Politikgebabbel

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    Stimmen: 24 77,4%
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    31

Lancelot

Well-Known Member
Klimaforscher würden "verfolgt" wie die Juden. Prominente Grüne stimmen zu. Ich persönlich hätte solche Vergleiche ja eher von der AfD erwartet.



Man kann nur froh sein, dass zumindest Özdemir sich zu den Werten unseres Landes bekannt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Alb-Teufel

Well-Known Member
Die Welt sieht in etwas einen Skandal, der keiner ist. Lustig, dass gerade die Welt plötzlich eine Form von political corectness fordert.
Die Welt liegt übrigens falsch: Emcke vergleicht in Ihrer Rede nie das Leid der Juden in Deutschland mit Klimaforschern. Sie sagt nur, dass in Deutschland schon oft Menschen willkürlicher Feindlichkeit ausgesetzt waren und zählt verschiede Gruppen auf, u.a. eben die Juden. Das ist eine gerechtfertigte Diagnose. Der muss man nicht zustimmen, aber sowas darf man sagen. Verstehe nicht, wie man da jetzt nen Skandal draus machen will.

 

Lancelot

Well-Known Member
Es ist nicht nur die Springer-Presse gewesen:


Sie stellt den Hass gegenüber Juden in eine Reihe mit dem "Hass" gegen Klimaforscher - völlig inakzeptabel.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Womit bewiesen wäre, dass die Rednerin Recht hat: Es wird willkürlich polarisiert. Man will den Skandal. Man will nicht über Inhaltliches Reden.

Erstens ist es falsch, das sie den Hass gegenüber Juden mit dem gegenüber Klimaforschern in eine Reihe stellt.
Zweitens ist es nicht zentraler Inhalt ihrer Rede, hier wird irgendwas herausgepickt und skandalisiert, damit man nicht über den Inhalt reden muss. Das wäre für die Autoren der genannten Artikel wahrscheinlich auch zu anspruchsvoll.
Drittens ist ja ok, wenn du eine andere Meinung hast und nicht befürchtest, dass vor Klimaforschern gewarnt wird. Aber dann sprich doch genau darüber.

Diese übertriebene political corectness (die manchmal ja schon sinnvoll sein kann), die von dir hier gefordert wird, führt langfristig dazu, dass man nurnoch leere Hülsen gefahrlos aussprechen darf. Dann ist eine Rede wie ein Wahlplakat: Ein schönes Bild aber ohne Inhalt.
 

Lancelot

Well-Known Member
"Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden", sagte Emcke, die am Freitag auf dem Parteitag zugeschaltet war, über den Bundestagswahlkampf. "Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Kosmopoliten, nicht die Feministinnen und die Virologen*innen sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Klimaforscher*innen."

Wenn die AfD jetzt sagte: Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Euro-Kritiker, nicht die Genderkritiker und Wirtschaftswissenschaftler sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Patrioten.

Ist das dann für Dich genau so in Ordnung?

Für mich ist es das beides nicht.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member

Wenn die AfD jetzt sagte: Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Euro-Kritiker, nicht die Genderkritiker und Wirtschaftswissenschaftler sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Patrioten.

Ist das dann für Dich genau so in Ordnung?

Für mich ist es das beides nicht.
Doch, ist für mich in Ordnung. Wenn Menschen die Sorge haben, dass man als Patriot willkürlich in eine Ecke gestellt wird ohne das Gespräch zu suchen, dann ist das völlig gerechtfertigt, diese Sorge auch auszusprechen. Ich persönlich bin zwar überhaupt nicht patriotisch. Aber wenn es jemand ist, ist es erstmal ok. Und er darf seine Sorgen genauso aussprechen.


Darum geht es ja: Man sollte über die Sorgen der Menschen sprechen. Und nicht nur über ihre Ausdrucksweise.
 

Lancelot

Well-Known Member
In Ordnung, dann sind wir in dem Punkt wohl unterschiedlicher Meinung. Ich finde es nicht in Ordnung, den Hass gegenüber Juden in solchen Aufzählungen zu verwenden, für Dich ist das kein Problem. Sehe ich anders, kann ich aber akzeptieren. Ich finde nur, wenn man denkt, dass Feministen, Patrioten, Klimaforscher etc, verfolgt werden, dann kann man das auch adressieren, ohne Juden mit in die Aufzählung zu inkludieren. Denn auf Grund unserer Geschichte und der Dimension des Hasses gegenüber Juden ist das ein Thema für sich.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
In Ordnung, dann sind wir in dem Punkt wohl unterschiedlicher Meinung. Ich finde es nicht in Ordnung, den Hass gegenüber Juden in solchen Aufzählungen zu verwenden, für Dich ist das kein Problem. Sehe ich anders, kann ich aber akzeptieren. Ich finde nur, wenn man denkt, dass Feministen, Patrioten, Klimaforscher etc, verfolgt werden, dann kann man das auch adressieren, ohne Juden mit in die Aufzählung zu inkludieren. Denn auf Grund unserer Geschichte und der Dimension des Hasses gegenüber Juden ist das ein Thema für sich.
Ok um das vielleicht noch klarzustellen: Ich denke auch nicht, dass Klimaaktivisten vergleichbar verfolgt werden. So hatte ich die Aussage der Rednerin aber auch nicht verstanden. Und ja, vielleicht hätte man das anders sagen können. Aber ist doch gut, wenn wir jetzt über das inhaltlicje reden können und nicht nur über die Ausrucksweise :smile:
 

wueterich

Well-Known Member
Ich bekomme den Link leider nicht von Whatsapp hier rein kopiert, aber eine der jungen Grünen hat übrigens jetzt pauschal alle Fans von deutschen Nationalmannschaften als Rassisten und noch Schlimmeres bezeichnet, Sie sprach zwar jetzt den Fussball an aber mit den Aussagen, die Deutschlandfahne zu schwenken und nur für Menschen eines Landes zu sein, sei rassistisch, trifft das ja auch auf jede Sportart zu wo sich Länder vergleichen.

Alter Falter, da sieht man echt, was eine Erziehung von Kindern ohne ihnen Grenzen zu setzen, so bewirken kann und dank der Macht von Cancel Culture wird sowas eher gefeiert als zurechtgewiesen
 

uppsala

Well-Known Member
Ist jetzt kein neues Thema...Hier aus 2016
"... Insofern danke für die Warnung! Gut, dass ihr mal wieder darauf aufmerksam gemacht habt. Wie schon 2012, wie schon immer eigentlich. Und wie gut, dass ihr schon in jungen Jahren dort angekommen seid, wo viele andere Menschen oft Jahrzehnte länger brauchen, um dort hinzukommen: das komplette Verharren in kleinen, engen Schubladen. Deutscher als ihr ist niemand. Ups, das wollt ihr gar nicht hören, oder?

Die Falschparkeraufschreiber der Generation Chia-Samen

..."
 

wueterich

Well-Known Member
@ Dreispitz

ne, dass soll genau das sein was da steht...
Ich schrieb breits öfter wie sehr mich u.a. dieses Totschlagargument "Rassist" bei Dingen nervt, wo man bloß keine Lust auf Diskussion hat bzw. wo echte Argumente fehlen!
Man merkt leider immer häufiger, dass sehr viele Menschen von der Genertation, wo es bevorzugt wurde, antiautoritär/ ohne Grenzen zu erziehen, also die schon in Ihrer Kindheit nicht mehr gelernt haben um Dinge zu kämpfen ( damit meine ich mit Argumenten kämpfen), wie z.B. ne halbe Stunde länger aufbleiben oder ne Taschengelderhöhung, öfter Totschlagargumente kommen, als von den Generationen davor. Das zeigt sich ja nicht nur als Internetphänomen, sondern auch, dass es bei echten Begenungen mittlerweile meist so abläuft.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
@wueterich: Ich verstehe deine Kritik, aber Achtung, denn du machst genau das Gleiche: Du sagst als Totschlagargument, dass die heutige (grüne) Jugend nicht erzogen ist.
Dabei gibt es auch unter der heutigen Jugend viele, die bereit sind zu kämpfen, z.B. indem Sie wieder vermehrt demonstrieren und so demokratisch handeln. Da kann man wiederum zu stehen wie man will, aber es ist ihr gutes Recht.

Wenn du es also besser machen willst, sagst du einfach, dass es Blödsinn ist alle Fans der deutschen Nationalmannschaft pauschal als Rassisten zu bezeichnen. Denn das Argument ist Blödsinn. Man ist nicht automatisch Rassist, nur weil man mit der deutschen Mannschaft mitfiebert. Was das jetzt mit Erziehung zu tun hat, keine Ahnung. Ist ein anderes Thema. Darüber kann man auch diskutieren, man sollte es aber nicht als Totschlagargument gegen die heutige Jugend verwenden.
 

wueterich

Well-Known Member
@ Albteufel
nein ich meine damit nicht nur die Grüne Jugend, sondern die gesamte Jugend und ich schreibe ja genau weil ich nicht pauschailisieren will, deswegen auch
Man merkt leider immer häufiger, dass sehr viele Menschen von der Genertation

und nicht die gesamte Generation, dass ist kein Ding der Grünen, nur hat deren Jugendorganisation eben diesen Blödsinn mit dem Rassismus als Nationalmannschaftsfan in die Öffentlichkeit gebracht und das sind ja auch nicht unbedingt die Kinder der Erwachsenen Grünen
 

Lancelot

Well-Known Member
Die "Geheime Sprachpolizei" geht wieder um:

Hier übrigens einmal eine wissenschaftliche Einordnung:

https://www.welt.de/kultur/article231805225/Namensstreit-Die-Wahrheit-ueber-Negernboetel.html

Die Sprachgeschichte klärt auf: Negerenboetele wurde bereits im Jahre 1444 urkundlich erwähnt, so bezeugt es das „Historische Ortslexikon von Schleswig-Holstein“ von Wolfgang Laur (1967). Der Name bedeutet übersetzt „nähere Siedlung“, im Kontrast zum Fehrenbötel, der „ferneren Siedlung“. Gemeint sind Nähe und Ferne zur Stadt Segeberg, wie Bürgermeister Marco Timme im Netz erläutert.


Das Wort Neger aber wurde erst im 17. Jahrhundert aus französisch nègre ins Deutsche entlehnt.
Danke!
 

Lancelot

Well-Known Member

Achtung: Enthält politische Positionen, die möglicherweise für Grüne, AfDler, Linke, SPDler und CDUler nicht geeignet sind. Ansehen auf eigene Gefahr!
 

wueterich

Well-Known Member
@ Lancelot

Ich finde ja manche Forderungen von den Betroffenen selbst schon fragwürdig wo es um angebliche Verletzungsgefühle geht aber so wie in dem Fall mit dem Dorf wird es für komplett verrückt, denn wenn nicht Betroffene für Betroffene Dinge fordern, die die Betroffenen selbst nicht wollen, hört es auf. Davon haben wir in Deutschland leider viel zu viel Menschen und das sind bei weitem nicht alles Grüne!

Ich finde es gut, wenn man etwas kritisiert weil man der Meinung ist, da läuft etwas nicht ganz richtig, leider ist es bei uns mittlerweile so, dass ein größerer Teil der Kritiker gar nicht mehr aufhören und immer wieder neu Kritiken raushauen. Nehmen wir als Beispiel mal diese Comedian die gebürtig aus dem Iran kommt, der passt in Deutschland ja scheinbar so gut wie gar Nichts, dann frage ich mich schon, warum Ihre Eltern die ja damals aus dem Iran geflüchtet sind, ihr nicht mal klar machen, was sie hier Alles an Dingen hat, die es im Iran nicht mal anstatzweise gibt. Wie gesagt Kritik ist ok, aber wenn nur noch kritisiert wird hört es auch Mal auf.
Genauso gibt es eine Schauspielerin, die in Somalia gebohren wurde, die immer wieder öffentlich Rassismus anmahnt und sehr lautstark Fordert, dass der Rassismus bei der Polizei endlich härter verfolgt und bestraft wird, daraufhin wurde sie von einem ARD-Reporter gefragt wie lange sie in Deutschland lebt und wie oft sie erlebt hat, dass sie eben von der Polizei wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert bzw. schikaniert wurde. Sie lebt 30 jahre hier und wurde sage und schreibe 1 Mal von der Polizei nach Ihrem Ausweis gefragt und das auch nur im Rahmen einer Massenkontrolle aber sie hätte sich sehr unwohl dabei gefühl, meinte sie dazu. Also ich kenne niemand, der in 30 Jahren nicht schon wenigstens 1 Mal kontrolliert wurde, das als Rassismus abzutun,
 

Lancelot

Well-Known Member
@ Lancelot

Genauso gibt es eine Schauspielerin, die in Somalia gebohren wurde, die immer wieder öffentlich Rassismus anmahnt und sehr lautstark Fordert, dass der Rassismus bei der Polizei endlich härter verfolgt und bestraft wird, daraufhin wurde sie von einem ARD-Reporter gefragt wie lange sie in Deutschland lebt und wie oft sie erlebt hat, dass sie eben von der Polizei wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert bzw. schikaniert wurde. Sie lebt 30 jahre hier und wurde sage und schreibe 1 Mal von der Polizei nach Ihrem Ausweis gefragt und das auch nur im Rahmen einer Massenkontrolle aber sie hätte sich sehr unwohl dabei gefühl, meinte sie dazu. Also ich kenne niemand, der in 30 Jahren nicht schon wenigstens 1 Mal kontrolliert wurde, das als Rassismus abzutun,
Im Prinzip ist es das gleiche, was die Rednerin der Grünen auf dem Parteitag oder auch die AfD dauernd für sich propagieren: Dass man selbst verfolgt wird, weil man eine andere Meinung vertritt oder sich aus anderen Gründen selbst verfolgt fühlt (unabängig von der Realität). Dass man nicht mehr die wirklichen Probleme angeht und Gemeinsamkeiten sucht, sondern sich an Unterschieden aufhängt. Das zeugt doch vor allem von einem: die Saat geht auf. Divide et impera.

Das erstaunliche an Sarah Wagenknecht ist, dass sie tatsächlich liberale und soziale Positionen zugleich vertritt. Das kann man von den anderen Parteien nicht mehr sagen. CDU, Grüne und SPD sind weder liberal noch sozial, die AfD gibt beides vor, ist aber mindestens genau wie die anderen, dazu teilweise noch extrem völkisch und deutsch (wie die Grünen! wie die Linken!! und somit keine Alternative); Linke sind vielfach auch schon lange keine Vertreter des Sozialen und Liberalen mehr und die FDP ist zwar noch am liberalsten, aber dabei dann am allerwenigsten sozial!

Man regiert nicht gut, in dem man seine Ideologie den Wählern aufzwingt, sondern indem man sich an den Nöten und Bedürfnissen der Menschen orientiert!

Im Prinzip sind sie alle die Büttel des Großkapitales und erhalten den Status Quo aufrecht.

Quo vadis, Europa, patria meae?
 
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French-FCK-Fan

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Soeben im öffentlich-rechtlichen Mittagsmagazin mit gesprochenem Gendergap:
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