[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

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FCK II gegen den Zweiten.

Der nächste „bärenstarke“ Gegner kommt heute (15.30 Uhr, Fröhnerhof) zum Oberligateam des 1. FC Kaiserslautern: SV Elversberg II, derzeit Tabellenzweiter. Die U21 des FCK ist Elfter mit neun Punkten, Elversberg hat 16. „Es gibt einen Favoriten in dem Spiel“, sagt FCK-Coach Hans Werner Moser. Er weiß aber auch, dass seine junge Truppe „nicht so schlecht ist, wie es in der Tabelle aussieht. Wir sind nicht da, wo wir hingehören, aber die Mannschaft wird irgendwann die Punkte holen, die sie verdient hat“.huzl

„Wir werden uns die Punkte holen, die wir verdient haben“

U21 des 1. FC Kaiserslautern empfängt am Samstag den Oberligazweiten SV Elversberg II
Von Maria Huber

„Sie sind bärenstark, spielerisch sehr gut, haben den Rücken schon frei“, so charakterisiert Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, den Gegner, SV Elversberg II, der am Samstag, 15.30 Uhr, auf dem Fröhnerhof auf sein Team trifft. Moser ist gespannt, wie sich die Seinen da schlagen werden.

Dass sie’s draufhaben, haben seine jungen Spieler gezeigt. Zuletzt im Topspiel gegen Eintracht Trier, wo sich der gegnerische Trainer nach dem 1:1 über den Punkt freute, während seine Mannschaft in Anbetracht der Chancen hätte gewinnen können. Und genau das ist der Knackpunkt, der Moser und sein Trainerteam immer wieder beschäftigt: „Von dem, was wir spielen, sind wir zufrieden, aber der Ertrag ist zu wenig. Wir müssen mehr aus unseren Chancen machen.“

Elversberg II ist da effektiver. Der SV hat in den ersten sieben Partien 16 Punkte gesammelt, 22-mal getroffen bei neun Gegentreffern, hat zuletzt 6:1 gegen Dudenhofen und 5:1 gegen Karbach gewonnen. „Das ist eine gute, junge Mannschaft, die deutlich vor uns steht“, charakterisiert Moser die Truppe und schickt ein Kompliment hinterher: „Ich habe großen Respekt vor der Leistung.“ Er zählt trotzdem auf seine Elf. Weil er weiß, dass sie in der Tabelle nicht da steht, wo sie hingehört. „Wir sind in allen Spielen bisher über 90 Minuten nicht die schlechtere Mannschaft gewesen. Wir werden uns die Punkte holen, die wir verdient haben.“

Was seine Jungs draufhaben, hat Moser am Mittwoch im Verbandspokal gesehen, wo einige, die sonst für die U21 auflaufen, für die Profis des FCK gegen Phönix Schifferstadt randurften. Jonas Singer stand das erste Mal für das Drittligateam in der Anfangsformation. Er traf einmal und bereitete ein weiteres Tor vor. Sein U21-Kollege Mohamed Morabet, der bei den Profis mittrainiert und eingewechselt wurde, kam auf dieselbe Bilanz – ein Tor, eine Vorlage. Dann waren da noch Leon Hotopp, Jonas Scholz, Anas Bakhat, die mitwirken durften.

Moser nahm Jonas Singer als Beispiel dafür, dass belohnt wird, wer Woche für Woche Leistung bringt und dass er eine Chance hat, weiterzukommen. „Ich habe mich für ihn gefreut, dass er bestätigt hat, dass er im Kommen ist.“ Gerade nach der langen Zeit, die der Stürmer in der vergangenen Saison ausgebremst wurde, sei er jetzt „noch nicht bei 100 Prozent. Er kann noch mehr“, weiß Moser und freut sich auf das, was er noch zeigen wird.
Zum Beispiel im Spiel gegen Elversberg. Wo es wieder darum geht, Tormöglichkeiten nicht nur zu kreieren, sondern auch zu nutzen. „Was wir an Chancen haben, geht auf keine Kuhhaut“, hadert der ehemalige FCK-Profi. Und hofft, dass sich das mit der Verwertung bessert, damit die Tabelle bald so aussieht, wie sie aussehen könnte und für Moser aussehen sollte.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 208 Samstag, den 7. September 2019
 
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playerred

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Nach dem Befreiungsschlag
FCK II bestreitet heute eine Oberligapartie bei dem zuletzt siegreichen FC Karbach
Von Peter Knick

Zu einem aus ihrer Sicht nicht gerade guten Zeitpunkt tritt die U21 des 1. FC Kaiserslautern zur neunten Partie in der Fußball-Oberliga an. Das Team von Trainer Hans Werner Moser bestreitet heute (15.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim FC „Blau-Weiß“ Karbach und bekommt es dort mit einem Gegner zu tun, der mit einer Menge Selbstbewusstsein in dieses Kräftemessen gehen dürfte.

Man könnte es auch neuen Mut nennen, den die Karbacher am vergangenen Wochenende schöpften. Da ließen sie es in der Heimpartie gegen den FV Dudenhofen richtig krachen und siegten, eingeleitet von Enrico Köppens Blitztor in der ersten Minute, am Ende mit 4:1. „Dieses Ergebnis sollte uns zu denken geben“, bemerkt Coach Moser zu diesem eindrucksvollen Sieg, der für die Karbacher ein Befreiungsschlag war. Gelang ihnen doch in den acht Spielen zuvor nicht allzu viel. Nach einer Nullnummer im Auftaktspiel gegen den SV Gonsenheim folgten zwei Niederlagen gegen den TSV Schott Mainz und Arminia Ludwigshafen. Dann der 2:1-Heimerfolg gegen Eisbachtal, der aber nicht die erhoffte Wende brachte. Danach geriet man erneut in eine Negativserie, zog gegen Wormatia Worms, Eintracht Trier und den SV Elversberg II dreimal hintereinander den Kürzeren. Vor dem Hintergrund dieser trüben ersten Saisonphase erscheint das 4:1 gegen Dudenhofen umso heller.Der FCK bekommt es also auf dem Kunstrasen des FC Karbach nicht mit einer nach vielen Misserfolgen an sich zweifelnden Elf zu tun, sondern mit einem Gegner, für den die Saison gewissermaßen neu begonnen hat. „Bei Karbach ist der Knoten geplatzt“, sagt Moser und erinnert daran, dass seine Elf in der Vergangenheit nie leichtes Spiel mit dem Team aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis hatte. „Es waren immer enge Partien“, so Moser, der mit seinen Schützlingen in dieser Woche verstärkt den Torabschluss trainierte. Im gegnerischen Strafraum zur Sache zu kommen, das will seinen Schützlingen einfach nicht gelingen. Sie erspielen sich zwar viele hochkarätige Chancen, belohnen sich dann aber nicht dafür. Die Partie zuletzt gegen den SV Elversberg II führte das einmal mehr vor Augen. Die Lauterer schlugen die als Tabellenzweite angereisten Saarländer mit 1:0, doch der Sieg hätte ob der vielen Tormöglichkeiten wesentlich deutlicher ausfallen müssen.

Aber junge Spieler zu formen und sie an höhere Aufgaben heranzuführen, darauf versteht sich Hans Werner Moser. Man denke nur daran, wie viele Akteure der U21 in der vergangenen Saison den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft schafften. „Ausbildung geht vor Tabellenplatz.“ Das sei die ihn in seiner Arbeit leitende Maxime, betont Moser. Aber natürlich will er mit seinem aktuell auf dem neunten Platz stehenden Team in der Tabelle noch hoch hinaus. Personell kann er in Karbach aus dem Vollen schöpfen. Auch die beiden leicht angeschlagenen Torhüter Matheo Raab und Jonas-Janko Weyand sowie der Stürmer Justus Klein werden ihm zur Verfügung stehen.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 214 Samstag, den 14. September 2019
 

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Mohamed Morabet und seine Momente
Der Deutsch-Marokkaner führt die U21 des FCK zu einem klaren Sieg gegen Bingen
Von Reiner Bohlander

Der Refrain von „Olé Rot-Weiss, so laafd die Gschicht“ von der Gruppe „Die Presidenten“ lief beim Heimerfolg der U21 des 1. FC Kaiserslautern am Samstag über Hassia Bingen gleich fünfmal. Das Perspektivteam von Trainer Hans-Werner Moser macht derzeit viel Spaß. Besonders einem.

„Hinein, hinein“, der Mann, der bei jedem Eckball der Mini-Roten-Teufel lautstark zu hören war, war auf dem Rasenplatz im Sportpark Fröhnerhof leicht zu identifizieren. Alex, so sein Name, ist seit der vergangenen Spielzeit der Edelfan der Lauterer U21. Seitdem der FCK fast genau vor einem Jahr die Ausgliederung der Profiabteilung vollzogen hat, hat der 27-Jährige noch kein einziges Spiel der U21 verpasst, auch auswärts ist er immer mit dabei - zusammen mit zwei, drei Jungs der „Amateure-Supporters“. Die Profis will er sich wieder live anschauen, „wenn der Martin Bader weg ist“. Bis dato unterstützt er die Jungen Wilden des FCK. „Das ist noch richtiger Fußball. Wo ist man noch so nah dran an den Spielern wie hier in der Oberliga?“, sagte Alex und zeigte stolz auf die Flagge der Supporters. „Die war bislang auch immer dabei“, erzählt der Mann, der am Samstagnachmittag wohl einer der ganz wenigen zufriedenen FCK-Fans war.

Die U21 feierte nämlich einen souveränen 5:0 (3:0)-Erfolg über ein doch über weite Strecken einfalls- und hilfloses Team von Hassia Bingen. Ganz stark bei den Roten-Mini-Teufeln war der Akteur mit der Trikotnummer 21: Mohamed Morabet bereitete das 2:0 (33.) von Flavius Botiseriu vor und erzielte vor der Pause das 3:0 (40.). Mit dem 4:0 (79.) im zweiten Durchgang krönte der Kreativspieler, der ja auch bei den Profis mittrainiert, seine Leistung. „Ich habe mir schon im Sommer vorgenommen, konstante Leistungen zu bringen und oben weiter anzuklopfen“, erzählte der 21-Jährige nach seiner tollen Vorstellung.

Der gebürtige Frankfurter spielt seit 2017 schon beim FCK. Einmal durfte der Deutsch-Marokkaner bisher bei den Profis ran. Beim 7:0-Auswärtssieg am 3. Oktober 2018 im Südwestpokal gegen den SC Idar-Oberstein wurde er bei der Ersten Mannschaft eingewechselt und traf zum 6:0. Seitdem klopft und hofft Morabet auf die zweite Chance. Was aber nicht heißt, dass er die Zweite vernachlässigt. „Wir sind hier in der U21 schon ein ganz verschworener Haufen. Es macht ganz großen Spaß in Team, und die Saison läuft ja für mich und die Jungs bislang auch sehr gut“, erklärte der 1,77 Meter große Offensivspieler, der aus der Jugend des FSV Frankfurt kommt.

Sein Trainer Hans-Werner Moser war nach der Partie auch zufrieden mit seinem Team. „Wir haben den Gegner früh zu Fehlern gezwungen. Einzig die 25 Minuten nach dem Seitenwechsel waren nicht so gut. Da hat die Mannschaft nicht so nach vorne gespielt, wie ich das gerne gesehen hätte. Aber bei so einem Ergebnis will ich die Kirche im Dorf lassen“, sagte er.

Die U 21 hatte von Beginn an eigentlich alles im Griff. Nach schöner Kombination gelang Theodor Bergmann nach einer Viertelstunde der Führungstreffer. Danach hatte Morabet seine Momente. Nach der Pause verwalteten die Platzherren den Vorsprung. In den letzten 20 Minuten zogen die Lauterer aber das Tempo wieder an. Anil Gözütok sorgte noch für das 5:0 (82.).

„Wir können ja nicht aufsteigen, ein Tabellenrang im oberen Mittelfeld wäre super“, sagte Edelfan Alex. Auch Mohamed Morabet kennt übrigens den treuen Anhänger. „Der gehört bei uns schon zum Inventar“, schmunzelte der Spieler der Partie.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 227 Montag, den 30. September 2019
 

playerred

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TuS Koblenz - FCK U21 0:2
FCK baut Serie aus


Die Serie hält: Im Auswärtsspiel bei TuS Koblenz gelang dem 1. FC Kaiserslautern II mit einem 2:0 (2:0) der fünfte Sieg in Folge.
„Wir versuchen, Woche für Woche unseren kleinen Beitrag zu leisten“, verweist Trainer Hans Werner Moser auf die Rolle seiner Mannschaft im Verein. „Die Partie heute war ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Eine tolle junge Truppe, die ich fast ein wenig bremsen muss, so groß ist die Euphorie derzeit.“ Der FCK lief mit breiter Brust auf, stand hinten bombensicher, spielte schnell und zielstrebig nach vorne. Dass die Gastgeber tatkräftige Mithilfe leisteten, kam hinzu: So geriet ein Rettungsversuch Michael Stahls nach Flanke von Flavius Botiseriu zum klassischen Eigentor, der TuS-Kapitän überwand seinen eigenen Schlussmann (27.). Zwei Minuten später patzte Stahls Nebenmann Daniel von der Bracke gegen Mohamed Morabet: Der Allrounder in der FCK-Offensive gab diesmal die „falsche Neun“ und hatte, nachdem der Gegenspieler nicht folgen konnte, keine Mühe, das 0:2 zu erzielen (29.). Nach dem Seitenwechsel war zwar das Aufbäumen der TuS spürbar, doch waren es die „kleinen Teufel“, die Katz und Maus mit dem Gegner spielten und weitere gute Torchancen vergaben.

TuS Koblenz: Paucken - von der Bracke, Stahl, Softic - Hadzic - Nonaka (77. Iatrou), Waldminghaus, Kabashi, Rieder - Knop (46. Richter), Käfferbitz (72. Fuß)

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Kevin Klein, Gottwalt, Scholz - Jensen, Löschner (88. Kajinic), Bakhat, Botiseriu - Singer (85. Kabuya), Gözütok - Morabet (90.+2 Mäntynen)

Tore: 0:1 Stahl (27., Eigentor), 0:2 Morabet (29.) - Gelbe Karten: Stahl, Rieder, von der Bracke - Scholz, Bakhat, Singer - Beste Spieler: Nonaka, Waldminghaus - Scholz, Gözütok, Morabet - Zuschauer: 1040 - Schiedsrichter: Gillen (Alsweiler/Saarland).masra

Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 40 Sonntag, den 6. Oktober 2019
 

playerred

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Tabellenplatz ausblenden
FCK II nimmt das Heimspiel gegen Schlusslicht Mechtersheim sehr ernst

Von Peter Knick

Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat in der Fußball-Oberliga mächtig Fahrt aufgenommen. Nach fünf Siegen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Hans Werner Moser auf den zweiten Tabellenplatz vorgestürmt. Das 2:0 bei der TuS Koblenz war zuletzt ein eindrucksvolles Zeichen der Stärke der Kaiserslauterer, die es heute zu Hause (15.30 Uhr, Fröhnerhof) mit einer Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu tun bekommen, mit dem TuS Mechtersheim.

„Wir blenden den Tabellenplatz unseres Gegners aus“, sagt Moser im Hinblick auf die 13. Oberligapartie seiner Elf, der natürlich gegen das Schlusslicht die Favoritenrolle zufällt. Seine Mannschaft solle einfach weiter guten Fußball spielen und sich nicht von der schlechten Platzierung der Mechtersheimer beeinflussen lassen. Dass die Gäste nach elf Ligaspielen mit bescheidenen sechs Punkten ganz unten stehen, überrascht Moser. „Ich hatte sie eigentlich weiter oben erwartet.“ Offensichtlich schätzt Moser den TuS stärker ein, als es dessen augenblicklich schlechter Tabellenplatz vermuten lässt.

Schaut man aber nur auf die Statistik, dann sollte die Fortsetzung der imposanten Siegesserie für die Moser-Schützlinge eigentlich kein allzu großes Problem sein. Bekommen sie es doch mit einer Mannschaft zu tun, der erst zwei Siege gelangen, die aber schon neunmal den Kürzeren zog, zuletzt mit 0:1 beim SV Elversberg II verlor. „Trotzdem“, sagt Moser, „nehmen wir auch diesen Gegner sehr ernst.“ Sein Team soll mit derselben Einstellung zur Sache gehen wie am vorigen Wochenende in Koblenz, wo man „eine Mannschaft der gehobenen Klasse“, so Moser, verdient besiegte. „Das war eine Herausforderung und ein wichtiger Test für meine Spieler“, unterstreicht der Coach die Bedeutung dieser Partie, in der man, wie schon in den vier Spielen davor, dem Gegner wieder kein Tor gestattete. In der Innenverteidigung kamen die beiden zum Profikader der Drittliga-Mannschaft des 1. FCK zählenden Spieler Lukas Gottwalt und Jonas Scholz zum Zuge. Aber nicht nur die beiden haben großen Anteil an der defensiven Stärke der Betzenberger, auch der Profi Anil Gözütok, der zusammen mit Julian Löschner als Doppelsechs für Stabilität sorgt.
Auch im Spiel gegen Mechtersheim kann Moser mit Abstellungen aus dem Profikader rechnen. Wer ihm zur Verfügung stehen wird, entscheidet aber nicht er, sondern den neue Cheftrainer des 1. FCK, Boris Schommers.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 237 Samstag, den 12. Oktober 2019
 

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Lukas Gottwalts Dosenöffner-Tor
FCK II gelingt mit dem 2:0 gegen Mechtersheim der sechste Sieg in Folge
Von Christian Schreider

Die einen mit dem sechsten Zu-null-Sieg in Serie, die anderen auf dem letzten Oberliga-Tabellenplatz festgebrannt: So scheinbar einfach war es nur auf dem Papier vorm, beim und nach dem – aufgrund der Schlussphase nicht unverdienten – 2:0 (0:0) zwischen der U21 des 1. FC Kaiserslautern und Fröhnerhof-Gast TuS Mechtersheim.

Jedenfalls gab’s gegenseitig gehöriges Lob, verbunden jeweils mit viel Anerkennung für die eigene Mannschaft. „Von den letzten sieben Spielen war das in der ersten Halbzeit das härteste“, haderte Dosenöffner-Torschütze Lukas Gottwalt mit dem Anfang, als der FCK gegen bissige Römerberger lange „keinen Zugriff und keine Kompaktheit“ habe klarmachen können – um dann „umso schöner“ letztlich „effizient wie eine Top-Mannschaft und am Ende verdient“ zu siegen. „Gut, dass es heute mal ein anderes Spiel war und wir uns richtig durchbeißen mussten und durchgebissen haben: Der TuS hat wie wir, aber anders als sonstige Gegner, hoch verteidigt und mutig agiert“, konstatierte FCK-Coach Hans Werner Moser. Sein TuS-Kollege Ralf Schmitt sah es ähnlich: „Wir haben gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga sehr gut gegen den Ball gearbeitet und müssen eigentlich in Führung gehen – klar, dass das irgendwann kräfteraubend wird.“ Mechtersheim konnte sich bereits in der ersten Hälfte zwei gute Chancen erarbeiten, „das haben wir lange nicht erlebt“, erläuterte Moser – der unterm Strich aber „ein klares Chancenplus“ aufseiten der Seinen sah. Erst nach über einer Stunde konnte der FCK indes richtig aufdrehen, wenn auch zunächst erfolglos: So endeten Jonas Singers Flankensprints zweimal zu inkonsequent (68., 73.), hielt Anas Bakhat von zentral drüber (69.), scheiterte Morabet am Fünfmeterraum (71.). „Da hatten wir schon ein, zwei Dinger, die wir schlecht ausgespielt haben, wo wir den letzten Ball nicht gemacht haben“, bekannte Singer: „Aber es war klar, dass es ein schweres Spiel würde.“

Sein Trainer Moser („Ein bisschen Müdigkeit ist nach den letzten Wochen erlaubt“) war „gar nicht unglücklich drüber“, dass es diesmal „länger enger“ war: So konnte und musste sein Team „einen guten Kampf bieten“. Eine gute Viertelstunde vor Schluss jedenfalls vermochte die Oberliga-Mannschaft der Stunde das Schlusslicht dann final zu knacken. Anil Gözütoks Heber senkte sich zum Schlacks Gottwalt, der aus kurzer Distanz (zu) freistehend zum 1:0 einnicken konnte (74.). „Das war mir zu einfach“, monierte Ralf Schmitt. Aber: „Das ist schwer zu verteidigen, wenn ein hoher Ball da so reinfällt“, relativierte TuS-Decker Thorsten Ullemeyer: „Wir haben schon gemerkt, dass die Körner etwas leerer wurden und Lautern Oberwasser bekommen hat. Aber die haben uns ja nicht ausgespielt, Gottwalt ist halt zwei Köpfe größer.“ Der Torschütze schielte derweil lieber nach hinten – und oben: „Ich kann nicht mehr machen, um mich für die 3. Liga zu empfehlen, das hab’ ich schon vorher gemacht“, so Verteidiger Gottwalt unter Verweis auf die Zu-null-Serie.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 238 Montag, den 14. Oktober 2019
 

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Der Tabellenspitze ganz nah
Die U21 des 1. FCK bestreitet heute Abend eine Oberligapartie beim FV Engers
Von Peter Knick

Hans Werner Moser mag Freitagsspiele. Als er noch selbst als Profi für den 1. FC Kaiserslautern spielte, waren das für ihn immer besondere Partien auf dem Betzenberg. Als Trainer der U21 des 1. FCK ist er heute Abend (19 Uhr) mit seiner Mannschaft in einem Freitagsspiel gefordert: beim FV Engers.

Für seine Jungs sei das mal ein anderer Rhythmus, sagt der erfahrene Coach, der mit seiner Mannschaft seit einigen Wochen in der Liga für Furore sorgt. Die Erfolgsserie der Kaiserslauterer ist eindrucksvoll. So gelang ihnen am vergangenen Wochenende gegen den TuS Mechtersheim der sechste Sieg in Folge, der sie mit dem Spitzenreiter TSV Schott Mainz nach Punkten gleichziehen ließ. Dabei profitierte der FCK II auch von der Schwäche der Rheinhessen, die beim FV Dudenhofen mit 0:1 den Kürzeren zogen.Egal, ob Samstag, Sonntag oder Freitag: Hans Werner Moser will an jedem Tag mit seiner Mannschaft erfolgreich sein. Vieles spricht auch dafür, dass die Seinen gegen Engers ihre Serie um einen weiteren Sieg verlängern. Für den auf dem 15. Tabellenplatz stehenden Gegner läuft es schon seit geraumer Zeit nicht gut. Der letzte Sieg liegt schon lange zurück. Im August gewann Engers mit 2:0 beim SV Röchling Völklingen. In den dann folgenden acht Partien spielte man viermal unentschieden und verlor viermal.

Also eine klare Sache für die Lauterer, sollte man meinen. Doch das ist nicht die Sichtweise von Hans Werner Moser. Er warnt vor der Kellermannschaft, vergleicht sie mit dem Tabellenletzten Mechtersheim, den seine Elf zwar besiegte, doch bis es so weit war, ein hartes Stück Arbeit verrichten musste. Außerdem sind die Erinnerungen an die letzte Saison in Sachen Engers nicht die besten. „Wir waren zwar in beiden Spielen die bessere Mannschaft, haben aber zweimal verloren“, so Moser. Diesmal soll seine Mannschaft am Ende aber nicht mit leeren Händen dastehen. Aber Moser will nicht allein die Punkte mit seiner Elf gewinnen. Für ihn ist nicht nur der Erfolg an sich wichtig, sondern auch die Art und Weise, wie ihn seine Mannschaft erzielt. Dass er seine jungen Spieler zu eine schlagkräftigen Truppe geformt hat, zeigen die sechs Siege, die man alle ohne Gegentreffer errang. „Wir werden selbstbewusst, aber nicht überheblich spielen“, sagt Moser im Hinblick auf die Engers-Partie, in der seine Mannschaft die Tabellenspitze erobern und damit den Rivalen Mainz unter Druck setzen könnte.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 242 Freitag, den 18. Oktober 2019
 

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Serientäter schlagen wieder zu
1. FC Kaiserslautern II siegt beim FV Engers 2:0 – Kurioser Elfmeter
Von Mathias Schlenger

Beide Serien des Fußball-Oberligisten 1. FC Kaiserslautern II haben gehalten: Der 2:0 (0:0)-Erfolg beim FV Engers gestern Abend war der siebte Sieg in Folge, und erneut stand die Null bei nun 19:0 Toren in diesem Zeitraum.

Manche Fußballregel ist gemeinhin nicht bekannt ist, weil sie zu selten zur Anwendung kommt.
Die Nachspielzeit war angebrochen, Kaiserslautern führte mit 1:0.

Ein Torschuss der Gäste ging weit am Tor vorbei und wäre ins Aus gegangen. Engers’ Ersatzkeeper Andreas Pütz stoppte den Ball und hatte dabei unerlaubterweise das Spielfeld betreten. Die Folge: Gelbe Karte – und obendrein Elfmeter, weil besagtes Spielfeldbetreten im Sechzehner stattfand. „Ich kann verlieren, aber so“, ereiferte sich FVE-Trainer Sascha Watzlawik. Mohamed Morabet nahm das Geschenk an – 0:2 (90.+2).

Dass der FCK spät zuschlagen würde, hatte sich angebahnt und lag nicht zuletzt daran, dass die im Schnitt mehrere Jahre ältere Mannschaft des FVE erst drei Tage zuvor das Viertelfinale im Verbandspokal bei der zwei Klassen tiefer spielenden SG Müschenbach nach Elfmeterschießen erreicht hatte und diese Partie einige Körner gekostet hatte. Nach etwa einer halben Stunde kam die Lauterer Elf richtig in die Gänge, verbuchte die besten Chancen aber erst in Durchgang zwei durch Morabet (73.) und Justin Kabuya (75.). Dann schlug die Stunde von Jonas Singer, der einen Sololauf über die linke Seite mit dem 0:1 krönte (83.). Ein Konter über Singer und Morabet hätte fast das 0:2 bedeutet, das schließlich auf kuriose Weise fiel. „Wir nehmen es gerne mit“, sagte FCK-Trainer Hans-Werner Moser.

So spielten sie

FV Engers:
Djordjevic - Fiege (85. Kap), Kneuper, Klappert, Horz - Hermann (69. Freisberg), Peifer (72. Gregatti), Splettstößer, Schlesiger - Stieffenhofer, Haubrich

1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Klein, Kajinic, Scholz - Jensen, Löschner, Bakhat, Botiseriu - Kabuya (82. Mansfeld), Singer - Morabet

Tore: 0:1 Singer (83.), 0:2 Morabet (90.+2, Elfmeter) - Gelbe Karten: Klappert, Schlesiger, Pütz Jensen -
Beste Spieler: Djordjevic, Klappert - Bakhat, Singer und Morabet - Zuschauer: 300 - Schiedsrichter: Busch (Fischbach).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 243 Samstag, den 19. Oktober 2019
 

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Siebter Sieg in Folge und eine Lektion in Regelkunde
U21 des 1. FC Kaiserslautern mischt die Oberliga auf – Mit dem 2:0 beim FV Engers setzt sie ihre eindrucksvolle Serie fort
Von Matthias Schlenger

ENGERS. Die Tabellenführung war nur von kurzer Dauer: Nachdem die U21 des 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg beim FV Engers Platz eins übernommen hatte, zog am Samstag Schott Mainz nach und belegt der besseren Tordifferenz wegen wieder den ersten Platz.

Was aber FCK-Trainer Hans Werner Moser nur bedingt interessiert: „Ob Platz eins oder drei oder elf, das ist ziemlich egal.“ Nicht egal ist aber, dass die Entwicklung der vergangenen Wochen bei nun sieben Siegen in Folge und 19:0 Toren überaus positiv ausfällt. Während Hochkaräter wie Trier, Koblenz und Worms sich schwer damit tun, ihrer Rolle als Aufstiegsanwärter gerecht zu werden, und auch Schott Mainz schon überraschend Federn ließ, beeindruckt die FCK-Mannschaft mit spielerischer Leichtigkeit, beherrscht aber auch das Kämpferische. Und Kämpfer-Qualitäten waren am Freitagabend gefragt gegen eine Mannschaft des FV Engers, die im Schnitt mehr als sechs Jahre älter war als die des FCK. „Eine Truppe mit viel Routine“, weiß Moser. So hat FVE-Linksverteidiger Marcel Horz mit 305 Oberliga-Einsätzen mehr Erfahrung vorzuweisen als die gesamte Mannschaft des Gegners. „Wir machen vorne schon unsere Tore“, war sich Mohamed Morabet sicher, der beim FCK einmal mehr als „falsche Neun“ agierte, in Sturm und Mittelfeld schon auf fast jeder Position zum Einsatz kam. Umstellungen waren einmal mehr nötig, nachdem Anil Gözütok im Training umgeknickt war und am Freitagmorgen dem Trainer signalisierte: Es geht nicht. Kein Problem – Justin Kabuya kam neu ins Team, Jonas Singer rückte auf die linke Seite. Dort stand er goldrichtig, als er einen Alleingang aus spitzem Winkel mit dem 0:1 abschloss (83.). „Überragende Klasse“, lobte Moser, der zu diesem Zeitpunkt bereits etlichen Chancen nachtrauern musste. So kamen die kleinen Teufel nach einer halben Stunde richtig in die Gänge. Wenn es nach vorne ging, dann blitzschnell. Etwa als Kevin Klein zu Singer passte, der wiederum zum über links mitgelaufenen Flavius Botiseriu, der immerhin eine Ecke herausholte (35.). Weitere Tormöglichkeiten verbuchten Kabuya (38.), Morabet (40.) und der erneut sehr agile Anas Bakhat (41.).

Defensive kaum gefordertAuch nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zu den klareren Chancen in Person von Morabet (66., 77.) und Kabuya (75.). Die Defensive, in der David Kajinic den ins Drittliga-Aufgebot berufenen Jonas Gottwalt gut vertrat, war kaum gefordert. Für Verwunderung, Empörung, gar Wut sorgte der Elfmeter in der Nachspielzeit. Jenen hatte FVE-Ersatzkeeper Andreas Pütz verschuldet, indem er das Feld – genauer gesagt: den Strafraum – betrat und einen Ball, der ins Aus gegangen wäre, stoppte, um Zeit zu gewinnen. Nein, er kannte die Regel nicht, gab Moser zu, „aber ich dachte mir sofort, dass es dafür Elfmeter geben müsse.“ Dass seitens des FVE mangelndes Fair Play reklamiert wurde, nachdem Morabet besagten Elfmeter souverän verwandelt hatte, mag der nervlichen Belastung im unerwarteten Abstiegskampf geschuldet sein. Die unverhoffte Nachhilfe in Sachen Regelkunde wird gewiss auch den FCK-Akteuren zugutegekommen sein.

„Wir sind derzeit wie im Rausch“, fasste Morabet das Spiel vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden Serie zusammen. Einmal mehr fand das Spiel zeitgleich mit dem der Drittliga-Mannschaft des FCK statt, wodurch Cheftrainer Boris Schommers auch diesmal nicht die Gelegenheit hatte, seine Nachwuchstalente unter Wettkampfpraxis zu erleben. „Viele von uns trainieren aber während der Woche oben mit“, merkte Morabet an – er selbst gehört dazu. Nach Spielende gratulierten einige FCK-Anhänger Moser zum neuerlichen Erfolg, wobei die Empfehlung, doch besser gleich mit der Oberliga-Mannschaft in Liga drei anzutreten, gewiss nicht ganz ernst gemeint war. Sie belegt aber, dass auch an diesem Abend dem Abschneiden der Profis das Hauptaugenmerk galt. Was die Leistung der U21 aber keineswegs schmälern soll.

Zumal zwei Plätze auf der Ersatzbank frei geblieben waren, drei A-Junioren mitgefahren waren, von denen Marcel Mansfeld gar sein Oberliga-Debüt feierte. Das Lazarett werde sich in absehbarer Zeit kaum lichten, so Moser. Die 30-Punkte-Marke aber, die am Freitagabend am 14. Spieltag geknackt wurde, hatte die FCK-Mannschaft in der Vorsaison erst nach 19 Spielen erreicht. Wesentlich größeren Druck haben in der Oberliga alle anderen Mannschaften.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 278 Montag, den 21. Oktober 2019
 

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Und plötzlich reißt die Sehne
Ursachenforschung nach der Verletztenmisere bei der U21 des 1. FC Kaiserslautern
Von Maria Huber

Die Bastelstunde auf dem Fröhnerhof geht weiter. U21-Trainer Hans Werner Moser hofft, dass möglichst viele seiner Spieler noch vor dem Winter wieder fit werden und versucht, auch für das Spiel beim FC Hertha Wiesbach (Samstag, 14.30 Uhr, Kunstrasen Eppelborn) eine Mannschaft zusammenzustellen, die zeigt, was in ihr steckt. Mit dem Training haben die vielen Ausfälle nichts zu tun, sagt er und erläutert, warum.
Als Beispiel nimmt er die Verletzung von Jannis Held. Der 19-jährige Verteidiger verletzte sich zwar im Training, aber so kurios und heftig, dass Moser und die Physios überzeugt sind, „dass da eine Vorschädigung da war“: Held riss die Sehne im Oberschenkel. Der ehemalige A-Junioren-Bundesligaspieler des FCK ist inzwischen operiert worden, aber bis er zurückkommt, das dauert. Mittelstürmer Kevin Schuller (18) holte sich einen Kreuzbandriss im Spiel. „Es war eine unglückliche Situation“, erinnert sich Moser. „Er setzte den Fuß falsch auf, knickte um, wurde dabei leicht behindert vom Gegner.“ Schuller ist operiert und auf dem Weg der Besserung, aber auch sein Weg zurück ist noch weit. Sein Name steht auf der Verletztenliste mit Jungs wie Anil Aydin, der mit seinem Bänderriss im Knöchel nach zehn Tagen wieder angefangen hat zu trainieren, aber noch im Aufbau ist. Anil Gözütok ist umgeknickt, hat Probleme mit dem Knöchel. Justus Klein hat Leistenprobleme, Costa Fath hat Probleme mit dem Schambein. „Die hat er schon zwei, drei Jahre, und sie kamen immer wieder, nicht erst bei uns“, sagt Moser. Etienne Portmann hat eine Reizung in der Kniekehle, Jonas Singer Oberschenkelprobleme aus dem Training mit der ersten Mannschaft. Und Luca Jensen laboriert an einer schweren Schienbeinprellung aus dem Spiel am Samstag gegen Pfeddersheim. „Er hat Schmerzen, sein Einsatz ist fraglich.“
„Es sind vielfältige Verletzungen, die mit Vorschädigung zu tun haben oder durch Schläge und unglückliche Situationen im Spiel entstanden sind. Bei Justus Klein ist das mit der Leiste wahrscheinlich bei einem Zweikampf passiert, wo er sich verhakt hat“, erklärt Moser und versichert, dass Muskelverletzungen in seiner Mannschaft seit zwei, drei Jahren gegen Null gehen. Auch dank der guten Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten und dem Fitnesscoach. Abgesehen von den Verletzten sei seine Mannschaft topfit, biete körperlich und konditionell ein gutes Erscheinungsbild. Dass es nicht einfach sei, immer fit zu sein, weiß Moser. „Gerade junge Spieler müssen lernen, ordentlich mit ihrem Körper umzugehen, auf Pflege, Ernährung, genügend Schlaf zu achten.“ Seine Jungs hätten das ganz gut im Griff. Und um die Verletzten kümmere sich das medizinische Team. „Gottseidank ist die Sportmedizin mittlerweile so weit, dass fast alles komplett wieder ausheilt. Ich bin mir auch sicher, dass Kevin Schuller zurückkommt“, erinnert er an den Stürmer, der sich nach seinem Kreuzbandriss wieder rankämpft.
Talente wie ihn kann er brauchen, genauso wie die anderen Verletzten, von denen viele Stammspieler waren. An der Mannschaftsaufstellung für das Spiel gegen Wiesbach müssen er und Co-Trainer Andy Clauß noch basteln. Dass die Aufgabe nicht einfach wird, weiß der ehemalige FCK-Profi. „Wir haben noch nie gewonnen dort, letztes Jahr haben wir vier Stück gekriegt dort und auch zuhause gegen sie verloren.“ Moser vergleicht das Team mit Mannschaften wie Engers oder Pfeddersheim. „Wir wissen, was uns erwartet.“ Dass die Verletztenmisere das alles nicht gerade leicht macht, würde er nie sagen. Er verpackt sowas lieber positiv. „So haben junge Spieler die Möglichkeit zu zeigen, was sie können.“ Dass er ihnen vertraut und Ausbildung für die zweite Mannschaft wichtiger ist als der Sieg, zeigt ein Beispiel aus dem Spiel in Engers. Da wechselte Moser beim Stand von 0:0 in der 81. Minute, wo alles noch hätte kippen können, mit Marcel Mansfeld einen U19-Spieler ein, „um zu sehen, wie er sich in diesem Rahmen bewegt“. Er machte seine Sache gut. Jonas Singer und Mohamed Morabet schossen noch zwei Tore, und der FCK gewann mit 2:0.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 253 Donnerstag, den 31. Oktober 2019
 

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FCK II nur 20 Minuten gut

EPPELBORN. Zu spät gewehrt: Oberligist 1. FC Kaiserslautern II hat beim FC Hertha Wiesbach nur 20 Minuten richtig gut gespielt. Quittung war eine 1:2 (0:1)-Niederlage – die zweite in Folge. Ums Haar hätte es für die Elf von Coach Hans Werner Moser trotzdem noch für einen Punkt oder gar drei gereicht. Hertha-Keeper Philipp Luck, der Pfosten und der Schiedsrichter hatten jedoch was dagegen.

Anil Gözütoks Schuss kratzte Luck in Minute 71 irgendwie über die Latte – seine größte Tat. Anas Bakhats Kracher ließ den Pfosten wackeln (86.). Und der Unparteiische zierte sich, bei Yannick Bachs Rettungstat mit Kopf und Hand (88.) zum zweiten Mal binnen sechs Minuten auf den Elfmeterpunkt zu deuten. Bei Kristoffer Krauß’ Foul an Mohamed Morabet (82.) hatte er es noch zögernd getan: Der gefoulte Kapitän verkürzte auf 1:2, die folgende Druckwelle verpuffte in „einem unserer schwächsten Spiele bisher“, wie Moser resümierte.

Dass sich die Saarländer den Sieg verdient hatten, wie Trainer Michael Petry meinte, unterschrieb Moser. Denn ehe sein Team Mordsdruck entfachte und sich Chancen erspielte, hatten die Hausherren genügend für drei Partien versemmelt. So trafen „nur“ Lukas Feka (11.) und Nico Wiltz (54., nach Abwehrfehler). cha

Hertha Wiesbach: Luck - Paulus, Hinkelmann, Bach, Krauß - Feka (73. Jung), Schmidt (90.+1 Umlauf), Staroscik, Runco - Mpassi (89. Bidot), Wiltz

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Kevin Klein, Kajinic, Scholz - Jonjic, Bergmann, Bakhat, Botiseriu - Kabuya, Morabet, Gözütok

Tore: 1:0 Feka (11.), 2:0 Wiltz (54.), 2:1 Morabet (83., Foulelfmeter) - Gelbe Karten: Morabet, Jonjic, Kajinic -
Gelb-Rote Karte: Botiseriu (90.+3) - Beste Spieler: Lück, Bach, Krauß - Bergmann, Raab - Zuschauer: - 217 -
Schiedsrichter: Hardt (Altendiez).cha


Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 44 Sonntag, den 3. November 2019
 

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Wenn Morabet mit in den Bus steigt

Lückenschließen bei der U21 des FCK
Von Maria Huber

Hemlein, Jonjic und Sternberg sind erst mal raus aus dem Profiteam, trainieren bei der U21 mit. Was bedeutet das für die Oberligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern? Kann sie top aufgestellt ins Spiel am Samstag (14.30 Uhr, Fröhnerhof) gegen den FV Diefflen gehen? Ganz so einfach ist die Sache nicht ...

Gerade einmal zwölf Feldspieler waren am Donnerstagvormittag im Training auf dem Fröhnerhof, nachmittags waren es nur noch elf, obwohl die abgesandten Profis dabei waren. Grund ist die Verletztenliste, auf der im Moment neun Namen stehen, darunter mindestens drei Stammspieler. Und viele Verletzte, die noch länger ausfallen. Hier die aktuelle Bilanz: Kevin Schuller (Kreuzbandriss, wäre Stammspieler geworden), Justus Klein (Bauchmuskelverletzung, Reha, Stammspieler), Julian Löschner (doppelter Bänderriss im Knöchel, läuft auf Krücken, Stammspieler), Jannis Held (Operation nach Riss der Sehne im Oberschenkel, Reha), Costa Fath (Schambeinentzündung, Reha), Anil Aydin (nach Bänderriss im Knöchel wieder zurück, seit Dienstag wieder im Training), Etienne Portmann (Knieprobleme, steigt eventuell nächste Woche wieder ein), Jonas Singer (fällt weiter aus mit seiner Verletzung aus dem Profitraining, Stammspieler). „Wir müssen damit zurechtkommen“, sagt U21-Trainer Hans Werner Moser, dem es fern liegt zu jammern. Im Gegenteil. „Es ist zwar schade, dass wir im Training sehr dezimiert sind, wir stehen aber trotzdem gut da.“ Er wird nicht müde, Woche für Woche einen neuen Kader zusammenzubasteln, lobt den guten Austausch mit Boris Schommers, dem Cheftrainer der Profis, bedauert einzig und allein, dass nach der guten Phase und der Siegesserie durch die Verletzungen der Trumpf, den sein Team hatte, nicht mehr sticht: Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, war eingespielt. Jetzt sieht sie jede Woche anders aus.

Moser freut sich aber daran, „wie die Mannschaft seit Beginn der Saison auftritt. Das macht mir großen Spaß. Ich bin zufrieden“, sagt er und muntert sich und sein Team dann auf mit Worten wie: „Wir kriegen das jetzt auch hin mit den Verletzten.“

Dass die Aufgabe gegen Diefflen nicht leicht wird, weiß er. „Das ist ein unangenehmer Gegner“, erinnert er sich. Dessen Bonus: „Sie treten immer fast mit der gleichen Mannschaft an, haben sich nur punktuell verstärkt, sind eingespielt.“ Und auch wenn der FCK die letzten Begegnungen am Ende doch noch für sich entscheiden konnte, „waren es immer enge Spiele“. Moser hat Respekt vor dem Gegner, ist aber auch optimistisch, dass er mit „einer ordentlichen Mannschaft“ antreten kann, die gute Chancen hat und sie auch nutzt.

Ob noch weitere Verstärkung aus dem Profiteam kommt, ob Mohamed Morabet, der ein wichtiger Spieler der U21 ist, mit den Profis mittrainiert und in der engeren Auswahl für das Spiel in Liga drei steht, mit zum Drittligaspiel nach Düsseldorf fahren wird, entscheidet sich kurzfristig.
Moser, früher selbst Profi beim FCK, wartet ab, ist geduldig und lässt in dem Fall sein Herz sprechen, das für den Verein schlägt: „Wenn Mohamed Morabet am Freitag mit in den Bus steigen würde, würde ich mich mehr darüber freuen, dass wieder ein Junger dabei ist bei einer wichtigen Auswärtsfahrt als dass ich traurig darüber bin, dass er bei uns nicht dabei ist.“

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 259 Freitag, den 8. November 2019
 

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FCK-U21 mit vielen Sorgen.

Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat erhebliche Verletzungsprobleme. Die Liste der Angeschlagenen ist vor dem Heimspiel gegen den Oberliga-Zehnten FV Diefflen (heute, 14.30 Uhr, Fröhnerhof) auf neun Namen angewachsen, darunter Stammspieler wie Kapitän Julian Löschner (Bänderriss im Knöchel), Jonas Singer (Oberschenkelverletzung) und Justus Klein (Bauchmuskelverletzung). Trainer Hans Werner Moser kann auf Andri Bjarnason und Theo Bergmann aus dem Profi-Kader bauen. huzl

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 260 Samstag, den 9. November 2019
 

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Vier FCK-Profis, ein Oberligapunkt

Von Maria Huber

Vier Profis auf dem Rasen, der 1. FC Kaiserslautern II macht das Spiel gegen den FV Diefflen, vergibt zahlreiche Torchancen, führt, kassiert den Ausgleich und schafft nicht mehr als ein 1:1 (1:1). Während seine Kollegen in Düsseldorf kämpften, versuchte Andri Runar Bjarnason auf dem Fröhnerhof zu treffen. Toni Jonjic schickte immer wieder Flanken vors Tor, wo er lauerte, doch entweder war ein Gegenspieler vorher dran, oder Diefflens Torwart Enver Marina. In der zweiten Minute war Jonjic rechts durchgelaufen, hatte in die Mitte geflankt zu Anil Gözütok, doch der hatte am rechten Pfosten vorbeigeschossen. Knapp 20 Minuten später machte es Gözütok besser: Er lauerte, als der Torwart den Ball nach einem Rückpass nicht klären konnte, schnappte sich die Kugel im Bodenkampf, sprang auf, zog in den Strafraum und lupfte den Ball an drei Gegenspielern vorbei ins Netz.
Die Saarländer standen hinten drin, lauerten und waren zur zweimal gefährlich: Nach einem weiten Freistoß, bei dem Merouane Taghzoute unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und ausgleichen konnte (37.). Und als Michael Fritsch mit einem Fallrückzieher die Unterkante der Latte traf und der Ball raussprang (77.).

„Es hätte in beide Richtungen ausgehen können“, sagt FCK-II-Trainer Hans Werner Moser, der vor allem mit der ersten Hälfte nicht unzufrieden, mit der Leistung einiger Spielern aber alles andere als zufrieden war.

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Kevin Klein, Gottwalt, Scholz - Jonjic (87. Portmann), Bergmann, Bakhat, Mäntynen (77. Kuete) - Aydin (61. Kabuya), Gözütok - Bjarnason

FV Diefflen: Marina - Folz, Hessedenz, Lartigue, Hussein - Poß, Fritsch, Mielczarek, Günes - Taghzoute - Haase

Tore:
1:0 Gözütok (33.), 1:1 Taghzoute (37.) - Gelbe Karten: Gözütok - Mielczarek -
Beste Spieler: Jonjic, Gözütok - Lartigue, Fritsch - Zuschauer: 69 - Schiedsrichter: Mohr (Strohn).|huzl
 

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FCK II siegt 3:1 gegen FSV Mainz U23

3:1 (0:0) besiegte die U21 des 1. FC Kaiserslautern am Donnerstagnachmittag die U23 des 1. FSV Mainz 05. Der Oberligazweite schlug sich gut gegen den Regionalligasechsten. FCK-II-Trainer Hans Werner Moser nutzte den Test zum Ausprobieren, schickte vier U19-Spieler auf den Rasen, Marcel Mansfeld stand sogar in der Startelf. Erstmals wieder mit dabei nach seiner Verletzung war Leon Hotopp, der linksaußen alles im Griff hatte, während rechts der ehemalige Kapitän der Profis, Christoph Hemlein, den Rasen beackerte. Der FCK präsentierte sich gut, hatte 8:2 Ecken und noch einige Chancen mehr als die, die er nutzte. Der FSV war leicht ersatzgeschwächt, hatte nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lukas Quirin (85.) keinen Auswechselspieler mehr auf der Bank, dafür aber mit Dominic Peitz (35, 1,96 m) einen ehemaligen Bundesligaprofi in der Abwehr. In der 13. Minute traf Anas Bakhat die Latte, kurz nach der Pause zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul im Lauterer Strafraum auf den Punkt. Nils Lihsek trat an, wollte ins rechte Eck schieben, aber Matheo Raab hielt. Hemlein schickte immer wieder Flanken vors Tor. In der 65. Minute dribbelte sich Bakhat durch den Sechzehner und traf zum 1:0. Sechs Minuten später foulte Peitz U19-Stürmer Tom Woiwod, Hemlein trat zum Foulelfmeter an und verwandelte. Cyrill Elija Akono verkürzte auf 2:1 (74.). Simon Brandstätter hatte vorher zweimal Raab befeuert, dann war der Ball bei Akono gelandet. In der 76. Minute lief Woiwod nach einem Konter auf den Torwart zu, überlupfte ihn und traf zum 3:1. „Sehr ordentlich. Das war ein richtig gutes Testspiel. Alle waren mit Eifer dabei“, fand FCK-II-Trainer Hans Werner Moser, der was ausprobieren und seinen Jungs Spielpraxis geben wollte. „Alle haben es so gemacht, wie wir es uns vorgestellt haben.“ huzl

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 265 Freitag, den 15. November 2019
 

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Ausgelost: FCK II und Morlautern in einer Gruppe

Wer schnappt sich den Wanderpokal bei der 41. RHEINPFALZ-Stadtmeisterschaft im Hallenfußball?
Die Karten sind gemischt und die Kugeln gerollt, gestern Abend wurde im Vereinsheim des SV Morlautern ausgelost.
Alle 16 Mannschaften sind wieder am Start.

So treten sie an:

Gruppe A:
Fatihspor, SV Mölschbach, SG Eintracht, FSV;
Gruppe B: FC Erlenbach, SC Siegelbach, TuS Hohenecken, VfL;
Gruppe C: Shqiponja, VfR, TSG, TuS Erfenbach;
Gruppe D: FCK Portugiesen, SV Morlautern, FCK II, SV Wiesenthalerhof.

Die RHEINPFALZ-Stadtmeisterschaft steigt am 22., 23. und 25. Januar in der Barbarossahalle in Kaiserslautern.
Ausrichter ist Fatihspor Kaiserslautern. Die Gruppen A und B starten am Mittwoch, C und D am Donnerstag.

In diesem Jahr gewann der 1. FC Kaiserslautern II im Finale mit 5:0 gegen den VfR Kaiserslautern. huzl

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 268 Dienstag, den 19. November 2019
 

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