[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

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FCK II gegen den Zweiten.

Der nächste „bärenstarke“ Gegner kommt heute (15.30 Uhr, Fröhnerhof) zum Oberligateam des 1. FC Kaiserslautern: SV Elversberg II, derzeit Tabellenzweiter. Die U21 des FCK ist Elfter mit neun Punkten, Elversberg hat 16. „Es gibt einen Favoriten in dem Spiel“, sagt FCK-Coach Hans Werner Moser. Er weiß aber auch, dass seine junge Truppe „nicht so schlecht ist, wie es in der Tabelle aussieht. Wir sind nicht da, wo wir hingehören, aber die Mannschaft wird irgendwann die Punkte holen, die sie verdient hat“.huzl

„Wir werden uns die Punkte holen, die wir verdient haben“

U21 des 1. FC Kaiserslautern empfängt am Samstag den Oberligazweiten SV Elversberg II
Von Maria Huber

„Sie sind bärenstark, spielerisch sehr gut, haben den Rücken schon frei“, so charakterisiert Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, den Gegner, SV Elversberg II, der am Samstag, 15.30 Uhr, auf dem Fröhnerhof auf sein Team trifft. Moser ist gespannt, wie sich die Seinen da schlagen werden.

Dass sie’s draufhaben, haben seine jungen Spieler gezeigt. Zuletzt im Topspiel gegen Eintracht Trier, wo sich der gegnerische Trainer nach dem 1:1 über den Punkt freute, während seine Mannschaft in Anbetracht der Chancen hätte gewinnen können. Und genau das ist der Knackpunkt, der Moser und sein Trainerteam immer wieder beschäftigt: „Von dem, was wir spielen, sind wir zufrieden, aber der Ertrag ist zu wenig. Wir müssen mehr aus unseren Chancen machen.“

Elversberg II ist da effektiver. Der SV hat in den ersten sieben Partien 16 Punkte gesammelt, 22-mal getroffen bei neun Gegentreffern, hat zuletzt 6:1 gegen Dudenhofen und 5:1 gegen Karbach gewonnen. „Das ist eine gute, junge Mannschaft, die deutlich vor uns steht“, charakterisiert Moser die Truppe und schickt ein Kompliment hinterher: „Ich habe großen Respekt vor der Leistung.“ Er zählt trotzdem auf seine Elf. Weil er weiß, dass sie in der Tabelle nicht da steht, wo sie hingehört. „Wir sind in allen Spielen bisher über 90 Minuten nicht die schlechtere Mannschaft gewesen. Wir werden uns die Punkte holen, die wir verdient haben.“

Was seine Jungs draufhaben, hat Moser am Mittwoch im Verbandspokal gesehen, wo einige, die sonst für die U21 auflaufen, für die Profis des FCK gegen Phönix Schifferstadt randurften. Jonas Singer stand das erste Mal für das Drittligateam in der Anfangsformation. Er traf einmal und bereitete ein weiteres Tor vor. Sein U21-Kollege Mohamed Morabet, der bei den Profis mittrainiert und eingewechselt wurde, kam auf dieselbe Bilanz – ein Tor, eine Vorlage. Dann waren da noch Leon Hotopp, Jonas Scholz, Anas Bakhat, die mitwirken durften.

Moser nahm Jonas Singer als Beispiel dafür, dass belohnt wird, wer Woche für Woche Leistung bringt und dass er eine Chance hat, weiterzukommen. „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er bestätigt hat, dass er im Kommen ist.“ Gerade nach der langen Zeit, die der Stürmer in der vergangenen Saison ausgebremst wurde, sei er jetzt „noch nicht bei 100 Prozent. Er kann noch mehr“, weiß Moser und freut sich auf das, was er noch zeigen wird.
Zum Beispiel im Spiel gegen Elversberg. Wo es wieder darum geht, Tormöglichkeiten nicht nur zu kreieren, sondern auch zu nutzen. „Was wir an Chancen haben, geht auf keine Kuhhaut“, hadert der ehemalige FCK-Profi. Und hofft, dass sich das mit der Verwertung bessert, damit die Tabelle bald so aussieht, wie sie aussehen könnte und für Moser aussehen sollte.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 208 Samstag, den 7. September 2019
 
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Nach dem Befreiungsschlag
FCK II bestreitet heute eine Oberligapartie bei dem zuletzt siegreichen FC Karbach
Von Peter Knick

Zu einem aus ihrer Sicht nicht gerade guten Zeitpunkt tritt die U21 des 1. FC Kaiserslautern zur neunten Partie in der Fußball-Oberliga an. Das Team von Trainer Hans Werner Moser bestreitet heute (15.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim FC „Blau-Weiß“ Karbach und bekommt es dort mit einem Gegner zu tun, der mit einer Menge Selbstbewusstsein in dieses Kräftemessen gehen dürfte.

Man könnte es auch neuen Mut nennen, den die Karbacher am vergangenen Wochenende schöpften. Da ließen sie es in der Heimpartie gegen den FV Dudenhofen richtig krachen und siegten, eingeleitet von Enrico Köppens Blitztor in der ersten Minute, am Ende mit 4:1. „Dieses Ergebnis sollte uns zu denken geben“, bemerkt Coach Moser zu diesem eindrucksvollen Sieg, der für die Karbacher ein Befreiungsschlag war. Gelang ihnen doch in den acht Spielen zuvor nicht allzu viel. Nach einer Nullnummer im Auftaktspiel gegen den SV Gonsenheim folgten zwei Niederlagen gegen den TSV Schott Mainz und Arminia Ludwigshafen. Dann der 2:1-Heimerfolg gegen Eisbachtal, der aber nicht die erhoffte Wende brachte. Danach geriet man erneut in eine Negativserie, zog gegen Wormatia Worms, Eintracht Trier und den SV Elversberg II dreimal hintereinander den Kürzeren. Vor dem Hintergrund dieser trüben ersten Saisonphase erscheint das 4:1 gegen Dudenhofen umso heller.Der FCK bekommt es also auf dem Kunstrasen des FC Karbach nicht mit einer nach vielen Misserfolgen an sich zweifelnden Elf zu tun, sondern mit einem Gegner, für den die Saison gewissermaßen neu begonnen hat. „Bei Karbach ist der Knoten geplatzt“, sagt Moser und erinnert daran, dass seine Elf in der Vergangenheit nie leichtes Spiel mit dem Team aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis hatte. „Es waren immer enge Partien“, so Moser, der mit seinen Schützlingen in dieser Woche verstärkt den Torabschluss trainierte. Im gegnerischen Strafraum zur Sache zu kommen, das will seinen Schützlingen einfach nicht gelingen. Sie erspielen sich zwar viele hochkarätige Chancen, belohnen sich dann aber nicht dafür. Die Partie zuletzt gegen den SV Elversberg II führte das einmal mehr vor Augen. Die Lauterer schlugen die als Tabellenzweite angereisten Saarländer mit 1:0, doch der Sieg hätte ob der vielen Tormöglichkeiten wesentlich deutlicher ausfallen müssen.

Aber junge Spieler zu formen und sie an höhere Aufgaben heranzuführen, darauf versteht sich Hans Werner Moser. Man denke nur daran, wie viele Akteure der U21 in der vergangenen Saison den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft schafften. „Ausbildung geht vor Tabellenplatz.“ Das sei die ihn in seiner Arbeit leitende Maxime, betont Moser. Aber natürlich will er mit seinem aktuell auf dem neunten Platz stehenden Team in der Tabelle noch hoch hinaus. Personell kann er in Karbach aus dem Vollen schöpfen. Auch die beiden leicht angeschlagenen Torhüter Matheo Raab und Jonas-Janko Weyand sowie der Stürmer Justus Klein werden ihm zur Verfügung stehen.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 214 Samstag, den 14. September 2019
 

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Mohamed Morabet und seine Momente
Der Deutsch-Marokkaner führt die U21 des FCK zu einem klaren Sieg gegen Bingen
Von Reiner Bohlander

Der Refrain von „Olé Rot-Weiss, so laafd die Gschicht“ von der Gruppe „Die Presidenten“ lief beim Heimerfolg der U21 des 1. FC Kaiserslautern am Samstag über Hassia Bingen gleich fünfmal. Das Perspektivteam von Trainer Hans-Werner Moser macht derzeit viel Spaß. Besonders einem.

„Hinein, hinein“, der Mann, der bei jedem Eckball der Mini-Roten-Teufel lautstark zu hören war, war auf dem Rasenplatz im Sportpark Fröhnerhof leicht zu identifizieren. Alex, so sein Name, ist seit der vergangenen Spielzeit der Edelfan der Lauterer U21. Seitdem der FCK fast genau vor einem Jahr die Ausgliederung der Profiabteilung vollzogen hat, hat der 27-Jährige noch kein einziges Spiel der U21 verpasst, auch auswärts ist er immer mit dabei - zusammen mit zwei, drei Jungs der „Amateure-Supporters“. Die Profis will er sich wieder live anschauen, „wenn der Martin Bader weg ist“. Bis dato unterstützt er die Jungen Wilden des FCK. „Das ist noch richtiger Fußball. Wo ist man noch so nah dran an den Spielern wie hier in der Oberliga?“, sagte Alex und zeigte stolz auf die Flagge der Supporters. „Die war bislang auch immer dabei“, erzählt der Mann, der am Samstagnachmittag wohl einer der ganz wenigen zufriedenen FCK-Fans war.

Die U21 feierte nämlich einen souveränen 5:0 (3:0)-Erfolg über ein doch über weite Strecken einfalls- und hilfloses Team von Hassia Bingen. Ganz stark bei den Roten-Mini-Teufeln war der Akteur mit der Trikotnummer 21: Mohamed Morabet bereitete das 2:0 (33.) von Flavius Botiseriu vor und erzielte vor der Pause das 3:0 (40.). Mit dem 4:0 (79.) im zweiten Durchgang krönte der Kreativspieler, der ja auch bei den Profis mittrainiert, seine Leistung. „Ich habe mir schon im Sommer vorgenommen, konstante Leistungen zu bringen und oben weiter anzuklopfen“, erzählte der 21-Jährige nach seiner tollen Vorstellung.

Der gebürtige Frankfurter spielt seit 2017 schon beim FCK. Einmal durfte der Deutsch-Marokkaner bisher bei den Profis ran. Beim 7:0-Auswärtssieg am 3. Oktober 2018 im Südwestpokal gegen den SC Idar-Oberstein wurde er bei der Ersten Mannschaft eingewechselt und traf zum 6:0. Seitdem klopft und hofft Morabet auf die zweite Chance. Was aber nicht heißt, dass er die Zweite vernachlässigt. „Wir sind hier in der U21 schon ein ganz verschworener Haufen. Es macht ganz großen Spaß in Team, und die Saison läuft ja für mich und die Jungs bislang auch sehr gut“, erklärte der 1,77 Meter große Offensivspieler, der aus der Jugend des FSV Frankfurt kommt.

Sein Trainer Hans-Werner Moser war nach der Partie auch zufrieden mit seinem Team. „Wir haben den Gegner früh zu Fehlern gezwungen. Einzig die 25 Minuten nach dem Seitenwechsel waren nicht so gut. Da hat die Mannschaft nicht so nach vorne gespielt, wie ich das gerne gesehen hätte. Aber bei so einem Ergebnis will ich die Kirche im Dorf lassen“, sagte er.

Die U 21 hatte von Beginn an eigentlich alles im Griff. Nach schöner Kombination gelang Theodor Bergmann nach einer Viertelstunde der Führungstreffer. Danach hatte Morabet seine Momente. Nach der Pause verwalteten die Platzherren den Vorsprung. In den letzten 20 Minuten zogen die Lauterer aber das Tempo wieder an. Anil Gözütok sorgte noch für das 5:0 (82.).

„Wir können ja nicht aufsteigen, ein Tabellenrang im oberen Mittelfeld wäre super“, sagte Edelfan Alex. Auch Mohamed Morabet kennt übrigens den treuen Anhänger. „Der gehört bei uns schon zum Inventar“, schmunzelte der Spieler der Partie.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 227 Montag, den 30. September 2019
 

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TuS Koblenz - FCK U21 0:2
FCK baut Serie aus


Die Serie hält: Im Auswärtsspiel bei TuS Koblenz gelang dem 1. FC Kaiserslautern II mit einem 2:0 (2:0) der fünfte Sieg in Folge.
„Wir versuchen, Woche für Woche unseren kleinen Beitrag zu leisten“, verweist Trainer Hans Werner Moser auf die Rolle seiner Mannschaft im Verein. „Die Partie heute war ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Eine tolle junge Truppe, die ich fast ein wenig bremsen muss, so groß ist die Euphorie derzeit.“ Der FCK lief mit breiter Brust auf, stand hinten bombensicher, spielte schnell und zielstrebig nach vorne. Dass die Gastgeber tatkräftige Mithilfe leisteten, kam hinzu: So geriet ein Rettungsversuch Michael Stahls nach Flanke von Flavius Botiseriu zum klassischen Eigentor, der TuS-Kapitän überwand seinen eigenen Schlussmann (27.). Zwei Minuten später patzte Stahls Nebenmann Daniel von der Bracke gegen Mohamed Morabet: Der Allrounder in der FCK-Offensive gab diesmal die „falsche Neun“ und hatte, nachdem der Gegenspieler nicht folgen konnte, keine Mühe, das 0:2 zu erzielen (29.). Nach dem Seitenwechsel war zwar das Aufbäumen der TuS spürbar, doch waren es die „kleinen Teufel“, die Katz und Maus mit dem Gegner spielten und weitere gute Torchancen vergaben.

TuS Koblenz: Paucken - von der Bracke, Stahl, Softic - Hadzic - Nonaka (77. Iatrou), Waldminghaus, Kabashi, Rieder - Knop (46. Richter), Käfferbitz (72. Fuß)

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Kevin Klein, Gottwalt, Scholz - Jensen, Löschner (88. Kajinic), Bakhat, Botiseriu - Singer (85. Kabuya), Gözütok - Morabet (90.+2 Mäntynen)

Tore: 0:1 Stahl (27., Eigentor), 0:2 Morabet (29.) - Gelbe Karten: Stahl, Rieder, von der Bracke - Scholz, Bakhat, Singer - Beste Spieler: Nonaka, Waldminghaus - Scholz, Gözütok, Morabet - Zuschauer: 1040 - Schiedsrichter: Gillen (Alsweiler/Saarland).masra

Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 40 Sonntag, den 6. Oktober 2019
 

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Tabellenplatz ausblenden
FCK II nimmt das Heimspiel gegen Schlusslicht Mechtersheim sehr ernst

Von Peter Knick

Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat in der Fußball-Oberliga mächtig Fahrt aufgenommen. Nach fünf Siegen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Hans Werner Moser auf den zweiten Tabellenplatz vorgestürmt. Das 2:0 bei der TuS Koblenz war zuletzt ein eindrucksvolles Zeichen der Stärke der Kaiserslauterer, die es heute zu Hause (15.30 Uhr, Fröhnerhof) mit einer Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu tun bekommen, mit dem TuS Mechtersheim.

„Wir blenden den Tabellenplatz unseres Gegners aus“, sagt Moser im Hinblick auf die 13. Oberligapartie seiner Elf, der natürlich gegen das Schlusslicht die Favoritenrolle zufällt. Seine Mannschaft solle einfach weiter guten Fußball spielen und sich nicht von der schlechten Platzierung der Mechtersheimer beeinflussen lassen. Dass die Gäste nach elf Ligaspielen mit bescheidenen sechs Punkten ganz unten stehen, überrascht Moser. „Ich hatte sie eigentlich weiter oben erwartet.“ Offensichtlich schätzt Moser den TuS stärker ein, als es dessen augenblicklich schlechter Tabellenplatz vermuten lässt.

Schaut man aber nur auf die Statistik, dann sollte die Fortsetzung der imposanten Siegesserie für die Moser-Schützlinge eigentlich kein allzu großes Problem sein. Bekommen sie es doch mit einer Mannschaft zu tun, der erst zwei Siege gelangen, die aber schon neunmal den Kürzeren zog, zuletzt mit 0:1 beim SV Elversberg II verlor. „Trotzdem“, sagt Moser, „nehmen wir auch diesen Gegner sehr ernst.“ Sein Team soll mit derselben Einstellung zur Sache gehen wie am vorigen Wochenende in Koblenz, wo man „eine Mannschaft der gehobenen Klasse“, so Moser, verdient besiegte. „Das war eine Herausforderung und ein wichtiger Test für meine Spieler“, unterstreicht der Coach die Bedeutung dieser Partie, in der man, wie schon in den vier Spielen davor, dem Gegner wieder kein Tor gestattete. In der Innenverteidigung kamen die beiden zum Profikader der Drittliga-Mannschaft des 1. FCK zählenden Spieler Lukas Gottwalt und Jonas Scholz zum Zuge. Aber nicht nur die beiden haben großen Anteil an der defensiven Stärke der Betzenberger, auch der Profi Anil Gözütok, der zusammen mit Julian Löschner als Doppelsechs für Stabilität sorgt.
Auch im Spiel gegen Mechtersheim kann Moser mit Abstellungen aus dem Profikader rechnen. Wer ihm zur Verfügung stehen wird, entscheidet aber nicht er, sondern den neue Cheftrainer des 1. FCK, Boris Schommers.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 237 Samstag, den 12. Oktober 2019
 

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Lukas Gottwalts Dosenöffner-Tor
FCK II gelingt mit dem 2:0 gegen Mechtersheim der sechste Sieg in Folge
Von Christian Schreider

Die einen mit dem sechsten Zu-null-Sieg in Serie, die anderen auf dem letzten Oberliga-Tabellenplatz festgebrannt: So scheinbar einfach war es nur auf dem Papier vorm, beim und nach dem – aufgrund der Schlussphase nicht unverdienten – 2:0 (0:0) zwischen der U21 des 1. FC Kaiserslautern und Fröhnerhof-Gast TuS Mechtersheim.

Jedenfalls gab’s gegenseitig gehöriges Lob, verbunden jeweils mit viel Anerkennung für die eigene Mannschaft. „Von den letzten sieben Spielen war das in der ersten Halbzeit das härteste“, haderte Dosenöffner-Torschütze Lukas Gottwalt mit dem Anfang, als der FCK gegen bissige Römerberger lange „keinen Zugriff und keine Kompaktheit“ habe klarmachen können – um dann „umso schöner“ letztlich „effizient wie eine Top-Mannschaft und am Ende verdient“ zu siegen. „Gut, dass es heute mal ein anderes Spiel war und wir uns richtig durchbeißen mussten und durchgebissen haben: Der TuS hat wie wir, aber anders als sonstige Gegner, hoch verteidigt und mutig agiert“, konstatierte FCK-Coach Hans Werner Moser. Sein TuS-Kollege Ralf Schmitt sah es ähnlich: „Wir haben gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga sehr gut gegen den Ball gearbeitet und müssen eigentlich in Führung gehen – klar, dass das irgendwann kräfteraubend wird.“ Mechtersheim konnte sich bereits in der ersten Hälfte zwei gute Chancen erarbeiten, „das haben wir lange nicht erlebt“, erläuterte Moser – der unterm Strich aber „ein klares Chancenplus“ aufseiten der Seinen sah. Erst nach über einer Stunde konnte der FCK indes richtig aufdrehen, wenn auch zunächst erfolglos: So endeten Jonas Singers Flankensprints zweimal zu inkonsequent (68., 73.), hielt Anas Bakhat von zentral drüber (69.), scheiterte Morabet am Fünfmeterraum (71.). „Da hatten wir schon ein, zwei Dinger, die wir schlecht ausgespielt haben, wo wir den letzten Ball nicht gemacht haben“, bekannte Singer: „Aber es war klar, dass es ein schweres Spiel würde.“

Sein Trainer Moser („Ein bisschen Müdigkeit ist nach den letzten Wochen erlaubt“) war „gar nicht unglücklich drüber“, dass es diesmal „länger enger“ war: So konnte und musste sein Team „einen guten Kampf bieten“. Eine gute Viertelstunde vor Schluss jedenfalls vermochte die Oberliga-Mannschaft der Stunde das Schlusslicht dann final zu knacken. Anil Gözütoks Heber senkte sich zum Schlacks Gottwalt, der aus kurzer Distanz (zu) freistehend zum 1:0 einnicken konnte (74.). „Das war mir zu einfach“, monierte Ralf Schmitt. Aber: „Das ist schwer zu verteidigen, wenn ein hoher Ball da so reinfällt“, relativierte TuS-Decker Thorsten Ullemeyer: „Wir haben schon gemerkt, dass die Körner etwas leerer wurden und Lautern Oberwasser bekommen hat. Aber die haben uns ja nicht ausgespielt, Gottwalt ist halt zwei Köpfe größer.“ Der Torschütze schielte derweil lieber nach hinten – und oben: „Ich kann nicht mehr machen, um mich für die 3. Liga zu empfehlen, das hab’ ich schon vorher gemacht“, so Verteidiger Gottwalt unter Verweis auf die Zu-null-Serie.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 238 Montag, den 14. Oktober 2019
 

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