U19 Rheinpfalz-News (früher A-Jugend)

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Rote Teufel bieten Bayern nach der Pause Paroli
0:1-Niederlage gegen Spitzenteam – Anas Bakhat fällt mit schwerer Muskelverletzung aus
VON MAXIMILIAN JÜLG

Nach der verdienten 0:1-Heimniederlage gegen den FC Bayern München befindet sich die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga Süd/Südwest wieder mitten im Abstiegskampf. Viel schlimmer als die vorhersehbare Niederlage wiegt allerdings die Tatsache, dass sich Führungsspieler Anas Bakhat schwer verletzte und voraussichtlich in den nächsten Wochen ausfallen wird.

Die Partie gegen den Tabellendritten lief keine Viertelstunde, da musste FCK-U19-Trainer Marco Laping bereits die tragische Hiobsbotschaft hinnehmen. Anas Bakhat hatte sich bei einem Flankenlauf verletzt und musste vom Platz. „Anas hat sich eine schwerwiegende Muskelverletzung zugezogen. Wir gehen fast davon aus, dass er uns in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung steht. Das ist ein riesen Rückschlag für uns“, erklärte Laping unmittelbar nach Abpfiff.Fritz Reisinger, der für seinen verletzten Mitspieler ins Spiel kam, konnte im ersten Durchgang gegen spielstarke Gäste aus München keine Akzente setzen. Dies galt aber genauso für seine offensiven Teamkollegen, die gegen dominante Bayern überhaupt nicht zur Entfaltung kamen. Das Team von FCB-U19-Trainer Sebastian Hoeneß hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und ließ den Kontrahenten fleißig laufen. Im Umkehrschluss blieb aber trotzdem die Erkenntnis, dass Bayern gegen die sehr konzentrierte Lautern-Defensive lediglich zu zwei ernstzunehmenden Chancen kam. Eine davon entschärfte FCK-Keeper Lorenz Otto (22. Minute), die andere verwertete Marcel Zylla etwas glücklich zur 1:0-Führung (29.).

„Wir hatten im ersten Abschnitt keinen Zugriff und deswegen auch wenig Spielanteile. Dies lag auch daran, dass wir nicht besonders mutig gespielt haben. Den Jungs habe ich in der Pause gesagt, dass wir auch mal in der Lage sein müssen, im Eins gegen Eins zu verteidigen“, sagte Laping. Im zweiten Abschnitt agierten die Roten Teufel mit einem offensiveren System, was den Spielaufbau der Münchner fortan besser unterband. Folgerichtig hatte Kaiserslautern zwischen der 46. und 63. Minute seine stärkste Phase. Da aber gute Gelegenheiten durch Daniel Blum (58.), Reisinger (61.) und Mehmet Yildiz (63.) ungenutzt blieben, konnte Bayern München im Anschluss wieder etwas Ruhe ins Spiel – und den knappen Auswärtssieg recht ungefährdet über die Zeit bringen. „Wir hatten nach der Pause die Möglichkeit, die Bayern früh mit zwei Stürmern anzulaufen. Das hat ihre starken Diagonalbälle zunichte gemacht. Unterm Strich kann ich den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Wir haben gut dagegengehalten und hätten nach dem Wechsel sogar den Ausgleich erzielen können“, lobte Laping seine Schützlinge.

Obwohl die Roten Teufel in den drei Partien nach der Winterpause erst einen Punkt sammeln konnten, bleibt für Laping auch ein positiver Aspekt bestehen: „Wir haben jetzt mit Mainz und Bayern zwei große Brocken bereits hinter uns gelassen. Nun kommen die Gegner, die mit uns auf Augenhöhe konkurrieren. Da müssen wir unsere Zähler einfahren.“ Dass Punkte mittlerweile wieder dringend notwendig sind, zeigt der Blick auf die Tabelle der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Der 1. FC Nürnberg hat auch an diesem Spieltag seinen nächsten Dreier eingetütet (3:2 gegen Eintracht Frankfurt), so dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz für Kaiserslautern nur noch einen Punkt beträgt.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 42 Dienstag, den 19. Februar 2019
 

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„Nur nicht verkrampfen“

FCK-U19 will beim Tabellensechsten Ingolstadt zurück in die Erfolgsspur – Anas Bakat fällt drei bis vier Wochen aus

Von Maximilian Jülg

Im Kampf um den Klassenerhalt reist die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern am kommenden Wochenende nach Ingolstadt. Anpfiff der Begegnung ist am Samstag um 11 Uhr. Dabei bräuchten die Roten Teufel dringend Punkte, nachdem der Vorsprung auf die Abstiegsplätze der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest nur noch einen Zähler beträgt.

Am vergangenen Spieltag unterlag Kaiserslautern dem FC Bayern München trotz ansprechender zweiter Halbzeit knapp mit 0:1. Damit konnten die Lauterer in den ersten drei Partien nach der Winterpause erst einen Punkt ergattern. Diese Tatsache gilt es allerdings zu relativieren, da die Roten Teufel mit Mainz 05 (0:1) und Bayern München bereits auf zwei Spitzenteams der Liga trafen, meint der Trainer. Lediglich beim torlosen Remis gegen Eintracht Frankfurt gingen die Betzenberger nicht als Außenseiter ins Rennen.„Wir haben gegen Mainz und Bayern gute Auftritte hingelegt. Dabei wäre zumindest gegen die Nullfünfer etwas Zählbares dringewesen, da wir dort über weite Strecken das bessere Team waren“, lobte FCK-U19-Coach Marco Laping seine Mannschaft.

Mit dem kommenden Gegner können die Lauterer mit Sicherheit auf Augenhöhe konkurrieren, auch wenn der FCI zuletzt starke Leistungen zeigte. Die Schanzer fuhren in den vergangenen drei Spielen sieben Punkte ein und rangieren in der Tabelle auf dem sechsten Platz. Laping erwartet eine ähnliche Partie wie im Hinspiel, als sich beide Mannschaften torlos trennten: „Mit Ingolstadt treffen wir auf eine Truppe, die im Gegensatz zu Bayern sehr viel mit langen Bällen operiert. Sie sind sehr robust und definitiv ein unangenehmer Kontrahent. Im Hinspiel haben wir es eigentlich ganz gut gemacht, ohne uns allerdings selbst viele Chancen zu kreieren.“ Besonders gefährlich ist FCI-Stürmer Maximilian Breunig, der in dieser Saison mit zehn Treffern die Torjägerliste anführt.

Einer der auch beim FCK voran geht, ist Mittelfeldspieler Anas Bakhat. Umso schmerzlicher wirkt sein Ausfall, nachdem er sich im letzen Spiel gegen Bayern einen Muskelfaserriss zuzog. „Anas wird uns drei bis vier Wochen fehlen. Ebenfalls auf der Kippe steht der Einsatz von Anil Gözütok, der sich mit einer Schambeinreizung herumplagt. Dazu kommen die Blessuren von David Kajinic und Jannis Held. Bei ihnen wissen wir auch nicht, ob es für Samstag reicht“, gab Laping einen Überblick über den Verletztenstand.

Obwohl der 1. FC Kaiserslautern nach den letzten drei Wochen wieder im Abstiegskampf angelangt ist, will Marco Laping mit seinen Schützlingen die Ruhe bewahren: „Natürlich verspürt jeder, der einen Blick auf die Tabelle wirft, wieder etwas mehr Druck als zuletzt. Trotzdem müssen die Jungs als Fußballer mit so einer Situation umgehen können. Wichtig ist, dass wir trotzdem mit Spaß an die Sache rangehen und nicht verkrampfen.“

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 45 Freitag, den 22. Februar 2019
 

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Unverkrampft im Klassenkampf.

In der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gastiert der 1. FC Kaiserslautern heute (11 Uhr) beim FC Ingolstadt. Nach zwei Niederlagen in Folge beträgt der Vorsprung der Lauterer auf die Abstiegsplätze nur noch einen Zähler. „Natürlich stehen wir etwas mehr unter Zugzwang als vor zwei Wochen. Trotzdem wollen wir mit Spaß an die Sache rangehen und nicht verkrampfen“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping.ülg

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 46 Datum Samstag, den 23. Februar 2019
 

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Breunig erledigt Rote Teufel im Alleingang
U19 des FCK verliert 2:4 in Ingolstadt
Von Maximilian Jülg

Ingolstadt. Am 18. Spieltag der U19-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest musste der 1. FC Kaiserslautern eine bittere 2:4 (0:3)-Niederlage beim FC Ingolstadt einstecken. Spieler der Partie war FCI-Stürmer Maximilian Breunig, der seine Mannschaft in der ersten Halbzeit per Dreierpack auf die Siegerstraße schoss.

Für die Gäste aus Kaiserslautern gab es die besten Nachrichten bereits vor dem Anpfiff. So konnten die unter der Woche lädierten Spieler Jannis Held, David Kajinic und Anil Gözütok allesamt von Beginn an auflaufen. Lediglich der langzeitverletzte Anas Bakhat (Muskelfaserriss) konnte nicht mitwirken.Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Roten Teufel, die nach wenigen Minuten einen Lattenschuss verzeichneten. Im direkten Gegenzug gab es allerdings den ersten Nackenschlag für Lautern: Ingolstadts Torjäger Maximilian Breunig donnerte den Ball per Volleyabnahme zum 1:0 ins Netz (6. Minute). Die Elf von FCK-Trainer Marco Laping ließ sich aber zunächst nicht verunsichern und hatte kurz darauf durch Cem Barlik die dicke Chance zum Ausgleich. Letzterer umkurvte FCI-Torwart Lukas Schellenberg, hatte aber im Abschluss Pech, dass ein Verteidiger das Leder per Kopf von der Linie kratzte. Die Platzherren zeigten sich vor dem Gästegehäuse effizienter und markierten nach 22 Minuten durch ein weiteres Traumtor von Breunig die 2:0-Führung. Nur 120 Sekunden später ließ der kaltschnäuzige Breunig sogar das 3:0 folgen (24.).

Der zweite Durchgang begann aus Sicht der Lauterer erneut denkbar schlecht. Renato Domislic stand nach einem Pressschlag goldrichtig und traf aus kurzer Distanz zur 4:0-Vorentscheidung (53.). Dass sich Kaiserslautern im weiteren Spielverlauf trotzdem nicht hängen ließ, sprach für die Moral der Laping-Schützlinge. So erzielte Phinees Bonianga in der 57. Minute nach toller Einzelaktion das 1:4. 13 Minuten später keimte sogar noch mal Hoffnung auf, als Anil Gözütok per direktem Freistoß auf 2:4 verkürzte (70.). Die Lauterer waren in der Schlussphase am Drücker, hatten bei einem weiteren Aluminiumtreffer kein Glück. „Wir haben uns heute drei Gegentore selbst eingebrockt. Ingolstadt war wie erwartet extrem kampfstark und robust. Darüber hinaus haben wir uns besonders im Defensivbereich viel zu wenig gewehrt. Am Ende haben uns die Gastgeber auf einem schwer bespielbaren Platz durch ihre Willensstärke und Mentalität verdient besiegt“, befand Laping nach Spielende.

Abseits des Platzes gab es an diesem Nachmittag dennoch auch noch eine positive Nachricht für die jungen Betzenberger. So verlor der auf dem ersten Abstiegsplatz rangierende 1. FC Nürnberg seine Auswärtspartie beim FSV Mainz 05 deutlich mit 0:5. Damit bleiben die Roten Teufel in der Tabelle auch nach diesem Spieltag einen Punkt vor den Franken.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 47 Montag, den 25. Februar 2019
 

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Laping-Schützlinge unter Zugzwang

Die U19 des 1. FC Kaiserslautern braucht gegen den FSV Frankfurt einen Sieg
Im Abstiegskampf der U19-Bundesliga Süd/Südwest empfängt der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Samstag Schlusslicht FSV Frankfurt. Angestoßen wird die Partie um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel.


Nachdem die Kaiserslauterer aus den vergangenen vier Spielen nur einen Zähler einfuhren, wollen sie gegen den Tabellenletzten endlich in die Erfolgsspur zurückkehren.„Wir sind zu Beginn der Woche gar nicht mehr großartig auf das Spiel in Ingolstadt eingegangen. Es war zwar wichtig, unsere Fehler kurz und bündig zu besprechen, doch danach galt unser ganzer Fokus der kommenden Partie“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping, der mit seiner Mannschaft letzte Woche in Ingolstadt mit 2:4 verlor.

Gegen den FSV Frankfurt wollen die Roten Teufel nun den Bock umstoßen - und den ersten Dreier nach der Winterpause landen. Obwohl der FSV mit sechs Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz der Tabelle steht, erwartet der Coach der Kaiserslauterer kein einfaches Spiel für seine Schützlinge: „Frankfurt hat letzte Woche gegen Hoffenheim sehr gut mitgehalten und erst kurz vor Schluss das 1:2 kassiert. Nichtsdestotrotz muss es natürlich unser Anspruch sein, dieses Spiel zu gewinnen. Aber von einem Scheibenschießen können wir mit Sicherheit nicht ausgehen“.
Im Hinspiel beider Teams feierte Kaiserslautern nach 0:2-Rückstand noch einen 4:2-Auswärtssieg. Die Treffer erzielten damals Daniel Blum (2), Cem Barlik und Kevin Klein.

Mit den Trainingseinheiten unter der Woche zeigte sich Laping indes sehr zufrieden: „Die Jungs wissen, worum es geht und werden den FSV nicht auf die leichte Schulter nehmen. Alle waren im Training mit viel Freude, aber auch der nötigen Aggressivität am Werk. Der Druck liegt am Samstag definitiv bei uns. Wir haben nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge und brauchen den Sieg“.

Neben dem verletzten Anas Bakhat droht, mit Anil Gözütok nun ein weiterer Schlüsselspieler am Wochenende auszufallen. „Anil hat zwar die letzten beiden Ligaspiele gemacht, aber seit zehn Tagen nicht mehr am Training teilgenommen. Er plagt sich immer noch mit seiner Schambeinreizung herum, so dass sein Einsatz stark auf der Kippe steht. Wir wollen auf keinen Fall ein zu hohes Risiko eingehen und werden ihn nur dann spielen lassen, wenn er absolut schmerzfrei ist“, so Laping zur Personalsituation. ülg

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 51 Freitag, den 1. März 2019
 

diablo

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Starke zweite Hälfte: Anas Bakhat belohnt sein Team
Fussball: FCK-A-Junioren und Nürnberg trennen sich 2:2 – Fatale Fehlentscheidung bringt Rote Teufel ins Hintertreffen
VON MAXIMILIAN JÜLG


Im Abstiegsgipfel der A-Junioren- Bundesliga Süd/Südwest trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Nürnberg 2:2 (0:2) unentschieden. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in Hälfte zwei sorgte Doppeltorschütze Anas Bakhat für das hochverdiente Remis. FCK-Trainer Marco Laping sprach nach der Partie von einer „tollen Moral“ seiner Truppe.
„Ich muss den Jungs ein riesen Kompliment machen. Wir gehen aufgrund einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters mit einem Rückstand in die Pause. Dass unsere Mannschaft dann noch mal so zurückkommt, spricht absolut für die Moral der Truppe. Den zweiten Durchgang haben wir komplett bestimmt und uns das Unentschieden redlich verdient“, erklärte Laping nach Abpfiff.Bei perfekten Bedingungen legten beide Mannschaften von Beginn an ein extrem hohes Tempo an den Tag. Während die Nürnberger zunächst etwas mehr vom Spiel hatten, gab es für Kaiserslautern die erste nennenswerte Chance: Nach einer Ecke von Mehmet Yildiz faustete FCN-Keeper Benedikt Willert das Leder genau vor die Füße von Cem Barlik, der aus wenigen Metern über das Gehäuse schoss (7.). In der 14. Minute kamen auch die Gäste erstmals gefährlich vor den Kasten der Lauterer. Stürmer Edward Hinz tankte sich in den Strafraum, wo er aus spitzem Winkel knapp das Tor verfehlte. Eine ähnliche Situation gab es wenig später, als die scharfe Hereingabe von Linus Rosenlöcher knapp am zweiten Pfosten vorbeizischte (24.).
Mitte der ersten Halbzeit bekamen die Platzherren die Partie besser in den Griff – und der Versuch vom forschen Rechtsverteidiger Jannis Held landete am Außennetz (37.). Kurz darauf sorgte eine fatale Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns für die Gästeführung. FCK-Akteur Dylan Kuete produzierte in Bedrängnis eine Bogenlampe, die Torhüter Jonas Weyand mit den Händen herunterpflückte. Der Unparteiische Mika Forster bewertete die Aktion zu Unrecht als absichtliches Rückspiel und gab einen indirekten Freistoß. FCN-Kapitän Marco Zietsch nahm das Geschenk dankend an und verwandelte den Freistoß aus zehn Metern zum 1:0 (41.).

Nur 60 Sekunden später folgte der zweite Nackenschlag für Kaiserslautern: Tuure Mänytnen leistete sich im Spielaufbau einen kapitalen Fehlpass, und Eric Shuranov verwertete das flache Zuspiel seines Teamkollegen trocken zum 2:0 (42.). Auf der Gegenseite köpfte Lauterns Spielführer Leon Hotopp mit dem Halbzeitpfiff an den Außenpfosten (45.).

Im zweiten Durchgang parierte Weyand zunächst den strammen Distanzschuss des starken Zietsch (52.). Fünf Minuten später sorgte Anas Bakhat mit einer tollen Einzelaktion für den Weckruf im Spiel der Lauterer. Er drang über den Flügel selbstbewusst in den Strafraum ein und schloss überlegt zum 1:2-Anschlusstreffer ab (58.).

Die Roten Teufel blieben nun am Drücker und verlagerten die Partie mehr und mehr in die Hälfte der Gäste. Nachdem der zur Pause eingewechselte Phinees Bonianga in der 71. Minute zum Abschluss gekommen war, hatte Cem Barlik kurz darauf die riesen Möglichkeit auf den Ausgleich. Doch sein Kopfball aus drei Metern hatte zu wenig Präzision, so dass Torhüter Willert das Leder entschärfen konnte (78.).

Obwohl auch der entschlossene Abschluss von Anil Gözütok (80.) sein Ziel nur um Haaresbreite verfehlte, steckten die Hausherren nicht auf. Ihr beherzter Auftritt wurde in der 85. Minute belohnt, als Gözütok von Andre Rumpel im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Bakhat nahm sich der Sache an und vollendete eiskalt zum hochverdienten 2:2-Endstand.

„Diese Leistung macht uns definitiv Mut für die anstehenden Aufgaben. Wie sich die Jungs im zweiten Abschnitt gewehrt haben, war schon beeindruckend“, so Laping, der mit seinen Schützlingen weiter einen Punkt vor den Abstiegsplätzen steht.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Weyand - Held (57. Neukirch), Klein, Kajinic, Hotopp, Mäntynen - Yildiz (74. Lazar), Kuete (46. Bonianga), Bakhat, Gözütok - Barlik (86. Ludwig)
1. FC Nürnberg: Willert - Voigt (66. Tekeser), Satkus, Korac, Pfeil, Rosenlöcher - Bajic (89. Fippl), Zietsch, Latteier (78. Rugova) - Hinz (48. Rumpel), Shuranov
Tore: 0:1 Zietsch (41.), 0:2 Shuranov (42.), 1:2 Bakhat (58.), 2:2 Bakhat (85. Foulelfmeter) - Gelbe Karten: Kuete, Held, Kajinic, Gözütok, Hotopp - Voigt, Satkus, Pfeil, Korac - Beste Spieler: Bakhat, Gözütok - Zietsch, Latteier - Zuschauer: 205 - Schiedsrichter: Forster (Oberderdingen).

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Die Rheinpfalz - 09.04.2019
 

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FCK-A-Junioren müssen unbedingt punkten

von Maximilian Jülg

Die A-Junioren-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern muss am Sonntag (13 Uhr) in der Auswärtspartie beim FC Augsburg unbedingt einen Sieg landen, um zumindest im letzten Spiel gegen Heidenheim noch eine Chance auf den Verbleib in der Bundesliga Süd/Südwest zu haben.
Zwei Spieltage vor Saisonende steht die A-Jugend des 1. FCK erstmals auf einem Abstiegsplatz. Grund dafür ist die Tatsache, dass Mitkonkurrent 1. FC Nürnberg am vergangenen Mittwoch seine Nachholpartie gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 gewann und an Lautern vorbeizog. Aus eigener Kraft können die Roten Teufel den Klassenverbleib damit nicht mehr schaffen. Für den U19-Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Marco Laping, kam die Niederlage der Hoffenheimer nicht überraschend: „Ich bin bereits fest davon ausgegangen, dass Nürnberg diese Partie gewinnt. Wenn man sieht, wie Hoffenheim gegen alle Teams, die mit uns hinten drinstehen, auftritt, ist das wirklich extrem bitter für uns. Man hat den Eindruck, dass die TSG diese Spiele leichtfertig hergibt. Ich will definitiv niemandem etwas unterstellen, aber es hat einfach einen sehr faden Beigeschmack, was da passiert.“ Die schwache Rückrunde des FCK fand am vergangenen Spieltag einen Tiefpunkt, als man das überaus wichtige Abstiegsduell gegen die Stuttgarter Kickers zu Hause mit 0:2 verlor. Obwohl die Laping-Elf zuvor gegen Nürnberg (2:2) und den VfB Stuttgart (2:2) gute Leistungen gezeigt hatte, folgte im entscheidenden Spiel gegen die Kickers ein blutleerer Auftritt. „Die Jungs haben jegliche Bereitschaft und Mentalität vermissen lassen“, erklärte Laping direkt nach dem Abpfiff. „Unterm Strich sind wir an unserer jetzigen Situation selbst schuld. Wir hatten bereits im Winter vor einer Aufholjagd der Nürnberger gewarnt. Nichtsdestotrotz wollen wir uns jetzt auf das konzentrieren, was vor uns liegt. Deshalb werden wir alles daransetzen, die letzten beiden Spiele für uns zu entscheiden“, gab sich Laping vor dem Schicksalsspiel in Augsburg kämpferisch.

Die Rheinpfalz - 03.05.2019
 

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FCK-A-Junioren können Klassenverbleib schaffen
FUSSBALL: Am letzten Spieltag gegen Heidenheim
Von Maximilian Jülg


Aufgrund einer bärenstarken Mannschaftsleistung feierten die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern beim FC Augsburg einen verdienten 3:1 (1:0)-Auswärtssieg und können so am letzten Spieltag den Verbleib in der Bundesliga Süd/Südwest aus eigener Kraft schaffen.
Spitzenreiter VfB Stuttgart leistete zeitgleich Schützenhilfe und besiegte den Abstiegskonkurrenten 1. FC Nürnberg mit 2:0. Damit stehen die Roten Teufel wieder auf einem Nichtabstiegsplatz und können den Ligaverbleib nächste Woche gegen Heidenheim klarmachen.„Nach unserer schwachen Leistung gegen die Stuttgarter Kickers waren wir von vielen schon abgeschrieben worden. Doch die Jungs haben eine Trotzreaktion gezeigt und einen hochverdienten Sieg eingefahren. Wir waren unserem Gegner in puncto Aggressivität und Spielfreude haushoch überlegen“, erklärte der zufriedene Lautern-Coach Marco Laping nach dem Abpfiff.
Im Vergleich zur letzten Partie veränderte Laping seine Startelf auf zwei Positionen. Für Phinees Bonianga stürmte Lukas Lazar, und Maurice Neukirch durfte im defensiven Mittelfeld für Dylan Kuete ran. Kaiserslautern dominierte die Partie von Beginn an und ließ dem FCA kaum Raum zur Entfaltung. Da FCK-Stratege Anas Bakhat zunächst zweimal freistehend an Augsburg-Keeper Daniel Witetschek scheiterte, ließ der Führungstreffer auf sich warten. In der 41. Minute war es aber dann so weit: Bakhat verwandelte einen vom enorm fleißigen Lazar rausgeholten Foulelfmeter und brachte die Lauterer mit 1:0 in Führung.

Kurz nach der Pause erhöhte Mehmet Yildiz per Kopfball auf 2:0 (53.). Vorausgegangen war eine tolle Maßflanke von Anil Gözütok. Nur fünf Minuten später erzielten die Gäste das vorentscheidende 3:0. Lazar ließ bei seinem Vorstoß gleich mehrere Gegenspieler stehen und legte die Kugel im Strafraum quer auf Bakhat, der aus wenigen Metern problemlos traf.

„Sowohl Lukas Lazar als auch Maurice Neukirch haben ihre Aufstellung mehr als gerechtfertigt. Lukas war an zwei Toren direkt beteiligt, und Maurice hat im Mittelfeld nahezu jeden Zweikampf für sich entschieden“, sparte Laping nicht mit Lob für seine Schützlinge. In der Schlussphase vergaben die Gastgeber zunächst einen Strafstoß durch Maurice Malone, ehe Marcel Bahm in der 86. Minute dann doch auf 1:3 verkürzte. Dabei blieb es.

„In den letzten Wochen konnten die Jungs mit dem hohen Druck nicht umgehen und spielten teilweise sehr verkrampft. Davon war diesmal nichts zu sehen. Wir waren von der ersten Minute an extrem fokussiert und entschlossen“, sagte Laping, der auch die Schützenhilfe der Stuttgarter anzuerkennen wusste: „Der VfB war im Grunde schon Meister, hat aber trotzdem den Anstand gehabt, das Spiel gegen Nürnberg ernsthaft anzugehen. Dafür von unserer Seite den größten Respekt.“



Quelle: Die Rheinpfalz 07.05.2019
 

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Schicksalsspiel im Sportpark Rote Teufel
FUSSBALL: FCK-A-Junioren kämpfen am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim um den Verbleib in der Bundesliga
Von Maximilian Jülg

Am letzten Spieltag kämpft die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga Süd/Südwest um den Klassenverbleib. Den könnte das Team von Trainer Marco Laping im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim aus eigener Kraft schaffen. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel.
Diese optimale Ausgangsposition hat sich Kaiserslautern am vergangenen Wochenende hart erarbeitet. Durch einen überzeugenden 3:1-Auswärtssieg beim FC Augsburg zog der FCK wieder an Nürnberg vorbei, das zeitgleich bei Spitzenreiter VfB Stuttgart eine 0:2-Niederlage kassierte. Beim FCA traten die Betzenberger couragiert auf und siegten verdient. Anas Bakhat sorgte per Elfmeter für den Führungstreffer, und Mehmet Yildiz und wieder Bakhat erhöhten auf 3:0. In der Tabelle rangiert Lautern damit einen Punkt vor den Franken und hat am Samstag alles selbst in der Hand. Während Nürnberg im Saisonfinale den Absteiger Stuttgarter Kickers zu Gast hat, kämpft mit Eintracht Frankfurt noch ein weiteres Team um die Rettung. Die Hessen sind derzeit punktgleich mit dem FCK, haben aber das deutlich bessere Torverhältnis und gastieren am Samstag beim Drittplatzierten FC Ingolstadt. „Wir sind einfach sehr glücklich darüber, dass wir die Möglichkeit haben, den Klassenerhalt selbst zu erreichen. Nach der Partie gegen die Kickers hatte uns keiner mehr auf der Rechnung. Doch die Jungs haben sich zurückgekämpft und sich dieses Endspiel erarbeitet“, zollte Trainer Marco Laping seiner Mannschaft großen Respekt. Für Laping wäre der Verbleib seines Teams in der Bundesliga Süd/Südwest eine kleine Sensation: „Nürnberg und Frankfurt sind unsere Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei muss man bedenken, dass beide Vereine mit ihren Profimannschaften in der Bundesliga spielen. Die Eintracht kämpft dieses Jahr sogar um die Champions-League-Teilnahme. Das sind aus unserer Sicht ganz andere Dimensionen. Da gleicht es wirklich schon an ein Wunder, dass wir mit unseren finanziellen Mitteln noch in der Lage sind, im U19-Bereich mit diesen Teams zu konkurrieren.“
Laut Laping trifft man mit Heidenheim auf eine Truppe, die gespickt ist mit hochtalentierten Spielern: „Mit Gökalp Kilic, Kevin Sessa und Jonas Brändle haben sie drei Akteure, die auch schon bei den Profis im Einsatz waren. Das spricht für die Qualität, die sie auf den Platz bringen. Trotzdem wollen wir es so angehen wie gegen Augsburg. Mit der nötigen Aggressivität im Zweikampf und einer gewissen Risikobereitschaft in der Offensive. Dann können wir sie bezwingen.“ Zumindest rein rechnerisch geht es für die Heidenheimer in der letzten Partie um nix mehr. Sie stehen in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld (8. Platz) und könnten höchstens noch einen Rang aufsteigen. Positiv aus Lauterer Sicht: Für dieses Schicksalsspiel stehen den Roten Teufeln nahezu alle Mann zur Verfügung.

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Quelle: Die Rheinpfalz 10.05.2019
 

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Rote Teufel bejubeln Klassenerhalt
Fussball: Verdienter 2:0-Heimsieg der A-Jugend gegen den 1. FC Heidenheim – Doppelschlag bringt FCK auf Kurs
VON MAXIMILIAN JÜLG


Mehlingen.Die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern spielt auch in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Fußballklasse für U19-Mannschaften. Am letzten Spieltag feierten die Roten Teufel einen hochverdienten 2:0 (2:0)-Heimerfolg gegen den 1. FC Heidenheim und sicherten sich aus eigener Kraft den Ligaverbleib. In der Bundesliga Süd/Südwest beendete der FCK die Spielzeit auf dem elften Platz.
„In meinen Augen haben wir heute eine Sensation perfekt gemacht. Wir haben auch dieses Jahr wieder mit Mannschaften konkurriert, die mit ihren Profiteams nahezu alle in der Ersten Bundesliga spielen. Trotz unserer beschränkten Möglichkeiten haben wir erneut die Klasse gehalten und Teams wie Nürnberg hinter uns gelassen. Das ist ein riesen Erfolg, den sich die Jungs heute aufgrund einer tollen Leistung erarbeitet haben“, erklärte der stolze Lautern-Trainer Marco Laping nach Abpfiff.Bei Fritz-Walter-Wetter im Sportpark sahen 270 Zuschauer von Beginn an eine hochmotivierte Heimmannschaft. Die Laping-Elf dominierte mit ihrer aggressiven Spielweise das Geschehen und kombinierte sich immer wieder sehenswert in den Gästestrafraum. Nachdem bei den ersten Angriffen noch die nötige Präzision gefehlt hatte, erzielten die Lauterer in der 15. Minute das verdiente 1:0. Flügelspieler Mehmet Yildiz brachte einen Freistoß scharf auf das Gästegehäuse, Heidenheims Keeper Kevin Ibrahim ließ die Kugel nur abprallen – und Innenverteidiger Kevin Klein drückte das Leder über die Linie.
Nur 60 Sekunden später krönte Kaiserslautern seine starke Anfangsphase ein zweites Mal: Nach klasse Flanke von Anil Gözütok markierte der in den Sechzehner gestartete Yildiz mit Hilfe des Innenpfostens die 2:0-Führung (16.). Dass die Platzherren an diesem Tag alles für den Klassenerhalt in die Waagschale warfen, unterstrich die 24. Minute, als Kevin Klein im letzten Moment mit einer überragenden Grätsche den Schuss von Gästeakteur Gökalp Kilic abblockte. Den anschließenden Eckball köpfte Nick Hellmann freistehend in die Arme von Lautern-Schlussmann Jonas Weyand. Kurz vor der Pause zeigte Weyand bei einem weiteren Versuch von Kilic seine Reaktionsschnelligkeit (44.).

Die Gastgeber, die sich Mitte der ersten Hälfte etwas zurückgezogen hatten, waren nach dem Seitenwechsel wieder am Drücker. Gözütok, der etliche herausragende Ecken schoss, fand in der 51. Minute den aufgerückten Klein, der aus kurzer Distanz an Ibrahim scheiterte. Danach kehrte wieder etwas Ruhe ein, ehe sich der spielstarke Bakhat aus der Distanz probierte. Sein sehenswerter Schlenzer zischte in der 63. Minute nur knapp am Kasten vorbei.

Da sich der FCK auf seine bärenstarke Abwehr um Kapitän Leon Hotopp verlassen konnte, gab es für Heidenheim in Abschnitt zwei keine zwingende Möglichkeit. Auf Seiten der Lauterer traf David Kajinic den Pfosten (80.), und Jannis Held schob den Ball nach einer tollen Einzelaktion wenige Zentimeter am Tor vorbei (86.).

Danach war Schluss! Trainerstab und Spieler lagen sich jubelnd in den Armen und feierten zusammen den verdienten Klassenerhalt.

„Wir haben heute gegen einen starken Gegner in puncto Mentalität und Zweikampfverhalten eine absolute top Leistung abgeliefert. Diese Saison war geprägt von vielen Höhen und Tiefen. Nichtsdestotrotz haben die Jungs in den letzten beiden Spielen noch mal alles rausgehauen. Auch unsere Leistungsträger sind wieder zur Höchstform aufgelaufen. Das alles war am Ende ausschlaggebend für diesen tollen Erfolg“, so der glückliche Laping.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Weyand - Held, Klein, Hotopp, Mäntynen - Neukirch (82. Kuete), Kajinic - Yildiz, Bakhat (90. Fladung), Gözütok - Lazar (79. Jardella, 89. Bonianga)
1. FC Heidenheim: Ibrahim - Glaser (18. Gölz), Hellmann, Ender, Swiderski (62. Piljek) - Stark (56. Mollo), Owusu - Kilic, Sijaric, Brändle - Renner (65. Gueli)
Tore: 1:0 Klein (15.), 2:0 Yildiz (16.) - Gelbe Karten: Kajinic, Neukirch - Owusu, Stark, Swiderski - Beste Spieler: Gözütok, Hotopp, Held, Yildiz - Kilic - Zuschauer: 270 - Schiedsrichter: Jäger (Euskirchen).


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Quelle: Die Rheinpfalz 13.05.2019
 

Ramser Wildsau

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Gratulation! Freut mich und ist für den Verein auch irre wichtig.:thumbsup:
Wenn ich von Gözütok's "herausragenden Ecken" lese kann ich nur sagen, sofort nen Profivertrag anbieten! :smiley:
 

playerred

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„Fußball ist auch Kopfsache“
Blickpunkt: Bauunternehmer und Fußballer Andy Reisinger hat 2003 in seinem Garten in Dansenberg eine Trainingsbox für seinen Sohn gebaut, mit ihm trainiert und einen Volltreffer gelandet: Sein Sohn Fritz, nach dem er den Platz „Fritzplatz“ getauft hat, ist inzwischen U19-Bundesligaspieler, im Nachwuchsleistungszentrum des FCK stehen zwei Boxen, und Reisinger macht dort regelmäßig Techniktraining mit den Talenten.
Von Maria Huber

Müde trotten die A-Jugendspieler auf den Platz. „Sie hatten gestern ein Spiel“, sagt Andy Reisinger entschuldigend. Lustlos folgen sie seinen Anweisungen. „Jeder hat einen Ball. Schießt ihn abwechselnd rechts, links gegen die Wand.“ „Jetzt abwechselnd mit rechts, links zupassen, mit zwei Bällen.“ „Jetzt oben werfen, unten schießen.“ „Unten passen, oben Kopfball.“ Und irgendwann zwischen den Übungen passiert es: Die Jungs sind plötzlich hellwach, hoch konzentriert, und der Ehrgeiz hat sie gepackt.
„Ball hochhalten und zupassen“, sie zählen eisern, wie oft es klappt und ärgern sich, wenn was schiefläuft. „Fünf auf jeder Seite. Spannschuss gegen die Wand, entgegenlaufen und im Lauf annehmen“, gibt Reisinger Anweisung. Die Bälle schießen durchs Betonviereck und springen mit einem lauten Knall von der Wand ab. Für die Jungs gibt es jetzt nur noch den Ball und die Wand.
Und Reisinger freut sich, dass er sie anstecken konnte, mit einer Idee, die er lange im Kopf hatte. Er liebte schon immer Fußballtennis. Sein Vater war Platzwart beim TC Rot-Weiß. „Wir hatten die Wirtschaft, und ich hab’ auf dem Tennisplatz immer Fußballtennis gespielt. Wir hatten auch einen Schlüssel für die Halle und haben nachts zwei, drei Stunden gespielt.“ Nur eins nervte ihn immer, wenn der Ball weg war.
Als sein Sohn Fritz genauso angefixt von Fußball war wie er, setzte er das, was er im Kopf hatte, kurzerhand um. Der Bauunternehmer baute ein acht mal 16 Meter großes Betonviereck im Garten, mit Netz in der Mitte, Linien an den Wänden und am Boden, und übte mit seinem Sohn. Fritz war von der Box im Garten sofort begeistert. „Am Anfang war es eher zum Spaß, aber irgendwann hat man gemerkt, es hilft weiter“, erzählt Reisinger junior. Seine Freunde kamen, spielten mit ihm eins gegen eins, zwei gegen zwei, Fußballtennis. Und auch der Rottweiler der Familie spielte mit. Und Fritz merkte, wie er besser wurde. Seit der U9 ist er beim FCK und übt auch heute noch dreimal die Woche auf dem Fritzplatz. „Ich habe mich fußballerisch enorm verbessert, habe die Schnellkraft im Spiel verbessert, vor allem im Passspiel, aber auch im Kopfballspiel. Ich kann den Ball präzise in die Ecke schieben oder in den Basketballkorb legen“, schwärmt er von der Idee seines Vaters.
Der immer wieder feststellt, wie aufgeht, was er sich gedacht hat. „Fußball ist auch Kopfsache, aber viele gute Spieler können die Leistung nicht abrufen, weil ihnen die Sicherheit fehlt. Ich gebe ihnen die Sicherheit durch den Automatismus, für das Selbstvertrauen“, verspricht Reisinger, der selbst zehn Jahre in der Jugend beim FCK gespielt hat, dass die Fritzbox wirkt.
Inzwischen ist sein Sohn Fritz seit zehn Jahren beim FCK und macht auf den Beispielvideos auf Reisingers Homepage (www.fritzplatz.de) Übungen vor. „Fritz ist mein Versuchskaninchen“, sagt der Vater. Der inzwischen 18-Jährige muss Übungen testen wie mit dem schwachen Fuß in den Winkel schießen. „Wenn ich das 100-mal mache, dann klappt auch das“, prophezeit Reisinger senior. Er schwört auf möglichst viele Ballkontakte und Wiederholungen, die Sicherheit geben. „Ein Spieler hat vielleicht 40 Ballkontakte im Spiel, 100 im Training. Das habt er hier in einer Minute“, sagt er.
Ein- bis zweimal die Woche gibt er den Nachwuchsteams des FCK Techniktraining auf dem Fritzplatz auf dem Fröhnerhof, bringt ihnen Reaktionsschnelligkeit bei, zeigt ihnen durch Übungen mit zwei Bällen, wie sie auch in Stresssituationen richtige Entscheidungen treffen.
Reisingers Idee kommt an. Die Spieler nutzen die Box zum Spaß haben und um besser zu werden. Sie erfinden ihre eigenen Übungen, probieren einfach mal was aus und merken, wie der Fritzplatz sie weiterbringt. „Willi Orban war ständig drauf, hat immer mit Basti Becker geübt“, erinnert sich Reisinger an das Training des heutigen Erstligaspielers mit dem Fitnesscoach des FCK. „Ratinho hat das Netz immer hochgehängt, und der Ball durfte nicht aufspringen. Er hat gesagt: ,So trainieren wir in Brasilien.’“
Auf die U19-Spieler in der Fritzbox wartet jetzt eine andere Übung. Wandschießen. Sie lieben das, und keiner will verlieren. Alle stehen in einer Reihe, müssen abwechselnd den Ball gegen die Wand knallen. Wenn er gegen die Seitenwand prallt, ist der Schütze raus, wenn er gegen die Rückwand fliegt, der nachfolgende.
Das Spiel von gestern ist längst vergessen. Alle wollen nur noch eins, so gut wie möglich sein und ja nicht rausfliegen. Andy Reisinger ist jetzt mittendrin in ihrer Welt und gewinnt Wandschießen und einen anerkennenden Handschlag von den Schülern, die wieder mal viel auf seinem Platz gelernt haben.

Zur Sache: der Fritzplatz

Wiederholen gibt Sicherheit, fördert das Selbstbewusstsein und hilft dabei, besser zu werden. Das ist die Idee. die hinter dem Fritzplatz steckt. In der 8 mal 16 Meter großen Betonbox ist der Ball nie weg, springt immer wieder zurück. Wer am Ball bleibt, kann in 10 Minuten auf 1000 Ballkontakte kommen, sagt Andy Reisinger, der das Konzept an seinem Sohn Fritz getestet hat, nach dem er den Platz benannt und für den er den Prototyp gebaut hat. Fritz war da zwei Jahre alt, und sein Vater wollte mit ihm Fußball spielen. Im Handballdorf Dansenberg gab es keinen Bolzplatz, und so baute der Bauunternehmer in seinem Garten kurzerhand den ersten Fritzplatz. Er setzte damit eine Idee um, die er schon lange hatte – er wollte gern Fußballtennis spielen – und baute noch ein paar andere Finessen ein. Linien an den Wänden markieren Felder, Basketballkörbe bieten zusätzliche Möglichkeiten, Kunstrasen und Linien geben Fußballern das Gefühl, auf dem Platz zu stehen. Reisinger, der es in seinem Fußballerleben bis in die Dritte Liga geschafft hat, für FK Pirmasens, Wehen Wiesbaden, SV Elversberg und TuS Hohenecken am Ball war, entwickelte verschiedene Spielformen und Übungen, trainierte mit Fritz in der Box. Und sein Sohn wurde besser und besser. 2012 gab Frank Lelle, der damalige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Roten Teufel, Reisinger den Auftrag, zwei Fritzplätze auf dem Fröhnerhof anzulegen. Seitdem stehen sie da und werden rege genutzt. Reisinger gibt zweimal die Woche Techniktraining für den FCK-Nachwuchs bis hin zur U19. Und auch sonst sind die Vierecke ständig belegt, von Talenten aus dem NLZ, die besser werden wollen oder Spaß haben, in der Box spielerisch an ihrer Technik zu feilen. Inzwischen gibt es weitere Plätze in Axel Roos’ Fußballschule und im SOC-Sportpark in Kaiserslautern. huzl

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 179 Montag, den 5. August 2019
 

playerred

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FCK: Lapings „Buben“ – Standbein der Zukunft

Über allem steht ein Ziel: In der U19-Bundesliga bleiben! Am Sonntag (11 Uhr) startet der 1. FC Kaiserslautern beim SSV Ulm
die Mission Klassenverbleib. Ohne Bundesliga ist es für den FCK fast unmöglich, Top-Talente mit Profiperspektive zu bekommen,
verdeutlicht U19-Trainer Marco Laping.


Acht externe Neue weiß er im Kader, 29 Köpfe zählend – eine Reduzierung um vier, fünf Köpfe erwartend. „Der Kader hat keinen Euro gekostet. Wir haben nur Spieler bekommen, die praktisch ein Jahr nicht gespielt haben“, sagt Laping, begeistert von Moral und Einstellung der Jungs: „Wir haben richtig gute Charaktere dazu bekommen.“ Rechtsverteidiger Robin Kölle vom VfL Wolfsburg zum Beispiel: Bis zur U17 Nationalspieler, dann verletzt – ganze zehn Minuten spielte er 2018/19. Beim FCK ist er Kapitän – mit Perspektiven für mehr. „Die Art und Weise wie die sich pushen“, imponiert dem Coach. Kommt er auf den Platz, ist das Trainingsgerät schon aufgebaut. Sie wollen! Und müssen drei Vereine hinter sich lassen, um das große Ziel zu erreichen.

Sehr positiv bewertet der Coach das Zusammenwirken mit Boris Notzon, dem kommissarischen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, und Helmut Zahn, der auch als Kaderplaner vorzüglich gearbeitet habe.

Im 4-3-3 oder 3-4-3 will Laping seine Mannschaft agieren sehen. „Es ist eine Mannschaft, die aktiv ist. Sie wollen den Ball – und wenn sie ihn verlieren, wollen sie ihn wieder haben“, attestiert der Coach. „Mentalitätsspieler“ wie den aus Koblenz gekommenen Andi Brahaj sieht er als Pluspunkt. Fußballerisch ist Phinees Bonianga ein Juwel – Laping glaubt, dass es da „klick gemacht hat“, zum Talent die Professionalität kommt. „Es ist Kopfsache, ob er bereit ist zu beißen.“ Interessant wie der aus der U17 nachgewachsene Linksverteidiger Neal Gibs sich entwickelt. Ein Rückhalt: Torhüter Lorenz Otto. zkk

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 180 Dienstag, den 6. August 2019
 

playerred

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Mit neuer Mentalität die alten Ziele erreichen

U19 des 1. FCK bestreitet Saisonauftakt am Sonntag gegen Aufsteiger SSV Ulm

Von Maximilian Jülg

Nach einer intensiven vierwöchigen Vorbereitung starten die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende in die neue Saison. Zum Rundenauftakt in der Bundesliga Süd/Südwest gastieren die Roten Teufel am Sonntag (11 Uhr) bei Liganeuling SSV Ulm. FCK-Trainer Marco Laping sieht seine Mannschaft in einer guten Verfassung und freut sich auf die anstehende Spielzeit.

„Im Vergleich zur letzten Saison, als wir eine sehr ruhige Truppe hatten, haben wir diesmal viele Mentalitätsspieler, die die Mannschaft mitreißen können“, so Laping. Einer von ihnen ist Neuzugang Robin Kölle, der vom VfL Wolfsburg in die Pfalz gewechselt ist – und die Position des Rechtsverteidigers einnimmt. „Robin ist ehemaliger Junioren-Nationalspieler und war letztes Jahr lange verletzt. Nur dadurch war es uns überhaupt möglich, solch einen Spieler ablösefrei zu verpflichten. Mittlerweile ist er in einer guten Verfassung und eine echte Bereicherung für unser Team“, erklärte der Coach, der ihn auch aufgrund seiner Charakterstärke zum Kapitän ernannt hat.

Von den insgesamt acht externen Neuzugängen legten auch die Innenverteidiger Tobias Hochradner (FC Memmingen) und Dominik Kajinic (VfB Stuttgart) eine vielversprechende Vorbereitung hin. Mittelfeldakteur Andi Brahaj (TuS Koblenz) bringt dagegen viel Aggressivität mit und soll die Mannschaft genauso beflügeln wie die Stürmer Marcel Mansfeld (SV Darmstadt), Tom Woiwod (FC Ingolstadt) und Moises Corona (TFC Academy). Hinzu kam Ersatzkeeper Romaric Grenz (JFV Rhein-Hunsrück).

Spricht Laping vom Gerüst der „neuen“ U19, dürfen neben den Neuzugängen Kölle und Brahaj auch vier altbekannte Namen nicht fehlen: Torhüter Lorenz Otto, Mittelfeldmotor Maurice Neukirch, und die beiden Edeltechniker Mehmet Yildiz und Phinees Bonianga. Allesamt gehörten vergangene Saison zum Jungjahrgang und sollen die Truppe nun mit ihrer Bundesliga-Erfahrung tatkräftig unterstützen. Interessant wird auch sein, wie sich die aus der U17 aufgerückten Neal Gibs (Außenverteidiger) und Moritz Theobald (Stürmer) einbringen können.

Die Testspiele der Lauterer verliefen laut Laping zufriedenstellend. Den Siegen gegen die Seniorenteams aus Ramsen (7:0) und Knopp-Wiesbach (4:2) folgte ein 6:3 gegen die U19 von Astoria Walldorf. Im Anschluss verlor die U19 mit 2:3 gegen Viktoria Köln, ehe Kaiserslautern die Generalprobe gegen Alemannia Aachen souverän mit 3:0 für sich entschied. „Die Testspiele haben gezeigt, dass die Jungs unbedingt Fußball spielen wollen und gerne den Ball haben. Dennoch waren wir in einigen Phasen noch zu hektisch – und haben teilweise zu viele gegnerische Chancen zugelassen. Daran müssen wir arbeiten. Nichtsdestotrotz wollen wir mutig spielen und früh pressen. Das versuchen wir unseren Spielern jederzeit zu vermitteln“, erklärte Laping die präferierte Spielweise.

Dass der Klassenerhalt auch dieses Jahr nicht leicht wird, dessen ist sich Laping in seiner dritten Amtszeit als U19-Cheftrainer bewusst: „Die Bundesliga Süd/Südwest ist von den drei A-Jugend-Ligen in Deutschland definitiv die Stärkste. In puncto Leistungsdichte geht es hier am engsten zu. Deshalb ist es umso schwieriger, den Ligaverbleib zu schaffen. Trotzdem wollen wir auch in diesem Jahr drei Mannschaften hinter uns lassen und die Junioren-Bundesliga halten. Nur so können wir junge Spieler weiter auf diesem Niveau ausbilden und voranbringen.“ Neben dem großen personellen Umbruch gab es auch im Trainerstab eine Änderung: Neuer Co-Trainer ist Eric Ledwina, der zuvor Coach der Lauterer U14 war.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 183 Freitag, den 9. August 2019
 

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5:0-Traumstart für Lapings Lauterer U19

Die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern hat gestern in der U19-Fußball-Bundesliga Süd/Südwest einen perfekten Saisonstart hingelegt und bei Aufsteiger SSV Ulm einen 5:0 (2:0)-Sieg eingefahren. Ulm ist einer der drei Gegner, die der FCK hinter sich lassen muss, um den Klassenverbleib zu schaffen.

Nach zerfahrener Anfangsphase brachte Kapitän Robin Kölle die Lauterer mit 1:0 in Führung (24.). Fortan kontrollierten die Roten Teufel das Spiel und erhöhten noch vor der Pause durch einen Handelfmeter, den Mehmet Yildiz verwandelte, auf 2:0.

In Durchgang zwei sorgte Marcel Mansfeld mit schöner Einzelaktion für die Vorentscheidung (52.). Die eingewechselten Fritz Reisinger (64.) und Lukas Lazar (90.) machten im Anschluss den wichtigen 5:0-Auswärtserfolg perfekt.

„Der Sieg fällt am Ende mit Sicherheit etwas zu hoch aus. Wir haben wir eine gute Partie abgeliefert und verdient gewonnen. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht überheblich werden. Wir müssen diesen Erfolg richtig einordnen und weiter an uns arbeiten. Dann sind wir auf dem richtigen Weg“, verdeutlichte der zufriedene U19-Trainer Marco Laping nach dem Abpfiff. Nächsten Samstag (11 Uhr) kommen die Bayern ...ülg


Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 185 Montag, den 12. August 2019
 

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FCK-U19 erwartet FC Bayern.

Im ersten Heimspiel der Saison trifft die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern am Samstag auf den FC Bayern München. Anpfiff der Partie ist um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof. Die Lauterer zeigten zum Rundenauftakt eine ordentliche Leistung und gewannen beim Aufsteiger SSV Ulm verdient mit 5:0. „Bayern München ist ein ganz anderes Kaliber. Trotzdem wollen wir unsere minimale Chancen nutzen und ihnen Paroli bieten“, gab sich FCK-Trainer Marco Laping vor der Partie kämpferisch.ülg

Bonusspiel gegen Bayern München

U19 des 1. FC Kaiserslautern empfängt den Topfavoriten der A-Junioren-Bundesliga

Von Maximilian Jülg

Vergangene Woche ist der A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern der perfekte Saisonstart geglückt. Gegen Aufsteiger SSV Ulm fuhren die Roten Teufel einen verdienten 5:0-Auswärtssieg ein. Nun trifft Kaiserslautern am zweiten Spieltag der Bundesliga Süd/Südwest auf einen ganz dicken Brocken: Am Samstag (11 Uhr, Fröhnerhof) empfängt Lautern den haushohen Favoriten FC Bayern München.

Bevor Mitte der Woche die detaillierte Vorbereitung auf das Bayern-Spiel anstand, hatte FCK-Trainer Marco Laping mit seiner Mannschaft noch mal ausführlich die Partie in Ulm aufgearbeitet. „Wir haben in Ulm ordentlich gespielt und verdient gewonnen. Trotzdem haben wir dort nicht alles richtig gemacht. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir während der 90 Minuten nicht umsetzen können. Die Jungs waren allerdings sehr selbstkritisch und haben das in unserer gemeinsamen Aufarbeitung genauso gesehen“, erklärte Laping, der in seinem Team noch viel Luft nach oben sieht.

Bayern München hat auch dieses Jahr wieder einen tollen Kader, der gespickt ist mit extrem viel Qualität. Das erste Spiel gegen Augsburg konnte der FCB durch einen späten Treffer von Marvin Cuni mit 3:2 für sich entscheiden.

„Wir sehen die Partie gegen München als absolutes Bonus-Spiel an. In der Regel hast du gegen so einen Gegner nur eine geringe Chance. Nichtsdestotrotz sind wir uns darüber im Klaren, dass wir mit einer Leistungssteigerung und der nötigen Mentalität auch gegen Bayern etwas holen können“, so Laping, der seinen Schützlingen eine Überraschung durchaus zutraut.

Wie schon in der gesamten Vorbereitung, zeigten seine Jungs auch in der abgelaufenen Trainingswoche tollen Einsatz. „Auch diejenigen, die letzte Woche nicht zum Einsatz kamen, waren im Training extrem fokussiert. Die Bereitschaft, die alle Spieler zurzeit mitbringen, ist einfach top“, sagte Laping, der sich gegen Bayern auch personelle Änderungen vorstellen kann.

Einer, der mit Sicherheit zu seinen Überlegungen dazu zählt, ist Mittelfeldspieler Fritz Reisinger. Er bot nach seiner Einwechslung gegen Ulm eine tolle Leistung – und krönte diese mit dem zwischenzeitlichen Treffer zum 4:0. Hinter Stürmer Marcel Mansfeld (Zerrung) steht ebenso ein Fragezeichen wie hinter Tom Fladung, der sich eine schmerzhafte Fußprellung zugezogen hat.

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Zur Person

Aymen Chahloul, Jakob Pollok, Sebastian Saftig, Shakil Diallo, Romaric Grenz und Bela Vaga, alle vom Fußballnachwuchs des 1. FC Kaiserslautern, sind für den ersten Lehrgang der U18-Auswahl des Südwestdeutschen Fußballverbandes nominiert worden. Am 19. und 20. August treffen sich die Talente in der Sportschule Edenkoben zum Landesleistungslehrgang des Jahrgangs 2002. Es ist der Beginn einer kurzen, aber intensiven Vorbereitung auf das DFB-Sichtungsturnier, das von 10. bis 15. Oktober in Duisburg ausgetragen wird. rhp

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 189 Freitag, den 16. August 2019
 
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Überlegene Bayern drehen nach dem Wechsel auf

FCK-A-Jugend verliert gegen Bayern München mit 0:4 – Favorit in Hälfte zwei eine Nummer zu groß –
Ex-FCK-Spieler Oliver Batista Meier überragt


VON MAXIMILIAN JÜLG

Am zweiten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest hat der 1. FC Kaiserslautern eine verdiente 0:4 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen müssen. Nach ordentlicher erster Hälfte hatte Lautern dem spielstarken Gast in Hälfte zwei nichts mehr entgegenzusetzen.

„Ich kann den Jungs heute absolut keinen Vorwurf machen. Wir haben versucht dagegenzuhalten, aber die Qualität von Bayern war heute einfach eine Nummer zu groß für uns. Unser Gegner hatte einige Spieler auf dem Platz, die dieses Jahr schon mehrere Spiele in der Dritten Liga absolviert haben. Zu deren individueller Klasse kam dann noch eine super Spielanlage hinzu. Da hatten wir einfach keine Chance“, sprach FCK-Trainer Marco Laping nach dem Abpfiff von einer verkraftbaren Niederlage, die er mit seinem Team schnell abhaken wird.

Im Vergleich zum ersten Rundenspiel beim Aufsteiger SSV Ulm (5:0) veränderte Laping seine Mannschaft nur auf einer Position. Für den offensiven Phinees Bonianga stand Innenverteidiger Tobias Hochradner in der Startelf. Maurice Neukirch rückte dafür ins Mittelfeld. Der Favorit aus München begann mit Ex-FCK’ler Oliver Batista Meier und hatte von Anpfiff weg mehr vom Spiel. Da es Kaiserslautern in der ersten Halbzeit allerdings gelang, die Räume sehr eng zu halten, konnte Bayern aus seiner optischen Überlegenheit kaum Kapital schlagen. Lediglich Gästestürmer Malik Tillman kam bei zwei Angriffen gefährlich zum Abschluss (13., 21.).

In der 24. Minute traten die Roten Teufel erstmals offensiv in Erscheinung: Stürmer Tom Woiwod bediente den mitgelaufenen Rechtsverteidiger Robin Kölle, der seine Hereingabe aus aussichtsreicher Position viel zu ungenau in den Strafraum brachte. Obwohl die Partie im Anschluss größtenteils im Mittelfeld stattfand, gingen die Gäste dann nach 34 Minuten mit 1:0 in Front. Eingeleitet wurde der Treffer durch den agilen Lasse Günther, der nach einem FCK-Freistoß blitzschnell umschaltete und den Ball nach vorne trieb. In letzter Instanz war es dann Malik Tillman, der die Nerven behielt und souverän vollendete. FCB-Innenverteidiger Jamie Lawrence verpasste es kurz darauf, nach einer Ecke auf 2:0 zu stellen.

Mit der Führung im Rücken agierten die Bayern im zweiten Abschnitt deutlich spielfreudiger und zielstrebiger. Nach butterweicher Flanke von Batista Meier köpfte Tillman freistehend am Kasten vorbei (46.). Kurz darauf scheiterte der immer stärker werdende Batista Meier aus spitzem Winkel an Lautern-Keeper Lorenz Otto (53.). Vier Minuten später fiel das längst überfällige 2:0: Ein schöner Spielzug über Batista Meier und Torben Thein landete auf dem Kopf von Lasse Günther, der aus kurzer Distanz einnetzte (57.). Für die schönste Aktion des Spiels sorgte Batista Meier in der 63. Minute: Unnachahmlich wackelte das hochveranlagte Bayern-Talent drei Gegenspieler aus und schloss trocken zum 3:0 ab. Den klaren 4:0-Endstand besorgte Tillman, der nach klugem Zuspiel von Batista Meier eiskalt zuschlug (75.).

Für die Roten Teufel steigt die nächste Bewährungsprobe bereits am Mittwoch (15 Uhr), wenn man bei Aufsteiger Greuther Fürth das dritte Ligaspiel bestreitet. „Diese Ansetzung ist natürlich etwas unglücklich. In Bayern sind noch Schulferien und bei uns nicht. Nichtsdestotrotz fahren wir am Mittwoch dorthin, um etwas mitzunehmen. Im Vergleich zu Bayern wird es definitiv ein Gegner, mit dem wir uns auf Augenhöhe messen können“, legte Laping den Fokus bereits auf Mittwoch.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern:
Otto - Kölle, Hochradner, Kajinic, Gibs - Fladung (59. Karakus), Neukirch (71. Reisinger), Brahaj - Woiwod (60. Theobald), Mansfeld, Yildiz (60. Bonianga)

FC Bayern München:
Schneller - Waidner, Lawrence, Daniliuc, Herold (46. Poznanski) - Rhein, Stiller, Mosandl (63. Johansson) - Günther (67. Herrmann), Tillman (78. Cuni), Batista-Meier

Tore:
0:1 Tillman (34.), 0:2 Günther (57.), 0:3 Batista Meier (63.), 0:4 Tillman (75.) - Gelbe Karten: Brahaj -
Beste Spieler:
Kölle - Batista Meier, Tillman, Günther - Zuschauer: 350 - Schiedsrichter: Heim (Waghäusl).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 191 Montag, den 19. August 2019

 

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FCK-Junioren in Fürth gefordert.

Morgen (15 Uhr) bestreitet die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ihr drittes Saisonspiel. Nach der Niederlage gegen Bayern München (0:4) wollen die Lauterer in die Erfolgsspur zurückkehren. „Bayern war eine Nummer zu groß für uns. Mit Fürth erwartet uns ein Gegner auf Augenhöhe“, erklärte Trainer Marco Laping.ülg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 192 Dienstag, den 20. August 2019
 

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Mansfeld sorgt für zweiten Auswärtssieg
U19 des 1. FC Kaiserslautern gewinnt in Fürth mit 1:0 – Trainer Marco Laping: „Ein perfekter Saisonstart“
Von Maximilian Jülg

Am dritten Spieltag der Bundesliga Süd/Südwest hat die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Bei Aufsteiger Greuther Fürth gewannen die Roten Teufel durch den Treffer von Stürmer Marcel Mansfeld mit 1:0. Lautern-Trainer Marco Laping sprach nach der Begegnung vom perfekten Saisonstart.

„Wenn wir das Bonus-Spiel gegen Bayern München rausnehmen, hatten wir im Prinzip erst zwei Saisonspiele. In beiden Partien ist es uns gelungen, einen wichtigen Auswärtssieg einzufahren. Ich denke, der Rundenbeginn hätte nicht besser laufen können“, erklärte Laping.

Da die Lauterer vor der Partie nicht nur eine vierstündige Busfahrt in den Knochen hatten, sondern auch ihr zweites Spiel binnen fünf Tagen bestritten, sah sich Laping gezwungen, gegen Fürth drei personelle Veränderungen vorzunehmen. Nichtsdestotrotz wirkten seine Schützlinge im ersten Durchgang sehr müde und träge. Die SpVgg bestimmte das Geschehen, während der FCK seine Räume im Offensivspiel nicht ausreichend besetzte.

In der 30. Minute lag die Führung bereits in der Luft, nachdem der Gastgeber einen zweifelhaften Strafstoß zugesprochen bekommen hatte. Doch Lautern-Keeper Lorenz Otto ließ seine Klasse aufblitzen und parierte den Elfmeter. Kurz vor der Pause stellte Gästestürmer Marcel Mansfeld das Spiel auf den Kopf, als er nach einer Freistoßflanke von Mehmet Yildiz die 1:0-Pausenführung besorgte (41.).

„Wir haben dieses Jahr einige großgewachsene Spieler, die bei Standards gefährlich sein können. Ich hoffe, dass wir diese Waffe im Laufe der Runde mehrfach ausspielen können“, sagte Laping, der mit der ersten Hälfte seiner Truppe überhaupt nicht zufrieden war. Nach einer intensiven Kabinenansprache stellte er das System von 4-4-2 auf 4-1-4-1 um. Fortan waren seine Jungs nicht nur griffiger in den Zweikämpfen, sondern auch ideenreicher im Spiel nach vorne. Da die eingewechselten Tom Woiwod und Moritz Theobald jedoch hochkarätige Möglichkeiten ausließen, blieb es bis zum Schlusspfiff spannend.

Einer, der auch diesmal wieder für gehörig Betrieb sorgte, war Neuzugang und Kapitän Robin Kölle. Er beackerte die rechte Außenlinie und war quasi an allen Offensivaktionen des FCK beteiligt. Im Abwehrverbund fungierte der starke Tobias Hochradner als Fels in der Brandung. „Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir das Spiel heute verdient gewonnen. Besonders die Jungs, die nach der Pause reingekommen sind, haben noch mal für viel Schwung gesorgt“, lobte Laping seine Spieler für einen entschlossen Auftritt in Abschnitt zwei.

Heimspiel am SonntagNach kurzer Pause geht es für Kaiserslautern bereits am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg weiter (13 Uhr, Fröhnerhof). Der kommende Gegner ist ebenfalls gut in die Saison gestartet und feierte am Mittwoch einen 3:1-Heimerfolg über Augsburg. „Freiburg hat ein gewohnt spielstarkes Team, das für jede Mannschaft schwer zu bespielen ist. Da es bereits die dritte Partie innerhalb von einer Woche ist, werden wir auch gegen den SC wieder auf einigen Positionen rotieren“, so Laping im Vorfeld.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 195 Freitag, den 23. August 2019
 

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