[Presse] Jugend (U 17 und jünger)

mueto

Administrator
Teammitglied
Liebe rt-Gemeinde,



aus rechtlichen Gründen dürfen im Forum zukünftig leider komplette Rheinpfalz-Artikel nicht mehr direkt gepostet werden.

Erlaubt ist jedoch, eine kurze Zusammenfassungen der aktuellen Rheinpfalz-News in eigenen Worten, zusammen mit einem Link zu deren Online-Angebot, zu posten.

Für letzteres ist allerdings ein kostenpflichtiger Zugang zu Rheinpfalz-Online notwendig.



Wir hoffen auf euer Verständnis!



Teuflische Grüße

Euer Mod- und Admin-Team



Diskussionen zum neuen Prozedere bitte hier: <a href="%7Boption%7D">http://www.roteteufel.de/showthread....heinpfalz-News</a>





Die frei zugänglichen Online Artikel auf rheinpfalz.de können wie folgt gepostet werden:



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ÜBERSCHRIFT

Teaser (Das ist die Zusammenfassung, die in der Regel fett geschrieben zwischen Überschrift und Text steht.)



Mehr: www.URL-zum-Artikel-auf-der-HP-der-Rheinpfalz.de

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Es ist das gleich Prozedere wie auch schon mit den Artikeln von kicker.de
 

Hasenfuss

Member
Lt google translator: Brian Stangnes Kjeldsbergs (17) hat Lautern bei einem Probetraining beeindruckt und wird höchstwahrscheinlich in die Lauterer U19 transferiert.
 
Hoffe das stimmt so einigermaßen.
 

weber2006

Active Member
Ich versuche mich mal mithilfe Google Übersetzer Norwegisch - Englisch:
- Wir wollen den 17- jährigen Angreifer für unsere U19
- Wir haben mit Jenssen bereits einen Norweger im Team
- Der Spieler hat aktuell keinen Profivertrag mit seinem Verein, daher gibt es an sich nur eine Ausbildungsentschädigung von 650 000 norwegische Kronen (Knapp 75 000 €). Vermutlich müssen wir das gleiche noch einmal an einen früheren Verein bezahlen. Allerdings ist es nicht ganz offensichtlich.
- Vermutlich wird der Transfer noch diese Woche fertig, wobei es noch Verhandlungen gibt. Tromso will wohl etwas mehr Geld als die Ausbildungsentschädigung.
- Der Spieler wird wohl weiterhin in Tromso zur Schule gehen. Vergleichbares Konzept gibt es wohl schon in Lyon mit Ulrik Yttergård Jenssen
- Wir bieten ihm einen 3- Jahresvertrag
 

SECO

Active Member
 
- Der Spieler wird wohl weiterhin in Tromso zur Schule gehen. Vergleichbares Konzept gibt es wohl schon in Lyon mit Ulrik Yttergård Jenssen
 
Wie soll das funktionieren`? Auch wenn es schon sonstwo gemacht wird, ich halte das für nicht sonderlich sinnvoll.
 

Uni

Active Member
Wie soll das funktionieren`? Auch wenn es schon sonstwo gemacht wird, ich halte das für nicht sonderlich sinnvoll.
Das frage ich mich auch. Wird der Spieler jetzt gekauft und dann bis zum Schulabschluss weiter in Norwegen geparkt?
 

SECO

Active Member
Das frage ich mich auch. Wird der Spieler jetzt gekauft und dann bis zum Schulabschluss weiter in Norwegen geparkt?
Ich könnte mir da ehrlich gesagt nur vorstellen, das er über das Internet die Schule abschließt, wie so eine Art Fernstudium.
Unser Jenssen sagte doch mal, das in Norwegen viele gut Deutsch können. Alleine deswegen, weil die Übersetzung von Filmen aus Hollywood sich nicht lohnt. Man kuckt da Filme wohl nur in Deutsch oder Englisch. Das wird doch dann keine Hexenkunst sein, das er das auch hinbekommt. Mit Jenssen hab ich mich 2 Wochen nach seinem Dienstbeginn bei uns auf dem Trainingsplatz unterhalten. Der hat alles verstanden und konnte auf alles in Deutsch antworten.
 

playerred

Well-Known Member
Drei Fragen an Gunther Metz, U19-Trainer des FCK


Herr Metz, Hotel in Berlin fürs Finale schon gebucht? Nein, ernsthaft, wie schwer wird’s im U19-Pokal-Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena für den 1. FC Kaiserslautern?

Das ist ein Halbfinale, da gibt es keinen Favoriten. Es ist eine Riesenchance für uns – aber auch für Jena. Die machen mobil und werben mit dem nachfolgenden Spiel ihrer ersten Mannschaft. Mit dem Heimvorteil ist Jena leicht favorisiert.

Wir sieht es personell aus?

Josif Maroudis, unser Kapitän, und Torben Müsel werden mitfahren. Ich rechne aber nicht mit ihnen in der Startelf. Maroudis hat nach einer Fersenverletzung diese Woche erst wieder angefangen zu trainieren, Müsel hat Rückstand nach einer Angina. Aber beide haben auch in Augsburg gefehlt, und wir haben das Kampfspiel trotzdem 2:0 gewonnen.

Torben Müsel, Nicklas Shipnoski und David Tomic aus Ihrer Mannschaft haben Profiverträge unterschrieben, Torhüter Lennart Grill ist auf dem Weg dahin. Wie stolz sind Sie als der Förderer der Jungs?

Es freut mich, dass es diesmal nicht nur Jungs aus der Abwehr sind, sondern offensive, kreative Spieler, die die Qualität haben, es zu schaffen. Die Jungs sind auf gutem Weg. Ich habe ihnen gesagt, Profi zu werden ist das Schönste für einen Fußballer. Aber es geht jetzt erst richtig los.


Info

Ex-Profi Gunther Metz (49) ist seit Sommer 2001 im Nachwuchsbereich des 1. FC Kaiserslautern tätig. Der ausgebildete Winzer trainiert die U19 und spielt mit seiner Mannschaft heute (10.30 Uhr) beim FC Carl Zeiss Jena um den Einzug ins DFB-Pokalfinale in Berlin. 2013 verlor Metz mit seiner Mannschaft das Finale in der Hauptstadt 0:1 gegen den 1. FC Köln.

Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 66
Datum Samstag, den 18. März 2017
 

playerred

Well-Known Member
FCK-U17 will weiter nach vorn

Am drittletzten Spieltag gastieren die B-Junioren des 1. FC Kaiserslautern in der U17-Bundesliga Süd/Südwest bei der SpVgg Unterhaching, die auf Platz zehn noch leichte Abstiegssorgen quälen. Die Roten Teufel richten dagegen ihren Blick nach oben und wollen bis zum Saisonfinale noch Plätze gutmachen.

Bevor die Meisterschaftsrunde noch einmal für vier Wochen pausiert, hat die Mannschaft von Alexander Bugera in Unterhaching ein schweres Programm zu bestehen. Der kommende Gastgeber hatte in der ersten Saisonhälfte einen Abstiegsplatz abonniert, konnte sich aber in den letzten neun Partien auf Rang zehn festsetzen. Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone vier Punkte. „Unterhaching hat zuletzt zu Hause gute und ordentliche Auftritte gezeigt, lauert immer wieder auf Fehler des Gegners und schaltet dann blitzschnell um“, sagt Bugera.Nach dem sehr guten Auftritt gegen den VfB Stuttgart gab der Coach seinen Schützlingen eine Woche frei. Am Dienstag stiegen sie wieder ins Training ein. „Wir hatten jedem ein kleines Laufprogramm mit in die freie Woche gegeben, ehe am Dienstag wieder die Aktivierung mithilfe unseres Athletiktrainers begann.“ Da der FCK vor einigen Wochen bereits sein Saisonziel Klassenerhalt erreicht hat, gibt es von Bugera nun neue Anreize für die Jungs: „Wir sind dieses Wochenende die einzige Mannschaft unter den Top-Clubs, die nicht gegen einen direkten Konkurrenten ranmuss. Das ist unsere Chance, noch Plätze gutzumachen, zumal wir in vier Wochen das Derby gegen Mainz bestreiten, das momentan noch vier Punkte vor uns steht“, sagt Bugera, der den Rivalen am Ende hinter sich lassen will. Er will seine „Bauchschmerzen, wenn wir auswärts spielen“ mit ein paar letzten Auswärtszählern vergessen machen. „Wir haben jetzt mit Unterhaching und Freiburg noch zwei Möglichkeiten, am Ende mit mehr als einem Auswärtssieg dazustehen“, so der Ex-Profi, für den die Trainingsleistung zählt. „Wenn ich merke, dass sich nicht jeder voll reinhängt, gehe ich auch ohne vollbesetzten Kader in die letzten Partien“, droht er. fns

Quelle
Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 93
Datum Freitag, den 21. April 2017
 

Pfalzadler

Well-Known Member
Rote Teufel überzeugen auf ganzer Linie

A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern beendet Saison als Tabellenzweiter der Bundesliga

VON MAXIMILIAN JÜLG

Mit 46 Punkten aus 26 Spielen hat die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern die Spielzeit 2016/17 auf dem zweiten Tabellenplatz der U19-Bundesliga Süd/Südwest beendet. FCK-Trainer Gunther Metz blickt auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr zurück.


„Es hat einfach einen riesen Spaß gemacht, die Jungs Fußball spielen zu sehen. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Wir haben nicht nur gezeigt, welche Qualität wir besitzen, sondern uns auch als Einheit weiterentwickelt. Jeder im Kader hat seinen Teil zum großen Ganzen beigetragen. Und wenn man sieht, dass ein Nicklas Shipnoski im entscheidenden Spiel der Profis gegen Nürnberg in der Startelf stand, dann bestätigt dies unsere harte Arbeit umso mehr“, sparte der in Alzey geborene Metz nicht mit Lob für seine Sprösslinge.

Gegenüber allen Erwartungen starteten die Roten Teufel vergangenen August furios in die neue Saison. Als Aufsteiger verbuchten sie in den ersten sechs Partien fünf Siege. Darunter auch ein beeindruckender 2:1-Heimerfolg über den späteren Staffelsieger FC Bayern München, der unlängst vor unglaublichen 33.000 Zuschauern im Signal Iduna Park das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund verlor (7:8 nach Elfmeterschießen). „Ich habe diese Partie natürlich im Fernsehen verfolgt. Und mich erfüllt es mit Stolz, dass wir dieses Jahr annähernd auf dem gleichen Niveau gespielt haben. Mit Bayern München haben wir uns in der Liga zwei enge Duelle geliefert“, so Metz.

Am Ende einer langen Runde überzeugten die Pfälzer nicht nur mit positiven Ergebnissen, sondern auch mit ihrer Art und Weise, wie sie die 14 Saisonsiege einfuhren. Mit erfrischendem und technisch sehr anspruchsvollem Fußball setzten sie sich schon in der Hinrunde in der Spitzengruppe der Bundesliga fest. Dabei kristallisierte sich die Offensive als Prunkstück des Lauterer Spiels heraus. Im Gegensatz zu den Profis strotzten die Junioren im Angriffsbereich nur so vor Spielfreude und Torgefahr. Das Offensiv-Quartett um Liga-Torschützenkönig Valdrin Mustafa (17 Saisontore), David Tomic (11), Nicklas Shipnoski (9) und Torben Müsel (6) markierte zusammen 43 Treffer. Sie hatten letztlich maßgeblichen Anteil daran, dass Kaiserslautern mit 56 erzielten Saisontoren die zweitstärkste Offensive nach Hoffenheim stellte.

Einziger Wermutstropfen war in diesem Jahr die bittere 1:2-Niederlage im DFB-Pokal-Halbfinale bei Carl Zeiss Jena, mit der der FCK die Finalteilnahme in Berlin nur um Haaresbreite verpasste. Umso erstaunlicher war die Tatsache, dass die jungen Teufel diesen Nackenschlag selbstbewusst wegsteckten und nur drei Wochen später den FSV Mainz 05 im Endspiel des Verbandspokals hochverdient mit 4:2 bezwangen.

Chefcoach Metz, der im sechsten Jahr in Folge die Regie an der Außenlinie der FCK-U19 führte, hatte es mit seinem Trainerstab auch in dieser Spielzeit wieder geschafft, ein schlagkräftiges und charakterstarkes Team zu formen. Unter seinen Fittichen kamen Spieler wie Lennart Grill, David Tomic, Lars Oesswein, Nicklas Shipnoski, Corey Anton und Torben Müsel zu Einsätzen bei der U18-und U19-Nationalmannschaft des DFB. Stürmer Valdrin Mustafa debütierte sogar in der albanischen U21. „Die Jungs haben sich für ihre tollen Auftritte belohnt und einen nächsten Entwicklungsschritt gemacht. Trotzdem war es für alle erst der Anfang. Sie müssen weiter an sich arbeiten und fokussiert bleiben“, warnt Metz seine Schützlinge davor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen.

Nach ihren starken Leistungen wurden die Talente Müsel, Tomic, Shipnoski, Innenverteidiger Patrick Salata und Keeper Grill beim 1. FCK mit Profiverträgen ausgestattet. Sie zählen auch zu den Akteuren, die dem krisengebeutelten Seniorenteam für die Zukunft Mut machen könnten – sofern der Verein sie auf Dauer binden kann. Die Talente Anton (TSG Hoffenheim) und Oesswein (VfB Stuttgart) konnte Lautern nach Saisonende nicht halten.

Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung
 

playerred

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FCK-Fußballschule öffnet ihre Türen

Hintergrund: Kooperation zwischen Zweitligist und der K-Town Arena GmbH steht

VON HORST KONZOK
 
Der 1. FC Kaiserslautern startet sein Projekt Fußballschule ab 6. November in Kooperation mit der K-Town Arena GmbH, die den SOC Sportpark Kaiserslautern am Warmfreibad 3 betreibt.
Dietmar Fritzsche, einer von vier Teilhabern der Arena, und Manfred Paula, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern, haben sich auf die Zusammenarbeit geeinigt. Ziel ist zum einen, Basisarbeit durch qualifiziertes Training mit lizenzierten Trainern zu leisten, aber vor allem auch nicht entdeckte, förderungswürdige Fußballer für den FCK-Talentschuppen zu finden.„Die Idee ist, wieder mehr Präsenz des FCK in der Region zu erreichen. Mein Gedanke ist, mehr Nähe zu den Amateurvereinen herzustellen. Jeder kann sich anmelden. Grundsätzlich ist es ein Breitensportangebot“, sagt Fritzsche, der seit acht Jahren vor Ort der Kontakter von FCK-Ausstatter Uhlsport ist. „Der FCK ist noch immer eine Marke“, klassifiziert Fritzsche. 212 Vereine aus der Region haben sich demnach gemeldet, als Uhlsport über den FCK zu Infoveranstaltungen lud. „Das Echo hat auch Uhlsport überrascht“, betont Fritzsche.
Die FCK-Fußballschule bietet Einheiten für F-Junioren (sieben bis acht Jahre) montags von 16 bis 17.15 Uhr, E-Junioren (neun bis zehn Jahre) montags 17.15 bis 18.30 Uhr, D-Junioren (elf bis zwölf Jahre) freitags 16 bis 17.15 Uhr und C-Junioren (13 bis 14 Jahre) freitags 17.15 bis 18.30 Uhr in der Arena an. Zehn Trainingseinheiten – jeweils 75 Minuten – bei lizenzierten Übungsleitern in Gruppen von maximal zwölf Kindern oder Jugendlichen kosten 139 Euro. Darin beinhaltet sind die Kosten für Trikot, Hose und Stutzen, Getränke sowie zwei Freikarten für ein FCK-Heimspiel. Zu Kursbeginn wird ein Selbsteinschätzungsformular erstellt, nach jeder Einheit erfolgt eine Bewertung, am Ende wird ein Bilanzgespräch geführt, erklärt Fritzsche. Mitinhaber der Arena ist Marco Laping, der seit Freitag U19-Trainer des 1. FC Kaiserslautern ist. „Sicher kein Nachteil, wenn der U19-Trainer des FCK nah an der Fußballschule ist“, sagt Paula. „Ich werde, wenn es die Zeit zulässt, auch immer wieder bei Einheiten zuschauen, aber die intensive Arbeit mit der U19 lässt mir nicht sehr viel Spielraum“, sagt Laping. „Wir sehen das Angebot der Fußballschule als ergänzendes Modul unseres Scouting. Erfahrungsgemäß entdeckt man dabei den ein oder anderen, der uns durchgegangen ist“, sagt Paula. Anmeldemöglichkeiten gibt es über die Homepage des 1. FC Kaiserslautern.
Der einstige FCK-Profi Axel Roos hat wiederholt Interesse an der Zusammenarbeit seiner Fußballschule in Kaiserslautern mit dem FCK signalisiert. Aber die Gespräche führten zu keinem Ergebnis, Roos sah sich vertröstet. Seit Jahren arbeitet er nun mit 1899 Hoffenheim und der Dietmar-Hopp-Stiftung zusammen. Und ist sehr zufrieden.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 242
Mittwoch, den 18. Oktober 2017
 

playerred

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Mit Euro-Eddy das Stürmen lernen

Legende des Karlsruher SC gibt Talenten des 1. FC Kaiserslautern und des 1. FC Saarbrücken Nachhilfeunterricht

Von Peter Knick
 
Er gehörte zu den besten Stürmern der Bundesliga und machte sich in einem UEFA-Pokalspiel für den Karlsruher SC mit vier Toren unsterblich. Seitdem kennt ihn ganz Fußball-Deutschland als Euro-Eddy. Edgar Schmitt war am Mittwoch zu Gast in Kaiserslautern und trainierte auf dem Sportgelände des SV Wiesenthalerhof mit Nachwuchsstürmern des 1. FC Kaiserslautern und des 1. FC Saarbrücken.
Im Musikstudium würde man von einer Meisterklasse sprechen, die sich da um das einstige Fußballass versammelt hatte, um von ihm zu lernen, wie man ein erfolgreicher Stürmer wird. Dabei ging es nicht um technische Fertigkeiten. Die „Basics“, wie Schmitt sie nannte, setzte er bei seinen Meisterschülern voraus, die alle ein großes Ziel vor Augen haben: Fußballprofi zu werden. Schmitt ging es vor allem darum, ihnen zu zeigen, wie sie sich im Raum zu bewegen haben, wie sie Verteidiger unter Druck setzen und Spielzüge voraussehen können. „Fußball ist ein Strategiespiel“, schärfte der 54-Jährige der Gruppe immer wieder ein, zu der die FCK-Jugendspieler Niklas Voll (U15), Jannis Held (U19), David Spanier (U19) sowie der Keeper des U19-Teams, Lukas Schellenberg, gehörten. Auch zwei Junioren des 1. FC Saarbrücken waren mit von der Partie, Jan Luca Schuler und Benson Kamau, die zur U19-Mannschaft gehören, die vom ehemaligen U23-Trainer des 1. FCK, Oliver Schäfer, gecoacht wird.Was sich die talentierten Jungkicker von diesem speziellen Training erwarteten, brachte Kamau auf den Punkt: „Dass er uns zeigt, was einen guten Stürmer ausmacht, und uns hilft, dass wir uns auf den Weg in die Bundesliga durchsetzen können.“ In dieser Hinsicht hatten sie in Edgar Schmitt einen idealen Lehrmeister. Sie an seinem großen Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen, darum ging es ihm. Dabei demonstrierte Schmitt selbst, noch immer leichtfüßig, nicht nur die Trainingsinhalte, er formulierte dabei auch einprägsame Sätze wie diesen: „Einen guten Stürmer erkennt man daran, dass er da ist, wo der Ball ist. Einen sehr guten Stürmer aber daran, dass er dort ist, wo der Ball hinkommt.“ Auch seine Ausführungen über ehemalige Stürmergrößen wie Gerd Müller („Er war mein Vorbild“) und den jungen Angreifer von RB Leipzig, Timo Werner, den Schmitt als künftigen „Weltstar“ sieht, waren sehr erkenntnisreich.
Seine jungen Trainingspartner waren noch gar nicht auf der Welt, als Schmitt seine Erfolge beim KSC und vorher auch bei Eintracht Frankfurt feierte. Besonders die Zeit bei der Eintracht muss Schmitt in seiner Entwicklung zum Klassestürmer geprägt haben. Regelrecht ins Schwärmen geriet er, als er erzählte, dass die Frankfurter Mannschaft damals spielerisch stärker als die Bayern gewesen sei. In der Tat zelebrierte die Eintracht damals einen Fußball frei von systemischen Zwängen, voller Ideen und brachte damit nicht nur ihre Fans schier aus dem Häuschen. In diesem Zusammenhang nannte er auch den Namen von Mittelfeldspieler Uwe Bein. Durch ihn habe er, so Schmitt, gemerkt, „dass Fußball etwas Höheres ist“. Also nicht nur aus Rennen und Kämpfen besteht, sondern auch aus Spielintelligenz, durch die unvorhergesehene Möglichkeiten entstehen.
Dass Edgar Schmitt dieses Training auf dem Wiesenthalerhof absolvierte, war Michael Serr zu verdanken, dem einstigen Torhüter des 1. FC Kaiserslautern. Er kenne Schmitt schon seit vielen Jahren, sagte Serr, der Inhaber einer Agentur ist, die sich um Nachwuchsspieler, Profis und auch Trainer kümmert. So zähle auch Bruno Labbadia zu seinen Klienten, erzählte Michael Serr, der nach dem Stürmertraining bereits ein neues Projekt plant. Dabei soll es um das Flanken gehen. Und demonstrieren soll das kein Geringerer als der frühere HSV-Profi und Nationalspieler Manfred „Manni“ Kaltz, der Meister der Bananenflanke.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 244
Freitag, den 20. Oktober 2017
 

playerred

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Spielerische Nachwuchssuche

FCK startet das Talentförderungsprogramm Fußballschule

Von Daniel Bonenberger

„Das ist das erste Mal überhaupt, dass die FCK-Fußballschule ihre Tore öffnet, deshalb finde ich klasse, dass wir bereits 76 junge Nachwuchsfußballer begrüßen dürfen“, erklärte Dietmar Fritzsche, Leiter und Organisator der FCK-Fußballschule, gestern Nachmittag beim Startschuss des zehnwöchigen Nachwuchstrainingsprogramms, das für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren angeboten wird.
Bei der Fußballschule dürfe zwar jeder mitmachen, aber natürlich sei diese Veranstaltung nicht ganz uneigennützig, der FCK wolle auf diesem Wege junge Talente entdecken und für den Verein interessieren, die mit dem vereinseigenen Scouting sonst nicht erfasst werden könnten, betonte Fritzsche: „Wir vom FCK müssen uns verstärkt um den Nachwuchs kümmern und auf Talente aus der Region setzen.“Zwar seien alle Teilnehmer der Fußballschule Mitglieder in Vereinen, dennoch beginne auch die Fußballschule erst einmal mit den fußballerischen Grundlagen. In jeder der zehn Trainingseinheiten sollen gewisse Schwerpunkte gesetzt werden: „Zu Beginn ist es erst einmal wichtig, dass sich die Kinder gegenseitig kennenlernen, da die meisten ja aus unterschiedlichen Vereinen kommen.“ Fußballerisch stehe bei der ersten Trainingseinheit Torschuss und Dribbling auf dem Plan. Zum Abschluss gebe es ein kleines Fußballspiel. In den kommenden Wochen rückten Torschuss, Technik und Schnelligkeit in den Fokus. Mittwochs biete die Fußballschule ein Torwarttraining an. „Zwar nehmen wir die Sache sehr ernst, aber vor allem der Spaß soll im Vordergrund stehen. Falls wir vielversprechende Talente entdecken, nehmen wir sie gerne in unser Perspektivteam auf“, erklärte Fritzsche.
Der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Manfred Paula, sprach von einer guten Möglichkeit, neue Talente der Region zu entdecken und ihnen ein qualifiziertes Zusatztraining anzubieten: „Wir wollen sie möglichst in frühen Jahren entdecken und für den FCK gewinnen, natürlich kann das nur in enger Abstimmung mit den Eltern geschehen.“

Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert, dass sie an der Fußballschule teilnehmen durften und schwärmten für ihren FCK: „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht. Ich spiele schon Fußball seitdem ich denken kann. Der FCK ist mein Lieblingsverein, ich will später mal dort spielen“, sagte ein Nachwuchskicker. Auch der neunjährige Justin Blum aus Weierbach würde irgendwann gerne im roten FCK-Trikot in das Stadion einlaufen: „Ich spiele schon drei Jahre Fußball, mein Traum ist es einmal FCK-Profi zu werden.“ Jetzt freue er sich aber zunächst auf die kommenden Wochen in der Fußballschule. Er will vor allem seine Dribbling-Fertigkeiten verbessern.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 263
Dienstag, den 14. November 2017
 

playerred

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Der Rotschopf der Roten Teufel

Die Abstiegsangst geht um beim 1. FC Kaiserslautern. Bei den Profis sowieso, aber auch bei der U19 und bei der U17. Mit einem 2:0 (0:0)-Sieg letzten Sonntag im Bundesliga-Derby beim FSV Mainz 05 gelang der U19 ein erster Befreiungsschlag. Am Samstag (11 Uhr) geht es im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof für die Mannschaft von Trainer Marco Laping gegen den Tabellenzweiten FC Bayern München. „Ja, wir sind Außenseiter wenn man die Qualität des Kaders der Bayern sieht. Aber wir spielen Zuhause – und gehen ins Spiel, um es zu gewinnen“, sagt Laping. Im Pokal ist das schon gelungen. Da hat der kleine FCK die großen Bayern in dieser Spielzeit ausgeschaltet.

Laping kam nach der Beförderung von Alexander Bugera zum Co-Trainer der Lauterer Profis von Arminia Ludwigshafen zur U19 des FCK. Als U16-Trainer hat Laping Talente wie Nicklas Shipnoski und Torben Müsel geprägt. Jung-Profi Müsel stürmt morgen gegen die Bayern – wie schon in Mainz und beim Elfmeter-Krimi gegen Werder Bremen, bei dem der FCK den Einzug ins Pokal-Halbfinale schaffte, wieder in der U19. „In den letzten acht Spielen – inklusive den Vorbereitungsspielen – haben wir achtmal gewonnen und dabei sechsmal zu null gespielt“, sagt Laping, der morgen auch wieder auf Lennart Grill im Tor setzen kann.

Ein Gesicht der Roten Teufel ist ein Rotschopf: Paul Will, der Kapitän. Er geht voran, er steht für scharfe Standards, trommelt Eckbälle und Freistöße Richtung gegnerisches Tor. „Paul besitzt eine brutale Mentalität“, schwärmt Trainer Laping. Und hofft, dass der 18-Jährige das Profiangebot des FCK annimmt. Paul Will hat noch Bedenkzeit, bestätigt Sportdirektor Boris Notzon. zkk

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 34, Freitag, den 9. Februar 2018
 

Shelter

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FC Bayern holt Kaiserslauterns U19-Kapitän Will
Der FC Bayern hat für die kommende Saison ein vielversprechendes Talent an Land gezogen. Der 19-jährige Paul Will kommt vom 1. FC Kaiserslautern und verstärkt zunächst die zweite Mannschaft der Münchner.

München - Beim 1. FC Kaiserslautern hatten sie dem Mittelfeldspieler einen Profivertrag angeboten und wollten ihn langfristig an den Verein binden, doch Paul Will - er feiert am heutigen Donnerstag seinen 19. Geburtstag - entschied sich für einen Wechsel zum FC Bayern.

Und so verliert das Zweitliga-Schlusslicht am Saisonende eines seiner großen Talente an den deutschen Rekordmeister. U19-Kapitän Will entschied sich "trotz aller Anstrengungen der FCK-Verantwortlichen, den Mittelfeldspieler mit einem Profivertrag auszustatten" für den Wechsel zum Bundesliga-Tabellenführer, teilte der Verein mit.

Will-Transfer: FCK erhält Ausbildungsentschädigung
"In Paul Will verlieren wir leider ein Top-Talent aus unserem eigenen Nachwuchsleistungszentrum", sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon.

Und er fügte hinzu: "Wir befinden uns schon seit Monaten im Austausch mit ihm und haben Paul eine langfristige Perspektive als Lizenzspieler angeboten. Wir sind stolz, dass wir aufgrund unserer guten Nachwuchsarbeit immer wieder Top-Talente entwickeln und verfolgen natürlich das Ziel, diese Spieler langfristig an den FCK zu binden."

Bayern München habe aber im deutschen Fußball eine besondere Stellung "und in diesem Fall haben wir leider keine Chance". Der FCK erhält eine Ausbildungsentschädigung.

Paul Will selbst meinte: "Ich bin dem 1. FC Kaiserslautern dankbar und freue mich auf die neue Herausforderung beim FC Bayern, um meinen nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Bei einem solch großen Klub diese Chance zu erhalten, ist Motivation genug."
Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zur-neuen-saison-fc-bayern-holt-kaiserslauterns-u19-kapitaen-will.a2168f54-9783-4006-af50-0fd33af65e52.html
 

diablo

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Ein Schlag ins Kontor


Fussball: Der SC Freiburg hat das 32. DFB-Jugend-Pokal-Finale 2:1 (0:0) gegen die U19 des 1. FC Kaiserslautern gewonnen. Manfred Paula, der Leiter des FCK-Nachwuchsleistungszentrums, moniert eine ungeahndete Tätlichkeit Herrmanns vor dem Siegtor. „Dieses gute Spiel hatte diese Szene nicht verdient“, sagt Paula.
Von Horst Konzok &
Sebastian Funda

BERLIN. Der SC Freiburg hat auch bei seinem sechsten Einzug ins U19-Pokal-Endspiel triumphiert. Gestern holte die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm durch einen 2:1 (0:0)-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern die neue, goldfarbene Trophäe.

Die Entstehungsgeschichte des Siegtreffers brachte vor allem Manfred Paula, den Lauterer Nachwuchschef, auf die Palme: „Luca Herrmann hat Leon Hotopp in den Magen, dann ins Gesicht geschlagen. Eine glatte Tätlichkeit, die der Linienrichter hätte anzeigen müssen. Hotopp wurde draußen behandelt und fehlte, als das Tor fiel.“ „Klar fehlte Leon, aber das darf keine Entschuldigung sein. Da war für einen Moment Unordnung bei uns“, gab der sehr gute Torhüter Lennart Grill zu. So frei durfte Carlo Boukhalfa nach Linksflanke des ungestörten Sascha Risch nicht zum Kopfball kommen (84.). Eine Minute vorher hatte der FCK nach einem sensationellen Solo von Anil Gözütok an fünf Freiburgern vorbei ausgeglichen: Luis Kersthold, einmal mehr ein Top-Joker, schlug nach Torben Müsels Innenpfostenschuss zu.

Die Lauterer hatten vor der Pause ein Chancenplus (5:3) und mit Grill auch einen starken Rückhalt, der Scharfschüsse von Boukhalfa (6.) und Daniele Bruno (13.) meisterte. Aus der Distanz versuchte FCK-Kapitän Paul Will sein Glück, scheiterte aber an Elvin Kovac im Freiburger Gehäuse (11., 24.). Sekunden vor dem Seitenwechsel setzte Gözütok einen Kopfball knapp am Tor vorbei. Nach der Pause verloren die Lauterer den Zugriff auf die Partie, die Präzision im Aufbauspiel ging verloren, zudem vermochte Djibril Diallo die Mannschaft nicht mehr so zu beflügeln. Nach Bruno-Maßflanke traf Enzo Leopold mit einem Flugkopfball zum 1:0 (63.). „Ein Schock“, gestand Torben Müsel, der ein Sonderlob von FCK-Sportvorstand Martin Bader erntete: „Torben hat mir mit seiner Präsenz sehr gut gefallen. Das war beeindruckend.“

Nach dem neuerlichen Rückstand war Gift im Spiel. Die Lauterer warfen alles in die Waagschale, aber gute Möglichkeiten von Kersthold (90.+2) und Will (90.+3) blieben ungenutzt. „Ich hatte das zweite Tor auf dem Fuß, doch ist mir der Ball leicht versprungen“, erklärte Kersthold, der Leben auf den Platz brachte. Für Paul Will, der zu Bayern München II geht, war’s das Abschiedsspiel: „Es waren drei wunderschöne Jahre, drei wirklich gute Jahre auch für mich in der Entwicklung. Dass dies alles jetzt heute so endet, ist jetzt nicht unbedingt das Beste, doch werde ich immer auf drei schöne Jahre zurückblicken.“ „Im Moment überwiegt die Enttäuschung, es tut weh, aber wir haben ein Riesenpokalfinale komplett auf Augenhöhe mit Freiburg gespielt“, kommentierte FCK-Coach Marco Laping. „Ein glücklicher Sieger nach einem großartigen Spiel. Die Lauterer haben eine gute Mentalität bewiesen“, lobte Hans-Dieter Drewitz, der aus Haßloch kommende DFB-Vize-Präsident für den Jugendbereich.


Quelle: Die Rheinpfalz am 20.05.2018
 

diablo

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Krimi mit bitterem Ende für FCK-U17
Fussball: B-Junioren steigen aus der Bundesliga ab
Von Maria Huber


Freiburg. Die U17 des 1. FC Kaiserslautern steigt aus der Fußball-Bundesliga ab. Auch wenn sie gestern beim SC Freiburg alles raushaute, was ging, bis zum Schluss kämpfte, siegten am Ende die Breisgauer, die schon vor der Partie als Absteiger feststanden, mit 3:2 (0:0).
Umso bitterer, wie das Ganze passierte. Es war ein Krimi, mit allem, was im Fußball so passieren kann: Rote Karte, in Unterzahl wieder rangekämpft, dann Elfmeter für den SC. Torwart Lorenz Otto kommt dran, Freiburgs Nikolai Scheurenbrand trifft im Nachschuss zum 2:2 (70.), und versetzt den Lauterern in der 77. Minute den „Todesstoß“, mit einem Hammer von Luca Repple aus 25 Metern.Die Ausgangslage für die U17 des FCK war nicht die beste. Sie durfte nicht verlieren. Doch statt Trübsal zu blasen, kämpfte die U17 des FCK, erarbeitete sich Chancen, doch bis zur Pause blieb es beim 0:0. Das 0:1 fiel dann wie aus dem Nichts. Laurin Tost legte den Ball humorlos ins Netz (47.), Yannik Haupts gab vier Minuten später die Antwort, schob nach einer schönen Kombination mit Fritz Reisinger ein. Drei Minuten später sah Tom Fladung Rot. Er hatte seinen Gegenspieler weggeschubst. Doch der FCK kämpfte weiter und wurde belohnt. In Minute 60 dribbelte sich Maximilian Fesser durch die Abwehr und donnerte den Ball in den Winkel. Der FCK führte. Bis Freiburgs Repple und Lauterns Jamie Tahedl nach einem eher harmlosen Zweikampf im SC-Strafraum zu Boden gingen und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte.
„Bitter, wie das gelaufen ist. Die Jungs haben es sich selbst schwer gemacht. Ich bin aber stolz auf sie, weil sie eine richtig gute Leistung gebracht haben. Wenn sie die ganze Saison so gespielt hätten wie heute, hätten sie über die Saison genug Punkte gesammelt“, findet ihr Trainer Sven Höh. Auch Manfred Paula, Leiter des Nachswuchsleistungszentrums, machte der Mannschaft keinen Vorwurf. „Sie hat eine super Rückrunde abgeliefert, hat es nicht einfach gehabt, auch wegen der Trainerwechsel.“ Der Abstieg sei kein Beinbruch. „Aber nächste Saison müssen wir wieder hoch.“

So spielten sie

SC Freiburg: Atubolu - Michel, Placzek (68. Repple), Wiemann, Tost - Kinast (63. Kehrer), Bührer (64. Scheurenbrand), Dietz (41. Heinzelmann), Weißhaupt - Kehl, Keckeisen
1. FC Kaiserslautern: Otto - Stempel, Neukirch, Bresser, Tahedl - Fesser, Fladung, Haupts (75. Meister), Bagci (41. Özdogan) - Lazar (72. Jardella), Reisinger (75. Corda)
Tore: 1:0 Tost (47.), 1:1 Haupts (51.), 1:2 Fesser (60.), 2:2 Scheurenbrand (70., Foulelfmeter), 3:2 Repple (77.) - Gelbe Karten: Kehl, Tost - Bresser, Neukirch, Fesser, Lazar, Özdogan - Rote Karte: Fladung (54., Tätlichkeit) - Beste Spieler: Weißhaupt, Michel - Fesser, Tahedl, Lazar - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Brandstätter (Passau).


Quelle: Die Rheinpfalz am 28.05.2018
 

diablo

Administrator
Teammitglied
Aderlass bei starkem Jahrgang 2003

Der Abstieg der Profis aus der Zweiten Fußball-Bundesliga macht die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des 1. FC Kaiserslautern nicht leichter. Der Rotstift strich 2017/18 schon vier hauptamtliche Stellen.


„Ich bin der Auffassung, dass wir nach wie vor ein sehr gutes NLZ sind“, beteuert Manfred Paula, seit 15. Februar 2016 Leiter der FCK-Talentschmiede im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof. „Ich wehre mich dagegen, den Abstieg der U17 aus der Bundesliga zu hoch zu hängen. Die U19 und die U17 sind jeweils zweimal aus der Bundesliga abgestiegen. Es gibt eine Reihe von Spielern in den Profiligen, die in der U17 Regionalliga gespielt haben – auch da kann sich ein junger Spieler gut entwickeln“, betont der Nachwuchschef.

Ein beidseitiger Irrtum


Den am Ende auch unglücklichen Abstieg der U17 relativiert Paula: „Zur Ehrenrettung der Mannschaft, die es ja fast noch geschafft hätte, drin zu bleiben, muss man sagen, dass auch sehr viel von außen auf sie eingestürmt ist. Sie hatte drei Trainer in einer Saison… Und wir müssen auch zugeben, das wir uns von der guten Vorbereitung haben blenden lassen.“ Kurz vor dem Saisonstart vor einem Jahr war U17-Coach Alexander Bugera zum U19-Trainer befördert worden. U16-Trainer Alexander Pommerehnck wurde zu Bugeras Nachfolger bestellt. Der Versuch scheiterte. Torwartkoordinator Sven Höh übernahm interimsweise und wurde im neuen Jahr durch Jens Kiefer ersetzt. Ein beidseitiger Irrtum! Kiefer wurde beurlaubt, als ruchbar wurde, dass er zur neuen Runde bei U17-Abstiegs-Mitkonkurrent SV Elversberg einsteigen wird. Wieder übernahm Höh. Mit Benjamin Glump (32), bisher U19-Trainer beim FC Speyer 09, ist – wie berichtet – die Trainerfrage bei der U17 für die neue Saison geklärt.

Bitterer Aderlass


Bitter der Aderlass beim starken Lauterer Jahrgang 2003. „Wir verlieren voraussichtlich fünf U15 Spieler, die nach Hoffenheim, Leipzig, Stuttgart, Mainz und Schalke wechseln, weil wir sie in diesem Alter noch nicht vertraglich an uns binden können – dies ist zum einen sehr bedauerlich, andererseits zeigt es die hohe Qualität unserer Ausbildung in diesem Altersbereich“, erklärt Paula.

Die U19 hat mit Trainer Marco Laping, der im September 2017 für den zum Co-Trainer der Profis berufenen Alexander Bugera kam, den Klassenverbleib in der Bundesliga geschafft. Die Mannschaft krönte die Saison mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale, das in Berlin mit 1:2 gegen den SC Freiburg verloren wurde.

Sickinger und Esmel haben Profiverträge erhalten


Am 17. Juni startet Laping, der noch auf Stürmersuche ist, die Vorbereitung. „Wir sind beim FCK aktuell nicht in der Lage, die Kader in der Breite qualitativ so zu besetzen, dass wir jedes Jahr den Bundesliga-Klassenerhalt garantieren können. Die Bundesliga ist jedes Jahr eine große Herausforderung für uns“, sagt der NLZ-Chef. Der Kampf geht weiter!

Die U21 wird ihre Oberliga-Heimspiele auf Platz 7 im NLZ austragen. „Ich denke, dass wir eine gute Chance haben, um den Titel mitzuspielen“, betont Paula. Verlassen haben den Verein Benjamin Reitz (FK Pirmasens) sowie Cedric Veser, Arthur Ekallé, Patrick Salata, Brian Kjeldsberg und Valdrin Mustafa. Carlo Sickinger und Dylan Esmel haben Profiverträge beim FCK erhalten.

Raab arbeitet fürs Comeback


Drei Torhüter sind im neuen Kader: Matteo Raab arbeitet fürs Comeback, Jonas Weyand, der noch U19 spielen darf, und Jan Schulz, der von Budissa Bautzen kommt, sind die Alternativen. Bleiben werden die Abwehrspieler Lukas Gottwalt, Yannick Filipovic, Michael Clemens, Nino Miotke und Julian Löschner, die Mittelfeldspieler Luca Jensen, Mario Andric, Mohamed Morabet und Iosif Maroudis sowie die Stürmer Julius Lammenett und Kapitän Christian Kühlwetter. Aus der U19 rücken Sören Lippert (Abwehr), Antonio Jonjic, Nils Schätzle (Mittelfeld) und Jeffrey Idehen (Angriff) in den Kader von Trainer Hans Werner Moser. Neu sind Flügelspieler Jonas Singer (FK Pirmasens) und Angreifer Hüseyin Cakmak (FSC Lohfelden).

Quelle: https://www.rheinpfalz.de/sport/fussball/artikel/fck-aderlass-bei-starkem-jahrgang-2003/
 

diablo

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Hoffen auf mehr Kontinuität und den Wiederaufstieg

Fussball: FCK-U17 steht in Regionalliga Südwest vor Neuanfang – Spielerische Lösungen wichtig – Benjamin Glump soll für Stabilität sorgen
VON SEBASTIAN FUNDA

Drei Trainerwechsel bei den B-Junioren des 1. FC Kaiserslautern trugen am Ende der abgelaufenen Saison eine Mitschuld am Abstieg aus der U17-Bundesliga Süd/Südwest. Der sportliche Rückschritt wird sich auch auf den U16-Nachwuchs auswirken. Für die Ausbildung der Spieler sieht Manfred Paula, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) Sportpark Rote Teufel, auf kurze Sicht jedoch keinen Nachteil.
17 Niederlagen in 26 Partien waren am Ende der Saison einfach zu viel auf dem Konto der kleinen Roten Teufel, sodass trotz des starken Schlusssprints der angestrebte Klassenerhalt verfehlt wurde. Mit vier Punkten Abstand auf die Stuttgarter Kickers auf dem sicheren elften Platz muss der FCK-Nachwuchs in der kommenden Runde in der Regionalliga Südwest in einem starken Teilnehmerfeld antreten. Dort war bisher die U16 der Betzebuben unterwegs – sie belegte Rang vier. Durch den Abstieg der U17 muss jedoch nun auch die U16 in die Verbandsliga zwangsabsteigen.„In der kommenden Saison wollen wir mit beiden Jahrgängen wieder aufsteigen, unser Ziel ist es, mit der U17 und U19 immer in der höchstmöglichen Spielklasse, der Junioren-Bundesliga zu spielen“, stellte Manfred Paula klar. Für die A-Junioren oder die U21 sieht Paula kurzfristig keinen Schaden: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Nachwuchsspieler sich auch gut entwickeln, wenn sie mal ein Jahr in der Regionalliga spielen.“
Beispiele wie Nicklas Shipnoski, Nils Seufert, Dominique Heintz, Marius Müller, Jean Zimmer gibt es auch in den eigenen Reihen. Sie alle schafften dennoch den Sprung zu den Profis.

„Die Regionalliga erfordert taktisch eine ganz andere Herangehensweise. Die meisten Gegner werden defensiv stehen und uns das Spiel machen lassen“, prophezeit Paula. Torwartkoordinator Sven Höh, der zweimal in der Saison als Interimstrainer einspringen musste, da Alexander Pommerehnck vorzeitig seinen Vertrag auflöste und Jens Kiefer von den Roten Teufeln freigestellt wurde, prognostiziert auch für die Charakterbildung eine gute Entwicklung: „Es war dieses Jahr immer wieder schwierig, die Jungs gegen Teams zu motivieren, die keinen klangvollen Namen hatten, obwohl wir immer wieder aufzeigten, dass auch beispielsweise bei Unterhaching Spieler auf dem Platz stehen, die denselben Traum von einer Profikarriere verfolgen wie unsere Jungs. In der kommenden Saison wird es dahingehend schwierig, noch klangvolle Namen zu finden.“

Dass der Nachwuchs den Umgang mit dem Ball beherrscht, wurde gegen Ende der Saison sichtbar. „Hätten wir diesen Punkteschnitt über die gesamte Saison beibehalten, stünden wir nun nicht in der Regionalliga“, sagte Höh. „Im Saisonendspurt konnte man unserer Mannschaft gar nichts vorwerfen. Sie hat alles gegeben, obwohl nur ein Hauch einer Chance da war“, lobte der Interimstrainer das Engagement seiner Truppe. Paula und Höh sehen in der fehlenden Konstanz auf der Trainerbank einen der Hauptgründe für den Abstieg: „Das war ein Umstand, der in diesem Ausmaß nicht absehbar und der für die Jungs nicht einfach war“, erklärte Paula und hofft nun mit dem neuen Trainer Benjamin Glump auf Kontinuität.

„Benjamin passt sowohl fachlich als auch menschlich zu uns und hat in Speyer einen guten Job im Nachwuchs gemacht“, schildert Paula dessen bisherige Arbeit. Glump wird bis auf ein, zwei Neuzugänge den U16-Kader übernehmen, den Paula als „sehr ordentlichen Jahrgang“ sieht. „Die Kaderzusammenstellung des letztjährigen U17-Kaders verlief auch nicht optimal. In diesem Jahr sind wir jedoch sehr zufrieden“, beteuerte er.

Am 12. August beginnt beim TuS Mosella Schweich die Mission Wiederaufstieg in die B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Beim ersten Heimspiel am 19. August wird es dann gleich zum Derby gegen den 1. FC Saarbrücken kommen, ehe die TuS Koblenz im Sportpark Rote Teufel gastiert.


Quelle: Die Rheinpfalz 28.06.2018
 

diablo

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Zu wenig Klassenunterschied
Fussball: U17 des FCK besiegt den ligatieferen FK Pirmasens mit 2:0 – Glump: „Wir müssen vor dem Tor noch zielstrebiger sein“

VON SEBASTIAN FUNDA


Die B-Junioren des 1. FC Kaiserslautern absolvierten am Mittwoch-abend ihren zweiten Test in der Vorbereitung zur Regionalliga-Saison. Gegen den FK Pirmasens siegte das Team von Benjamin Glump 2:0 (1:0), doch hätte der Coach den Klassenunterschied gegen den Verbandsligisten gern deutlicher gesehen.
„Man konnte schon einen Unterschied zwischen Pirmasens und uns feststellen. Wir hatten oft den Ball, so wie wir auch das Spiel machen wollen, dass wir über viel Ballbesitz kommen“, hob der neue Mann an der Linie der FCK-U17 hervor. „Wenn wir den Ball nicht hatten, haben wir alles darangesetzt, ihn wieder zu bekommen. Daher bin ich ganz zufrieden“, stellte er die positiven Dinge des zweiten Tests neben den schon erkennbaren Abläufen und dem Einsatzwillen hervor.„2:0 ist okay. Dennoch muss man da schon einen Klassenunterschied sehen. Daher bin ich der Meinung, dass wir vor dem Tor noch zielstrebiger sein müssen“, fand Glump. „Wir sind lediglich neben die Box gekommen, sodass uns die großen Torchancen gefehlt haben. Unser oberstes Ziel, hinten nichts zuzulassen, haben wir jedoch erreicht“, untermauerte er die wenigen Möglichkeiten der Gäste. „Es hätte heute nichts gebracht, wenn ich 7:5 gewinne. Defensiven gewinnen Meisterschaften, Offensiven nur Spiele“, philosophierte er.
Nach ausgeglichenem Beginn fiel die Führung für die Roten Teufel in der siebten Minute aus dem Nichts: Melchisedec Yeboah stand vor dem Sechzehner, suchte eine Anspielstation im FKP-Strafraum, fand keine und zog aus dem Fußgelenk einfach mal aufs Tor ab. Die Gäste sahen dem Ball nur hinterher, der unten links einschlug.

Nach 16 Minuten prüfte Marc Erhart FCK-Torhüter Elija Wohlgemuth zum ersten Mal vorsichtig. Dassio Gnahe (20.), Timo Bosselman (36.) und Yeboah (38.) vergaben auf der anderen Seite das 2:0, während Erhart nach einer halben Stunde in den Strafraum der Lauterer stach, der Doppelpass mit David Schehl jedoch nicht glückte.

In der zweiten Hälfte nisteten sich die kleinen Roten Teufel in der Pirmasenser Hälfte ein, Großchancen gab es aber erst wieder gegen Ende der Partie, nachdem Dennis Esmaieli zu Samet Güven gespielt hatte, der zum 2:0 (70.) traf.

In den nächsten Tests möchte sich Glump an Bundesliga-Niveau herantasten, testet daher gegen Astoria Walldorf, den FC Hennef und die TSG Wieseck. „Gegen diese Gegner sieht man dann auch, wo noch Schwächen sind und wo es noch fehlt“, weiß Glump um die Wichtigkeit dieser Erkenntnisse für die Regionalligasaison.
SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Wohlgemuth - Gibs (41. Burkert), Saftig (41. Diallo), Varga (41. Karakus), Lehr (41. Esmaieli) - Handrich (41. Lehner), Bosselman - Monteiro (41. Pollok), Chahloul (41. Dogan), Yeboah (41. Güven) - Gnahe
FK Pirmasens: Heißler (41. Haas) - Hausberger, Marschall, Schmitt, Frieß (41. Brand) - Schehl, Brinke, Schmenger, Nauerz (48. Kadler) - Staden (48. Vogt), Erhart
Tore: 1:0 Yeboah (7.), 2:0 Güven (70.) - Beste Spieler: Gnahe, Bosselman - Erhart - Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Ecker (Trippstadt).


Quelle: Die Rheinpfalz 13.07.2018
 

playerred

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Das 10:0 nicht überbewerten
FCK-U17 steht nach Kantersieg über Mosella Schweich an der Tabellenspitze – Trainer Glump warnt vor Leichtsinn
VON SEBASTIAN FUNDA


Zum Auftakt in der B-Junioren-Regionalliga Südwest zeigte der TuS Mosella Schweich dem 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, was die Roten Teufel in dieser Saison erwartet: Defensive Gegner, die bis zur letzten Sekunde kämpfen werden. Durch den Kräfteschwund bei den Gastgebern feierte der FCK am Ende dennoch einen deutlichen 10:0 (3:0)-Auswärtssieg und übernahm die Tabellenführung.

„Nach einem bisschen holprigen Start in die Saisonvorbereitung konnten wir uns von Woche zu Woche steigern und kamen immer mehr zu der Leistung, wo wir hinwollten“, schilderte FCK-U17-Trainer Benjamin Glump die Entwicklung der letzten Wochen, die wichtig für das erste Saisonspiel war. Gleich zum Saisonauftakt stand seine Mannschaft beim TuS Mosella Schweich nämlich genau der erwarteten Problematik gegenüber: Ein taktisch sehr defensiv agierender Gegner, der um jeden Ball bis zum Umfallen kämpft und auf Konter setzt. „Schweich stand tief, arbeitete enorm giftig gegen den Ball und versuchte, uns auszukontern“, schilderte Glump das Geschehen auf dem Platz.Entsprechend offen war die Partie in den ersten 20 Minuten, ehe die Roten Teufel zu den ersten drei Saisontoren vor dem Pausenpfiff kamen. „Für Schweich wurde es dann immer schwerer, diese Einsatzbereitschaft durchzuhalten. Sie haben dennoch bis zum Schluss gefightet“, betonte der 32-Jährige, dass der Auftakt auch in den zweiten 40 Minuten kein Sonntagsspaziergang war.

„In der zweiten Halbzeit war es mir dann wichtig, dass wir auch bei einem 6:0 genauso weiter verteidigen wie zuvor beim 2:0 oder 3:0. Wir haben zwar nach den 80 Minuten kein Tor kassiert, ich sehe da aber dennoch weiteres Potenzial“, so Glump, dessen Elf im zweiten Durchgang einige Nachlässigkeiten im Defensivverbund zeigte. „Offensiv bekamen wir natürlich mit fortscheitender Dauer mehr Räume, sodass wir uns da auch ein paar sehenswerte Tore herausspielen konnten, die in der ersten Hälfte noch nicht möglich waren. Es ist daher wichtig, dass wir dieses 10:0 nicht überbewerten.“ Das Trainerteam will nun den Fokus der Spieler auf die kommende Partie gegen den 1. FC Saarbrücken legen. „Saarbrücken wird uns am kommenden Wochenende deutlich mehr abverlangen“, verwies Glump auf das erste Heimspiel gegen einen deutlich gefährlicheren Mitkonkurrenten.

Torschützen
Samet Güven (4), Dennis Esmaieli (3), Luis Felipe Monteiro, Shakil Diallo, Sebastian Saftig.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 187, Dienstag, den 14. August 2018
 

playerred

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FCK-U17 auf der Jagd nach Punkten

Nach drei Siegen in Folge fiebert die U17 des 1. FC Kaiserslautern dem Saisonendspurt entgegen.
Am Sonntag geht es für die B-Junioren in der Regionalliga Südwest auswärts gegen den SV Gonsenheim.
Drei Punkte müssen her, um nach der Aufstiegsrelegation greifen zu können.

„Wir haben uns in der Tabelle wieder rangekämpft und wollen am Sonntag die Voraussetzung für die zwei Endspiele schaffen“, sagt Daniel Paulus, der Trainer des FCK, über die Schlussphase der Saison. Die Gegner an den letzten beiden Spieltagen heißen FSV Mainz 05 II und SV Elversberg. Die Mainzer stehen auf Platz eins, sind aber als zweite Jugendmannschaft nicht aufstiegsberechtigt. Somit ist Platz zwei der Tabellenrang, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Auf diesem steht der SV Elversberg mit 57 Punkten vor dem FCK (55). Das direkte Duell am letzten Spieltag hat somit das Potenzial zum Ligafinale.Vor dem Spiel gegen Gonsenheim vertraut Paulus auf seine Mannschaft: „Wir waren schon abgeschrieben und sind wieder zurück. Die Jungs haben es nun verinnerlicht, dass wir nur auf uns schauen müssen.“ Nach den drei Siegen in Folge herrscht in der Mannschaft eine Aufbruchsstimmung. Bei einem Benefiz-Turnier am letzten Wochenende besiegten die Betze-Buben die Liga-Konkurrenten Saarbrücken und Homburg deutlich. „Wir haben wirklich eine gute Figur gemacht. Die Tendenz stimmt, und wir wollen weitermachen“, sagt Paulus.
Von besonderer Bedeutung im Umschaltspiel war in den vergangenen Ligapartien Tom Handrich. Der zweikampfstarke Sechser zeigte sich zuletzt auch torgefährlich und wird auch in den kommenden Spielen gefragt sein.krmi

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 115 Samstag, den 18. Mai 2018
 

playerred

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Mutig gegen den Meister
FCK-U17-Team empfängt am Sonntag den FSV Mainz II
Von Michel Kreilinger

Das Spitzenspiel der B-Junioren-Regionalliga Südwest steht vor der Tür. Der Tabellenzweite 1. FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag (13 Uhr) im Sportpark Rote Teufel den bereits feststehenden Meister FSV Mainz 05 II. FCK-Trainer Daniel Paulus will einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft sehen, die gute Chancen hat, die Aufstiegsrunde zu erreichen.

„Wir haben eine tolle Aufholjagd hingelegt“, fasst Paulus die letzten Wochen zusammen. Die Roten Teufel hatten zwischenzeitlich fünf Punkte Rückstand auf den SV Elversberg und stehen nach einer Siegesserie einen Punkt vor den Saarländern auf Platz zwei. Dieser würde zu den Aufstiegsspielen gegen Darmstadt 98, den Meister der Hessenliga, berechtigen.Da am übernächsten, dem letzten Spieltag, das direkte Duell gegen den SV Elversberg ansteht, können die Lauterer gegen Mainz II befreit aufspielen. „Wir haben keinen Druck, wir wollen mutig spielen und alles in die Waagschlage werfen“, gibt Daniel Paulus die Devise aus. Beim FCK weiß man aber auch über die Stärken der Mainzer Bescheid. Eine „fußballerisch richtig starke Mannschaft, die verdient auf dem ersten Platz steht“, sieht Paulus in den „Nullfünfern“. Mit kompaktem Defensivverhalten und schnellem Umschaltspiel soll der Meister bezwungen werden. Personell kann Daniel Paulus aus dem Vollen schöpfen. Nach einer ruhigeren Trainingswoche soll die Mannschaft genug Frische und Spritzigkeit für den Saisonendspurt getankt haben.

Daniel Paulus macht um die Bedeutung des Derbys keinen Hehl. „Auch wenn Mainz den FCK im Gesamten abgehängt hat, herrscht eine große Rivalität, und wir wollen unbedingt Paroli bieten“, zeigt der 39-jährige Trainer sich angriffslustig. Gegen die U16 der Mainzer hofft Paulus auch darauf, dass seine U17 den eigenen Altersvorteil ausnutzt und mit der „gewissen Aggressivität“ den nächsten Schritt Richtung Aufstieg geht.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 121Samstag, den 25. Mai 2019
 

playerred

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Noch einen Punkt von der Relegation entfernt

U17 des 1. FC Kaiserslautern besiegt Ligameister FSV Mainz 05 II mit 3:0 – Am Sonntag entscheidendes Spiel in Elversberg
Von Michel Kreilinger

Die U17 des 1. FC Kaiserslautern brilliert mit einem 3:0-Heimsieg gegen den Ligameister FSV Mainz 05 II. Nach dem fünften Sieg in Folge ist die Ausgangslage für den letzten Spieltag klar: Sofern der FCK nächstes Wochenende gegen Elversberg nicht verliert, ist Platz zwei der B-Junioren-Regionalliga sicher und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation in die Bundesliga.

„Das war eine sensationelle Mannschaftsleistung. Großes Kompliment an meine Mannschaft“, lobte Daniel Paulus, der Trainer der U17 des FCK, seine Spieler nach der Partie gegen Mainz. Seine Mannschaft ließ dem bereits feststehenden Meister der Regionalliga keine Chance und gewann absolut verdient.
Ein entscheidender Faktor für den Sieg war die taktische Umstellung der Pfälzer. Der FCK agierte mit einer Raute im Mittelfeld und machte so das Zentrum dicht. Mit Moritz Theobald und Jakob Pollok waren schnelle Flügelspieler vor der Raute positioniert, die mit ihrer Geschwindigkeit den tiefen Bällen hinterherjagten. „Durch die Umstellung konnten wir die Mainzer gut anlaufen und hatten sofort Zugriff“, äußerte sich Daniel Paulus zufrieden nach dem Spiel. Der FSV hatte bei eigenem Ballbesitz große Probleme, Wege nach vorne zu finden, und hatte über die gesamte Distanz kaum eine nennenswerte Torchance.

Von Vorteil für die Lauterer war natürlich die frühe Führung in der siebten Minute. Jakob Pollok eroberte im Gegenpressing den Ball und ging im Strafraum ins Eins-gegen-Eins-Duell, in dem er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Tom Handrich blieb ruhig und verwandelte den Elfmeter souverän zur Führung. Auch das zweite Tor erfolgte per Standard (20.). Moritz Theobald trat einen Freistoß von halblinks mit Effet auf das lange Eck, der Ball sprang einmal auf und schlug ins Tor ein. Nur wenige Minuten später folgte das 3:0, welches der 39-jährige Trainer als „potenzielles Tor des Monats“ bezeichnete. Aus 40 Metern Torentfernung setzte Tom Handrich einen Fernschuss mit perfekter Flugbahn ab, der sich hinter dem Gästekeeper ins Tor senkte (30).

Im zweiten Durchgang hatten die „Nullfünfer“ mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen ergaben sich keine. Stattdessen spielten sich die Lauterer noch einige gefährliche Konter heraus, die aber ungenutzt blieben. Besonders die starke Defensivleistung bescherte der U17 vor den Augen von Gerry Ehrmann und Martin Bader den wichtigen Derbysieg.

Durch den Dreier bleiben die Roten Teufel einen Zähler vor dem SV Elversberg, gegen den es am nächsten Spieltag geht. Verteidigt der FCK den zweiten Platz, sind die beiden Aufstiegsspiele gegen Darmstadt 98 gesichert. Trotz des gestiegenen Selbstvertrauens macht Daniel Paulus deutlich, dass keine Zeit zum Ausruhen ist. „Wir können uns jetzt freuen, aber ab Dienstag liegt der Fokus wieder auf Elversberg. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, mahnt der Cheftrainer.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern:
Wohlgemuth - Dogan, Zobel, Varga, Gibs - Saftig, Karakus (71. Esmaieli), Handrich, Chahloul (76. Basenach) - Pollok (65. Lehner), Theobald (74. Güven)
Tore: 1:0 Handrich (7.), 2:0 Theobald (20.), 3:0 Handrich (30.). - Zuschauer: 220.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 123 Dienstag, den 28. Mai 2019
 

playerred

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FCK-B-Junioren beim Aufstiegskonkurrenten
Am letzten Spieltag beim SV Elversberg

von Michel Kreilinger

Für die U17 des 1. FC Kaiserslautern steht der letzte Spieltag der B-Junioren-Regionalliga Südwest bevor. Nach einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen den Meister Mainz 05 II geht es am Sonntag (13 Uhr) beim direkten Konkurrenten SV Elversberg um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen.

Eine Punkteteilung reicht den Roten Teufeln, um die Aufstiegsspiele der B-Junioren-Bundesliga gegen Darmstadt 98 zu sichern. „Wir wollen so auftreten wie in den letzten Wochen. Wir haben richtig gut gespielt und wollen nun nachlegen“, äußert sich Daniel Paulus, der Trainer der U17 des FCK, vor der Partie gegen den SV Elversberg. Gegen den bereits feststehenden Meister FSV Mainz 05 II gewannen seine Schützlinge beeindruckend mit 3:0. Den Erfolg führte Paulus auf ein giftiges Zweikampf-, kompaktes Defensivverhalten und das nötige Glück zurück. Mit dieser Spielweise soll nun seine Mannschaft auch gegen den Tabellendritten Elversberg erfolgreich sein.Dank des Dreiers gegen die „Nullfünfer“ sind die Pfälzer in der komfortablen Lage, dass ein Remis gegen Elversberg reicht, um den zweiten Platz zu sichern. Daniel Paulus will sich davon nicht blenden lassen: „Wir fahren nach Elversberg mit der Maßgabe, zu gewinnen. Wenn wir am Ende einen Punkt holen, ist es auch okay. Aber das ist nicht unser Ansatz.“ Durch den souveränen Erfolg gegen Mainz konnte das Team noch einmal Selbstvertrauen tanken. „Die Stimmung ist natürlich gut, aber konzentriert und keinesfalls überheblich“, beschreibt Paulus die Gemütslage seines Teams vor dem wichtigen Spiel.

Die Stärken der Saarländer sieht der 39-jährige Coach vor allem im Körperlichen und Kämpferischen: „Die werden alles in die Waagschale werfen und uns mit ihrem Einsatz und Willen richtig fordern.“ Mit Hilfe von fünf Siegen in Folge haben sich die B-Junioren des FCK das ersehnte Endspiel am letzten Spieltag ermöglicht. „Wir müssen unsere fußballerischen Qualitäten ausspielen, aber dennoch den Kampf annehmen und die Zweikämpfe suchen“, gibt Daniel Paulus die Devise aus.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 126 Samstag, den 1. Juni 2019
 

playerred

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Mit einer eingeschworenen Truppe in die neue Runde
VOR DER SAISON: U17 des 1. FC Kaiserslautern will mit Offensivfußball in der Regionalliga erfolgreich sein und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen schaffen
Von Michel Kreilinger

Was die U17 des 1. FC Kaiserslautern in der vorigen Spielzeit knapp verpasste, soll diese Saison realisiert werden: der Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga. Mit dem neuen Jahrgang peilt der FCK in der B-Junioren-Regionalliga Südwest wieder die Teilnahme an den Aufstiegsspielen an. Trainer Daniel Paulus sieht eine Mannschaft mit „toller Mentalität“ und freut sich auf die kommenden Aufgaben.
„Nach dieser nervenaufreibenden Schlussphase hat die Pause auch gutgetan“, blickt Paulus auf den Saisonendspurt zurück. Mit starken Auftritten sicherten sich die Betze-Buben auf den letzten Drücker die Teilnahme an den Aufstiegsspielen, in welchen man dem Hessenmeister Darmstadt 98 unterlegen war.Mit dem neuen 2003er-Jahrgang zeigt sich der Cheftrainer bisher zufrieden: „Der Jahrgang ist ziemlich geschlossen hochgekommen, die Jungs spielen schon lange zusammen und sind eine homogene und eingeschworene Truppe.“ Dementsprechend gab es nur wenig Handlungsbedarf, den Kader zu verstärken. Mit Gabriel Lager kam ein Defensivspieler vom VfB Stuttgart, der bei den Schwaben eine gute Ausbildung genoss und laut Paulus charakterlich gut in die Mannschaft passe. Für die Offensive kam Liam Gainey vom SV Waldhof Mannheim, der variabel im Angriff eingesetzt werden kann.
Die Vorbereitung, die Anfang Juli begann, läuft bisher vielversprechend. Die Roten Teufel fuhren souveräne Siege gegen Kickers Offenbach, Astoria Walldorf und gegen den SV Sandhausen ein. Daniel Paulus sieht sich in seinen Eindrücken von der Mannschaft bestätigt: „Wir haben in allen Spielen dominiert, und die Mannschaft zeigt eine gute Mentalität, auch wenn es mal nicht so läuft.“
Neben dem FCK werden voraussichtlich wieder der FSV Mainz 05 II und der SV Elversberg mit großen Ambitionen in die Saison gehen. Die Mainzer holten in der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft, durften als zweite Mannschaft aber nicht um den Aufstieg spielen, so dass die Roten Teufel als Tabellenzweite nachrückten. Die Saarländer aus Elversberg rangierten auf dem dritten Tabellenplatz und dürften wohl der Hauptkonkurrent um die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation sein. Des Weiteren ist die Liga von vielen kleineren Mannschaften und vermeintlich schwächeren geprägt. Daniel Paulus will diese Gegner aber nicht unterschätzen: „Es kommt darauf an, immer konzentriert zu sein und das zweite Tor nachzulegen.“
Generell soll die Mannschaft mit Offensivfußball und schnellem Umschaltspiel überzeugen. „Wir wollen vieles spielerisch lösen und in der Defensive zweikampfstark und mit frühem Gegenpressing agieren“, erläutert der 39-Jährige seine Taktik. Die offensive Spielweise soll auch dank der Stürmer Shawn Blum, Angelos Stavridis und Jean-René Aghajanyan gelingen. „Die drei sind Typen, die Spiele entscheiden können und die nötige Kaltschnäuzigkeit mitbringen“, erläutert Paulus.
Als weitere Gradmesser dienten die Testspiele gegen die B-Junioren-Bundesligisten Alemannia Aachen (2:2) und Karlsruher SC (2:1). Ihr letzte Vorbereitungspartie bestreitet die U17 am 11. August gegen den SV Waldhof Mannheim. Der Ligaauftakt findet dann am 18. August daheim gegen den SV Gonsenheim statt.


Bild

Kaiserslautern, Fritz-Walter-Stadion. 1. FC Kaiserslautern, FCK, U17 Mannschaftsshooting. Hintere Reihe: Marc Berger, Fabian Schulz, Johannes Kläs, Henri Dorst, Tristan Zobel, Gabriel Laba, Aaron Basenach, Jean-René Aghajanyan, Shawn Blum. Mittlere Reihe: Leiter Kaderplanung Helmut Zahn, Trainer Daniel Paulus, Co-Trainer John Antuna, Torwarttrainer Sven Höh, Liam Gainey, Elias Rheinheimer, Physiotherapeutin Larissa Hauenstein, Athletiktrainer Wenzel Böhm-Gräber, Physiotherapeut Philip Werle, Videoanalyst Mario Wunder. Vordere Reihe: Matteo Karas, Angelos Stavridis, Marco Müller, Andrej Juric, Mika Rudnick, Dominik Hozlinger, Pascal Nicklis, Nils Wettengl, Marius Bauer 25.07.2019 Foto: Martin Goldhahn / viewDie U17-Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern: hintere Reihe (von links): Marc Berger, Fabian Schulz, Johannes Kläs, Henri Dorst, Tristan Zobel, Gabriel Laba, Aaron Basenach, Jean-René Aghajanyan, Shawn Blum. Mittlere Reihe: Leiter Kaderplanung Helmut Zahn, Trainer Daniel Paulus, Co-Trainer John Antuna, Torwarttrainer Sven Höh, Liam Gainey, Elias Rheinheimer, Physiotherapeutin Larissa Hauenstein, Athletiktrainer Wenzel Böhm-Gräber, Physiotherapeut Philip Werle, Videoanalyst Mario Wunder. Vordere Reihe: Matteo Karas, Angelos Stavridis, Marco Müller, Andrej Juric, Mika Rudnick, Dominik Hozlinger, Pascal Nicklis, Nils Wettengl und Marius Bauer.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 179 Montag, den 5. August 2019
 

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