Thomas Riedl

Uni

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Moselkicker.de bestätigt es auch. Er wird extern finanziert. Anderes hätte mich auch gewundert. Letztes Jahr hatte Trier ja auch Interesse, aber da hieß es, dass Riedls Gehaltsvorstellen für Trierer Verhältnisse absolut jede Skala sprengen würden und sich das damit erledigt hätte.
 

Dr.BETZE

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Teammitglied
innerhalb von drei zeilen um vier jahre gealtert




wünsch ihm auch alles gute und vielleicht gibts ja nochmal

ein spiel gegen die trierer in seiner zeit dort.
 

auge clausthaler

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Noch. Dusek wechselt ja zum FKP. Habe im kicker noch gefunden, dass Riedl seinen Vertrag in Trier auf eigenen Wunsch gelöst hat, um sich mehr auf sein Sportmanagement-Studium konzentrieren zu können.
 

Badenteufel

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Je nachdem bleibt Trier in der Regionalliga und Idar-Oberstein steigt auf, dann spielt er wieder in der gleichen Liga!
 

Natzguhl

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Dusek will wohl 4 Spieler mitnehmen, die nächste Saison keinen Vertrag hätten, aber irgendwie bei ihm unter Vertrag stehen. Hoffe dass es nicht die absoluten Leistungsträger sind...
 
G

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Guest
Viel Erfolg




Schade, wenn ich an ihn als Spieler denke, wenn manches anders gelaufen wäre, dann hatte so viel mehr sein können...
 

playerred

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Der bescheidene Thomas Riedl

Er wurde 1998 Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern und gilt bei den Münchner Löwen dank seines legendären Derby-Treffers im Jahr 1999 gegen die Bayern noch heute als Fußballheld. Thomas Riedls zweite Karriere hat längst begonnen: Als Trainer hat er in der kürzlich offiziell abgebrochenen Saison die A-Junioren des JFV Nord-West-Pfalz zur Meisterschaft in der Landesliga geführt.
VON DIRK LEIBFRIED

Nächsten Donnerstag wird Riedl 44 Jahre alt. Doch sein Lausbubenlächeln aus früheren Tagen hat er sich bis heute bewahrt. Trotzdem: Thomas Riedl ist reifer geworden, ein Stück weit auch ernster. Und ernsthafter. Fußballlehrer will er werden, sich auch außerhalb des Sports weiterentwickeln. Und das Fußballdorf Alsenborn in ein neues Zeitalter führen. Klingt ambitioniert – und das ist es wohl auch.Vor sieben Jahren haben der SV Alsenborn, die SpVgg NMB Mehlingen und der FC Eiche Sippersfeld den Junioren-Förderverein Nord-West-Pfalz aus der Taufe gehoben. In Zusammenarbeit mit der Fußballschule von Axel Roos (bis zur U13) wollen die Stammvereine so ihre Talente selbst ausbilden und auf die aktive Laufbahn vorbereiten. Vor allem in Alsenborn, einem Dorf mit großer Fußballtradition, soll sich etwas bewegen, so Riedl, der seit fünf Jahren beim JFV engagiert ist. Aber er weiß auch, dass dies nicht von heute auf morgen geschehen kann.

Die „Fritz-Walter-Jugend“, wie sich der JFV selbst nennt, sieht sich in der Tradition des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft und Weltmeisters von 1954. Es sei deshalb eine besondere Aufgabe, so der Meistertrainer, „auch Werte weiterzugeben“. Riedl selbst lebt diese Bescheidenheit vor, ist weit entfernt davon, seine ehemalige Profi-Karriere ständig zu überhöhen. Oder wie er es selbst ausdrückt: „Mir fehlt's an Eitelkeit.“ Nach seiner Profi-Karriere hat er gewissenhaft seine zweite Karriere geplant, baute sich eine Existenz außerhalb des Fußballplatzes auf. Einem Sportmanagement- und BWL-Studium folgte vor ein paar Jahren die IHK-Prüfung als Versicherungsfachmann. Riedl will nichts dem Zufall überlassen, beißt sich in die Aufgabe beim Wiesbadener Versicherungsunternehmen R+V hinein wie einst als Fußballer. Der in Mehlingen mit Ehefrau Vanessa lebende Vater dreier Söhne und einer Tochter hat längst gelernt, Verantwortung zu übernehmen.

Thomas Riedl war noch nie einer, der die Realität aus dem Blick verlor. Mit Akribie und Fleiß hat er sich nach seiner Fußball-Laufbahn in die Versicherungsmaterie eingearbeitet, ein Begriff wie Pensionszusage gehört längst zu seinem Sprachschatz. Mit Beharrlichkeit hat er sich bereits als Fußballprofi durchgesetzt. Das ist ihm auch in seinem „bürgerlichen“ Leben gelungen. Auch, weil er eben nicht wie der typische Mitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft aussieht - und zur Not ja auch noch sein Lausbubenlächeln aufsetzen kann.

Wenn im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern von den bekannten Eigengewächsen früherer Tage die Rede ist, von den talentierten Jungs, die den Sprung zu den Profis geschafft haben, dann fällt ganz zwangsläufig auch der Name Thomas Riedl. Mit elf wechselte er von seinem Heimatverein FC Phoenix Otterbach zum 1. FC Kaiserslautern, absolvierte 178 Bundesligaspiele für die Roten Teufel und wurde 1998 deutscher Meister. Im Juni 2006 zog es Riedl zum ASKÖ Pasching (später SK Austria Kärnten). Unter dem Kunstnamen FC Superfund sorgte das Team in der österreichischen Bundesliga kurzzeitig für Furore.

Riedl kam zurück nach Deutschland, spielte je eine Halbserie bei Eintracht Trier und dem SC Idar-Oberstein, eher er zum FK Pirmasens wechselte. „Hier hatte sich ein Kreis geschlossen, denn immerhin hat mein Vater hier mit dem Fußballspielen begonnen“, merkt er an. Der einstige FCK-Profi Hannes Riedl, der vor zehn Jahren viel zu früh verstarb, spielte von der Jugend an bis 1968 für „die Klub“. Nach einem Jahr in Pirmasens beendete Thomas Riedl 2012 seine Karriere als Fußballer.

Mit Olaf MarschallNur ein Jahr hielt er es ohne das runde Leder aus. Gemeinsam mit Olaf Marschall bildete er beim Oberligisten SC Idar-Oberstein ein Trainergespann. Die A-Lizenz als Trainer hat er in Österreich erworben. Und genau dieser Olaf Marschall unterstützte seinen ehemaligen Mitspieler beim ersten Training nach der Zwangspause in der vergangenen Woche. „Da haben einige Jungs ganz schön gestaunt, obwohl ich vermute, dass einige gar nicht genau wussten, wer das ist“, schmunzelt Riedl über die gelungene Überraschung. „Mal sehen, vielleicht kann er unseren Stürmern in den nächsten Wochen noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben.“

Viermal in der Woche hat Riedl mit den A-Junioren des JFV zuletzt trainiert, der Aufwand in der Verbandsliga dürfte nicht geringer werden. Erst recht deshalb, weil sich der Coach bereits hohe Ziele gesetzt hat: „Vorne mitspielen“, heißt die Devise. Wer sich den erlauchten Kreis der Konkurrenz anschaut, merkt schnell, dass den Jungs aus dem östlichen Landkreis etwas Besonderes gelungen ist. Das weckt auch Begehrlichkeiten bei anderen Klubs, die sich gerne an den jungen Talenten bedienen möchten. Riedl wünscht sich eine engere Zusammenarbeit der Vereine in der Region, um sich der Übermacht aus der Südpfalz und aus Mainz erwehren zu können. Er stellt aber auch klar: „Wir sind nicht die Wohlfahrt.“

Natürlich kann sich Thomas Riedl vorstellen, irgendwann auch wieder ein Herrenteam zu betreuen. Er plant seinen Abschluss als Fußballlehrer, bildet sich ständig weiter und verfolgt die Entwicklung im modernen Fußball. Noch steht der Ex-Profi aber in Diensten des JFV Nord-West-Pfalz. Und das ist – so viel Eitelkeit muss erlaubt sein – ein Glücksfall.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 135 Samstag, den 13. Juni 2020
 

playerred

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Was der ehemalige FCK-Profi Thomas Riedl heute macht
Den Jungs aus seinem Meisterteam zeigt er beim Training, dass der Ball noch immer sein Freund ist: der ehemalige FCK-Profi und D

Den Jungs aus seinem Meisterteam zeigt er beim Training, dass der Ball noch immer sein Freund ist: der ehemalige FCK-Profi
und Derbyheld Thomas Riedl. Foto: VIEW

Dirk A. Leibfried

Er wurde 1998 Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern und gilt bei den Münchner Löwen dank seines legendären Derby-Treffers im Jahr 1999 gegen die Bayern noch heute als Fußballheld. Thomas Riedls zweite Karriere hat längst begonnen:
Als Trainer hat er in der kürzlich offiziell abgebrochenen Saison die A-Junioren des JFV Nord-West-Pfalz zur Meisterschaft in der Landesliga geführt.


Am 18. Juni ist Thomas Riedl 44 Jahre alt geworden. Doch sein Lausbubenlächeln aus früheren Tagen hat er sich bis heute bewahrt. Trotzdem: Thomas Riedl ist reifer geworden, ein Stück weit auch ernster. Und ernsthafter. Fußballlehrer will er werden, sich auch außerhalb des Sports weiterentwickeln. Und das Fußballdorf Alsenborn in ein neues Zeitalter führen. Klingt ambitioniert – und das ist es wohl auch.

Vor sieben Jahren haben der SV Alsenborn, die SpVgg NMB Mehlingen und der FC Eiche Sippersfeld den Junioren-Förderverein Nord-West-Pfalz aus der Taufe gehoben. In Zusammenarbeit mit der Fußballschule des ehemaligen FCK-Profis Axel Roos (bis zur U13) wollen die Stammvereine so ihre Talente selbst ausbilden und auf die aktive Laufbahn vorbereiten. Vor allem in Alsenborn, einem Dorf mit großer Fußballtradition, soll sich etwas bewegen, so Riedl, der seit fünf Jahren beim JFV engagiert ist. Aber er weiß auch, dass dies nicht von heute auf morgen geschehen kann.
Die „Fritz-Walter-Jugend“, wie sich der JFV selbst nennt, sieht sich in der Tradition des Ehrenspielführers der Nationalmannschaft und Weltmeisters von 1954. Es sei deshalb eine besondere Aufgabe, so der Meistertrainer, „auch Werte weiterzugeben“. Riedl selbst lebt diese Bescheidenheit vor, ist weit entfernt davon, seine ehemalige Profi-Karriere ständig zu überhöhen. Oder wie er es selbst ausdrückt: „Mir fehlt’s an Eitelkeit.“

Nach seiner Profi-Karriere hat er gewissenhaft seine zweite Karriere geplant, baute sich eine Existenz außerhalb des Fußballplatzes auf. Einem Sportmanagement- und BWL-Studium folgte vor ein paar Jahren die IHK-Prüfung als Versicherungsfachmann. Riedl will nichts dem Zufall überlassen, beißt sich in die Aufgabe beim Wiesbadener Versicherungsunternehmen R+V hinein wie einst als Fußballer. Der in Mehlingen mit Ehefrau Vanessa lebende Vater dreier Söhne und einer Tochter hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen.

Thomas Riedl war noch nie einer, der die Realität aus dem Blick verlor. Mit Akribie und Fleiß hat er sich nach seiner Fußball-Laufbahn in die Versicherungsmaterie eingearbeitet, ein Begriff wie Pensionszusage gehört längst zu seinem Sprachschatz. Mit Beharrlichkeit hat er sich bereits als Fußballprofi durchgesetzt. Das ist ihm auch in seinem „bürgerlichen“ Leben gelungen. Auch, weil er eben nicht wie der typische Mitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft aussieht – und zur Not ja auch noch sein Lausbubenlächeln aufsetzen kann.

Wenn im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern von den bekannten Eigengewächsen früherer Tage die Rede ist, von den talentierten Jungs, die den Sprung zu den Profis geschafft haben, dann fällt ganz zwangsläufig auch der Name Thomas Riedl. Mit elf wechselte er von seinem Heimatverein FC Phoenix Otterbach zum 1. FC Kaiserslautern, absolvierte 178 Bundesligaspiele für die Roten Teufel und wurde 1998 deutscher Meister. Im Juni 2006 zog es Riedl zum ASKÖ Pasching (später SK Austria Kärnten). Unter dem Kunstnamen FC Superfund sorgte das Team in der österreichischen Bundesliga kurzzeitig für Furore.

Überraschung im Training
Riedl kam zurück nach Deutschland, spielte je eine Halbserie bei Eintracht Trier und dem SC Idar-Oberstein, eher er zum FK Pirmasens wechselte. „Hier hatte sich ein Kreis geschlossen, denn immerhin hat mein Vater hier mit dem Fußballspielen begonnen“, merkt er an. Der einstige FCK-Profi Hannes Riedl, der vor zehn Jahren viel zu früh verstarb, spielte von der Jugend an bis 1968 für „die Klub“. Nach einem Jahr in Pirmasens beendete Thomas Riedl 2012 seine Karriere als Fußballer. Nur ein Jahr hielt er es ohne das runde Leder aus. Gemeinsam mit Olaf Marschall bildete er beim Oberligisten SC Idar-Oberstein ein Trainergespann. Die A-Lizenz als Trainer hat er in Österreich erworben. Und genau dieser Olaf Marschall unterstützte seinen ehemaligen Mitspieler beim ersten Training nach der Zwangspause in der vergangenen Woche. „Da haben einige Jungs ganz schön gestaunt, obwohl ich vermute, dass einige gar nicht genau wussten, wer das ist“, schmunzelt Riedl über die gelungene Überraschung. „Mal sehen, vielleicht kann er unseren Stürmern in den nächsten Wochen noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben.“

Viermal in der Woche hat Riedl mit den A-Junioren des JFV zuletzt trainiert, der Aufwand in der Verbandsliga dürfte nicht geringer werden. Erst recht deshalb, weil sich der Coach bereits hohe Ziele gesetzt hat: „Vorne mitspielen“, heißt die Devise. Wer sich den erlauchten Kreis der Konkurrenz anschaut, merkt schnell, dass den Jungs aus dem östlichen Landkreis etwas Besonderes gelungen ist. Das weckt auch Begehrlichkeiten bei anderen Klubs, die sich gerne an den jungen Talenten bedienen möchten. Riedl wünscht sich eine engere Zusammenarbeit der Vereine in der Region, um sich der Übermacht aus der Südpfalz und aus Mainz erwehren zu können. Er stellt aber auch klar: „Wir sind nicht die Wohlfahrt.“

Natürlich kann sich Thomas Riedl vorstellen, irgendwann auch wieder ein Herrenteam zu betreuen. Er plant seinen Abschluss als Fußballlehrer, bildet sich ständig weiter und verfolgt die Entwicklung im modernen Fußball. Noch steht der Ex-Profi aber in Diensten des JFV Nord-West-Pfalz. Und das ist – so viel Eitelkeit muss erlaubt sein – ein Glücksfall.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/lud...i-thomas-riedl-heute-macht-_arid,5081147.html
 

playerred

Well-Known Member
Yuupp, das steht unter dem heutigen Datum,
hab oben drüber net gelesen, hab ich garnet mitbekommen,
iss ja ein Ding, naja Ferienzeit, Sommerloch lässt grüßen.
 

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