SV Meppen - 1. FC Kaiserslautern

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[Presse] Die Rheinpfalz (U21)

playerred

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Hitziges Testspiel mit verblüffendem Eigentor

U21 des 1. FC Kaiserslautern besiegt den SV Morlautern 2:1 – Robin Cronauer trifft sehenswert in den eigenen Kasten

von Peter Knick

Zwar als Freundschaftsspiel deklariert, hatte das Lokalduell zwischen der U21 des 1. FC Kaiserslautern und dem SV Morlautern doch einige hitzige Momente. Aber das war am Samstag im Sportpark Rote Teufel auch nicht anders zu erwarten. Am Ende besiegte die U21 den auf Augenhöhe agierenden SVM mit 2:1 (1:0) und zeigte sich für den Saisonauftakt in der Oberliga gerüstet.

Schon im Vorfeld dieser Testpartie hatte Hans Werner Moser damit gerechnet, dass sein junges Team auf einen motivierten Gegner treffen würde. Und der U21-Trainer sollte recht behalten. Dass es vor allem in der Schlussphase hektisch und verbissen zur Sache ging – der bereits verwarnte Morlauterer Spieler Aaron Valentini sah in der 89. Minute die Gelb-Rote Karte –, fand Moser gar nicht mal schlimm. Ja, es sei für sein Team eine gute Vorbereitung auf das erste Saisonspiel gewesen, das die Seinen am kommenden Freitag beim erfahrungsgemäß vor heimischer Kulisse äußerst kampfstarken SC Idar-Oberstein bestreiten. Lob spendete Moser den Morlauterern („Sie haben es gut gemacht.“) und auch seinem neuen, vom 1. FC Nürnberg gekommenen Spieler Jonas Scholz. Der Linksfuß spielte in der ersten Halbzeit in der Innenverteidigung und zeigte sich mit seinem Debüt im FCK-Dress zufrieden. „Für das erste Spiel war es in Ordnung.“Auch wenn das Ergebnis nicht nach seinem Geschmack war, so sprach der Morlauterer Trainer Daniel Graf in seinem Resümee „von einem guten Test für uns“ und fand, dass seine Jungs sich gegen den höherklassigen Gegner gut geschlagen hätten. Bitter fand er hingegen das Eigentor, durch das sein Team in der 62. Minute mit 0:2 in Rückstand geriet. Es war ein Treffer, wie man ihn nicht alle Tage sieht. Ausgerechnet Robin Cronauer, der zuvor und auch danach an der Seite seines Innenverteidigerkollegen Philipp Schwarz eine starke Leistung bot, fabrizierte diesen alle Zuschauer verblüffenden Schuss in den eigenen Kasten. Auf der rechten Seite stehend, ziemlich weit vom eigenen Strafraum entfernt, entschloss er sich zu einem Rückpass, der so druckvoll geriet, dass er im langen Eck landete. Ein klassischer Blackout! Am „ersten Tor“ seines Teams war Cronauer in der 24. Minute beteiligt gewesen. Nach einem Freistoß köpfte er im gegnerischen Strafraum den Ball zu Schwarz, der dann, auch per Kopf, zum vermeintlichen 0:1 traf. Aber der sich in der Folge noch als sehr kartenfreudig erweisende Schiedsrichter ließ den „Treffer“ nicht gelten. Auf der anderen Seite fiel dann der Führungstreffer des Heimteams wie aus dem Nichts. Jonas Singer (40.) zog vor dem Sechzehner ab, und der Ball schlug flach unten links ein.

Ihre beste Phase hatten die Gäste in der zweiten Hälfte. So leitete Magnus Matmuja, der als rechter Außenverteidiger überzeugte, im Zusammenspiel mit Erik Tuttobene in der 76. Minute einen gefährlichen Angriff ein, der aber nicht von Erfolg gekrönt war, da Anton Artemovs Schuss knapp übers Tor strich. Der in der 62. Minute für Maximilian Riehmer ins Spiel gekommene Artemov belebte das Angriffsspiel des SVM, hatte aber auch in der 78. Minute Pech im Abschluss. FCK-Keeper Jonas-Janko Weyand parierte da seinen Schuss. Auch wenn ihm selbst kein Tor gelang, so war Artemov doch am Anschlusstreffer beteiligt. Seinen Freistoß verwertete Daniel Mergler (83.) aus kurzer Distanz zum 1:2. Fast wäre Tuttobene noch der Ausgleich gelungen. Doch Weyand warf sich mutig Tutto entgegen und verhinderte so das 2:2.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 168, Montag, den 23. Juli 2018
 

playerred

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fussball in kürze

U21 des 1. FCK mit vier Profis.

Den Saisonauftakt in der Oberliga bestreitet die U21 des 1. FC Kaiserslautern heute (19 Uhr) beim SC Idar-Oberstein mit vier Spielern aus dem Profikader. Jan Löhmannsröben, Dylan Esmel, Lukas Gottwalt und Christian Kühlwetter stehen U21-Trainer Hans Werner Moser zur Verfügung. Der sieht seine Elf „gut vorbereitet“.pkn

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 172, Freitag, den 27. Juli 2018
 

playerred

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Morabet schlenzt wunderschön

FCK II feiert 5:0-Saisonstart in Idar-Oberstein

VON CHRISTIAN HAMM

Das war doch etwas leichter als erwartet: Die U21 des 1. FC Kaiserslautern II ist gestern Abend mit einem 5:0 (2:0)-Erfolg beim SC Idar-Oberstein in die Saison in der Fußball-Oberliga gestartet.

Im zweiten Anlauf machte es Jonas Singer besser: Eben noch hatte ihn der gerade eingewechselte Flavius Botiseriu in beste Position gebracht, Singer aber kläglich versemmelt (45.). Dann tat es Christian Kühlwetter seinem Profi-Kollegen Botiseriu gleich, spielte Singer frei – und der Neuzugang vom FK Pirmasens traute sich, mit seinem schwächeren linken Fuß abzuschließen (45.+3).2:0 zur Pause, da schien alles klar – zumal die Elf von Trainer Hans Werner Moser stets selbst kräftig hatte mitmischen müssen, damit vorm FCK-Tor überhaupt mal Gefahr aufflammte. Wie in der 43. Minute, als Jan Löhmannsröben unweit der Strafraumkante den Ball vertändelte. SC-Spitze Justus Klein preschte an der Linie durch, legte auf, Johannes Gem-mel aber zauderte zu lange.

Der Blackout sollte nicht die einzige schwache Szene von Löhmannsröben bleiben. Oberliga funktioniert nicht im Schongang. Das weiß Dylan Esmel noch genau. Er gab gestern den Türöffner, als er in der 24. Minute die Kugel im hohen Bogen über Keeper Andreas Forster hinweg ins Netz köpfte. Iosif Maroudis hatte ihn in Szene gesetzt. „Wir haben dann etwas mit den Chancen geschludert“, monierte FCK-Trainer Hans Werner Moser.
Zufrieden sein durfte der Coach mit der Art und Weise, wie die blutjunge Truppe in Halbzeit zwei den Gegner toben ließ und selbst gemeine Stiche setzte. Der starke Mohamed Morabet glänzte auch mit zwei wunderschönen Schlenzern zum 3:0 und 4:0. Christian Kühlwetter setzte auf Vorlage von Iosif Maroudis noch ein I-Tüpfelchen. „Ein, zwei Tore zu hoch“, resümierte Moser. „Wir müssen aber die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

So spielten sie
SC Idar-Oberstein: Forster - Hulsey, Henn, Silva de Souza, Kaucher - Petry, Gedratis (59. Reis Viana) - Gemmel (59. Alves da Silva), Thom (73. Davidenko), Ruppenthal - Klein

1. FC Kaiserslautern: Weyand - Löschner, Gottwalt (44. Botiseriu), Filipovic, Scholz - Löhmannsröben (75. Luca Jensen), Maroudis - Kühlwetter, Morabet, Singer - Esmel (84. Jonjic)

Tore: 0:1 Esmel (24.), 0:2 Singer (45.+3), 0:3 Morabet (58.), 0:4 Morabet (85.), 0:5 Kühlwetter (87.) -
Gelbe Karten: Henn - Esmel - Beste Spieler: Klein – Morabet, Kühlwetter, Filipovic - Zuschauer: 595 -
Schiedsrichter: Knoll (Kleinottweiler).

Quelle Die Rheinpfalz Samstag, den 28. Juli 2018
 

playerred

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Moser-Elf vermiest Gastgebern wunderbaren Sommerabend
FCK II siegt zum Auftakt 5:0 beim SC Idar-Oberstein und übernimmt Tabellenführung in der Oberliga
Von Christian Hamm

Als es schon dämmerte auf dem Haag hoch über Idar-Oberstein, schleppten FCK-Akteure Wasser zum Bus – und Jonas Singer Ärger mit sich rum. Der Außenstürmer grämte sich ob einer versemmelten Torchance. „Das ärgert mich jetzt den ganzen Abend“, sah der Neuzugang vom FK Pirmasens sein Pflichtspiel-Debüt im FCK-Dress getrübt. Weit mehr Grund zum Trübsalblasen aber hatten die Hausherren. Denn Oberligisten SC Idar-Oberstein hat beim 0:5 (0:2) gegen die U21 des 1. FCK eine arg dunkle Stunde erlebt (RHEINPFALZ am SONNTAG berichtete).

Hans Werner Moser ist bekanntlich nicht der Typ, der gleich das Trainerhäuschen abreißt, wenn’s entweder gar nicht klappen mag oder aber wie am Schnürchen läuft. Wäre der FCK-II-Coach nicht so sachlich-ruhig, hätte er am Freitagabend am Häuschen vor der Haag-Stadion-Tribüne womöglich Flurschaden angerichtet. Vor Begeisterung über einen Auftakt-Erfolg, über ein klares Ergebnis, über tolle Treffer. Das Häuschen blieb heil. Und Moser wäre nicht er selber, hätte er nicht gleich nach Spielschluss vorsichtshalber die Euphoriebremse bedient. „Für den Anfang war das okay. Guter Saisonstart kann man nicht sagen nach erst einem Spiel. Guter Beginn, das passt“, resümierte der Trainer. Um gleich nachzuschieben: „Wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“ Ein Schluss aus der Auftakt-Partie: Nur nicht des klaren Resultats wegen überschnappen. Denn es war noch längst nicht alles Gold, was da an einem wundervollen Sommerabend in strahlender Sonne glänzte. Moser hätte sich etwa gewünscht, dass seine Mannschaft manchmal etwas entschlossener Angriffe zu Ende gespielt, mal (noch) mehr Tempo entwickelt, zielstrebiger agiert hätte. Dass der Schlendrian besser im Zaun zu halten sei, versteht sich von selbst. Die Tändelei von Jan Löhmannsröben außen am Sechzehner etwa war haarsträubend. Da hatte der hellwache Stürmer Justus Klein die Einladung gern angenommen, hätte auch ums Haar den Ausgleich eingeleitet. Er machte alles richtig, Teamkamerad Johannes Gemmel aber ließ die gute Gelegenheit sausen. Glück in dieser Phase für die Gäste.

Ansonsten aber brauchten die Lauterer ihr Glück nicht zu strapazieren. Die mit Verstärkung von „oben“ bestückte Truppe hatte die Partie im Grunde jederzeit im Griff. Dylan Esmel entfachte in vorderster Front einigen Wind. Sehr wirkungsvoll agierte auf der rechten Flanke Christian Kühlwetter, der auch mal abtauchte, mit seinen Kräften bestens haushaltete und daher auch keinerlei Probleme hatte, in Minute 87 die Hereingabe von Kapitän Julian Löschner zu ersprinten und einzunetzen. Es war der letzte Stoß für die gebeutelten Gastgeber, die so ziemlich alles schuldig blieben. „Vielleicht ein, zwei Tore zu hoch“ sei der Sieg ausgefallen, räumte Moser später ein. „Weil Idar-Oberstein halt doch ein guter Gegner war.“ Ein nettes Kompliment, das Murat Yasar den Abend aber auch nicht mehr rettete. „0:5 – was soll man da sagen“, meinte der nachdenklich dreinschauende SC-Trainer bei der Pressekonferenz. „Ich werde über meine Spieler jetzt aber nicht den Stab brechen“, ließ er durchklingen, dass er allerdings mit der Darbietung einiger so gar nicht einverstanden war.

Aktivposten war der nimmermüde Klein, der einen gewaltigen Brummschädel mit sich getragen haben dürfte, aber nie aufsteckte. Kurz vor der Pause war Klein im Luftkampf mit Innenverteidiger Lukas Gottwalt zusammengeprallt. Klein kam mit Turban zurück, Gottwalt hingegen verbrachte die Zeit zu Anbruch der Jahrhundert-Mondfinsternis im städtischen Krankenhaus. Zumindest die Nase war arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Ganz nach Maß verlief der Abend hingegen für Mohamed Morabet. Er zündete gleich mehrere Glanzlichter, darunter zwei, die sich im Resultat niederschlugen. Zweimal sah er die Lücke klaffen, zweimal zwirbelte der agile Antreiber im zentralen Mittelfeld die Kugel an Freund und Feind vorbei ins Netz. Klasse.

Nur zu gerne hätte sich auch Jonas Singer doppelt in die Schützenliste eingetragen. So aber schleppte er Ärger mit heim, weil er bei seiner ersten Gelegenheit nach vorzüglicher Vorarbeit des für Gottwalt gekommenen Flavius Botiseriu die falsche Entscheidung getroffen hatte, wie er einräumte. Dann aber machte er das 2:0 im wahrsten Sinne des Worte mit links, als ihn diesmal Christian Kühlwetter prima bedient hatte.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 174, Montag, den 30. Juli 2018
 

diablo

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Nach dem Rumgenudel flutscht es
Fussball: U21 des 1. FC Kaiserslautern erkämpft sich in Unterzahl einen 2:1 (1:1)-Sieg über den VfB Dillingen – Rot für Kühlwetter
Von Maria Huber


Mehlingen. „Was ist denn das für ein Krampf?“ Hüseyin Cakmak, Stürmer des 1. FC Kaiserslautern II, liegt am Spielfeldrand und kann nicht fassen, dass die Muskeln in seinen Beinen sich seit Minuten zusammenziehen und höllisch wehtun. Es hat um die 35 Grad auf dem Fröhnerhof, sein Team spielt seit der 45. Minute in Unterzahl gegen einen Gegner, der sich wehrt. Cakmak hat alles gegeben, hatte zwei hundertprozentige Chancen, wird in der 78. Minute ausgewechselt, und die U21 des FCK gewinnt am Ende mit 2:1 gegen den VfB Dillingen.
Der Aufsteiger aus dem Saarland machte es den Pfälzern nicht leicht, spielte ruppig, versuchte immer wieder, den Spielfluss zu zerstören und verunsicherte damit das junge Team. „Wir waren darauf eingestellt, hätten das aber nicht so hart erwartet. Das soll uns eine Lehre sein“, gab Kapitän Julian Löschner nach der Hitzeschlacht zu.Er wusste, dass seine Mannschaft in der Anfangsphase mit 2:0 hätte in Führung gehen können und müssen. Stattdessen musste er mit ansehen, wie es anders kam. Nach dem von Christian Kühlwetter verwandelten Foulelfmeter in der achten Minute donnerte Dillingens Hassan Srour einen Freistoß von der Latte ins Tor. „Wir sind langsam geworden. Es hat alles viel zu lange gedauert“, kritisiert er die Phase, in der der FCK nichts zustandebrachte. „Es war ein Rumgenudel von uns.“
Löschner wollte dem Gegner für dessen ruppige Spielweise keinen Vorwurf machen. „Irgendwie müssen sie das ja ausgleichen, was sie spielerisch nicht können.“ Eine der Geheimwaffen, die sich Dillingen zurechtgelegt hatte, war die Sache mit den Standards. Die schienen sie einstudiert zu haben. Fünf Eckbälle holten sie heraus, warfen da mit Codewörtern wie „Variante eins“, „Variante drei“ um sich, bevor die Kugel am Tor vorbeisegelte.

„Das Spiel hat eine komische Form angenommen“, fand Kaiserslauterns Trainer Hans Werner Moser. Der sich vor allem über die Rote Karte ärgerte, die in seinen Augen „vollkommen überzogen“ war. Kühlwetter habe im Vorbeilaufen einen Spieler geblockt.

Die Szene sei für sein Team aber der Startschuss gewesen, „ein bisschen mehr aus der Ordnung zu spielen“. Die Folgen waren das Tor und zwei Chancen, auf 3:1 davonzuziehen. Moser hat großen Respekt vor der Leistung seiner Jungs und deren Moral. „Es war in der zweiten Halbzeit ein anderes Spiel mit Unterzahl. Wir hätten zur Pause mit 2:0 führen können, stattdessen steht es 1:1 mit einem Mann weniger. Vom Ablauf her war das ein außergewöhnliches Spiel aber ein guter Gegner, der uns alles abverlangt hat.“

„Das war Wahnsinn. Das war brutal“, entfuhr es Löschner, der auch dem Gegner Respekt zollte für seinen Sieges- und Kampfeswillen. „Die haben bis zum Schluss geglaubt, dass noch was geht, haben nochmal Stürmer reingeworfen.“

Bezeichnend die Szene in der Schlussminute: Yannik Schetter vom VfB hatte den Ball vor der gegnerischen Torauslinie nicht mehr abfangen können. Ecke für den FCK. „Aus eigener Dummheit“, ärgerte sich Schetter. Sein Team kam noch mal ans Leder, es wurde hektisch. „Das Spiel ist aus“, rief ein Betreuer von der Bank. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab.

Moser war erleichtert. Er weiß, dass auf sein Team jetzt eine schwere Woche zukommt. „Wir müssen am Mittwoch zu einem Mitfavoriten, und am Samstag wartet der nächste unangenehme Gegner“, blickt er auf die Begegnungen mit Hertha Wiesbach und den SV Röchling Völklingen voraus. Er hat der Mannschaft trotzdem am Sonntag freigegeben, „weil sie bis zur letzten Minute alles gegeben hat. Sie sollen jetzt den Kopf freikriegen.“




Quelle: Die Rheinpfalz, 06.08.2018
 

playerred

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Kühlwetter fehlt.

Wie viele Spiele Christian Kühlwetter nach seiner Roten Karte beim Oberligaspiel der U21 des 1. FC Kaiserslautern gegen Dillingen gesperrt ist, steht noch nicht fest. Doch über die Karte ärgert U21-Trainer Hans Werner Moser sich auch vor dem Spiel heute (18.30 Uhr Kunstrasen Eppelborn) beim FC Hertha Wiesbach noch. „Wenn das eine Rote Karte war, dann spielen wir am Schluss mit zwei gegen zwei“, wetterte er nach dem Videostudium und bedauerte, dass es ausgerechnet Kühlwetter getroffen habe, „der für seine Fairness bekannt ist“. Er und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) fehlten dem Team, doch könne es trotzdem bei sechs Punkten mit erhobenem Kopf ins Saarland reisen, zu einem eingespielten Team, gegen das die Partien in der vergangenen Saison eng waren.huzl

Karten neu gemischt
U21 des FCK reist zum FC Hertha Wiesbach
Von Maria Huber

Optimistisch, aber etwas verärgert wird Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern heute in den Bus steigen, der gen Saarland fährt. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff auf dem Kunstrasen in Eppelborn. Gegner ist der FC Hertha Wiesbach.

Was Moser immer noch wurmt, ist die Rote Karte für Christian Kühlwetter kurz vor dem Halbzeitpfiff gegen den VfB Dillingen. Der Trainer hat sich die Szene immer wieder angesehen. Und er kommt immer wieder zu dem Schluss: „Die Karte ist total überzogen. Das war ein normales Foul. Da war nichts Böses dabei, der Spieler war nicht verletzt, es war keine torgefährliche Szene, kein Nachtreten. Das war nicht okay.“ Wie lange Kühlwetter fehlen wird, ist noch nicht bekannt.Klar ist für Moser, dass der Ausfall des früheren Kapitäns der zweiten Mannschaft, der mittlerweile mit den Profis trainiert, eine Schwächung für das Team ist.

Ob und falls ja in welcher Form es Verstärkung aus dem Profikader gibt, entscheide sich erst nach dem Spiel gegen Preußen Münster, sagt Moser, der aber auch weiß, dass er auf die Leute aus seinen Reihen zählen kann. „Die Mannschaft ist auf einem guten Stand, hat mit sechs Punkten gut begonnen. Morgen kommt aber wieder eine ganz andere Adresse.“
Er erinnert sich nur zu gut an die zwei engen Begegnungen mit Wiesbach. An das Heimspiel, das der 1. FC Kaiserslautern knapp gewann (4:2) und an das Auswärtsspiel, wo sich beide Mannschaften die Punkte teilten (1:1). „Wiesbach ist eine Mannschaft, die letztes Jahr schon im engen Kreis derer war, die oben mitspielen können. Sie ist zusammengeblieben, eingespielt, hat spielerische Tugenden, kann aber auch sehr körperlich spielen.“

Außerdem sei es die erste Partie für das junge, neue Team auf Kunstrasen, noch dazu auswärts. „Es wird ein interessantes Spiel“, prophezeit Moser, der sich auf die Begegnung freut. Seine Prognose: „Es ist nach allen Seiten alles möglich.“sport

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 182, Mittwoch 8. August 2018
 
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diablo

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Alptraum in Gelb
Fussball: 0:4-Klatsche für FCK II bei Hertha Wiesbach
Eppelborn. Es ging schnell, und die „Gelben“ machten es eiskalt: Hertha Wiesbach zeigte der U21 des 1. FC Kaiserslautern, wer Herr auf dem Kunstrasen ist. Nach neun Minuten stand es 1:0, am Ende gab es eine 0:4 (0:1)-Oberliga-Niederlage für die enttäuschenden Gäste.

Die U21 brauchte nach dem frühen Rückstand etwas Zeit, um sich zu fangen. In der 16. Minute verzeichnete sie den ersten Eckball, da hatte Wiesbach schon vier auf dem Konto. Der Schuss verpuffte in der Hertha-Abwehr, die nichts anbrennen ließ und dem FCK das Leben und das Passen schwer machte.FCK-Trainer Hans Werner Moser war vor allem mit dem ersten 20 Minuten alles andere als zufrieden. Aufreger in der 37. Minute war ein Foul von Torwart Julian Wamsbach an Lauterns Hüseyin Cakmak. Mohmed Morabet hatte vors Tor zu Cakmak gepasst, Wamsgans war dazwischengegangen, hatte Cakmak zu Fall gebracht. Der Pfiff blieb aus. Der nicht gegebene Elfmeter stachelte die Wut und den Willen der Roten Teufel an, doch die gelbe Abwehr stand felsenfest und störte immer wieder.
Die Lauterer U21, die lediglich zwei Feldspieler auf der Bank sitzen und Keeper Lennart Grill als einzigen Profi dabei hatte, wehrte sich vor allem in der zweiten Hälfte heftig, hielt das Tempo hoch, lief aber dem Rückstand vergeblich hinterher.
In der 74. Minute erhöhte Runco auf 2:0, Ruddy Mpassi legte das 3:0 nach (78.), und Jan Umlauf setzte den Schlusspunkt zum 4:0 (89.). Dass das Ergebnis zu hoch ausfiel, darin waren sich Kaiserslauterns Trainer Moser und sein Kollege Michael Petry einig. „Schöne Klatsche gekriegt, verdiente Niederlage“, kommentierte Moser trocken.
So spielten sie
FC Hertha Wiesbach: Wamsbach - Hinkelmann, Lück, Staroscik, Krauß - Schmidt (84. Paulus) - Feka, Urnau (46. Diallo), Umlauf, Runco - Mpassi (80. Lillig)
1. FC Kaiserslautern II: Grill - Löschner, Lippert, Scholz, Botiseriu - Jonjic, Maroudis, Filipovic, Jensen (76. Idehen) - Cakmak (83. Lammenett), Morabet
Tore: 1:0 Runco (8.), 2:0 Runco (74.), 3:0 Mpassi (78.), 4:0 Umlauf (78.) - Gelbe Karten: Hinkelmann, Lück - Lippert - Beste Spieler: Staroscik, Lück, Feka, Runco - Cakmak, Morabet - Zuschauer: 450 - Schiedsrichter: Schmidt (Daun-Steinborn).huzl


Quelle: Die Rheinpfalz vom 09.08.2018
 

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„Es kann nicht sein, dass ein 30-Jähriger uns abkocht“

U21 des 1. FC Kaiserslautern unterliegt SV Röchling Völklingen nach Standardtor mit 0:1 – Moser: „Das war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“

Von Maria Huber

Carlo Sickinger, Profi des 1. FC Kaiserslautern, war ganz zufrieden, trotz der 0:1-Niederlage des Oberligateams des FCK am Samstag gegen den SV Röchling Völklingen.
Er konnte und durfte nach seiner Verletzungspause endlich wieder spielen, auch wenn dabei einiges seltsam war: Er fühlte sich trotz seiner gerade mal 21 Lenze fast wie ein alter Hase zwischen den U21-Spielern seines Teams. Weil er so vieles kennt und ihn so viel an die vergangene Saison erinnert.


„Das war letztes Jahr am Anfang der Saison nicht viel anders. Wir haben drei Niederlagen in Folge hingelegt und dann eine Serie gestartet“, versucht er die zweite Pleite für den FCK II in Folge in ein besseres Licht zu rücken. „Jetzt sind es wieder viele Neue, sie fangen bei null an. Es ist immer das Gleiche“, erklärt er und nimmt den Nachwuchs in Schutz, zu dem er selbst vor nicht allzu langer Zeit zählte. „Die aus der Jugend dazukommen, müssen sich akklimatisieren. Das ist hier ein anderer Fußball. Es kann nicht sein, dass ein 30-Jähriger uns abkocht im Zweikampf. Das müssen wir besser machen. Wir sind fitter als der Gegner. Wir müssen unsere Stärken ausnutzen. Das haben wir heute nicht getan.“Der SV machte den Lauterern das Leben schwer, ließ sie nicht ins Spiel kommen, machte hinten dicht und störte, sobald sie am Ball waren. Trotzdem hatte der FCK die besten und einzig richtigen Chancen. Eine nach einem Eckball von Mohamed Morabet (44.), den Yannick Filipovic per Kopf zu Jonas Scholz verlängerte, der fünf Meter vor dem Tor den Ball verpasste. Dann war da noch ein Lattenknaller von Iosif Maroudis (37.) und ein Schuss von Maroudis, der unter die Latte gegangen wäre, wenn nicht Völklingens Torwart Sebastian Buhl ihn drübergelenkt hätte (56.).

Buhls Gegenüber Wolfgang Hesl hatte nicht viel zu tun. Er fing ein paar Bälle und musste einen aus dem Netz holen, der unhaltbar einschlug, weil die Zuordnung beim Eckball nicht stimmte. „Es war klar eingeteilt. Filipovic lässt den Mann laufen“, ärgert sich sein Trainer Hans Werner Moser über den Kopfball von Moritz Zimmer, der im Kasten landete.

Hesl, Ersatztorwart der Profis des 1. FC Kaiserslautern, nahm die 0:1-Niederlage mit dem Oberligateam gefasst. Er war ganz froh über die Spielpraxis, hängte das Ganze aber nicht zu hoch. „Mit 32 habe ich so viele Spiele gehabt, da macht ein Spiel mehr oder weniger nicht viel aus.“ Über das Niveau der Liga wollte er nicht viel sagen, „das kenne ich zu wenig“. Aber es war ihm klar, dass es keine gute Partie war. Eigentlich wäre es ein klassisches 0:0-Spiel gewesen. Er weiß aber auch, dass Standardsituationen wichtig sind und spielentscheidend sein können. In dem Fall sei das so gewesen, der Gegner habe gewonnen, „obwohl wir Chancen hatten und die keine richtigen. Aber so ist Fußball.“

Dass das eigentlich ein typisches 0:0-Spiel war, fand auch Moser. „Wir hätten gern den Punkt genommen, weil nicht mehr ging“, musste er aber eingestehen. Und machte seine Hoffnung deutlich, dass die Lehrstunde seinen Jungs was bringt. „Wir sind wieder bei null. Für die meisten ist das Neuland. Der ein oder andere muss sich noch an die Liga gewöhnen und merken, dass das so nicht geht.“

Enttäuscht ist er vor allem, weil die Ausgangslage nach zwei Siegen und einer Niederlage mit sechs Punkten aus drei Spielen recht gut war. „Wegen Fahrlässigkeiten hatten wir jetzt zweimal das Nachsehen. Gut, dass wir jetzt eine normale Übungswoche haben, um das ein oder andere wieder einzustudieren“, erklärte Moser zum Abschluss der englischen Woche und trottete Richtung Kabine.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 186, Montag den 13. August 2018
 

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FCK stillt Torhunger
Oberliga-Team siegt 6:0 in Emmelshausen
VON MARIA HUBER

Emmelshausen. Einen souveränen Start-Ziel-Sieg legte die U21 des 1. FC Kaiserslautern gestern beim TSV Emmelshausen hin. 6:0 (3:0) hieß es am Ende eines Spiels, in dem die U21 die Fäden auf dem Kunstrasen zog.

Der FCK II ließ schon zu Beginn keine Zweifel aufkommen, dass er das Spiel beherrschen würde. „Wir hatten uns nach den zwei Niederlagen viel vorgenommen, wollten das unbedingt“, sagte Kapitän Julian Löschner.Der Plan ging auf. Einmal Training auf Kunstrasen reichte aus, um Emmelshausen auf seinem Feld an der Hunsrückhöhenstraße tanzen zu lassen. Der 17 Jahre junge Torwart Jonas Weyand gab selbstbewusst Kommandos. Die Abwehr stand auch dank Lukas Gottwalt sicher. Er sah mit Maske gefährlich aus, zeigte aber keine Angst.
Das 1:0 für Kaiserslautern fiel nach einem Konter. Hüseyin Cakmak lief locker über links durch und schob ein (8.). „Ja mei, a bissle mitmachen“, brüllte Emmelshausens Eric Peters in Richtung seiner Mitspieler. Doch sein Team tat sich schwer. Das Trio Tobias Lenz, Peters und Niklas Kasper versuchte immer wieder, nach vorn zu stoßen, doch außer einer Kopfballchance von Peters kurz vor dem Gegentor kam nichts Gefährliches dabei heraus. Dafür klingelte es auf der anderen Seite. Christian Kühlwetter knallte den Ball über den Pfosten ins Tor (28.). In der 39. Minute legte er für Valdrin Mustafa auf, dessen Schuss über das Knie des Torwarts in den Kasten rutschte.

In der Pause hatte sich die U21 der Lauterer vorgenommen, das 4:0 zu machen, doch es passierte nichts. Außer dass der TSV wieder mutiger wurde und FCK-II-Trainer Hans Werner Moser laut. Er war sauer, nutzte die Trinkpause und machte seinen Jungs deutlich, dass sie wieder anfangen müssten, Fußball zu spielen.
Sie taten es. Iosif Maroudis hämmerte den Ball aus 25 Metern rechts ins Netz (75.), Mohamed Morabet schoss durch die Beine von Keeper Jonas Börsch (77.), und Kühlwetter erhöhte auf 6:0 (80.).

So spielten sie

TSV Emmelshausen: Börsch - Weber, Bast, Wolf, Hachenthal - Kasper (63. Kurt), Lenz, Wißfeld (79. Retzmann), Bersch - Peters (77. Aliqkaj), Christ

1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Jonjic, Gottwalt, Scholz, Löschner - Mustafa (67. Lammenett), Jensen (56. Filipovic), Maroudis, Cakmak - Kühlwetter, Morabet (79. Lippert)

Tore: 0:1 Cakmak (8.), 0:2 Kühlwetter (28.), 0:3 Mustafa (39.), 0:4 Maroudis (75.), 0:5 Morabet (77.), 0:6 Kühlwetter (80.) - Gelbe Karten: Wißfeld - Jensen -

Beste Spieler: Lenz, Peters, Kasper - Kühlwetter, Gottwalt, Löschner, Morabet - Zuschauer: 587 - Schiedsrichter: Reichardt (Oberbexbach).



Autogramme vom Mann mit der Maske
U21 des 1. FC Kaiserslautern spielt TSV Emmelshausen auf dessen Kunstrasen mit 6:0 an die Wand und lässt die Zuschauer trotzdem feiern
Von Maria Huber

Für den TSV Emmelshausen war es das Spiel der Spiele. Der FCK war zu Gast auf seinem Kunstrasen. Fast 600 Zuschauer lockte das Spektakel an. Dass ihr TSV keine Chance hatte, konnten die Fans verschmerzen. Dafür bekamen sie Autogramme von den FCK-Spielern und sahen ein torreiches Spiel.

Jonas Weyands Vater war gekommen und sein Opa, die Eltern von Lukas Gottwalt waren da und machten sich Sorgen, ob ihr Sohn auch die Maske tragen würde, die er wegen seines Nasenbeinbruchs eigentlich tragen sollte. Gottwalt trug sie erst mal. Auch weil es gleich beim ersten Zweikampf „gescheppert“ hat, wie er hinterher zugab. Mitte der zweiten Halbzeit hielt er es aber nicht mehr aus. „Der Schweiß hat sich in der Maske gesammelt. Ist ja kein Wunder bei dem Wetter“, erklärte er, warum er den großen schwarzen Gesichtsschutz beiseite warf.Zu dem Zeitpunkt führte der FCK mit 3:0, nach Treffern von Hüseyin Cakmak (8.), Christian Kühlwetter (28.) und Valdrin Mustafa (39.), hörte aber zwischendrin mal auf, Fußball zu spielen. „Wir haben uns ausgeruht auf dem Ergebnis. Der Trainer wurde in der Trinkpause etwas lauter“, erklärte Kapitän Julian Löschner, was sein Team wachgerüttelt hatte. „Ich war sauer, bei allem Respekt vor dem Gegner“, gab Coach Hans Werner Moser zu, der froh war, dass seine Mannschaft zurück auf der Erfolgsspur ist, für den es unter dem Strich aber noch mehr Tore hätten sein können.

„Es war nicht einfach, viel Laufarbeit“, lenkte er ein und freute sich, dass seine Elf sich die Tore erarbeitet hatte.

Innenverteidiger Gottwalt, der mit den Profis im Trainingslager war und vergangene Saison Stammspieler in der zweiten Mannschaft war, lobte seine Kameraden. „Das ist ein junges Team, entwicklungsfähig“, fand er. Er war froh, nach zwei Wochen wieder auf dem Platz zu stehen, schmerzfrei. Und er verlieh der Abwehr Stabilität, die das Team nutzte, um wieder anzugreifen. Nach 75 Minuten war es wieder wach, griff an und hatte noch einmal sichtlich Spaß, Fußball zu spielen. Nach Treffern von Iosif Maroudis (75.), Mohamed Morabet (77.) und einem weiteren Tor des letztjährigen U21-Kapitäns Christian Kühlwetter, der jetzt ebenfalls mit den Profis trainiert, stand es 6:0 für Kaiserslautern II. Die Tore waren schön herausgespielt, Emmelshausen war verzweifelt, zumindest die Spieler.

TSV-Trainer Julian Feit tröstete sich mit den ersten 20 Minuten nach der Halbzeitpause, in denen sein Team Fußball gespielt und es „richtig gut gemacht“ habe. „Es ist schon der Wahnsinn, vor 600 Leuten spielen zu dürfen, gegen Kaiserslautern“, bekannte er schließlich.


Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 192, Montag, den 20. August 2018
 
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Enttäuschende Nullnummer
U21 des 1. FCK spielt in der Oberligapartie gegen Bingen nur remis
VON PETER KNICK

Mit einer für die U21 des 1. FC Kaiserslautern enttäuschenden Nullnummer endete gestern die Oberliga-Heimpartie gegen Hassia Bingen.

Das Team von Trainer Hans Werner Moser fand kein Mittel gegen die in der Defensive entschlossen zur Sache gehenden Rheinhessen, die sich nach vier Niederlagen in Folge den Punkt redlich verdienten. „Wir sind total enttäuscht“, kommentierte Moser das erste Remis in der laufenden Runde. Sein Gegenüber Nelson Rodrigues war dagegen hocherfreut über den Punktgewinn und lobte seine Truppe für ihr „diszipliniertes Spiel“. Damit beschrieb er den Auftritt seiner Mannschaft treffend,
die in der ersten Halbzeit dem ziemlich einfallslos angreifenden Heimteam keine Torchance gestattete. Lediglich bei einem von Theodor Bergmann (37.) getretenen Freistoß kam Gefahr im Hassia-Strafraum auf, als der aufgerückte Innenverteidiger Lukas Gottwalt zum Kopfball kam, aber das Tor verfehlte.Direkt nach dem Seitenwechsel erlebte die U21 eine Schrecksekunde, als Serdar Mukerreu nach einer Flanke aus kurzer Distanz an den Ball kam, Keeper Lennart Grill aber nicht überwinden konnte. Danach kam mehr Bewegung in die Partie, und Hüseyin Cakmak (50.) vergab nach Christian Kühlwetters präzisem Querpass den Führungstreffer für die Kaiserslauterer. Zwölf Minuten später dann aber doch ein „Tor“ für die U21. Gottwalt köpfte nach Mohamed Morabets Freistoß den Ball am zweiten Pfosten in den Binger Kasten. Doch der Schiedsrichter sah eine Abseitsstellung und gab den Treffer nicht. Eine umstrittene Entscheidung. So stand am Ende ein torloses Unentschieden.

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern: Grill - Jonjic, Gottwalt, Scholz, Botiseriu - Bergmann, Sickinger - Kühlwetter, Cakmak - Idehen (56. Mustafa), Morabet (67. Maroudis)

Hassia Bingen: Maass - Iten, Sovtic, Klöckner, Cevirmeci - Serratore - Schrimb, Neumann (89. Rudolf), Yakut (76. Desousa) - Mukerreu (88. Lautermann), Dautaj

Gelbe Karten: Bergmann, Sickinger - Klöckner, Neumann - Beste Spieler: Bergmann, Kühlwetter - Schrimb, Sovtic - Zuschauer: 110 - Schiedsrichter: Hauer (Bübingen).


Die einen sind enttäuscht, die anderen absolut zufrieden

Ihrer Favoritenrolle wird die U21 des 1. FCK beim torlosen Unentschieden in der Oberligapartie gegen Hassia Bingen nicht gerecht
Von Peter Knick

Mehlingen. Wie die erste Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern musste sich auch die U21 der Betzenberger an diesem Wochenende mit einem torlosen Unentschieden begnügen. In der Oberligapartie gegen Hassia Bingen konnte die Mannschaft von Trainer Hans Werner Moser gestern im Sportpark Rote Teufel ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und spielte zum ersten Mal in dieser Runde remis.

„Wir erkennen die Leistung der Binger an“, sagte ein sichtlich enttäuschter Hans Werner Moser nach der sechsten Saisonpartie. Sein Team habe einfach kein Mittel gefunden, gegen den von der ersten bis zur letzten Minute überaus diszipliniert verteidigenden Gegner. Dass die Hassia als Außenseiter dabei auch clever zur Sache ging, das Spiel verzögerte und dabei auch zu „Mätzchen“ griff, ärgerte Moser. In seinem Resümee betonte er aber auch, dass seine Mannschaft genug Zeit gehabt habe, den Oberligakampf „sportlich zu entscheiden“. Klar, aus seiner Sicht hatte seine Mannschaft gestern zwei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze verloren.Ganz anders sah die Sache für seinen Trainerkollegen Nelson Rodrigues aus. Der strahlte nach der Partie und sagte: „Wir fahren mit einem positiven Gefühl nach Bingen zurück.“ Was ihn so „absolut zufrieden“ stimmte, war das Spiel seiner Mannschaft, die sich genau an das von ihm vorgegebene Konzept gehalten habe. „Wir wollten diszipliniert spielen und gegen den FCK punkten.“ So lautete Rodrigues’ Vorgabe an sein Team, das die vorangegangenen vier Spiele alle verloren hatte.

In der ersten Hälfte gelang es den Rheinhessen das Angriffsspiel der Heimelf fast schon im Keim zu ersticken. Der Kaiserslauterer Mittelfeldspieler Theodor Bergmann war zwar überaus präsent und fleißig, eroberte viele Bälle im Mittelfeld. Aber im Spielaufbau unterliefen ihm eine Menge Abspielfehler, zudem harmonierte er nicht mit Mohamed Morabet, der eine enttäuschende Vorstellung bot und in der 67. Minute ausgewechselt wurde. Für ihn kam Iosif Maroudis ins Spiel. Bereits in der 56. Minute hatte Coach Moser den Stürmer Jeffrey Idehen vom Platz genommen. Zu Recht. Der Stürmer wirkte phlegmatisch, ohne Zug zum Tor. Kämpferisch ging dagegen Christian Kühlwetter zur Sache. Von ihm kam auch in der 50. Minute das Zuspiel, das sein Teamkollege Hüseyin Cakmak eigentlich zum Führungstreffer hätte nutzen müssen. Doch aus kurzer Distanz brachte er den Ball nicht im Tor der Hassia unter.
Die erste dicke Torchance hatten aber die Gäste, und zwar Sekunden nach dem Seitenwechsel. Nach Joshua Itens Flanke von der rechten Seite kam Serda Mukerreu aus kurzer Entfernung mit dem Kopf an den Ball, brachte ihn aber nicht in Lennart Grills Kasten unter. Gefahr ging auch immer von der Sturmspitze der Gäste aus: von Vllaznim Dautaj. Den antrittsschnellen und dynamischen Angreifer durften die Kaiserslauterer keinen Augenblick unbewacht lassen. In der 49. Minute kam Dautaj dann doch im Strafraum zum Abschluss, verzog den Ball aber.
In dieser an Torraumszenen armen Partie gelang dem Heimteam in der 62. Minute dann doch ein „Treffer“, der aber vom Schiedsrichter wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Vorausgegangen war ein von Morabet getretener Freistoß. Am zweiten Pfosten köpfte ihn der aufgerückte Innenverteidiger Lukas Gottwalt ins Tor. Groß war bei ihm und seinen Mannschaftskollegen die Enttäuschung nach der Entscheidung des Unparteiischen. Eine weitere Torchance bot sich der U21 in der 71. Minute. Nach Antonio Jonjics Sturmlauf auf der rechten Außenbahn und einer gut geschlagenen Flanke versuchte Valdrin Mustafa auf spektakuläre Weise, per Seitfallzieher, zum Erfolg zu kommen. Aber auch ihm blieb der Torerfolg versagt in dieser für die Kaiserslauterer überaus enttäuschenden Partie, in der ihnen einfach nichts gelingen wollte.


Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 198, Montag, den 27. August 2018
 
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Zwei richtungsweisende Spiele
Fussball: U21 des 1. FC Kaiserslautern empfängt FV Engers und reist dann nach Koblenz
Von Maria Huber


„Wir haben leider zu Unrecht ein paar Punkte zu wenig gekriegt. Die müssen wir uns irgendwo wieder holen“, rechnet Hans Werner Moser, Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern vor. Er sieht sein Oberligateam, das auf Platz acht abgerutscht ist, vor zwei richtungsweisenden Spielen, die zeigen werden, wo seine Elf tatsächlich steht.
„Sie sind im Moment noch ein bisschen labil und naiv, aber es ist eine ganz gute Mannschaft“, urteilt Moser, der seinem Team, wenn die Verletzten zurückkommen und es wieder stärker auftritt, eine kleine Serie zutraut. Dass es gegen Hassia Bingen nur zum 0:0 gereicht hat, wurmt ihn. Vor allem, seit er das Video gesehen hat, das sein Bauchgefühl bestätigt hat: „Der Schiedsrichter hat zu Unrecht ein Tor nicht anerkannt. Das war kein Abseits beim Freistoß.“Er ärgert sich besonders deswegen, weil sein Team gut gespielt habe, vier hochkarätige Chance hatte, „und Bingen eine“. „Wir hätten verdient gewinnen müssen“, findet er.
Moser weiß um die Qualität in seiner Mannschaft, besonders, wenn die Verletzten wieder zurückkommen. Jonas Singer beispielsweise, den seine muskulären Probleme noch ausbremsen, der aber spätestens nächstes Wochenende dabeisein könnte. Oder Torhüter Matheo Raab, den ein Faserriss in der Wade noch mal um ein, zwei Wochen zurückgeworfen hat. Michael Clemens ist aus der Reha zurück, trainiert noch drei Wochen individuell auf dem Fröhnerhof. Mario Andric kann nach seiner Meniskusoperation voraussichtlich in zwei, drei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren. „Wir werden in den nächsten Wochen wieder stärker auftreten“, tröstet sich Moser.

Der gespannt ist auf die „richtungsweisenden Partien“, die jetzt anstehen. Am Samstag, 15.30 Uhr, kommt der FV Engers auf den Fröhnerhof, die Woche drauf geht’s zur TuS RW Koblenz. Engers, derzeit mit gerade mal drei Punkten mehr als der FCK Tabellendritter ist, sei sehr gut in die Saison gestartet, sei eingespielt, habe personell aufgerüstet und sich noch verbessert. Moser erinnert daran, dass sich sein Team gegen den FV im vergangenen Jahr schwergetan hat. Und Koblenz habe noch keinen Punkt abgegeben. Mit einem Sieg am Samstag kann der FCK Engers einholen.



Quelle: Die Rheinpfalz, 31.08.2018
 

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„Das hat die Mannschaft nicht verdient“
Fussball: FCK-II-Trainer Hans Werner Moser ärgert sich über die 0:1-Niederlage gegen Engers, macht aber seiner Elf keinen Vorwurf, im Gegenteil
Von Maria Huber


Mehlingen.Torwarttrainer Sven Höh hält es nicht mehr auf seinem Sitz. Noch bevor der Schiedsrichter abpfeift, springt er auf und verlässt den Platz. „Ich kann mir nicht anhören, wie sie jubeln“, sagt er noch. Kurz darauf hüpft ein tanzender Kreis über den Rasen. Der FV Engers feiert seinen 1:0-Sieg über die U21 des 1. FC Kaiserslautern.
Es war kein verdienter Sieg. Der FCK hatte unzählige Chancen, allein zehn Eckbälle, der FV hatte eine in der 81. Minute, und der Ball war drin. „Die hatten einen Torschuss und wir eine Chance nach der anderen. Das Ergebnis ist ein Witz“, wetterte FCK-Trainer Hans Werner Moser nach Abpfiff. Er machte seiner Mannschaft keinen Vorwurf, im Gegenteil. „Sie hat alles umgesetzt, was wir wollten, was wir trainiert haben. Mitte der zweiten Halbzeit ist Engers aus dem eigenen Sechzehner nicht rausgekommen. Der Gegner darf auch einmal aufs Tor schießen, und in dem Moment ist er drin. Das tut mir für die Mannschaft leid. Das hat sie nicht verdient.“Was ihn selbst noch ärgert, sein Team hätte mit einem Sieg, der dringewesen wäre, einen großen Sprung gemacht, wäre Fünfter statt Achter und an Engers dran. „Es hört sich bitter an, aber gegen Bingen und Engers haben wir fünf Punkte verspielt“, rechnet Moser weiter, sinniert, dass Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Christian Kühlwetter (bei den Profis) und Jonas Singer (muskuläre Probleme) und ihre Tore fehlen.
Stattdessen traf Engers. So sah der Alptraum aus Sicht von FCK-Keeper Jonas Weyand aus: „Ein langer Einwurf wird verlängert, landet irgendwie vor dem Sechzehner, der Gegner steht allein.“ Yannik Finkenbusch nutzte diese Chance, und Weyand, mit dem sein Torwarttrainer sonst sehr zufrieden war, weil er alles souverän im Griff hatte, musste den Ball aus dem Netz holen. Es war die erste Niederlage der Saison, bei der Weyand im Tor stand, und er übte Selbstkritik: „Er war schwer zu halten, aber nicht unmöglich.“

Dabei hatte alles doch so gut begonnen. Der FCK brauchte zwar ein paar Minuten, bis er ins Spiel kam, aber in der zehnten Minute gab Iosif Maroudis gleich mal den ersten Warnschuss ab. Er war zu schwach, und Torhüter Andreas Pütz hatte kein Problem, ihn zu halten. Zwischen zwei Chancen von Hüseyin Cakmak (13., 40.) kam Engers dreimal vor Weyands Kasten. Der erste Angriffsversuch des FV ging übers Tor (27.), Schütze Jonathan Kap flankte drei Minuten später zu Yannik Finkenbusch, der verpasste. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff landete eine Flanke von Marcel Horz vom Eckfähnchen aus auf der Lattenoberseite, und kurz vor dem Pfiff verlud Fiege Yannick Filipovic, doch Jonas Weyand schnappte sich die Kugel.

Nach der Pause erarbeitete sich der FCK Chance um Chance. Drei hatte allein Carlo Sickinger (62., 66., 91.). Eime Luca Jensen, doch er spielte am Sechzehner ab auf den schlechter positionierten Iosif Maroudis (73.). Engers’ Torhüter Andreas Pütz war reflexartig am Ball, als es Jonas Scholz nach einer Ecke versuchte (76.). Das Runde wollte einfach nicht ins Eckige.
„Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir das Spiel verloren haben. Morgen, wenn wir aufwachen, steht da das nackte Ergebnis, und jeder fragt sich, was ist da passiert“, sinniert Moser, während Engers feiert.



Quelle: Die Rheinpfalz, 03.09.2018
 

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FCK II schlägt sich selbst
Fussball: U21 verliert 2:3 gegen TuS RW Koblenz
Von Maria Huber


Koblenz.Es hätte klappen können mit zumindest einem Punkt, aber am Ende schlug sich die Oberliga-U21 des 1. FC Kaiserslautern selbst mit 2:3 (1:1) und TuS RW Koblenz eroberte die Tabellenspitze zurück.
„Wir haben alle fünf Tore selbst geschossen, davon drei für den Gegner“, ärgerte sich FCK-II-Trainer Hans Werner Moser hinterher. Zur Pause stand ein leistungsgerechtes 1:1 auf der Anzeigentafel im Oberwerth. Der FCK war in der zwölften Minute in Führung gegangen, als sich Christian Kühlwetter durch den Strafraum gedribbelt und den Ball durch die Beine des Torwarts ins Netz gesetzt hatte. Zwei Minuten später glich Rot-Weiß aus. Innenverteidiger Christian Meinert köpfte die Kugel nach einem langen Freistoß und Missverständnissen in der Lauterer Abwehr in den Kasten. Rot-Weiß bekam dann Rückenwind, konnte sich am Sechzehner die Bälle zuschieben und demonstrierte, wie angreifen geht: Weiter Pass von Innenverteidiger Dominik Schmidt auf RW-Torjäger Hendrik Hillen, der bediente Jordi Arndt, doch Keeper Lennart Grill hatte aufgepasst (24.).
Auf der Gegenseite prüfte Kühlwetter ein paarmal dessen Kollegen. Er drehte sich zehn Meter vor dem Tor, zog ab, Tobias Oost hatte den Ball (25.). Kurz vor dem Pausenpfiff kämpfte sich Kühlwetter wieder durch den Strafraum, schaute, wo der Torwart steht und traf den Pfosten. Der Nachschuss von Mohamed Morabet ging vorbei.

Nach der Pause schien irgendwie die Luft raus zu sein. Bis Hüseyin Cakmak in der 69. Minute eiskalt den Torwart ausspielte und zum 1:2 traf. Zwei Minuten später stand es 2:2 nach einem Patzer von Grill, der nicht seinen besten Tag hatte. Er hatte den Ball fallengelassen, Jordi Arndt hatte ihn ins Tor gekickt. Und dann zeigte Koblenz, warum es die Tabellenspitze verdient hat: Hendrik Hillen legte den Ball zu Arndt, der links lauerte und zum 3:2 traf (82). Er hatte darauf spekuliert, dass Grill den Ball nicht festhalten wird, gestand er hinterher.

So spielten sie

TuS RW Koblenz: Oost - Masala, Schmidt, Kraemer, Meinert - Hillen, Fritsch, Weidenbach, Miles (53. Yilma) - Arndt (90. Dreher), Engel (67. Barut)

1. FC Kaiserslautern II: Grill - Löschner, Filipovic, Scholz, Botiseriu - Jonjic (83. Mustafa), Schätzle (67. Maroudis), Sickinger, Cakmak - Kühlwetter, Morabet (75. Singer)

Tore: 0:1 Kühlwetter (12.), 1:1 Meinert (13.), 1:2 Cakmak (69.), 2:2 Arndt (71.), 3:2 Arndt (82.) - Gelbe Karte: Masala - Beste Spieler: Kraemer, Meinert, Arndt, Hillen - Kühlwetter, Sickinger, Cakmak - Zuschauer: 275 - Schiedsrichter: Rech (Hülzweiler).



Quelle: Die Rheinpfalz, 10.09.2018
 

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1. FC KAISERSLAUTERN II - ARMINIA LUDWIGSHAFEN 2:1
Spätes Siegtor durch verunglückte Flanke



Von Peter Knick
MEHLINGEN.Auf den letzten Drücker hat Antonio Jonjic den 1. FC Kaiserslautern II gestern zum Sieg gegen Arminia Ludwigshafen geschossen. In der Nachspielzeit traf er zum 2:1 (1:0) und beendete damit die Durststrecke der Lauterer in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Nach zuvor drei sieglosen Spielen zeigte sich FCK-Trainer Hans Werner Moser erleichtert, drei Punkte in dieser auf hohem Oberliga-Niveau geführten Partie geholt zu haben. „Restlos zufrieden“ sei er mit seiner Mannschaft und bescheinigte dieser, „ein gutes Spiel“ gemacht zu haben. Zufrieden war er aber nicht mit dem Ergebnis. Aufgrund der vielen Chancen hätte sein Team das Spiel schon früher entscheiden und höher gewinnen müssen.

Die sich wie ein roter Faden durch die Spiele des FCK II ziehende Abschlussschwäche zeigte sich auch gestern auf dem Fröhnerhof. So bot sich nach klugem Zuspiel von Mohamed Morabet Stürmer Hüseyin Cakmak bereits in der 4. Minute die Chance zum 1:0 – doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Gäste-Keeper Kevin Urban. Aber auch die Arminia kam zu Tormöglichkeiten. So fehlte nicht viel, und Marco Sorg hätte nach Rik Hiemeleers Flanke am zweiten Pfosten ein Kopfballtor erzielt. Auf der anderen Seite schoss Iosif Maroudis (24.) aus 30 Metern den Ball an die Latte, und elf Minuten später scheiterte Cakmak wieder an Urban. Was dieser ansehnlichen Partie fehlte, war ein Tor. Das fiel dann aber noch vor der Pause. Nach Jonjics Lattenschuss bekamen die Arminen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der gut aufgelegte Morabet (40.) drang in den Strafraum ein und traf zum verdienten 1:0 ins lange Eck.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann aber die kalte Dusche für die Moser-Truppe: Der Schiedsrichter sah bei Nils Schätzle ein Handspiel und pfiff Elfmeter. Sebastian Lindner verwandelte zum 1:1 (49.).

Das Heimteam antwortete darauf mit einem Sturmlauf und kam auch mehrmals gefährlich zum Abschluss. Aber es fehlte die letzte Entschlossenheit, um den Verteidigungsriegel der leidenschaftlich um das Remis kämpfenden Gäste zu knacken. Das änderte sich erst, als sich Jonjic ein Herz fasste, in den Strafraum dribbelte und mit einem „verunglückten“ Flankenball zum 2:1 traf (90.+1).

Klar, dass beim Trainer der Arminia, Heiko Magin, die Enttäuschung groß war. „Das ist sehr bitter. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, stellte er nach der Niederlage fest.

1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Löschner, Filipovic, Scholz, Andric - Schätzle (90.+2 Lippert), Maroudies (83. Idehen) - Jonjic, Morabet, Singer (69. Mustafa) - Cakmak
Arminia Ludwigshafen: Urban - Braun, Karlidag, Rösner, Hiemeleers - Sorg (89. Gronbach), Lindner, Herchenhan, Styblo (81. Stadler) - Pantano - Amiri (50. Amos)
Tore: 1:0 Marobet (40.), 1:1 Lindner (49., Handelfmeter), 2:1 Jonjic (90.+1) - Beste Spieler: Morabet, Jonjic - Pantano, Herchenhan - Zuschauer: 137 - Schiedsrichter: Simon (Wöllstein).

Quelle: Die Rheinpfalz, 16.09.2018
 

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Moser erwartet einen giftigen Gastgeber
FUSSBALL: U21 des 1. FCK reist heute zum FV Diefflen – Trainer warnt vor schwach gestartetem Gegner aus dem Dillinger Vorort
von Peter Knick


Die zehnte Saisonpartie bestreitet die U21 des 1. FC Kaiserslautern im Saarland. Beim FV Diefflen tritt das Oberliga-Team von Trainer Hans Werner Moser heute an (15.30 Uhr). Auf dem Papier eine leichte Aufgabe. Steht doch der FVD im Tabellenkeller der Liga.
Doch von einer Favoritenrolle will Moser nicht sprechen. So weit sei sein Team noch nicht, um gegen einen Gegner aus dem Unterhaus der Liga en passant zu gewinnen. Vielmehr nehme er den Gegner sehr ernst. „Wir wollen gegen Diefflen an die im Spiel gegen Arminia Ludwigshafen gezeigten guten Leistung anknüpfen“, gibt der Coach die Marschroute für die heutige Partie vor. Der Sieg gegen die Arminen war für die Moser-Schützlinge sehr wichtig, beendeten sie doch damit eine Durststrecke von drei Spielen ohne Sieg. Durch den Dreier stockten sie ihr Konto zwar auf 13 Punkte auf, verblieben aber im Tabellenmittelfeld. Der neunte Platz ist nicht unbedingt das, was sich Moser mit seiner jungen Mannschaft als Ziel gesetzt hat.Heute treffen sie auf eine Mannschaft, die weit unter ihnen steht. Der FV Diefflen steht auf dem drittletzten Platz, konnte bislang erst sieben Punkte bunkern. Drei davon aber am vergangenen Wochenende. Im Kellerduell besiegte der FVD das Schlusslicht TSV Emmelshausen mit 4:1 und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg. Den ersten hatte Diefflen im saarländischen Stadt-Duell gegen den VfB Dillingen gelandet und damit eine lange Negativstrecke beendet. Hatte doch der FVD in den fünf Partien davor fünfmal den Kürzeren gezogen, darunter war auch eine 0:7-Niederlage gegen den SC Idar-Oberstein. Auch wenn diese Ergebnisse die Aufgabe für die U21 des 1. FC Kaiserslautern nicht gerade schwer erscheinen lassen, so ist doch auf dem Kunstrasen in im Dillinger Vorort Vorsicht geboten. „Wir treffen auf einen giftigen Gegner“, sagt Moser, dessen Team in den bisherigen Spielen feststellen musste, dass sich die Gegner gegen den 1. FCK besonders anstrengen. In dieser Partie plagen den Coach keine großen personellen Sorgen. Nicht zählen kann er auch gegen Diefflen auf den Mittelfeldspieler Luca Jensen, dem noch ein Bandscheibenvorfall zu schaffen macht. Alle anderen sind fit, und so könnte Moser die gegen Armina siegreiche Elf auflaufen lassen.



Quelle: Die Rheinpfalz 22.09.2018
 

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DIEFFLEN - 1. FCK II 3:2
Schwache zweite Hälfte



DILLINGEN. Eine starke halbe Stunde ist zu wenig, um bei einem Oberliga-Kellerkind zum Dreier zu spazieren. Diese Erfahrung hat gestern der 1. FCK II machen müssen. Eine unterirdisch schlechte Leistung in Halbzeit zwei bescherte der Truppe von Trainer Hans Werner Moser eine 2:3 (2:1)-Niederlage beim FV Diefflen.

„Wir haben uns mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine gerettet“, gab FVD-Spielertrainer Thomas Hofer später zu. „Das sagt doch alles“, lautete Mosers lapidarer Kommentar. Nach der Pause war’s vorbei mit der Herrlichkeit. Fortan musste Moser mit ansehen, wie seine Mannen ihre Trikots spazieren trugen statt Fußball zu spielen.

Dabei wäre es so einfach gewesen. Den Rückstand – Merouane Taghzoute traf für zunächst wachere Hausherren (8.) – steckten die Pfälzer ungerührt weg. Ruckzuck ging’s sechs Minuten später beim Ausgleich, als Hüseyin Cakmak der Saar-Defensive enteilt war. Ab sofort hatten die Gäste alles im Griff, vergaßen aber, frühzeitig alles klar zu machen. Als Mohamed Morabet einlochte (28.), schienen die Gäste auf bestem Wege. Jonas Singer aber vergab, ebenfalls allein aufs Tor zusteuernd, die beste von gleich mehreren guten Gelegenheiten, die Führung hochzuschrauben. Das sollte sich rächen. Wie ausgewechselte Dieffler berauschten sich an ihrer kämpferisch starken Vorstellung. Lukas Latz (56.) und noch mal Taghzoute (67.) drehten die Partie.

FV Diefflen: Migliara - Latz, Hofer (33. Hessedenz, 64. Haase), Baizidi (15. Engeldinger), Small - Kolodziej, Fritsch, Günes, Folz - Taghzoute, Poß
1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Löschner, Özdemir, Scholz (64. Maroudis), Andric - Jonjic, Filipovic, Schätzle (46. Mustafa), Singer (73. Idehen) - Morabet, Cakmaz
Tore: 1:0 Taghzoute (8.), 1:1 Cakmak (14.), 1:2 Morabet (28.), 2:2 Latz (56.), 3:2 Taghzoute (67.) - Gelbe Karten: Günes, Hessedenz, Migliari, Small - Idehen, Morabet, Özdemir, Singer - Beste Spieler: Taghzoute - Cakmak - Zuschauer: 285 - Schiedsrichter: Christmann (Morshausen). cha

Quelle: Die Rheinpfalz 23.09.2018
 

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Coach freut sich riesig über Kühlwetters Coup
FUSSBALL: FCK II empfängt am Sonntag Schott Mainz – Trainer Moser sieht im Erfolg seines Ex-Kapitäns Motivation für U21-Akteure
Von Christian Hamm


„Ich wünsch’ uns, dass wir jetzt mal eine kleine Serie starten“: Um den Wunsch von Trainer Hans Werner Moser zu erfüllen, braucht’s aber nun wieder drei Dreier in Folge – weil die U21 des 1. FC Kaiserslautern beim FV Diefflen eine Begegnung vergeigt hat, die sie klar hätte gewinnen müssen. Also heißt’s nun: auf ein Neues. Gelegenheit, die eigenen Stärken auch in Zählbares umzumünzen, bietet sich am Sonntag. Zu Gast im Sportpark Fröhnerhof ist Regionalliga-Absteiger TSV Schott Mainz (Anstoß 15 Uhr).
„Ich sage den Jungs bei solchen Gelegenheiten immer: ,Ich will Euch nicht mehr sehen ...’“: Diese Worte hat Moser auch Christian Kühlwetter hinterher geworfen, als sich der 22-jährige Offensivakteur fürs Erste in Richtung Profitruppe verabschiedet hatte. Mosers Hoffnung scheint sich zu erfüllen: Seinen ehemaligen Kapitän sieht er so schnell wohl wirklich nicht wieder – zumindest nicht aus der Nähe, nicht im Training seiner Truppe, auch nicht bei Oberliga-Spielen. Mit seinem Doppelpack in Braunschweig hat sich der torgefährliche Mann aus der Talentschmiede nachdrücklich für Aufgaben in Liga drei empfohlen. Wer vor Wochenfrist die 90 Minuten an der Saar gesehen hat, wagt keine kühne These mit der Behauptung: Mit einem Kühlwetter wäre das nicht passiert. Der hätte wohl im rechten Moment vollendet, was seine Kameraden in Diefflen haben liegen lassen. Die Chancenausbeute war dort recht erbärmlich. Und so was fuchst Moser schon: „Das sagen auch öfter die Trainer unserer Gegner: Hättet ihr das alles verwertet; kaum zu glauben, was ihr an Chancen erspielt und vergebt.“
Nun, Kühlwetter wird gegen Mainz mit Sicherheit nicht dabei sein. Was Moser nun aber so gar nicht bedauert. Im Gegenteil: „Andreas Clauß und ich freuen uns riesig. Auch für Lukas Gottwalt“, spricht Moser den zweiten Akteur aus seinem Kader an, der plötzlich bei den Profis in der Anfangsformation steht. „Man muss sich das mal überlegen: Michael Frontzeck setzt auch unter immensem Druck auf diese jungen Spieler“, zieht der U21-Coach den Hut vor des Cheftrainers Courage, konsequent Ehrgeiz, Einsatz und Leistung zu belohnen, dabei echt etwas zu wagen.

Wenn das mal nicht zusätzlicher Ansporn für die Oberliga-Akteure ist. Dass Kühlwetter und Gottwalt , auch Carlo Sickinger weg sind, das ist „eine super Situation für die, die jetzt bei uns ran dürfen“, betont Moser. Klar: Seine ureigene Aufgabe ist es, Spieler möglichst hoch zu hieven, sie weiter zu entwickeln und ihnen die Tür nach oben einen Spalt breit zu öffnen. Aufstoßen müssen sie die Pforte selbst. „Und es sind nicht immer die Talentiertesten, die es schaffen. Sondern die, die am meisten an sich arbeiten, Ehrgeiz entwickeln, dafür leben, hier beim FCK etwas zu erreichen.“

Die elfte Bewährungsprobe der Saison steht für Kapitän Julian Löschner und Kollegen am Sonntag an. Absteiger Schott Mainz kommt mit der Siegesserie im Gepäck, die den Lauterern fehlt. „Wir wissen, dass wir einige Punkte schuldig geblieben sind“, sagt Moser – wohlwissend, dass da eine harte Nuss zu knacken ist. Flügelstürmer Jonas Singer wäre einer, der da Akzente setzen könnte. Sein Einsatz aber steht auf der Kippe. „50:50“, sagt der Trainer. Den Ex-Pirmasenser plagen noch immer Oberschenkel-Beschwerden, die er beim Wechsel vom FKP mit nach Lautern geschleppt hat. „Wir kriegen das aber in den Griff.“

Luca Jensen wird wohl weiter zusehen müssen, er ist aber laut Moser auf gutem Weg. „Es wäre toll, wenn er noch zwei Trainingseinheiten voll absolvieren könnte.“ Toni Jonjic hatte mit leichter Grippe unter der Woche pausieren müssen. „Da müssen wir noch sehen, was geht.“ Froh ist Moser, dass Matheo Raab wieder nah dran ist am Team. Nach Schien- und Wadenbeinbruch lange außer Gefecht, saß der Torhüter zuletzt zweimal in Folge zumindest wieder auf der Bank.



Quelle: Die Rheinpfalz 28.09.2018
 

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KARBACH - FCK II 1:1
Clemens ist wieder da


Karbach.Der FC Karbach und der 1. FC Kaiserslautern II haben sich gestern in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nach 94 intensiven auf dem Quintinsberg leistungsgerecht mit 1:1 (0:0) getrennt. „Kompliment an meine Mannschaft für ihre gute kämpferische Einstellung“, sagte Kaiserslauterns Trainer Hans Werner Moser, dessen Ausgleichsschütze Michael Clemens für die Geschichte des Spiels sorgte.
„Zweimal Kreuzbandriss, dazu ein Meniskusschaden im Knie - Micha hat zwei Jahre fast gar nicht gespielt“, skizzierte Moser die Leidensgeschichte des Offensivmanns. Vor einer Woche beim 0:0 gegen Jägersburg feierte Clemens sein Comeback, in Karbach rettete der 23-Jährige der jungen zweiten FCK-Mannschaft einen Punkt. Direkt nach der Karbacher Führung in der 60. Minute – das 1:0 durch Tobias Jakobs hatten die Vorderhunsrücker klasse herausgespielt –, schickte Moser Clemens ins Rennen. Und der Joker stach. In der 71. Minute führte Lautern II eine Ecke kurz aus, am linken Strafraumeck war Clemens der Abnehmer. Er legte sich den Ball auf seinen rechten Fuß und schlenzte das Leder unhaltbar ins lange Eck. „Das ist toll für Micha, insgesamt können wir mit dem Punkt leben“, zog Moser sein Fazit.

In einem chancenarmen, aber vor allem kämpferisch auf hohem Niveau stattfindenden Duell war das 1:1 das gerechte Ergebnis. Kaiserslautern II verbesserte sich auf den neunten Tabellenplatz.


FC Karbach: Bauer - Göderz, Eberhardt, Hohns (81. Beck), Puttkammer - Peuter (46. Junk), Denguezli (71. Frisch) - Jakobs, Kunz, Feilberg - Köppen
1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Jensen, Löschner, Sickinger, Andric - Schätzle, Maroudis - Jonjic, Morabet (62. Clemens), Pick - Cakmak (62. Mustafa)
Tore: 1:0 Jakobs (60.), 1:1 Clemens (71.) - Gelbe Karten: Hohns, Denguezli - Pick, Löschner - Beste Spieler: Göderz - Jensen, Clemens - Zuschauer: 281 - Schiedsrichter: Braun (Güdingen). mbd



Quelle: Die Rheinpfalz 21.10.2018
 

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Der Stempel für Mechtersheim
Fussball: U21 des FCK versucht Ausfälle zu kompensieren – Am Samstag kommt Mechtersheim
Von Maria Huber


14 Feldspieler legten sich gestern auf dem Fröhnerhof ins Zeug, feuerten sich im Trainingsspiel gegenseitig an, versemmelten wieder einmal ein paar Chancen. Aber die Chemie stimmte, die Stimmung war gut, und Trainer Hans Werner Moser ließ sich selbst vom Nieselregen die Laune nicht vermiesen. „Ich bin nicht unzufrieden damit, wie die Mannschaft auftritt“, sagte er und hat ein gutes Bauchgefühl vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) zuhause gegen den Tabellendritten TuS Mechtersheim.
Neben ihm stand Jonas Singer, die Kapuze ins Gesicht gezogen. Er würde seinem Team gern helfen, das gerade im Moment dringend einen Stürmer bräuchte, der Tore schießen kann, aber sein Oberschenkelmuskel macht ihm weiter zu schaffen. Er macht Reha. An Training auf dem Platz ist noch nicht zu denken.Jeffrey Idehen hat zwar noch leichte Probleme am Knie, konnte aber zwei harte Einheiten am Mittwoch mitmachen und war auch am Donnerstag wieder voll dabei. „Wir warten mal noch das Abschlusstraining ab. Wenn alles gut läuft, ist er ein Kandidat für Samstag“, sagt sein Trainer.
Michael Clemens ist wieder mittendrin, und Moser freut sich für ihn. „Zwei Kreuzbandrisse hat er hinter sich, als er die überstanden hatte, ging der Meniskus kaputt“, zählt sein Coach auf, der froh ist, wie sich „Micha“ zurückgekämpft hat. „Körperlich fehlt zwar noch viel.“ Aber bei seinen zwei kurzen Auftritten habe er gleich mal wieder gezeigt, wie wichtig er ist. „Er hatte einen guten Kurzeinsatz gegen Jägersburg und hat in Karbach beinahe das Spiel gedreht und uns mit seinem Treffer einen Punkt gerettet.“ Clemens sei „nicht nur auf dem Feld ein guter Typ, sondern auch im Umgang mit den Kollegen in der Kabine“. Moser: „Er hat das Zeug zu einem Führungsspieler.“

Vorbilder gibt es im Team ohnehin genug. Kapitän Julian Löschner saß bei den Profis auf der Bank, Jonas Scholz stand in der Startelf. Moser: „Dann sind da Kühli und Picki. Es macht großen Spaß, das zu sehen.“ So zufrieden wie er mit der Ausbildung ist, so unzufrieden ist er mit Platz zehn in der Tabelle. Mechtersheim dagegen habe eine „top Vorrunde gespielt. Die Mannschaft ist ehrgeizig.“ Moser gibt sich aber kämpferisch: „Wir versuchen mit dem, was wir haben, einen Stempel aufzudrücken.“



Quelle: Die Rheinpfalz 26.10.2018
 

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1. FC KAISERSLAUTERN II - MECHTERSHEIM 3:0
Drei Punkte gegen den Dritten


Mehlingen.
Einen souveränen Auftritt zeigte die U21 des 1. FC Kaiserslautern gegen den vorherigen Tabellendritten TuS Mechtersheim und sicherte sich mit einem 3:0 (1:0)-Sieg drei verdiente Punkte. Beschnuppern gab es nicht, beide Teams wollten es von Anfang an wissen. Mechtersheim spielte die Lauterer Abwehr schwindelig, der FCK spekulierte auf Konter. In der elften Minute wäre es fast passiert: FCK-Profi Florian Pick, der sich immer wieder nach vorn dribbelte, lauerte nach einem Eckball am 16-er-Eck, bekam den Ball, aber Mechtersheims Kapitän Kevin Selzer klärte per Fuß auf der Torlinie.
Drei Minuten später schlug es dann doch im Kasten ein. Antonio Jonjic schickte einen Querpass zu Hüseyin Cakmak, der souverän zum 1:0 verwandelte (14., Bild). Beide Seiten blieben gefährlich. In Minute 32 wäre ein zu kurzer Abwurf von FCK-Torhüter Matheo Raab, der ein Jahr nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch sein ansonsten souveränes Comeback gab, den Roten Teufeln fast zum Verhängnis geworden. Der Ball landete bei Lukas Metz, der ihn an Georg Ester vor dem Tor weiterleiten wollte. Doch Yannick Filipovic rettete per Grätsche. Ester klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. In der 60. Minute zeigte Raab seine Klasse, warf sich furchtlos dazwischen, als Kazuaki Nishinaka Stefan Herzner bedienen wollte. Sieben Minuten später donnerte FCK-Profi Carlo Sickinger den Ball nach einer Ecke zum 2:0 in die Maschen. Das 3:0 passierte nach einem schnellen Angriff über Pick und Cakmak durch Jonjic (77.). Am Ende lobten beide Trainer ihre Teams für eine gute Teamleistung (Hans Werner Moser, FCK) und weil es nicht aufgab (Ralf Schmitt, TuS Mechtersheim).

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Jensen, Lippert, Filipovic, Löschner - Jonjic, Sickinger, Maroudis (81. Schätzle), Pick - Morabet (88. Gartmann), Cakmak (86. Clemens)
TuS Mechtersheim: Schilling - Selzer, Marx, Bückle, Fischer - Metz, Schwehm (81. Maaßen), Lieberknecht - Ester (87. Burnikel) - Nishinaka, Herzner (60. Veth)
Tore: 1:0 Cakmak (14.), 2:0 Sickinger (67.), 3:0 Jonjic (77.) - Gelbe Karten: Löschner - Lieberknecht, Ester, Bückle, Schwehm Maaßen - Beste Spieler: Lippert, Filipovic, Jonjic, Pick - Nishinaka, Lieberknecht, Selzer - Zuschauer: 121 - Schiedsrichter: Kokott (Limburgerhof).huzl
Foto: View



Quelle: Die Rheinpfalz 28.10.2018
 

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FCK II feiert 2:0-Sieg bei Eintracht Trier
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VON MIRKO BLAHAK


Trier. Dank des ersten Auswärtssieges seit dem 19. August klopft der 1. FC Kaiserslautern II an der Spitzengruppe der Oberliga an. Beim 2:0-Sieg gestern Abend bei Eintracht Trier erwiesen sich die Pfälzer als das cleverere Team.
Überraschend gingen die Lauterer in der 19. Minute in Führung. Hüseyin Cakmak ließ Jason Thayaparan aussteigen und anschließend SVE-Torwart Denis Wieszolek keine Chance (19.). Bis dato hatte die Eintracht ein Chancenplus. Erst scheiterte Jan Brandscheid mit einem flach unter der Mauer hinweg getretenen Freistoß am einst für die Eintracht spielenden FCK-Torwart Matheo Raab (16.). Kurz danach blockte Iosif Maroudis einen Schuss von Maurice Roth einen Meter vor der Torlinie (17.).Nach dem Rückstand blieb die Eintracht zumindest kurzzeitig noch am Drücker. Nach einem Freistoß von Dominik Kinscher köpfte Julien Erhardt nur knapp am Tor vorbei (35.). Doch den kleinen Roten Teufeln brachte die Führung zusehends Ballsicherheit und Spielkontrolle. Einen Schuss von Valdrin Mustafa blockte SVE-Kapitän Simon Maurer in hoher Not (35.).
Nach einer Stunde erhöhte Valdrin Mustafa auf 2:0, als er sich gegen Maurer durchsetzte und den Ball an Wieszolek vorbeischob (60.). Triers Kapitän monierte vergeblich ein Foulspiel des Lauterers.

Trier spielte anschließend mit Wut im Bauch: Gottwalt klärte einen Schuss von Brandscheid kurz vor der Linie (63.). Raab bekam bei einem Schuss von Kinscher noch die Finger an den Ball (63.). Aber Mohamed Morabet hätte auch auf 3:0 erhöhen können, doch er verfehlte das Tor um Zentimeter (76.).

FCK-Trainer Hans Werner Moser war mit dem Auftritt seines Teams weitgehend zufrieden: „Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um in der ungewohnten Aufstellung die Ordnung herzustellen. Mit zunehmender Spieldauer haben wir mehr Kontrolle gewonnen. Hinten raus waren wir spielbestimmend. Wir fahren nicht ganz unverdient als Sieger nach Hause.“


Eintracht Trier: Wieszolek - Erhardt, Maurer, Schuwerack, Diefenbach (42. Heinz) - Thayaparan, Roth, Mabouba (69. Sasso-Sant, 76. Thul), Anton - Kinscher, Brandscheid
1. FC Kaiserslautern II: Raab - Löschner, Gottwalt, Özdemir (48. Filipovic), Scholz - Jonjic, Maroudis (90. Schätzle), Sickinger, Cakmak - Mustafa, Morabet
Tore: 0:1 Cakmak (19.), 0:2 Mustafa (60.) - Gelbe Karten: Kinscher, Mabouba, Roth - Mustafa, Özdemir - Beste Spieler: Roth - Raab, Gottwalt, Cakmak - Zuschauer: 823 - Schiedsrichter: Hauer (Bübingen).

Quelle: Die Rheinpfalz 03.11.2018
 

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Ein Videofilm zum Haareraufen
Fussball: U21 des 1. FC Kaiserslautern sammelt Torchancen gegen TuS Koblenz, doch der Gast nutzt seine wenigen und gewinnt 2:0
Von Maria Huber


Kaiserslautern.Wenn Hans Werner Moser seiner U21 das Video vom Oberligaspiel gegen TuS Koblenz zeigt, wird es wieder passieren, was schon des Öfteren in dieser Saison passiert ist: Sie werden sich die Haare raufen und in den Stühlen versinken, weil sie nicht glauben können, was sie an Chancen vergeben haben.
Unzufrieden ist der Trainer des 1. FC Kaiserslautern II nicht mit dem, was er am Sonntag im Fritz-Walter-Stadion gesehen hat. Zumindest nicht mit den zweiten 45 Minuten. Trotz der 0:2-Niederlage. „Wenn mir einer gesagt hätte, dass wir gegen so einen Gegner so viele Chancen haben werden, hätte ich das nicht geglaubt.“Die erste Möglichkeit hatte der FCK nach eineinhalb Minuten: Antonio Jonjic hatte sich durchgesetzt, den Ball zu Mustafa weitergeleitet, der am Pfosten gelauert hatte. Der überwand den Torwart, traf, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Aus Sicht von Moser eine Fehlentscheidung. „Es war keins“, sagt der, nachdem er sich die Szene noch mal auf Video angesehen hat.
Nach einigen halbherzigen Versuchen auf FCK-Seite (Julius Biada läuft zu zaghaft auf Torwart Dieter Paucken zu, der mit dem Fuß klärt, Hüseyin Cakmak scheitert mit einem schwachen Schuss an Paucken, Cakmak wartet hinter der Abwehr, als Valdrin Mustafa ihn bedienen will) macht es Koblenz besser: Justin Klein zirkelt den Ball nach einer Ecke ins Netz (26.), Alen Muharemi lauert im Strafraum und trifft zum 2:0 für die Gäste (32.). Die sich bis zur Pause fünf Eckbälle erarbeitet haben. Der FCK hat bis dahin null.

„Wir haben in der ersten Halbzeit als Kollektiv nicht richtig funktioniert, haben nicht zusammengearbeitet. In der zweiten Halbzeit sind wir viel kompakter gestanden“, gibt Innenverteidiger Yannick Filipovic selbstkritisch zu, der nächste Woche für die U21-Nationalmannschaft Montenegros am Ball sein wird. „Koblenz war die zwei Tore besser. Das war der Naivität geschuldet“, schickt Julius Biada ein Kompliment an die „alten Hasen“, die „viele Einwürfe und Eckbälle rausgeholt“ haben. Der Profi, der im Kabinengang erst mal fragte, wie seine Mannschaft in Rostock gespielt hat, fühlte sich gut aufgenommen im Oberligateam. „Den ein oder anderen kennt man ja.“ Er fand es schade, dass es „nicht gereicht hat“, gab zu, dass die erste Halbzeit nicht gut war. Über die vergebenen Chancen konnte er auch nur den Kopf schütteln. „Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht.“

Vier Eckbälle sammelte der FCK in Hälfte zwei noch. Und Torwart Paucken wurde es nicht langweilig. Er sah, wie sich Jonjic am Eckfähnchen durchsetzte, in die Mitte spielte und hielt den Kopfball von Mario Andric (53.), wie Julius Biada am Sechzehner an den Ball kam, sich drehte und vorbeischoss (59.). Er fing den Ball nach einem Freistoß von Mohamed Morabet (60.). Er ist mit den Fingerspitzen dran, als Luca Jensen nach Vorlage von Valdrin Mustafa kurz vor dem Tor köpft (63.). Er wird von Biada angeschossen, der allein auf ihn zugelaufen ist (89.), und er sieht, wie Kapitän Julian Löschner knapp an seinem Kasten vorbeischießt (90.).

„Entscheidend war, dass Koblenz bei Schüssen aus größerer Distanz mehr Routine gezeigt hat. Wir hatten in der ersten Halbzeit vier Hundertprozentige inclusive Abseitstor, das kein Abseits war, und drei Chancen in der zweiten Halbzeit“, lautet Mosers Bilanz. „Wir haben in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht gemacht, und die Kompaktheit hat gefehlt. In der zweiten Halbzeit war es unser Spiel. Wir haben keine Torchance mehr zugelassen. Die Mannschaft hat das ordentlich gemacht, aber es hat heute nicht gereicht.“

Ein indirektes Kompliment gab es dann von einem, der das Fritz-Walter-Stadion aus der Zeit kennt, in der er selbst mit Fußballschuhen durch den Spielertunnel gelaufen ist: Anel Dzaka, jetzt Trainer der TuS. Er sagte nach der Partie zu seinem Kollegen vom FCK: „Fußball ist nicht immer gerecht.“ Ein schwacher Trost für Moser und die Jungs, die die Videolehrstunde noch vor sich haben.



Quelle: Die Rheinpfalz 12.11.2018
 

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