U19 Rheinpfalz-News (früher A-Jugend)

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#91
Dominant und mit Spielidee

U19 des 1. FC Kaiserslautern setzt sich in zwei Testspielen gegen den 1. FC Saarbrücken 1:0 und gegen Eintracht Trier 2:0 durch

von Maximilian Jülg

Die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern hat am vergangenen Wochenende zwei Testspiele absolviert. Beide Partien konnten die Roten Teufel am Ende absolut verdient für sich entscheiden.

Der erste Testspielgegner war am Samstagmittag im Sportpark Rote Teufel am Fröhnerhof die U19 des 1. FC Saarbrücken. Erst auf den letzten Drücker gelang der Kaiserslauterer Nachwuchstruppe der Sieg. Maximilian Fesser erzielte in der 90. Minute nach einem sehenswerten Alleingang das 1:0 und avancierte damit zum umjubelten Matchwinner.Nach diesem Erfolg vor eigenem Publikum verbuchte die U19 des 1. FC Kaiserslautern auch gestern in der zweiten Testpartie des Wochenendes einen verdienten Sieg. Auf gegnerischem Platz setzte sie sich gegen die U19 von Eintracht Trier 2:0 (1:0) durch. Der Torschütze zum 1:0 war Elias Ludwig (20. Minute), der von Anil Gözütok hervorragend in Szene gesetzt wurde. Den 2:0-Endstand markierte Patrick Jardella nach 70 Minuten.

Auch wenn die Ergebnisse gegen die beiden in der Regionalliga spielenden Mannschaften nicht hoch ausfielen, war FCK-Cheftrainer Marco Laping mit den Auftritten seiner Mannschaft zufrieden: „Aufgrund unserer intensiven Trainingseinheiten, die wir sogar noch direkt vor den Spielen absolviert hatten, hat man den Jungs natürlich etwas die Müdigkeit angemerkt. Dennoch waren wir in beiden Partien das dominante Team und haben eine Spielidee erkennen lassen.“

Hinsichtlich des Rundenauftakts in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest am 12. August zu Hause gegen den Karlsruher SC sieht Laping trotzdem noch viel Luft nach oben. „Wir haben sowohl gegen Saarbrücken als auch gegen Trier zu viele Chancen zugelassen. Daran müssen wir definitiv arbeiten. Außerdem haben wir aus unseren eigenen Möglichkeiten zu wenig Kapital geschlagen. Hinzu kommt noch, dass uns in der ein oder anderen Situation im letzten Drittel etwas der Zug gefehlt hat“, so Laping, der die Testspiele richtig einzuordnen weiß. „Es ist völlig normal, dass die Beine nach so einer harten Trainingswoche schwer sind. Für mich war es einfach wichtig, dass die Jungs eine Idee verfolgen und versuchen, den Ball laufen zu lassen. Wir haben in beiden Tests auch bewusst zwei völlig verschiedene Mannschaften auf den Platz geschickt. Dadurch, dass wir dann in jeder Partie höchstens dreimal gewechselt haben, mussten die Spieler trotzdem bis an ihre Grenzen gehen.“

Nach diesem anstrengenden Wochenendprogramm hat Laping seinen ausgepowerten Schützlingen zwei wohlverdiente freie Tage verordnet, damit sie die Akkus für die dritte Vorbereitungswoche wieder voll aufladen können.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 168, Montag, den 23. Juli 2018
 

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#92
Generalprobe für U19

FCK-A-Jugend testet gegen Aachen

Von Maximilian Jülg

Am kommenden Samstag bestreitet die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern ein Testspiel gegen die U19 von Alemannia Aachen. Anpfiff der Partie ist um 11 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Für die Lauterer ist es der letzte Gradmesser vor dem Rundenbeginn am 12. August (13 Uhr gegen den Karlsruher SC).

„Der Test gegen die Alemannia wird für uns mit Sicherheit eine richtige Generalprobe. Sie spielen dieses Jahr als Aufsteiger in der A-Junioren-Bundesliga West und starten eine Woche später ebenfalls in die Saison“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping, der mit Aachens Nachwuchskoordinator Aimen Demai befreundet ist. „Ich stehe mit Aimen öfter in Kontakt und freue mich, dass wir ein Testspiel vereinbaren konnten. Zurzeit absolviert die Alemannia ein Trainingslager in Saarbrücken, sodass es terminlich super gepasst hat.“ Vergangenes Wochenende waren die Roten Teufel bereits beim U19-Turnier in Ilvesheim gefordert. In der Vorrunde bezwangen sie den FC Augsburg (3:0) und die SpVgg Ilvesheim (5:0) souverän. Gegen den englischen Vertreter Wolverhampton Wanderers gab es eine verdiente 0:2-Niederlage. „Für uns war besonders die Partie gegen Wolverhampton sehr lehrreich. Da haben die Jungs gemerkt, dass es nicht reicht, einfach nur den Ball ein bisschen laufen zu lassen. Typisch für den englischen Fußball, hat uns der Gegner durch seine körperbetonte Spielweise den Schneid früh abgekauft“, so Laping.

Nachdem der FCK im Halbfinale unglücklich an Waldhof Mannheim (n. E. 3:5, 0:0) gescheitert war, traf er im Spiel um Platz drei erneut auf Wolverhampton. Auch wenn die Partie wieder verloren ging (0:1), sah Laping ein deutlich verbessertes Auftreten seiner Schützlinge: „Im zweiten Spiel gegen Wolverhampton haben wir es viel besser gemacht als in der Gruppenphase. Die Jungs haben stark dagegengehalten und hätten einen Sieg verdient gehabt. Unterm Strich waren wir mit dem Turnier sehr zufrieden.“ Einziger Wermutstropfen war die womöglich schwere Verletzung von Mittelfeldspieler Pascal Rhodmann, die er sich auf dem Kunstrasen zuzog. Eine genaue Diagnose steht noch aus.


Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 178, Freitag, den 3. August 2018
 

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#93
Generalprobe endet remis

Von Maximilian Jülg

Die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern trennte sich im letzten Spiel der Vorbereitung mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden von Alemannia Aachen. Da die Roten Teufel bereits am kommenden Sonntag (13 Uhr, Karlsruher SC) in die neue Saison starten, schickte FCK-Trainer Marco Laping seine vermeintlich beste Elf auf den Platz.

Die Lauterer waren im ersten Durchgang das bessere Team und erzielten in der 20. Minute folgerichtig das 1:0 durch Daniel Blum. Vorausgegangen war ein kluges Zuspiel von Ballkünstler Anil Gözütok. Im weiteren Verlauf der Partie sorgten die Flügelspieler Gözütok und Anas Bakhat immer wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Letzterer schoss die Kugel nach einem schönen Angriff etwas über den Kasten. Eine weitere Gelegenheit vergab Gözütok, der zuvor von Maximilian Fesser toll in Szene gesetzt worden war.Die größte Möglichkeit auf die 2:0-Führung hatte allerdings Blum, der freistehend am starken Gästekeeper scheiterte.

Im zweiten Abschnitt kam das Spiel der Lauterer nach gut einer Stunde etwas ins Stocken. Das lag neben einigen personellen Veränderungen auch an den extremen Witterungsbedingungen von 38 Grad.

Nachdem die Alemannia bereits einen Lattenschuss verzeichnet hatte, kam sie in der 80. Minute durch einen Distanzversuch zum 1:1-Ausgleich. In den Schlussminuten verhinderte Lauterns Schlussmann Lorenz Otto mit einem gehaltenen Strafstoß sogar noch eine Niederlage des FCK.

„Wir haben heute gegen einen guten Gegner ordentliche Ansätze gezeigt. Ich denke, es war für jeden ersichtlich, welche Spielidee wir verfolgen – und was wir damit erreichen wollen. Nichtsdestotrotz haben wir auch noch zwei bis drei Baustellen erkennen lassen. Insbesondere im Spiel gegen den Ball müssen wir besser auftreten. Da hat uns neben der Aggressivität auch öfter die Staffelung gefehlt. Daran müssen wir in der letzten Trainingswoche definitiv noch arbeiten“, erklärte Laping nach Spielende. ülg


Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 180, Montag, den 6. August 2018
 

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#94
Rote Teufel stehen in den Startlöchern
Fussball: U19-Bundesligateam des 1. FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag den Karlsruher SC
VON MAXIMILIAN JÜLG


Am Sonntag startet die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in die neue Saison der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Zum Auftakt empfangen die Roten Teufel vor heimischem Publikum den Karlsruher SC (Anstoß 13 Uhr, Fröhnerhof). Nach einer intensiven fünfwöchigen Vorbereitung sieht FCK-Trainer Marco Laping seine Mannschaft gut gerüstet für den Ligabeginn.
„Die Jungs haben eine gute Vorbereitung gespielt und freuen sich auf das erste Spiel. In den letzten Wochen war bereits erkennbar, dass wir eine gute Mischung aus Spielern des jungen und alten Jahrgangs haben. Die Harmonie in der Truppe ist super, und wir hoffen, gegen den KSC direkt einen Sieg einfahren zu können“, erklärte Laping. Auch wenn es wie jedes Jahr einen großen personellen Umbruch im U19-Kader des 1. FC Kaiserslautern gab, will Laping schnellstmöglich einen klaren Spielstil erkennen lassen. „Wir wollen im Vergleich zur letzten Saison viel mehr Ballbesitz haben und unsere technischen Qualitäten einbringen. In unseren Reihen haben wir viele Akteure, die offensiv denken und viel Zug zum Tor haben. Nichtsdestotrotz müssen natürlich auch diese Spieler verinnerlichen, dass sie den Weg mit nach hinten gehen – und Zweikämpfe führen müssen“, warnt Laping seine Ballkünstler vor Nachlässigkeiten in der Defensivarbeit.
Zu den Eckpfeilern im Team gehören in diesem Jahr Anil Gözütok, Anas Bakhat, Jannis Held, Kevin Klein und Leon Hotopp. Letzterer ist in der Innenverteidigung gesetzt und trägt in dieser Spielzeit die Kapitänsbinde. „Leon ist schon sehr lange im Verein und war bereits letzte Saison eine feste Größe im U19-Team. Unterstützt wird er in seinem Amt von Jannis Held und Neuzugang Constantin Fath“, so Laping. Ebenfalls eine tragende Rolle soll Tuure Mäntynen spielen, der für die Position des Linksverteidigers eingeplant ist. Aufgrund einer Verletzung verpasste er aber fast die gesamte Vorbereitung. Trotzdem hat sein Trainer noch die Hoffnung, dass er gegen den KSC eventuell auflaufen kann.

Die Testspiele der Roten Teufel verliefen trotz der extrem heißen Witterung ordentlich. Dem Sieg über Oberligist Arminia Ludwigshafen (3:1) folgten Erfolge gegen die U19-Mannschaften von Saarbrücken (1:0) und Eintracht Trier (2:0). Nachdem der FCK beim internationalen Jugendturnier in Ilvesheim den vierten Platz belegte, traf er zum Abschluss der Vorbereitung auf Alemannia Aachen (1:1).

Zwischen den Pfosten ist Torhüter Lorenz Otto (17) gesetzt. Torhüter Jonas Weyand (17), der ebenfalls noch in der A-Jugend spielen könnte, hilft zurzeit bei der FCK-U21 aus. „Sollte Jonas irgendwann wieder zu uns kommen, kann ich mir auch vorstellen, dass wir auf dieser Position etwas rotieren. Aber Stand jetzt, ist Lorenz unsere klare Nummer eins“, sagt Laping. Von den externen Neuzugängen sind Stürmer Daniel Blum (vorher Viktoria Köln), Offensivspieler Phinees Bonianga (FSV Mainz 05) und Mittelfeldmotor Constantin Fath (Borussia Dortmund) die heißesten Anwärter auf einen Stammplatz. Aber auch die von der U17 übernommenen Tom Fladung und Maurice Schröder wussten in der Vorbereitung zu überzeugen.

Hinsichtlich des ersten Spieltags will sich Laping aber noch nicht hundertprozentig auf seine Startelf festlegen: „Wir warten die letzten Trainingseindrücke ab und werden dann entscheiden.“ Für die beiden Flügelspieler Phinees Bonianga und Maximilian Fesser stehen die Chancen aber sehr gut, dass sie gegen den Karlsruher SC auf dem Platz stehen. „Beide Jungs sind unheimlich schnell und stark im Dribbling. Deswegen erwarte ich auch von ihnen, dass sie immer wieder die Eins-gegen-Eins-Situationen suchen – und sich etwas zutrauen“, weiß Laping um die individuelle Klasse seiner Flügelzange.

In der letzten Saison konnten die Roten Teufel erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt eintüten. Laping will in dieser Spielzeit gerne auf diesen Nervenkitzel verzichten: „Es muss grundsätzlich unser Anspruch sein, die Liga erneut zu halten. Darüber hinaus wollen wir dieses Ziel unbedingt etwas früher erreichen als letztes Jahr. Uns ist bewusst, dass die Struktur im Team eine komplett andere ist als in der vergangenen Saison. Was wir da über unsere Mentalität ausrichten konnten, wollen wir nun durch unser fußballerisches Niveau wettmachen.“
Kader

Tor: Lorenz Otto, Jonas Weyand, Tizian Christ
Abwehr: Leon Hotopp, Kevin Klein, Jannis Held, Tuure Mäntynen, David Kajinic, Maurice Neukirch, Johannes Stempel, Sören Müsel
Mittelfeld: Anas Bakhat, Anil Gözütok, Elias Ludwig, Dylan Kuete, Constantin Fath, Maximilian Fesser, Phinees Bonianga, Maurice Schröder, Tom Fladung, Fritz Reisinger, Lukas Lazar, Yannik Haupts, Pascal Rhodmann, Jamie Tahedl
Sturm: Daniel Blum, Patrick Jardella, Cem Barlik

Neuzugänge

Elias Ludwig (TSG Hoffenheim), Constantin Fath (Borussia Dortmund), Phinees Bonianga (FSV Mainz 05), Dylan Kuete (1. FC Köln), Daniel Blum (Viktoria Köln), Cem Barlik (FSV Frankfurt), Tizian Christ, Lorenz Otto, Johannes Stempel, Sören Müsel, Maurice Neukirch, Maximilian Fesser, Jamie Tahedl, Lukas Lazar, Maurice Schröder, Yannik Haupts, Fritz Reisinger, Tom Fladung, Patrick Jardella (alle eigene Jugend).



Quelle: Die Rheinpfalz 10.08.2018
 

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#95
FCK gewinnt U19-Derby

Im ersten Saisonspiel der U19-Bundesliga Süd/Südwest feierte der 1. FC Kaiserslautern gestern einen verdienten 2:1 (1:1)-Heimerfolg über den Karlsruher SC. Nico Wiltz brachte den Gast nach 28 Minuten in Führung. Obwohl die Lauterer im ersten Durchgang nicht zu ihrem Spiel fanden, erzielten sie kurz vor der Pause nach Flanke von Anas Bakhat den 1:1-Ausgleich durch Anil Gözütok. Im zweiten Abschnitt bestimmten die Roten Teufel das Geschehen. Folgerichtig markierte Neuzugang Phinees Bonianga in der 57. Minute den umjubelten 2:1-Siegtreffer. Das entscheidende Tor resultierte aus einem Freistoß, den Bonianga aus zentraler Position schlitzohrig um die Mauer schlenzte. In der hektischen Nachspielzeit sah der eingewechselte FCK-Spieler Dylan Kuete Gelb-Rot. ülg

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 186, Montag, den 13. August 2018
 

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#96
Schlitzohr Bonianga schlenzt FCK-U19 zum Sieg
A-Junioren bezwingen Karlsruher SC im Auftaktderby mit 2:1 – Lauterer drehen 0:1-Rückstand
VON MAXIMILIAN JÜLG

Im ersten Saisonspiel der U19-Junioren Bundesliga Süd/Südwest feierte der 1. FC Kaiserslautern einen verdienten 2:1 (1:1)-Heimsieg über den Karlsruher SC. Den umjubelten Siegtreffer markierte Neuzugang Phinees Bonianga mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Bei hochsommerlichen Temperaturen schickte FCK-A-Jugend-Trainer Marco Laping gleich drei externe Neuzugänge auf den Platz. Wie im Vorfeld erwartet, durften Constantin Fath, Daniel Blum und Phinees Bonianga von Beginn an ran. Die 210 Zuschauer sahen im Sportpark eine schwungvolle Anfangsphase, die zunächst von den Gastgebern bestimmt wurde.Nach einer Ecke von Bonianga kam Anas Bakhat in der achten Minute erstmals zum Abschluss. Auf der Gegenseite klärte FCK-Verteidiger Jannis Held im letzten Moment die scharfe Hereingabe von Nico Wiltz (11. Minute).

Mit zunehmender Spieldauer verloren die Lauterer im ersten Durchgang den Faden. Im Passspiel wirkte Kaiserslautern zu unpräzise, während die Gäste in puncto Zweikampfverhalten überlegen waren. „Wir haben gut angefangen, aber dann das Spiel in dieser Phase aus der Hand gegeben. Der KSC war bissiger, und wir haben uns einfach zu wenig bewegt“, begründete Laping den Leistungsabfall in Hälfte eins. In der 22. Minute kombinierte sich der KSC sehenswert über den Flügel, doch Lautern-Schlussmann Lorenz Otto konnte den anschließenden Kopfball von Wiltz reaktionsschnell parieren. Nur sechs Minuten später war es aber dann soweit: Wiltz brachte den Gast verdient mit 1:0 in Führung (28.). Vorausgegangen war ein unglücklicher Klärungsversuch von FCK-Kapitän Leon Hotopp. Nutznießer Wiltz hatte plötzlich freie Bahn und vollendete eiskalt.

Fast alle gefährlichen Offensivaktionen des KSC liefen nun über Nico Wiltz. So auch nach einer halben Stunde, als er das Leder haarscharf neben den Kasten setzte. Als alle Beteiligten schon mit einem 0:1-Pausenrückstand rechneten, kreierten die Lauterer doch noch einen Angriff. Eine Flanke von Bakhat fand den am langen Pfosten lauernden Anil Gözütok. Letzterer fackelte nicht lange und schob die Kugel überlegt zum 1:1-Halbzeitstand in die Maschen (42.).

Dieser Treffer gab Kaiserslautern erkennbaren Rückenwind. Mit Anpfiff des zweiten Abschnitts trat die Heimmannschaft zielstrebiger auf und kombinierte flüssiger. Der umjubelte 2:1-Siegtreffer des FCK resultierte dennoch aus einer Standardsituation. Nach einem Foulspiel legte sich Neuzugang Bonianga die Kugel kurz vor dem Sechzehner zurecht. Es folgte ein kurzer Anlauf, und der technisch hochveranlagte Linksfuß schlenzte den Ball aus mittiger Position clever ins Torwarteck (57.).

Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatten die Gäste in der 70. Minute: Angreifer Malik Batmaz ließ Verteidiger Kevin Klein im Sprintduell stehen und lief alleine auf FCK-Torwart Lorenz Otto zu. Doch beim Versuch, Otto zu umkurven, fischte der ihm den Ball sensationell vom Fuß. Im Anschluss dauerte es bis zur Schlussphase, ehe die Gäste noch mal gefährlich vor dem Lauterer Gehäuse auftauchten. In der 80. Minute vergab der KSC-Kapitän die riesige Kopfballchance auf den Ausgleich, und kurz darauf köpfte der eingewechselte FCK-Stürmer Cem Barlik das Leder fast ins eigene Netz. Nachdem der ebenfalls ins Spiel gekommene Dylan Kuete in der Nachspielzeit die Ampelkarte quittiert hatte, pfiff Schiedsrichter Gahis Safi die Partie ab.
„Wir haben vor der Pause etwas glücklich den Ausgleich erzielt. Nach dem Wechsel waren wir einen Tick besser im Spiel, wissen aber auch, dass wir noch sehr viel Luft nach oben haben. Besonders fußballerisch müssen wir uns steigern. Nichtsdestotrotz freuen wir uns natürlich über den gelungenen Saisonstart und die drei Punkte“, erklärte Laping.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Otto - Held, Klein, Hotopp, Mäntynen - Fath (74. Schröder) - Fesser (63. Ludwig), Bakhat, Gözütok, Bonianga (60. Kuete) - Blum (66. Barlik)

Karlsruher SC: Kaiser - Rabold, Jansen, Egolf, Subaric - Mensah, Singelmann, Herm, Hoffmann (58. Dinger) - Batmaz (89. Fischer), Wiltz (74. Kother)

Tore: 0:1 Wiltz (28.), 1:1 Gözütok (42.), 2:1 Bonianga (57.) - Gelbe Karten: Kuete - Singelmann - Gelb-Rote Karte: Kuete (90.+1) -
Beste Spieler: Otto, Hotopp - Mensah, Wiltz - Zuschauer: 210 - Schiedsrichter: Gahis Safi (Erlensee).

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 187, Dienstag, den 14. August 2018
 

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#97
Mainz 05 kauft Roten Teufeln den Schneid ab
FCK-U19 geht im Südwestderby mit 0:4 baden – Marco Laping enttäuscht – Anil Gözütok verletzt
Von MAXIMILIAN JÜLG

Im Derby der U19-Bundesliga Süd/Südwest musste der 1. FC Kaiserslautern gestern eine 0:4 (0:0)-Heimschlappe gegen den FSV Mainz 05 hinnehmen.

„Mainz hat dieses Derby hochverdient gewonnen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich vor dem Spiel höhere Ansprüche an meine Jungs hatte. Uns hat heute auf jeder Position die nötige Aggressivität gefehlt. Bis auf unseren Torwart Lorenz Otto hat heute kein Spieler zu seiner Normalform gefunden“, sprach FCK-Trainer Marco Laping klare Worte. Er war enttäuscht vom Auftritt seiner Schützlinge.In der einseitigen Partie gab es nach wenigen Sekunden den ersten Warnschuss der „Nullfünfer“ durch Erkan Eyibil. Auch in der Folgezeit hatten die Lauterer mit dem hohen und aggressiven Pressing der Mainzer große Probleme. In der 14. Minute leistete Constantin Fath sich einen kapitalen Ballverlust, den FCK-Keeper Otto mit einer starken Parade gegen Jonathan Burkardt ausbügelte.

Die Lauterer konnten in der Offensive zwar keine Akzente setzen, unterbanden durch konzentrierte Defensivarbeit aber zunächst weitere Chancen des FSV. Kurz vor der Pause kamen die Gäste zu zwei weiteren Hochkarätern, die Schlussmann Otto mit überragenden Reflexen zunichtemachte (41., 45.). Dem Druck der Mainzer konnte der FCK nur noch bis zur 51. Minute standhalten. Nach einem erneuten Fehlpass der Lauterer im Spielaufbau schaltete der FSV im Anschluss blitzschnell um. Matondo Papela spielte die Kugel in den Lauf von Jonathan Burkardt, der am Strafraumeck auf Oscar Schoenfelder zurücklegte. Dieser fackelte nicht lange und vollstreckte aus 16 Metern eiskalt zur 1:0-Führung. Da der FCK auch nach diesem Gegentor die entscheidenden Zweikämpfe verlor, wurde die Partie mit zunehmender Spieldauer zunehmend einseitig. In der 57. Minute schlenzte Eyibil das Leder nach einer Klasse-Vorlage von Barreiro Martins unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Mit seinem zweiten Treffer sorgte Eyibil nach 68 Minuten für die Entscheidung. Auch bei diesem Tor war der bärenstarke Barreiro Martins Ausgangspunkt. Sein perfekt getimtes Zuspiel erreichte Linksverteidiger Haritonov, der einer butterweiche Flanke auf den Kopf von Eyibil schlug.

Die Mainzer sprühten in der Schlussphase nur so vor Spielfreude und markierten in der 86. Minute durch den eingewechselten Yannik Ischdonat den 4:0-Endstand.
„Wir haben heute nicht nur das Spiel, sondern auch Anil Gözütok verloren. Er fällt mit einer Schultereckgelenksprengung drei Monate aus. Das ist extrem bitter, weil Anil für unser Spiel nahezu unverzichtbar ist“, erklärte Laping. Gözütok fiel nach einem Duell mit Lukas Müller unglücklich auf die Schulter und musste nach 13 Minuten ausgewechselt werden.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Otto - Held, Klein, Hotopp, Mäntynen - Fath (55. Schröder) - Fesser (65. Jardella), Bakhat, Gözütok (13. Bonianga), Ludwig (55. Reisinger) - Blum

FSV Mainz 05: Liesegang - Onangolo, Müller, Gans, Haritonov - Eyibil (79. Fuchs), Papela, Tauer, Schoenfelder (76. Kersthold) - Barreiro Martins (83. Jung), Burkardt (65. Ischdonat)

Tore: 0:1 Schoenfelder (51.), 0:2 Eyibil (57.), 0:3 Eyibil (68.), 0:4 Ischdonat (86.) - Gelbe Karten: Fath, Klein - Müller - Beste Spieler: Otto - Barreiro Martins, Tauer, Schoenfelder, Eyibil -

Zuschauer: 350 - Schiedsrichter: Gallus (Nordrach).


Bei den Ersatzspielern entschuldigt
U19-Trainer des FCK, Marco Laping, gesteht, „die falschen Spieler auf den Platz geschickt“ zu haben
Von Sebastian Funda

Schwer enttäuscht von seiner Mannschaft zeigte sich gestern Mittag nach dem Abpfiff Marco Laping, Trainer der U19 des 1. FC Kaiserslautern. Seine Mannschaft hatte zuvor ein mentalitätsloses Derby gegen den FSV Mainz 05 in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest bestritten und verdient mit 0:4 (0:0) verloren.

„Der entscheidende Unterschied heute war, dass Mainz Zweikämpfe geführt hat und wir gar keine – absolut null“, zeigte sich Laping sehr unzufrieden. „Ich hätte niemals gedacht, dass die Jungs so mentalitätslos und aggressivitätslos spielen können. Vor allem nicht nach dieser sehr guten Trainingswoche, wo wir richtig griffig im Training waren und ich ein sehr positives Bauchgefühl hatte“, war er fassungslos. „Und dann rufen wir so eine Leistung ab. Bei meiner Kritik geht es nicht ums Fußballspielen, sondern einfach bereit zu sein, Zweikämpfe zu führen, aggressiv zu sein, den Gegner anzulaufen – wie es uns Mainz eben vorgemacht hat“, verdeutlichte er.„Ich habe mich heute auch bei den Ersatzspielern, die nicht gespielt haben entschuldigt, dass ich heute die falsche Entscheidung getroffen habe. Lediglich Lorenz Otto hat heute Normalleistung gezeigt“, gestand der Fußballlehrer indirekt damit ein, die falschen Spieler auf den Platz geschickt zu haben.

Laping wusste aber auch, dass der Konkurrent aus der Domstadt einen absoluten Sahnetag erwischt hatte. Der bärenstarke Leandro Barreiro Martins dribbelte die Roten Teufel ein um das andere Mal schwindelig, und auch seine Mannschaftskollegen ließen den FCK meist nur mit ihrem temporeichen und passgenauen Spiel hinterherlaufen. Der Coach gestand ein: „Ich muss aber auch sagen, dass Mainz heute auch sehr, sehr gut war, sodass es für uns auch mit einer richtig guten Leistung schwer geworden wäre.“

Schlimmer als die Enttäuschung über die Leistung ist für den gebürtigen Bad Dürkheimer jedoch die Verletzung von Anil Gözütok. „Das Allerschlimmste ist die Verletzung von Anil, der der Lenker unseres Spiels ist und uns jetzt wegfällt. Das tut richtig weh“, weiß der Coach. Er muss auf den Spielmacher drei Monate verzichten.

„Ich weiß einfach nicht, wo am zweiten Spieltag auf einmal ein mentales Problem herkommen kann. Ich habe die Jungs sogar gefragt, ob sie Probleme haben, vor 300 Zuschauern zu spielen. Dann muss ein Spieler das sagen, ist aber für diesen Sport auch nicht geeignet“, war der Trainer etwas ratlos. „Diese Woche gibt es Feuer im Training. Da werden sehr, sehr viele Zweikämpfe passieren. Von irgendwelchen Systemen mit Dreier- oder Viererkette möchte ich da nichts hören. Wer die Zweikämpfe nicht führt, kann, mit egal welcher Taktik, keinen Ball gewinnen“, machte Laping sehr deutlich, dass seine Mannschaft schnellstmöglich wieder „die Kurve kriegen“ muss, da lediglich Torhüter Otto mit Normalleistung kein Spiel im Alleingang für seine Mannschaft gewinnen kann, das Torhütertalent jedoch einen Bärenanteil daran hatte, dass es zur Pause noch 0:0 stand, während seine Mitspieler lediglich eine Chance in der achten Minute zustandebrachten: Nach Freistoß von Gözütok flankte Jannis Held in den Strafraum, wo Maximilian Fesser der Ball über den Kopf rutschte.Sport

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 192, Montag, den 20. August 2018
 
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#98
FUSSBALL IN KÜRZE

FCK-U19 heute bei Bayern. Heute um 16 Uhr gastiert die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim FC Bayern. Die Münchner legten in der U19-Bundesliga Süd/Südwest einen perfekten Saisonstart hin, sie feierten in drei Spielen drei Siege. Der FCK dagegen kassierte vergangene Woche beim 0:4 gegen Mainz 05 die erste Saisonniederlage. „Wir wollen gegen Bayern eine gute Körpersprache an den Tag legen und versuchen, ihnen mit unserer Qualität wehzutun“, erklärte FCK-Coach Marco Laping. ülg

Quelle: Die Rheinpfalz 24.08.2018
 

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#99
Mit stabilem Abwehrverbund und Nadelstichen zum Erfolg
Eine dicke Überraschung gelingt den FCK-A-Junioren mit ihrem 2:0-Auswärtssieg über den Spitzenreiter Bayern München
Von Maximilian Jülg

Aufgrund einer bärenstarken Leistung feierte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga Süd/Südwest einen verdienten 2:0 (0:0)-Auswärtssieg
beim Tabellenführer FC Bayern München. FCK-U19-Trainer Marco Laping sprach nach der Partie von einem tollen Auftritt seiner Mannschaft.


„Die Jungs haben genau die Reaktion gezeigt, die ich nach dem letzten Spiel gegen Mainz sehen wollte. Wir haben sehr gut verteidigt, die Zweikämpfe gesucht, und im Spiel nach vorne immer wieder Nadelstiche gesetzt. Diesen Sieg hat sich die Mannschaft hart erarbeitet“, erklärte der stolze Laping nach Abpfiff. Bereits vor der Begegnung hatte der 40-Jährige seinen Spielern volles Vertrauen ausgesprochen. „Wir haben beim 0:4 gegen Mainz schwach gespielt. Trotzdem wäre es der falsche Weg gewesen, danach das ganze Team auszuwechseln. Wir zählen auf die Jungs, und das wollten wir ihnen auch zeigen“, so Laping, der seine Mannschaft dementsprechend nur auf zwei Positionen umstellte. Für den verletzten Anil Gözütok kehrte Phinees Bonianga zurück in die Startelf, und Neuzugang Dylan Kuete ersetzte Elias Ludwig. Schon in den Anfangsminuten war erkennbar, dass sich die Lauterer keinesfalls vor dem haushohen Favoriten verstecken würden. Nachdem FCK-Stürmer Daniel Blum zunächst an Bayern-Keeper Michael Wagner gescheitert war, kam er wenig später aus aussichtsreicher Position zum Abschluss. Im weiteren Spielverlauf hatten die bis dato ungeschlagenen Münchner zwar mehr Ballbesitz, fanden aber im stabilen Abwehrverbund der Kaiserslauterer kaum eine Lücke. Und wenn das starke Innenverteidigerduo um Kapitän Leon Hotopp und Kevin Klein dann doch einmal überspielt war, zeigte FCK-Schlussmann Lorenz Otto seine ganze Klasse.

Nach torloser erste Hälfte gelang Kaiserslautern in der 62. Minute die umjubelte 1:0-Führung. Torschütze war Linksfuß Phinees Bonianga, der nach toller Kombination über Tuure Mänytnen und Anas Bakhat aus elf Metern einnetzte. Der Spitzenreiter drückte nach diesem Gegentreffer aufs Tempo und warf alles nach vorne. Doch weder Ex-FCK-Jugendspieler Oliver Batista Meier noch seine Teamkollegen konnten aus den wenigen Gelegenheiten Kapital schlagen. Auf Seiten der Lauterer verdienten sich Constantin Fath und Dylan Kuete im defensiven Mittelfeld Fleißkärtchen, während der agile Anas Bakhat immer wieder versuchte, Gegenstöße des FCK einzuleiten.

Als in der letzten Minute der Nachspielzeit der eingewechselte Cem Barlik per Konter zum 2:0-Endstand traf (90.+5), war der umjubelte zweite Saisonsieg der Roten Teufel perfekt. „Unsere Mannschaft hat heute gezeigt, zu was sie im Stande ist. Jeder Spieler ist absolut an sein Leistungslimit gegangen und hat seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen“, zollte Laping seinen Schützlingen großen Respekt.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 198, Montag, den 27. August 2018
 

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Den Abwehrriegel der TSG geknackt
Fussball: U19 des FCK gewinnt 3:0 im Verbandspokal im Buchenloch, tut sich aber lange schwer
VON MORITZ KREILINGER


Die U19 des 1. FC Kaiserslautern hat die dritte Runde des Fußball-A-Junioren-Verbandspokals erreicht. Der Bundesligist besiegte am Mittwochabend die sich tapfer wehrende TSG Kaiserslautern mit 3:0 (1:0).
Es lief die 52. Minute, als die Partie auch eine Wendung hätte nehmen können. Doch FCK-Keeper Tizian Christ kratzte Frederik Eichhorns Freistoß aus 20 Metern aus dem Winkel. Es war die beste Phase im Spiel der Buchenlocher, die sich erst nach etwa einer halben Stunde auch im Spiel nach vorne etwas zutrauten und auf Fehler des Favoriten warteten.Die defensive Ausrichtung von Trainer Eric Burkhardt ging auf. Die Roten Teufel, spielerisch klar überlegen, mühten sich am Abwehrriegel des Verbandsligisten lange ab. Außer Cem Barliks Führungstreffer in der elften Minute standen nur zwei weitere gute Möglichkeiten zu Buche, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Und bereits im ersten Durchgang ließ auch die TSG schon einmal aufhorchen, als Kapitän Miro Hertzler nach einem Eckball den Ausgleich per Kopf nur knapp verpasste. Es war zu diesem Zeitpunkt die erste Szene im Strafraum des FCK und zeigte den Gastgebern, dass durchaus auch eine Überraschung möglich wäre.
„Dass wir nicht das Spiel nach vorne machen, war klar, was meine Mannschaft aber in der Defensive geleistet hat, war klasse. Ich muss ihr ein großes Lob aussprechen und bin wirklich stolz auf mein Team“, zeigte sich Burkhardt trotz der Niederlage zufrieden. Der FCK blieb geduldig und versetzte den Hoffnungen des Außenseiters einen herben Dämpfer. Lukas Lazar nutzte einen Patzer des ansonsten starken Torhüters Noah Kunz zum 2:0 (56.). Die Gastgeber hielten weiter wacker dagegen und gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Doch das 3:0 Maurice Schröders in der 73. Minute besiegelte das Pokalaus.

„Gegen einen Abwehrriegel mit zum Teil acht Mann ist es immer schwierig, Räume zu finden. Wir haben es insgesamt gut gemacht, haben aber zu wenige Tore geschossen“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping, der sich darüber freute, dass er auch bisher weniger zum Einsatz gekommenen Spielern Wettkampfpraxis geben konnte. Gedanklich darf seine Truppe gleich im Pokalmodus bleiben, da bereits am Samstag (11 Uhr) die erste Runde des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg ansteht. Sport-Magazin
SO SPIELTEN SIE

TSG Kaiserslautern: Kunz - Mazur, Bortz, Hertzler, Kimmel (69. Oemcke), Packheiser (79. Kirch) - Hartung (83. Kimmel), Herbert (86. Mannweiler) - Kolb, Eichhorn (77. Jotzo) - Mannweiler (64. Dillinger)
1. FC Kaiserslautern: Christ - Stempel, Neukirch, Müsel, Kajinic - Fladung - Haupts, Reisinger (57. Bakhat) - Ludwig (60. Schröder), Jardella (45. Lazar), Barlik (68. Blum)
Tore: 0:1 Barlik (11.), 0:2 Lazar (56.), 0:3 Schröder (73.) - Gelbe Karten: Kimmel - Beste Spieler: Bortz, Hertzler, Hartung - Fladung, Reisinger, Barlik - Zuschauer: 280 - Schiedsrichter: Müller (Morlautern).




Quelle: Die Rheinpfalz 31.08.2018
 

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FCK-U19 raus aus dem DFB-Pokal
Fussball: Rote Teufel unterliegen FC Augsburg mit 1:4 – Gäste nach 25 Minuten bereits mit 2:0 in Front
Von Maximilian Jülg


Mehlingen.Die U19 des 1. FC Kaiserslautern ist bereits in der ersten Runde des DFB-Junioren-Vereinspokals gescheitert. Im Heimspiel gegen den FC Augsburg kassierten die Roten Teufel eine verdiente 1:4 (0:2)-Niederlage.
„Wir sind heute gut in die Partie gekommen, haben aber mit dem 0:1-Rückstand den Faden verloren. Hinzu kommt, dass Augsburg eine individuell top besetzte Truppe hat, die einfach ein Stück weiter ist als wir. Zurzeit sind wir als Mannschaft noch nicht so gefestigt, um gegen solch einen Gegner zurückzukommen. Inklusive dem Pokalspiel heute, haben wir jetzt gegen alle vier Mannschaften gespielt, die in der Junioren-Bundesliga ganz vorne stehen. Gegner auf Augenhöhe sind für uns mit Sicherheit andere“, wusste FCK-Trainer Marco Laping die Pokalniederlage richtig einzuordnen.Nachdem unter der Woche im Verbandspokal Südwest (3:0-Sieg bei der TSG Kaiserslautern) viele Jungs aus der zweiten Reihe zum Einsatz kamen, schickte Laping gegen Augsburg wieder seine A-Elf auf den Rasen. Lediglich Flügelspieler Elias Ludwig durfte erneut von Beginn an ran. In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Die erste gefährliche Aktion hatten die Lauterer nach einem ruhenden Ball: Linksfuß Phinees Bonianga brachte die Kugel per Freistoß gefährlich in den Strafraum, doch FCA-Spieler Hrvoje Culjak klärte vor seinem heranstürmenden Keeper Daniel Witetschek (5. Minute). In der zehnten Minute kam Bonianga aus spitzem Winkel zum Abschluss, nachdem er zuvor vom agilen Anas Bakhat gut in Szene gesetzt worden war.
Die Gäste traten in der Offensive erstmals nach 17 Minuten in Erscheinung – und erzielten direkt die Führung. Mittelfeldakteur David Deger hatte in zentraler Position zu viel Freiraum und traf aus 22 Metern trocken zum 1:0. Dieser Gegentreffer brachte das Spiel der Lauterer aus dem Gleichgewicht, und die Gäste erzielten nur acht Minuten später durch Angreifer Maurice Malone das 2:0. Vorausgegangen war ein schöner Angriff über rechts, den die Roten Teufel nicht zu verteidigen wussten.

Im zweiten Durchgang sorgte ein sehr umstrittener Elfmeterpfiff für die Vorentscheidung. FCA-Angreifer Malone fiel im Zweikampf mit Kevin Klein leicht zu Boden, doch Schiedsrichter Christian Ballweg zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. FCK-Schlussmann Lorenz Otto konnte den Strafstoß von Lukas Petkov zunächst parieren, war aber gegen dessen Nachschuss machtlos (62.). In der 69. Minute erhöhte Dorian Cevis per Kopf auf 4:0, nachdem Torwart Otto einen langen Flugball falsch eingeschätzt hatte und nicht rechtzeitig vor Cevis an das Leder kam. Die Schlussphase gehörte dem Gastgeber, der nach den Einwechselungen von Maximilian Fesser und Cem Barlik wieder etwas mehr Drang nach vorne hatte. Letzterer sorgte in der 86. Minute mit einer schönen Einzelaktion für den 1:4-Endstand. Nach der Pokalpleite steht für die Roten Teufel unter der Woche wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Bereits am Mittwoch (18 Uhr) gastieren die Lauterer bei Eintracht Frankfurt. Dort erwartet Laping ein Spiel, das nur über die Mentalität gewonnen werden kann: „Wir müssen in Frankfurt bissig sein und von Anfang an dagegenhalten. Sonst haben wir dort keine Chance, zu bestehen“.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Otto - Held (46. Neukirch), Klein, Hotopp, Mäntynen - Ludwig, Kuete, Fath, Bonianga (64. Fesser) - Bakhat (72. Barlik), Blum (59. Fladung)
FC Augsburg: Witetschek - Jungmann, Galinec, Schmidt, Bahm (73. Ruisinger) - Deger, Culjak, Russo (75. Greifenegger), Cevis (70. Fundel) - Malone (80. Kukic), Petkov
Tore: 0:1 Deger (17.), 0:2 Malone (25.), 0:3 Petkov (62.), 0:4 Cevis (69.), 1:4 Barlik (86.) - Gelbe Karten: Klein - Jungmann - Besondere Vorkommnisse: Otto pariert Strafstoß von Petkov (62.) - Beste Spieler: Bakhat - Cevis, Malone, Culjak - Zuschauer: 100 - Schiedsrichter: Ballweg (Mannheim).



Quelle: Die Rheinpfalz 03.09.2018
 

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FUSSBALL IN KÜRZE

FCK-A-Junioren 2:2 in Frankfurt. Im Nachholspiel der U19-Bundesliga Süd/Südwest trennten sich Eintracht Frankfurt und der 1. FC Kaiserslautern gestern 2:2 (1:2). Stürmer Cem Barlik brachte die Roten Teufel nach sechs Minuten mit 1:0 in Front. Nachdem Nils Stendera (19.) der zwischenzeitliche Ausgleich gelang, erzielte Barlik erneut die Gästeführung (43.). In Durchgang zwei kassierte FCK-Spieler Dylan Kuete die Gelb-Rote Karte (66.), ehe Patrick Finger in der 88. Minute den 2:2-Endstand erzielte.ülg

Quelle: Die Rheinpfalz 06.09.2018
 

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Fehlentscheidung bringt FCK-U19 um den Lohn
Fussball: Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt teilen sich nach einem 2:2 die Punkte – Gelb-Rot für den falschen Akteur
Von Maximilian Jülg


Im Nachholspiel der U19-Bundesliga Süd/Südwest trennten sich Eintracht Frankfurt und der 1. FC Kaiserslautern 2:2 (1:2)-Unentschieden. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns brachte die Roten Teufel in der zweiten Halbzeit um den verdienten Lohn.
Die entscheidende Spielszene ereignete sich in der 66. Spielminute, als FCK-Akteur Dylan Kuete mit Gelb-Roter Karte vom Platz gestellt wurde. Kurz zuvor war es im Mittelfeld zu einem Zweikampf gekommen, bei dem Teamkollege Kevin Klein seinen Gegenspieler gefoult – und von Schiedsrichter Luca Marx folgerichtig die Gelbe Karte quittiert hatte. Da der Linienrichter bei diesem Foulspiel aber Kuete als Übeltäter wahrnahm, korrigierte der Unparteiische seine Entscheidung und zeigte dem bereits gelbverwarnten Kuete die Ampelkarte. Aus Sicht der Lauterer war diese fatale Tatsachenentscheidung der Knackpunkt einer bis dato sehr starken Leistung.Nach starkem Spielbeginn ging der FCK bereits nach sechs Minuten durch Stürmer Cem Barlik mit 1:0 in Front. Die Vorarbeit leistete Anas Bakhat, der Barlik mit einem mustergültigen Pass in die Tiefe bediente. Letzterer ließ Eintracht-Keeper Tobias Stirl keine Chance und vollendete aus 16 Metern eiskalt.
Die Platzherren fanden in der Anfangsphase überhaupt nicht statt, erzielten aber in der 19. Minute den überraschenden 1:1-Ausgleich durch Nils Stendera. Von diesem Gegentreffer ließen sich die Roten Teufel allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Die Elf von Lautern-Trainer Marco Laping ging weiter aggressiv zu Werke und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Nachdem Phinees Bonianga und Tuure Mäntynen gute Möglichkeiten vergeben hatten, war es erneut Cem Barlik, der Kaiserslautern kurz vor der Halbzeitpause nach toller Ballverarbeitung mit 2:1 in Führung schoss. Im zweiten Durchgang hatten die Gäste bis zur 66. Minute alles im Griff, gerieten aber dann in Unterzahl zunehmend unter Druck. Die Eintracht warf in den letzten Minuten alles nach vorne und markierte in der 88. Minute durch den eingewechselten Patrick Finger den schmeichelhaften 2:2-Endstand.

„Nach der Pokalpleite gegen Augsburg haben die Jungs heute eine tolle Mannschaftsleistung abgeliefert. Schade, dass wir in Hälfte eins nicht unsere Chancen genutzt haben und mit einer höheren Führung in die Pause gegangen sind“, erklärte Lautern-Coach Marco Laping nach Spiel-ende. Trotz des späten Ausgleichs konnte er seinen Jungs keinen Vorwurf machen: „Wir haben das Spiel bis zum Platzverweis bestimmt. Danach war natürlich klar, dass Frankfurt in Überzahl mehr Druck auf uns ausüben wird. Am Ende hatte die falsche Schiedsrichterentscheidung leider einen großen Einfluss auf die Partie.“



Quelle: Die Rheinpfalz 07.09.2018
 

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Nullnummer nach solidem Auftritt
FUSSBALL: FCK-A-Junioren gegen FC Ingolstadt
VON MAXIMILIAN JÜLG

In der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und der FC Ingolstadt mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. FCK-U19-Trainer Marco Laping sprach nach der Partie von einem soliden Auftritt seiner Mannschaft.
„Sowohl Ingolstadt als auch wir hatten in dieser Partie gute und schlechte Phasen. Am Ende konnte sich kein Team hundertprozentige Torchancen herausspielen, sodass das torlose Remis unterm Strich absolut in Ordnung geht“, so Laping. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel bei Eintracht Frankfurt (2:2) mussten die Roten Teufel ihre Startaufstellung auf zwei Positionen verändern. Für den verletzten Linksverteidiger Tuure Mänytnen startete Maurice Neukirch, während im Mittelfeld Tom Fladung den gesperrten Dylan Kuete ersetzte.Bereits in der Anfangsphase der Partie wurde deutlich, dass die Gäste ein bestimmtes Spielkonzept verfolgten. So versuchte der FCI immer wieder mit langen Bällen seine groß gewachsenen Stürmer in Szene zu setzen, um dann mit den weiteren Mannschaftsteilen nachzurücken. Da die Hausherren aber sehr konzentrierte Defensivarbeit leisteten, blieben die Versuche des Gastes meist ungefährlich. Die Kaiserslauterer ihrerseits zeigten in der Offensive immer wieder gute Ansätze, waren im letzten Drittel aber zu ungenau. Eine bittere Pille mussten die Gastgeber nach 21 Minuten schlucken: FCK-Kapitän Leon Hotopp musste mit Knieproblemen das Feld räumen. Seinen Platz nahm Maurice Schröder ein.
Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Die Gäste aus Ingolstadt hatten ein leichtes Chancenplus, brachten gegen die starke defensive der Heimmannschaft aber kein Tor zustande. „Wir haben heute mit Sicherheit nicht überragt, aber auch kein schlechtes Spiel gemacht. Wenn man bedenkt, dass wir sechs Spieler aus dem jungen Jahrgang auf dem Platz hatten, war das von den Jungs wirklich sehr ordentlich“, wusste Laping die Leistung seiner jungen Garde zu würdigen.



Quelle: Die Rheinpfalz 18.09.2018
 

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Mit einem wunderschönen Lupfer den Keeper düpiert
FUSSBALL: Beim 4:2-Auswärtssieg der FCK-A-Junioren über den FSV Frankfurt avanciert Joker Daniel Blum zum Matchwinner
VON MAXIMILIAN JÜLG

Aufgrund einer starken Schlussoffensive kam die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim Schlusslicht FSV Frankfurt zu einem verdienten 4:2 (0:1)-Auswärtserfolg. Spieler der Partie war der eingewechselte Stürmer Daniel Blum, der seiner Mannschaft mit einem späten Doppelpack den dritten Saisonsieg bescherte.
„Daniel hat sich heute für seinen tollen Einsatz belohnt. Er ist ein Torjäger, der immer unheimlich viel ackert und einen hohen Aufwand betreibt. Umso mehr freut es mich, dass er uns mit zwei sensationellen Toren zum Sieg geschossen hat“, erklärte nach der Partie FCK-U19-Trainer Marco Laping, dessen Mannschaft nach diesem Erfolg auf den sechsten Tabellenplatz kletterte.Gegen den noch punktlosen FSV Frankfurt sahen die Zuschauer von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, das fußballerisch zunächst kaum Glanzpunkte bot. Dies lag aber auch daran, dass der tiefe und unebene Platz in einem arg schlechten Zustand war. Wie schon zuletzt gegen Ingolstadt (Verletzung Leon Hotopp) hatten die Kaiserslauterer auch in Frankfurt nach einer Viertelstunde den ersten Ausfall zu beklagen. Leistungsträger Anas Bakhat verletzte sich bereits beim Aufwärmen an den Adduktoren, versuchte sich trotzdem in der Startelf – musste aber nach 15 Minuten durch Tom Fladung ersetzt werden. Wenig später erzielten die Gastgeber die 1:0-Führung durch Muhammed Yasar (22.). Vorausgegangen war ein kapitaler Schnitzer des FCK-Keepers Lorenz Otto, der den haltbaren Schuss eines FSV-Akteurs durch die Hände flutschen ließ. Bis zur Pause brachte Kaiserslautern nur einen halbherzigen Abschluss von Phinees Bonianga zustande.
Laping, der sein Team in der Halbzeit auf eine Dreierkette umstellte, sah nach dem Wechsel einen besseren Auftritt seiner Schützlinge. „Ich habe den Jungs in der Pause noch einmal klargemacht, dass wir hier nur etwas mitnehmen können, wenn wir mit der nötigen Mentalität aus der Kabine kommen“, so Laping. Mitten in der Drangphase des FCK erzielten die Platzherren aber noch das 2:0 durch Filip Pandza (64.).

In der Folgezeit warfen die Kaiserslauterer mit den Einwechselungen von Fritz Reisinger, Reda Chkifa und Daniel Blum alles nach vorne. Als dann Cem Barlik in der 77. Minute eiskalt zum 1:2 einnetzte, ging ein erkennbarer Ruck durch das Team der Betzenberger. Nur 60 Sekunden später markierte Kevin Klein nach einer Ecke den 2:2-Ausgleich (78.). Doch damit nicht genug: In der 80. Minute erzielte Daniel Blum auf Vorlage von Reda Chkifa die erstmalige Führung der Roten Teufel. Bei diesem Treffer nahm Blum die Flanke seines Mitspielers gekonnt mit der Brust an und schoss die Kugel anschließend sehenswert ins lange Eck.

Um ein Haar wäre der FSV bei der nächsten Aktion noch zum Ausgleich gekommen, doch Maurice Neukirch wusste dies mit einer tollen Rettungstat zu verhindern. Für den letzten Höhepunkt einer fulminanten Schlussphase sorgte erneut Blum, der an der Mittellinie den Ball eroberte, mit großen Schritten auf FSV-Torwart Paul Harbrecht zulief und diesen mit einem wunderschönen Lupfer zum 4:2-Endstand düpierte.

„Wir haben jetzt nach sechs Spielen starke elf Punkte auf dem Konto. Aber auf keinen Fall dürfen wir blauäugig werden. Unsere Leistungen sind zurzeit ordentlich, aber nicht gut. Es wird auf Dauer extrem schwer sein, unsere verletzten Eckpfeiler Leon Hotopp, Anil Gözütok und Anas Bakhat zu ersetzen. Die Jungjahrgang-Spieler müssen im Moment in die Bresche springen, sind aber verständlicherweise noch etwas unerfahren. Da fehlt uns in einigen Phasen die nötige Aggressivität und Körperlichkeit“, wies Laping nach Spielende noch einmal auf die prekäre Personalsituation seines Teams hin.



Quelle: Die Rheinpfalz 25.09.2018
 

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Rote Teufel im Kraichgau zu Gast
FUSSBALL: U19 des FCK im Bundesliga-Duell bei TSG Hoffenheim gefordert
von Maximilian Jülg


Am heutigen Freitag gastiert die U19 des 1. FC Kaiserslautern beim Tabellennachbarn TSG 1899 Hoffenheim (Anpfiff 19 Uhr). Die Lauterer landeten zuletzt einen späten 4:2-Auswärtserfolg beim FSV Frankfurt und stehen in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest mit elf Punkten auf dem sechsten Platz.
Die TSG feierte zuletzt einen 5:1-Kantersieg gegen den 1. FC Heidenheim und rangiert mit einem Zähler weniger auf Platz sieben. Trotzdem bekräftigt FCK-Trainer Marco Laping, dass es zur vermessen sei, von einem Duell auf Augenhöhe zu sprechen: „Hoffenheim ist eine absolute Top-Mannschaft, die am Saisonende mit Sicherheit einen Platz unter den ersten Drei einnehmen wird. 1899 hat zwar zu Rundenstart nicht so gepunktet wie erwartet, sie haben ihre Qualitäten aber zuletzt gegen Heidenheim eindeutig unter Beweis gestellt.“Angesichts der dünnen Personaldecke käme ein Lauterer Erfolg in Sinsheim wohl noch überraschender. Mit Anas Bakhat, Leon Hotopp und Anil Gözütok fallen drei Stammkräfte definitiv aus. Hinter einem Einsatz von Linksverteidiger Tuure Mäntynen steht noch ein dickes Fragezeichen. Er hatte unter der Woche wieder das Training aufgenommen, war aber zuvor 14 Tage verletzungsbedingt komplett außen vor. Nicht nur deshalb sagt Laping: „Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel, wollen aber trotzdem mutig nach vorne spielen und unsere Chancen nutzen.“
„Wir haben nichts zu verlieren“, erklärte der Coach, der sich bezüglich seiner Formation noch nicht festlegen wollte. „Wir spielen zurzeit mit sehr vielen jungen Spielern, die diese hohe Belastung nicht gewohnt sind. Deswegen warten wir das Abschlusstraining ab und entscheiden erst dann, wer aufläuft und wer eine Pause bekommt.“ Gute Chancen auf einen Platz in der Startelf hat Tom Fladung, der vergangene Woche den verletzten Anas Bakhat ersetzte und seine Sache im Mittelfeld sehr gut machte.

Quelle: Die Rheinpfalz 28.09.2018
 

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Ein Spiel auf Augenhöhe
Fussball: U19 des 1. FC Kaiserslautern empfängt den Sportclub Freiburg – Hotopp ist zurück, Gözütok auf dem Weg der Besserung
Von Maximilian Jülg


Am Sonntag empfängt die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern den Sportclub Freiburg. Anpfiff ist um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel. In der U19-Bundesliga Süd/Südwest stehen die Lauterer zurzeit auf dem sechsten Tabellenplatz.
Vor der zweiwöchigen Länderspielpause konnte die Mannschaft von FCK-Trainer Marco Laping einen verdienten Punktgewinn bei der TSG Hoffenheim (1:1) landen – und blieb damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Der kommende Gegner war zuletzt ebenfalls gut in Form und feierte Siege gegen den FSV Frankfurt (2:1) und beim FC Ingolstadt (2:0). Durch diese Erfolge kletterten die Breisgauer in der Tabelle auf den zehnten Rang.Von einer Favoritenrolle will Laping angesichts der komfortablen Tabellensituation trotzdem nichts wissen: „Wir haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf Freiburg. Hinzu kommt, dass der SC auch dieses Jahr wieder viel Qualität in seinem Kader hat – und sich gegen Transferende mit den Schweizern Andre Barbosa und Matteo Di Giusto nochmal gut verstärkt hat. Ich denke, wir können ein Spiel auf Augenhöhe erwarten.“
Da viele Spieler des Jungjahrgangs vergangene Woche beim Länderpokal im Einsatz waren und mit Tuure Mäntynen (Finnland) und Dylan Kuete (Luxemburg) zwei Spieler für ihre Nationalmannschaften spielten, konnte Laping nur mit einem kleinen Kader trainieren. „Am Ende sind natürlich nicht mehr so viele Jungs übrig geblieben. Deswegen haben wir den verbliebenen Spielern auch mal einige Tage freigegeben“, so Laping.

Am letzten Wochenende bestritt die U19 dennoch ein Testspiel gegen den Regionalligisten VfR Wormatia Worms, das die Lauterer nach starker erster Halbzeit souverän mit 5:0 für sich entschieden. Torschützen waren Daniel Blum (2), Cem Barlik, Lukas Lazar und Elias Ludwig. „Die Jungs haben echt einen guten Fußball gespielt und den Test sehr ernst genommen. Mit der Leistung war ich besonders im ersten Abschnitt absolut zufrieden“, erklärte Laping, der die Begegnung angesichts des Klassenunterschieds richtig einzuordnen wusste.

Personell kann Kaiserslautern am Sonntag wieder auf seinen genesenen Kapitän Leon Hotopp zählen. Der Einsatz von Edeltechniker Anas Bakhat steht dagegen noch in den Sternen. Letzterer konnte nach seiner Verletzung noch nicht trainieren und wird am Wochenende mit Sicherheit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Beim langzeitverletzten Anil Gözütok gibt es allerdings gute Neuigkeiten. Nach seiner Schultereckgelenkssprengung ist er auf dem Weg der Besserung – und wenn nichts dazwischen kommt, soll er in 14 Tagen wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen.



Quelle: Die Rheinpfalz 18.10.2018
 

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FCK-U19 unterliegt Freiburg. Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte musste die U19 des 1. FC Kaiserslautern eine verdiente 1:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den SC Freiburg hinnehmen. Matteo Di Giusto brachte die Gäste in der 19. Minute mit 1:0 in Front. In Durchgang zwei kamen die Roten Teufel durch Kapitän Leon Hotopp zum Ausgleich (59.), ehe Kevin Schade die Breisgauer nach toller Einzelaktion erneut in Führung schoss (76.). Den 3:1-Endstand besorgte SC-Stürmer Lucas Hermes per Foulelfmeter (85.). Für die Lauterer war es die zweite Saisonniederlage in der laufenden Bundesliga-Saison.ülg

Quelle: Die Rheinpfalz 22.10.2018
 

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Rote Teufel verschlafen erste Halbzeit
Fussball: FCK-A-Jugend kassiert 1:3-Heimniederlage gegen Sportclub Freiburg – Keeper Lorenz Otto verletzt sich früh
VON MAXIMILIAN JÜLG


Trotz einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei kassierte die U19 des 1. FC Kaiserslautern am Ende eine verdiente 1:3 (0:1)-Heimpleite gegen den SC Freiburg. Durch ihre zweite Saisonniederlage rutschten die Lauterer in der Tabelle der Junioren Bundesliga Süd/Südwest auf den zehnten Platz ab. FCK-Trainer Marco Laping sprach nach der Partie von einem indiskutablem Auftritt seiner Mannschaft in Halbzeit eins.
„Wir haben im ersten Durchgang mal wieder jegliche Aggressivität und Präsenz vermissen lassen. Wir müssen anerkennen, dass uns dazu im Moment auch einfach die Typen fehlen. Es kann nicht sein, dass ich in jeder Pause eine Kabinenpredigt halten muss, damit die Jungs Gas geben. Ich erwarte, dass sie in Zukunft auch Eigeninitiative ergreifen wenn es nicht so läuft“, erklärte Laping.Bereits mit Anpfiff wurde deutlich, dass sich die Gäste aus Freiburg einiges vorgenommen hatten. Sie zwangen die Lauterer durch aggressives Pressing immer wieder zu Abspielfehlern und erarbeiteten sich gute Abschlussmöglichkeiten. Die erste Gelegenheit hatte der SCF nach zwölf Minuten durch Stürmer Lucas Hermes. Vorausgegangen war die klasse Vorarbeit des agilen Kevin Schade, der sich an der Außenlinie robust gegen FCK-Kapitän Leon Hotopp durchgesetzt hatte. Im Anschluss legte er die Kugel zurück auf Hermes, dessen Abschluss Lautern-Torwart Lorenz Otto über die Latte lenkte.
Nur sechs Minuten später belohnten sich die Gäste für ihre schwungvolle Anfangsphase. Schade hatte im Mittelfeld einmal mehr zu viel Platz und spielte das Leder genau in den Lauf des gestarteten Matteo Di Giusto. Letzterer umkurvte den zunächst etwas zögernden Lorenz Otto und vollendete zur verdienten 1:0-Führung (19. Minute). Nachdem Di Giusto in der 25. Minute um Haaresbreite auf 2:0 erhöht hätte, musste FCK-Schlussmann Otto verletzt vom Feld (26.).

Er verletzte sich bereits nach wenigen Minuten bei einem Pressschlag am Zeh und wurde durch Tizian Christ ersetzt, der nur 60 Sekunden nach seiner Einwechslung beim Schuss von Schade zur Stelle war (27.). Die Offensive der Roten Teufel trat erstmals kurz vor dem Seitenwechsel in Erscheinung. Flügelspieler Phinees Bonianga tankte sich über links durch, fand aber bei seiner anschließenden Hereingabe keinen Abnehmer. Mit dem Pausenpfiff war es dann noch mal FCK-Akteur Daniel Blum, der den ersten Torschuss des Gastgebers abgab (45.).

Im zweiten Durchgang brachte Laping den wiedergenesenen Anas Bakhat für Blum. Mit diesem Wechsel und der Systemumstellung auf 4-1-4-1 zeigte sich Kaiserslautern fortan präsenter und aggressiver. Die ersten gefährlichen Annäherungen in Richtung Gästegehäuse resultierten aus den Abschlüssen von Elias Ludwig (47.) und Dylan Kuete (49.). Der couragierte Auftritt im zweiten Abschnitt wurde in der 59. Minute belohnt: Bakhat brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den Kopf von Hotopp, der entschlossen zum 1:1 einnetzte. Die Roten Teufel waren nun galliger in den Zweikämpfen, konnten so die Angriffe der Gäste vorübergehend unterbinden. Erst nach 70 Minuten übernahm Freiburg wieder mehr die Kontrolle.

Zunächst traf Di Giusto aus aussichtsreicher Position das Außennetz (71.), ehe der starke Falko Michel aus zentraler Position knapp das Tor verfehlte (72.). Kurz darauf köpfte Innenverteidiger Andre Barbosa nach einer Ecke ans Aluminium (73.). Der Sportclub war nun wieder am Drücker und erzielte in der 76. Minute nach überragendem Sprint von Schade die erneute Führung.

„Wir haben bei diesem Gegentor zweimal die Möglichkeit, dazwischenzufunken und mit einem taktischen Foul den Lauf des SC-Spielers zu stoppen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt gut im Spiel und bringen uns dadurch wieder selbst ins Hintertreffen“, ärgerte sich Laping über das naive Verteidigen seiner Schützlinge. Für die Entscheidung sorgte Hermes in der 85. Minute per Strafstoß.

Vorausgegangen war ein Foulspiel von FCK-Keeper Christ, das von Schiedsrichter Timo Gansloweit zurecht mit dem Elfmeterpfiff geahndet wurde. In den Schlussminuten blieben gute Möglichkeiten durch Jannis Held (89.) und Cem Barlik (90.) ungenutzt, so dass sich die Lauterer nach 90 Minuten verdient geschlagen geben mussten. „Unterm Strich bleibt heute vielleicht die Erkenntnis, dass Freiburg auch einfach nicht unsere Kragenweite ist. Unser Maßstab bleiben wohl andere Gegner“, so Laping.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Otto (26. Christ) - Held, Klein, Hotopp, Mäntynen - Fesser (33. Ludwig), Schröder, Kuete, Bonianga (77. Fladung) - Blum (46. Bakhat), Barlik
SC Freiburg: Atubolu - Treu, Placzek (62. Tost), Barbosa, Fritschi - Risch, Michel (90. Ezekwem), Leopold, Schade (77. Bauer) - Di Giusto (86. Bruchmann), Hermes
Tore: 0:1 Di Giusto (19.), 1:1 Hotopp (59.), 1:2 Schade (76.), 1:3 Hermes (85. Foulelfmeter) - Gelbe Karten: Michel - Beste Spieler: Kuete, Bakhat - Schade, Michel, Tost - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Gansloweit (Dortmund).



Quelle: Die Rheinpfalz 23.10.2018
 

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Selbstkritische Spielanalyse
Fussball: FCK-U19 zu Gast in Franken
Am Sonntag (11 Uhr) gastiert die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim 1. FC Nürnberg. Aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit kassierten die Lauterer am vergangenen Spieltag eine verdiente 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg, wodurch sie in der Tabelle auf den zehnten Platz abgerutscht sind.

Der kommende Gegner legte einen schwachen Saisonstart hin und steht mit sieben Punkten weniger auf dem ersten Abstiegsplatz der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Mut machen dürfte den Franken allerdings ihr letzter Auftritt beim FSV Frankfurt (3:0), wo sie ihren ersten Saisonsieg feierten. „Der FCN hat eine gute Mannschaft, die am Ende der Spielzeit mit Sicherheit nicht auf einem Abstiegsplatz stehen wird. Dafür haben sie zu viel Qualität im Kader“, erklärte FCK-Trainer Marco Laping im Vorfeld der Begegnung.Zu Beginn der Woche wurde die schlechte erste Hälfte gegen Freiburg gemeinsam aufgearbeitet. „Die Jungs waren in der Spielanalyse sehr selbstkritisch und haben sich ihre Fehler zu Herzen genommen. Auch die Spieler sind sich bewusst darüber, dass wir in Zukunft einfach von Anpfiff weg aggressiv und entschlossen zur Sache gehen müssen“, so Laping, der optimistisch die Reise nach Nürnberg antritt: „Wir haben bisher in fast allen Auswärtsspielen eine gute Leistung abgeliefert. Die Partie in Nürnberg wird zwar für uns wichtig, aber mit Sicherheit nicht richtungsweisend. Obwohl wir in den letzten Wochen personell immer wieder auf einige Stammkräfte verzichten mussten, liegen wir punktetechnisch absolut im Soll.“
Gegen die Franken wird Kaiserslautern wieder auf die Dienste von Mittelfeldakteur Anas Bakhat zählen können. Letzterer stand gegen Freiburg nach dreiwöchiger Trainingspause erstmals wieder auf dem Platz. Auch wenn es bei ihm nur für 45 Minuten reichte, tat er dem Spiel der Betzenberger in Hälfte zwei sichtlich gut. Hinter Torwart Lorenz Otto steht nach seiner Zehenprellung noch ein Fragezeichen. Definitiv nicht dabei ist Constantin Fath, der mit einer Schambeinentzündung weiter ausfällt. ülg

Quelle: Die Rheinpfalz 26.10.2018
 

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Kapitän Leon Hotopp beweist Köpfchen
Fussball: U19 des 1. FC Kaiserslautern teilt sich die Punkte mit dem 1. FC Nürnberg – Trainer Laping lobt die Moral seiner Truppe
Von Maximilian Jülg


Nach einer turbulenten Schlussphase kam die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim 1. FC Nürnberg zu einem 2:2 (0:0)-Unentschieden. In der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest kletterten die Roten Teufel durch diesen Punktgewinn auf den neunten Platz.
FCK-Cheftrainer Marco Laping kündigte bereits vor der Reise nach Nürnberg personelle Wechsel an. So kam es nicht überraschend, dass im Vergleich zur letzten Partie gegen Freiburg (1:3) gleich fünf neue Spieler auf dem Platz standen. Maurice Schröder, Phinees Bonianga, Maximilian Fesser und Daniel Blum nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür durften Tom Fladung, Fritz Reisinger, Elias Ludwig und Anas Bakhat von Beginn an ran. Hinzu kam der Wechsel auf der Torhüterposition, wo Jonas Weyand den verletzten Lorenz Otto (Zehenprellung) vertrat.Gegen den Tabellenzwölften war Kaiserslautern bereits in der Anfangsphase gut im Spiel. Die Gäste traten präsent auf und hatten die besseren Möglichkeiten. Die erste gute Gelegenheit hatte der wiedergenesene Anas Bakhat, der aus fünf Metern nur den Pfosten traf. Auch im weiteren Verlauf gingen viele FCK-Angriffe über Bakhat, der im Mittelfeld als Dreh- und Angelpunkt agierte. Neben ihm legte auch Jungjahrgangs-Spieler Fritz Reisinger einen beherzten Auftritt hin. Um ein Haar hätte Reisinger die Lauterer Mitte der ersten Hälfte in Führung gebracht, doch sein Schuss zischte am langen Pfosten vorbei. Die einzige Chance der Nürnberger war ein Aluminiumtreffer nach einem kapitalen Fehler der Gästeabwehr.
Im zweiten Durchgang reichten den Franken zwei Standards, um die Partie auf den Kopf zu stellen. Nikolas White brachte den FCN nach 52 Minuten mit 1:0 in Front, Patrick Tekeser erhöhte zehn Minuten später auf 2:0 (62.). Doch die Betzenberger gaben sich nicht geschlagen und zeigten Moral. Der eingewechselte Maximilian Fesser sorgte für Betrieb und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bakhat sicher zum 1:2 (71.).

Die Platzherren waren im Anschluss körperlich am Limit, während die agilen Gäste einen Angriff nach dem anderen fuhren. Folgerichtig traf FCK-Kapitän Leon Hotopp in der 83. Minute zum 2:2-Ausgleich. Vorausgegangen war ein Eckball, den Hotopp mit aller Entschlossenheit in die Maschen köpfte. Hätte der in Durchgang zwei eingewechselte Daniel Blum in den Schlussminuten seine zwei hundertprozentigen Tormöglichkeiten genutzt, wär ein Sieg für die Roten Teufel möglich gewesen.

„Wir haben auch heute ein super Auswärtsspiel gemacht. Leider haben wir es nicht geschafft, im ersten Durchgang in Führung zu gehen. Hinzu kommt, dass uns ein klarer Elfmeter in Hälfte eins verweigert wurde. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben trotz des Rückstands eine tolle Moral gezeigt und uns den Punkt redlich verdient“, erklärte Laping.

Quelle: Die Rheinpfalz 30.10.2018
 

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Gözütok in den Startlöchern
Fussball: FCK-A-Jugend zu Gast beim Vorletzten SV Stuttgarter Kickers
Von Maximilian Jülg


Am Samstag gastiert die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim SV Stuttgarter Kickers. Anpfiff ist um 13 Uhr. Die Lauterer kassierten vergangene Woche beim 0:2 gegen den VfB Stuttgart die dritte Saisonniederlage. Nichtsdestotrotz war U19-Cheftrainer Marco Laping mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.
„Die Jungs haben Mentalität auf den Rasen gebracht und besonders im ersten Durchgang ein richtig gutes Spiel gemacht. Nach dem zweiten Gegentreffer konnten wir Stuttgart leider nicht mehr gefährlich werden. Trotzdem haben wir es gegen einen sehr starken Gegner über weite Strecken ordentlich gemacht.“Mit dem SV Stuttgarter Kickers wartet nun ein Team, das am letzten Spieltag beim 2:0 gegen den FSV Frankfurt seinen ersten Saisonsieg feierte. In der Tabelle rangiert es mit vier Punkten aus neun Spielen auf dem vorletzten Platz. Der FCK steht zwar nur zwei Plätze darüber, hat aber neun Punkte mehr auf dem Konto als der SVS. Mit einem Sieg in Stuttgart könnte Kaiserslautern den Abstand auf einen ernsthaften Abstiegskandidaten auf satte zwölf Zähler ausbauen. So sieht es auch Laping, der eine Partie mit Endspiel-Charakter erwartet: „Die Kickers könnten mit einem Erfolg noch einmal an einem Nicht-Abstiegsplatz schnuppern. Wir dagegen könnten uns weiter Luft verschaffen und eine große Distanz zu ihnen aufbauen. Ich denke, dass es definitiv unser Anspruch sein muss, das Spiel bei den Kickers zu gewinnen. Wir haben das bessere Team und die besseren Einzelspieler“.
Die abgelaufene Trainingswoche stimmte Laping zusätzlich optimistisch. „Die Jungs wissen, dass wir ein richtungsweisendes Spiel vor uns haben. In den Trainingseinheiten hat die Truppe top mitgezogen und einen sehr konzentrierten Eindruck gemacht. Jetzt gilt es, mit der gleichen Aggressivität ranzugehen, wie wir sie schon gegen Stuttgart an den Tag gelegt haben.“ Personell müssen die Lauterer womöglich auf den wichtigen Mittelfeldstrategen Anas Bakhat (Erkältung) verzichten. Außerdem fallen Constantin Fath und Jannis Held weiter verletzungsbedingt aus. Eine Alternative ist Anil Gözütok, der nach seiner schweren Schulterverletzung wieder in den Startlöchern steht. „Anil hat zum Teil wieder mit der Mannschaft trainiert und könnte eventuell für Samstag ein Thema sein. Trotzdem wollen wir nach seiner dreimonatigen Pause kein Risiko eingehen“, erklärte Laping.

Quelle: Die Rheinpfalz 09.11.2018
 

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FCK-U19 verliert beim Kellerkind

Von Maximilian Jülg


Stuttgart. In einer schwachen Partie musste die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beim SV Stuttgarter Kickers eine 1:2 (1:2)-Niederlage hinnehmen. Auf einem aus Sicht des FCK unbespielbaren Rasen fielen alle drei Treffer nach Standardsituationen.
FCK-U19-Cheftrainer Marco Laping hatte bereits vor der Reise zum Tabellenvorletzten von einer sehr wichtigen Partie gesprochen: „Wir können den Abstand auf die Kickers ausbauen und uns gegenüber einem direkten Abstiegskandidaten viel Luft verschaffen.“ Dieses Vorhaben setzten seine Schützlinge zu Beginn konsequent um und erzielten nach 180 Sekunden die 1:0-Führung durch Kapitän Leon Hotopp. Nach einer Ecke war der Innenverteidiger per Kopf zur Stelle.Danach sahen die Zuschauer eine Partie, bei der die fußballerische Komponente komplett außen vor blieb. Das lag aber in erster Linie daran, dass der Rasen in einem katastrophalen Zustand war. Vor zwei Wochen wurde die Partie zwischen den Kickers und dem FC Ingolstadt aus diesem Grund erst gar nicht angepfiffen. „Im Grunde hätte man auch unser Spiel heute nicht anpfeifen dürfen. Ich bin mir vorgekommen wie auf einer Kuhweide. Der Platz war so tief, dass der Ball teilweise einfach liegen geblieben ist. Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun“, war Laping empört über die Rahmenbedingungen der Junioren-Bundesliga-Begegnung.
Das einzige, was beide Mannschaften im Laufe des Spiels versuchten, war, lange Bälle zu schlagen – und zu hoffen, dass sich daraus irgendwelche Chancen ergäben.

Ein weiteres Mittel waren Standardsituationen. Aus einer erzielten die Platzherren in der 30. Minute den 1:1-Ausgleich durch Kelecti Nkem. Letzterer war es auch, der nur zwei Minuten später den 2:1-Siegtreffer für den SVS schoss. Vorausgegangen war – mal wieder – eine Standardsituation. „Es kann nicht sein, dass wir auch heute wieder zwei Gegentreffer nach einem ruhenden Ball kassieren. Wir klären in beiden Aktionen den Ball nicht ausreichend, obwohl er uns mehrere Sekunden frei vor den Füßen liegt. Das ist nicht mehr Pech, sondern einfach auch ein Stück weit fehlende Qualität“, erklärte sich Laping die zahlreichen Standardgegentore in der bisherigen Saison.

Im zweiten Durchgang kam zwar der wieder genesene Anil Gözütok ins Spiel. Doch auch der Edeltechniker konnte auf dem schweren Geläuf nicht wirklich Fuß fassen. „Mit Anas Bakhat und Kevin Klein haben uns heute zwei weitere Leistungsträger nicht zur Verfügung gestanden. Wir müssen anerkennen, dass uns ohne diese Stammspieler einfach zu viel Qualität fehlt. Die können wir mit unseren Mitteln in dieser Liga nicht auffangen“, redete Laping nach dem Abpfiff Tacheles.

Quelle: Die Rheinpfalz 012.11.2018
 

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„Am Ende haben uns einfach die Punkte gefehlt“
Fussball: U19 des 1. FC Kaiserslautern ist nach fünf sieglosen Spielen auf Rang elf abgerutscht – Nach guter Trainingswoche wartet Augsburg
Von Maximilian Jülg


Der Tabellenfünfte FC Augsburg ist am Samstag zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern. Anstoß für das Spiel der U19-Bundesliga Süd/Südwest ist um 10.30 Uhr im Sportpark Rote Teufel. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen, darunter drei Niederlagen, wurden die Lauterer in der Tabelle auf den elften Platz durchgereicht.
Der Abstand auf die Abstiegsränge beträgt mittlerweile nur noch fünf Punkte. Trotz der Ergebniskrise weiß FCK-Trainer Marco Laping die Situation einzuordnen: „Bis auf die letzte Niederlage bei den Stuttgarter Kickers waren unsere Auftritte nicht schlecht. Die Jungs haben sowohl gegen Stuttgart als auch in Nürnberg eine ordentliche Leistung gezeigt. Am Ende haben uns da einfach die Punkte gefehlt.“ Angesichts der angespannten Personalsituation kam die zweiwöchige Länderspielpause zur rechten Zeit. „Die Spieler haben letzte Woche ein bisschen Zeit gehabt, um den Kopf freizukriegen und den Druck etwas abfallen zu lassen. Das war mit Sicherheit wichtig“, so Laping. Doch wie schon in den vergangenen Monaten werden auch gegen Augsburg einige Leistungsträger nicht dabei sein. Die Einsätze von Anas Bakhat (Erkältung) und Kapitän Leon Hotopp (Mittelohrentzündung) stehen auf der Kippe. Jannis Held, Kevin Klein und Constantin Fath fallen verletzungsbedingt aus. So bleibt Laping keine andere Wahl, als auch am Samstag wieder viele Akteure des Jungjahrgangs auf den Platz zu schicken.
„Uns fehlen zurzeit ganz wichtige Spieler, die durch ihre Erfahrung und Qualität nicht zu ersetzen sind. Trotzdem erkennen wir, dass auch die Spieler des jungen Jahrgangs durch ihre vielen Einsätze eine positive Entwicklung nehmen. Ob es auch ausreicht, um Augsburg ein Bein zu stellen, wird sich am Wochenende zeigen“, erklärte Laping, der mit seiner Mannschaft eine „top Trainingswoche“ hinter sich hat. „Die Jungs waren im Training sehr aggressiv und lauffreudig. Außerdem hat das Team beim 3:1-Testspielsieg gegen Oberligist Arminia Ludwigshafen einen super Eindruck hinterlassen. Wir sind auf einem guten Weg.“

Dass die kommende Aufgabe keine leichte wird, bekamen die Roten Teufel bereits Anfang September zu spüren. Da unterlagen sie in der ersten Runde des DFB-Pokals dem FC Augsburg hochverdient mit 1:4. „Der FCA hat eine extrem starke Truppe, die mit Maurice Malone und Simon Asta zwei Ausnahmekönner in ihren Reihen hat. Beide sind schon ganz nah dran am Profikader und eine Herausforderung für uns“, sagte Laping, der die Stärken des Gegners kennt.

Quelle: Die Rheinpfalz 23.11.2018
 

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Laping-Elf startet heute.

Im ersten Spiel nach der Winterpause empfangen die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern heute (12.30 Uhr, Sportpark Rote Teufel) Eintracht Frankfurt.
FCK-Trainer Marco Laping zeigte sich mit der dreiwöchigen Vorbereitung seiner Mannschaft sehr zufrieden und freut sich auf das Derby:
„Die Jungs haben prima gearbeitet und den Grundstein für eine positive zweite Saisonhälfte gelegt. Unser Ziel ist es,
den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen.“ülg

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 28 Samstag, den 2. Februar 2019
 

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Gut spielen reicht nicht
FUSSBALL: U19 des 1. FC Kaiserslautern unterliegt beim FSV Mainz 05 mit 0:1
VON MICHAEL WIlKENING


Mainz. Für die Bundesliga-U19 des 1. FC Kaiserslautern reichte eine gute Leistung nicht aus, um gestern im Rheinland-Pfalz-Derby beim FSV Mainz 05 zu bestehen. Die Mannschaft von Marco Laping verlor die Partie nach 90 interessanten Minuten 0:1 (0:1), obwohl sie nicht die schlechtere Mannschaft war. Allerdings haperte es an der Durchschlagskraft.
„Wir haben ganz viele Spieler, die den Ball in den Fuß haben und miteinander kombinieren wollen“, erklärte Laping nach der Niederlage. Dem FCK fehlten gestern Akteure, die geradlinig in Richtung gegnerisches Tor unterwegs sind. „Das ist unser Problem ganz grundsätzlich“, sagte der Lauterer Coach. Weil die Talente, die gestern in schwarzen Trikots antraten, die Räume in Tornähe nicht konsequent genug besetzten, waren sie über weite Strecken der Partie zwar überlegen, schafften es aber vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr, sich klare Chancen zu erspielen.Das hatte freilich auch etwas mit der gut organisierten Defensive der Mainzer zu tun, die in der Bundesliga Süd/Südwest erst zwölf Gegentreffer hinnehmen mussten – und damit die beste Abwehr der Liga stellen. „Wir haben gut und clever verteidigt“, sagte 05-Coach Bo Svensson. Nach dem Seitenwechsel stellte der einstige Bundesliga-Profi seine Defensive von einer Vierer- auf eine Dreierkette um, machte damit das Zentrum noch schwerer durchdringbar. So verteidigten die „Nullfünfer“ die Führung.
Selbst kamen die Rheinhessen kaum noch gefährlich vor das Tor des FCK, doch mit dem 1:0 im Rücken galt der Sicherung des eigenen Strafraums das größere Augenmerk. Letztlich genügte das, um drei Punkte unter Dach und Fach zu bekommen.

„Wir waren spielerisch klar die bessere Mannschaft“, sagte Laping nach dem Spiel trotzig. „Ich habe meinen Jungs gesagt, dass sie eine richtig gute Leistung gezeigt haben“, fügte der Coach der Lauterer an. Vor allem in den ersten 25 Minuten machte der FCK einen formidablen Eindruck, verpasste es in der Frühphase der Partie aber, sich selbst zu belohnen. Zunächst schoss Phinees Bonianga aus 16 Metern knapp vorbei (7.), kurz darauf wurde ein Schuss von Anas Bakhat in letzter Sekunde abgeblockt – schöne Spielzüge brachten deshalb nichts ein. Kurz vor der Pause hatte Anil Gözütok eine große Chance, sein Schuss wurde aber zu einer Beute von FSV-Keeper Marius Liesegang.

Die Mainzer waren zielstrebiger und hatten in Lars Oster den gefährlichsten Angreifer in ihren Reihen. Der Mittelstürmer scheiterte in der 28. Minute zunächst frei stehend vor dem Tor, war zwei Minuten später aber zur Stelle und vollendete einen schönen Spielzug der Mainzer zum 1:0 (30.). Ein paar Momente der Unachtsamkeit sorgten für die Niederlage der Lauterer, die in der zweiten Halbzeit mutig nach vorne spielten, sich aber keine großen Chancen zum 1:1 mehr herausspielen konnten.
So spielten sie
FSV Mainz 05: Liesegang - Jung (46. Ljuca), Müller, Gans, Haritonov - Onangolo, Tauer, Jakobi - Fuchs (46. Nebel), Oster (86. Kersthold), Schönfelder (75. Ischdonat)
1. FC Kaiserslautern: Otto - Klein, Kajinic (78. Fladung), Hotopp - Held, Nsidjine, Gözütok, Mäntynen - Bonianga (72. Fesser), Blum (57. Yildiz), Bakhat
Tor: 1:0 Oster (30.) - Gelbe Karten: Jung, Ljuca, Schönfelder, Jakobi, Haritonov - Fladung, Yildiz - Beste Spieler: Oster, Gans - Bakhat, Nsidjine, Gözütok - Zuschauer: 250 - Schiedsrichter: Marx (Brühl).

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Quelle: Die Rheinpfalz 11.02.2019
 

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