Politikgebabbel

Umfrage beendet

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    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31

playerred

Well-Known Member
Die Schulden die gemacht werden und lt neuer Regierung,
nicht der nächsten Generation " zugute " kommen,
sondern sofort refinanziert werden sollen.
 

playerred

Well-Known Member
Die Schulden sollen nicht zu lasten der " next generation " werden, deshalb in Anführungszeichen,
sondern direkt wieder refinanziert werden, so der einhellige Tenor der Ampel,
aber wo soll das Geld herkommen, wenn die Wirtschaft nicht brummt sondern nur säuselt.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Die Schulden sollen nicht zu lasten der " next generation " werden, deshalb in Anführungszeichen,
sondern direkt wieder refinanziert werden, so der einhellige Tenor der Ampel,
aber wo soll das Geld herkommen, wenn die Wirtschaft nicht brummt sondern nur säuselt.
Und wie soll die Wirtschaft brummen, wenn nicht investiert wird?

Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Interessen sollte nicht verwechselt werden. Für einen "Betrieb" mag es sinnvoll sein, in einer Krise zu sparen. Für eine Volkswirtschaft aber gerade nicht. Ohne Invesition und ohne die Aufnahme von Schulden (schon klar, kein "sinnloses" aufnehmen von Schulden und Investieren, sondern gezieltes) übertragen wir an die "next generation" noch viel mehr Schulden.

Wenn eine Volkswirtschaft Geld für die "next generation" spart, wird die "next generation" davon nichts haben.
 

playerred

Well-Known Member
Das mit dem investieren ist ja schon richtig, aber das gegenfinanzieren soll doch ohne Steuererhöhungen erfolgen,
Wo soll das Geld denn herkommen, z.B. Dieselsteuer erhöhen beim Sprit, wer zahlt das, natürlich der, der drauf angewiesen ist
und so wird es weitergehen, in allen Bereichen, auch in denen die wir bis jetzt noch garnet auf dem Schirm haben,
wird es wohl Einschnitte geben um das zu refinanzieren, oder glaubst du wirklich es kommt irgendwo ein Gönner her, der uns das abnimmt.
 

Avataran

Active Member
Ich bin Techniker und kein BWL'er, deren Denkweise mir meist recht fremd ist.
Schulden machen kann doch auch ned immer die Lösung sein. Es werden immer mehr. Das kann es auch ned sein. Wenn der Arbeitenden immer mehr weg genommen wird oder andere Sachen gestrichen werden kann keiner mehr konsumieren für die Wirtschaft. GEnauso das immer Wachstum sein muss, wohin soll das wachsen ? ....das passt alles ned aus meiner Sicht.
 

Lancelot

Well-Known Member
Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem sehr umfassenden und aktuellen Interview mit BILD TV:


Also wenn Gerhard Schröder der "Medienkanzler" war, dann ist Lauterbach aber der "Mediengesundheitsminister". Gestern Illner, heute BILD.

(Naja, inhaltlich hat er es insgesamt ganz gut beantwortet, finde ich! Nur beim Impfen bin ich insofern anderer Ansicht, als dass das schon eine Privatsache ist, insbesondere weil der Impfschutz ja nun nicht besonders lange hält ... werde mich persönlich aber trotzdem boostern lassen. Finde es aber nicht in Ordnung, Geimpfte gegen Ungeimpfte auszuspielen - niemand weiß aktuell, wie lange eine Impfung hält und welche Varianten noch kommen können - und Ungeimpfte treffen eben ihre Entscheidung und müssen - wie wir alle - mit den Konsequenzen zurecht kommen)
 

wueterich

Well-Known Member
Also für mich die Beste Wahl aller neuen Minister und so ziemlich der Einzige wo ich keine Bedenken habe, dass er für das Wohl der Bevölkerung entscheidet und nicht für das Stimmungsbarometer welches die Partei gut aussehen läßt.
Nachdem seit Montag auch der Bremer Oberbürgermeister für mich im Ansehen sehr weit nach Oben gestiegen, sind es 3 ,5 Politiker der SPD von denenich viel halte,
Lauterbach an 1, Tschentscher an 2, Bovenschulte an 3m dazu kommt noch Mishael Müller aus Berlin der auch öfter zeigt, dass er nicht nur Parteipolitik betreibt, sondern Lösungen für die Bevölkerung sucht und wenn Hubertus Heil mehr Rückendeckung bekäme, könnte der auch ein Guter werden

Das vermisse ich bei meiner bevorzugten Partei der CDU leider immer mehr, obwohl ich finde, das Merz sich auch immer besser macht und kaum noch populisstische Krawallversuche unternimmt, fand ihn bei Maischberger sehr souverän im Umgang mit Kühnert.

Wäre sehr begeistert, wenn diese Parteikrawalle generell mal um einige Punkte zurück gedreht würden und stattdessen um Lösungen gerungen wird anstatt das Verhindert wird weil von ner anderen Partei kommt
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Was für mich mal ne interessante - und nicht abwegige- Frage wäre:

Was passiert eigentlich, wenn Baerbock es Ideologie getrieben “verbockt”? Was macht dann ein Scholz, der offenkundig eine interessensorientierte Außenpolitik anstrebt?
Der kann ja schlecht eine der Führungskräfte seines größten Koalitionspartners rasieren


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 

strowbowse

Well-Known Member
Was für mich mal ne interessante - und nicht abwegige- Frage wäre:

Was passiert eigentlich, wenn Baerbock es Ideologie getrieben “verbockt”? Was macht dann ein Scholz, der offenkundig eine interessensorientierte Außenpolitik anstrebt?
Der kann ja schlecht eine der Führungskräfte seines größten Koalitionspartners rasieren


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Indirekt hat er das ja schon getan oder zumindest vorbereitet, indem er die Außenpolitik zur Chefsache erklärt hat.
Genau wie auch die Grünen das schon getan haben, indem sie Habeck als Vizekanzler vorgezogen haben.
Ich bin mal gespannt, ob diese Dreierkonstellation gut geht, bzw wie lang.
Es gibt einfach super viel Konfliktpotential, bei dem ich mir nicht so sicher bin, ob das immer aufgelöst werden kann.

Selbst innerhalb der beteiligten Parteien haben ja außer bei der FDP die Grabenkämpfe längst begonnen.

Das wäre in der anderen möglichen Dreierkonstellation aber sicher auch so gewesen.
 

Lancelot

Well-Known Member

Werde nie verstehen, wie sich die Partei so verändern konnte. Jetzt ist es eben der böse "Porsche-Klaus".
 

Lancelot

Well-Known Member

Lauterbach ist "Talkshow König-2021"! Christian Lindner, Robert Habeck und Markus Söder hatten auch viel zu sagen, kommen aber trotzdem jeweils auf weniger als die Hälfte an Auftritten. Bestimmt sind sie jetzt ganz einfersüchtig! :laughing:
 

Lancelot

Well-Known Member

Sehr beängstigend, was Meuthen da erzählt: Auch Gauland habe kaum noch Einfluss, stattdessen scheint eine Gruppe um Höcke die AfD zu dominieren.

(vorher war es nicht hinter dieser Bezahlschranke)
 

Lancelot

Well-Known Member
Na, das wäre ja ein Wunder, wenn Frank-Walter es nicht im ersten Durchgang schaffen würde. Bestimmt bekommen die anderen dann noch ein paar Bonus-Stimmen, weil es so eindeutig ist und dann war es das.
 

Lancelot

Well-Known Member
In ca. 10 Minuten kommt das Ergebnis. Alle tragen eine FFP2-Maske, sogar die von der AfD (soweit ich das erkennen kann). Armin Laschet hat aber nur eine OP-Maske.
 

Lancelot

Well-Known Member
Steinmeier 1045, Otte 140, Trabert 96, Gebauer 58.

Steinmeier ist damit wiedergewählt, die anderen erhalten alle mehr Stimmen, als ihre jeweilige Partei Wahlmänner entsenden durfte.

Na, dann können sich die vier ja jetzt alle feiern lassen!

Edit: Ach nein, Herr Otte nicht. Naja, geschieht dem Recht!
 

Lancelot

Well-Known Member

Äußerst schwierige und problematische Debatte.

Die AfD hat das natürlich gleich wieder für ihre Zwecke instrumentalisiert:

 

Lancelot

Well-Known Member
Ja, das finde ich auch! Man müsste dies schon irgendwie trennen, finde ich. Andererseits kann man der Frau ja auch schlecht vorschreiben, als was sie zu arbeiten hat. Andererseits ist dies auch nicht besonders positiv für eine glaubwürdige Berichterstattung der Welt. Man sollte zumindest dazu schreiben, dass sie die Verlobte von Herrn Lindner ist (und ansonsten macht dies die Welt normalerweise auch, deswegen würde ich mir hier schnell eine Korrektur wünschen!).

Auf der anderen Seite finde ich es positiv, wie sich die Welt in den letzten 10 Jahren von einer konservativen Zeitung zu einem liberalen, teilweise sogar gesamtgesellschaftlichem Leitmedium entwickelt hat. Mittlerweile werden dort Positionen aller im Bundestag vertretenen Parteien artikuliert.

Vor 10 oder gar vor 20 Jahren wäre eine Kolumne wie diese hier beispielsweise völlig undenkbar bei einem Blatt von Springer gewesen (nicht von einem Gast, sondern von einem Welt-Redakteur):

 

wueterich

Well-Known Member
Heute in den Nachrichten, die Bahn hat wohl wie erwartet in großen Teilen den 9,- Euroticket Reisewahn nicht händeln können, fast überall Verspätungen und viele Reisenden durften ihr Fahrrad nicht mitnehmen wegen Platzproblemen.

Na wenn das nicht Mal wieder ne Steilvorlage für individuelles PKW-fahren war :joycat:
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
In die Bahn müsste massiv investiert werden. In den letzten Jahren wurde das extrem vernachlässigt und sogar kaputt gemacht. Die Nachfrage wäre da.

Das 9€ Ticket ist ja nur als kurzfristige Entlastung für Nicht-PKW-Fahrer gedacht.
 

wueterich

Well-Known Member
Das Problem der Bahn sehe ich bei uns auch mit Parkplätzen, Springe hat noch 12 Orte die dazugehören, davon haben 2 Orte einen Bahnhof, Busverkehr hat die Region Hannover bei uns eher reduziert und den Hauptstandort verlagert.
Der Ärger fängt also schon früher an als mit dem Einstieg in den Zug und die Infrastruktur der Busse ebtsprechend zu verbessern, wurde versucht mit einer Art Ruftaxi, das war zu 50% sehr erfolgreich aber bei 50% ging es auch voll in die Hose, Abfahrtzeiten wurden nicht eingehalten, die Haltestellen wurden nicht alle befahren und das seit über 2 Jahren.

Ich denke dass wird in vielen anderen ländlichen Gegenden auch so sein wie hier und deshalb würde ich das auch von einer ganz anderen Seite angehen, warum fördert man nicht Fahrgemeinschaften die mit neuen Verbrennungsmotoren fahren mit einem steuerlichen Vorteil und vor Allem die Finanzierung solcher PKWs muss für Kleinverdiener ermöglicht werden.
Und die Kontrolle ob es wirklich Fahrgemeinschaften sind, ist ja nichts Anderes als die Pendlerpauschale nur andersrum, hier wird kontrolliert ob die PKSs natürlich entsprechend wenig km gelaufen sind ( bei ner 4er FG hat jeder ja auch nur ein Viertel km zur Arbeit zu fahren also muss der KM-Stand entsprenchend niedriger sein, egal wieviel man privat rumfährt. Und je größer die FG desto größer auch die Steuervorteile, so dass angeregt wird auch mit 6 oder mehr Personen sowas zu starten.

Ich glaube wirklich, sowas würde besser angenommen und auch nicht mehr kosten als Bus und Bahn entspreczhend aufzurüsten und zu sanieren
 

strowbowse

Well-Known Member
Im Moment komme ich mir mit diesem Ticket echt als der Depp vor. Normalerweise latze ich jeden Monat rund hundert Euro im Monat für die Karte ab.
Vor der Tarifreform waren es über 120.
Schön, dass es jetzt günstig ist. Dafür ist jetzt für drei Monate alles voll mit Leuten nur weil es jetzt günstig ist. Gerade jetzt in den Ferien Ausflügler usw.
Es ist mehr als unangenehm morgens und abends in Bus und Bahn. Ich freu mich schon total auf Dienstag, wenn dazu dann noch die Engländer kommen, die in die Allianz Arena fahren.
 

Avataran

Active Member
Nicht nur es wurde auch gesagt, es soll Interessenten anlocken in der Hoffnung sie steigen um
Da müsste es aber dauerhaft so günstig sein damit da mehr umsteigen. Und wer bezahlt das dann wenn es unter den "Entstehungskosten" bleibt ?
Hier bei mir auf dem Land kann man das schlichtweg vergessen regelmäßig zu fahren. Mit den paar Bussen die hier fahren brauch ich schon ne Weile zum nächsten Bimmelbahnbahnhof.
In Darmstadt wo ich derzeit arbeite ist es machbar, brauch aber bissl mehr wie doppelt so lange zur Arbeit als mit dem Auto, und auch nur wenn das Umsteigen klappt. Da nutz ich dann lieber das Rad, wenn es zeitlich, vom Wetter und der Planung passt.
Vom Wohnort bis nach Darmstadt bräuchte ich mehr wie 4,5 h, mit dem Auto gemütlich ca 1,5 h..

Das ganze ist praktisch in der Stadt oder wenn man zufällig an einer Strecke wohnt wo es passt. Aber mal so generell umsteigen wie oft propagiert wird geht in großen Teilen des Landes nicht.
 

wueterich

Well-Known Member
Da müsste es aber dauerhaft so günstig sein damit da mehr umsteigen. Und wer bezahlt das dann wenn es unter den "Entstehungskosten" bleibt ?
Hier bei mir auf dem Land kann man das schlichtweg vergessen regelmäßig zu fahren. Mit den paar Bussen die hier fahren brauch ich schon ne Weile zum nächsten Bimmelbahnbahnhof.
In Darmstadt wo ich derzeit arbeite ist es machbar, brauch aber bissl mehr wie doppelt so lange zur Arbeit als mit dem Auto, und auch nur wenn das Umsteigen klappt. Da nutz ich dann lieber das Rad, wenn es zeitlich, vom Wetter und der Planung passt.
Vom Wohnort bis nach Darmstadt bräuchte ich mehr wie 4,5 h, mit dem Auto gemütlich ca 1,5 h..

Das ganze ist praktisch in der Stadt oder wenn man zufällig an einer Strecke wohnt wo es passt. Aber mal so generell umsteigen wie oft propagiert wird geht in großen Teilen des Landes nicht.
Genau unsere Situation spiegelt ja wieder, was ich meinte, Diejenigen die eigentlich erreicht werden sollten wohnen so weit ab vom Schuß ,dass man eh ein Auto braucht um überhaupt erstmal zur ner Haltestelle zu kommen und der Plan ist ja, die Kandidaten sollen merken wie toll es ist mit den Öffis und da war utopisch und weit weg von der Realität ,leider wie so Vieles was unsere Regierung ( auch die Vorgänger waren nicht besser ) beschließt weil sie in Berlin in einer Bubble leben und durch ihre Situation auch in der Heimat solche Probleme nicht haben. Denn zur schlechten Erreichbarkeit kmmt nun Überfüllung und Verspätung dazu was es nicht attraktiver macht
 

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