[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

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Noch ein Hühnchen zu rupfen

Der FCK II empfängt in seiner ersten Oberliga-Partie nach der Winterpause morgen Hertha Wiesbach – Justus Klein neuer Hoffnungsträger im Sturm
VON PETER KNICK

Zweieinhalb Monate herrschte Winterpause für die U21 des 1. FC Kaiserslautern in der Fußball-Oberliga. Eine Zeit, in der das Team von Trainer Hans Werner Moser sich intensiv auf den zweiten Saisonteil vorbereitete, der morgen (14 Uhr) im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof mit der Heimpartie gegen den FC Hertha Wiesbach beginnt.

Gut gerüstet sei seine Mannschaft, betont Moser und verweist auf deren überzeugenden Auftritt gegen den Verbandsligisten SG RWO Alzey im letzten Vorbereitungsspiel, „in dem sich alle zeigen konnten“.Besonders gut in Szene setzte sich dabei Justus Klein. Der vom Ligakonkurrenten SC Idar-Oberstein Anfang des Jahres zum 1. FCK gewechselte Stürmer schoss drei Treffer beim 4:0-Sieg seines neuen Teams. „Er ist torgefährlich und hat einen guten Abschluss“, lobt Moser den 21-Jährigen, der in Idar-Oberstein geboren wurde, beim dortigen SCI seine frühen Fußball-Lehrjahre absolvierte und den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Zweimal standen sich der FCK II und Idar-Oberstein in der laufenden Runde schon gegenüber. In diesen Partien, so Moser, habe Klein, den man schon länger beobachtet habe, einen guten Eindruck gemacht. „Deshalb haben wir uns um ihn bemüht.“ Ein weiteres gewichtiges Argument für die Verpflichtung des vielversprechenden Angreifers ist dessen Tefferausbeute. So schoss er in dieser Runde für den SCI zehn Tore und gehört damit in der Liga zu den Top fünf der Torschützenliste. Einer von Kleins neuen FCK-Kollegen ist dort nicht anzutreffen.

Gerade weil sich die Kaiserslauterer schon allzu oft durch schlechte Chancenverwertung um den verdienten Lohn brachten, verbindet sich mit Justus Klein die Hoffnung auf bessere Zeiten. Im Training und im Testspiel zeigte sich Klein als Individualist am Ball und überzeugte zudem durch eine andere Qualität: „Er ist ein absoluter Teamplayer.“ In der Kürze der Zeit habe sich der Neuzugang schon gut eingewöhnt, sagt Moser und sieht Klein in einer Übergangsphase, in der dieser sich noch auf den neuen Rhythmus, auf das professionelle Training einstellen müsse.

Dass Klein in Moser einen Trainer hat, der ihm neue Perspektiven eröffnen kann, zeigt die Geschichte von Antonio Jonjic, der zu einem Spieler reifte, der in dieser Runde den Sprung aus der U21 in den Kader der ersten Mannschaft schaffte und in der Dritten Liga schon zum Einsatz kam. Talentierte Spieler auf höhere Aufgaben vorzubereiten, ist eine wichtige, aber nicht die einzige Aufgabe Mosers. Natürlich will er auch mit seinem Oberliga-Team reüssieren. Beim Blick auf die Zwischenbilanz, nachdem 19 der 34 Spiele absolviert sind, zeigt sich, dass da Luft nach oben ist. Mit 30 Punkten und Tabellenplatz acht kann und will Moser nicht zufrieden sein. „Wir schauen nach oben“, sagt er.

Die Partie gegen den unteren Tabellennachbarn Wiesbach (27 Punkte) ist daher von wegweisender Bedeutung. Aber sie ist auch die Gelegenheit, eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel zog der FCK II gegen die Saarländer mit 0:4 den Kürzeren. Damals hatten die Lauterer die ersten beiden Ligaspiele gewonnen und mussten dann diesen harten Rückschlag einstecken. Die jetzige Situation gleicht der damaligen. Vor der Winterpause gewann der FCK II die ersten beiden Rückrundenpartien und bekommt es nun wieder mit Wiesbach zu tun. Klar, dass Moser und die Seinen keine Lust auf ein Déjà-vu haben.

Auf den am Knie verletzten Stürmer Jeffrey Idehen wird Moser wohl nicht zählen können. Besser sieht es bei Mittelfeldmann Luca Jensen und Angreifer Jonas Singer aus, denen zwar auch Knieprobleme zu schaffen machten, die aber gegen Wiesbach mit von der Partie sein dürften.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 39 Freitag, den 15. Februar 2019
 

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Fahrlässig vor des Gegners Tor

U21 des 1. FC Kaiserslautern mit 0:2-Niederlage gegen Hertha Wiesbach – Jonas Singer und Hüseyin Cakmak vergeben hochkarätige Chancen
VON CHRISTIAN HAMM

„Na ja, gut: Ich lass die Drei jetzt mal am Leben.“ Zufrieden mit der weisen Entscheidung, die drei Herren in Gelb nicht umgehend zu lynchen, blinzelte Hans Werner Moser in die wärmende Frühlingssonne. Nicht zufrieden allerdings war der Coach mit dem Resultat: Gerade hatte die U21 des 1. FC Kaiserslautern auf heimischem Terrain gegen die Hertha aus Wiesbach mit 0:2 (0:0) verloren (RHEINPFALZ am SONNTAG berichtete).

Als Moser die – womöglich vorübergehende – Schonzeit für Schiedsrichter ausrief, da zuckte es schon leicht und verdächtig um seine Mundwinkel. Und kurz darauf konnte der Coach auch schon wieder grinsen. Doch in der Tat hatte er sich zuvor mächtig echauffiert über den „Mist, den die da zusammengepfiffen haben“. Was ihn wurmte, war vor allem die Rote Karte für Nils Schätzle. Der FCK-Mittelfeldakteur war in der 55. Minute vom Feld geflogen, weil er offenkundig die Klappe nicht hatte halten können. Schätzle selbst hatte gefoult und Gelb kassiert, dann etwas zu einem Gegenspieler gesagt. Was, das wollte Referee Luca Schlosser nach Spielschluss nicht verraten, bestätigte aber, dass er wegen Beleidigung eines Spielers glatt Rot für Schätzle gezückt hatte.35 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl – klar, dass sich dies auf den Spielverlauf auswirken kann. „Ja, bei Elf gegen Elf wäre das vielleicht anders gekommen“, räumte Michael Petry gern ein. „Das ist mir momentan aber egal – wir nehmen die Punkte und freuen uns riesig“, sagte der Hertha-Trainer. Nach dem 4:0-Erfolg im Hinspiel hatten Petrys Jungs den Pfälzern am Samstag erneut ein Schnippchen geschlagen.

25 Minuten lang hatte der Vorderpfälzer in Saarländer Diensten sein Team dominieren sehen. Die Partie startete als höchst zähe Angelegenheit, in der die Hausherren erst Mitte der ersten Halbzeit den ersten ernsthaften Abschluss zustande brachten. Nun, das sollte sich bessern. Und am Ende war unausweichlich, dass Moser sein bekanntes Klagelied anstimmte: Chancen zur Genüge – viel zu wenig Tore. „Aber gut: Wenn wir aus dem lernen, was wir heute erlebt haben, dann ist es okay.“ Und mit Blick auf Kaderlücken war der Coach „gar nicht mal unzufrieden“.

Der FCK hatte gegen eine robuste und größtenteils erfahrenere Truppe verloren. Verdient, wie auch deren Trainer Michael Petry fand. „Wir haben das gut gemacht, ich bin natürlich hochzufrieden mit diesem Auftakt.“ Die Gäste vom Illtal waren mit nur drei Feldspielern für die Bank angereist – mehr hatte auch Moser nicht aufbieten können. Umso erfreulicher fand der Trainer, wie Jonas Singer an Grenzen ging, 66 Minuten „auf die Zähne gebissen und fast gekotzt hat“. „Und wie der Michael Clemens heute 90 Minuten durchgehalten hat, ist mir ein Rätsel“, zog Moser den Hut vor der Leistung des lange verletzten Außenverteidigers. Clemens war anzumerken, dass ihm noch einiges fehlt. Er war es auch, der den Elfmeter kurz vor der Pause verursacht hatte. Da ließ sich die Hertha die Chance noch entgehen: Matheo Raab parierte – der ebenfalls lange verletzte Rückkehrer zeigte am Samstag auch sonst eine gute Darbietung. Auf den Keeper ist Verlass. Hingegen agierte Justus Klein ziemlich glücklos. Dem Winterneuzugang gelang in der Spitze herzlich wenig.

Sorgenkind Singer, von hartnäckiger Verletzung geplagt, hätte eine der Großchancen nutzen müssen. Er ging aber ebenso schlampig damit um wie Hüseyin Cakmak, der zwei große Möglichkeiten vergab: Er versemmelte und hatte auch beim Tempospaziergang kein Glück. Strafraum rauf, Strafraum runter, rechts und links getanzt statt abzuschließen, die „Gala“ mit einem Fehlpass gekrönt: brotlose Kunst. Da lässt sich die Schuld nicht beim Schiedsrichter finden. „Daran müssen wir arbeiten“, wie Moser immer wieder fordert.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 41 Montag, den 18. Februar 2019
 

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Enger Kader, enges Spiel

U21 des 1. FC Kaiserslautern reist zum Tabellenzweiten SV Röchling Völklingen
Von Maria Huber

Sie reißen nicht ab, die Personalsorgen beim 1. FC Kaiserslautern II. Nur rund ein Dutzend Feldspieler sind im Training. Für das Oberligaspiel am Samstag, 14.30 Uhr, beim Tabellenzweiten SV Röchling Völklingen hofft U21-Coach Hans Werner Moser auf einen Anruf seines Trainerkollegen Sascha Hildmann vom Profiteam.

„Vielleicht kommen ja ein, zwei Jungs, die gerade da mittrainieren“, hofft er. Während es seinen Verletzten noch nicht wirklich gut geht. Luca Jensen hat immer noch Probleme mit der Patellasehne. Und bei Jeffrey Idehen (19) ist an Mannschaftstraining noch nicht zu denken. Er laboriert immer noch an der Verletzung aus dem Hallenturnier, macht im Moment Reha. Bänder im Knie überdehnt, schwer geprellt, lautet die Diagnose. Nils Schätzle ist nach seiner Roten Karte bei der 0:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Hertha Wiesbach für ein Spiel gesperrt. Den Kader mit U19-Spielern aufzufüllen, ist für Moser kein Thema. „So lange wir drei Spieler auf der Bank haben, werden wir davon keinen Gebrauch machen, solange die U19 noch das ein oder andere Problemchen zu lösen hat“, spielt er auf die Tabellensituation der Bundesligamannschaft an, die noch punkten will gegen den Abstieg.

Der ehemalige Fußballprofi sieht keinen Grund zu klagen, auch wenn im Schnitt nicht mehr als ein Dutzend Spieler im Training sind. „Wir können konzentriert mit den Jungs arbeiten, Fehler noch besser ausmerzen, das Beste draus machen.“ Seine Spieler seien motiviert, „sie meckern nicht, versuchen immer das Beste, mit all ihren Fehlern, die wir nach und nach wieder abstellen müssen“.

Beim Spiel gegen Wiesbach hat er einige gesehen und in der Videoanalyse aufgearbeitet. Er fand aber auch, dass sein Team die besseren Chancen hatte. Dass die Aufgabe für den Tabellenachten gegen den Zweiten nicht einfach wird, weiß Moser. „Völklingen hat eine körperlich robuste Mannschaft, die aus ihrer Routine heraus aus weniger mehr machen kann.“ Er erinnert sich nur allzu gut an die 0:1-Niederlage im Hinspiel, bei der Wolfgang Hesl noch im Tor stand. „Zuhause sind sie noch unangenehmer. Es wird einiges brauchen, um da zu bestehen“, prophezeit er. Moser liebt aber solche Begegnungen „Mit einem engen Spiel wie der Niederlage gegen Wiesbach können wir sehr gut arbeiten, die Fehler aufzeigen. Völklingen ist vergleichbar mit Wiesbach, von der Körperlichkeit her vielleicht noch spielstärker. Aber solche Spiele wollen wir haben.“

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 45 Freitag, den 22. Februar 2019
 

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Mosers Sorgenpaket.

Sechs Plätze und neun Punkte trennen die U21 des 1. FC Kaiserslautern vom Oberligazweiten SV Röchling Völklingen. Vor dem Gastspiel heute (14.30 Uhr) bei Röchling plagt sich Trainer Hans Werner Moser mit Personalsorgen. Jeffrey Idehen (Bänderdehnung im Knie), Luca Jensen (Patellasehne) und Nils Schätzle (Rot-Sperre) fehlen.huzl

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 46 Samstag, den 23. Februar 2019
 

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Applaus von der falschen Seite
Enttäuschend verläuft der Auftritt der U21 des 1. FCK beim 0:3 in Völklingen – Trainer Hans Werner Moser spricht von einer verdienten Niederlage
von Peter Knick

Völklingen. Noch nicht oft dürfte es Hans Werner Moser passiert sein, was er am Samstag nach der 0:3-Niederlage seiner Mannschaft beim Tabellenzweiten der Oberliga, dem SV Röchling Völklingen, erlebte. Auf der anschließenden Pressekonferenz bekam der Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern nach seinen Ausführungen zum Spiel Applaus von den Zuhörern.

Offen und ehrlich, so wie es nun mal seine Art ist, hatte Moser seinem Trainerkollegen Günter Erhardt gegenüber erklärt, dass dessen Team „das Spiel verdient gewonnen“ habe. Diese klare Aussage kam bei den Anhängern des Heimteams gut an und wurde von ihnen dann auch beklatscht. Aber Moser machte nicht nur Komplimente, er sprach auch davon, dass die Partie kein hohes Niveau gehabt habe. Vor allem haderte er damit, dass den Gastgebern „ein bisschen mehr Köperlichkeit“ gereicht habe, „um uns zu schlagen“. Man konnte die Kritik des Kaiserslauterer Trainers verstehen, dessen Team am Samstag auf einen Gegner getroffen war, der zwar in der Tabelle weit vor den Seinen rangiert, der aber wahrlich kein Fußballfeuerwerk abgebrannt hatte.So spielten die Moser-Schützlinge auch in der Anfangsphase gegen die behäbig agierenden Saarländer gut mit, „kontrollierten die Partie“. Umso härter traf sie dann in der 23. Minute der Gegentreffer zum 0:1. Erzielt hatte ihn nach einer Ecke Felix Dausend, ein für jeden Abwehrspieler unangenehmer, kantiger Stürmer, der seine körperliche Stärke geschickt einzusetzen weiß. Seine Mannschaft sei ja bekannt für ihre Gefährlichkeit bei Standardsituationen, bemerkte der Völklinger Coach zu diesem Treffer. Natürlich wusste das auch Hans Werner Moser. Selbstredend hatte er in der Vorbereitung auf das Spiel seine Abwehrleute auf die von Völklingen ausgehende Eckballgefahr hingewiesen. Aber der Verteidiger, der Dausend abschirmen sollte, hatte das wohl da vergessen. Das Tor belebte das bis dahin lahme Spiel der Heimelf und schockte die Lauterer.

Der Auftakt zur zweiten Halbzeit machte dann aber den mitgereisten FCK-Fans Hoffnung, dass ihre Mannschaft die Sache noch zum Guten wenden könne. Sie machte Druck und schnürte den Gegner in dessen Hälfte ein. „Wir haben da zu passiv gespielt“, kommentierte später Günter Erhardt diesen Spielabschnitt. Seine routinierte Mannschaft überstand aber auch diese Phase ohne Gegentreffer und schlug dann selbst zu. Aus Kaiserslauterer Sicht wieder ein Gegentreffer, bei dem die Abwehr keine gute Figur machte. Ein langer Ball auf den in der 61. Minute ins Spiel gekommenen Maziar Namavizadeh, der sich robust durchtankte und mit seinem präzisen Schuss dem FCK-Keeper Matheo Raab keine Abwehrchance ließ. So lag die U21 nach 64 Minuten mit 0:2 zurück. Eine Vorentscheidung war damit gefallen. Denn dass die Kaiserslauterer Stürmer noch ein Tor oder gar zwei schießen würden, daran glaubten wohl zu diesem Zeitpunkt auch die eingefleischtesten FCK-Anhänger nicht mehr. Ja, sie mussten dann in der 87. Minute noch mit ansehen, wie Namavizadeh mit einem verwandelten Handelfmeter die 0:3-Niederlage des 1. FCK II besiegelte.

Kein guter Auftritt des stark ersatzgeschwächten Kaiserslauterer Teams, das sich in Völklingen keinen Applaus verdiente.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 47 Montag, den 25. Februar 2019
 

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Das 6:0 aus dem Kopf kriegen
Fussball: Beim Aufeinandertreffen der U21 des FCK mit Emmelshausen am Samstag auf dem Fröhnerhof sind die Karten neu gemischt
Von Maria Huber


„Ihr müsst den 6:0-Sieg aus dem Hinspiel aus dem Kopf streichen“, fordert Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern, vor dem Rückspiel gegen TSV Emmelshausen von seinen Jungs.
„Damals war noch der ein oder andere Spieler dabei, den wir nicht mehr haben, der Ausgang war am Anfang auch noch nicht so klar, und Emmelshausen hat sich weiter verbessert“, warnt Moser sein Team vor dem Oberliga-16. Dass sein Kader nicht gerade üppig bestückt ist, ist kein Geheimnis. Dass Spieler wie Christian Kühlwetter und Lukas Gottwalt, die jetzt zum Stamm der Drittligamannschaft gehören, für die ganze Saison in der Oberliga eingeplant waren, dass Spieler wie Michael Clemens und Jonas Singer verletzungsbedingt monatelang ausfallen, auch nicht. Mohamed Morabet und Jonas Scholz, die lange beim Profiteam mittrainiert haben, üben derzeit wieder auf dem Fröhnerhof. Dafür fällt Jonas Singer wie berichtet mit einem erneuten Faserriss längere Zeit aus, Jeffrey Idehen quält sich seit mittlerweile sechs Wochen mit seiner Verletzung am Knie, Luca Jensen hat Probleme mit der Patellasehne, Sören Lippert ist nach Grippe wieder zurück, dafür liegt Torwart Jonas Weyand mit Grippe im Bett. Sein Kollege Matheo Raab klagte über eine Reizung am Knie, will es aber wieder probieren.Elf Feldspieler waren gestern bei den zwei Einheiten auf dem Fröhnerhof. „Ich gehe davon aus, dass das erst mal so bleiben wird“, sagt Moser zum Personal, das zur Verfügung steht. „Hoffentlich haben wir drei zum Einwechseln.“
Der ehemalige Bundesliga-Profi hat in der vergangenen Woche mit den Verbliebenen Vollgas gegeben. Wir haben voll durchtrainiert, Sachen aufgearbeitet. Deswegen habe ich ihnen am Samstag und Sonntag frei gegeben zum Luft holen. Er lobt die Truppe dafür, dass sie Tag für Tag auf dem Platz alles gibt.

Seit Montag läuft die Vorbereitung auf Emmelshausen. Die Stunde der Wahrheit schlägt am Samstag um 15.30 Uhr auf dem Fröhnerhof.

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Quelle: Die Rheinpfalz - 08.03.2019
 

diablo

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FCK II erntet Pünktchen

KAISERSLAUTERN.
Die U21 des 1. FC Kaiserslautern hat beim 1:1 (0:1) gegen Oberliga-Primus TuS RW Koblenz ein Pünktchen geerntet. Gerne hätten es (mal wieder) drei sein können ob der ein oder anderen dicken Chance, die das stark spielende Team von Trainer Hans Werner Moser liegen ließ.

Gut: Ums Haar hätten die Moselaner sogar ihre Spitzenposition gefestigt, als vier Minuten vorm Ende Julius Biada einen Harakiri-Pass in Richtung seines Keepers kickte, vor Jonas-Janko Weyand allerdings der dazwischenfunkende Sascha Engel an den Ball kam, die Einladung zum 1:2 aber verschluderte. Biada – von der Profi-Auswahl als Verstärkung für das personell auf der Piccolo pfeifende Oberliga-Team abgestellt – hatte zuvor mehrmals Können aufblitzen lassen, sich aber auch Kunstpausen gegönnt.

Ums Haar wäre er zum Matchwinner geworden. Sein Schuss fast von der Torlinie (!) streichelte die Latte (90.). Clever agierende Gäste hatten zunächst das Spiel im Griff, preschten munter nach vorn. Mitte der ersten Halbzeit die Führung: Beim zweiten Distanzschuss von Necmi Gür hatte Weyand zum zweiten Mal toll pariert. Sekunden später aber segelte Gürs Eckball an schlummernden Lauterern vorbei, aus kurzer Distanz durfte Alexis Weidenbach einnicken. Mit Wiederanpfiff legten die Hausherren zwei Gänge zu. Schon in Minute 48 fiel der Ausgleich, als die zweite Profi-Leihgabe, Özgür Özdemir, einen Freistoß von Iosif Maroudis per Kopf veredelte. Nach dem schönsten Zug das Matchs und Maroudis’ Sahnepass versemmelte Justus Klein die beste von vier FCK-Chancen zum Sieg (75.). cha



Die Rheinpfalz - 30.03.2019
 

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Klein ganz groß: FCK II siegt in Koblenz

VON NORBERT SCHICK

Den Ausrutscher mit der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen Pfeddersheim ausgebügelt: Der 1. FC Kaiserslautern II brachte gestern aus dem Stadion Oberwerth drei Punkte mit in die Pfalz und besiegte die TuS Koblenz mit 2:0 (0:0). Auf die Siegerstraße eingebogen ist der FCK nach einem Traumtor von Justus Klein.

„Ich habe nicht nachgedacht, sondern einfach draufgehalten“, gestand Klein direkt nach dem Spiel noch auf dem Rasen – und bekam dabei von einem Mannschaftskameraden eine Ladung Sprudelwasser über den Kopf geschüttet. In der 53. Minute erlöste Klein die Lauterer, nachdem diese bis dahin ein Reihe von Chancen vergeben hatten. Freistehend erhielt Klein die Kugel im linken Mittelfeld und zog aus rund 30 Metern einfach mal ab. Der Ball klatschte zuerst an den linken, dann an den rechten Pfosten und ging von dort aus ins Netz.Fast genauso schön das 0:2: Nils Schätzle schickte mit einem grandiosen Pass Mohamed Morabet auf die Reise, der allein auf Koblenz-Keeper Dieter Paucken zusteuerte, eine Flanke antäuschte und ins kurze Eck traf.
„Wir hatten eine gute Kontrolle über die Partie, für uns war das heute ein Topspiel“, sagte Hans Werner Moser, der lediglich die vielen vergebenen Chancen in Halbzeit eins bemängelte. „Ein verdienter Sieg für Lautern“, bescheinigte auch TuS-Trainer und Ex-FCK-Profi Anel Dzaka. „Kein Vorwurf aber an meine Mannschaft, wir hatten heute viele Verletzte.“ Bei den jungen Roten Teufeln, die ohne Profis antraten, saßen aber neben Ersatztorwart Matheo Raab auch nur drei weitere Spieler auf der Bank. Wieder im Kasten stand Jonas-Janko Weyand, der bei einer fast fehlerlosen Leistung alle hohen Bälle der Koblenzer „Schängel“ herunterpflückte.

TuS Koblenz:
Paucken - Justin Klein, Gietzen (48. Arslan), Hadzic - Kabashi - Szymczak, Waldminghaus, Richter (46. Gonzalez), Lubaki - Araba, Abdullei (73. Käfferbitz)

1. FC Kaiserslautern II:
Weyand - Jensen, Filipovic, Scholz, Löschner - Morabet (90. Lippert), Maroudis, Gartmann (71. Schätzle) - Justus Klein, Cakmak, Singer (85. Lammenett)

Tore: 0:1 Justus Klein (53.), 0:2 Morabet (82.) - Gelbe Karten: Kabashi – Cakmak, Gartmann, Morabet -
Beste Spieler: Lubaki, Justin Klein, Gietzen – Scholz, Löschner, Morabet, Weyand -
Zuschauer: 1333 - Schiedsrichterin: Jochum (Riegelsberg).

Per Traumtor auf die Siegerstraße

Oberligist FCK II gewinnt in Koblenz 2:0

von Norbert Schick

Es klepperte zweimal das Aluminium, dann lag der Ball im Netz. In der 53. Minute haute Justus Klein aus rund 30 Metern mit seinem linken Fuß den Ball in Richtung Koblenzer Kasten, traf zuerst den linken, dann den rechten Pfosten, dann ging der Ball – aus Lauterer Sicht zum Glück – nach hinten ins Netz.

„Nicht nachgedacht, einfach draufgehalten“, sagte der Schütze nach der Partie, die die von Trainer Hans Werner Moser gewünschten drei Punkte einbrachte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 82. Minute, als der rund zehn Minuten zuvor für Simon Gartmann eingewechselte Nils Schätzle einen wunderbaren Pass auf den rechts durchlaufenden Mohamed Morabet schlug. Der FCK-Mittelfeldakteur konnte seinen Koblenzer Gegenspieler abschütteln und überraschte TuS-Torwart Dieter Paucken mit einem strammen Schuss ins rechte, vordere Eck zum 0:2-Endstand. „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, riefen danach die 15 mitgereisten Fans der U21-Teufel, „der harte Kern“, wie FCK-Trainer Hans Werner Moser diese eisernen Anhänger nannte. „Sie sind bei jedem Spiel dabei.“ Gleichzeitig verstummte in dieser 82. Minute der wie gewohnt zahlreiche und lautstarke Anhang der Koblenzer „Schängel“ von einer Sekunde auf die andere. 1333 Zuschauer kamen gestern ins sonnenüberflutete, traditionsreiche Stadion Oberwerth – für Oberliga-Verhältnisse eine stattliche Zahl, aber natürlich längst nicht so viele wie am 16. November 1952. Da waren es rund 40.000 – bis heute Rekord am Oberwerth – zur Partie TuS Neuendorf, so hieß die TuS Koblenz damals, gegen den 1. FC Kaiserslautern. Restlos überfüllt war das Stadion damals, denn beide Vereine stritten sich in den 1950er Jahren um die Vorherrschaft im Südwesten. Die Walter-Elf gegen die Gauchel-Elf. Wie Fritz Walter in der Pfalz als Idol gilt, so trifft dies für Josef Gauchel in Koblenz zu. 13 Tore schoss Gauchel in 16 Länderspielen zwischen 1936 und 1942, hatte allerdings das große Pech, dass seine beste Zeit in den Zweiten Weltkrieg fiel.
Er rackerte, lief sich frei, schuf gestern aber auch Räume für seine Mitspieler: FCK-Mittelstürmer Hüseyin Cakmak. Aber er traf nicht. Daran werden – oft zu Unrecht – Mittelstürmer halt gemessen. Allein Cakmak hätte gestern die Partie für seine Farben entscheiden können. „Wir waren von Anfang an voll da, wir waren die bessere Mannschaft, und wir hatten mehr Ballbesitz“, sagte Cakmak direkt nach dem Spiel auf der Laufbahn, die in früheren Jahren auch schon legendäre Leichtathletikfeste sah. So erlebten hier zum Beispiel bei den Internationalen Abendsportfesten meist rund 20.000 Zuschauer Weltrekorde von Steve Ovett über 1500 Meter und eine Meile, von Edwin Moses über 400 Meter Hürden und über 4 x 100 Meter vom Santa Monica Track Club mit Schlussläufer Carl Lewis. „Wir haben in der Abwehr fast alle Kopfballduelle gewonnen, und unser Torwart hat alle hohen Bälle gefangen. Wir haben als Team sehr gut gespielt, und wir haben als Team gewonnen“, gestand der spielende Sturmtank. „Bei meinen Schüssen habe ich heute aber Pech gehabt. Ich muss noch mehr an mir arbeiten.“

„Ich bin sehr froh über diese drei Punkte“, gestand Hans Werner Moser. „In der ersten Halbzeit waren wir uns aber manchmal nicht einig, wer den Ball reinmachen soll.“ Dennoch schwärmte Moser: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es war heute so ein schönes Siel.“

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 101 Datum Donnerstag, den 2. Mai 2019
 
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Die Mannschaft stellt sich fast von allein

Personell gebeutelter FCK II in Jägersburg

Von Peter Knick

Nach wie vor ist die personelle Situation bei der U21 des 1. FC Kaiserslautern stark angespannt. Praktisch stellt sich die Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Oberligapartie beim FSV Jägersburg fast von allein auf.

Aber auch wenn Trainer Hans Werner Moser nicht aus dem Vollen schöpfen kann, schaut er der Partie gegen das saarländische Team ruhig entgegen. Dazu hat er auch allen Grund. Beeindruckte doch seine Mannschaft am vergangenen Mittwoch in der Auswärtspartie bei der TuS Koblenz. Im traditionsreichen Stadion Oberwerth schlug sie vor einer mit 1333 Zuschauern eindrucksvollen Oberligakulisse die Rheinländer mit 2:0. Auch da stand Moser nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Doch das hinderte die Seinen nicht, eines ihrer besten Saisonspiele zu zeigen und ihren 14. Ligasieg einzufahren. „Ich frage mich, wo meine Spieler die Kraft hernehmen“, sagt Moser und spielt damit auf die lange Verletztenliste an, die ihm schon die ganze Saison das Trainerleben schwermacht. Hinzu kamen dann noch die Beförderungen, die Spieler also, die unter Mosers Fittichen sich so gut entwickelten, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft der Roten Teufel schafften. Aufgrund dieser Bedingungen war es nur allzu verständlich, dass Hans Werner Moser nach dem Koblenz-Spiel stolz auf seine Mannschaft war, „die sich komplett verausgabt hatte“. Natürlich sparte er auch nicht mit Lob. Als einzigen Kritikpunkt führte er in seiner Spielanalyse an, dass sein Team es versäumt habe, „schon in der ersten Halbzeit die Tore zu machen“. Die fielen dann im zweiten Durchgang, wobei Justus Klein mit seinem Traumtor Hans Werner Moser zum Schwärmen brachte. „Wie ein Strich“ sei der Ball auf das Koblenzer Tor geflogen und dann erst nach Berührung des linken und des rechten Pfosten im Netz gelandet.
Nach dieser Partie gegen ein Team der gehobenen Mittelklasse trifft die Mannschaft von Hans Werner Moser in Jägersburg auf einen Gegner aus einer anderen Tabellenregion: Die Saarländer kämpfen gegen den Abstieg. Zu welchen Kraftakten sie in dieser Situation fähig sind, zeigten sie zuletzt im Heimspiel gegen den FV Diefflen, den sie mit 7:4 bezwangen. Dieses Ergebnis beeindruckte auch den Kaiserslauterer Coach. „Das ist eine Warnung für uns“, sagt Moser und erwartet einen Gegner, „der uns alles abverlangen wird“.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 103 Datum Samstag, den 4. Mai 2019
 

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Kommt Zeit, kommt Tor
FCK II besiegt FC Karbach mit 3:0
Von Maria Huber

Mehlingen.Er wollte unbedingt auch ein Tor schießen, schaffte es immer wieder bis nach vorn, aber das Runde wollte nicht ins Eckige. Eine Minute vor dem Schlusspfiff wurde Hüseyin Cakmak dann doch noch für seine Mühen belohnt: Er traf zum 3:0 für den 1. FC Kaiserslautern II gegen den FC Karbach.
Und er war mit sich und der Welt zufrieden. „Am Anfang habe ich zwei Vorlagen für die Teamkollegen gegeben, aber Stürmer werden nicht mit Vorlagen gemessen, sondern mit Toren, drum wollte ich unbedingt eins machen“, erklärte er. Vorher hatte der Stürmer selbstlos seinen Mitspielern zu Treffern verholfen. In der 15. Minute durfte Jonas Singer jubeln, nachdem er ihm den Ball von rechts zugeschoben hatte. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Mohamed Morabet als Torschütze gefeiert.„Wir waren klar die bessere Mannschaft“, fand Cakmak. Dessen Trainer ihm zustimmte. Hans Werner Moser war nur mit einem nicht einverstanden: mit der Chancenverwertung. Justus Klein hatte einen Ball nach dem anderen am Fuß, traf aber wie seine Teamkollegen das Tor nicht, sein Schuss wurde abgeblockt, der Torwart hielt (13., 14., 26., 27., 49., 60.) ... Kapitän Julian Löschner köpfte einen Eckball über den Kasten (26.). Jonas Singer schoss drüber (57.), Cakmak traf nach Vorlage von Morabet den Pfosten (59.).
In der 63. Minute spielte Cakmak den Torwart aus, leitete die Kugel an Singer weiter, der sie aus fünf Metern über die Latte donnerte. Es dauerte bis zur 89. Minute, bis der Stürmer treffen sollte. Cakmak zog vom Sechzehnereck aus ab und setzte den Ball am Torwart vorbei ins Netz.
„Das war eine sehr ordentliche Leistung und ein sehr ordentliches Spiel“, fand Trainer Moser. „Nicht das allerbeste, aber die Chancen sprechen ganz klar für uns.“

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Die Rheinpfalz - 13.05.2019
 

diablo

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FUSSBALL IN KÜRZE

FCK II fast vollzählig. Und plötzlich mischt die U21 des 1. FC Kaiserslautern wieder relativ weit oben in der Oberligatabelle mit. Nach drei Siegen aus den letzten fünf Spielen kann sie „bei einem ordentlichen Spiel“, so Trainer Hans Werner Moser, heute, 19 Uhr, beim TuS Mechtersheim den Tabellensechsten überholen, gegen den der FCK II noch nie verloren hat. Bis auf Luca Jensen (Probleme mit dem Knöchel) sind alle an Bord. huzl

Die Rheinpfalz - 17.05.2019
 

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Wenig Tempo und kaum Torchancen

TuS Mechtersheim und 1. FC Kaiserslautern II trennen sich 1:1
VON MAREK SCHWÖBEL

„Das war kein Oberliga-Niveau“, waren sich die Trainer Hans Werner Moser vom 1. FC Kaiserslautern und Ralf Schmitt (TuS Mechtersheim) einig. Letzterer sprach gar von einem Sommerkick nach dem 1:1 (1:0) zwischen dem TuS Mechtersheim und dem U21-Team des 1. FC Kaiserslautern.

TuS-Torjäger Eric Veth hatte sich im Abschlusstraining verletzt und musste vor der Partie passen. Probleme hatten beide vor allem, in das letzte Spieldrittel zu kommen. Viele Querpässe und wenig Tempo prägten die Partie. Der Beginn gehörte daher den Gästen. Kaiserslautern erspielte sich erste Chancen, Hüseyin Cakmak nach feinem Zuspiel von Justin Klein (8.) verzeichnete den ersten Torabschluss. Mechtersheim brauchte Zeit, bis die Offensivkräfte Max Lieberknecht und Yasin Özcelik Bindung zum Spiel fanden. Aber dann saß gleich der erste Angriff: Als die FCK-Abwehr Kevin Selzer nur begleitete, passte dieser auf den startenden Jannik Marx, der aus 14 Metern mit einem platzierten Schuss Matheo Raab im FCK-Tor keine Chance ließ (34).Mechtersheims Abwehr stand auch nach der Pause gut, bis zur 90. Minute vergaben die Gastgeber allerdings zwei gute Konterchancen, um das Spiel zu entscheiden. „Dann kam es, wie in den letzten Spielen immer“, haderte Schmitt hernach mit den Schlussminuten. Erst kassierte FCK-Innenverteidiger Jonas Scholz Gelb-Rot, dann legte TuS-Innenverteidiger Lukas Hartlieb Singer im Strafraum – Elfmeter. Der eingewechselte Michael Clemens verwandelte sicher (90.+2). „Ein wenig glücklich“, befand Moser. Schmitt zuckte derweil nur mit den Schultern.

So spielten sie

TuS Mechtersheim:
Klug - Kuroyanagi, Ullemeyer, Hartlieb, Sommer - Selzer, Schwehm, Marx, Herzner (60. Nishinaka) - Lieberknecht -
Özcelik

Kaiserslautern II: Raab - Filipovic, Lippert, Scholz, Löchner - Morabet (54. Schätzle), Maroudis (68. Clemens), Gartmann, Singer -
Cakmak (85. Lammenett), Klein
Tore: 1:0 Marx (34.), 1:1 Clemens (90.+2, Foulelfmeter) - Gelbe Karten: Herzner, Özcelik - Gelb-Rote Karte: Scholz (89.) -
Beste Spieler: Löschner, Singer - Schwehm, Ullemeyer - Zuschauer: 361 - Schiedsrichter: Kreutz (Cochem).

Ein Gruppenfoto zur Versöhnung

1. FC Kaiserslautern sichert sich mit Glück einen Punkt in Mechtersheim
Von Maria Huber

Nach Abpfiff waren zwei Trainer unzufrieden, als sie bei der Pressekonferenz am Biertisch zusammenstanden, sie waren sich aber
in einem einig: Es war kein gutes Oberligaspiel.
Mit dem 1:1 musste dann sowohl Hans Werner Moser vom 1. FC Kaiserslautern II leben als auch Ralf Schmitt vom
Gastgeberteam TuS Mechtersheim.

Er wollte wieder nicht ins Tor, der Ball. Auch wenn er zumindest in die Richtung kam. Gerade Kapitän Julian Löschner arbeitete sich immer wieder über links nach vorn, schickte Flanken Richtung Mitte, wo Jonas Singer und Hüseyin Cakmak lauerten. Doch die Mechtersheimer Abwehr und immer wieder Kapitän Thorsten Ullemeyer machte ihnen das Leben schwer. Singer lieferte eine perfekte Vorlage für Klein, doch der verpasste das Tor (18.). „Er muss das Ding machen“, findet sein Trainer.In Minute 24 kam der TuS in Form von Yasin Özcelik das erste Mal vor den Lauterer Kasten. Matheo Raab fing den Ball. Zehn Minuten vor der Pause ließ Jannik Marx seine Gegenspieler stehen, zog ab und versenkte die Kugel mit einem gezielten Schuss rechts unten. Und lange sah es so aus, als sollte das 1:0 der Endstand sein.

„In der ersten Halbzeit war das sehr lustlos von uns. Viele waren in Gedanken wohl schon in der Pause“, kritisierte Kapitän Löschner sein Team. Der froh war, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief. „Da hat sich jeder reingehängt, und jeder wollte, hat gekämpft.“ So viele Chancen wie sonst erarbeite sich der FCK trotzdem nicht. Eine der größten in der ersten Hälfte hatte Mohamed Morabet. Nachdem Kevin Selzer Jonas Singer knapp an der Strafraumgrenze von den Füßen geholt hatte, trat er den Freistoß von links. Der Ball segelte vorbei an der Zwei-Mann-Mauer und wäre im Tor gelandet, wenn ihn Dennis Sommer nicht von der Linie geköpft hätte (43.). In der 64. Minute feuerte Singer nach Pass von Klein einen strammen Schuss Richtung Tor ab, doch Keeper Peter Klug klärte zur Ecke. In der 87. Minute flankte Michael Clemens Richtung Tor, Klein war mit dem Kopf dran, doch Klug hatte aufgepasst.

Der TuS machte es nicht viel besser. Max Lieberknecht schoss übers Tor (67.). In der 83. Minute lief Yasin Özcelik Richtung Tor, Keeper Matheo Raab rannte ihm entgegen und nahm ihm die Kugel ab.

Dann die zwei bitteren Momente. Der für den FCK: Jonas Scholz sah erst Gelb für ein Foul, beschwerte sich und musste eine Minute vor Spielende mit Gelb-Rot vom Platz. Der für den TuS: Lukas Hartlieb holte Singer an der Torauslinie von den Füßen. Der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Clemens trat an und traf zum 1:1. In der hitzigen Schlussphase hätte der TuS fast noch das 2:1 gemacht. Vor dem Hintergrund war Kapitän Löschner dann doch zufrieden: „Das 1:1 geht in Ordnung.“

„Wir haben 90 Minuten Probleme gehabt, uns durchzusetzen. Wir haben Glück gehabt mit dem Elfmeter und freuen uns, dass wir kurz vor Schluss noch den Punkt bekommen haben“, gab Moser zu, der vorher erklärt hatte, dass sein Team einen festen Vorsatz hatte: „Wir wollten hier punkten. Am besten dreifach.“

Die FCK-Fans freuten sich trotzdem über den Punkt, feierten ihr Team, machten Fotos von der U21 mit ihren Fahnen. Und auch der TuS war zumindest mit einem nicht unzufrieden, dass ihm der FCK um die 100 Zuschauer mehr gebracht hatte, als sonst zu den Heimspielen kommen.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 115 Samstag, den 18. Mai 2019
 
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