U19 Rheinpfalz-News (früher A-Jugend)

playerred

Well-Known Member
Das war zu wenig

Carl Zeiss Jena besiegt im Halbfinale des DFB-Junioren-Pokals die U19 des 1. FC Kaiserslautern mit 2:1. FCK-Coach Metz hadert vor allem mit den letzten 30 Minuten.

Von Sebastian Funda

Bereits nach vier Minuten lag der Ball das erste Mal im Tor der U19 des 1. FC Kaiserslautern. Jenas Maximilian Weiß setzte sich vor dem Strafraum durch und schoss flach neben den langen Pfosten ein. Zwei Minuten zuvor hatten die Pfälzer nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld die Chance zur Führung, doch sprangen Valdrin Mustafa und Nicklas Shipnoski am rechten Pfosten vorbei. Beide Mannschaften kämpften auf dem tiefen Geläuf mit hohem Tempo um den Ball, ehe sich Weiß auf dem Flügel durchsetzen konnte, in das Zentrum flankte, wo Atnan Veseli über das Tor schoss.


Dies sollte jedoch die letzte Chance der Gastgeber bis kurz vor dem Pausenpfiff bleiben, als FCK-Schlussmann Lennart Grill nach einem Freistoß Probleme hatte, den Ball festzuhalten. Seine Mannschaft bestimmte ab der 20. Minute das Spiel und schnürte Jena vor dem eigenen Strafraum ein. Nach Flanke von Lars Oeßwein scheiterte Shipnoski an Torhüter Lukas Sedlak (22.) und auch der Distanzschuss von Flavius Botiseriu (42.) verpasste sein Ziel nur knapp.

Der überfällige Ausgleich fiel dann kurz nach der Halbzeit. Sedlak konnte in der 48. Minute einen Schuss nicht festhalten, sodass Mustafa zur Stelle war und den Ball über die Linie schob. Es folgte Chance auf Chance für den FCK, doch fehlten David Tomic und dem eingewechselten Iosif Maroudis Geduld und Präzision bei ihren Möglichkeiten zur Führung (54., 55., 57.).

„Wir waren 60 Minuten eigentlich auch das bessere Team, hatten die besseren Chancen und hätten das Ding klar machen müssen“, sagte FCK-Trainer Gunther Metz. Den plötzlichen Bruch im Spiel seiner Mannschaft konnte er sich nicht erklären: „Wir haben in der letzten halben Stunde einfach damit aufgehört und zu wenig gemacht.“ Anders Jena: Florian Dietz vergab aus kürzester Distanz (62.), ehe Luis Allmeroth einen Fehler Grills nicht in die erneute Führung der Thüringer verwertete.

Auch ein zweiter Wechsel von Gunther Metz brachte eine Viertelstunde vor dem Ende nicht den Siegeswillen zurück. Stattdessen verlor FCK-Defensivmann Ünal Altintas ein Laufduell gegen Dietz, der sieben Minuten vor dem Ende das 2:1 erzielte. Die Metz-Elf war zwar nun bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Doch es fehlte bei den Zuspielen an Präzision, sodass Jena am Ende das Ticket für das Finale in Berlin am 27. Mai zog. FCK-Trainer Metz brachte es auf den Punkt: „Das ist eine Riesenenttäuschung.“

Quelle:

Ausgabe Die Rheinpfalz - Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 12
Datum Sonntag, den 19. März 2017
[hr]
FCK-U19 testet gegen Kasachstan

Testspiel der besonderen Art:

Die von Gunther Metz trainierten U19-Junioren des 1. FC Kaiserslautern laufen heute, 18.30 Uhr, auf dem Steinbacher Rasenplatz auf – gegen die U21-Nationalauswahl der Republik Kasachstan. Hinter FC Bayern München und TSG Hoffenheim lauert die FCK-Elf um den Bischheimer Top-Spieler Nicklas Shipnoski aktuell auf Rang drei der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest – mit Titelambitionen. Die kasachische Auswahl, gespickt mit illustren Namen wie Yerkebulan Tungyshbayev oder Temirlan Elmurzayev, ist die Nummer 94 der Fifa-Weltrangliste. Bis auf einen Akteur, Verteidiger Robert Berger (Drittligist FSV Zwickau), kicken alle Kaderspieler in der heimischen Premier League. Zustande kam der Kontakt mit TuS Steinbach über Dirk Walter, den Organisatorischen Leiter des Kaiserslauterer Nachwuchsleistungszentrums, der die Anlage in Steinbach aus seiner Aktivenzeit kennt.ppp

Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 70
Datum Donnerstag, den 23. März 2017
 

Pfalzadler

Well-Known Member
[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Von wegen Fußballzwerg[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Blickpunkt: U21-Nationalmannschaft aus Kasachstan zu Gast bei der U19 des 1. FC Kaiserslautern – FCK siegt 3:2[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Die Republik Kasachstan ist auf der Landkarte achtmal größer als Deutschland – und dennoch ein Fußballzwerg. Rang 94 in der Fifa-Weltrangliste, mit der Premjer-Liga ein Oberhaus, in dem die Klubnamen klingen wie Figuren aus einem Fantasystreifen. Aber kicken können die Kasachen: Ihr U21-Nationalteam präsentierte sich beim 2:3 (1:2) gegen die U19 des 1. FC Kaiserslautern in Steinbach spritzig. Mit Ivan Sachanenko lief sogar ein Saarländer auf.[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Didar Zakirov ballt krampfartig die Fäuste und setzt eine verbissene Miene auf. Pusch. Der Torhüter im hellblauen Trikot schreit derb in die kalte Abendluft. Auf Russisch. „Davay, davay, belyy!“ – auf geht’s, ihr Weißen. Zakirov feuert an. Während 25 Meter Luftlinie neben dem Kasachen Uwe Stöver leicht genervt die Augen verdreht. Norbert Meier, eingepackt in eine dicke Winterjacke, Wasserglas vor der Brust, stiert kritisch-ernst durch seine Hornbrille. Patzer, ganz klar. Der Sportliche Leiter und der Chefcoach des 1. FC Kaiserslautern wissen das. Innenverteidiger Ünal Altintas hatte sich bei einem langen Schlag ordentlich verschätzt, Maxim Fedin war gerannt und hatte ins lange Eck (21.) geschlenzt. 0:1. Die U21 Kasachstans feierte das. Überschwänglich. „Wir haben heute fünf Tore gesehen. Klar, die Gegentreffer sind immer vermeidbar. Aber es war ein gutes Spiel, in dem beide viel investiert haben. Mit hohem Tempo“, erklärt Gunther Metz, Trainer der U19 des FCK, später. Meier, angesprochen auf ein kurzes Wort zum Nachwuchs, kneift. „Bin heute privat hier“, grummelt er knapp und verschwindet.[/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Für Kasachstan war es die letzte Ölung vor dem EM-Qualifikations-Spiel in Luxemburg in vier Tagen, für Metz’ Lauterer einfach ein Test. Nicht mehr, nicht weniger. Der Dritte der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest wollte im Modus bleiben. Nicklas Shipnoski, frisch gebackener Abiturient des Kaiserslauterer Heinrich-Heine-Gymnasiums aus Bischheim, wurde abgestellt für die Profis. Die Goalgetter Valdrin Mustafa (12 Treffer) und David Tomic (8) fehlten. Zeit für die Reservisten. „Wir wollten heute auch denen, die sonst nicht so spielen, Eindrücke geben auf einem guten Niveau“, sagt Gunter Metz.[/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]3:2 siegte seine Elf. Johannes Lang hatte einen krassen Zakirov-Fauxpas zum 1:1 genutzt (40.), Kevin Coleman eine unfreiwillige Kopfballvorlage der Kasachen zum 2:1 (45.) eingeschoben. Eine Partie der dicken Abwehr-Klöpse. Das „goldene Tor“ markierte per langem Bein dann Antonio Jonjic (61.) – nachdem Joker Oralkhan Omirtayev klasse zum 2:2 eingesprungen war (52.). Die Steinbacher Organisatoren hatten übrigens auf einen Stadionsprecher verzichtet. Sie wussten, warum. Außen munkelte man, niemand habe sich getraut, den 21-Mann-Kader der Gäste aufzurufen. Zhalmukan, Lyukhai, Abilgazy, Elmurzayev, Zainetdinov. Und so weiter.[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Der arme kasachische Kameramann. 90 Minuten fror er auf dem wackeligen Sportheimdach. Einsam und alleine, dem eisigen Wind hilflos ausgeliefert. Gerade packt er sein Equipment zusammen, als Ivan Sachanenko sein durchschwitztes Trikot auszieht und schwer atmet. „Wenn wir unsere Chancen verwertet hätten, hätten wir heute locker gewonnen. Wir mussten viele lange Bälle schlagen“, bedauert der 19-jährige Deutsch-Kasache aus Neunkirchen, Stammverteidiger des 1. FC Saarbrücken in der Regionalliga. Eigentlich will er ja regulär für den Fußballzwerg auflaufen. Wenn das so einfach wäre. „Dann dürfte ich nur den einen Pass haben. Entweder ganz oder gar nicht. Das muss ich jetzt mit meinem Berater klären.“ Vor zwei Jahren war der 1,94-Meter-Hüne schon zweimal für die U21 angetreten. Das Talent stimmt offensichtlich. Aktuell ist Sachanenko ein bisschen ratlos. Am Donnerstag lieferte er auf jeden Fall eine grundsolide Leistung. Wie auch die U19 der Roten Teufel.[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]So spielten sie[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif]1. FC Kaiserslautern U19: Neumann (79. Schellenberg) - Anton (46. Artemov), Altintas (46. Jensen), Lang, Oeßwein (61. Geißler) - Maroudis (46. Koch), Will, Jonjic - Coleman, Müsel, Andric[/font]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Tore: 0:1 Fedin (21.), 1:1 Lang (40.), 2:1 Coleman (45.), 2:2 Omirtayev (52.), 3:2 Jonjic (61.) [/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Gelbe Karten: Omirtayev, Sachanenko [/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Beste Spieler: Müsel, Coleman - Sachanenko, Fedin [/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Zuschauer: 130 [/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Schiedsrichter: Simon (Wöllstein). [/font][/font][/font][/size]

[font=Arial, Helvetica, sans-serif][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=small][font=Arial, Helvetica, sans-serif]Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung [/font][/font][/font][/size][/font][/size]
 

playerred

Well-Known Member
Rote Teufel wollen oben dranbleiben

U19 des 1. FC Kaiserslautern könnte mit einem Sieg über Ingolstadt Tabellenführer Bayern München unter Druck setzen

Für die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern steht am Samstag in der U19-Bundesliga Süd/Südwest die Partie gegen den FC Ingolstadt auf dem Programm (Anstoß 11 Uhr, Sportpark Rote Teufel). Es ist das erste Pflichtspiel der Pfälzer nach dem bitteren Aus im DFB-Junioren Pokal-Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena (1:2).
„Diese Niederlage hat uns natürlich ein paar Tage beschäftigt – und die Stimmung getrübt. Wir hätten etwas ganz Großes erreichen können, aber uns haben an diesem Tag einfach ein paar Prozent gefehlt“, erklärte FCK-Cheftrainer Gunther Metz, der den Blick trotzdem schon wieder entschlossen nach vorne richtet: „Wir haben in dieser Spielzeit noch fünf interessante Begegnungen vor uns und sind dazu noch in einer komfortablen Ausgangsposition. Jetzt wollen wir bestätigen, dass wir in der Tabelle bis zum Schluss oben dranbleiben können.“Gegen den nächsten Gegner haben die Lauterer ohnehin noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde verloren sie beim FC Ingolstadt verdient mit 0:2. „Der FCI ist ein kompaktes Team, das mit vielen langen Bällen operiert. So versuchen sie, ihre großen Stürmer in Szene zu setzen. Darauf müssen wir gefasst sein“, weiß Metz um die Spielweise des akut abstiegsbedrohten Tabellenzwölften.

Wie man die Schanzer schlagen kann, bewies der FCK unlängst im Viertelfinale des Vereinspokals, als er durch einen 4:2-Sieg in Ingolstadt die nächste Runde erreichte. In der Junioren-Bundesliga hat Ligaprimus Bayern München derzeit nur drei Punkte Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Kaiserslautern. Mit einem möglichen Erfolg am Samstag könnten die Metz-Schützlinge den Spitzenreiter also gehörig unter Druck setzen, bevor dieser am Tag darauf den FC Augsburg erwartet. Personell können die Lauterer am Wochenende auf alle Mann zurückgreifen. ülg

Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 77
Datum Freitag, den 31. März 2017
 

Pfalzadler

Well-Known Member
Verdienter Sieg für FCK-Junioren

Durch einen 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt festigte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern ihren zweiten Tabellenplatz in der U19-Bundesliga Süd/Südwest. David Tomic schoss den FCK 1:0 in Führung (4.). Im zweiten Durchgang traf Nick Reinauer zunächst per Kopf zum 1:1-Ausgleich (53.). Nur 120 Sekunden später war es Kapitän Nicklas Shipnoski, der die Lauterer erneut in Front brachte (55.). Wiederum Tomic erzielte in der 83. Minute den 3:1-Endstand.

Rheinpfalz am Sonntag
 

playerred

Well-Known Member
Rote Teufel überzeugen erst in Halbzeit zwei

FCK-A-Junioren schlagen den FC Ingolstadt verdient mit 3:1 – David Tomic erzielt Doppelpack

VON MAXIMILIAN JÜLG

Durch einen umkämpften 3:1 (1:0)-Heimsieg über den FC Ingolstadt festigte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern ihren zweiten Tabellenplatz in der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Chefcoach Gunther Metz sprach von einem verdienten, aber keinem glanzvollen Erfolg seiner Truppe.
„Die erste Hälfte bestand heute eigentlich nur aus Kampf und Krampf. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Nach dem Ausgleich haben die Jungs eine tolle Antwort gezeigt und sich spielerisch gesteigert. Ich denke, aufgrund der letzten 20 bis 30 Minuten war der Sieg für uns verdient“, so Metz.Bereits vor der Partie machte der Trainer deutlich, dass er mit seinen Jungs unbedingt den Kontakt zur Tabellenspitze halten möchte. Dieses Vorhaben setzten seine Schützlinge bereits nach vier Minuten in die Tat um. Der aufgerückte Innenverteidiger Ünal Altintas verlängerte das Leder per Kopf in den Lauf von David Tomic, der frei vor Gästekeeper Florian Rauh souverän zum 1:0 einnetzte. Trotz der schnellen Führung gab es nach einer Viertelstunde einen Bruch im Spiel der Pfälzer. Wie Metz schon im Vorfeld angekündigt hatte, probierten sich die Schanzer meist mit langen, hohen Bällen. Da in einigen Situationen die Staffelung in der Lauterer Abwehr nicht passte, sorgte diese Spielweise der Gäste immer wieder für Abstimmungsprobleme. So auch bei einer Ecke in der neunten Minute, als Gabriel Weiß im Strafraum des FCK frei zum Abschluss kam. Aber auch auf der Gegenseite blieben Standards ein probates Mittel. Sowohl Altintas (15. Minute) als auch Luca Jensen (23.) verfehlten ihr Ziel nur um Haaresbreite.

Nach einer schwachen ersten Hälfte agierten beide Teams in Durchgang zwei schwungvoller. Den Anfang machten die Ingolstädter, die in der 53. Minute durch Nick Reinauer zum umjubelten Ausgleich kamen. FCI-Torschütze Nick Reinauer konnte nach einer Ecke ungedeckt aus fünf Metern einköpfen. Nur 120 Sekunden später folgte allerdings die perfekte Antwort des Zweitplatzierten: Kapitän Nicklas Shipnoski erlief einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte, zog entschlossen Richtung Gästetor – und vollstreckte unter gütiger Mithilfe des Innenpfostens zum 2:1 (55.). Diese erneute Führung gab dem Spiel der Lauterer erstmals die nötige Sicherheit und Frische. In der 59. Minute verpasste Müsel nach einem schnell vorgetragenen Konter die Vorentscheidung. Zusätzlich bewies Metz mit der Einwechslung von Flavius Botiseriu den richtigen Riecher, da letzterer auf der linken Außenbahn für mächtig Betrieb sorgte. Zunächst bediente er David Tomic, dessen Versuch im letzten Moment von einem Verteidiger gestoppt wurde (66.), und später gab Botiseriu selbst noch einen sehenswerten Distanzschuss ab, der lautstark an die Latte knallte (80.). Neun Minuten zuvor verpasste Shipnoski das 3:1, als er nach klasse Solo von Tomic die Kugel über den Kasten schoss (71.). In der 83. Minute fiel er dann aber doch noch, der Treffer zum verdienten 3:1-Endergebnis. Botiseriu, Jensen und Shipnoski kombinierten sich leichtfüßig in den Fünfmeterraum, wo Tomic den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Mit diesem Erfolg bleibt Kaiserslautern dem Tabellenführer Bayern München dicht auf den Fersen. Auch wenn der Spitzenreiter seine Partie gegen Augsburg (4:2) für sich entschied, beträgt der Vorsprung auf die Pfälzer nur drei Zähler.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Grill - Anton (64. Andric), Altintas (86. Lang), Salata, Oesswein - Jensen, Will - Shipnoski, Müsel (64. Botiseriu), Tomic - Mustafa (73. Jonjic)
FC Ingolstadt: Rauh - Vogel (46. Imsack), Gerlspeck, Reinauer, Elm - Weiß (64. Dannemann), Tobias, Schröder (83. Pöllner), Senger - Suljic (74. Kryeziu), Kogler
Tore: 1:0 Tomic (4.), 1:1 Reinauer (53.), 2:1 Shipnoski (55.), 3:1 Tomic (83.) - Gelbe Karten: Tomic, Altintas - Pöllner - Beste Spieler: Will, Tomic, Botiseriu - Tobias - Zuschauer: 125 - Schiedsrichter: Ballweg (Mannheim).

Quelle

Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 79
Datum Montag, den 3. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Schwäbisches Wochenende für FCK-Nachwuchs

U19 reist zum VfB Stuttgart, der um den Klassenerhalt kämpft, U17 empfängt VfB, den Bayern-Jäger Nummer eins

VON SEBASTIAN FUNDA

Schwäbisches Wochenende für die Nachwuchsabteilung des 1. FC Kaiserslautern. Neben der U23, die heute beim VfB Stuttgart II antritt, treffen auch die A- und B-Junioren des FCK auf den VfB Stuttgart.
Die A-Junioren müssen als Erstes ran. Vier Spiele vor Saisonende der U19-Bundesliga Süd/Südwest gastiert die Elf von Gunther Metz am Samstag um 13 Uhr beim VfB Stuttgart, der derzeit um den Klassenerhalt kämpft. Am Sonntag (13 Uhr, Sportpark Rote Teufel) folgt die U17 von Alexander Bugera mit dem Heimspiel gegen den VfB, der in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest zum Bayern-Jäger Nummer eins zählt.Vor dem Verbandspokalfinale am Mittwochabend in Alzey gegen den FSV Mainz 05 steht für Gunther Metz und seine Truppe morgen erst einmal das Pflichtprogramm gegen den VfB Stuttgart an. Die Schwaben haben in der Junioren-Bundesliga eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich, kletterten vom 15. bis 20. Spieltag vom vorletzten auf den siebten Platz, um dann nach den letzten beiden Partien wieder vor die Abstiegszone auf Rang zehn abzurutschen. Zwei Punkte trennen die Schwaben vom Rivalen Karlsruhe, der derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz steht.

Beim FCK ist die Situation hingegen eine ganz andere. Mit drei Punkten Abstand auf den FC Bayern München haben die Roten Teufel immer noch die Chance auf den Sieg der Staffel-Meisterschaft und die Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Aus dem Hinspiel dürften die Metz-Schützlinge jedoch noch gewarnt sein. Nach früher VfB-Führung drehte Iosif Maroudis erst in letzter Sekunde das Spiel in einen 2:1-FCK-Heimsieg.

„Der VfB spielt keine optimale Runde, hat jedoch nach wie vor die Spieler in seinen Reihen, die letztes Jahr in der U17 im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft standen. Das ist also immer noch eine Hausnummer und wird entsprechend ein ganz, ganz schweres Spiel“, warnt Metz vor der kommenden Aufgabe.

„Wenn uns am Samstag schon ein paar Prozentpunkte in dieser Partie fehlen, wird es sehr schwer, Punkte mit nach Hause mitzunehmen“, sagt er. Der Trainer muss auf die Leistungsträger Maroudis und wahrscheinlich auch auf Torben Müsel (Sprunggelenksverletzung) verzichten. „Wir werden dennoch alles in diese Partie reinfeuern, vor allem, da es nun so kurz vor Saisonende nicht mehr groß um die fußballerische Leistung geht, sondern vielmehr um Punkte“, sagt Metz, der dennoch „kein Gebolze“ seiner Elf sehen möchte.

Am Sonntagmittag folgt dann nach den Duellen der U19 und U23 gegen den VfB das dritte Aufeinandertreffen der Pfälzer auf die baden-württembergischen Landeshauptstädter. Für die Schützlinge von Alexander Bugera geht es nach dem Klassenerhalt nur noch um die goldene Ananas, doch hat Bugera noch einige Motivationshäppchen im Rucksack. „Wir haben mit Beginn der Rückrunde ausgegeben, dass wir 35 Punkte erreichen wollen und es für jeden weiteren Punkt eine kleine Überraschung von mir geben wird.“ Mit einem Punkt gegen den VfB könnte die erste Belohnung ausgezahlt werden. „Zudem haben wir uns zu Saisonbeginn vorgenommen, heimstärkste Mannschaft zu werden“, sagt Bugera. Die Roten Teufel haben dieses Ziel noch nicht erreicht, stehen aber vor den letzten beiden Heimspielen mit einem Punkt Vorsprung auf die Mainzer auf Platz eins der Heimtabelle.

Gegen den Tabellenzweiten erwartet der U17-Trainer ein „hochinteressantes Spiel, in dem einiges möglich sein wird. Wir haben dem VfB schon im Hinspiel einen guten Kampf geliefert, leider aber wie so oft in dieser Saison auswärts keinen Punkt geholt. Der VfB wird aber wissen, wie stark wir zu Hause sind“, erwartet der U17-Coach Vollgas-Fußball von beiden Teams. Beim Blick auf die Verletztenliste ist der Nachwuchstrainer aber froh, „dass wir in der Lage sind, nicht mehr unbedingt punkten zu müssen“. Mit Top-Scorer Luis Carl Kersthold (Knie verdreht) und Jannis Held (Muskelfaserriss) kamen gleich zwei Langzeitverletzte aus dem Sandhausenspiel. Zudem verletzte sich Ivan Delic in diesem Auswärtsspiel, wobei noch nicht klar ist, ob ebenfalls mehr als nur eine Muskelzerrung vorliegt. Krank fehlte hingegen Kevin Klein unter der Woche, sodass Bugera einmal mehr gezwungen ist, seine Abwehr größtenteils umzustellen.


Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 83
Datum Freitag, den 7. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Der Finalklassiker in Alzey

FCK-A-Junioren spielen morgen gegen Mainz um den Verbandspokal

VON SEBASTIAN FUNDA

Morgen Abend spielt der 1. FC Kaiserslautern um 19 Uhr im Wartbergstadion in Alzey einmal mehr um den A-Junioren-Verbandspokal. Gegner ist der Ligarivale FSV Mainz 05, der in der U19-Bundesliga Süd/Südwest drei Punkte hinter den Roten Teufeln Dritter ist.
FCK-Coach Gunther Metz ist sich daher sicher, dass am Ende Nuancen das Spiel entscheiden werden.Letztmals standen sich beide Rivalen vor zwei Jahren im Finale gegenüber, das die Mainzer 3:1 für sich entschieden. Damals schon mit dabei war Nicklas Shipnoski. Für den Stürmer wird es morgen das dritte Endspiel um den U19-Verbandspokal sein. Im letztjährigen Kampf um den Pokal erzielte der FCK-Torjäger in der 51. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen den FK Pirmasens. Shipnoski und sein FCK-Kollege David Tomic reisen am Freitag zur U19-Nationalmannschaft, sie sind für die Partie gegen Dänemark nominiert; Lars Oeßwein steht auf Abruf. Gegen die Mainzer traf Shipnoski zuletzt beide Male, doch fuhren die Rheinhessen im Februar einen 5:2-Auswärtserfolg, während das Hinspiel 3:1 an den FCK ging.

„Wir wissen, was uns mit Mainz am Mittwoch erwartet. Sie hatten das letzte Duell völlig zu Recht mit 5:2 gewonnen, doch hatten wir ebenso im Hinspiel eine tolle Leistung gezeigt“, erinnert sich Metz. „Ein Endspiel hat immer noch einmal einen ganz eigenen Charakter. Zudem wird in dem Derby keiner etwas herschenken wollen.“ Die Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin Ines Appelmann pfeift.

„Beide Mannschaften wollen Pokalsieger werden. Es wird daher kein großes Taktieren geben, sodass am Ende die kleinsten Nuancen das Spiel entscheiden werden“, glaubt der gebürtige Alzeyer. Eine Nuance könnte das kraftraubende Auswärtsspiel der Roten Teufel vom Samstag beim VfB Stuttgart sein.

„Wir müssen die Tage vor dem Finale komplett abwarten, wer voll einsatzfähig ist. Die 40 Minuten in Unterzahl können Spuren hinterlassen haben“, sagte Metz. „Torben Müsel könnte vielleicht wieder ein Thema am Mittwoch sein“, hofft der Lehrmeister auf den offensiven U18-Nationalspieler, der am Donnerstag zum DFB-Team nach Helmstedt reist.

„Wir haben am Mittwoch eine tolle Chance, mit nur vier Spielen etwas Großes zu erreichen. Ich hoffe, dass die Freude darauf überwiegt und meine Jungs alles in diese Partie reinfeuern werden“, erklärt Metz. So wollen sich die „Betzebuben“ auch wieder für den DFB-Pokal qualifizieren, wo vor wenigen Wochen im Halbfinale gegen Carl Zeiss Jena Endstation war.


Den Ausrutscher der Bayern nicht genutzt

FCK-A-Junioren spielen 1:1 gegen Stuttgart

VON SEBASTIAN FUNDA
 

Der 1. FC Kaiserslautern konnte am Samstag den Ausrutscher des FC Bayern München, Spitzenreiter der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest, nicht nutzen. 1:1 (1:0) trennten sich die Roten Teufel beim VfB Stuttgart trotz Chancen zum Sieg in Unterzahl. Der Abstand beträgt damit weiterhin drei Punkte auf Platz eins.
Am Freitag kam der FC Bayern München als Tabellenführer beim Tabellenvorletzten FC Ingolstadt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus, sodass die Lauterer die Chance hatten, am Samstag mit dem Primus gleichzuziehen. Doch der VfB Stuttgart zeigte sich als der erwartet schwere Gegner. „Wir haben heute die ersten 30 Minuten verpennt und viele Fehler gemacht“, war FCK-Coach Gunther Metz mit der Anfangsphase seiner Mannschaft überhaupt nicht einverstanden. „Der VfB hatte hier so viele Chancen, um bereits 3:0 zu führen, da wir einfach gar nicht auf dem Platz waren.“ Die Roten Teufel hatten Glück, nur durch den Treffer von Azad Toptik nach einer Viertelstunde 0:1 zurückzuliegen. Danach kamen die Betzebuben besser in die Partie gegen die individuell starken Stuttgarter und gestalteten das Duell ausgeglichen. „Es ging dann nach einer halben Stunde ein Ruck durch die Mannschaft“, war Metz froh, dass seine Mannschaft noch das Ruder rumreißen konnte.„Die zweite Halbzeit ging dann klar an uns – selbst in Unterzahl“, kassierte Ünal Altintas in der 50. Minute die Gelb-Rote Karte. „Das war beeindruckend, was die Jungs mit zehn Mann geleistet haben. Hinten ließen sie nichts mehr anbrennen, und vorne hatten wir Chancen zum Sieg“, entrichtete Metz ein großes Lob an seine Truppe. In der 61. Minute war der Ausgleich ein Sinnbild der Leistung der Roten Teufel. Mit viel Einsatz und Willen störte die Metz-Elf den Spielaufbau der Schwaben und erkämpfte sich durch Valdrin Mustafa das 1:1. „Am Ende hätten wir eigentlich das Spiel gewinnen müssen. Von Stuttgart kam gar nichts mehr, während wir weitere Großchancen liegen ließen“, war Metz dennoch über den einen Punkt froh. „Jetzt kommen die letzten drei Spieltage. Da wird es noch einmal richtig turbulent hergehen“, sagte Metz.

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 86
Datum Dienstag, den 11. April 2017
 

sattom

Active Member
Das hat heute nicht gereicht: Die #05U19 unterliegt dem 1. FC Kaiserslautern im Pokalfinale mit 2:4 ...
Quelle Facebook Seite - Mainz 05 Nachwuchs

0:1 Mainzelmännchen
1:1 Tomic
2:1 Shipnoski
3:1 Müsel
4:1 Müsel
4:2 Mainzelmännchen

Rheinland-Pfalz Derby im "IKK A Junioren Verbandspokal". Der 1.FC Kaiserslautern trifft auf den 1.FSV Mainz 05.

Für beide Seiten ist es das Spiel der Saison. Für beide Mannschaften geht es um den einzigen Titel, den sie holen können. Zudem geht es um die Teilnahme am DFB Pokal. Und dann ist da auch noch der große Rahmen, mit einem großem Zuschauerzuspruch. Für einige Spieler beider Teams bietet diese Partie zudem ein schöner Abschluss ihrer Karriere im Juniorenfußball(auch wenn die Saison damit natürlich noch nicht zu Ende ist).

Ein Mittwochabend mit frühlingshaften Temperaturen, und dazu ein schönes Fußballspiel zweier U19-Junioren Teams im Pokalfinale. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.
Unsere Jungs haben sich die Unterstützung definitiv verdient. Sie spielen eine sensationelle Saison, und dies sollte nun belohnt werden. Zum einen mit dem Pokalsieg, zum anderen aber, durch unsere Unterstützung. Die Jungs sollen wissen, dass sie in die FCK-Familie gehören und sie auch wahrgenommen werden. Zudem ist es doch auch ein schönes Zeichen für all die Talente, die bereits einen Profivertrag in der Tasche haben.
Lasst uns zahlreich nach Alzey fahren und die Jungs unterstützen. Sie haben es sich verdient!
"Zusammen sind wir Lautern". Lasst uns dieses Motto gerade in dieser schwierigen Zeit noch mehr leben.

Anstoß: Mittwoch, 12.04.2017, 19 Uhr, Rasenplatz Wartbergstadl, Kaiserstraße, 55232 Alzey
 

dreispitz

Well-Known Member
Geiles Spiel unserer Jungs. Die FCK-Familie kann stolz und zufrieden sein. Die 3 Euro Eintritt haben sich wirklich rentiert.
 

Jonny

Well-Known Member
Ich habe den Jungs für diesen Sieg mal einen extra Thread eröffnet. Damit das auch alle mitkriegen :wink:
 

Pfalzadler

Well-Known Member
Müsel-Doppelpack entscheidet Finalklassiker

FCK U19 gewinnt Pokal-Endspiel gegen FSV Mainz 05 4:2 - Auch David Tomic und Nicklas Shipnoski treffen für die Lauterer

ALZEY. Im Finalklassiker des A-Junioren-Verbandspokals sicherte sich der 1. FC Kaiserslautern mit einem dominanten Auftritt einen verdienten 4:2 (2:1)-Sieg gegen den FSV Mainz 05 und verteidigte den Pokal. Dabei war die Partie anfangs auf den Kopf gestellt, jedoch kämpfte die Elf von Gunther Metz unermüdlich weiter und belohnte sich am Ende.  




Ereignisreiche erste 45 Minuten bot das Pokalfinale um den IKK-Verbandspokal. Das Ergebnis entsprach jedoch lange Zeit nicht dem Spielverlauf. Von der ersten Minute an gaben die Lauterer die Marschrichtung vor und erspielten sich in der Anfangsviertelstunde gute Torchancen. Nach einem Zweikampf mit Ilker Yüksel blieb Ünal Altintas verletzt liegen (15.) . Während der FCK-Verteidiger an der Seitenlinie behandelt wurde, schlugen die Mainzer überraschend zu: Makana Baku nutzte mit einem Solo die Lücke in der Defensive der Lauterer und schoss zum 1:0 für die „Nullfünfer“ ein (15.).

Der FCK erhöhte nun die Schlagzahl und erspielte sich bereits im Gegenzug gute Torchancen (18., 19.), doch scheiterte die Elf von Gunther Metz beim Abschluss. Mit jeder Minute kamen die Jungs in Rot aber dem Treffer näher, bis Torben Müsel nur noch der Pfosten nach einem schönen Spielzug über Nicklas Shipnoski und Lars Oeßwein im Weg stand (38.). Nur wenige Sekunden später lag der Ball dann aber im Mainzer Tor: David Tomic setzte sich mit großem Willen gegen Niklas Kölle im Strafraum durch und traf zum 1:1-Ausgleich.

Fast mit dem Pausenpfiff passte Shipnoski dann das Ergebnis nach einem weiten Freistoß von der Mittellinie dem Spielverlauf an. „Es war von unserer Seite ein richtig gutes Spiel – auch wenn wir dumm in Rückstand geraten“, war FCK-Coach Gunther Metz voll und ganz mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ der FCK nicht locker, war nun aber vor dem Tor eiskalt. Mit zwei sehenswerten Toren innerhalb von drei Minuten (57., 59.) schraubte der Mann des Spiels, Torben Müsel, trotz starker Aktionen des Mainzer Schlussmanns Finn Dahmen das Ergebnis auf 4:1 hoch. Dahmen belegte bis zum Abpfiff noch mehrere Flugstunden, doch konnte auch der verwandelte Foulelfmeter von Jannik Mause (64.) zum 2:4 den Sieg des 1. FC Kaiserslautern nicht mehr gefährden.

Metz: „Die Jungs wollten dieses Spiel heute unbedingt gewinnen. Deshalb ist es so ein gutes Duell geworden. Wir waren heute einfach den Tick besser.“ Somit treten die Roten Teufel nächste Saison wieder im DFB-Junioren-Vereinspokal an.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Grill - Anton, Altintas (15. Botiseriu), Salata, Oeßwein - Jensen, Will - Shipnoski, Müsel (86. Andric), Tomic - Mustafa (85. Jonjic)

1. FSV Mainz 05: Dahmen - Breitenbach, Mouhaman, Grau, Kölle - Rosenbaum (82. Boukayouh), Bote Baku - Mause, Richter, Makana Baku (67. Barreiro Martins) - Yüksel (56. Petermann, 65. Yüksel)

Tore: 0:1 Makana Baku (15.), 1:1 Tomic (39.), 2:1 Shipnoski (45.), 3:1 Müsel (57.), 4:1 Müsel (59.), 4:2 Mause (64., Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Boukayouh, Kölle

Beste Spieler: Müsel, Oeßwein, Tomic, Mustafa, Jensen - Breitenbach, Dahmen

Zuschauer: 750

Schiedsrichterin: Appelmann (Alzey).


Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung
 

playerred

Well-Known Member
„Ein richtig gutes Spiel“

FCK-A-Junioren überzeugen im Verbandspokal

VON SEBASTIAN FUNDA

Mit dem dominanten Auftritt am Mittwochabend in Alzey verteidigten die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern beim 4:2 (2:1) erfolgreich den Verbandspokal gegen den 1. FSV Mainz 05 und stehen damit in der nächsten Saison wieder im DFB-Junioren-Vereinspokal.
Tage vor der Partie hatte FCK-Coach Gunther Metz noch auf den Einsatz des U18-Nationalspielers Torben Müsel gehofft. Warum der Offensivakteur für die Mannschaft so wichtig ist, demonstrierte Müsel dann einmal mehr am Mittwochabend den 750 Zuschauern im Wartbergstadion. Entsprechend groß war auch in der 86. Minute der Applaus von der Tribüne, als der Spielmacher von Metz ausgewechselt wurde. Offensiv hatte Müsel zuvor immer wieder starke Akzente gesetzt, arbeitete aber auch nach hinten enorm viel, sodass er an allen vier Treffern der Roten Teufel irgendwie beteiligt war: Beim 1:1-Ausgleich (38.) schickte er David Tomic in den Strafraum und leitete das 2:1 (44.) von Nicklas Shipnoski mit einem weiten Freistoß von der Mittellinie ein. Binnen 120 Sekunden belohnte sich der 17-Jährige dann in der zweiten Halbzeit mit seinem sehenswerten Doppelpack (57./59.) zum 4:1, wobei er beim letzten Treffer aus 22 Metern einen Hammer auspackte, der passgenau neben dem Pfosten einschlug und den „Nullfünfern“ endgültig den Wind aus den Segeln nahm. Müsel gab sich nach der Partie dennoch sehr bescheiden. „Es war ja auch ein wenig Glück dabei, als zum Beispiel bei meinem ersten Tor der Ball vor meine Füße abprallte oder bei vielen kleinen Situationen im Mittelfeld, die uns dann nach vorne gebracht haben.“ Erarbeitete sich jedoch seine Mannschaft auch dieses Glück durch permanenten Druck auf den ballführenden Gegenspieler. „Wir hatten uns schon vor dem Spiel in der Kabine richtig heiß gemacht und wollten alle dieses Spiel gewinnen. Schön, dass dies jetzt geklappt hat und ich meinem Team mit den beiden Toren helfen konnte“, war Müsel auf seine Mannschaft stolz, den Pokal verteidigt zu haben. Gleiches galt auch für Gunther Metz: „Es war von unserer Seite ein richtig gutes Spiel, worüber ich richtig zufrieden bin.“

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 89
Datum Samstag, den 15. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Um den begehrten zweiten Platz

A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern empfängt Fürth

von Maximilian Jülg


Zehn Tage nach dem überzeugenden Triumph im Finale des Verbandspokals (4:2 gegen Mainz 05) steht für die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern der Ligaendspurt an. Im ersten der letzten drei ausstehenden Saisonspiele empfangen die Pfälzer heute die SpVgg Greuther Fürth. Anpfiff der Begegnung ist um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel.
In der Tabelle der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest belegen die Lauterer nach einer bis dato sehr erfolgreichen Spielzeit den begehrten zweiten Platz. Dahinter lauern Mainz, Augsburg und Hoffenheim, die allesamt nur drei Zähler weniger auf dem Konto haben. Spitzenreiter Bayern München hat zwar nur drei Punkte Vorsprung, aber das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber Kaiserslautern. Aber auch wenn es dem FCK nicht mehr gelingen sollte, die U19 des Rekordmeisters abzufangen, so wäre man am Ende auch mit dem zweiten Rang für die Endrunde zur deutschen Meisterschaft qualifiziert.„Wir können diese Saison noch etwas ganz Großes erreichen. Wir haben uns in eine tolle Ausgangsposition gebracht und können uns aus eigener Kraft für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Dementsprechend werden wir alles dafür tun, um diese Möglichkeit zu nutzen“, erklärte FCK-Trainer Gunther Metz. Obwohl die Pfälzer heute als leichter Favorit ins Rennen gehen, dürfte man vor dem Achtplatzierten gewarnt sein. Im Hinspiel bei Fürth verloren die Betzenberger trotz guter Leistung mit 1:4. „Wir hatten damals keinen glücklichen Tag erwischt. Ich denke, dass wir auf ein Fürther Team treffen, das unbedingt gewinnen will“, so Metz.

Da kommt es aus Sicht der Roten Teufel gerade recht, dass am Wochenende auch die Spieler mit an Bord sind, die Anfang der Woche mit der DFB-Junioren-Nationalmannschaft unterwegs waren. Flügelflitzer Nicklas Shipnoski war bei der U19 im Einsatz und bot beim 3:1-Sieg über Dänemark eine starke Leistung. Für die U17 standen Torben Müsel und Debütant Corey Anton auf dem Platz. Letzterer traf gegen Österreich sogar zum 3:0-Endstand. Für Chefcoach Metz kam die erstmalige Nominierung seines Rechtsverteidigers nicht überraschend:„Corey hat in den letzten Monaten eine prima Entwicklung genommen. Er bringt eine gute Athletik mit und hat sich auf einer für ihn zunächst ungewohnten Position hervorragend eingebracht.“

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 94
Datum Samstag, den 22. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Offensivspektakel sorgt für Kantersieg

Fussball: A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern schlagen Greuther Fürth mit 5:0 – Nach 19 Minuten steht es 3:0

VON MAXIMILIAN JÜLG

In einem einseitigen Spiel der U19-Bundesliga Süd/Südwest fegte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern die SpVgg Greuther Fürth mit 5:0 (3:0) vom Platz. Damit rangieren die Pfälzer zwei Spieltage vor Saisonende auf dem zweiten Tabellenplatz. Spitzenreiter Bayern München gewann seine Partie gegen Stuttgart mit 3:1 und bleibt drei Zähler vor dem FCK.
„Die Jungs haben heute über die gesamte Spielzeit eine super Vorstellung abgeliefert. Wir waren unserem Gast in allen Bereichen überlegen und haben attraktiv nach vorne gespielt. Ein rundum gelungener Sieg“, so der zufriedene Chefcoach Gunther Metz nach Spielende.Gegen den noch abstiegsgefährdeten Gast aus Fürth begannen die Roten Teufel sehr temporeich und spielfreudig. So dauerte es nur 180 Sekunden, bis der Ball im Netz der Kleeblätter landete: Torben Müsel steckte clever durch auf Kapitän Nicklas Shipnoski, der die Kugel aus spitzem Winkel scharf vor das Tor brachte. Dort konnte Gästetorwart Jan Kowalewski das Leder nicht festhalten – und Müsel vollstreckte per Abstauber zum 1:0 (3. Minute). Mit der Führung im Rücken fackelten die Lauterer in der Anfangsphase ein Offensivfeuerwerk ab. David Tomic traf zunächst den Außenpfosten (7.), ehe Kowalewski den Versuch von Shipnoski gerade noch zur Ecke abwehrte (8.). Vier Minuten später war es dann aber soweit: Stürmer Valdrin Mustafa schob freistehend zum längst überfälligen 2:0 ein (12.).

Doch die hochgelobten Lauterer-Ballkünstler hatten auch danach noch nicht genug. In der 16. Minute tanzte Tomic seinen Gegenspieler auf dem Bierdeckel aus, doch Schlussmann Kowalewski war zur Stelle.

Den schönsten Treffer des Tages markierten die Pfälzer in der 19. Minute: U18-Nationalspieler Müsel sprintete unaufhaltsam den linken Flügel entlang, hob den Kopf und bediente den eingelaufenen Mustafa. Letzterer musste aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten. Für den albanischen Juniorennationalspieler war es in dieser Spielzeit bereits das 15. Saisontor, womit er die Torjägerliste in der Liga anführt.

In der Folge schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, sodass es nach 45 Minuten beim 3:0-Pausenstand blieb. Das 4:0 ließ nach dem Wechsel allerdings nicht lange auf sich warten. Luca Jensen probierte sich aus der Ferne, Keeper Kowalewski ließ nach vorne abprallen – und Shipnoski bedankte sich reaktionsschnell mit der Vorentscheidung (52.). Im Gegenzug tauchte die SpVgg zum ersten Mal im Strafraum des FCK auf. Aber Linksfuß Flavius Botiseriu, der am Wochenende souverän als Innenverteidiger agierte, warf sich zweimal aufopferungsvoll in die Flugbahn des Balles (54.). Bei der nächsten Aktion kassierte Fürth-Akteur Niclas Egerer nach grobem Foulspiel an Lars Oesswein die Gelb-Rote Karte (55.).

Trotz bester Möglichkeiten von Tomic (60./65.), Oesswein (62.) und Mario Andric (70.) fiel der letzte Treffer erst in der Schlussphase. Nach 82 Minuten donnerte der eingewechselte Antonio Jonjic das Leder selbstbewusst zum 5:0-Endstand in die Maschen.

Für die U19-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gibt es in dieser Spielzeit nur einen Startplatz, nicht wie von uns im Vorfeld der Partie fälschlicherweise berichtet einen weiteren, der neben dem Meister auch dem Tabellenzweiten die Endrundenteilnahme an der deutschen Meisterschaft sichert. Das heißt, dass sich nach Abschluss der Saison nur der Tabellenerste für die Entscheidungsspiele qualifiziert. Komplettiert wird die Endrunde mit dem Meister der Staffel Nord/Nordost und dem Erst- und Zweitplatzierten der Staffel West.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Grill - Anton (72. Jonjic), Botiseriu, Salata (80. Lang), Oesswein - Jensen, Will - Shipnoski, Müsel (61. Andric), Tomic - Mustafa (82. Coleman)

SpVgg Greuther Fürth: Kowalewski - Egerer, Janjic, Bauer, Loo (46. Tischler) - Stellmach (62. Karakas), Baldauf, Schulz, Raum (76. Geyer) - Guthörl (46. Chrubasik), Erhardt

Tore: 1:0 Müsel (3.), 2:0 Mustafa (12.), 3:0 Mustafa (19.), 4:0 Shipnoski (52.), 5:0 Jonjic (82.) -

Gelbe Karten: Oesswein - Egerer, Raum, Baldauf - Gelb-Rote Karte: Egerer (55.) -

Beste Spieler: Botiseriu, Jensen, Shipnoski, Müsel, Mustafa -

Zuschauer: 130 -

Schiedsrichter: Erbst (Gerlingen).

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 95
Datum Montag, den 24. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Die winzige Chance auf die Meisterschaft

U19 des 1. FC Kaiserslautern will bei Eintracht Frankfurt nichts verschenken

Von Maximilian Jülg

Am vorletzten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest gastiert die U19 des 1. FC Kaiserslautern zum Südwestderby bei Eintracht Frankfurt. Für die Pfälzer ist es in dieser Saison die letzte Auswärtsaufgabe. Anpfiff der Begegnung ist am Samstag um 13 Uhr im Trainingszentrum der Eintracht.
Wagt man einen Blick auf die Tabelle, so wird deutlich, dass es für beide Mannschaften am Wochenende noch um einiges geht. Die Frankfurter bangen um den Klassenerhalt und haben zurzeit nur zwei Zähler Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Wesentlich entspannter ist die Lage bei den Roten Teufeln. Das Team von FCK-Trainer Gunther Metz spielt eine hervorragende Runde und steht zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Da Spitzenreiter Bayern München nur drei Punkte vor den Lauterern steht, hat man theoretisch sogar noch eine minimale Chance auf die Meisterschaft. Darüber ist sich auch Metz bewusst, der diese Möglichkeit mit seinen Jungs nicht verstreichen lassen möchte: „Wir freuen uns auf diese Partie und wollen unbedingt an unsere vergangenen Leistungen anknüpfen. Unser Ziel ist es, in den letzten beiden Spielen nichts zu verschenken.“ Das Hinspiel konnten die Betzenberger durch einen Doppelpack von Top-Torjäger Valdrin Mustafa mit 2:1 gewinnen. Letzterer ist aber nicht der einzige, den die Eintracht am Samstag in Schach halten muss. Brandgefährlich ist auch die eingespielte linke Seite der Pfälzer, wo Lars Oesswein und David Tomic ein technisch anspruchsvolles Duo bilden. Nicht umsonst standen beide im letzten Spiel der deutschen U19-Nationalmannschaft gegen Dänemark (3:1) 45 Minuten auf dem Platz.

Auch wenn beide Jugendteams zu diesem Zeitpunkt 13 Punkte trennen, erwartet Metz keinen Selbstläufer: „Die Eintracht hat eine gute Truppe, die uns alles abverlangen wird. Sie verfügen über eine robuste Abwehr, ein gutes Mittelfeld und haben im Winter Angreifer Renat Dadashov von Leipzig verpflichtet.“ Für das Derby in Frankfurt steht der erkrankte Innenverteidiger Patrick Salata wahrscheinlich nicht zur Verfügung. Dafür ist Abwehrspieler Ünal Altintas wieder mit an Bord.

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 99
Datum Freitag, den 28. April 2017
 

playerred

Well-Known Member
Eintracht zeigt größeren Siegeswillen

A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern ziehen in Frankfurt nach einer 2:0-Führung noch mit 3:5 den Kürzeren

Von Maximilian Jülg

In einem torreichen Südwestderby kassierte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern eine verdiente 3:5 (2:2)-Auswärtspleite bei Eintracht Frankfurt.
Während die Pfälzer ihre achte Saisonniederlage hinnehmen mussten, konnte Spitzenreiter Bayern München zeitgleich einen souveränen 5:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth landen und damit vorzeitig die Meisterschaft in der U19-Bundesliga Süd/Südwest perfekt machen.Im Vorfeld der Partie gab es personell zwei Änderungen aufseiten der Roten Teufel. Für Nicklas Shipnoski, der mit dem Profikader nach Karlsruhe reiste, stand Antonio Jonjic in der Anfangsformation. Außerdem ersetzte Ünal Altintas den erkrankten Innenverteidiger Patrick Salata. Die Kaiserslauterer kamen mit dem Anpfiff gut aus den Startlöchern und erzielten bereits in der 18. Minute das 1:0 durch Torben Müsel, der im Sechzehner trocken vollendete. Nach einer halben Stunde erhöhte David Tomic nach Vorarbeit von Jonjic auf 2:0 (30.). Trotz der komfortablen Führung des FCK steckte die abstiegsbedrohte Eintracht nicht auf und kam noch vor der Pause durch Treffer von Lukas Rodwald (42.) und Nelson Mbouhom (45.) zum schmeichelhaften 2:2-Halbzeitstand. Kurz nach Wiederbeginn brachte Mbouhom seine Mannschaft erstmals mit 3:2 in Front (48.). Obwohl die Lauterer durch ein glückliches Kopfballtor von Paul Will (53.) zum Ausgleich kamen, gelang dem Gastgeber postwendend das 4:3 durch Raffael Cvijetkovic (54.). Renat Dadashov sorgte in der 85. Minute für den 5:3-Heimsieg der Eintracht, die sich damit den umjubelten Klassenerhalt sicherte. „Frankfurt wollte den Sieg in der zweiten Hälfte einfach mehr als wir. Wir haben im ersten Durchgang zwar vieles richtig gemacht, konnten nach dem Wechsel aber mit der körperlichen Präsenz der Eintracht nicht mehr mithalten. Hinzu kommt, dass wir im Abwehrverhalten viel zu unkonzentriert und fehlerhaft waren“, so U19-Trainer Gunther Metz nach Spielende. Den Fokus richtete Metz bereits auf das letzte Saisonspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 13 Uhr), in dem er mit seiner Truppe den starken zweiten Tabellenplatz bis zum Schluss verteidigen möchte.

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 101
Datum Dienstag, den 2. Mai 2017
 

playerred

Well-Known Member
FCK-U19 zum Abschluss gegen SC Freiburg

Am letzten Spieltag der U19-Bundesliga Süd/Südwest empfängt die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern den Sportclub Freiburg (Samstag um 13 Uhr im Sportpark Rote Teufel, Fröhnerhof). Obwohl beide Mannschaften am Wochenende befreit aufspielen können, haben die derzeit zweitplatzierten Pfälzer noch ein kleines Ziel vor Augen: FCK-Cheftrainer Gunther Metz und seine Jungs würden die Spielzeit 2016/17 auch gerne auf dem zweiten Tabellenplatz beenden. Mit dem kommenden Gegner verknüpfen die Lauterer allerdings keine guten Erinnerungen. Im November letzten Jahres kassierte man beim SC Freiburg eine 2:4-Niederlage. „Natürlich ist die ganz große Spannung aus diesem Spiel heraus. Trotzdem haben wir die Chance, unseren zweiten Platz aus eigener Kraft zu verteidigen. Deshalb wird es auch gegen Freiburg nichts zu verschenken geben„, erklärte U19-Coach Metz, der trotz einer kräftezehrenden Saison, noch keine Ermüdungserscheinungen im Kader feststellt. „Die Jungs haben einfach rießigen Spaß am Fußball. Sie sind mit großer Freude bei der Sache und die Stimmung im Team ist nach wie vor super“. Obwohl es am Samstag auf die Zielgerade geht, wurden unter der Woche die Trainingseinheiten immer noch mit einer gewissen Grundspannung absolviert. Dies lag auch daran, dass einige Spieler des A-Jugend Teams unter den Augen von Profitrainer Norbert Meier trainieren durften. Gegen die versierte Mannschaft aus dem Breisgau wird der FCK auf fast alle Akteure zurückgreifen können. Lediglich Dribbelkünstler David Tomic muss beim FCK verletzungsbedingt passen. ülg

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 104
Datum Freitag, den 5. Mai 2017
 

playerred

Well-Known Member
Schützenfest für Rote Teufel

Am letzten Spieltag der U19-Bundesliga feierte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern ein 5:1 (4:1)-Schützenfest gegen den SC Freiburg. Luca Herrmann brachte die Gäste 1:0 in Front (4.). Torjäger Valdrin Mustafa traf für den FCK zum 1:1 (15.). Antonio Jonjic sorgte für die erstmalige FCK-Führung (19.), ehe Mustafa (22.) und Kapitän Nicklas Shipnoski (23.) auf 4:1 erhöhten. Im zweiten Durchgang schalteten die Roten Teufel einen Gang zurück, markierten aber durch den zweiten Treffer von Jonjic (72.) noch das 5:1. Gästeakteur Herrmann kassierte die Rote Karte (70.). Kaiserslautern beendet die Saison auf Platz zwei. ülg

Quelle
Die Rheinpfalz - Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 19
Datum Sonntag, den 7. Mai 2017
 

playerred

Well-Known Member
Wunderbarer Saisonabschluss

VON MAXIMILIAN JÜLG

Am letzten Spieltag der U19-Bundesliga Süd/Südwest besiegte die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern den SC Freiburg verdient mit 5:1 (4:1). Mit diesem Erfolg beendete sie die Saison auf Platz zwei. FCK-U19-Cheftrainer Gunther Metz sprach nach dem Abpfiff in höchsten Tönen von seiner Truppe.

„Die Jungs haben eine ausgezeichnete Runde gespielt und sich den zweiten Tabellenplatz im Endklassement verdient. Am Ende geht der Sieg in Ordnung, da wir hinten sehr wenig zugelassen und unsere Chancen in der ersten Hälfte konsequent genutzt haben. Für alle Beteiligten war es ein wunderbarer Saisonabschluss“, erklärte Metz stolz.In einer technisch anspruchsvollen Begegnung suchte Kaiserslautern direkt den Weg nach vorne. So dauerte es nur wenige Sekunden, bis Kapitän Nicklas Shipnoski den ersten Schuss auf das Gästegehäuse abfeuerte. Als die Breisgauer das erste Mal gefährlich vor dem FCK-Tor auftauchten, gelang ihnen durch Luca Herrmann der Führungstreffer zum 1:0 (4.).

Trotz des Rückstands ließen sich die Roten Teufel nicht aus dem Konzept bringen, und nach einer Viertelstunde belohnten sie sich für ihren hohen Aufwand: Torben Müsel brachte einen Freistoß in den Sechzehner, wo Valdrin Mustafa ungehindert zum 1:1 einnetzte (15.). Dieser Treffer sollte ein achtminütiges Offensivfeuerwerk der Pfälzer einleiten. Den Anfang machte Antonio Jonjic, der nach Flanke von Müsel per Kopf zum 2:1 traf (19.). In der 22. Minute vollstreckte Mustafa sehenswert zum 3:1. Der Angreifer sicherte sich mit seinem 17. Saisontreffer zugleich die Torjägerkanone in der Bundesliga Süd/Südwest. Nur 60 Sekunden später schüttelte der überragende Müsel seinen Verteidiger auf dem Flügel ab, schoss an den Pfosten - und Shipnoski verwertete den Abpraller problemlos zum 4:1-Halbzeitstand (23.). Obwohl Kaiserslautern im zweiten Durchgang einen Gang zurückschaltete, erzielte Jonjic (72.) noch das verdiente 5:1.
SO SPIELTEN SIE
1. FC Kaiserslautern: Grill - Andric, Altintas, Botiseriu, Oesswein (78. Geißler) - Jensen (83. Coleman), Will - Shipnoski, Müsel (76.Koch), Jonjic - Mustafa (76. Artemov)
SC Freiburg: Huchler - Busam (77. Bühl), Ciapa (27. Kammerknecht), Fellhauer, Hug - Herrmann, Rinaldi, Boukhalfa, Maenza (36. Yahyaijan) - Torres, Schmid (46. Bruno)
Tore: 0:1 Herrmann (4.), 1:1 Mustafa (15.), 2:1 Jonjic (19.), 3:1 Mustafa (22.), 4:1 Shipnoski (23.), 5:1 Jonjic (72.) - Gelbe Karten: Jensen - Schmid, Boukhalfa - Rote Karte: Herrmann (70.) - Beste Spieler: Müsel, Jonjic, Shipnoski, Mustafa, Will - Herrmann, Boukhalfa - Zuschauer: 145 - Schiedsrichter: Hauer (Saarbrücken).

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 106
Datum Montag, den 8. Mai 2017
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
steht wohl erst morgen in der zeitung:
metz verlässt die FCK A-jugend, warum auch immer. schöner mist.
 

Pfalzadler

Well-Known Member
Talentschmied Gunther Metz verlässt den FCK

Gunther Metz (49) will kürzertreten. Der erfolgreiche Übungsleiter der U19-Fußball-Bundesliga-Junioren verlässt den 1. FC Kaiserslautern mit Monatsende auf eigenen Wunsch nach 16 Jahren als Coach. „Die vergangenen Jahre haben mich viel Kraft gekostet. Und 50 oder 70 Prozent gehen nicht, wenn du für eine Mannschaft verantwortlich bist. Das geht nur ganz oder gar nicht“, sagte Metz im RHEINPFALZ-Gespräch.

Ab 1. Juli wird er Co-Trainer des deutschen U18-Nationalteams unter Guido Streichsbier. Der neue Job beim Deutschen Fußball-Bund werde ihn nur „50 oder 60 oder 70 Tage im Jahr“ beanspruchen. Metz’ Posten als U19-Cheftrainer beim FCK übernimmt Ex-Profi Alexander Bugera (38), der bisher für die U17 verantwortlich war. |osp

http://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/talentschmied-gunther-metz-verlaesst-den-fck/
 

Pfalzadler

Well-Known Member
Talentschmied Metz verlässt die Roten Teufel

Erfolgscoach der FCK-Jugend reduziert Pensum – Nun U18-Co-Trainer beim DFB – Bugera übernimmt

Gunther Metz (49) will kürzertreten. Der erfolgreiche Übungsleiter der U19-Fußball-Bundesliga-Junioren verlässt den 1. FC Kaiserslautern zum Monatsende auf eigenen Wunsch nach 16 Jahren als Coach. Ab 1. Juli wird er Co-Trainer des deutschen U18-Nationalteams unter Guido Streichsbier.


Neuer FCK-A-Junioren-Trainer wird der bisherige U17-Coach Alexander Bugera (38). Das bestätigte Manfred Paula, der Leiter des Lauterer Nachwuchsleistungszentrums. Er bezeichnete Metz’ Rückzug als „herben Verlust“ für den Verein.

„Ich will einen Gang zurückschalten“, sagte Metz gestern im RHEINPFALZ-Gespräch, „ich hab’ in den vergangenen Jahren immer Vollgas gegeben, war jeden Tag auf dem Platz, weil ich das auch so wollte. Ich wollte meinen Jungs ja alles vorleben.“ Der neue Job beim Deutschen Fußball-Bund werde ihn dagegen nur „50, 60 oder 70 Tage im Jahr“ beanspruchen, meinte Metz, der sehr lange mit sich gerungen hat, ob und wann er diesen Schritt weg von dem extrem zeitintensiven Job im Nachwuchsleistungszentrum des FCK gehen würde. „Die vergangenen Jahre haben mich viel Kraft gekostet. Und 50 oder 70 Prozent gehen nicht, wenn du für eine Mannschaft verantwortlich bist. Das geht nur ganz oder gar nicht.“

Der in Alzey geborene Ex-Profi des FCK und des Karlsruher SC hat gemerkt: Es muss „gar nicht“ werden, er braucht eine Pause von der Arbeit an vorderster Front. In seiner neuen Aufgabe beim DFB wird der Familienvater vor allem beratend und unterstützend für U18-Chefcoach Streichsbier tätig sein, den Metz lange kennt. Streichsbier war 2011 kurz U17-Trainer beim FCK und zuvor mit Metz zusammen Spieler beim KSC.

Metz war nach dem Karriereende 1999 erst Co-Trainer in Karlsruhe und kehrte 2001 zu seinem Ex-Verein Kaiserslautern zurück, war Assistent bei der U23, übernahm dann die U17. Mit der kam er 2008 in der neuen B-Junioren-Bundesliga ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, zog gegen Borussia Dortmund mit Mario Götze und Co. den Kürzeren. Danach war er mit kurzer Unterbrechung (zurück bei der U17) U19-Coach. Die Höhepunkte neben der Entwicklung von Topspielern wie Willi Orban oder Dominique Heintz und Verbandspokalsiegen waren das Endspiel um die deutsche U19-Meisterschaft 2011 (2:4 beim VfL Wolfsburg) und das DFB-Juniorenpokalfinale in Berlin 2013 (0:1 gegen den 1. FC Köln). Mit der A-Jugend der abgelaufenen Saison kam er ins DFB-Pokal-Halbfinale und wurde Zweiter der Bundesliga Süd/Südwest hinter Bayern München. Eine Freude ist es für Metz zu sehen, dass seine Spieler, etwa Valdrin Mustafa, aktueller U19-Bundesliga-Schützenkönig, Richtung Profikader marschieren: „Darauf arbeiten wir hin, wir bereiten die Jungs lange auf diesen Schritt vor.“ Seine ehemaligen Schützlinge Orban mit Leipzig und Heintz mit Köln nächste Saison Europapokal spielen zu sehen, ist für Metz etwas ganz Großes. „So etwas“, sagte der beliebte Talentschmied, „ist für mich der schönste Lohn.“

Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung
 

playerred

Well-Known Member
Bittere Niederlage beim VfB Stuttgart

von Maximilian Jülg
 
Am sechsten Spieltag der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest kassierte der 1. FC Kaiserslautern eine bittere 4:5 (3:2)-Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart. Obwohl die Lauterer zwischenzeitlich mit 4:2 in Front lagen, mussten sie sich nach drei Gegentreffern in Hälfte zwei noch geschlagen geben. Für den FCK war es auf fremdem Platz die zweite unglückliche Niederlage in Folge. In der Tabelle stehen die Roten Teufel trotzdem noch im gesicherten Mittelfeld.
In einem hochklassigen Junioren-Bundesliga-Spiel agierten beide Mannschaften von Beginn an extrem offensiv. Bereits nach vier Minuten erzielte Azad Toptik nach einem Standard das 1:0 für den VfB. FCK-Kapitän Paul Will egalisierte nur 120 Sekunden später mit einem herrlichen Freistoß zum 1:1 (6. Minute). Beide Akteure standen auch eine Viertelstunde später wieder im Mittelpunkt der Partie. Nachdem Toptik die Stuttgarter in der 22. Minute mit einer feinen Einzelleistung erneut in Führung gebracht hatte, war es auf der Gegenseite wiederum Will, der seinem Team per Foulelfmeter den 2:2-Ausgleich bescherte (24.). Vorausgegangen war ein Foul an Luis Kersthold, das der Schiedsrichter zu Recht mit Strafstoß ahndete. Kurz vor der Pause sorgte Flügelspieler Antonio Jonjic nach klasse Umschaltspiel über Anas Bakhat und Kersthold für die verdiente 3:2-Halbzeitführung des FCK.Im zweiten Durchgang erhöhte der quirlige Kersthold auf 4:2 (52.). Allerdings gaben sich die Schwaben vor 300 Zuschauern nicht geschlagen und wehrten sich gegen die drohende Niederlage. Hinzu kam, dass Bugera sein Team zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal verletzungsbedingt umstellen musste. „Nach diesen Wechseln ist uns natürlich die Qualität, aber auch die Ordnung verloren gegangen“, haderte Bugera. So kam es nicht überraschend, dass Tim Pöhler für den nun spielbestimmenden VfB auf 3:4 verkürzte (62.), ehe Verteidiger Manuel Kober in der 73. Minute das 4:4 markierte. Nach 88 Minuten wurde dann auch noch Spielführer Will aufgrund eines unnötigen Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen. In Überzahl war es aufseiten des Gastgebers erneut Kober, der in der Nachspielzeit noch mit einem satten Schuss aus 20 Metern zum umjubelten 5:4-Heimsieg einnetzte (90.+2). „Diese Niederlage ist sehr schwer zu verkraften. Ich kann meinen Jungs eigentlich fast nichts vorwerfen. Sie haben alles gegeben und unseren Matchplan in Hälfte eins perfekt umgesetzt. Trotzdem darf es nicht sein, dass wir uns in den Schlussminuten erneut um den Lohn bringen und uns wieder mit einem Platzverweis selbst schwächen. Daran müssen wir unbedingt arbeiten“, fand Bugera nach Spielende klare Worte.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 218
Dienstag, den 19. September 2017
 

Oben