heimniederlage. Die Lauterer waren dem spielerisch überlegenen Gast klar unterlegen und quittierten die vierte Ligapleite in Folge. In der Tabelle rangiert der FCK dennoch weiter auf einem Nichtabstiegsplatz.

„Wir waren heute klar unterlegen und haben verdient verloren. Auf so einem Niveau können wir mit Mainz einfach nicht mithalten. Unser Gegner hatte sechs Nationalspieler auf dem Platz, während wir noch zusätzlich auf drei Stammkräfte verzichten mussten. Das Spiel müssen wir schnell abhaken“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping nach Abpfiff.

Gegen den Favorit musste Kaiserslautern auf den verletzten Kapitän Robin Kölle und Stammtorhüter Lorenz Otto verzichten. Der angeschlagene Mittelfeldakteur Mehmet Yildiz nahm zumindest auf der Bank Platz. Die selbstbewussten Mainzer dagegen traten in Bestbesetzung an und erzielten bereits nach sechs Minuten das 1:0 durch Luis Jakobi. Letzterer konnte sich das Leder am Sechzehner ungestört zurechtlegen und schlenzte die Kugel unhaltbar in die Maschen.

Trotz des schnellen Rückstands ließen sich die Betzenberger zunächst nicht aus dem Konzept bringen. Nur fünf Minuten später köpfte Spielführer Maurice Neukirch einen lang getretenen Freistoß von Phinees Bonianga über die Linie (11. Minute). Im direkten Gegenzug hatte der agile Oscar Schönfelder bei seinem überhasteten Abschluss die erneute Führung für Mainz auf dem Fuß (12.). Nach 17 Minuten war es aber dann soweit, und der tonangebende FSV erzielte das 2:1. Marc Fichtner spielte aus der eigenen Hälfte einen langen Diagonalball auf Paul Nebel. Der entwischte seinem unachtsamen Gegenspieler Bonianga im Rücken – und schob die Kugel freistehend vor FCK-Keeper Romaric Grenz ins Netz.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Platzherren zwar nach vorne keine Gefahr ausstrahlen, ließen aber auch im dicht gestaffelten Abwehrverbund kaum noch Gästechancen zu. Lediglich FSV-Innenverteidiger Nils Gans ließ noch zwei aussichtsreiche Kopfballmöglichkeiten ungenutzt (36., 37.). Im zweiten Durchgang kam Mehmet Yildiz für Marcel Mansfeld, der im Angriff keine Akzente setzen konnte. Die erhoffte Belebung des Lauterer Spiels blieb aber aus.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff vollendete Suliman Mustapha einen schnell vorgetragenen Spielzug über Marvin Jungs zum 3:1 (55.). In der 60. Minute zeigte Schiedsrichter Lukas Heim nach dem Luftduell zwischen Lukas Lazar und dessen Gegenspieler auf den Punkt. Mustapha nahm sich der Sache an und verwandelte sicher zum 4:1. Spätestens nach diesem Treffer war das Südwestderby entschieden. Letzter Höhepunkt war das dritte Tor von Mustapha (87.), der in Hälfte zwei einen lupenreinen Hattrick schnürte und den 5:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft perfekt machte.

SO SPIELTEN SIE

1. FCK:
Grenz - Gibs (72. Dogan), Kajinic, Müsel, Hochradner, Bonianga - Woiwod, Brahaj, Neukirch, Lazar (61. Theobald) - Mansfeld (46. Yildiz)

FSV Mainz 05: Rieß - Jung (64. Eyibil), Gans, Hartmann, Brand - Fichtner (76. Papela) - Nebel, Rekdal (64. Mörschel), Jakobi, Schönfelder (85. Petö) - Mustapha

Tore:
0:1 Jakobi (6.), 1:1 Neukirch (11.), 1:2 Nebel (17.), 1:3 Mustapha (55.), 1:4 Mustapha (60., Foulelfmeter), 1:5 Mustapha (87.) -
Gelbe Karten: Müsel, Neukirch, Brahaj - Mustapha - Beste Spieler: Gibs - Mustapha, Schönfelder, Fichtner -
Zuschauer: 130 - Schiedsrichter: Heim (Waghäusel).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 262 Dienstag, den 12. November 2019
 

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Erneut bei einem Spitzenteam

Am zwölften Spieltag der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest gastiert der 1. FC Kaiserslautern beim Tabellenvierten TSG 1899 Hoffenheim. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 11.30 Uhr.

Nach zweiwöchiger Spielpause gastieren die Lauterer erneut bei einem Team aus dem Spitzenquartett. Trotzdem gibt sich FCK-Trainer Marco Laping vor der Begegnung kämpferisch. „Es ist für uns das dritte Spiel in Folge, indem wir auf einen Gegner treffen, mit dem wir nicht auf Augenhöhe konkurrieren. Zuletzt gegen Mainz waren wir chancenlos. Zuvor haben wir in der Partie gegen Stuttgart zwar ordentlich gespielt, aber keinen Punkt eingefahren. Mit der richtigen Mentalität und Leidenschaft gelingt uns das vielleicht gegen Hoffenheim“, erinnert sich Laping an die letzten Wochen zurück, als seine Mannschaft ausnahmslos gegen Topteams ran musste.Auch gegen den kommenden Gegner sind die Betzenberger wieder klarer Außenseiter. Die Sinsheimer konnten zuletzt fünf Siege in Serie landen und sind auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Mainz 05. Nichtsdestotrotz freut sich Laping auf die Reise in den Kraichgau: „In aller erster Linie sind wir froh darüber, dass wir im Juniorenbereich überhaupt die Ehre haben, gegen solche Teams zu spielen. Das ist für alle Beteiligten eine tolle Herausforderung, der wir uns gerne stellen“.

Personell sieht es für den Tabellenzehnten derzeit nicht so rosig aus. Beide Stammtorhüter fallen weiter verletzungsbedingt aus, während Mittelfeldakteur Maurice Neukirch gelbgesperrt zusehen muss. Hinter Andi Brahaj (Muskelverletzung) steht noch ein dickes Fragezeichen. Kapitän Robin Kölle ist dagegen wieder einsatzfähig und auf dem Weg zur alten Form. „Wir haben in den vergangenen 14 Tagen viel im läuferischen Bereich gearbeitet und die Jungs mal richtig ausbelastet. Das hat ihnen in der spielfreien Zeit definitiv gut getan.“ ülg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 271 Freitag, den 22. November 2019
 

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Ein Sieg ist drin
FCK-U19 empfängt am Samstag Tabellennachbar Heidenheim
Von Maximilian Jülg

Am letzten Hinrundenspieltag der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest empfängt der 1. FC Kaiserslautern den Tabellennachbarn 1. FC Heidenheim. Anstoß ist am Samstag um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel.

Die Mannschaft von FCK-Trainer Marco Laping zeigte vergangene Woche eine tolle Leistung, kam aber am Ende beim Tabellenzweiten TSG 1899 Hoffenheim (0:2) doch mit leeren Händen zurück. Dies lag einmal mehr auch an den fatalen Schiedsrichterentscheidungen, die sich für Kaiserslautern wie ein roter Faden durch die ganze Saison ziehen. Gegen Hoffenheim verwehrte der Unparteiische den Betzenbergern beim Stande von 0:0 zwei eindeutige Strafstöße.

„Die Jungs fragen sich mittlerweile auch, was die Schiedsrichter eigentlich für ein Problem mit ihnen haben. Ständig werden Entscheidungen nicht zu ihren Gunsten getroffen. Dass bringt unsere Spieler schon ins Grübeln“, so Laping. Nichtsdestotrotz wolle man sich nicht unterkriegen lassen und weiter nach vorne schauen. Die Leistung im Kraichgau gab auf jeden Fall allen Grund dazu. Im 4-2-3-1 System zeigte der FCK besonders in vorderster Reihe eine zuletzt ungewohnte Spritzigkeit.

Grund dafür war die Tatsache, dass der dynamische Kapitän Robin Kölle von seiner angestammten Rechtsverteidigerposition abrückte und eine Position weiter vorne spielte. Zusammen mit Spielmacher Phinees Bonainga und Linksaußen Mehmet Yildiz bildete er ein spielstarkes Dreigestirn. Im defensiven Mittelfeld spielte Tom Fladung einen guten Part, während Kenan Dogan hinten rechts einen ordentlichen Auftritt hinlegte. „Die Jungs haben durch ihre Leistung gegen Hoffenheim an Selbstvertrauen dazugewonnen. Wenn wir gegen Heidenheim die gleiche Zweikampfstärke an den Tag legen, können wir dieses Spiel definitiv gewinnen“, erklärte Laping, der im kommenden Gegner eine Mannschaft sieht, die robust agiert und einen einfachen Spielstil verfolgt. Personell können die Roten Teufel wieder auf die Dienste von Maurice Neukirch zählen, der zuletzt gelbgesperrt fehlte. Hinter den Einsätzen von Phinees Bonianga (Erkältung) und Dominik Kajinic (Verletzung) steht noch ein Fragezeichen.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 277 Freitag, den 29. November 2019
 

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Jubel nach Bonianga-Traumtor
FCK-A-Junioren feiern gegen Heidenheim ersten Sieg nach sechs Spielen
Von Maximilian Jülg

Die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern hat ihre Durststrecke von sechs sieglosen Spielen beendet und einen immens wichtigen Heimsieg in der Bundesliga Süd/Südwest eingefahren. Gegen Tabellennachbar 1. FC Heidenheim fuhren die Roten Teufel einen verdienten 2:1 (1:1)-Heimerfolg ein. Den entscheidenden Siegtreffer markierte Phinees Bonianga mit einer tollen Einzelaktion.

„Die Jungs haben heute alles auch sich rausgeholt und sind absolut ans Limit gegangen. Am Ende wollten wir es heute einfach einen Tick mehr als unser Gegner. Deswegen geht der Sieg auch in Ordnung. Phinees hat das Spiel nach seiner Einwechslung für uns entschieden“, fasste FCK-Trainer Marco Laping nach dem Abpfiff zusammen.

Die erste Chance in Halbzeit eins hatten die Gastgeber bereits nach drei Minuten: Mehmet Yildiz brachte einen ruhenden Ball in den Sechzehner, wo der großgewachsene Marcel Mansfeld zum Kopfball kam. Fünf Minuten später machte Heidenheim auf sich aufmerksam, als Gianni Mollo aus kurzer Distanz über das Gehäuse schoss (8. Minute). Danach verflachte die Partie, ehe sich Lautern-Stürmer Tom Woiwod in der 28. Minute mit einem Distanzschuss probierte.

Nur 120 Sekunden später erzielte Woiwod die 1:0-Führung für Kaiserslautern. Vorausgegangen war ein schöner Angriff über Mehmet Yildiz, der die Kugel von der linken Seite perfekt auf den freistehenden Woiwod querlegte. Dieser schob freistehend aus wenigen Metern problemlos ein. Im direkten Gegenzug fiel allerdings der Ausgleich für Heidenheim. Vom Anstoß weg schlug der FCH den Ball nach vorne, wo sich Maurice Neukirch und Neal Gibs anschließend ein Missverständnis leisteten. Gästeakteur Mollo spritzte dazwischen und vollendete aus 15 Metern zum 1:1 (32.). „Dieses Tor haben wir uns selbst eingeschenkt. Da hat die Abstimmung überhaupt nicht gestimmt“, haderte Laping.
Kurz vor der Pause bewahrte Rechtsverteidiger Kenan Dogan den FCK sogar vor dem Rückstand, nachdem er den Abschluss von Marco Gueli von der Linie köpfte (41.). Im zweiten Abschnitt kam Woiwod bei seiner Möglichkeit einen Schritt zu spät (47.), während Lautern-Keeper Romaric Grenz den Schuss von Luca Piljek parierte (50.). In der 58. Minute war es dann der kurz zuvor eingewechselte Phinees Bonianga, der mit einer überragenden Einzelaktion das 2:1 schoss: Nach seiner Ballannahme zog der filigrane Techniker in die Mitte, umspielte zwei Gegenspieler und schlenzte das Leder unhaltbar ins linke Eck.

Kurz darauf hätte Kapitän Robin Kölle nachlegen müssen, nachdem er vom starken Bonianga klasse in Szene gesetzt worden war (63.). Nach 69 Minuten sorgte das Zusammenspiel von Kölle und Bonianga erneut für Gefahr. Letzterer hatte den Ball aber auf seinem schwachen Fuß, so dass er im Abschluss keinen Druck auf die Kugel brachte. Nichtsdestotrotz brachte Kaiserslautern das Ergebnis auch durch eine sehr konzentrierte Defensivleistung souverän über die Zeit.

„Die Mannschaft steht derzeit unter einem enormen Druck aufgrund unserer Tabellensituation. Da ist es nicht verwunderlich, dass ihr etwas die Leichtigkeit fehlt. Trotzdem hat sie alles gegeben und dem Stress standgehalten. Sinnbildlich war heute, dass Robin Kölle und Andi Brahaj auf die Zähne gebissen haben, obwohl sie angeschlagen in die Partie gegangen sind“, lobte Laping den vorbildlichen Charakter seiner Schützlinge. Der FCK rückte als Zehnter mit jetzt 13 Punkten bis auf einen Zähler an Heidenheim heran.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern:
Grenz - Dogan (55. Bonianga), Kajinic, Neukirch, Gibs (77. Lazar) - Kölle, Fladung, Brahaj - Woiwod, Mansfeld (76. Reisinger), Yildiz (89. Hochradner)
1. FC Heidenheim: Ramaj - Rahn (87. Falcone), Steinbrenner, Hirschle, Hauser - Zaher, Stark - Mollo (81. Perosevic), Scarcelli (70. Gölz), Piljek (76. Riehle) - Gueli
Tore: 1:0 Woiwod (30.), 1:1 Mollo (32.), 2:1 Bonianga (58.) - Gelbe Karten: Kajinic, Gibs, Dogan, Fladung, Yildiz - Zaher, Stark -
Beste Spieler: Kajinic, Gibs, Yildiz, Bonianga - Mollo - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Delfs (Bottrop).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 279 Montag, den 2. Dezember 2019
 

playerred

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FCK-U19 spielt nicht.

Die für Sonntag geplante Bundesliga-Partie zwischen der A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern und dem SSV Ulm wurde kurzfristig abgesagt.

Nachholtermin ist Sonntag, 29. März, 11 Uhr. ülg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 283 Freitag, den 6. Dezember 2019
 

Dr.BETZE

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habs die woche schon mitbekommen.
komischerweise spielt die u17 am sonntag. es sei denn, die spielen diesmal auf einem anderen platz aber warum dann die u19 nicht auch?
 

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FCK-U19 will Bayern ärgern.

Im ersten Spiel nach der Winterpause gastiert die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern am kommenden Samstag (11 Uhr) beim Tabellenzweiten FC Bayern München. Obwohl die Lauterer in der Vorbereitung mit einigen personellen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten, blickt FCK-Trainer Marco Laping der Partie zuversichtlich entgegen: „Wir freuen uns immer, wenn wir uns mit solch großen Teams messen können. Und auch diesmal fahren wir nach München, um sie zumindest zu ärgern“, sagt Laping. In der Tabelle der Bundesliga Süd/Südwest überwinterte Kaiserslautern vier Punkte vor einem Abstiegsplatz. ülg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 25 Donnerstag, den 30. Januar 2020
 

playerred

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Zum Rückrundenauftakt gegen die Bayern

A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern treten am Samstag beim Tabellenzweiten an – FCK mit neuem linken Innenverteidiger
Von Maximilian Jülg

Am kommenden Wochenende startet die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in die Rückrunde der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Im ersten Spiel nach der Winterpause gastieren die Roten Teufel am Samstag (11 Uhr) beim Tabellenzweiten FC Bayern München. Im Gespräch mit der RHEINPFALZ blickt FCK-Trainer Marco Laping auf eine ordentliche, aber auch schwierige Vorbereitungsphase zurück.

„Wir hatten in den letzten Wochen leider mit vielen personellen Rückschlägen zu kämpfen. Einige Jungs fehlten verletzungsbedingt sogar die gesamte Vorbereitung. Andere konnten am Trainingsbetrieb nur sporadisch teilnehmen“, so Laping. Besonders schwer wiegt weiter der verletzungsbedingte Ausfall von Stammkeeper Lorenz Otto, bei dem bisher noch nicht einmal die erste Trainingseinheit in Sichtweite ist. Sein Ersatz Elija Wohlgemuth befindet sich zumindest seit zehn Tagen wieder im Training und ist für Samstag eine Option.

Ebenfalls noch nicht bei 100 Prozent sind Kapitän Robin Kölle, Andi Brahaj und Mehmet Yildiz. Definitiv nicht zur Verfügung steht Mittelfeldakteur Tom Fladung, der genauso wie Ibrahim Karakus mit einer Schambeinreizung für mindestens einen Monat ausfällt. Auch Innenverteidiger David Kajinic (Gelbsperre) ist in München nicht dabei. Ein Fragezeichen steht noch hinter Phinees Bonianga, der sich im ersten Test gegen Eintracht Trier (5:0) verletzte und bisher kaum trainierte.

Spiel gegen den BallTrotz dieser schwierigen Umstände zeigte sich Laping mit der Vorbereitung keineswegs unzufrieden: „Die Spieler haben alle gut mitgezogen und Gas gegeben. Wir haben unser Augenmerk sehr auf die Defensive gelegt, wo wir uns im Spiel gegen den Ball und im Anlaufen des Gegners besser präsentieren wollen. Außerdem wollen wir unsere leichten Ballverluste im eigenen Drittel minimieren. Das hat uns in dieser Saison schon einige Punkte gekostet“, sagt Laping, der seiner Mannschaft in den letzten Wochen auch im läuferischen Bereich viel abverlangte. Die Testspiele der Lauterer verliefen ergebnistechnisch positiv. Dem 5:0-Erfolg gegen Trier ließ der FCK einen 7:0-Kantersieg gegen den FSV Offenbach folgen. Danach bezwang man den TSV 1860 München (2:0), ehe die Generalprobe gegen das Seniorenteam des SV Steinwenden (3:0) glückte.
„Gegen Steinwenden haben wir dennoch kein gutes Spiel gezeigt. Allerdings mussten wir verletzungsbedingt auch mit fünf Spielern des jungen Jahrgangs antreten. Da hat man einfach gemerkt, dass sie noch etwas Zeit brauchen“, berichtet Laping. Mit der bisherigen Runde kann Kaiserslautern sehr zufrieden sein. Mit 13 Punkten auf dem zehnten Platz stehend, haben Lapings Schützlinge sogar vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Dass der angestrebte Klassenverbleib auch dieses Jahr wieder ein riesengroßer Erfolg wäre, unterstreicht die Tatsache, dass die Junioren-Bundesliga mittlerweile mehr als eine Zweiklassengesellschaft ist. „Wir müssen uns alle immer wieder ins Bewusstsein rufen, gegen welch brutale Qualität wir in dieser Liga bestehen müssen. Die zweite Mannschaft von Bayern München hat letzte Woche gegen den KFC Uerdingen mit 3:0 gewonnen. Und das in der gleichen Liga, in der unsere Profimannschaft spielt. Dabei hatte Bayern II vier U19-Spieler im Einsatz, gegen die wir noch selbst vor drei Monaten auf dem Fröhnerhof gespielt haben. Und so geht es uns in der Junioren-Bundesliga fast Woche für Woche“, erklärt Laping, der sich darüber allerdings auf keinen Fall beschweren will. „Ich sage den Jungs immer, dass sie stolz darauf sein können, in dieser Liga gegen solche Gegner spielen zu dürfen. Das ist für jeden unserer Spieler eine Riesenerfahrung, die ihnen niemand mehr nimmt.“

Mit Fynn KleeschätzkyFür den Start zur Rückrunde konnten die Roten Teufel mit Fynn Kleeschätzky noch einen vielversprechenden Neuzugang dazugewinnen. Letzterer spielte zuletzt beim VfL Wolfsburg und bekleidete die linke Innenverteidigerposition. „Mit ihm ist uns eine Topverpflichtung gelungen. Er wird uns auf jeden Fall sofort weiterhelfen“, erklärte Laping. Im Gegenzug haben Sören Müsel und Fritz Reisinger den Verein aufgrund fehlender Perspektive verlassen.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 26 Freitag, den 31. Januar 2020
 

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Respekt vor den Kleeblättern
U19 des FCK hofft gegen Greuther Fürth auf Punkte für den Klassenerhalt
Von Maximilian Jülg

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres empfängt die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern am kommenden Sonntag die SpVgg Greuther Fürth. Anstoß ist um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Für beide Mannschaften geht es in dieser Begegnung um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
In der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest steht Lautern drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, welcher derzeit vom FC Augsburg bekleidet wird. Vergangenen Spieltag zeigte die Mannschaft von FCK-Coach Marco Laping eine tolle Leistung, verlor aber zum Rückrundenauftakt knapp mit 1:2 beim haushohen Favoriten FC Bayern München. Der kommende Gegner rangiert zurzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf Kaiserslautern. Mit einem möglichen Sieg könnten die Laping-Schützlinge wohl einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib ausschalten. „Fürth hat ein Team, das immer versucht, alles spielerisch zu lösen. Mit Mert Torlak haben sie zudem einen veranlagten Offensivspieler in ihren Reihen. Deshalb sind wir auch keinesfalls vermessen und sagen, wir werden Fürth an die Wand spielen. Dafür haben auch sie zuviel Qualität. Wir wollen einfach wieder gut gegen den Ball arbeiten und unser Umschaltspiel forcieren“, erklärte Laping im Vorfeld der Partie.
Personell können die Lauterer wieder auf Innenverteidiger Dominik Kajinic zurückgreifen, der gegen Bayern gelbgesperrt gefehlt hatte. Bei Mittelfeldmotor Maurice Neukirch hingegen bleibt abzuwarten, ob er nach seiner zugezogenen Blessur rechtzeitig fit wird. „Die Jungs haben unter der Woche im Training voll mitgezogen und an den Auftritt in München angeknüpft. Auch der Konkurrenzkampf im Team hat sich wieder verstärkt“, verwies Laping besonders auf den Trainingseifer der beiden Jung-Jahrgangspieler Aymen Chahloul und Shawn Blum.
Im Hinspiel feierte Kaiserslautern einen knappen 1:0-Auswärtssieg mit einem Treffer von Marcel Mansfeld. Ein Ergebnis, das die Roten Teufel mit Sicherheit auch am Sonntag blind unterschreiben würden.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 32 Freitag, den 7. Februar 2020
 

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Blum schießt Rote Teufel zum Auswärtssieg
Von Maximilian Jülg

Freiburg. Am 17. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest kam der 1. FC Kaiserslautern zu einem umjubelten 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim Sportclub Freiburg. Den entscheidenden Treffer markierte das erst 17-jährige Offensivtalent Shawn Blum. In der Tabelle kletterten die Lauterer durch ihren sechsten Saisonsieg auf den neunten Platz.

Im Vergleich zur letzten Partie (2:0 gegen Greuther Fürth) veränderte FCK-Trainer Marco Laping seine Mannschaft nur auf einer Position. Linksverteidiger Neal Gibs musste krankheitsbedingt passen, sodass der erst 17-jährige Shawn Blum in die Startelf rückte. Letzterer bekleidete die linke offensive Außenbahn, während Phinees Bonianga hinten links dichtmachte.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte ganz klar den Gästen aus Kaiserslautern. Der FCK wirkte nicht nur sehr präsent, sondern setzte den Gastgeber auch immer wieder frühzeitig unter Druck. Folgerichtig markierten die Lauterer bereits nach neun Minuten die Führung durch Shawn Blum. Der dribbelte sich bei der Entstehung seines Treffers dynamisch von der Außenbahn nach innen und schloss überlegt zum 1:0 ab. Auch in der Folgezeit hatte der SCF mit dem Spielstil der Gäste große Probleme.

Die Roten Teufel probierten es immer wieder mit langen und diagonalen Bällen hinter die Abwehrkette der Breisgauer. Dort sorgten dann in der Regel die schnellen Außenstürmer Robin Kölle und Shawn Blum für Gefahr. „Sinnbildlich für unseren guten Auftritt war die Tatsache, dass Freiburg bereits nach 20 Minute sein System umgestellt hat. Die Jungs haben heute ein richtig gutes Spiel abgeliefert und gegen einen starken Gegner so gut wie nix zugelassen“, erklärte Laping, der während der gesamten Spielzeit nur einen echten Hochkaräter für Freiburg erlebte. Da war allerdings der sehr aufmerksame FCK-Keeper Elija Wohlgemuth mit einem klasse Reflex zur Stelle.

Auf der Gegenseite hätte der agile Blum um ein Haar sogar auf 2:0 erhöht, doch sein dynamischer Abschluss rauschte knapp am langen Pfosten vorbei.
Im zweiten Durchgang hatten die Platzherren wie erwartet viel Ballbesitz, kamen bei ihren Vorstößen aber kaum durch die dichtgestaffelte Abwehrkette der Lauterer hindurch. „Unser Winterneuzugang Fynn Kleeschätzky verleiht uns in der Defensive sehr viel Stabilität. Wir haben jetzt zweimal in Folge zu Null gespielt und kaum gegnerische Möglichkeiten zugelassen. Da haben wir uns in den letzten Wochen definitiv verbessert“, befand der zufriedene Laping nach Abpfiff.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 40 Montag, den 17. Februar 2020
 

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Eintracht Frankfurt auf dem Fröhnerhof
Von Erik Motzenbäcker

Nachdem die Profis am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SV Waldhof Mannheim ran mussten, gilt es nun für die U19 des 1. FC Kaiserslautern, in einem Nachbarschaftsduell zu bestehen: Die Roten Teufel empfangen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge am Sonntag um 13 Uhr Eintracht Frankfurt auf dem Fröhnerhof. Trotz des schwindenden Vorsprungs auf die Abstiegsplätze sieht FCK-U19-Trainer Marco Laping keinen Grund zur Panik.

„Es war von vornherein klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. Wir stehen drei Punkte vor den Abstiegsplätzen und haben noch ein Spiel weniger. Da kann man den Druck schon noch ein wenig von der Mannschaft fernhalten“, plädierte Laping dafür, Ruhe zu bewahren. Der U19-Coach bekräftigte dabei aber auch: „Es ist klar, dass wir auch irgendwann mal punkten müssen. Das wissen die Jungs.“
Personell können die Roten Teufel weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Shawn Blum (krank) und Robin Kölle (Knieschmerzen) sind für die Begegnung am Sonntag fraglich.

Die Trainingsinhalte wurden in dieser Woche als Reaktion auf die enttäuschende 0:3-Niederlage gegen die Offenbacher Kickers am vergangenen Spieltag entsprechend angepasst: „Wir legen auf das Wert, was wir in den ersten vier Spielen im neuen Jahr sehr gut gemacht haben, aber in Offenbach haben vermissen lassen. Aggressivität, Zweikampfstärke und mannschaftliches Auftreten, daran arbeiten wir extrem“, erklärte Laping.

Die Eintracht ist aktuell Sechster und steht in Schlagdistanz zur Spitzengruppe der Liga. Nicht nur deshalb hat Laping großen Respekt vor dem nächsten Gegner: „Frankfurt hat einige Topspieler dabei, ein gutes Umschaltspiel und viel Tempo in ihren Reihen. Das ist ein Gegner mit viel Qualität.“ Natürlich will der FCK aber Paroli bieten und das Spiel erfolgreich gestalten: „Wir haben das Hinspiel glücklicherweise unentschieden gespielt und versuchen auch zuhause wieder zu punkten.“ In der Vorrunde waren die Lauterer sogar einem Sieg nahe: Erst wenige Minuten vor dem Abpfiff gelang der SGE der 2:2-Ausgleichstreffer. Drei Punkte wären jedenfalls nicht nur aus tabellarischer Sicht wertvoll. Mehrere Spieler der FCK-U19 waren bereits für die Eintracht am Ball – ein Sieg gegen die ehemaligen Kollegen wäre mit Sicherheit ein reizvoller Nebeneffekt.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 56 Freitag, den 6. März 2020
 

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Karte schmerzt mehr als die Niederlage
U19 des FCK verliert 1:2 gegen Eintracht Frankfurt – Rote Karte gegen Robin Kölle mit dem Schlusspfiff

Von Erik Motzenbäcker

Die U19 des 1. FC Kaiserslautern musste sich am 20. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest Eintracht Frankfurt geschlagen geben. Vor 185 Zuschauern unterlagen die Roten Teufel auf dem Fröhnerhof mit 1:2. Besonders ärgerlich wiegt der Platzverweis, den sich Robin Kölle noch mit dem Schlusspfiff einhandelte.

FCK-U19-Trainer Marco Laping war sauer. Nicht nur wegen der vermeidbaren Niederlage seiner Mannschaft – vielmehr haderte Laping mit dem Schiedsrichter, der den FCK-Kapitän und Mittelfeldmotor Robin Kölle infolge eines taktischen Fouls wenige Sekunden vor Spielende des Feldes verwies (90. +5): „Es gehört einiges dazu, in dieser Szene eine Gelb-Rote-Karte zu geben. Er pfeift danach noch nicht mal mehr das Spiel an. Das ist brutaler Wahnsinn. Die Sperre von Kölle tut uns mehr weh, als die Niederlage.“

Für die Roten Teufel war es ein bitteres Spiel, das eigentlich so vielversprechend begann: Der FCK erwischte einen Traumstart und ging mit der ersten Möglichkeit in Führung. Phinees Bonianga (2.) zog nach Zuspiel von Tom Woiwod an der Strafraumgrenze ab und brachte das Leder platziert in der rechten Ecke unter. Die Antwort der Eintracht ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Patrick Finger servierte einen Eckball präzise in den Sechzehner, wo Florian Zorn (17.) unbedrängt einnicken konnte.

Laping erklärte das Zustandekommen des Ausgleichs mit der fehlerhaften Einteilung seiner Elf im Zuge des Eckstoßes: „Wir haben eine ganz klare Absprache, wer wo zu stehen hat. Die wurde in dieser Situation nicht eingehalten.“

In der Folge gewannen die Gäste zunehmend an Feldüberlegenheit, wobei auch die Lauterer immer wieder Stiche nach vorne setzen konnten. So hatte Robin Kölle (41.) nach einer Flanke von Tom Woiwod die Möglichkeit, den Lauterern die erneute Führung zu bescheren. Sein Kopfball geriet jedoch mehrere Meter zu hoch und verfehlte das SGE-Gehäuse. Erneut war der FCK in der Vorwärtsbewegung, als sich die Adler im Mittelfeld den Ball erkämpften und damit das 2:1 einleiteten. Hueseyin Bakirsu (44.) vollendete die Kontergelegenheit nach Pass von Florian Zorn.

Nach dem Seitenwechsel waren die Lauterer engagiert, spielten mutig nach vorne und agierten mit den leicht favorisierten Gästen auf Augenhöhe. Aufkommender Wind erschwerte die Bedingungen, sodass sich die Partie zu einem offenen Kampf entwickelte. Viele Fouls und Nickligkeiten nahmen dabei den Spielfluss, weshalb es über weite Strecken an Torraumszenen mangelte.

Es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe die Roten Teufel am Ausgleich schnupperten, aber knapp scheiterten. Phinees Bonianga lieferte die Vorlage für den eingewechselten Marcel Mansfeld (90.+4), der die hochkarätige Chance aber vergab. Die U19 des 1. FC Kaiserslautern steht nun zum dritten Mal in Folge mit leeren Händen da, kann aber auf der knappen Niederlage gegen einen starken Gegner aufbauen: „Es geht weiter. Wir fahren am Freitag nach Karlsruhe und schauen, was da rauskommt“, blickte der U19-Trainer bereits in Richtung des nächsten Spieltags. Die Lauterer gastieren am Freitag um 19 Uhr beim Karlsruher SC, der mit dem FCK punktgleich ist, aber bereits ein Spiel mehr bestritten hat.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern:
Wohlgemuth - Dogan (46. Chahloul), Kajinic, Kleeschätzky, Gibs (84. Corona) - Neukirch, Brahaj (78. Mansfeld) - Kölle, Yildiz, Bonianga - Woiwod (61. Blum)
SG Eintracht Frankfurt: Hinke - Judge, Otto, Brugger, Loune - Bakirsu, Orywol (58. Fahrnberger) - Cakar, Finger (80. Weingärtner), Siebert (69. Seo) - Zorn (58. Molenar)
Tore:
1:0 Bonianga (2.), 1:1 Zorn (17.), 1:2 Bakirsu (44.) - Gelbe Karten: Gibs, Yildiz, Mansfeld - Cakar, Orywol, Loune, Seo -
Gelb-Rote Karte: Kölle - Beste Spieler: Wohlgemuth, Bonianga - Cakar, Zorn - Zuschauer: 185 - Schiedsrichter: Zeiher (Poppenweiler)

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 59 Dienstag, den 10. März 2020
 

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Nicht zu früh freuen
A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern heute beim Kellerduell beim Karlsruher SC
Von Maximilian Jülg

Am heutigen Freitag gastiert die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern zum Kellerduell der Bundesliga Süd/Südwest beim Karlsruher SC. Anpfiff der Begegnung ist um 19 Uhr. Für beide Mannschaften geht es um extrem wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Genauso wie der punktgleiche Karlsruher SC, hat der FCK nur noch einen Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Lautern-Trainer Marco Laping sah seine Mannschaft vor Wochen blendend aus der Winterpause kommen und feierte mit seinen Schützlingen in den ersten drei Partien zwei Siege. Doch schon damals warnte er vor zu großer Bequemlichkeit. „Wir dürfen uns von diesem Start nicht täuschen lassen. Ich bin mir sicher, dass wir bis zum Schluss um den Ligaverbleib kämpfen“, prophezeite Laping Anfang Februar.

Einen Monat später ist Kaiserslautern nach drei Niederlagen in Serie wieder im Abstiegskampf angekommen. Obwohl die Lauterer besonders gegen Ingolstadt (0:1) und Eintracht Frankfurt (1:2) gute Auftritte zeigten, ergatterten sie am Ende keinen Punkt. Die Gründe dafür liegen für Laping auf der Hand: „Wir sind in den letzten Wochen viel zu ungefährlich vor dem gegnerischen Tor. Da nehme ich nicht nur die Stürmer, sondern auch das Mittelfeld mit ins Boot. Daran müssen wir arbeiten. Hinzu kommt, dass sich Teams wie Augsburg in der Winterpause extrem verstärkt haben. Diese finanzielle Mittel haben unsere Kontrahenten, wir nicht. Augsburg hat jetzt schon mehr Punkte gesammelt als in der gesamten Vorrunde. Das macht den Klassenerhalt für uns mit Sicherheit nicht leichter.“

Kaiserslautern muss auf Kapitän Robin Kölle verzichten, der im Spiel gegen Frankfurt eine Gelb-Rote Karte quittierte. Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter Shawn Blum, der unter der Woche krankheitsbedingt ausfiel. „In Karlsruhe erwarte ich ein reines Kampfspiel. Für uns gilt es, die individuellen Fehler zu minimieren und uns für den Aufwand zu belohnen. Dann können wir beim KSC definitiv bestehen“, so Laping.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 62 Freitag, den 13. März 2020
 

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Warum FCK-U19-Coach Marco Laping eine Auszeit nimmt
Maximilian Jülg

Nach drei Jahren als Trainer der U19-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern hat sich Marco Laping dafür entschieden, eine Auszeit zu nehmen. Im Gespräch mit der RHEINPFALZ blickt Laping auf eine sehr erfolgreiche, aber auch intensive Zeit an der Seitenlinie zurück. Und auf ein Ereignis, das ihm für immer im Gedächtnis bleiben wird.

Der Startschuss der erfolgreichen Zusammenarbeit begann vor drei Jahren, als der damalige U19-Coach Alexander Bugera zum Co-Trainer der Profiabteilung befördert wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren in der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest 2017/18 bereits sechs Spieltage absolviert. Sein Debüt als „neuer“ Trainer der FCK-A-Jugend gab Laping am achten Spieltag, beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (2:2).

Wie am Schnürchen
Seine Schützlinge brauchten aber zunächst etwas Zeit, um die Vorstellungen des neuen Trainers zu verinnerlichen. Nach einer intensiven Wintervorbereitung trug die Arbeit der Roten Teufel Früchte, und die Rückrunde lief für Kaiserslautern wie am Schnürchen. Nach fünf Siegen belegten die Betzenberger in der Rückrundentabelle den sensationellen fünften Platz. Im Endklassement bedeutete das den sicheren Klassenerhalt und Rang neun.

„Exzellent besetzt“
Parallel dazu kamen die Lauterer nach beachtlichen Erfolgen über Bayern München (3:2) und Hoffenheim (5:0) sogar ins DFB-Pokalfinale der U19-Junioren, welches gegen Freiburg knapp mit 1:2 verloren ging. „In meinem ersten Jahr hatten wir spielerisch das beste Team. Mit Torwart Lennart Grill, Torben Müsel, Paul Will und Antonio Jonjic waren wir exzellent besetzt.

Das Pokalfinale in Berlin war mit Sicherheit das größte Highlight während meiner Amtszeit. Dieses Erlebnis wird uns für immer im Gedächtnis bleiben“, schwärmt Laping noch heute von den emotionalen Ereignissen in der Hauptstadt.

Spannung bis zum Schluss
Im darauffolgenden Jahr ging es für Kaiserslautern wie üblich um die Entwicklung der Spieler und den Klassenerhalt. Letzteres wurde erst in den letzten beiden Saisonpartien durch Erfolge in Augsburg (3:1) und Heidenheim (2:0) umjubelt unter Dach und Fach gebracht.

In einer ausgeglichenen Truppe entwickelten sich Leon Hotopp und die beiden Edeltechniker Anil Gözütok und Anas Bakhat zu Leistungsträgern. „Wir hatten den Ligaverbleib auf den letzten Drücker geschafft, obwohl uns damals wohl kaum noch einer auf der Rechnung hatte. Aber die Jungs haben riesen Mentalität bewiesen und den Bock doch noch umgestoßen. Am Ende waren wir gerade einmal einen Punkt vor dem Abstiegsplatz“, erinnert sich Laping gerne an die aufreibende Spielzeit 2018/19 zurück.

Das jähe Ende
In diesem Jahr fand die letzte Saison von Marco Laping und seinem Team durch den Ausbruch des Coronavirus ein jähes Ende. Da die Lauterer aber zum Zeitpunkt des Ligaabbruchs bereits einige Zähler über dem Strich standen, beendeten sie die Spielzeit nach nur 19 Partien auf dem starken neunten Platz.

Die Entscheidung
Trotz dieser erfolgreichen Jahre als Trainer der FCK-U19 hat sich Laping dafür entschieden, eine Auszeit zu nehmen. Für den 42-Jährigen eine bewusste Entscheidung, die ihm natürlich nicht leicht gefallen war. „Ich habe einfach das Gefühl, dass ich etwas Neues brauche. Ich möchte eine Pause machen und etwas runterfahren. Mein Interesse am Trainerberuf ist dennoch weiter sehr ausgeprägt, so dass ich meine freie Zeit nun nutzen möchte, um in anderen Vereinen zu hospitieren und einen Einblick in deren Profi- und Juniorenbereich zu bekommen. Ich möchte neue Ideen sammeln, um meine Art, Fußball spielen zu lassen, weiter verbessern zu können“, erklärte Laping seinen Rücktritt.

Intensiver Austausch
Die Gespräche über seine Zukunft seien mit den FCK-Verantwortlichen, insbesondere mit Sportdirektor Boris Notzon, immer sehr ehrlich und offen gewesen, so Laping. „Ich muss mich an dieser Stelle auch noch einmal bei allen FCK-Verantwortlichen bedanken, mit denen ich in den letzten drei Jahren so professionell arbeiten konnte. Ich hatte vom Verein auch bei meinen schwierigen Entscheidungen immer die nötige Rückendeckung. Darüber hinaus war der Austausch über U21-Trainer Hans Werner Moser bis hin zur Profimannschaft von Boris Schommers immer intensiv und unkompliziert“, unterstrich Laping noch mal die tolle Kommunikation im Verein.

Früchte der Arbeit
Rückblickend kann Laping nicht nur auf den dreimaligen Klassenerhalt, sondern auch auf die hohe Durchlässigkeit seiner jungen Spieler stolz sein. Unter seinen Fittichen wurden Spieler wie Keeper Lennart Grill, Antonio Jonjic, Leon Hotopp, Anil Gözütok oder Anas Bakhat zu Profiakteuren. Letzterer war in den letzten Wochen mehrfach in der Startformation der Profis und zeigte dort ansprechende Leistungen. Nicht zu vergessen die Toptalente Torben Müsel (Borussia Mönchengladbach) und Paul Will (FC Bayern München II), die für den Verein im Sommer 2018 nicht mehr zu halten waren.

„Das macht mich als Trainer natürlich unheimlich stolz. Wir machen diese Arbeit, um die Jungs voranzubringen und sie auf den Profifußball vorzubereiten. Da ist es umso schöner, dass es einige von ihnen in den Jahren nach oben geschafft haben“, so Laping.

Das Telefon klingelt
Dass er und sein Trainerstab in den vergangenen drei Spielzeiten viel richtig gemacht haben, zeigte sich auch an der Tatsache, dass sich bereits kurz nach der Pressemeldung zu Lapings Rücktritt einige seiner alten Weggefährten bei ihm meldeten. „Ich bekam umgehend von vielen meiner Ex-Spieler einen Anruf, wo sie sich noch mal ausdrücklich für die tolle Zusammenarbeit bedankt haben. Das erfüllt einen definitiv mit viel Freude“, sagte Laping, der mit vielen seiner ehemaligen Spieler noch heute in engem Austausch steht.

Wohin geht der Weg?
Bezüglich seines zukünftigen Werdegangs will sich der ehemalige Zweitligaprofi (42 Spiele für den 1. FC Saarbrücken) noch nicht ganz festlegen. „Ich sehe mich vordergründig weiter im Juniorenbereich, würde mir aber auch ein interessantes Engagement bei einer Herrenmannschaft vorstellen können. Dafür müsste der Verein allerdings ein passendes Konzept vorlegen, wo ich den Entwicklungsschritt bei vielen jungen Spielern begleiten könnte“, so Laping.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kai...-laping-eine-auszeit-nimmt-_arid,5078898.html
 

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