[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

playerred

Well-Known Member
Noch ein Hühnchen zu rupfen

Der FCK II empfängt in seiner ersten Oberliga-Partie nach der Winterpause morgen Hertha Wiesbach – Justus Klein neuer Hoffnungsträger im Sturm
VON PETER KNICK

Zweieinhalb Monate herrschte Winterpause für die U21 des 1. FC Kaiserslautern in der Fußball-Oberliga. Eine Zeit, in der das Team von Trainer Hans Werner Moser sich intensiv auf den zweiten Saisonteil vorbereitete, der morgen (14 Uhr) im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof mit der Heimpartie gegen den FC Hertha Wiesbach beginnt.

Gut gerüstet sei seine Mannschaft, betont Moser und verweist auf deren überzeugenden Auftritt gegen den Verbandsligisten SG RWO Alzey im letzten Vorbereitungsspiel, „in dem sich alle zeigen konnten“.Besonders gut in Szene setzte sich dabei Justus Klein. Der vom Ligakonkurrenten SC Idar-Oberstein Anfang des Jahres zum 1. FCK gewechselte Stürmer schoss drei Treffer beim 4:0-Sieg seines neuen Teams. „Er ist torgefährlich und hat einen guten Abschluss“, lobt Moser den 21-Jährigen, der in Idar-Oberstein geboren wurde, beim dortigen SCI seine frühen Fußball-Lehrjahre absolvierte und den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Zweimal standen sich der FCK II und Idar-Oberstein in der laufenden Runde schon gegenüber. In diesen Partien, so Moser, habe Klein, den man schon länger beobachtet habe, einen guten Eindruck gemacht. „Deshalb haben wir uns um ihn bemüht.“ Ein weiteres gewichtiges Argument für die Verpflichtung des vielversprechenden Angreifers ist dessen Tefferausbeute. So schoss er in dieser Runde für den SCI zehn Tore und gehört damit in der Liga zu den Top fünf der Torschützenliste. Einer von Kleins neuen FCK-Kollegen ist dort nicht anzutreffen.

Gerade weil sich die Kaiserslauterer schon allzu oft durch schlechte Chancenverwertung um den verdienten Lohn brachten, verbindet sich mit Justus Klein die Hoffnung auf bessere Zeiten. Im Training und im Testspiel zeigte sich Klein als Individualist am Ball und überzeugte zudem durch eine andere Qualität: „Er ist ein absoluter Teamplayer.“ In der Kürze der Zeit habe sich der Neuzugang schon gut eingewöhnt, sagt Moser und sieht Klein in einer Übergangsphase, in der dieser sich noch auf den neuen Rhythmus, auf das professionelle Training einstellen müsse.

Dass Klein in Moser einen Trainer hat, der ihm neue Perspektiven eröffnen kann, zeigt die Geschichte von Antonio Jonjic, der zu einem Spieler reifte, der in dieser Runde den Sprung aus der U21 in den Kader der ersten Mannschaft schaffte und in der Dritten Liga schon zum Einsatz kam. Talentierte Spieler auf höhere Aufgaben vorzubereiten, ist eine wichtige, aber nicht die einzige Aufgabe Mosers. Natürlich will er auch mit seinem Oberliga-Team reüssieren. Beim Blick auf die Zwischenbilanz, nachdem 19 der 34 Spiele absolviert sind, zeigt sich, dass da Luft nach oben ist. Mit 30 Punkten und Tabellenplatz acht kann und will Moser nicht zufrieden sein. „Wir schauen nach oben“, sagt er.

Die Partie gegen den unteren Tabellennachbarn Wiesbach (27 Punkte) ist daher von wegweisender Bedeutung. Aber sie ist auch die Gelegenheit, eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel zog der FCK II gegen die Saarländer mit 0:4 den Kürzeren. Damals hatten die Lauterer die ersten beiden Ligaspiele gewonnen und mussten dann diesen harten Rückschlag einstecken. Die jetzige Situation gleicht der damaligen. Vor der Winterpause gewann der FCK II die ersten beiden Rückrundenpartien und bekommt es nun wieder mit Wiesbach zu tun. Klar, dass Moser und die Seinen keine Lust auf ein Déjà-vu haben.

Auf den am Knie verletzten Stürmer Jeffrey Idehen wird Moser wohl nicht zählen können. Besser sieht es bei Mittelfeldmann Luca Jensen und Angreifer Jonas Singer aus, denen zwar auch Knieprobleme zu schaffen machten, die aber gegen Wiesbach mit von der Partie sein dürften.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 39 Freitag, den 15. Februar 2019
 

playerred

Well-Known Member
Fahrlässig vor des Gegners Tor

U21 des 1. FC Kaiserslautern mit 0:2-Niederlage gegen Hertha Wiesbach – Jonas Singer und Hüseyin Cakmak vergeben hochkarätige Chancen
VON CHRISTIAN HAMM

„Na ja, gut: Ich lass die Drei jetzt mal am Leben.“ Zufrieden mit der weisen Entscheidung, die drei Herren in Gelb nicht umgehend zu lynchen, blinzelte Hans Werner Moser in die wärmende Frühlingssonne. Nicht zufrieden allerdings war der Coach mit dem Resultat: Gerade hatte die U21 des 1. FC Kaiserslautern auf heimischem Terrain gegen die Hertha aus Wiesbach mit 0:2 (0:0) verloren (RHEINPFALZ am SONNTAG berichtete).

Als Moser die – womöglich vorübergehende – Schonzeit für Schiedsrichter ausrief, da zuckte es schon leicht und verdächtig um seine Mundwinkel. Und kurz darauf konnte der Coach auch schon wieder grinsen. Doch in der Tat hatte er sich zuvor mächtig echauffiert über den „Mist, den die da zusammengepfiffen haben“. Was ihn wurmte, war vor allem die Rote Karte für Nils Schätzle. Der FCK-Mittelfeldakteur war in der 55. Minute vom Feld geflogen, weil er offenkundig die Klappe nicht hatte halten können. Schätzle selbst hatte gefoult und Gelb kassiert, dann etwas zu einem Gegenspieler gesagt. Was, das wollte Referee Luca Schlosser nach Spielschluss nicht verraten, bestätigte aber, dass er wegen Beleidigung eines Spielers glatt Rot für Schätzle gezückt hatte.35 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl – klar, dass sich dies auf den Spielverlauf auswirken kann. „Ja, bei Elf gegen Elf wäre das vielleicht anders gekommen“, räumte Michael Petry gern ein. „Das ist mir momentan aber egal – wir nehmen die Punkte und freuen uns riesig“, sagte der Hertha-Trainer. Nach dem 4:0-Erfolg im Hinspiel hatten Petrys Jungs den Pfälzern am Samstag erneut ein Schnippchen geschlagen.

25 Minuten lang hatte der Vorderpfälzer in Saarländer Diensten sein Team dominieren sehen. Die Partie startete als höchst zähe Angelegenheit, in der die Hausherren erst Mitte der ersten Halbzeit den ersten ernsthaften Abschluss zustande brachten. Nun, das sollte sich bessern. Und am Ende war unausweichlich, dass Moser sein bekanntes Klagelied anstimmte: Chancen zur Genüge – viel zu wenig Tore. „Aber gut: Wenn wir aus dem lernen, was wir heute erlebt haben, dann ist es okay.“ Und mit Blick auf Kaderlücken war der Coach „gar nicht mal unzufrieden“.

Der FCK hatte gegen eine robuste und größtenteils erfahrenere Truppe verloren. Verdient, wie auch deren Trainer Michael Petry fand. „Wir haben das gut gemacht, ich bin natürlich hochzufrieden mit diesem Auftakt.“ Die Gäste vom Illtal waren mit nur drei Feldspielern für die Bank angereist – mehr hatte auch Moser nicht aufbieten können. Umso erfreulicher fand der Trainer, wie Jonas Singer an Grenzen ging, 66 Minuten „auf die Zähne gebissen und fast gekotzt hat“. „Und wie der Michael Clemens heute 90 Minuten durchgehalten hat, ist mir ein Rätsel“, zog Moser den Hut vor der Leistung des lange verletzten Außenverteidigers. Clemens war anzumerken, dass ihm noch einiges fehlt. Er war es auch, der den Elfmeter kurz vor der Pause verursacht hatte. Da ließ sich die Hertha die Chance noch entgehen: Matheo Raab parierte – der ebenfalls lange verletzte Rückkehrer zeigte am Samstag auch sonst eine gute Darbietung. Auf den Keeper ist Verlass. Hingegen agierte Justus Klein ziemlich glücklos. Dem Winterneuzugang gelang in der Spitze herzlich wenig.

Sorgenkind Singer, von hartnäckiger Verletzung geplagt, hätte eine der Großchancen nutzen müssen. Er ging aber ebenso schlampig damit um wie Hüseyin Cakmak, der zwei große Möglichkeiten vergab: Er versemmelte und hatte auch beim Tempospaziergang kein Glück. Strafraum rauf, Strafraum runter, rechts und links getanzt statt abzuschließen, die „Gala“ mit einem Fehlpass gekrönt: brotlose Kunst. Da lässt sich die Schuld nicht beim Schiedsrichter finden. „Daran müssen wir arbeiten“, wie Moser immer wieder fordert.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 41 Montag, den 18. Februar 2019
 

playerred

Well-Known Member
Enger Kader, enges Spiel

U21 des 1. FC Kaiserslautern reist zum Tabellenzweiten SV Röchling Völklingen
Von Maria Huber

Sie reißen nicht ab, die Personalsorgen beim 1. FC Kaiserslautern II. Nur rund ein Dutzend Feldspieler sind im Training. Für das Oberligaspiel am Samstag, 14.30 Uhr, beim Tabellenzweiten SV Röchling Völklingen hofft U21-Coach Hans Werner Moser auf einen Anruf seines Trainerkollegen Sascha Hildmann vom Profiteam.

„Vielleicht kommen ja ein, zwei Jungs, die gerade da mittrainieren“, hofft er. Während es seinen Verletzten noch nicht wirklich gut geht. Luca Jensen hat immer noch Probleme mit der Patellasehne. Und bei Jeffrey Idehen (19) ist an Mannschaftstraining noch nicht zu denken. Er laboriert immer noch an der Verletzung aus dem Hallenturnier, macht im Moment Reha. Bänder im Knie überdehnt, schwer geprellt, lautet die Diagnose. Nils Schätzle ist nach seiner Roten Karte bei der 0:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Hertha Wiesbach für ein Spiel gesperrt. Den Kader mit U19-Spielern aufzufüllen, ist für Moser kein Thema. „So lange wir drei Spieler auf der Bank haben, werden wir davon keinen Gebrauch machen, solange die U19 noch das ein oder andere Problemchen zu lösen hat“, spielt er auf die Tabellensituation der Bundesligamannschaft an, die noch punkten will gegen den Abstieg.

Der ehemalige Fußballprofi sieht keinen Grund zu klagen, auch wenn im Schnitt nicht mehr als ein Dutzend Spieler im Training sind. „Wir können konzentriert mit den Jungs arbeiten, Fehler noch besser ausmerzen, das Beste draus machen.“ Seine Spieler seien motiviert, „sie meckern nicht, versuchen immer das Beste, mit all ihren Fehlern, die wir nach und nach wieder abstellen müssen“.

Beim Spiel gegen Wiesbach hat er einige gesehen und in der Videoanalyse aufgearbeitet. Er fand aber auch, dass sein Team die besseren Chancen hatte. Dass die Aufgabe für den Tabellenachten gegen den Zweiten nicht einfach wird, weiß Moser. „Völklingen hat eine körperlich robuste Mannschaft, die aus ihrer Routine heraus aus weniger mehr machen kann.“ Er erinnert sich nur allzu gut an die 0:1-Niederlage im Hinspiel, bei der Wolfgang Hesl noch im Tor stand. „Zuhause sind sie noch unangenehmer. Es wird einiges brauchen, um da zu bestehen“, prophezeit er. Moser liebt aber solche Begegnungen „Mit einem engen Spiel wie der Niederlage gegen Wiesbach können wir sehr gut arbeiten, die Fehler aufzeigen. Völklingen ist vergleichbar mit Wiesbach, von der Körperlichkeit her vielleicht noch spielstärker. Aber solche Spiele wollen wir haben.“

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 45 Freitag, den 22. Februar 2019
 

playerred

Well-Known Member
Mosers Sorgenpaket.

Sechs Plätze und neun Punkte trennen die U21 des 1. FC Kaiserslautern vom Oberligazweiten SV Röchling Völklingen. Vor dem Gastspiel heute (14.30 Uhr) bei Röchling plagt sich Trainer Hans Werner Moser mit Personalsorgen. Jeffrey Idehen (Bänderdehnung im Knie), Luca Jensen (Patellasehne) und Nils Schätzle (Rot-Sperre) fehlen.huzl

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 46 Samstag, den 23. Februar 2019
 

playerred

Well-Known Member
Applaus von der falschen Seite
Enttäuschend verläuft der Auftritt der U21 des 1. FCK beim 0:3 in Völklingen – Trainer Hans Werner Moser spricht von einer verdienten Niederlage
von Peter Knick

Völklingen. Noch nicht oft dürfte es Hans Werner Moser passiert sein, was er am Samstag nach der 0:3-Niederlage seiner Mannschaft beim Tabellenzweiten der Oberliga, dem SV Röchling Völklingen, erlebte. Auf der anschließenden Pressekonferenz bekam der Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern nach seinen Ausführungen zum Spiel Applaus von den Zuhörern.

Offen und ehrlich, so wie es nun mal seine Art ist, hatte Moser seinem Trainerkollegen Günter Erhardt gegenüber erklärt, dass dessen Team „das Spiel verdient gewonnen“ habe. Diese klare Aussage kam bei den Anhängern des Heimteams gut an und wurde von ihnen dann auch beklatscht. Aber Moser machte nicht nur Komplimente, er sprach auch davon, dass die Partie kein hohes Niveau gehabt habe. Vor allem haderte er damit, dass den Gastgebern „ein bisschen mehr Köperlichkeit“ gereicht habe, „um uns zu schlagen“. Man konnte die Kritik des Kaiserslauterer Trainers verstehen, dessen Team am Samstag auf einen Gegner getroffen war, der zwar in der Tabelle weit vor den Seinen rangiert, der aber wahrlich kein Fußballfeuerwerk abgebrannt hatte.So spielten die Moser-Schützlinge auch in der Anfangsphase gegen die behäbig agierenden Saarländer gut mit, „kontrollierten die Partie“. Umso härter traf sie dann in der 23. Minute der Gegentreffer zum 0:1. Erzielt hatte ihn nach einer Ecke Felix Dausend, ein für jeden Abwehrspieler unangenehmer, kantiger Stürmer, der seine körperliche Stärke geschickt einzusetzen weiß. Seine Mannschaft sei ja bekannt für ihre Gefährlichkeit bei Standardsituationen, bemerkte der Völklinger Coach zu diesem Treffer. Natürlich wusste das auch Hans Werner Moser. Selbstredend hatte er in der Vorbereitung auf das Spiel seine Abwehrleute auf die von Völklingen ausgehende Eckballgefahr hingewiesen. Aber der Verteidiger, der Dausend abschirmen sollte, hatte das wohl da vergessen. Das Tor belebte das bis dahin lahme Spiel der Heimelf und schockte die Lauterer.

Der Auftakt zur zweiten Halbzeit machte dann aber den mitgereisten FCK-Fans Hoffnung, dass ihre Mannschaft die Sache noch zum Guten wenden könne. Sie machte Druck und schnürte den Gegner in dessen Hälfte ein. „Wir haben da zu passiv gespielt“, kommentierte später Günter Erhardt diesen Spielabschnitt. Seine routinierte Mannschaft überstand aber auch diese Phase ohne Gegentreffer und schlug dann selbst zu. Aus Kaiserslauterer Sicht wieder ein Gegentreffer, bei dem die Abwehr keine gute Figur machte. Ein langer Ball auf den in der 61. Minute ins Spiel gekommenen Maziar Namavizadeh, der sich robust durchtankte und mit seinem präzisen Schuss dem FCK-Keeper Matheo Raab keine Abwehrchance ließ. So lag die U21 nach 64 Minuten mit 0:2 zurück. Eine Vorentscheidung war damit gefallen. Denn dass die Kaiserslauterer Stürmer noch ein Tor oder gar zwei schießen würden, daran glaubten wohl zu diesem Zeitpunkt auch die eingefleischtesten FCK-Anhänger nicht mehr. Ja, sie mussten dann in der 87. Minute noch mit ansehen, wie Namavizadeh mit einem verwandelten Handelfmeter die 0:3-Niederlage des 1. FCK II besiegelte.

Kein guter Auftritt des stark ersatzgeschwächten Kaiserslauterer Teams, das sich in Völklingen keinen Applaus verdiente.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 47 Montag, den 25. Februar 2019
 

diablo

Administrator
Teammitglied
Das 6:0 aus dem Kopf kriegen
Fussball: Beim Aufeinandertreffen der U21 des FCK mit Emmelshausen am Samstag auf dem Fröhnerhof sind die Karten neu gemischt
Von Maria Huber


„Ihr müsst den 6:0-Sieg aus dem Hinspiel aus dem Kopf streichen“, fordert Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, vor dem Rückspiel gegen TSV Emmelshausen von seinen Jungs.
„Damals war noch der ein oder andere Spieler dabei, den wir nicht mehr haben, der Ausgang war am Anfang auch noch nicht so klar, und Emmelshausen hat sich weiter verbessert“, warnt Moser sein Team vor dem Oberliga-16. Dass sein Kader nicht gerade üppig bestückt ist, ist kein Geheimnis. Dass Spieler wie Christian Kühlwetter und Lukas Gottwalt, die jetzt zum Stamm der Drittligamannschaft gehören, für die ganze Saison in der Oberliga eingeplant waren, dass Spieler wie Michael Clemens und Jonas Singer verletzungsbedingt monatelang ausfallen, auch nicht. Mohamed Morabet und Jonas Scholz, die lange beim Profiteam mittrainiert haben, üben derzeit wieder auf dem Fröhnerhof. Dafür fällt Jonas Singer wie berichtet mit einem erneuten Faserriss längere Zeit aus, Jeffrey Idehen quält sich seit mittlerweile sechs Wochen mit seiner Verletzung am Knie, Luca Jensen hat Probleme mit der Patellasehne, Sören Lippert ist nach Grippe wieder zurück, dafür liegt Torwart Jonas Weyand mit Grippe im Bett. Sein Kollege Matheo Raab klagte über eine Reizung am Knie, will es aber wieder probieren.Elf Feldspieler waren gestern bei den zwei Einheiten auf dem Fröhnerhof. „Ich gehe davon aus, dass das erst mal so bleiben wird“, sagt Moser zum Personal, das zur Verfügung steht. „Hoffentlich haben wir drei zum Einwechseln.“
Der ehemalige Bundesliga-Profi hat in der vergangenen Woche mit den Verbliebenen Vollgas gegeben. Wir haben voll durchtrainiert, Sachen aufgearbeitet. Deswegen habe ich ihnen am Samstag und Sonntag frei gegeben zum Luft holen. Er lobt die Truppe dafür, dass sie Tag für Tag auf dem Platz alles gibt.

Seit Montag läuft die Vorbereitung auf Emmelshausen. Die Stunde der Wahrheit schlägt am Samstag um 15.30 Uhr auf dem Fröhnerhof.

1552032791527.png

Quelle: Die Rheinpfalz - 08.03.2019
 

diablo

Administrator
Teammitglied
FCK II erntet Pünktchen

KAISERSLAUTERN.
Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat beim 1:1 (0:1) gegen Oberliga-Primus TuS RW Koblenz ein Pünktchen geerntet. Gerne hätten es (mal wieder) drei sein können ob der ein oder anderen dicken Chance, die das stark spielende Team von Trainer Hans Werner Moser liegen ließ.

Gut: Ums Haar hätten die Moselaner sogar ihre Spitzenposition gefestigt, als vier Minuten vorm Ende Julius Biada einen Harakiri-Pass in Richtung seines Keepers kickte, vor Jonas-Janko Weyand allerdings der dazwischenfunkende Sascha Engel an den Ball kam, die Einladung zum 1:2 aber verschluderte. Biada – von der Profi-Auswahl als Verstärkung für das personell auf der Piccolo pfeifende Oberliga-Team abgestellt – hatte zuvor mehrmals Können aufblitzen lassen, sich aber auch Kunstpausen gegönnt.

Ums Haar wäre er zum Matchwinner geworden. Sein Schuss fast von der Torlinie (!) streichelte die Latte (90.). Clever agierende Gäste hatten zunächst das Spiel im Griff, preschten munter nach vorn. Mitte der ersten Halbzeit die Führung: Beim zweiten Distanzschuss von Necmi Gür hatte Weyand zum zweiten Mal toll pariert. Sekunden später aber segelte Gürs Eckball an schlummernden Lauterern vorbei, aus kurzer Distanz durfte Alexis Weidenbach einnicken. Mit Wiederanpfiff legten die Hausherren zwei Gänge zu. Schon in Minute 48 fiel der Ausgleich, als die zweite Profi-Leihgabe, Özgür Özdemir, einen Freistoß von Iosif Maroudis per Kopf veredelte. Nach dem schönsten Zug das Matchs und Maroudis’ Sahnepass versemmelte Justus Klein die beste von vier FCK-Chancen zum Sieg (75.). cha



Die Rheinpfalz - 30.03.2019
 

playerred

Well-Known Member
Klein ganz groß: FCK II siegt in Koblenz

VON NORBERT SCHICK

Den Ausrutscher mit der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen Pfeddersheim ausgebügelt: Der 1. FC Kaiserslautern II brachte gestern aus dem Stadion Oberwerth drei Punkte mit in die Pfalz und besiegte die TuS Koblenz mit 2:0 (0:0). Auf die Siegerstraße eingebogen ist der FCK nach einem Traumtor von Justus Klein.

„Ich habe nicht nachgedacht, sondern einfach draufgehalten“, gestand Klein direkt nach dem Spiel noch auf dem Rasen – und bekam dabei von einem Mannschaftskameraden eine Ladung Sprudelwasser über den Kopf geschüttet. In der 53. Minute erlöste Klein die Lauterer, nachdem diese bis dahin ein Reihe von Chancen vergeben hatten. Freistehend erhielt Klein die Kugel im linken Mittelfeld und zog aus rund 30 Metern einfach mal ab. Der Ball klatschte zuerst an den linken, dann an den rechten Pfosten und ging von dort aus ins Netz.Fast genauso schön das 0:2: Nils Schätzle schickte mit einem grandiosen Pass Mohamed Morabet auf die Reise, der allein auf Koblenz-Keeper Dieter Paucken zusteuerte, eine Flanke antäuschte und ins kurze Eck traf.
„Wir hatten eine gute Kontrolle über die Partie, für uns war das heute ein Topspiel“, sagte Hans Werner Moser, der lediglich die vielen vergebenen Chancen in Halbzeit eins bemängelte. „Ein verdienter Sieg für Lautern“, bescheinigte auch TuS-Trainer und Ex-FCK-Profi Anel Dzaka. „Kein Vorwurf aber an meine Mannschaft, wir hatten heute viele Verletzte.“ Bei den jungen Roten Teufeln, die ohne Profis antraten, saßen aber neben Ersatztorwart Matheo Raab auch nur drei weitere Spieler auf der Bank. Wieder im Kasten stand Jonas-Janko Weyand, der bei einer fast fehlerlosen Leistung alle hohen Bälle der Koblenzer „Schängel“ herunterpflückte.

TuS Koblenz:
Paucken - Justin Klein, Gietzen (48. Arslan), Hadzic - Kabashi - Szymczak, Waldminghaus, Richter (46. Gonzalez), Lubaki - Araba, Abdullei (73. Käfferbitz)

1. FC Kaiserslautern II:
Weyand - Jensen, Filipovic, Scholz, Löschner - Morabet (90. Lippert), Maroudis, Gartmann (71. Schätzle) - Justus Klein, Cakmak, Singer (85. Lammenett)

Tore: 0:1 Justus Klein (53.), 0:2 Morabet (82.) - Gelbe Karten: Kabashi – Cakmak, Gartmann, Morabet -
Beste Spieler: Lubaki, Justin Klein, Gietzen – Scholz, Löschner, Morabet, Weyand -
Zuschauer: 1333 - Schiedsrichterin: Jochum (Riegelsberg).

Per Traumtor auf die Siegerstraße

Oberligist FCK II gewinnt in Koblenz 2:0

von Norbert Schick

Es klepperte zweimal das Aluminium, dann lag der Ball im Netz. In der 53. Minute haute Justus Klein aus rund 30 Metern mit seinem linken Fuß den Ball in Richtung Koblenzer Kasten, traf zuerst den linken, dann den rechten Pfosten, dann ging der Ball – aus Lauterer Sicht zum Glück – nach hinten ins Netz.

„Nicht nachgedacht, einfach draufgehalten“, sagte der Schütze nach der Partie, die die von Trainer Hans Werner Moser gewünschten drei Punkte einbrachte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 82. Minute, als der rund zehn Minuten zuvor für Simon Gartmann eingewechselte Nils Schätzle einen wunderbaren Pass auf den rechts durchlaufenden Mohamed Morabet schlug. Der FCK-Mittelfeldakteur konnte seinen Koblenzer Gegenspieler abschütteln und überraschte TuS-Torwart Dieter Paucken mit einem strammen Schuss ins rechte, vordere Eck zum 0:2-Endstand. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, riefen danach die 15 mitgereisten Fans der U21-Teufel, „der harte Kern“, wie FCK-Trainer Hans Werner Moser diese eisernen Anhänger nannte. „Sie sind bei jedem Spiel dabei.“ Gleichzeitig verstummte in dieser 82. Minute der wie gewohnt zahlreiche und lautstarke Anhang der Koblenzer „Schängel“ von einer Sekunde auf die andere. 1333 Zuschauer kamen gestern ins sonnenüberflutete, traditionsreiche Stadion Oberwerth – für Oberliga-Verhältnisse eine stattliche Zahl, aber natürlich längst nicht so viele wie am 16. November 1952. Da waren es rund 40.000 – bis heute Rekord am Oberwerth – zur Partie TuS Neuendorf, so hieß die TuS Koblenz damals, gegen den 1. FC Kaiserslautern. Restlos überfüllt war das Stadion damals, denn beide Vereine stritten sich in den 1950er Jahren um die Vorherrschaft im Südwesten. Die Walter-Elf gegen die Gauchel-Elf. Wie Fritz Walter in der Pfalz als Idol gilt, so trifft dies für Josef Gauchel in Koblenz zu. 13 Tore schoss Gauchel in 16 Länderspielen zwischen 1936 und 1942, hatte allerdings das große Pech, dass seine beste Zeit in den Zweiten Weltkrieg fiel.
Er rackerte, lief sich frei, schuf gestern aber auch Räume für seine Mitspieler: FCK-Mittelstürmer Hüseyin Cakmak. Aber er traf nicht. Daran werden – oft zu Unrecht – Mittelstürmer halt gemessen. Allein Cakmak hätte gestern die Partie für seine Farben entscheiden können. „Wir waren von Anfang an voll da, wir waren die bessere Mannschaft, und wir hatten mehr Ballbesitz“, sagte Cakmak direkt nach dem Spiel auf der Laufbahn, die in früheren Jahren auch schon legendäre Leichtathletikfeste sah. So erlebten hier zum Beispiel bei den Internationalen Abendsportfesten meist rund 20.000 Zuschauer Weltrekorde von Steve Ovett über 1500 Meter und eine Meile, von Edwin Moses über 400 Meter Hürden und über 4 x 100 Meter vom Santa Monica Track Club mit Schlussläufer Carl Lewis. „Wir haben in der Abwehr fast alle Kopfballduelle gewonnen, und unser Torwart hat alle hohen Bälle gefangen. Wir haben als Team sehr gut gespielt, und wir haben als Team gewonnen“, gestand der spielende Sturmtank. „Bei meinen Schüssen habe ich heute aber Pech gehabt. Ich muss noch mehr an mir arbeiten.“

„Ich bin sehr froh über diese drei Punkte“, gestand Hans Werner Moser. „In der ersten Halbzeit waren wir uns aber manchmal nicht einig, wer den Ball reinmachen soll.“ Dennoch schwärmte Moser: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es war heute so ein schönes Siel.“

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 101 Datum Donnerstag, den 2. Mai 2019
 
Zuletzt bearbeitet:

playerred

Well-Known Member
Die Mannschaft stellt sich fast von allein

Personell gebeutelter FCK II in Jägersburg

Von Peter Knick

Nach wie vor ist die personelle Situation bei der U21 des 1. FC Kaiserslautern stark angespannt. Praktisch stellt sich die Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Oberligapartie beim FSV Jägersburg fast von allein auf.

Aber auch wenn Trainer Hans Werner Moser nicht aus dem Vollen schöpfen kann, schaut er der Partie gegen das saarländische Team ruhig entgegen. Dazu hat er auch allen Grund. Beeindruckte doch seine Mannschaft am vergangenen Mittwoch in der Auswärtspartie bei der TuS Koblenz. Im traditionsreichen Stadion Oberwerth schlug sie vor einer mit 1333 Zuschauern eindrucksvollen Oberligakulisse die Rheinländer mit 2:0. Auch da stand Moser nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Doch das hinderte die Seinen nicht, eines ihrer besten Saisonspiele zu zeigen und ihren 14. Ligasieg einzufahren. „Ich frage mich, wo meine Spieler die Kraft hernehmen“, sagt Moser und spielt damit auf die lange Verletztenliste an, die ihm schon die ganze Saison das Trainerleben schwermacht. Hinzu kamen dann noch die Beförderungen, die Spieler also, die unter Mosers Fittichen sich so gut entwickelten, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft der Roten Teufel schafften. Aufgrund dieser Bedingungen war es nur allzu verständlich, dass Hans Werner Moser nach dem Koblenz-Spiel stolz auf seine Mannschaft war, „die sich komplett verausgabt hatte“. Natürlich sparte er auch nicht mit Lob. Als einzigen Kritikpunkt führte er in seiner Spielanalyse an, dass sein Team es versäumt habe, „schon in der ersten Halbzeit die Tore zu machen“. Die fielen dann im zweiten Durchgang, wobei Justus Klein mit seinem Traumtor Hans Werner Moser zum Schwärmen brachte. „Wie ein Strich“ sei der Ball auf das Koblenzer Tor geflogen und dann erst nach Berührung des linken und des rechten Pfosten im Netz gelandet.
Nach dieser Partie gegen ein Team der gehobenen Mittelklasse trifft die Mannschaft von Hans Werner Moser in Jägersburg auf einen Gegner aus einer anderen Tabellenregion: Die Saarländer kämpfen gegen den Abstieg. Zu welchen Kraftakten sie in dieser Situation fähig sind, zeigten sie zuletzt im Heimspiel gegen den FV Diefflen, den sie mit 7:4 bezwangen. Dieses Ergebnis beeindruckte auch den Kaiserslauterer Coach. „Das ist eine Warnung für uns“, sagt Moser und erwartet einen Gegner, „der uns alles abverlangen wird“.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 103 Datum Samstag, den 4. Mai 2019
 

diablo

Administrator
Teammitglied
Kommt Zeit, kommt Tor
FCK II besiegt FC Karbach mit 3:0
Von Maria Huber

Mehlingen.Er wollte unbedingt auch ein Tor schießen, schaffte es immer wieder bis nach vorn, aber das Runde wollte nicht ins Eckige. Eine Minute vor dem Schlusspfiff wurde Hüseyin Cakmak dann doch noch für seine Mühen belohnt: Er traf zum 3:0 für den 1. FC Kaiserslautern II gegen den FC Karbach.
Und er war mit sich und der Welt zufrieden. „Am Anfang habe ich zwei Vorlagen für die Teamkollegen gegeben, aber Stürmer werden nicht mit Vorlagen gemessen, sondern mit Toren, drum wollte ich unbedingt eins machen“, erklärte er. Vorher hatte der Stürmer selbstlos seinen Mitspielern zu Treffern verholfen. In der 15. Minute durfte Jonas Singer jubeln, nachdem er ihm den Ball von rechts zugeschoben hatte. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Mohamed Morabet als Torschütze gefeiert.„Wir waren klar die bessere Mannschaft“, fand Cakmak. Dessen Trainer ihm zustimmte. Hans Werner Moser war nur mit einem nicht einverstanden: mit der Chancenverwertung. Justus Klein hatte einen Ball nach dem anderen am Fuß, traf aber wie seine Teamkollegen das Tor nicht, sein Schuss wurde abgeblockt, der Torwart hielt (13., 14., 26., 27., 49., 60.) ... Kapitän Julian Löschner köpfte einen Eckball über den Kasten (26.). Jonas Singer schoss drüber (57.), Cakmak traf nach Vorlage von Morabet den Pfosten (59.).
In der 63. Minute spielte Cakmak den Torwart aus, leitete die Kugel an Singer weiter, der sie aus fünf Metern über die Latte donnerte. Es dauerte bis zur 89. Minute, bis der Stürmer treffen sollte. Cakmak zog vom Sechzehnereck aus ab und setzte den Ball am Torwart vorbei ins Netz.
„Das war eine sehr ordentliche Leistung und ein sehr ordentliches Spiel“, fand Trainer Moser. „Nicht das allerbeste, aber die Chancen sprechen ganz klar für uns.“

760

Die Rheinpfalz - 13.05.2019
 

diablo

Administrator
Teammitglied
FUSSBALL IN KÜRZE

FCK II fast vollzählig. Und plötzlich mischt die U21 des 1. FC Kaiserslautern wieder relativ weit oben in der Oberligatabelle mit. Nach drei Siegen aus den letzten fünf Spielen kann sie „bei einem ordentlichen Spiel“, so Trainer Hans Werner Moser, heute, 19 Uhr, beim TuS Mechtersheim den Tabellensechsten überholen, gegen den der FCK II noch nie verloren hat. Bis auf Luca Jensen (Probleme mit dem Knöchel) sind alle an Bord. huzl

Die Rheinpfalz - 17.05.2019
 

playerred

Well-Known Member
Wenig Tempo und kaum Torchancen

TuS Mechtersheim und 1. FC Kaiserslautern II trennen sich 1:1
VON MAREK SCHWÖBEL

„Das war kein Oberliga-Niveau“, waren sich die Trainer Hans Werner Moser vom 1. FC Kaiserslautern und Ralf Schmitt (TuS Mechtersheim) einig. Letzterer sprach gar von einem Sommerkick nach dem 1:1 (1:0) zwischen dem TuS Mechtersheim und dem U21-Team des 1. FC Kaiserslautern.

TuS-Torjäger Eric Veth hatte sich im Abschlusstraining verletzt und musste vor der Partie passen. Probleme hatten beide vor allem, in das letzte Spieldrittel zu kommen. Viele Querpässe und wenig Tempo prägten die Partie. Der Beginn gehörte daher den Gästen. Kaiserslautern erspielte sich erste Chancen, Hüseyin Cakmak nach feinem Zuspiel von Justin Klein (8.) verzeichnete den ersten Torabschluss. Mechtersheim brauchte Zeit, bis die Offensivkräfte Max Lieberknecht und Yasin Özcelik Bindung zum Spiel fanden. Aber dann saß gleich der erste Angriff: Als die FCK-Abwehr Kevin Selzer nur begleitete, passte dieser auf den startenden Jannik Marx, der aus 14 Metern mit einem platzierten Schuss Matheo Raab im FCK-Tor keine Chance ließ (34).Mechtersheims Abwehr stand auch nach der Pause gut, bis zur 90. Minute vergaben die Gastgeber allerdings zwei gute Konterchancen, um das Spiel zu entscheiden. „Dann kam es, wie in den letzten Spielen immer“, haderte Schmitt hernach mit den Schlussminuten. Erst kassierte FCK-Innenverteidiger Jonas Scholz Gelb-Rot, dann legte TuS-Innenverteidiger Lukas Hartlieb Singer im Strafraum – Elfmeter. Der eingewechselte Michael Clemens verwandelte sicher (90.+2). „Ein wenig glücklich“, befand Moser. Schmitt zuckte derweil nur mit den Schultern.

So spielten sie

TuS Mechtersheim:
Klug - Kuroyanagi, Ullemeyer, Hartlieb, Sommer - Selzer, Schwehm, Marx, Herzner (60. Nishinaka) - Lieberknecht -
Özcelik

Kaiserslautern II: Raab - Filipovic, Lippert, Scholz, Löchner - Morabet (54. Schätzle), Maroudis (68. Clemens), Gartmann, Singer -
Cakmak (85. Lammenett), Klein
Tore: 1:0 Marx (34.), 1:1 Clemens (90.+2, Foulelfmeter) - Gelbe Karten: Herzner, Özcelik - Gelb-Rote Karte: Scholz (89.) -
Beste Spieler: Löschner, Singer - Schwehm, Ullemeyer - Zuschauer: 361 - Schiedsrichter: Kreutz (Cochem).

Ein Gruppenfoto zur Versöhnung

1. FC Kaiserslautern sichert sich mit Glück einen Punkt in Mechtersheim
Von Maria Huber

Nach Abpfiff waren zwei Trainer unzufrieden, als sie bei der Pressekonferenz am Biertisch zusammenstanden, sie waren sich aber
in einem einig: Es war kein gutes Oberligaspiel.
Mit dem 1:1 musste dann sowohl Hans Werner Moser vom 1. FC Kaiserslautern II leben als auch Ralf Schmitt vom
Gastgeberteam TuS Mechtersheim.

Er wollte wieder nicht ins Tor, der Ball. Auch wenn er zumindest in die Richtung kam. Gerade Kapitän Julian Löschner arbeitete sich immer wieder über links nach vorn, schickte Flanken Richtung Mitte, wo Jonas Singer und Hüseyin Cakmak lauerten. Doch die Mechtersheimer Abwehr und immer wieder Kapitän Thorsten Ullemeyer machte ihnen das Leben schwer. Singer lieferte eine perfekte Vorlage für Klein, doch der verpasste das Tor (18.). „Er muss das Ding machen“, findet sein Trainer.In Minute 24 kam der TuS in Form von Yasin Özcelik das erste Mal vor den Lauterer Kasten. Matheo Raab fing den Ball. Zehn Minuten vor der Pause ließ Jannik Marx seine Gegenspieler stehen, zog ab und versenkte die Kugel mit einem gezielten Schuss rechts unten. Und lange sah es so aus, als sollte das 1:0 der Endstand sein.

„In der ersten Halbzeit war das sehr lustlos von uns. Viele waren in Gedanken wohl schon in der Pause“, kritisierte Kapitän Löschner sein Team. Der froh war, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief. „Da hat sich jeder reingehängt, und jeder wollte, hat gekämpft.“ So viele Chancen wie sonst erarbeite sich der FCK trotzdem nicht. Eine der größten in der ersten Hälfte hatte Mohamed Morabet. Nachdem Kevin Selzer Jonas Singer knapp an der Strafraumgrenze von den Füßen geholt hatte, trat er den Freistoß von links. Der Ball segelte vorbei an der Zwei-Mann-Mauer und wäre im Tor gelandet, wenn ihn Dennis Sommer nicht von der Linie geköpft hätte (43.). In der 64. Minute feuerte Singer nach Pass von Klein einen strammen Schuss Richtung Tor ab, doch Keeper Peter Klug klärte zur Ecke. In der 87. Minute flankte Michael Clemens Richtung Tor, Klein war mit dem Kopf dran, doch Klug hatte aufgepasst.

Der TuS machte es nicht viel besser. Max Lieberknecht schoss übers Tor (67.). In der 83. Minute lief Yasin Özcelik Richtung Tor, Keeper Matheo Raab rannte ihm entgegen und nahm ihm die Kugel ab.

Dann die zwei bitteren Momente. Der für den FCK: Jonas Scholz sah erst Gelb für ein Foul, beschwerte sich und musste eine Minute vor Spielende mit Gelb-Rot vom Platz. Der für den TuS: Lukas Hartlieb holte Singer an der Torauslinie von den Füßen. Der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Clemens trat an und traf zum 1:1. In der hitzigen Schlussphase hätte der TuS fast noch das 2:1 gemacht. Vor dem Hintergrund war Kapitän Löschner dann doch zufrieden: „Das 1:1 geht in Ordnung.“

„Wir haben 90 Minuten Probleme gehabt, uns durchzusetzen. Wir haben Glück gehabt mit dem Elfmeter und freuen uns, dass wir kurz vor Schluss noch den Punkt bekommen haben“, gab Moser zu, der vorher erklärt hatte, dass sein Team einen festen Vorsatz hatte: „Wir wollten hier punkten. Am besten dreifach.“

Die FCK-Fans freuten sich trotzdem über den Punkt, feierten ihr Team, machten Fotos von der U21 mit ihren Fahnen. Und auch der TuS war zumindest mit einem nicht unzufrieden, dass ihm der FCK um die 100 Zuschauer mehr gebracht hatte, als sonst zu den Heimspielen kommen.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 115 Samstag, den 18. Mai 2019
 
Zuletzt bearbeitet:

playerred

Well-Known Member
Trainingsauftakt mit einem Neuen
U21 des 1. FCK beginnt mit der Vorbereitung auf die neue Oberligasaison
Von Peter Knick

Die U21 des 1. FC Kaiserslautern begann gestern mit der Vorbereitung auf die Fußball-Oberligasaison 2019/20. Zum Auftakt erschienen 13 Feldspieler, darunter der Neuzugang Justin Kabuya, und zwei Torleute im Sportpark Rote Teufel. Geleitet wurde die erste Übungseinheit aber nicht von Trainer Hans Werner Moser, sondern von dessen Assistenten Andreas Clauß.

Dass Moser, der seit 2016 für die zweite Mannschaft der Roten Teufel verantwortlich ist, nicht mit von der Partie war, hatte vertragliche Gründe. So war gestern Vormittag noch nicht klar, ob der Ende des Monats auslaufende Trainervertrag Mosers verlängert wird. Wie diese Hängepartie zwischen Trainer und Klub ausgehen wird, das sei „noch offen“, sagte gestern Martin Bader. Der Geschäftsführer Sport des FCK hatte es sich nicht nehmen lassen, war zum Trainingsauftakt gekommen und beobachtete aufmerksam die junge Truppe. Die U21 sei „eine ganz wichtige Mannschaft“, betonte Bader und erinnerte daran, dass in der vergangenen Runde einigen Spielern aus dem Oberligateam der Sprung in den Profikader und damit in die Dritte Liga gelungen sei. An erster Stelle ist hier Christian Kühlwetter zu nennen. „Wer in der U21 gut spielt, der kann es schaffen“, so Bader, der aber auch von dieser Mannschaft in der nächsten Spielzeit erwartet, dass sie den „maximalen Erfolg in der Oberliga erzielt“.

Neuzugang Justin KabuyaNatürlich wollen alle, die gestern die erste Trainingseinheit unter Andreas Clauß, dessen Trainervertrag um ein weiteres Jahr verlängert wurde, absolvierten, den Sprung ins Profilager schaffen. So auch Justin Kabuya, der gestern das einzige neue Gesicht im Kreis der U21-Spieler war. Der 19-Jährige kam von Eintracht Frankfurt zum 1. FCK. Er fühle wohl unter seinen neuen Mannschaftskameraden, sagte der Offensivspieler während einer kurzen Trinkpause. In Wiesbaden geboren, begann er mit dem Kicken beim FC Eddersheim, wechselte dann schnell zum hessischen Renommierklub Eintracht Frankfurt, wo er in allen Jugendmannschaften von der U9 bis zur U19 am Ball war. Ebenso sein Zwillingsbruder Patrice, der zehn Minuten früher als Justin auf die Welt kam. Was Justin noch schaffen will, das ist Patrice schon gelungen: Er unterschrieb einen Profivertrag beim Hamburger SV. Dass die beiden Talente die Eintracht überhaupt verlassen haben, hängt damit zusammen, dass der Bundesligaklub auf eine U21-Mannschaft verzichtet.

Unter das Motto „langsam reinkommen“ hatte Andreas Clauß gestern den Trainingsauftakt gestellt. So begann es dann auch locker: Die U21-Spieler drehten zunächst einige Runden um den Platz, danach wurde mit dem Ball geübt, und nach etwa einer Stunde ging es dann bei einem Trainingsspiel lebhaft zur Sache.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 141 Freitag, den 21. Juni 2019
 

playerred

Well-Known Member
Der Talentschmied hält dem FCK die Treue
Hans Werner Moser unterschreibt heute seinen neuen Vertrag als Trainer der U21
VON HORST KONZOK

Weiter mit Hans Werner Moser!
Der Coach, 53 Jahre alt, seit 2016 zum zweiten Mal im Amt, bleibt ein weiteres Jahr Trainer der U21 des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern.
Gestern stand Moser, der Sport-Geschäftsführer Martin Bader telefonisch zusagte, bereits wieder auf dem Trainingsplatz.
Heute will Moser zwischen zwei Trainingseinheiten den neuen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2020 unterzeichnen.


„Der Kader wird – auch aus bekannten wirtschaftliche Gründen – wieder sehr eng sein“, weiß Moser auf dessen Wunschliste noch zwei Kräfte für den Offensivbereich stehen: einer soll eine gewisse Körperlichkeit mitbringen, ein zweiter soll schnell sein. „Viel wird nicht mehr passieren“, sagt Moser, der aus der U19 Jannis Held, David Kajinic, Kevin Klein, Tuure Mäntynen, Dylan Kuete und Elias Ludwig in seinen Kader aufrücken sieht.
Am letzten Donnerstag startete die U21 des FCK unter Anleitung von Co-Trainer Andreas Clauß die Vorbereitung auf die neue Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Aus dem Vorjahreskader waren die Torhüter Matheo Raab und Jonas Weyand sowie die Feldspieler Julian Löschner, Luca Jensen, Jonas Singer, Justus Klein und Jeffrey Idehen am Start. Zudem standen mit Flavius Botiseriu und Constantin Fath auch zwei lange verletzte Jung-Profis mit auf dem Platz. Mit Justin Kabuya aus der U19 von Eintracht Frankfurt wurde ein externer Neuzugang begrüßt. Wer von den Jung-Profis Jonas Scholz, Anas Bakhat, Leon Hotopp, Anil Gözütok oder Mohamed Morabet, die beim Drittliga-Kader trainieren, sich dort festsetzen kann, ist offen. Aus dem Reservoir darf sich Moser bedienen.

Weiter mit Andreas Clauß als „Co“„Der FCK ist für mich seit jeher eine Herzensangelegenheit. Die Förderung unserer Talente und das Heranführen der Spieler an den Profibereich sind Aufgaben, die mir sehr viel Freude bereiten. Wenn man sieht, dass die Spieler, die man intensiv begleitet, im Profiteam ankommen und sich dort durchsetzen können, ist das eine schöne Bestätigung seiner Arbeit“, kommentiert Moser die Vertragsunterschrift. Er steht als profunder Ausbilder, unter seiner Regie schafften zuletzt beim FCK Lukas Gottwalt, Christian Kühlwetter, Carlo Sickinger und Toni Jonjic den Sprung zu den Profis.

Notzon leitet NLZ kommissarischDer FCK ist nach dem Abgang von Manfred Paula zu 1860 München auf der Suche nach einem neuen Sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ). Kommissarisch hat Sportdirektor Boris Notzon diese Aufgabe übernommen.

Baders Dank an Moser„Ich bin froh, dass wir mit Hans Werner einen absoluten Ausbildungsfachmann weiter an uns binden können. Gleichzeitig gilt ihm ein besonderer Dank, dass er bei der Vertragsverlängerung auch den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im NLZ Rechnung getragen hat“, erklärt Martin Bader und würdigt Mosers Entgegenkommen.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 144 Dienstag, den 25. Juni 2019
 

playerred

Well-Known Member
Neue Erkenntnisse und neues Personal
U21 des 1. FC Kaiserslautern trennt sich mit 2:1 (0:0)-Sieg vom Verbandsligisten Eintracht Bad Kreuznach
Von Maria Huber

Mit dem Ergebnis war Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, zwar nicht ganz zufrieden, aber damit, dass seine Jungs das umgesetzt hatten, was sie sollten. 2:1 gewann der Oberligist, fürs 1:0 sorgte ein Gastspieler.

Kevin Schuller heißt der, der nicht nur Moser auffiel, sondern auch beim Testspiel gegen Eintracht Bad Kreuznach ein Zeichen setzte. Den Namen hatte der Trainer, der in Darmstadt wohnt, von mehreren Seiten gehört, von „Leuten, die Ahnung haben und denen ich vertraue“. Seinen Trainer bei Viktoria Griesheim kannte er. „Er war mein Spieler bei Darmstadt 98.“ Und so bekam er Informationen aus erster Hand über den A-Jugendspieler aus der Hessenliga, der in elf Einsätzen zehn Tore machte. Er sah sich den 18-Jährigen selbst an und lud ihn ein zum Probetraining. Schuller kam, hinterließ einen guten Eindruck, der Mittelstürmer durfte auch gleich im Testspiel gegen Bad Kreuznach ran und zeigte, was er kann: Er traf zum 1:0.
Das 2:0 legte Jeffrey Idehen kurz nach seiner Einwechslung nach. Dass das Ergebnis nicht höher ausfiel und dass Kreuznach durch ein Kontertor noch den Anschlusstreffer schaffte, ärgert den FCK-Coach ein wenig. An den Chancen lag es nicht. Jonas Singer tauchte einmal und Justus Klein gleich zweimal allein vor dem Torwart auf – ohne Erfolg. Doch Moser tröstete sich damit, dass die Jungs ihre Aufgaben erfüllten und das umsetzten, was er ihnen aufgetragen hatte. „Für uns war wichtig, dass wir uns nach und nach finden.“

Was das Personal betrifft, ist seine Truppe gerade bunt gemischt. Özgür Özdemir von den Profis trainiert noch mit. Matheo Raab ist nach Jonas Weyands Aushilfe bei den Profis der einzig verbliebene U21-Torwart. Auf der Position hilft die U19 aus. Elias Ludwig, letztes Jahr U19, war beim Testspiel nicht dabei, bekam frei für ein Probetraining, stellte sich beim Oberligisten Wormatia Worms vor und war am Sonntag beim Top-6-Cup für FK Pirmasens am Ball. Dass Justus Klein zum ersten Mal nach seinen Verletzungsproblemen wieder mittun konnte, freute Moser, auch wenn er „drei Riesenchancen“ vergab. Mohamed Morabet aus der U21 ist mit den Profis im Trainingslager. Dafür nutzen zwei Profis die U21, um sich wieder aufzubauen: Flavio Botiseriu tastet sich nach zwei Knieoperationen wieder ran. Und Costa Fath aus der U19 kämpft sich nach seiner Schambeinentzündung wieder zurück, die ihn lange außer Gefecht gesetzt hat.

Kurz vor seiner Rückkehr steht der 21-jährige Mittelfelddribbler Dylan Esmel aus dem Profiteam. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss ist er in der Endphase seiner Rehamaßnahmen. Laut Moser könnte er in ein, zwei Wochen das erste Mal wieder auf dem Platz stehen – bei der U21 zum Aufbau.

Ab heute bis Mittwoch durchlaufen die Spieler des Oberligateams eine Reihe von Gesundheitschecks – neben dem Training. „Sie werden sprichwörtlich auf Herz und Nieren getestet, werden in verschiedenen Praxen durchgecheckt“, erklärt Moser. Am Dienstag (18.30 Uhr, Fröhnerhof) steht die nächste Begegnung an, gegen den höchstklassigsten Verein, gegen den der Oberligist testet: Regionalligist Astoria Walldorf. „Da geht es richtig ans Eingemachte“, prophezeit Moser und freut sich auf den Vergleich. Er will sehen, wie sich seine Jungs schlagen, wenn sie „gestandenen Regionalligaspielern“ gegenüberstehen und erhofft sich dadurch einen Maßstab für die nächsten vier Wochen der Vorbereitung.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 149 Montag, den 1. Juli 2019
 

playerred

Well-Known Member
Lehrstunde auf dem Fröhnerhof
U21 des 1. FC Kaiserslautern verliert 0:2 gegen Regionalligist Walldorf und nimmt einiges mit
Von Maria Huber

8:1 Ecken, 2:0 Tore, das Kräfteverhältnis auf dem Rasen war klar, als Regionalligist FC Astoria Walldorf beim Oberligisten 1. FC Kaiserslautern auflief. Doch der Trainer des Heimteams kann mit dem was anfangen, was er da gesehen hat.

Hans Werner Moser hatte genau das erwartet und wollte seinen Jungs genau das zeigen: Dass sie in den nächsten vier Wochen der Vorbereitung noch jede Menge Arbeit vor sich haben. Das Bild war immer wieder das gleiche, ein wuchtiger Walldorfer tauchte vor einem jungen FCK-ler auf, setzte sich durch. Die junge Mannschaft stemmte sich dagegen, versuchte mit viel Engagement und Laufbereitschaft den Gegner auszutanzen, aber Walldorf war zu mächtig. Wie im vergangenen Jahr. Da hatte der FC Astoria den FCK ebenfalls in der Vorbereitung mit 3:1 geschlagen, diesmal traf er zweimal und die Roten Teufel gingen leer aus.

Doch die Nachwuchstruppe hielt erst mal gut mit. Obwohl sie gleich zu Beginn aus dem Konzept gebracht wurde: Jonas Singer blieb in den Anfangsminuten nach einem Zusammenprall liegen, musste ausgewechselt werden, hatte eine Platzwunde, die im Krankenhaus genäht wurde. Der FCK spielte ein paar Minuten in Unterzahl. Kevin Schuller wurde ins kalte Wasser geworfen – der Neuzugang von Viktoria Griesheim hatte einen Tag vorher erst seinen Vertrag für die U21 unterschrieben. In der 18. Minute wurde er eingewechselt und machte seine Sache gut, hatte sogar gegen Ende beim Stand von 0:1 noch zwei Chancen auf den Ausgleich.

Torwarttrainer Sven Höh nickte immer wieder anerkennend und machte sich Notizen. Sein Schützling Matheo Raab schlug sich gut, hielt beispielsweise einen Freistoß von Andreas Schön (11.), parierte einen Schuss von Jimmy Marton (17.) und kurz nach der Pause einen von Morris Nag. Der traf in der 50. Minute doch und schoss kurz darauf noch mal übers FCK-Tor. Gastspieler Hamed Saleh setzte sich einmal über links gegen mehrere Gegner durch, traf dann aber übers Tor. Chefscout Boris Notzon verfolgte alles genau. Neben ihm saß U19-Coach Marco Laping, der seine „Ehemaligen“ sehen wollte, von denen einige jetzt bei der U21 randürfen. Lukas Gottwalt aus dem Profiteam saß mit Krücken am Spielfeldrand, neben seinem Mannschaftskameraden Simon Skarlatidis. Ihr Kollege Özgür Özdemir durfte währenddessen über 90 Minuten ran.

Moser und sein Co-Trainer Andreas Clauß freuten sich über jede Minute Videomaterial und jede Menge lehrreiche Szenen. Der Coach wollte nicht darüber diskutieren, dass es zu Beginn gleich hätte Elfmeter und Platzverweis für sein Team geben können, als Justus Klein kurz vor dem Tor niedergestreckt wurde. Für ihn zählen nicht die Ergebnisse der Testspiele sondern das, was er seinen Jungs auf Video zeigen kann und woraus sie etwas lernen können.

Beispielsweise daraus, wie abgewichst und routiniert die Regionalligatruppe, die in der vergangenen Runde gegen den Abstieg kämpfte, zu Werke ging. Moser will ihnen zeigen, „dass wir am Anfang unserer Arbeit sind“.

Dass der Weg und auch ein solches Aufeinandertreffen für sein Team nicht einfach ist, weiß er. Anil Aydin stand einen Tag nach seiner Unterschrift eine Halbzeit auf dem Platz. Schuller, der ein paar Stunden später seinen Namen unter den Vertrag gesetzt hatte, zeigte Chefscout Notzon gleich mal, was er kann. Er lief zwei Minuten vor Schluss über links durch, kam bis vors Tor, zog ab, doch Keeper Nicolas Kristof hielt. Kurz vor dem Schlusspfiff kam dann Walldorfs Minos Gouras unbedrängt zum Schuss und traf zum 2:0 für den Regionalligisten. Das nächste Lehrkapitel. Auf eins, das er gesehen hat, ist Moser aber trotz aller Kapitel stolz: „Meine Jungs können mitlaufen. Jetzt müssen sie Präsenz lernen und sich behaupten, auch wenn ein 19-Jähriger auf einen 25-, 26-, 27-Jährigen trifft.“

So spielten sie
1. FC Kaiserslautern II:

Raab - Held, (46. Mäntynen) Özdemir, Kajinic, Botiseriu - Aydin (46. Saleh), Jensen (46. Fath), Löschner, Kabuya (60. Ludwig) - Singer (18. Schuller), Klein (60. Nsidjine Kuete)
FC Astoria Walldorf:
1. Halbzeit:
Seitz - Christoph Becker, Goß, Macorig, Nyenty - Marton, Sahin, Schön, Hillenbrand, Gouras - Burgio
2. Halbzeit: Kristof - Christoph Becker, Marcorig, Max Müller, Kölmel - Fahrenholz, Andreas Müller, Nag, Stellwagen - Antlitz, Andre Becker
Tore: 0:1 Nag (50.) - 0:2 Gouras (90.) - Zuschauer: 40 - Schiedsrichter: Simon (Alzey).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 152 Donnerstag, den 4. Juli 2019
 

playerred

Well-Known Member
Der Talentschuppen als Sprungbrett
Für die U21 des FCK hat Ausbildung Priorität – Trainer Hans Werner Moser als geschätzter und erfolgreicher Ausbildungsleiter
VON HORST KONZOK

Fördern und fordern, fordern und fördern: Die U21 des 1. FC Kaiserslautern, sicher die jüngste Mannschaft der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, wird von den Verantwortlichen als Ausbildungsmannschaft gesehen. Zum Auftakt der neuen Saison gastiert der FCK II bei Röchling Völklingen.

Jung, jünger, FCK – mit dem vorgegebenen Konzept, der Finanzlage geschuldet, identifiziert sich Trainer Hans Werner Moser, der seit 2016 wieder beim FCK ist, und sich weiter auf Co-Trainer Andreas Clauß und Torwarttrainer Sven Höh stützt. Neuer Fitness-Coach ist Wenzel Böhm.

Zu den drei externen Neuzugängen könnte noch ein vierter kommen, „wenn es passt“, sagt Moser, der den Sparetat klaglos akzeptiert. Der Talentschmied identifiziert sich mit seiner Aufgabe und Rolle als Zulieferer. Vor Jahresfrist schafften Lukas Gottwalt, Carlo Sickinger, Toni Jonjic und Christian Kühlwetter, die noch im August 2018 in der Oberliga kickten, den Sprung zu den Profis. „Das wird nicht jedes Jahr so gelingen“, mahnt Moser vor überzogenen Erwartungen. „Ziel ist, möglichst viele Talente für die Profis zu entwickeln und den Spielern die Möglichkeit zu geben, sich durch regelmäßige Spielzeiten an den Aktiven-Fußball zu gewöhnen“, sagt Sportdirektor Boris Notzon. Er leitet nach Manfred Paulas Wechsel zu 1860 München kommissarisch das Nachwuchsleistungszentrum.

Das neue Trio – alle gerade erst der U19 entwachsen: Anil Aydin profilierte sich als torgefährlicher offensiver Mittelfeldspieler in der U19 des 1. FC Köln. Justin Kabuya stürmte für den Nachwuchs der Frankfurter Eintracht, Kevin Schuller fiel dem Lauterer U21-Trainer vor der Haustür als Torjäger bei Viktoria Griesheim auf.

„Vor einem Jahr hab’ ich bei der Begrüßung der Jungs gesagt, ihr dürft nicht erschrecken, wenn auf der Gegenseite mal einer mit Bart aufläuft“, sagt Moser mit Blick auf seine „Buben“. Den Kader bereichern die Jungs aus der eigenen U19. Profiverträge haben Linksverteidiger Flavius Botiseriu (20) und der von Borussia Dortmund zurückgekehrte Constantin Fath (18), die nach langen Verletzungspausen in der U21 einen neuen Anlauf nehmen. Die war schon mal Sprungbrett für Angreifer Dylan Esmel (21). Nach zwei Kreuzbandrissen dürfte auch sein Neustart auf dem Fröhnerhof erfolgen.

Momentan sind die Jung-Profis Jonas Scholz (20), Anas Bakhat (19) und Anil Gözütok (18) ebenso wie der zur U21 gerechnete Mohamed Morabet (21) im Trainingsprozess des Drittliga-Kaders. Wenn Cheftrainer Sascha Hildmann seinen Kern-Kader festschreibt, wird der ein oder andere wohl bei der U21 Praxis bekommen. Die Grenzen sind fließend …

Darauf hoffen darf auch Jonas Singer, der vor einem Jahr vom FK Pirmasens zum FCK kam. Diverse Muskelverletzungen warfen den torhungrigen Flügelflitzer immer wieder zurück. „In fittem Zustand ist Jonas ganz sicher ein Mann für oben, er hat das Zeug zum Profi, er ist ein Top-Spieler in der Oberliga“, urteilt Moser.

„Ausbildung hat Priorität“, betont der Lauterer Coach, der sich nicht auf tabellarische Ziele festlegen mag, das System der Profis spielen möchte. Mit dem Abstieg will er nichts zu tun bekommen. „Ein einstelliger Tabellenplatz wär’ schön“, sagt der Coach. Die Kapitänsfrage ist offen. Julian Löscher war ein guter Spielführer. Oder doch Luca Jensen? Offen auch, wer die Nummer 1 wird: Jonas Weyand oder Matheo Raab? „Wir haben zwei tolle Torhüter“ sagt der Trainer.
Der Kader

Tor: Matheo Raab (20), Jonas Weyand (18)
Abwehr: Jannis Held (19), David Kajinic (19), Kevin Klein (19), Julian Löschner (22), Tuure Mäntynen (19)
Mittelfeld: Anil Aydin (19; U19 1. FC Köln), Elias Ludwig (19), Dylan Nsidjine Kuete (18), Luca Jensen (21), Mohamed Morabet (21)
Angriff: Justin Kabuya (19; U19 Eintracht Frankfurt), Justus Klein (21), Jeffrey Idehen (20), Kevin Schuller (18; Viktoria Griesheim), Jonas Singer (21).
Trainer: Hans Werner Moser (53)

Abgänge: Mario Andric (Wuppertaler SV, während der Saison), Hüseyin Cakmak (Würzburger Kickers), Simon Gartmann, Julius Lammenett, Josif Maroudis, Nils Schätzle (Ziele unbekannt), Yannick Filipovic (Fortuna Köln), Sören Lippert (VfB Lübeck), Valdrin Mustafa (Hannover 96 II, während der Saison).

Die Jungen müssen schnell erwachsen werden

U21 des 1. FC Kaiserslautern zeigt beim Test gegen den Bezirksligisten SV Nanz-Dietschweiler Verbesserungsbedarf
Von Maria Huber

Nanzdietschweiler. 2:0 gewann die U21 des 1. FC Kaiserslautern das Testspiel gegen den SV Nanz-Dietschweiler. Vom Klassenunterschied zwischen Ober- und Bezirksliga war dabei viel zu wenig zu sehen, fand FCK-Trainer Hans Werner Moser, der deutlich spürte, dass sein Team noch jünger ist als die Jahre zuvor und dass viel Arbeit vor ihm liegt.

Eigentlich hatte Moser sich vorgenommen, dass die Ergebnisse in den Tests für ihn nicht zählen, aber das gegen den SV ärgerte ihn doch und machte ihm eines deutlich: „Wir haben eine noch jüngere Mannschaft, noch unerfahrener, und wir müssen schnell lernen.“ Drei Wochen sind es noch bis zum Ligastart, und am ersten Spieltag trifft sein junges Team gleich auf den SV Röchling Völklingen, der vor vier Wochen noch um die Relegation zur Regionalliga mitgespielt hat, Vizemeister wurde.

„Die Jungs müssen sich schnellstmöglich umstellen auf den Seniorenbereich“, weiß Moser. Der sich bewusst ist, dass das für seine Truppe kein einfacher Schritt ist. Sieben Spieler aus der ehemaligen U19 des FCK (David Kajinic, Dylan Kuete, Jannis Held, Tuure Mäntynen, Elias Ludwig, Kevin Klein und Constantin Fath) sind jetzt in seinem Team, dazu kommen drei Externe, die aus ihrer A-Jugend dazustoßen (Kevin Schuller, William Justin Kabuya und Anil Aydin). „Wir haben fast in der kompletten Breite Spieler, die das erste Mal im Seniorenbereich aufschlagen“, gibt Moser zu bedenken.

Den Start hatte er sich dann doch nicht ganz so krass vorgestellt wie beim Spiel auf dem neuen Kunstrasen in Nanzdietschweiler. Mit der ersten Halbzeit kann er noch einigermaßen leben. Vier-, fünfmal wurde der „sehr gute“ Torwart aus der Elf von Patrick Maaß, Mosers Kollege aus dem Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel, angeschossen. Zweimal landete der Ball im Tor. Tuure Mäntynen traf zum 1:0 (10.), Justus Klein zum 2:0 (31.). Aber dass sein Team dann in der zweiten Hälfte noch weniger Vorzeigbares ablieferte, bis auf zwei Großchancen von Jonas Singer nichts mehr zustande brachte, enttäuschte ihn doch sehr. Und da wollte er weder Hitze, Müdigkeit nach der anspruchsvollen Trainingswoche noch die Umstellung auf das „kleine Profitum“ zählen lassen. „Ich will die Leistung von Nanz-Dietschweiler nicht schmälern, die gut gegengehalten habe und sich einiges habe einfallen lassen. Eigentlich hätten sie in der zweiten Halbzeit sogar einen Elfmeter bekommen müssen.“ Mit der Hitze habe der SV genauso zu kämpfen gehabt, und das, was er von seiner Elf gesehen hat, „war zu wenig“.

Er hofft jetzt auf Besserung bei der Doppelvorstellung zum Ende der Woche, knapp zwei Wochen vor dem Ligastart: Am Freitag spielt die U21 des FCK um 19 Uhr in Thallichtenberg gegen die SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach (Verbandsliga) und am Sonntag, 17 Uhr, in Maßweiler gegen TSC Zweibrücken (Landesliga). Sport

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 155 Montag, den 8. Juli 2019
 

playerred

Well-Known Member
FCK II feiert 4:0-Sieg in Thallichtenberg

Thallichtenberg. Mit dem Spiel zwischen Oberligist 1. FC Kaiserslautern U21 und dem Neu-Verbandsligisten SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach (Endstand: 4:0) wurde das Sportfest der TSG Burglichtenberg eröffnet. Die Begegnung in Thallichtenberg war ein Duell zweier Rammelsbacher. Denn sowohl FCK-Trainer Hans Werner Moser als auch Andy Baumgartner stammen von da. Vor der Begegnung hatten die beiden noch gescherzt: Baumgartner wies darauf hin, dass in den vergangenen zwei Wochen seiner Mannschaft gegen die Oberligisten Hassia Bingen mit einem 1:1 und gegen TSG Pfeddersheim mit 0:0 ein Unentschieden gelungen sei. Worauf Moser ihm versprach, beim Spielstand von 5:0 für seine Mannschaft nicht nachzulegen.

Mosers Spaß wurde fast Realität. Denn der Oberlist wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In der ersten Spielhälfte stand es durch ein Tor von Stürmer Justus Klein zwar lediglich 1:0. Doch nach der Pause gelangen dem Favoriten drei weitere Treffer. Klein erhöhte auf 2:0 (53.). Kevin Schuller (81.) und Julian Löschner (89.) sorgten für den 4:0-Endstand. say

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 161 Montag, den 15. Juli 2019
 

playerred

Well-Known Member
Verletzung überschattet Testspiel

Dass sein Team sich am Ende mit einem 2:2-Unentschieden vom VfR Mannheim trennte, zählte für Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, nicht mehr. Er war in Gedanken bei Kevin Schuller, der sich im Spiel schwer verletzt hat. Kreuzbandriss lautete der erste Verdacht, mit dem er ins Krankenhaus kam.

Der 18-jährige Mittelstürmer, der zu Saisonbeginn vom SC Viktoria Griesheim gekommen war, war Mitte der zweiten Halbzeit über außen Richtung Tor gelaufen, wäre durchgewesen, wie Moser meint. Sein Gegenspieler, dem er keinen Vorwurf machte, zog leicht, Schuller kam aus dem Tritt, und sein Knie blieb hängen.

Das Spiel war ab da für ihn Nebensache. Die Partie wurde zunehmend ruppiger. „Ich habe nur geschaut, dass alle anderen heil runterkommen“, beschrieb der Oberligatrainer die Partie gegen den Verbandsligisten. Mit der Leistung seiner Jungs war er bis auf das Ergebnis einigermaßen zufrieden. „Alle haben sich körperlich verausgabt gegen einen guten Gegner.“ Der Trainer sah sich aber auch einmal mehr bestätigt, dass er eine „blutjunge Mannschaft“ zu betreuen hat, „die viele Fehler macht und kapieren muss, dass sie gegen Seniorenmannschaften spielt.

So spielten sie: 0:1 Bertosz Franke (17.), 1:1 Mohamed Morabet (41.), 2:1 Justus Klein (77., Abpraller nach Schuss von Morabet), 2:2 Yanick Haag (85.). Dass Georgios Roumeliotis vom VfR in der 69. Minute nach Foul und Meckern Gelb-Rot sah, spielte keine große Rolle mehr. huzl

Domme, Jean und Willi als Werbeträger

Blickpunkt: In der Talentschmiede des 1. FC Kaiserslautern ändert sich gerade einiges, nicht nur organisatorisch
Von Maria Huber

Mehlingen. Die Kabinentüren sind neu beklebt, an der ehemaligen Bürotür von Manfred Paula, dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Roten Teufel, wurde das Schild ausgetauscht. Boris Notzon ist da jetzt zu lesen. Der Wind der Veränderung weht durch die Kaderschmiede des 1. FC Kaiserslautern, hat schon einiges verändert und wird noch so manches ändern.

„Dass da mein Name steht, ist eigentlich eher als Gag gedacht. Da haben sich die Jungs einen Scherz erlaubt, vorher hing da ein Pappschild“, winkt Boris Notzon ab. Der Sportdirektor für den Lizenzbereich des 1. FC Kaiserslautern hat den Job von Manfred Paula nur interimsmäßig übernommen. So lange, bis ein passender Nachfolger gefunden ist, und da soll nichts überstürzt werden, wie Notzon betont. Wie berichtet ist der frühere NLZ-Leiter der Roten Teufel zu Saisonbeginn als NLZ-Leiter zu 1860 München gewechselt. Aus privaten Gründen. Paulas Familie wohnte weiterhin in Bayern, nach Jahren des Pendelns wollte er zurück in die Heimat.

Wie der Posten neu besetzt wird, darüber wurde lange gegrübelt beim FCK. Für Martin Bader, Geschäftsführer Sport beim FCK, war klar, dass das NLZ ein wichtiges Standbein ist und die Talentschmiede so gut wie möglich arbeiten können muss. Er beauftragte Boris Notzon, den Ist-Stand zu erarbeiten und ein Zukunftskonzept zu entwerfen. Der Sportdirektor führte Gespräche mit allen Mitarbeitern, ließ sich alles zeigen und erklären. Heraus kam ein neues Organigramm und viele Ideen, von denen einige schon umgesetzt wurden.

Der Posten, den Manfred Paula bis zum Saisonende innehatte, wurde dreigeteilt, „weil einer das alles nicht schaffen kann und damit sich der Sportliche Leiter ausschließlich um Fußball kümmern kann“, wie Notzon erklärt. Koordinatoren gibt es nicht mehr.

Der neue Sportchef fürs NLZ, der noch gesucht wird, und der Sportliche Leiter für den Grundlagen- und Aufbaubereich (U10 bis U14), Stefan Meißner, der U15-Trainer bleibt, kümmern sich um die sportliche Ausrichtung. Der neue Chef, der ein Fußballlehrer sein soll, coacht die Coaches, entwickelt in Zusammenarbeit mit den Trainern eine gemeinsame Spielidee, einheitliche Übungsformen.

Um die Kaderplanung muss er sich nicht kümmern. Für die U10 bis zur U19 gibt es einen eigenen Leiter, der dafür zuständig ist und dann zum Beispiel auch Ansprechpartner für die Berater ist, die sich bisher an die Trainer wenden. Der FCK plant, den Posten mit Helmut Zahn zu besetzen, den früheren Leiter des Aufbaubereichs. Die Kaderplanung für die U21 steuern Notzon und Bader vom Lizenzbereich aus.

Die organisatorische Leitung des NLZ liegt in den Händen von Dirk Walter, der den Bereich auch vorher betreut hat. Notzon: „Er hält Sport- und Kaderplanern den Rücken frei.“ Dabei helfen wird ihm Christian Schlarp, der vorher als Koordinator für die Ausbildung im Grundlagenbereich verantwortlich war. Sein neuer Posten heißt „Referent für Orga und Administration“.

Neu beziehungsweise zurück auf dem Fröhnerhof ist Gunther Metz, der langjährige erfolgreiche U19-Trainer der Roten Teufel, der jetzt als Co-Trainer der U19-Nationalmannschaft für den DFB arbeitet. Er trainiert einmal die Woche die Top-Talente des NLZ – in Abstimmung mit dem Sportlichen Leiter.

Neu ist auch Wenzel Böhm, Leiter Athletik und Reha im NLZ. Er hat das Amt von Marvin Kilian übernommen, der ins NLZ von Mainz 05 gewechselt ist.

In dieser Woche ruft Notzon die Hauptamtlichen erneut zusammen, entwickelt mit ihnen gemeinsam das neue Konzept für die Talentschmiede. In der nach und nach sichtbar wird, dass sich was tut. Die Kabinentüren sind jetzt beschriftet. „Ein Zeichen für den Neuanfang“, sagt der Sportdirektor, der noch einiges vorhat.

Im Besprechungsraum gibt es jetzt ein interaktives Whiteboard, mit dem Trainer und Spieler arbeiten können. Vergangene Woche gab es das erste Mal einen gemeinsamen Laktattest von U19 und U21. Das neue Bistro auf dem Fröhnerhof ist gut besucht. Der marode Balkon am Haus des Waldes soll repariert werden, die Ölfässer durch richtige Mülltonnen ersetzt. „Wir wollen ein besseres Erscheinungsbild, zum Beispiel durch mehr Bilder von ehemaligen Spielen“, sagt Notzon, dem große Fotos von Jungs wie Willi Orban, Jean Zimmer oder Dominique Heintz auf der Außenfassade vorschweben. Damit jeder sieht, wie erfolgreich die Kaderschmiede ist.

„37 Profis in fünf Jahren, neun aus unserem NLZ sind dieses Jahr bei unseren Profis dabei“, zählt Boris Notzon auf, und es klingt wie Werbung für die Kaderschmiede des 1. FC Kaiserslautern.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 167 Montag, den 22. Juli 2019
 

playerred

Well-Known Member
Kreuzbandriss bei Schuller.

Kevin Schuller, 18-jähriger Neuzugang der U21 des 1. FC Kaiserslautern, hat sich beim letzten Vorbereitungsspiel am Sonntag gegen VfR Mannheim (2:2) einen Kreuzbandriss zugezogen. Die Nachricht bekam er gestern nach der MRT-Untersuchung. Für Trainer Hans Werner Moser ist der Ausfall nicht nur für den Spieler bitter, der von der Jugend des SC Viktoria Griesheim kam, bereits zehn Tore in der Hessenliga geschossen hat. Der Mittelstürmer habe in jedem Spiel und jedem Training gezeigt, „warum wir ihn geholt haben“. Er habe Perspektive gezeigt, „vielleicht auch für mehr“, sei auf dem Weg zum Stammplatz gewesen. Der FCK werde auch angesichts des dünnen Kaders weiter Ausschau halten. huzl

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 168 Dienstag, den 23. Juli 2019
 

Oben