News zum Stadion

Dr.BETZE

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nänä, bin raus im moment.
wäre aber auch nicht meine zeit so früh morgens. hab ich zwei mal gemacht und wenns nicht sein muss auch nie wieder.
 

playerred

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Schäänes Foddo awwer wonns ganz druff kriehd hädschd, donn hätt jeder glei gesieh dasses die Palzkron iss :kissingheart:

Anneres Thema, wie gehts doiner Fraa inzwische ?
 

playerred

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FCK zieht einen der beiden Stadion-Anträge bei der Stadt zurück

Das Fritz-Walter-Stadion.

Das Fritz-Walter-Stadion. ( Foto: KUNZ)

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat einen der beiden Anträge, über die der Stadtrat diesen Monat entscheiden sollte, zurückgezogen. Entsprechende RHEINPFALZ-Informationen bestätigte am Montag Oberbürgermeister Klaus Weichel. Zurückgezogen hat der Klub den Antrag, die Unterhaltungskosten für das Fritz-Walter-Stadion zu deckeln. Wenn der Stadtrat am 20. Januar zu einer Sondersitzung zu dem Thema zusammenkommt, geht es „nur“ noch um die Stadionmiete für die Zukunft. |hest

FCK zieht einen der beiden Stadion-Anträge bei der Stadt zurück

Das Fritz-Walter-Stadion ist wieder einmal im Blickpunkt der Politik.

Das Fritz-Walter-Stadion ist wieder einmal im Blickpunkt der Politik. (Foto: VIEW)

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat einen der beiden Anträge, über die der Stadtrat diesen Monat entscheiden sollte, zurückgezogen. Entsprechende RHEINPFALZ-Informationen bestätigte am Montag Oberbürgermeister Klaus Weichel.

Auf der Agenda bleibt der Antrag, die bisherige, mit der Saison 2019/2020 auslaufende Regelung über die Stadionmiete (425.000 Euro in der Dritten Liga und 2,4 Millionen Euro in der Zweiten Liga) zu verlängern. Zurückgezogen hat der Klub den Antrag, die Unterhaltungskosten für das Fritz-Walter-Stadion, die nach dem Pacht- und Betreibervertrag vom 1. FCK zu tragen sind, bei 500.000 Euro zu deckeln.

Er steht damit nicht mehr zur Entscheidung an, wenn der Stadtrat am 20. Januar zu einer Sondersitzung zu dem Thema zusammenkommt. Es geht somit „nur“ noch um die Stadionmiete für die Zukunft.

Hier hat der 1. FCK bereits deutlich gemacht, dass er die weiterhin reduzierte Stadionmiete wirtschaftlich benötigt. Der neue Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt hatte bei seiner Vorstellung Anfang Dezember betont, dass die Verständigung mit der Stadt über den Pachtvertrag essenziell für die Lizenzierung für die kommende Saison ist.

OB Weichel im Innenministerium
Es bleibt dabei: Oberbürgermeister Weichel wird zu der Frage, in wieweit das Land die Stadt bei der Bewältigung des finanziellen Ausfalls durch die Verringerung der Stadionmiete unterstützen kann, in der nächsten Zeit das Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenministerium suchen. Ein entsprechender Stadtratsbeschluss, der auf Initiative der CDU-Fraktion zustandekam, liegt dem zugrunde.

Politisch soll in diesem Jahr anders verfahren werden als in der Vergangenheit. Der Stadtrat hat sich ausbedungen, die Entscheidung über die Stadionmiete zu treffen, bevor das Thema in den Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft geht. Bisher war es umgekehrt der Fall. Die Aufsichtsratsmitglieder sollen sozusagen mit einer politischen Weisung in den Aufsichtsrat gehen.

Entsprechend sieht der Zeitplan aus, den der Rathauschef für das Thema Stadionmiete aufgestellt hat: Sondersitzung des Stadtrats am 20. Januar, Sitzung des Aufsichtsrats der Stadiongesellschaft am 29. Januar und reguläre Sitzung des Stadtrats am 3. Februar, um gegebenenfalls noch mal nacharbeiten zu können.

Städtebauliches Konzept wird vorgestellt
Der Oberbürgermeister hat vor, den Stadtrat in seiner Sondersitzung auch mit einem städtebaulichen Konzept bekannt zu machen, das ein Gutachter im Auftrag der Stadiongesellschaft für das Stadion und sein Umfeld erarbeitet hat. Es sei in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgt und verträglich mit dem Wohnungsmarkt, erklärte Weichel.

Das Konzept geht zurück auf einen Beschluss im Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft. Die Stadt habe eigene Vorstellungen für die Nutzung des Areals entwickeln wollen, so verdeutlichte Weichel am Montag, um damit Position gegenüber einem möglichen Investor oder Interessenten beziehen zu können.

Die Nutzungsvorstellungen beziehen sich auf die Flächen der Stadiongesellschaft, der Stadt und das Stadion, das freie Flächen im Logenturm sowie Teilen der Ost- und Südtribüne zur Nutzung bietet.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern/artikel/kaiserslautern-fck-zieht-einen-der-beiden-stadion-antraege-bei-der-stadt-zurueck/
 

playerred

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EINWURF

Einem Kalkül gefolgt

Von Hans-Joachim Redzimski

Die Entscheidung des 1. FCK, den Antrag auf Deckelung der Stadionunterhaltungskosten zurückzuziehen, folgt einem Kalkül: Will der Klub, dass sein Antrag, die Stadionmiete weiter auf dem bisherigen Niveau zu belassen, im Stadtrat Zustimmung findet, dann tut er gut daran, die Entscheidung nicht mit einer weiteren Entscheidung zu befrachten. Oberbürgermeister Klaus Weichel hatte bereits in der jüngsten Stadtratssitzung nichtöffentlich dem FCK geraten, die Anträge voneinander zu trennen.

Die Entscheidung über die Höhe der Stadionmiete bleibt schwer genug. Offen ist zurzeit, wie sich die Fraktionen dazu im Stadtrat positionieren werden. Es wird, wie in der Vergangenheit auch, bis zuletzt gerungen werden.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 5 Dienstag, den 7. Januar 2020
 

playerred

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Hatten wir glaub ich noch nicht, sind maln paar Zahlen dabei:

FCK: Verkauf des Stadions noch Zukunftsmusik
Von Hans-Joachim Redzimski

Das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern.

Das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. (Foto: KUNZ)

Mit dem Absturz in die Dritte Liga im Mai 2018 ist der 1. FC Kaiserslautern, der für diesen Sonntag (11 Uhr, Fanhalle Nord) zur Jahreshauptversammlung lädt, wirtschaftlich weiter unter Druck geraten. Die Lizenz für die laufende Saison hing am seidenen Faden. Der Luxemburger Unternehmer und potenzielle FCK-Investor Flavio Becca veranlasste eine Bankbürgschaft über 2,6 Millionen Euro, um die Lizenz in trockene Tücher zu bringen.

In seinem Bemühen, Kosten zu senken, geht der 1. FCK immer wieder auch die Stadt Kaiserslautern an. Thema ist dabei das Fritz-Walter-Stadion, das der städtischen Stadiongesellschaft gehört. Als Drittligist zahlt er das zweite Jahr nur noch 425.000 Euro für die Nutzung des Stadions als Spielstätte. Die Stadt muss den jährlichen Mietausfall von knapp 2,8 Millionen Euro aus der Stadtkasse aufbringen.

Jetzt, da die auf zwei Jahre beschlossene Vereinbarung mit der Stadt mit Ende der Saison ausläuft, hat der 1. FCK wieder einen Antrag auf Minderung der Stadionmiete zur Post gebracht. Damit soll die Miete für das Stadion weiter auf dem Niveau von 425.000 Euro in der Dritten Liga und 2,4 Millionen Euro in der Zweiten Liga gehalten werden. Die sportliche Entwicklung des Vereins lässt indes die Hoffnung auf eine Zweitligamiete derzeit nicht zu.

Politisch eine harte Nuss
Wer noch in Erinnerung hat, wie kontrovers und emotional die Diskussion Anfang 2018 über die Mietminderung in der Kaiserslauterer Kommunalpolitik geführt wurde, der kann erahnen, dass eine Neuauflage politisch eine harte Nuss wird. Es droht dem 1. FCK der Rückfall auf die Ausgangsmiete von 3,2 Millionen Euro, sollten sich Stadt und Verein nicht einigen können.

Die politische Diskussion über die geringere Stadionpacht wird Anfang nächsten Jahres, wenn der Stadtrat darüber befinden muss, sogar doppelt schwer. Der 1. FCK hat diesmal nicht nur einen Antrag auf eine Minderung der Stadionpacht gestellt, sondern erstmals auch auf eine Deckelung der Unterhaltungs- und Instandsetzungsinvestitionen. Nach dem Pachtvertrag ist er dazu verpflichtet. Im Gegenzug braucht er keine Einnahmen an die Stadiongesellschaft abführen. Nach RHEINPFALZ-Informationen will er sein finanzielles Engagement bei der Unterhaltung und Instandsetzung auf jährlich 500.000 Euro künftig begrenzen.

Was das für die Stadt bedeutet, ist noch offen. In der Politik machen derzeit Befürchtungen die Runde, dass auf die Stadt zusammen mit der erneuten Minderung der Stadionmiete auf 425.000 Euro ein Zahlungsausfall von fünf bis sieben Millionen Euro zukommen könnte. Eine Frage wird sein, was seitens des 1. FCK in die Berechnung von Unterhaltung und Instandsetzung einkalkuliert wird. RHEINPFALZ-Informationen nach lagen die tatsächlichen Unterhaltungs- und Instandsetzungskosten im Stadion im Jahr 2017 nur bei 924.000 Euro.

Ausgang ist ungewiss
Wie die vom 1. FCK eingeläutete neue Verhandlungsrunde über die Stadionpacht ausgeht, ist ungewiss. Es gibt neue politische Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat, die sich auswirken können. Die Anträge sind somit bei weitem keine Selbstläufer, trotz der schicksalhaften Verflechtung der Stadt mit dem Verein über das Stadion und die Stadiongesellschaft.

Einen weit über den Betzenberg hinaus schallenden Hilferuf, die Stadt bei der Bewältigung des Problems zu unterstützen, hat der Stadtrat diese Woche auf Antrag der CDU mit einer deutlichen Mehrheit Richtung Landesregierung gestartet. Er beauftragte Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD), mit der Landesregierung Verhandlungen darüber aufzunehmen. Der Hilferuf wird erfahrungsgemäß zunächst einmal ins Leere gehen.

Becca einziger Interessent
Die Stadt arbeitet derweil weiter daran, das Fritz-Walter-Stadion zu verkaufen, um sich so des Problems dauerhaft zu entledigen. Nur wer kauft? Die Liechtensteiner Gesellschaft Arena Development, die mit der Stadt eine Exklusivvereinbarung hatte, dass nur mit ihr über das Stadion und die angrenzenden der Stadiongesellschaft und der Stadt gehörenden rund 45.000 Quadratmeter Fläche verhandelt wird, ist ausgestiegen.

Einziger Interessent für das Stadion und die Flächen drumherum ist der Luxemburger Unternehmer Becca, von dem man noch nicht weiß, ob er als Ankerinvestor in den 1. FCK einsteigt oder nicht. Der Kaiserslauterer Rathauschef hat dieser Tage wieder mit ihm gesprochen. Vor einem Abschluss stehen die Gespräche aber nicht. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, sich preislich zu verständigen und die Bauleitplanung nach seinen Wünschen auszurichten.

Verkauf der Stadiongesellschaft?
Geprüft wird derzeit die Möglichkeit, die Stadiongesellschaft samt ihrem Vermögen und ihrer Verbindlichkeiten an den streitbaren Luxemburger Unternehmer zu veräußern. Damit würde sich die Stadt eine europaweite Ausschreibung der Immobilie Stadion und der Liegenschaften ersparen. Ein Knackpunkt ist freilich dabei, dass die Stadt für den 2036 fällig werdenden Kredit von 65 Millionen Euro der Stadiongesellschaft bürgt. Er war aufgenommen worden, um 2003 das Stadion vom 1. FCK zu erwerben, um damit den Verein vor der Insolvenz und die Fußball-WM 2006 vor dem Aus zu retten.

Der Luxemburger Unternehmer hat Vorstellungen, was er auf dem Betzenberg realisieren würde. Es ist die Rede davon, dass er ungenutzte Flächen im Stadion durch Umbau für Gewerbe aktivieren möchte. Auf den Liegenschaften möchte er hochwertigen Wohnraum errichten. Ihm soll der Bau eines Hotels vorschweben, mit Blick auf die Stadt.

Solange ein Verkauf von Stadion und Liegenschaften noch Zukunftsmusik ist, muss sich die Stadtpolitik weiter abarbeiten an den Anträgen des 1. FC Kaiserslautern auf Minderung der Stadionmiete und Deckelung der Unterhaltungs- und Instandsetzungsinvestitionen. |rdz

https://www.rheinpfalz.de/artikel/fck-verkauf-des-stadions-noch-zukunftsmusik/
 

Eschder Laudrer

Well-Known Member
Klingt wie Kaiser-Karren in den Dreck fahren :tearsofjoy:
Oh, und an die "Idee" mit dem Medizin- und Sportzentrum kann ich mich noch erinnern. Die hatte Klatt schon vor 1-2 Jahren.
 

diablo

Administrator
Teammitglied
Doll... mehr fällt mir dazu nicht ein. Ein tolles Konzept, wäre sonst nie jemand drauf gekommen, nur der Herr Weichei.
 

Eschder Laudrer

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Vor allem frage ich mich wer das finanzieren soll?

Gesendet von meinem Mi A2 Lite mit Tapatalk
Wenn da Spatenstich ist, wird das nicht mehr Weichels Problem sein , insofern wirds dem egal sein. Laut Keßler hat sein Vorstoß mit der Forderung nach Aktien wohl auch einen möglichen Investor - fürs erste - verschreckt.
 

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