[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

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Oberligisten wollen spielen – aber nur bis 30. Juni

Maria Huber Marek Schwöbel Thomas Leimert Sebastian Stollhof

Mit einer 16:2-Mehrheit haben sich die Teams der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar am Mittwochabend in einer Videokonferenz mit Vertretern des Regionalverbandes Südwest dafür ausgesprochen, die derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison vorzeitig zu beenden – sollte kein sportlicher Abschluss bis 30. Juni möglich sein.

„Mich hat es nicht überrascht“, gestand Hans-Dieter Drewitz, Präsident des Fußball-Regionalverbands Südwest und des Südwestdeutschen Fußballverbandes. Das große Thema bei der Videokonferenz: der Stichtag 30. Juni. „Die Vereine wollen Fußball spielen. Aber diese Entscheidung können wir nicht treffen“, sagte Drewitz und verwies auf die Vorgaben der Politik.

Und so sei das Meinungsbild, dass man lieber eine Saison abschließt und eine neue Saison startet – „egal, was aus dieser dann wird“. Heißt also: Sollte es wegen der staatlichen Verfügungen auf sportlichem Wege unmöglich werden, die Saison bis zum 30. Juni zum Abschluss zu bringen, wird deren Beendigung von Seiten der Vereine empfohlen. Aufsteiger soll es geben, Absteiger jedoch nicht. Hierfür soll das aktuelle Tabellenbild der Maßstab sein. „Wir müssen das nun auch juristisch prüfen“, sagte Drewitz.

FV Dudenhofen für sportliches Ende
„Wir haben eine sehr starke Oberligarunde gespielt und wollten eigentlich diese auch sportlich zu Ende führen“, erklärte Florian Kober am Mittwochabend, Spielleiter beim Aufsteiger FV Dudenhofen, der auf dem sechsten Tabellenplatz steht. „Das ist für uns eine rein sportliche Entscheidung, die wir im Vorstand gefällt haben.“ Aber der Verein sei auch bereit, einen breiten Konsens entgegen der eigenen Meinung mitzutragen. Neben Dudenhofen hat sich nur noch Eintracht Trier für eine Fortsetzung der Spielzeit nach dem 1. September ausgesprochen – was der Vorschlag des Präsidiums des Südwestdeutschen Fußballverbandes für die Spielklassen von der Verbandsliga an abwärts ist.
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Mechtersheim mit Ergebnis zufrieden
„Wir sind mit dem Ausgang der Videokonferenz soweit zufrieden“, erklärte Dieter Demmerle, Sportdirektor des TuS Mechtersheim. Da sich die klare Mehrheit der 18 Mannschaften für ein Ende der Saison mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger, ausgesprochen habe, sei ein breiter Konsens erzielt worden. „Wir hoffen, dass es zu einer Entscheidung kommt, die wir alle tragen können“, erklärt der Vertreter des Tabellendrittletzten.

Arminia: „Können uns auf neue Saison konzentrieren“
Der FC Arminia Ludwigshafen, aktuell Tabellen-14., hat ebenfalls für ein vorzeitiges Ende der Saison gestimmt. „Keiner weiß, wann wieder gespielt werden kann, und es herrscht große Unsicherheit“, sagte Spielleiter Thomas Lang. Da die Runde nicht zu lange herausgezogen werden sollte, haben sich die Ludwigshafener nach einem Vorstandsbeschluss für ein vorzeitiges Ende entschieden. „Jetzt können wir uns auf die neue Saison konzentrieren, egal wann die beginnt“, sagte Lang.

FCK für klaren Cut
Dirk Walter, organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern, hat für die U21, Zweiter der Tabelle, an der Videokonferenz teilgenommen. Sowohl für Spieler, deren Zukunft aufgrund fehlender sportlicher Perspektive bei anderen Vereinen liegt, als auch für Spieler, die im Sommer zum FCK wechseln, dürfe sich die Saison nicht ewig in die Länge ziehen. Walter hält mehr davon, wenn es einen klaren Cut gibt. Wobei er auch betont: „Wenn irgendwas sportlich zu regeln wäre, wäre das natürlich toll, aber das darf sich nicht zu sehr in die Länge ziehen.“

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Amateurklubs wünschen sich Planungssicherheit

Sebastian Stollhof

Was wird aus der Fußball-Saison 2019/20 bei den Amateuren? Wird sie, wie vom Präsidium des Südwestdeutschen Fußballverbandes empfohlen, von der Verbandsliga an abwärts bis mindestens 31. August ausgesetzt oder abgebrochen? Bei den Vereinen in der Pfalz sind noch viele Fragen offen. Viele sind für einen Abbruch.

Der Südwestdeutsche Fußballverband hat seine Vereine um Rückmeldung bis 4. Mai gebeten. „Uns ist diese Meinungsbildung wichtig“, betont Präsident Hans-Dieter Drewitz. Für Rudi Brendel, Trainer des Landesligisten SV Geinsheim, ist die Idee einer Aussetzung „ein Unding“. „Sollen die Spieler, die uns nach der Runde 2019/2020 verlassen, für uns die Saison zu Ende spielen? Und die Spieler, die zu uns kommen, bleiben in ihren alten Vereinen?“, fragt er sich. Der Geinsheimer Coach plädiert dafür, „die Runde zu kappen, und es gibt pro Liga nur einen Aufsteiger und keine Absteiger“.

Kein Verständnis für die SWFV-Idee hat auch Marco Stoll, der für den gesamten Jugendbereich des TSV Königsbach als Sportlicher Leiter zuständig ist. „Wenn Spieler weiterhin in jüngeren Mannschaften spielen müssen, ist das für deren Entwicklung nicht förderlich“, schreibt er unter anderem.

„Jeder will etwas anderes“
Beim SV Südwest Ludwigshafen, Tabellenführer der Bezirksliga Vorderpfalz, spricht sich Trainer Frank Wieschalla für einen Abbruch der Runde aus. „Es gibt viele Meinungen, jeder will etwas anderes. Deshalb muss der Verband eine Entscheidung treffen, bei der es möglichst wenige Unzufriedene gibt“, fordert der Coach. „Bei uns im Verein glauben die meisten, dass in diesem Jahr nicht mehr gespielt werden kann“, sagt Toni Maric, Trainer des VfR Friesenheim (A-Klasse Rhein-Pfalz). Sein Vorschlag: Die ausstehenden zehn Spieltag könne man im Frühjahr 2021 abwickeln. Wobei er sich auch einen Abbruch vorstellen kann.

Der VfR Frankenthal steht in der Bezirksliga Vorderpfalz auf einem Abstiegsplatz und hat beim Verband für einen Abbruch gestimmt, wie der Vorsitzende Salvatore Mauro mitteilt: „Wir plädieren dafür, dass es dann zwar Aufsteiger, aber keine Absteiger gäbe.“ In der A-Klasse Rhein-Pfalz hat der ASV Heßheim als Tabellendritter noch Aufstiegschancen. „Wir wollen die Saison grundsätzlich sportlich zu Ende führen, haben aber noch keine abschließende Entscheidung getroffen“, sagt Spielleiter Thorsten Hick.

„Unzumutbare Hängepartie“
Auf wenig positive Resonanz stieß der Vorschlag des SWFV-Präsidiums bei den Vereinen in der Region Pirmasens. Michael Roos, Vorsitzender des SV Hochstellerhof (Titelkandidat in der B-Klasse), sprach gar von „absolutem Quatsch“, Bernd Metzmann, Spielleiter von C-Klasse-Tabellenführer SV Erlenbrunn, von einer „unzumutbaren Hängepartie“. Und der FK Pirmasens erntete für seinen offenen Brief an den DFB-Präsidenten Fritz Keller, in dem sich die in Regional- und Verbandsliga spielenden Südwestpfälzer klar für ein Saisonende am 30. Juni aussprechen, nach FKP-Angaben von über 30 Vereinen aus dem SWFV-Gebiet Zustimmung – nur ein Verein habe sich dem FKP gegenüber für eine Saison-Verlängerung ausgesprochen.
Im Raum Zweibrücken plädiert Daniel Preuß, der Sportvorstand des Verbandsligisten SG Rieschweiler, für einen Saisonabbruch. „Dann hätte man einen klaren Schnitt.“ Sein Vorschlag: Man könne die Hinrundentabelle als Abschlusstabelle hernehmen. Beim Bezirksligisten SG Knopp/Wiesbach hofft man ebenfalls auf einen Abbruch. „Alles andere ist nur sehr schwer umzusetzen“, meint Knopps Vorstand Steffen Mayer. Planungssicherheit habe man als Verein nur, wenn die Saison 2019/20 zum 30. Juni beendet würde. „Der jeweils Erste steigt auf, keiner steigt ab“, sagt Mayer. Der SVN Zweibrücken belegt in der A-Klasse Pirmasens-Zweibrücken den zweiten Tabellenplatz. Vorstand Rainer Seibert spricht sich für eine Fortsetzung der eingefrorenen Saison aus. Die kommende Saison könne man dann verkürzt spielen lassen, damit sie terminlich nicht mit der EM kollidiere.

Wunsch: Kein Aufstieg am „grünen Tisch“
Im Donnersbergkreis sprechen die Vereinsverantwortlichen momentan von großen Unsicherheiten und Ungewissheiten. Viele finden es auch noch zu früh, um eine Entscheidung zu treffen. Sollte es zu einem Abbruch kommen, plädiert Alexander Raab vom Bezirksligisten SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg dafür, „die aktuelle Tabelle zu nehmen, für jede Mannschaft einen Punktequotienten zu ermitteln und diesen bis auf den letzten Spieltag hochzurechnen.“

In einem sind sich viele Coaches im Raum Kusel einig: Es gibt keine Lösung, mit der alle Vereine zufrieden sind. Die Ansichten derer, die sich für einen Abbruch aussprechen, decken das gesamte Spektrum ab: Für Eric Moosmann (SG Breitenbach/Dunzweiler, Elfter der A-Klasse KUS-KL) gehören zu einer kompletten Spielzeit auch Absteiger dazu, Marcel Fauß (SG Theisbergstegen/Etschberg, Dritter der C-Klasse KUS-KL Nord/Süd) spricht sich sogar gegen Aufsteiger aus: „Am grünen Tisch würde ich nicht aufsteigen wollen.“ Jens Kirchen, Trainer des VfB Waldmohr (A-Klasse KUS/KL), befasst sich – obgleich er die Saison gerne fortsetzen würde – mit einer ganz anderen Frage: Wie geht es eigentlich weiter, wenn in den kommenden zwölf Monaten überhaupt kein Fußball gespielt werden kann?

„Fußball nur Nebensache“
Fünf Vereine, fünf Meinungen: Die Region Kaiserslautern ist uneins. Während der A-Klassenvertreter SV Alsenborn für eine Fortsetzung der Saison plädiert, wünscht sich Landesligist TuS Hohenecken einen Abbruch mit zwei Aufsteigern, aber ohne Absteiger. Dagegen wirbt der SV Mölschbach (B-Klasse) für einen Abbruch, aber mit je einem Aufsteiger und einem Absteiger. In der A-Klasse am Start ist der SV Wiesenthalerhof, der sich für eine komplette Annullierung der Saison ohne Auf- und Absteiger ausspricht.
Im Raum Grünstadt ist Florian Schwertl, Trainer des Landesligisten TuS Altleiningen, für den Abbruch der Liga, obwohl seine Mannschaft als Tabellendritter theoretisch sogar noch aufsteigen könnte. Er befürchtet ein Mannschaftssterben und sagt: „Die Lebenssituation vieler hat sich geändert, da ist der Fußball momentan einfach nur Nebensache.“ Ähnlich sieht dies auch Christian Rutz, Trainer des Landesligakonkurrenten VfR Grünstadt: „Das Gesundheitsministerium empfiehlt aktuell ein Abstandsgebot von 1,5 Metern, da kann mir keiner erzählen, dass das nicht auch für den Fußball gilt.“ Sascha Gerber, Trainer der Damenmannschaft des SV Obersülzen, findet: „Ein Saisonabbruch ist das Einzige, was Sinn macht. Jede andere Entscheidung ist zu weit weg von der Basis.“

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Die Fragen der Amateure
Sebastian Stollhof

Abbruch der Fußball-Amateursaison oder aussetzen? Ein Thema, das im Südwesten diskutiert wird. Die Suche nach der Lösung ist schwierig.

Im Saarland und im Gebiet des Fußballverbandes Rheinland haben sich die Vereine jeweils mit einer deutlichen Mehrheit für einen Abbruch der Saison ausgesprochen. Es wäre keine große Überraschung, wenn die Meinungsumfrage des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) zu einem ähnlichen Bild kommen würde
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Was ist mit der Wechselfrist?
Die Vereine wollen Planungssicherheit. Viele können sich mit Blick auf das Wechselthema im Sommer nicht so recht vorstellen, wie eine Fortsetzung der Spielzeit nach dem 30. Juni aussehen soll. Das Präsidium des SWFV hat sich dagegen auch mit der Frage befasst: Was ist, wenn in diesem Jahr in den Amateurligen kein Fußball mehr gespielt werden kann? Dann ließe sich 2021 im März zumindest eine Saison 2019/21 zu Ende spielen. Im März 2021 neu zu starten, würde wiederum so einige Herausforderungen mit sich bringen.

Die vom Verband präsentierten acht verschiedenen Szenarien bei einem Abbruch der Spielzeit zeigen auch: Die Situation ist alles andere als einfach. Es gibt viele Fragen. Von daher ist es gut, sich ein Meinungsbild einzuholen. Auch wenn am Ende natürlich nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann.

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Getrennte Wege

Neuer U21-Trainer beim FCK in der Saison 2020/2021


Hans Werner Moser wird zur Saison 2020/21 die U21 des 1. FC Kaiserslautern nicht mehr als Cheftrainer verantworten. Nach vier Spielzeiten wird es im Sommer auf der Position des Trainers eine personelle Veränderung geben.

Der frühere FCK-Profi, der 115 Bundesligaspiele für die Roten Teufel bestritt, war 2016 in der Funktion des U21-Trainers an den Betzenberg zurückgekehrt – eine Rolle, die er auch bereits in den Jahren 2003 bis 2006 ausgefüllt hatte. Zudem war Hans Werner Moser von April 2005 bis Juni 2005 Cheftrainer der FCK-Bundesligamannschaft und übernahm 2018 die Rolle des Interimstrainers bei den Profis für den krankheitsbedingt ausgefallenen Jeff Strasser in der Zweiten Liga. In der aktuell unterbrochenen Spielzeit belegt der 54-Jährige mit seiner Mannschaft einen guten zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar.

„Unser großer Dank gilt Hans Werner Moser für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren. Insbesondere unter den immer wieder schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen hat es die U21 geschafft, Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum auf ihrem Weg in den Senioren-Fußball bestmöglich vorzubereiten. Nach internen Gesprächen zu einer veränderten Rolle der U21 war es am Ende der Wunsch des Vereins, sich auf dieser Position personell neu aufzustellen“, so FCK-Sportdirektor Boris Notzon, der gleichzeitig betont, dass die U21 des 1. FC Kaiserslautern auch in Zukunft ein wichtiger Baustein in der Ausbildungsphilosophie der Roten Teufel bleiben soll.ps

SÜWE - Wochenblatt Kaiserslautern Süd - Nr. 70 Mittwoch, den 6. Mai 2020
 

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Amateure: Meister können aufsteigen, absteigen muss niemand
Oliver Wehner

Die im Südwesten abgebrochene Fußballsaison der Amateure, Frauen und Jugend soll auf Grundlage des Tabellenstandes nach dem letzten ausgetragenen Spieltag vom 8. März gewertet werden – allerdings soll es keine Absteiger geben. Das ist nach ausführlichen Beratungen der Vorschlag des Präsidiums des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV), über den nun abgestimmt wird.

Nach Ansicht des Präsidiums „trägt nur diese Regelung den erbrachten Leistungen angemessen Rechnung“, informierte SWFV-Geschäftsführer Michael Monath. Der Verband will die Vereine nun darüber schriftlich abstimmen lassen, denn der für 4. Juli geplante ordentliche Verbandstag soll aufs nächste Jahr (4. Juli 2021) verlegt werden. Würde der Vorschlag keine Zustimmung finden, hätte dies laut SWFV zur Folge, dass das Spieljahr 2019/20 nach der geltenden Spiel- und Jugendordnung ohne Wertung (keine Meister, keine Auf- und Absteiger) bleibt, weil es quasi sportlich unvollständig endet. Die Abstimmung soll im beschleunigten und schriftlichen Verfahren stattfinden – um für alle Planungssicherheit zu gewährleisten.

Die Eckpunkte des SWFV-Vorschlags im Überblick
Da nach dem zuletzt ausgetragenen Spieltag nicht alle Mannschaften dieselbe Anzahl an Partien absolviert hatten, werden die Platzierungen durch einen Quotienten ermittelt: Punkte geteilt durch Anzahl der Spiele, mit drei Nachkommastellen – also wie in der Handball-Bundesliga.
Der jeweils Erstplatzierte ist Sieger in seiner Staffel und damit grundsätzlich aufstiegsberechtigt. Soweit der Zweitplatzierte einen Anspruch auf Relegation hat, die nicht stattfinden kann, darf auch dieser eine Klasse aufrücken. Aufstiegsrechte in übergeordnete Spielklassen anderer Verbände – also etwa von der Verbandsliga Südwest in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – richten sich nach deren Regelungen.

Es gibt keine Absteiger. Verzichtet ein Verein auf seine Klassenzugehörigkeit aus der Saison 2019/20, wird dieser für die Spielzeit 20/21 in die nächstniedrigere Spielklasse eingeteilt. Davon ausgenommen sind Mannschaften, die während der Saison 2019/2020 vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden.

Verbandstag erst 2021
Die geplante Verlegungen des ordentlichen Verbandstags ins Jahr 2021 hat natürlich Gründe. Die aktuelle Verfügung des Landes Rheinland-Pfalz zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie erlaubt ab dem 24. Juni 150 Menschen in geschlossenen Räumen. Diese Personenzahl reiche nicht aus, um den für den 4. Juli 2020 geplanten Verbandstag durchzuführen, stellte der SWFV nun fest, denn: „Angesichts der umfassenden Tagesordnung eines ordentlichen Verbandstages ist eine Präsenzveranstaltung aus Sicht des Präsidiums geboten. “ Die Amtszeit für die nächste Legislaturperiode soll deshalb von vier auf drei Jahre verkürzt werden. Somit könne der übernächste ordentliche Verbandstag turnusmäßig wie vorgesehen im Jahr 2024 stattfinden.

https://www.rheinpfalz.de/sport_art...gen-absteigen-muss-niemand-_arid,5067036.html
 

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U21 und U19 trainieren in Kleingruppen
Die Kleingruppe von Trainer Daniel Paulus übt.

Die Kleingruppe von Trainer Daniel Paulus übt.Foto: VIEW
Maria Huber

Es tut sich wieder was auf dem Fröhnerhof. Am Montag ist eine Gruppe Fußballer der U21 und U19 des 1. FC Kaiserslautern ins Training gestartet. Ab sofort soll täglich in Kleingruppen trainiert werden. Rund 30 Fußballer aus dem Oberliga- und dem A-Jugend-Bundesligateam liefen über Platz 7 auf dem Fröhnerhof. Sie freuten sich, wieder Rasen unter den Füßen zu haben, die Kameraden zu sehen und mit dem Ball üben zu können.

Maximal Fünfergruppen
Ganz so wie früher war es nicht. Geübt wurde maximal in Fünfergruppen, und das Hygienekonzept musste genau eingehalten werden. Dazu gehört unter anderem, dass der Ball nicht in die Hand genommen werden darf, dass die Bälle desinfiziert werden, dass vor dem Training Fieber gemessen wird, dass sich die Spieler zuhause umziehen. Und noch was gehörte dazu und führte dazu, dass nicht alle kommen konnten: Der Fahrdienst fällt weg, wie Sportdirektor Boris Notzon, der kommissarische Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, auf RHEINPFALZ-Nachfrage erklärte. Heißt, wer keinen Führerschein hat, den müssen zum Beispiel die Eltern zum Training fahren.

Sechs Trainer auf dem Rasen
Um die Fußballer kümmerten sich Andreas Clauß, Marco Laping, Daniel Paulus, Stefan Meißner, Eric Ledwina und Wenzel Böhm, teilen den Gruppen ihre Aufgaben zu, geben Tipps. Hintergrund der Einheit ist außer dass „die Jungs“ und die Trainer schon lange wieder heiß auf Fußball sind, „den Unterbau zum Laufen zu kriegen“, wie Boris Notzon erklärt. Gerade in der schwierigen Lage, mit den anstehenden englischen Wochen, sei es wichtig, die Nachwuchsspieler als Backup zu haben. Talente wie Toni Jonjic zum Beispiel, der wie Christoph Hemlein weiter bei der zweiten Mannschaft des FCK trainiert. Das erste Mal wieder auf dem Platz standen Dylan Esmel, Kevin Schuller, Tom Handrich (alle nach Kreuzbandriss) sowie Justus Klein.

Das Organisatorische
Drei Tage lang war das Team laut Notzon mit der Frage beschäftigt, „wie wir das wieder zum Laufen bringen am NLZ“. Die Einheit sei ein Versuch, „alle, die trainingsfähig sind“, zusammenzubringen. Die Physiotherapeuten betreuen die Fußballer, messen Fieber, desinfizieren. Zeugwart Michael Wasner stattet alle mit Kleidung und Material aus. „Wir versuchen, das die nächsten Wochen zum Laufen zu kriegen“, sagt Notzon und meint damit zumindest den einigermaßen normalen Trainingsbetrieb. Was die Spiele betrifft, wisse keiner, wann die nächste Saison weitergeht. „Da ist es besser, sich zu bewegen, Fußball zu spielen, trainiert zu werden.“

Täglich bis 30. Juni
Die Einheiten sind künftig täglich von Montag bis Freitag geplant, voraussichtlich bis 30. Juni. Unter welchen Voraussetzungen und nach welchen Regeln, entscheide sich immer wieder neu: „Wir müssen Woche für Woche kucken, ob wir noch ein bisschen mehr dürfen“, sagt Notzon. Eins ist jedenfalls klar, den Status der Profis wird es im NLZ nicht geben. „Wir können nicht alle Spieler alle drei Tage auf Corona testen.“

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