Nachrichten des Tages - "Pressespiegel"

playerred

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Kamen noch 2 nach 17 Uhr dazu, wie viel mal jede Maschine hier war kann man net sagen, die heute Nacht hat meine Frau gehört, da sie Nachtschicht hat, über Tag hab ich wahrscheinlich auch welche verpasst.
Nach meiner Schätzung waren die, die ich mitbekommen habe zwischen 15 und 20 Flüge. Mit be- und entladen braucht jede Maschine mit Flug denk ich nen halben Tag, also 2 pro Tag.
Denke daher es waren bestimmt doppelt soviel, die Hubschrauber nehmen ja schon einigen Platz weg, auch wenn sie Teilzerlegt sind. Dazu das ganze andere Gedöns, das für so einen Einsatz notwendig ist.
 

Jonny

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Politisches Beben in Thüringen: Wenn Rechenspiele Realität werden

Thomas Kemmerich (FDP) ist mit den Stimmen von CDU und AfD zum neuen Ministerpräsident Thüringens gewählt worden. ... Und dieses Szenario? Hat man das bei der Union vorab nicht in Erwägung gezogen? Mohring (CDU) nickt. "Ich habe alle gefragt, ob sie mit der Situation umgehen können. Jeder hat Ja gesagt, jeder Einzelne." Und was wird die Bundespartei dazu sagen? Er habe sich in den vergangenen Tagen mit allen abgesprochen, sagt Mohring.

https://www.sueddeutsche.de/politik/thueringen-kemmerich-cdu-1.4785664

Mit Stimmen der Höcke-AfD. Wissentlich, wie sich herausstellt.

Wir wollten ja weniger Todesmeldungen posten, aber mit diesem Zirkusspiel hat sich die FDP für mindestens die derzeitige Generation Politiker aus dem wählbaren Spektrum entfernt.

Oder wie es das FDP-Urgestein Gerhard Baum (87) formuliert:

"Jetzt brennt die ganze FDP!"

"Die Reaktion von Lindner ist nicht ausreichend und nicht überzeugend. Er hat behauptet, die Mitte habe gesiegt – hat Herr Lindner jetzt etwa die AfD in die Mitte aufgenommen?" "Unsäglich war ja die Reaktion von Herrn Kubicki, der zur Wahl gratuliert hat"

https://www.zeit.de/politik/deutsch...dp-thueringen-landtag-wahl-ministerpraesident


Was hat man sich bei der FDP dabei gedacht? Dass die SPD und die Grünen jetzt in die Regierung mit FDP und CDU einsteigen? Mit einem FDP-Ministerpräsidenten, der sich von der rechtsextremen Höcke-AfD wählen lässt? Mit einem FDP-Ministerpräsidenten regieren, dessen Partei bei der Wahl 5,0% erhalten hat und mit nicht mal 100 Stimmen über der 5% Hürde lag??
 
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playerred

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Ministerpräsidentenwahl in Thüringen Kemmerich tritt zurück
Stand: 06.02.2020 15:17 Uhr

Die Thüringer FDP gibt dem Druck nach der umstrittenen Wahl ihres Landesvorsitzenden Kemmerich zum Ministerpräsidenten nach
und will einen Antrag auf Auflösung des Landtags stellen. Kemmerich kündigte seinen Rücktritt an.


https://www.tagesschau.de/inland/thueringen-kemmerich-fdp-103.html

FDP-Chef Lindner will in Parteivorstand Vertrauensfrage stellen

FDP-Chef Lindner will nach den Vorgängen bei der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten die Vertrauensfrage in der Parteiführung stellen.
Dazu solle an diesem Freitag der Bundesvorstand zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

http://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-4837.html
 

Lenfer

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Das ging ja schnell... 2 Stunden vorher hat er noch gesagt, daß er einen "Auftrag zur Regierungsbildung" hat (jedenfalls laut Medienberichten; man muß ja vorsichtig sein....).
 

wueterich

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Finde es ziemlich schlimm, dass so reagiert wird denn Demokratie geht anders, da muss man auch mit ungeliebten Parteien leben und auch arbeiten.
Verstehe das Problem auch nicht, das die FDP eine absolut andere Linie als die AFD fährt sollte Jedem klar sein und damit sollte auch klar sein das sich eine Minderheitenregierung dort Stimmen holt wo es Übereinschneidungen gibt. Das wird garantiert sehr selten der Fall sein bei den Beiden Parteien. In meinem Ort ist auch ein FDP-Mann Bürgermeister weil CDU und SPD sich gegenseitig aus dem Rennen warfen. Der macht einen guten Job und holt sich seine Mehrheiten mal hier und mal da.

Diese Nummer jetzt wird Alles nur noch extremer spalten und wo soll es denn enden???
Wenn also Ämter nicht angenommen werden dürfen weil die AFD auch dafür gestimmt hat wann werden den Gesetze und Beschlüsse nicht mehr verabschiedet weil die AFD zugestimmt hat?

Gauck hat es sehr treffend gesagt, eine Demokratie muss Extreme aus beiden Lagern "AUSHALTEN KÖNNEN" und auch mit Ihnen reden und arbeiten, Alles andere ist keine Demokratie!!!
Wie gesagt ich mag die AFD genauso wenig wie ich die LINKE mag, beides Parteien die an Zeiten erinnern die ich nie wieder haben möchte aber lieber rede ich mit Ihnen um den Weg in die Normalität nicht abbrechen zu lassen als das ich sie verteufele und sie damit erst recht in Ihre extremen Ecken dränge wo niemand mehr an sie rankommt.
 

playerred

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Also du würdest mit dem rechtesten Teil der Afd, geführt vom faschisten Höcke, reden, also da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, da würde ich eher mit den Linken verhandeln.
 

wueterich

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@ playerred
ja würde ich, genauso wie ich mit den Linken Bundestagsabgeordneten reden würde die mit AnfiFa Stickern im Bundestag Ihre Rede halten oder den alten SED-Mitgliedern in der Linken die damals in Führungspositionen in der DDR waren wo deutsche Bürger auf Befehl erschossen wurden nur weil sie die DDR verlassen wollten.
 

wueterich

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Also ich finde jeden einzelnen Toten aus allen Kriegen weltweit einen zuviel!! Und genauso jeden Toten deutschen Bürger der in Friedenszeiten nur das Land verlassen wollte zuviel!!!
Ich maße mir nicht an einer/m Hinterbliebenen/m zu erklären das der Mord an dem Familienmitglied weniger zählt weil es keine Millionen Tote waren!!

Aber genau das spielgelt unsere momentane Gesellschaft wieder, die ganze Welt haut uns einen drauf wegen dem 3. Reich und das ständig, so dass wir das gar nicht vergessen könnten. Dazu kommt dann unsere innerländliche Rechtsphobie die das noch einen Zacken schärfer macht um der Welt zu zeigen wir sind uns der Taten bewußt und sorgen dafür, dass sich das nicht wiederholt.

Aber genau da liegt doch das Problem, eine Serie wie " ein Herz und eine Seele" würde heute niemals mehr gedreht weil da so viel ausländerfeindliche Sprüche drin waren, die heute ein "No-Go" sind. Damals gab es aber auch schon 3 Millionen Muslime/innen in Deutschland und die sind nicht aufgesprungen und haben mit Terror gedroht weil der Islam veräppelt oder schlecht hingestellt wurde.

Diese krassen Reaktionen sind doch erst Ende der 90er entstanden, ich bin ja nun auch schon Älter, ich habe bei der AEG Industriekaufmann gelernt was in den 80ern losging. Da wir Alle Abteilungen des Betriebes durchlaufen mussten ( 23 Stück damit auch Produktion, Lager etc) habe ich viele Türken der 1. Generation kennengelernt da damals dann kurz vorm Rentenalter waren. Die Meisten von ihnen habe ich dann im Ort immer wieder getroffen obwohl sie Rentner waren und ich habe wirklich jedes Mal erstaunt gefragt was sie hier im kalten Deuschland machen, wo sie doch Ihre Rente in der sonnigen Türkei verbringen könnten. Ausnahmslos haben Alle gesagt, dass sie zwar ein Haus in der Türkei haben und dort auch einige Monate sind, aber die Rente haben sie in Deutschland erarbeitet und darum wollten sie auch im Rentenalter hier leben.

Und das obwohl der Umgangston ihnen gegenüber sehr oft absolut unterirdisch war!! Und glaubt mir, Ehre und Stolz hatten sie ALLE, sie hatten dann einfach Ihre eigenen Ausdrücke als Gegenwehr, Kartoffel, Sauerkrautfresser etc. und das war auch völlig ok und so haben wir friedlich MITEINANDER gelebt, gearbeitet iund auch gewohnt. Natürlich wurde die türkische (nicht deutsche) Familie zu Feiern eingeladen wenn man im 4-8 Familienhaus gelebt hat aber das ist leider nur in Kleinstädten eventuell Mittelstädten passiert, in Großstädten wurden Ausländer kaserniert und da war nix mit Deutsch-Ausländischen Feiern.

Ich bin jetzt bewußt etwas abgeschweift um in Erinnerung zu rufen dass Damals trotz deftiger Wortwahl eine gute Verbindung da war und das auch auf Augenhöhe.

Aber selbst das wird heute ja in Frage gestellt um die Urdeutschen bloß klein zu halten, damit bloß niemand etwas sagt was bei Muslimen, Juden, andersgläubigen Asylsuchenden falsch aufgefasst werden könnte. Genau diese Maulkörbe treiben aber Menschen zur AFD oder noch extremeren Organisationen, nur Mal zur Info...

In Dänemark haben die Sozialdemokraten einen richtig krassen Aufschwung...
Warum?
Weil sie sich
1. wieder auf die soziale Schiene für Dänen besonnen haben und da Einiges ins Rollen gebracht haben
2. eine ziemlich extreme Asylpolitik betreiben, wo eben kaum noch Jemand ins Land kommt dem es nicht auch zusteht!

Da wird halt nicht mit der Nazikeule geschwungen wenn man offen sagt, dass erstmal das eigene Volk kommt bevor man anderen Völkern helfen kann.

Ich finde das eine viel bessere Einstellung und Handhabung!

Und zum Abschluß mal ein paar Fakten

Laut dem Bundesamt für Statistik und den entsprechenden Ämtern für Asylbewerbern und Integration ( ist mir grad zu viel Sucherei die genau zu benennen aber wer sucht wird es recht einfach finden)
Werden von den Asylanten und Asylsuchenden ab 2015 die auf Dauer hier bleiben werden 80% in keine geregelte Arbeit kommen ,dass sind Stand 12.2019 ca. 1,8 Millionen Menschen ( Plus die Dunkelziffer was Nachreise betrifft), jeder dieser Menschen wird den deutschen Steuerzahler zwischen 550 000,- und 750 000,- Euro während seines Lebens kosten.
Gehen wir Mal von 600 000,- Euro pro Person aus, dann wird die Asylschwemme von 2015 bis Heute 1 080 000 000 000,- Euro kosten
Das sind in Worten: Eintausendundachtzig MILLIARDEN bzw 1Billion 80 Milliarden Euro!

Keine Fantasiezahlen Alle selbst nachzulesen!!!

Und dann stellt sich unsere Regierung mit Ihrer Ökosteuer hin und erzählt wie toll die ist und das wir damit in 3 Jahren 19 Milliarden Euro Einnahmen haben...??

Halloooo?? selbst wenn wir nur 10% der Kosten die wir für die Asylanten/bewerbern vernünftig in die Länder investieren wo diese armen Menschen herkommen und zwar nicht den korrupten Politkern in den Ländern das Leben versüssen, sondern z.B. eine Struktur aufbauen wo deutschen Handwerksmeistern, Ingenieuren, Kaufleuten Geld in die Hand gedrückt wird um in diesen Ländern Betriebe zu gründen ( Anfangs sicher an einem Fleck wegen dem Schutz vor Terror oder Ähnlichem). In diesen Betrieben werden dann die Einheimischen ausgebildet und weitergebildet, dann entsteht automatisch eine bessere infrastruktur mit Schulen und Firmen.

Überlegt es Mal selbst für euch, fangen wir mit Afrika an, wir errichten dort 10 weitestens gleiche Arreale wo es je 100 Firmen gibt die alle 10 Millionen Startkapital erhalten ( das wären die 10% der Kosten). Diese Firmen Produzieren und bilden aus, vom Schreiner bis zum Machinenbauer und was glaubt Ihr ist 5 Jahre später, wo schon 3 oder 4 Generationen ( Klassen) Handwerker, Kaufleute Ingeneure etc fertig sind, die nicht Alle im Betrieb weiter arbeiten sondern wo einige selbst kleine Betriebe an anderen Standorten aufmachen.

Lacht mich aus aber ich bin überzeugt, das wäre in Allen Belangen die Rettung der Welt ( keine Völkerwanderungen, durch Bildung und Wohlstand Energiesparsames Bewußtsein.

So bin ich von Rechtsaussen und Linksaussen doch glatt zur Weltrettung gekommen
 

Jonny

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@wueterich:

Jeder zweite Flüchtling hat fünf Jahre nach Ankunft einen Job

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...g-hat-fuenf-Jahre-nach-Ankunft-einen-Job.html

Und auch die restlichen 50% werden nicht ihr Leben lang arbeitslos sein oder auch nur in Deutschland bleiben.


eine Struktur aufbauen wo deutschen Handwerksmeistern, Ingenieuren, Kaufleuten Geld in die Hand gedrückt wird um in diesen Ländern Betriebe zu gründen
Warum sollten die das machen?? Warum sollten die ihre Familien hier verlassen, um dort Unternehmen zu gründen??

Überlegt es Mal selbst für euch, fangen wir mit Afrika an, wir errichten dort 10 weitestens gleiche Arreale wo es je 100 Firmen gibt die alle 10 Millionen Startkapital erhalten ( das wären die 10% der Kosten). Diese Firmen Produzieren und bilden aus, vom Schreiner bis zum Machinenbauer und was glaubt Ihr ist 5 Jahre später, wo schon 3 oder 4 Generationen ( Klassen) Handwerker, Kaufleute Ingeneure etc fertig sind, die nicht Alle im Betrieb weiter arbeiten sondern wo einige selbst kleine Betriebe an anderen Standorten aufmachen.
99 dieser 100 Firmen würden KO gehen, weil Importe aus China, Deutschland und Co. viel günstiger wären. Weil Freihandel herrscht, Unternehmen aus Deutschland und China Wettbewerbsvorteile haben, weil sie schon länger aktiv sind und Subventionen erhalten, Nachfrage nach ihren Produkten herrscht - ums mal äußerst verkürzt darzustellen. Wenn so einfach wäre ... schön wärs.

Es liegt auch nicht nur an den korrupten Afrikanern - wie du sie nennst. Syrien war nicht korrupt - aber da hat halt ein brutaler Herrscher Krieg angefangen und wirft Fassbomben auf seine Leute, zerfetzt deren Körper!


Die AfD säht Hass und verbreitet Lügen. Und genau deswegen, darf man nicht mit der AfD zusammenarbeiten und sich nicht von ihr wählen lassen. Wir müssen aufpassen, was gerade verrückt in Deutschland. Wir hatten Anschläge und Gewalt gegen Flüchtlinge in unvorstellbarem Ausmaß. Mordanschläge auf den Kasseler Regierungspräsidenten und den Mordanschlag auf die Synagoge in Halle. Von den feigen Anschlägen des NSU will ich gar nicht anfangen. Noch nie standen so viele Mitglieder des Bundestags unter Polizeischutz. Die AfD und Parteien, die sich nicht deutlich von ihr Abgrenzen, verschieben das Sagbare und tragen indirekt zu solchen Taten bei. Da kannst du 1000 mal mit irgendwelchen Geschichten aus deinem Betrieb kommen. Haste halt Glück gehabt und da war alles gut. Wenn aber auch nur in einem Betrieb in Deutschland sich einer aufstacheln lässt, nach Hause geht und seine Knarre holt und zur Synagoge fährt, um da Menschen ermorden zu wollen, dann läuft etwas verdammt noch mal richtig schief in diesem Land!
 
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playerred

Well-Known Member
Überlegt es Mal selbst für euch, fangen wir mit Afrika an, wir errichten dort 10 weitestens gleiche Arreale wo es je 100 Firmen gibt die alle 10 Millionen Startkapital erhalten ( das wären die 10% der Kosten). Diese Firmen Produzieren und bilden aus, vom Schreiner bis zum Machinenbauer und was glaubt Ihr ist 5 Jahre später, wo schon 3 oder 4 Generationen ( Klassen) Handwerker, Kaufleute Ingeneure etc fertig sind, die nicht Alle im Betrieb weiter arbeiten sondern wo einige selbst kleine Betriebe an anderen Standorten aufmachen.
Wo willst du die ganzen erstellten Waren oder weitere Dienstleistungen in diesen Gebieten absetzen,
die verbliebenen Einheimischen, können sich diese Sachen nicht leisten, exportieren kannste die Sachen nur teilweise,
weil den Markt andere beherrschen.
Und ein anderes Problem, wie schnell ist eine andere Regierung durch Umsturz an der Macht und die ganzen Betriebe
werden enteignet und plattgemacht.
Bevor es da keine einschneidenden Veränderungen gibt wird das nix, ist alles gut gemeint aber nicht funktionabel.
 

Jonny

Well-Known Member
Und google einmal "Steuervermeidung / Steuerflucht Entwicklungsländer" oder "Freihandel Entwicklungsländer". Es ist nicht nur die Korruption und es sind nicht nur Diktatoren, die diese Staaten "unten" halten.
 

wueterich

Well-Known Member
Ich meine die Firmen auch in nicht in erster Linie als Profitgeber sondern als Ausbilder, so werden direkt vor Ort Handwerker ausgebildet die in der Lage sind bessere Standards zu Leisten.
Ganz Platt gesagt, wird dort aus der Lehmhütte erst ein Holzhaus und dann ein Massivhaus, Afrika ist fast ein Jahrhundert zurück hinter Europa etc., da kann man natürlich nicht von Anfang an in einen Wettbewerb treten, mir geht es wie gesagt in erster Linie um Bildung und Ausbildung um so bessere Lebensverhältnisse zu schaffen.
Natürlich werden Diktatoren, Warlords, Terroristen und Weltfirmen das versuchen zu unterbinden aber ich bin überzeugt, wenn erstmal das Wissen und die Wissensvermittlung dort fest verankert sind wird sich das positiv auswirken, dann wird dort nicht mehr der Abfall der Industrieländer abgeladen und verbraucht, dann werden nach und nach auch dort Elektrogeräte A+++ in Gebrauch sein.
Natürlich ist es vereinfacht geschrieben aber mir geht es um die Idee und bis jetzt habe ich Nichts gehört das dort eine Subvention wirklich effektiv wäre.
 

Ramser Wildsau

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Aber genau das spielgelt unsere momentane Gesellschaft wieder, die ganze Welt haut uns einen drauf wegen dem 3. Reich und das ständig, so dass wir das gar nicht vergessen könnten. Dazu kommt dann unsere innerländliche Rechtsphobie die das noch einen Zacken schärfer macht um der Welt zu zeigen wir sind uns der Taten bewußt und sorgen dafür, dass sich das nicht wiederholt.
Mir hat noch nie jemand "einen drauf gehaut" wegen dem 3. Reich, aber es vergeht kaum ein Tag in dem man nicht jemanden darüber klagen hört.

Aber genau da liegt doch das Problem, eine Serie wie " ein Herz und eine Seele" würde heute niemals mehr gedreht weil da so viel ausländerfeindliche Sprüche drin waren, die heute ein "No-Go" sind. Damals gab es aber auch schon 3 Millionen Muslime/innen in Deutschland und die sind nicht aufgesprungen und haben mit Terror gedroht weil der Islam veräppelt oder schlecht hingestellt wurde.
Das ist dem von den Saudis in die Welt getragenen Wahabismus geschuldet der in Koranschulen z.B. auch in armen Brennpunkten wie Berg-Karabach, Tschetschenien usw. gelehrt wird. Finanziert von unseren Petro-Dollars!
Wo ich dir aber ganz klar recht geb, ohne einen neuen Alfred Tetzlaff ist Deutschland nicht mehr zu einen aber wer soll den Job den machen? Christian Ulmen? Gute Schauspieler haben wir noch weniger als gute Politiker und an dem Thema will sich niemand die Hände verbrennen. Wahrscheinlich würden sie das neue Ekel auch als moralische "3.Reich-Keule" auffassen und nicht mehr einschalten....
 

playerred

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China-Rückkehrer aus Kaiserslautern: „In Wuhan liegen keine Toten auf der Straße“
Ein Interview von Adrian Hartschuh

Nach zwei Wochen Quarantäne lebt Nico Mollner wieder in Freiheit. Der 24-Jährige war als Student der TU Kaiserslautern in Wuhan, als in der chinesischen Metropole das neuartige Coronavirus ausgebrochen ist. Im Gespräch erzählt er, warum ihm die Situation in Deutschland Angst macht – und warum das nur wenig mit dem Coronavirus zu tun hat.

Herr Mollner, wie geht es Ihnen?
Mir geht’s sehr gut. Mir ging’s aber auch schon in China und in der Quarantäne in Germersheim gut. Aber ich wusste natürlich, dass meine Familie sich Sorgen macht, das war nicht einfach.

Jetzt wohnen Sie wieder bei Ihrer Familie in der Pfalz. Gibt es Vorbehalte gegen Sie als China-Rückkehrer?
Bei meiner Familie und meinen Freunden gibt es keine Vorbehalte. Die haben ja die ganze Geschichte verfolgt und wissen, dass ich nicht gefährlich bin. Aber einer Freundin wurde gesagt, dass einige ihrer Bekannten sie meiden werden, falls sie Kontakt zu mir haben sollte.

Was machen solche Aussagen mit Ihnen?
Wir wurden schon in Germersheim gewarnt, dass so etwas passieren kann. Viele können das eben einfach nicht einschätzen und haben Angst. Und Angst ist ein Gefühl, das man nur schwer kontrollieren kann.

Auf Facebook gab es zum Teil heftige Kommentare als bekannt wurde, dass rund 100 China-Rückkehrer nach Germersheim in Quarantäne kommen.
Ja, ich habe das verfolgt. Aber mich lässt das kalt. Auf Facebook ist ja eine überwiegend ältere Generation unterwegs, die sich generell viele Sorgen macht. Mir macht etwas anderes viel mehr Angst.

Was meinen Sie?
Dass hierzulande der Rassismus wieder zunimmt. Ich finde es traurig, wie in Deutschland mit Menschen umgegangen wird, die asiatisch aussehen. In der „Tagesschau“ habe ich gesehen, dass Asiaten teils auf der Straße beschimpft werden und in öffentlichen Verkehrsmitteln niemand neben ihnen sitzen will. Das bricht mir das Herz. Besonders, weil ich weiß, wie die Chinesen drauf sind, da könnte sich jeder Deutsche eine Scheibe abschneiden, was Gastfreundschaft und Höflichkeit angeht. Aber auch abgesehen von der Corona-Situation: Es ist einfach unter aller Sau, dass man jemand aufgrund seiner Herkunft oder seines Aussehens diskriminiert.

Was das Coronavirus angeht, sind viele Menschen wohl schlicht unzureichend informiert.
Ja, natürlich. In den besagten Facebook-Kommentaren haben zum Beispiel viele geschrieben, dass wir China-Rückkehrer gezwungen wurden, Wuhan in Richtung Deutschland zu verlassen. Das stimmt nicht. Ich habe selbst alle Maßnahmen ergriffen, um ausreisen zu können. Das war alles freiwillig.

Auch die Quarantäne?
Ja klar, ich habe freiwillig zugestimmt, dass gewisse Grundrechte für mich nicht mehr gelten. Ich meine, das ist schon ein starker Einschnitt in meine Freiheit, wenn ich in eine Kaserne eingesperrt werde.

Nach zwei Wochen durften Sie die Quarantäne dann verlassen. Was war das Erste, das Sie in Freiheit getan haben?
Den ersten Tag habe ich mit meiner Familie verbracht. Am zweiten Tag bin ich zu einem türkischen Friseur gegangen.

Einem türkischen Friseur?
Ja! Augenbrauen, Bart und Haare, das volle Programm (lacht). Nach dem Corona-Ausbruch in Wuhan, habe ich nur noch einen Friseur vor Ort gefunden. Der Typ hatte eine blonde Perücke mit lila Stirnband auf dem Kopf, trug einen pinken Bademantel und hat Scooter gehört. Dementsprechend sahen nachher auch meine Haare aus. Und in der Quarantäne in Germersheim gab es keinen Friseur.

Die neue Frisur ist auf jeden Fall wieder straßentauglich. Apropos: Tragen Sie eigentlich einen Mundschutz, wenn Sie die Wohnung verlassen?
Nein.

Warum nicht? In Wuhan haben Sie doch bestimmt einen Mundschutz getragen.
Erstens war es in Wuhan strafbar, keinen Mundschutz zu tragen. Und zweitens war das Ansteckungsrisiko viel, viel höher. In Deutschland haben wir etwa 20 Fälle. Wer da einen Mundschutz trägt, ist schon ein bisschen paranoid.

Sie fühlen sich in Deutschland sicher?
Ja. Ich glaube zwar, dass sich die Coronavirus-Fälle auch in Deutschland häufen werden. Aber ich habe keine Angst, weil Deutschland hoch qualifizierte Ärzte hat und die Regierung mit der Gefahr transparent umgeht.

Ist die Angst also unbegründet, die viele in Deutschland haben?
In Deutschland haben leider viele Medien Panik verbreitet. Da wurden teilweise Bilder von toten Menschen gezeigt, die angeblich auf den Straßen in Wuhan liegen. Ich war vor Ort und habe beobachtet: In Wuhan liegen keine toten Menschen auf den Straßen. Seit dem Ausbruch ist dort gar keiner mehr auf der Straße. Die Menschen bleiben alle zu Hause.

Welche Hygienemaßnahmen beachten Sie jetzt in Deutschland? Desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände?
Ich habe noch ein Desinfektionsmittel bei mir. Aber nur, weil es noch nicht leer ist. Deutschland ist ein sehr sauberes Land, jeder hier hat ein Hygiene-Grundverständnis. Das ist in China ganz anders. In China mussten die Leute erst darauf hingewiesen werden, dass man sich nach dem Gang zur Toilette und vor dem Essen die Hände wäscht.

Nach allem, was Sie erlebt haben: Möchten Sie jemals wieder nach China zurückkehren?
Auf jeden Fall. Ich habe jetzt erst noch ein paar andere Reiseziele. Aber so in vier Jahren will ich wieder nach China. Die Menschen und die Kultur dort sind sensationell. Die Natur, die Architektur, die Tempelanlagen – das sieht aus wie in einem Videospiel. Und das Essen ist einfach genial. |adh

https://www.rheinpfalz.de/nachricht...-in-wuhan-liegen-keine-toten-auf-der-strasse/
 

playerred

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Südwestdeutsche Zeitung

„Es war schon eine kritische Situation“

Weinstraße: Menschengedränge trotz Coronakrise
Von Rolf Schlicher

Neustadt/LANDAU. Frühlingshafte Temperaturen und strahlender Sonnenschein hatten am Sonntag an der Weinstraße zu einem teilweise ungebremsten Ansturm von Ausflüglern geführt. Wanderziele waren überfüllt, immer wieder gab es Gedränge. Wieso blenden so viele Menschen das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus immer noch aus?

Die Absage des Gimmeldinger Mandelblütenfestes hielt beispielsweise Tausende nicht davon ab, dennoch am Sonntag den Neustadter Ortsteil mit seiner Flaniermeile zu besuchen. Weinfestartiger Andrang herrschte auch anderswo. Beispielsweise am Ortsrand von Diedesfeld im Süden Neustadts: Dort ist bei solchem Wetter die Vinothek Isler mit ihrem großen Außenbereich und dem Blick zum Hambacher Schloss stets ein Anziehungspunkt. Auch am Sonntag saßen, standen und hockten die Gäste teils dicht gedrängt beim Glas Wein im Freien. „Es war schon eine kritische Situation“, sagte am Montag Helmut Isler.

In den Innenräumen habe man versucht, die vom Land vorgegebene Obergrenze von 75 Leuten einzuhalten: „Es gab nicht immer Verständnis, wenn wir Gäste abgewiesen haben, die Leute sind oft nicht einsichtig“, sagte Isler. Draußen im Außenbereich war das Gedränge ohnehin nicht zu kontrollieren. Seit Montag ist der Ausschank bei Isler aufgrund „der aktuellen Ansteckungsgefahr“ geschlossen. Grund ist die Verfügung der Stadt Neustadt, die jetzt wie andere pfälzische Städte den Gastronomiebetrieb generell - mit Ausnahme von Speiselokalen und Schnellimbissen - untersagt hat.

Auch am Montag wiederReisebusse in Gimmeldingen

Die Gimmeldinger Ortsvorsteherin Claudia Albrecht war auch am Montag noch fassungslos: „Wir haben das Mandelblütenfest abgesagt, damit das Dorf kein riskantes Gebiet wird, das Gegenteil ist der Fall.“ Denn der Besucherstrom will einfach nicht abreißen.

Am Montag habe sie zwei Reisebusse beobachtet, die ihre Gäste nach Gimmeldingen gebracht haben, sagte Albrecht: „Unverständlich, Achtsamkeit und Rücksicht sind derzeit erstes Gebot; aber leider haben viele den Schuss noch nicht gehört.“ Auf Facebook habe es natürlich zur Absage des Festes einen Shitstorm ohne Ende gegeben, weil die Menschen so uneinsichtig seien.

Vielleicht liegt dies auch daran, dass die übergeordnete Werbung für die gesamte Region bisher nahezu ungebremst weiter läuft. Die Organisation „Pfalz-Touristik“ fordert beispielsweise auf ihrer Internetseite mit verlockenden Fotos der Mandelblüte zum Kommen auf: „Gehen Sie jetzt auf Entdeckungsreise in der Pfalz.“

Geschäftsführer Detlev Janik sagte am Montag, auch in schwierigen Zeiten könne es ja nicht schaden, an die frische Luft zu gehen oder zu wandern. Menschenansammlungen seien dabei natürlich jetzt zu vermeiden. „Was am Sonntag in Gimmeldingen und anderswo passiert ist, das ist verantwortungslos“, sagte Janik. Der Pfalz-Touristik-Geschäftsführer kündigte an, dass man jetzt auf die Internetseite einen Hinweis auf die Auswirkungen der Coronakrise stellen werde.

Darum verdrängen viele Menschen das Ansteckungsrisiko
Doch wieso verleiten Sonne und Pfälzer Feierlaune so viele Menschen dazu, die Ansteckungsgefahr zu verdrängen? Dafür kann Professorin Melanie Steffens gleich mehrere Gründe nennen. „Viren sind ja nun einmal unsichtbar“, sagt die Leiterin des Bereichs Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Landau. Dazu wirkten die absoluten Infektionszahlen noch gering. Melanie Steffens weiter: „Vermutlich kennen die meisten persönlich noch keine Erkrankten – Beispiele helfen ihnen immer sehr beim Denken.“ Menschen könnten ohnehin schlecht mit Wahrscheinlichkeiten umgehen. Für viele sei in diesem Fall zudem die schnelle Erhöhung des Risikos nur schwer vorstellbar.

Gimmeldingens Ortsvorsteherin Claudia Albrecht hat in diesen Tagen nur einen Wunsch: „Bitte schreiben Sie in Ihrem Bericht, dass die Menschen nicht kommen sollen.“

Kommentar

Unverantwortlich

Von Rolf Schlicher

Ein Tanz auf dem Vulkan und am Abgrund: In der Pfalz waren viele am Wochenende noch einmal im Schoppen-Fieber.

Wer Freunde in Italien hat, der weiß vermutlich: Sie sind fassungslos darüber, wie kopf- und bedenkenlos viele deutsche Normalbürger immer noch mit der sich rasant ausbreitenden Corona-Epidemie umgehen. Schulen und Landesgrenzen werden geschlossen, gleichzeitig verhielten sich am Sonntag entlang der Weinstraße und an den Wanderzielen im Pfälzerwald ziemlich viele Menschen so, als wäre die Welt noch völlig in Ordnung. Die Gastronomie, die Betreiber von Ausflugslokalen und Hütten wollten Umsatz machen, ihre Gäste es sich gut gehen lassen. Auch im Gedränge.
„Die gesamte Weinstraße war voll von unachtsamen Unverständigen. Ich bin fassungslos über so viel Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit“, sagt die Gimmeldinger Ortsvorsteherin Claudia Albrecht. Sie hat völlig recht. Denn seit Freitag ist auch anhand der Pfälzer Infektionszahlen erkennbar, was passieren wird, wenn das Schoppen-Feier-Fieber weiter den Verstand ausschaltet. Die Anzahl der Fälle verdoppelt sich alle zwei bis drei Tage. Wenn die Ausbreitung der Epidemie in dem Tempo tatsächlich weiterginge, dann wären es bis Ostern allein in der Pfalz über 70.000 Erkrankte.

Viele Pfälzer Kommunen haben am Sonntag zusätzlich zu bereits bestehenden Auflagen ein Verbot für Gastronomiebetriebe und Vergnügungsstätten erlassen, das seit Montag in Kraft ist. Für den Ausflugsrummel am Sonntag kam das zu spät. Den Kommunalpolitikern ist das nicht anzulasten. Sie können nichts dafür, dass ein Teil der Bevölkerung den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt hat.

50 Prozent mehr Infizierte
In Rheinland-Pfalz hat sich die Anzahl der bekannt gewordenen Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden um 50 Prozent erhöht. Der Mainzer Landtag tritt am Mittwoch mit einer verringerten Anzahl an Abgeordneten zusammen. Die Notbetreuung an den Schulen wird nur wenig nachgefragt.


MAINZ/NEUSTADT/CARLSBERG.
Mit Stand 11 Uhr war am Montag bei 297 Rheinland-Pfälzern eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt geworden. Zum Vergleich: Am Sonntag lag die Anzahl der Corona-Patienten noch bei 200 Personen. Die höchste Fallzahl hat mit 38 Infizierten der Landkreis Mayen-Koblenz erreicht. Am Sonntag waren dort lediglich 13 Menschen nachweislich erkrankt.
Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin hat die Landräte und Oberbürgermeister per Erlass ermächtigt, Besuche unter anderem in Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen und stationären Pflegeeinrichtungen für bestimmte Personengruppen zu verbieten. Dieses Verbot gilt für solche Besucher, die mit einer infizierten Person Kontakt hatten oder die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Geringe Nachfrage nach Betreuung in den Schulen
Nachdem die Landesregierung die rheinland-pfälzischen Schulen wegen des Coronavirus geschlossen hatte, ist die angebotene Notbetreuung nur in geringem Umfang genutzt worden. Laut dem Mainzer Bildungsministerium erschien an 1147 der landesweit 1596 Schulen am Morgen kein einziger Schüler. Lediglich in 252 Schulen sei eine Notbetreuung in Anspruch genommen worden. Dort hätten sich die Lehrer um 731 Schüler gekümmert. Knapp 200 Schulen hatten zunächst noch keine Zahlen an das Ministerium gemeldet. Auch Daten zur Nachfrage nach den Notfall-Betreuungsplätzen aus den Kindergärten sollen erst Mitte der Woche vorliegen.
Kritik an der Organisation des Notbetriebs in den geschlossenen Schulen kam vom Lehrerverband VBE. Der stellvertretende Landesvorsitzende Lars Lamowski sagte, viele Schulen hätten sich klare Vorgaben vom Land erhofft, wer in den Notfallgruppen betreut werden kann. Außerdem sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Kinder in den Pausen nur in getrennten Kleingruppen auf den Hof gelassen würden, aber in den Schulbussen alle gemeinsam fahren.

„Rumpfparlament“ tritt am Mittwoch zusammen
Die Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags wird am Mittwoch wegen der Corona-Krise mit weniger Abgeordneten stattfinden. Dies teilte Landtagssprecher Marco Sussmann am Montagnachmittag mit. Nach Rücksprache mit den Fraktionen werde das „Pairing“-Verfahren angewandt. Dabei sollen die Mehrheitsverhältnisse ebenso gewahrt bleiben wie die Beschlussfähigkeit des Landtags. Insgesamt soll die Anzahl der Parlamentarier und der Regierungsmitglieder unter 75 bleiben. Dem Landtag gehören 101 Abgeordnete an. Die AfD kritisiert die Entscheidung und votiert für eine Absage der Parlamentssitzung.
Bereits in der vergangenen Woche hatte sich das Mainzer Parlament darauf verständigt, die Tagesordnung auf die Regierungserklärung der Ministerpräsidentin und die Aussprache dazu sowie auf Gesetzesvorhaben zu beschränken. Statt wie üblich zweieinhalb Tage wird die Sitzung nur einen halben Tag dauern. Dabei fallen Aktuelle Debatten, mündliche Anfragen und Anträge weg. Die Verringerung der Sozialkontakte soll die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen.

Pfälzerwald-Verein informiert über Hütten-Schließungen
Der Pfälzerwald-Verein (PWV) hat auf seiner Internetseite www.pwv.de eine Liste der wegen des Coronavirus vorsorglich geschlossenen Hütten veröffentlicht. Diese Liste werde ständig aktualisiert, versicherte PWV-Geschäftsführer Bernd Wallner auf Anfrage. Bis Montagabend waren darin rund 20 Hütten aufgeführt, darunter die Edenkobener-, die Hohe Loog- und die Totenkopfhütte sowie das Weinbiethaus und das Waldhaus Starkenbrunnen. Insgesamt betreibt der Pfälzerwald-Verein rund 100 bewirtschaftete Häuser.
Die rheinland-pfälzischen Naturfreunde betreiben 32 Häuser, von denen sich die meisten in der Pfalz befinden. Wie beim Pfälzerwald-Verein entscheiden bei den Naturfreunden die einzelnen Ortsgruppen selbstständig, ob sie ihre Hütten vorsorglich schließen, sagte der stellvertretende Naturfreunde-Landesvorsitzende Stephan Schenk. Bisher sei ihm noch keine Hütten-Schließung bekannt geworden. Allerdings: „Uns brechen die Übernachtungs-Buchungen weg.“

Zwölf Tafeln setzen Lebensmittelausgabe aus
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus haben einige Tafeln ihre Lebensmittelausgabe für Bedürftige ausgesetzt. Bis Montagvormittag seien zwölf Standorte in Rheinland-Pfalz betroffen gewesen, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes der Tafeln, Sabine Altmeyer-Baumann. „Das ist kein Kinderspiel, solche Entscheidungen zu treffen.“ Eine Schließung habe schwerwiegende Konsequenzen für die Gäste. Grund für die Schließungen sei vor allem das Alter vieler ehrenamtlicher Helfer. Die Mehrzahl der 4700 Helfer in Rheinland-Pfalz sei über 60 Jahre alt. In einigen Einrichtungen könne zudem nicht genügend Abstand zwischen den Personen eingehalten werden. Viele Ausgaben von Nahrungsmitteln finden daher im Freien statt. Insgesamt gibt es 54 Tafeln in Rheinland-Pfalz. Landesweit sind 54.000 Gäste registriert. jüm/kad/lrs

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 65 Dienstag, den 17. März 2020
 

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Keine ambulanten Corona-Abstriche mehr

Seit Montag sind an allen vier Standorten des Westpfalz-Klinikums keine Abstriche zur Corona-Verdachtsabklärung für ambulante Patienten mehr möglich. Darauf weist die Geschäftsführung des Krankenhauses hin. Die stationäre Versorgung ist davon nicht betroffen, bei stationären Aufnahmen sind weiterhin Abstriche möglich. Die Notfallbehandlung ist sichergestellt. Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot fordert das Klinikum dazu auf, telefonischen Kontakt zur Hotline der Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale aufzunehmen. Die ist unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Bei begründetem Verdacht auf das Coronavirus wird anschließend die weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet. Bei Fragen rund um das Coronavirus hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz eine Hotline unter Telefon 0800/5758100 eingerichtet. Die ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar, am Wochenende von 10 bis 15 Uhr. rhp

22 Menschen sind mit Coronavirus infiziert

In Stadt und Landkreis Kaiserslautern sind mittlerweile 22 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat am Abend bei einer Pressekonferenz im Gesundheitsamt Kreisbeigeordneter Peter Schmidt gesagt. Erkrankt sind neun Menschen in der Stadt, 13 im Landkreis. Viele Erkrankte seien Rückkehrer aus Skigebieten, vor allem aus Ischgl. Nach Angaben von Schmidt befinden sich alle Patienten in häuslicher Quarantäne. Im Westpfalz-Klinikum werde derzeit kein Corona-Patient behandelt. bgi

Im Opel-Werk ruht vorübergehend die Produktion

Der Opel-Mutterkonzern PSA schließt wegen der Covid-19-Pandemie in den kommenden Tagen 15 Autofabriken in Europa. In Deutschland sind vom morgigen Dienstag an die Standorte Kaiserslautern, Rüsselsheim und Eisenach betroffen, wie PSA am Montag mitteilte. Die Schließungen sollen bis zum 27. März dauern. Der Peugeot-Hersteller nannte als Gründe Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang auf den Automobilmärkten. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei. dpa/oli

Einschränkungen: Bei Abfallwirtschaft und im Rathaus Kaiserslautern / Otterbach-Otterberg.
Die Kaiserslauterer Kreisverwaltung und die Verbandsgemeindeverwaltung Otterbach-Otterberg sind nur noch eingeschränkt zu erreichen. Auch bei der Abfallwirtschaft gibt es Änderungen wegen der Coronavirus-Situation.

So stellt das Umweltmobil bis auf Weiteres den Service ein und macht erst einmal nicht mehr in verschiedenen Orten im Kreis Station, um bestimmten Abfall entgegenzunehmen. Ebenfalls ab sofort wird nach Angaben der Kreisverwaltung kein Elektroschrott und Sperrabfall mehr abgeholt. Bereits vereinbarte Abholtermine entfielen und würden bis auf Weiteres verschoben. Die Wertstoffhöfe sowie die Sonderabfallannahmestelle der ZAK im Kapiteltal bleiben aber vorerst geöffnet.

Ab Dienstag, 17. März, sind alle Einrichtungen der Kreisverwaltung Kaiserslautern nur noch vormittags geöffnet. Sie bittet alle Bürger darum, Besuche im Kreishaus nach Möglichkeit einzuschränken. Anliegen sollten zunächst per Telefon oder Mail mit dem jeweiligen Sachbearbeiter geklärt werden. Wenn ein persönliches Vorsprechen nötig sei, sollte ein Termin vereinbart werden, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Mit weiteren Einschränkungen sei zudem zu rechnen.

Um die Ansteckungsgefahr bei ihren Mitarbeitern zu verringern und ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten, schränkt auch die Verbandsgemeindeverwaltung Otterbach-Otterberg den Zugang ein. Die beiden Bürgercenter werden auf den Standort Otterberg zusammengelegt. „Wir wollen die komplette Schließung der Verwaltung so lange wie möglich vermeiden und bitten daher darum, den persönlichen Besuch auf das unvermeidbare Maß zu reduzieren“, meinte am Montag Bürgermeister Harald Westrich. Die Kontaktaufnahme solle möglichst per Mail erfolgen, da ansonsten die Telefonleitungen überlastet würden. Weitere Schutzmaßnahmen sind zum Beispiel das Aufstellen eines sogenannten Spuckschutzes im Bürgercenter und das Einrichten von Handdesinfektionsmöglichkeiten an den Eingängen der Verwaltung. Der Zugang zu Mitarbeitern mit Vorerkrankungen ist ebenso nicht mehr möglich, ein Teil der Mitarbeiter arbeitet im Homeoffice. rhp/zs

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 65 Dienstag, den 17. März 2020
 

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Trauer um US-Sänger, Country-Ikone Rogers ist tot
Stand: 21.03.2020 11:29 Uhr

Er verkaufte mehr als 120 Millionen Alben und galt als einer der populärsten Country-Sänger:
Nun starb Kenny Rogers im Alter von 81 Jahren. Eine öffentliche Gedenkfeier soll es erst nach der Corona-Krise geben.


http://www.tagesschau.de/kultur/rogers-103.html

Ruhe in Frieden, einer der Besten, jeder kennt einen Song von diesem genialen Künstler.




 

Dr.BETZE

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an die aktion mit raab in der "wildnis" musste ich heute morgen auch gleich denken.
scheint ein sympathischer typ gewesen zu sein.
wenns mal nen tötlichen virus für die ganze erdbevölkerung gäbe, er hätte ihn im wald überlebt.
 

playerred

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"Ain’t No Sunshine"-Sänger Trauer um Bill Withers

Mit seinen gefühlvollen Songs wie "Ain’t No Sunshine" oder "Lean on me" begeisterte er Millionen: Die Musik-Legende Bill Withers ist tot. Der Sänger starb im Alter von 81 Jahren.
Der Sänger des Hits "Lean on Me", Bill Withers, ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren. Er sei in Los Angeles an Herzkomplikationen verstorben, teilte seine Familie am Freitag mit.
Zu den gefühlvollen Songs, die er in den 1970-er Jahren verfasste und die die Zeit überdauerten, gehören auch "Ain’t No Sunshine" und "Lovely Day".




http://www.tagesschau.de/kultur/bill-withers-gestorben-101.html

Sehr, sehr traurig, waren das doch Lieder die man damals in den Kneipen und danach den Discos rauf und runter spielte. R.I.P.
 

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