[Kino] Daumen hoch oder runter - eure Eindrücke vom Film

vega

Well-Known Member
Mal wieder Zeit für eine kleine Review.

Diesmal auf dem Speiseplan: Godzilla.



Vor ein paar Jahren habe ich auf dem Fantasy Film Fest den Streifen "Monsters" des Regisseurs Gareth Edwards gesehen. Der Titel suggerierte eben jenes, was man sich von diesem Film erwarten konnte: Nämlich Monster.

Aber von eben diesen Monstern war nicht wirklich viel zu sehen. Vielmehr standen die Charaktere und deren Überlebenskampf während der Invasion im Vordergrund.

Anfangs etwas enttäuschend, aber wenn man den Film mal hat sacken lassen, ein wirklich gut gemachter, intensiver Streifen.

Zudem vermutete ich damals auch noch, dass es das geringe Budget gewesen ist, das Edwards zu diesem Kniff greifen ließ.



4 Jahre und 160 Millionen Dollar später zeigt: Nein, es war wohl tatsächlich so gewollt! Nun ja, fast zumindest, wenn man es auf "Godzilla 2014" bezieht. Es wäre auch fahrlässig und geschäftsschädigend gewesen, einen Film namens "Godzilla" zu drehen, wo es nachher keinen Godzilla zu sehen gibt. Den gibt es definitiv. Und nicht nur ihn - denn im Gegensatz zur Version von Emmerich ist die Riesenechse diesmal nicht die eigentliche Bedrohung, sondern zwei Mutos (M.assiver U.ndefinierter T.errestrischer O.rganismus - ein schön japanisierter wissenschaftlicher Begriff
). Trotzdem ist die Screentime der Monster in Relation gesehen doch eher übersichtlich.

Aber genau das funktioniert wirklich großartig. Genau das erzeugt wirklich epische Aufnahmen und WOW-Momente, einfach weil es keinen Overkill gibt (Transformers 2 und 3 lassen grüßen). Also nicht falsch verstehen: Wenn die Viecher mal von der Leine gelassen werden, dann kracht es - aber richtig. Wenn eine 110 Meter große Eidechse auf die Golden Gate Bridge prallt, ist das schon ein Erlebnis. Nur wird einfach der Blick frühzeitig wieder abgewendet, bevor es einem zuviel wird.

Die Bilder ansich sind klasse eingefangen, sehr dicht, nebulös, sehr atmosphärisch. Im Zusammenspiel mit den wirklich perfekten Soundeffekten reizt "Godzilla" wirklich alle Möglichkeiten aus, die die Kinotechnik zu bieten hat (vom überflüssigen 3D-Effekt mal (wieder) abgesehen).

Diese Stimmigkeit lässt einen auch vergessen, dass man sich gerade 3 Monster anguckt, die sich durch eine Großstadt prügeln (fand die alten japanischen Godzilla-Filme wirklich allesamt bescheuert).



Aber ist auch nicht alles positiv. Ähnlich wie beim oben genannten "Monsters" wird auch hier versucht, durch den Einsatz von Charakterdarstellern dem Film mehr menschliche Tiefe zu verleihen. Und auch wenn alle Protagonisten einen ordentlichen Job abliefern, ist es im Nachhinein trotzdem eher belanglos. Aber so ist es bei Blockbuster-Monsterfilmen nun mal: Man kann es kaum schaffen, die menschlichen Charaktere größer erscheinen zu lassen, wenn auf der anderen Seite ein hochhausgroßes Reptil eine hochhausgroße Cyber-Motte durch ein Hochhaus schmeißt.Die Rollen sind im wahrsten Sinne klar verteilt.

Auch der ein oder andere Logikfehler oder skeptische Augenbrauenhochzieher sind in diesem Genre einfach nicht zu vermeiden.

Was mich persönlich jedoch etwas gestört hat, war das Design der Monster bzw. von Godzilla ansich. Während die Mutos wirklich klasse und edel designt worden sind, hat man sich bei Godzilla für meinen Geschmack doch zu sehr am japanischen Original orientiert. Der aufrechte Gang, der in den Original-Filmen auch den Schauspielern geschuldet war, die in dem Kostüm steckten, im Zusammenhang mit dem lieben Gesicht und der Tatsache, dass Godzilla in diesem Film quasi den Retter der Menschheit darstellt, nimmt der Echse die Bedrohlichkeit eines Wesens, welches prinzipiell einen Mückenschiss auf uns geben könnte. Das wurde in dem 98er dinosaurieresken Godzilla etwas besser gelöst (welches aber auch das einzig Positivere wäre im direkten Vergleich).



Aber gut, das ist wirklich Geschmackssache. Was aber auch auf den ganzen Film zutrifft. Weder diejenigen, die einen reinen Monsterklopper sehen wollen, noch jene, die ein Drama mit SciFi-Einfluss erwarten, werden wirklich zufrieden gestellt. Aber alldiejenigen die Freude an atmosphärisch großartigen Bildern und intensiven Kinomomenten haben, denen sei der Film wärmstens empfohlen. Ich sage auch bewusst "Kino". Dieser Film braucht Platz in Bild und Ton. Und wenn ihr im Gegensatz zu mir die Wahl habt:

2D reicht definitiv aus.



8/10
 

Jonny

Well-Known Member
Ich habe gerade Noah geguckt und ... ernsthaft? Wenn es einen Gott gibt, warum erlaubt er dann, dass solche Filme gedreht werden? Schlimmer als Waterworld!



130 Minuten totaler Schwachsinn. Hollywood-Drama ohne Ende. Dämlich, schrecklich, unglaublich. Bin echt sprachlos, da der Film als sehenswert bezeichnet wurde.



Ich habe ja schon viel Mist gesehen, aber das setzt dem ganzen dann doch noch einmal die Krone auf.
 
G

Gelöschtes Mitglied 96

Guest
Was hast du gg. Waterworld? Das war doch ein toller Film.
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Waterworld floppte so weil deren erste Bohrinsel abgesoffen ist,


Aber die Smoker mit Dennis Hopper sind schon cool, Kevin Costner kann halt jeden Hollywood-Müll noch irgendwie läutern, wie z.B. auch Postman.
 
Bzgl. Waterworld fällt mir doch glatt ein nettes Video ein:





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philos

Well-Known Member
Ich habe gerade Noah geguckt und ... ernsthaft? Wenn es einen Gott gibt, warum erlaubt er dann, dass solche Filme gedreht werden? Schlimmer als Waterworld!


130 Minuten totaler Schwachsinn. Hollywood-Drama ohne Ende. Dämlich, schrecklich, unglaublich. Bin echt sprachlos, da der Film als sehenswert bezeichnet wurde.



Ich habe ja schon viel Mist gesehen, aber das setzt dem ganzen dann doch noch einmal die Krone auf.

Ließt Du also doch das Feuilleton der BILD???


Der Film wurde doch was ich gelesen hab einfach nur verrissen....
 

Shelter

Well-Known Member
Planet der Affen - Revolution:







Hat mir sehr gut gefallen auch wenn ich ihn am Ende nicht ganz so abfeiern kann wie es die guten Kritiken im Netz tun. Die CGI-Effekte sind herausragend, gerade in den Momenten u. Szenen mit Ceasar, krass was man da mittlerweile in Sachen Mimik u. Gestik anstellen kann. Andy Serkis als Darsteller ebenso super, Oldman und Clarke sind dagegen leider etwas blass geblieben.



Sehr schön fand ich den dystopischen Touch und diese allgegenwärtige Endzeitstiummung, ich habe jedenfalls im Kino niemanden ernsthaft lachen hören. Die Geschichte ist sehr mitreißend und packend erzählt, alleine die ersten 20 Filmminuten sind super inszeniert, man taucht quasi ein in Ceasar's Familie und lernt in Folge dessen die Motive sehr gut kennen. Die Primaten bzw. deren Geschichte steht ganz klar im Vordergrund, was aber auch gut ist da die schauspielerischen Vorstellungen auf der anderen Seite wie schon gesagt nicht so stark sind und austauschbar wirken.



Es gibt mehr Action als im Prequel, Matt Reeves als Neuregisseur hat einen okayen Job gemacht wie ich finde. Sieht man von den leichten Schwächen im Cast ab und lässt sich zusehends nur auf die Geschichte von Ceasar und seiner Gefolgschaft ein kann man mit dem Film wirklich sehr viel Spaß haben.



Persönliches Fanboy-Rating: 8/10
 

TuK_Kugelfang

Active Member
Trailer zu "Am Sonntag bist du tot"



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Hatte den Film heute in der Sneak-Preview und er wurde als Tragikkomödie angekündigt. Der Titel und die Grundlage (Pfarrer bekommt im Beichtstuhl gesagt, dass er nächsten Sonntag ermordet wird) machen Lust auf mehr, der Film selbst war aber nicht annähernd witzig, teilweise ein wenig verworren und das Ende war auch irgendwie... komisch. Es wurde auch ständig auf das Thema Priester + Sex/Pädophälie angespielt, war so jetzt auch nicht mein Fall, war mir bissl aufdringlich.

Ich mag den Hauptdarsteller aus "Brügge sehen... und sterben?!", er spielt auch hier ganz gut, aber die Story ist irgendwie mies.



Nach dem Film kann man im Kino Wertungen abgeben (Schulnotensystem 1-5), die Wertungen der anderen Besucher waren nur minimal 1er und 2er, einige 3er, der Rest waren 4en und 5en.

Klare Empfehlung: Geld sparen!
 

vega

Well-Known Member
Als ich den Trailer zu The Guardians of the Galaxy zum ersten Mal sah, hatte es mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Ein sprechender Baum, ein sprechender Waschbär, ne grüne Frau und WWE-Fossil Batista (und das alles im Weltall) waren jetzt nicht so die Komponenten, die mich unbedingt angesprochen hatten - zumal ich von diesen Comic noch nie was gehört hatte, ebenso wenig wie von Regisseur James Gunn.



Umso überraschter war ich auch, dass Marvel und Disney TGotG mit einem Budget von 170 Mio $ ausstattete. Die Tatsache, dass der Film jedoch in den ersten 4 Wochen (bevor er überhaupt bei uns und in Teilen Asiens zu sehen war) schon die halbe Milliarde an Einnahmen überschritt und aufgrund der vielen positiven Rezensionen, ließ mich jedoch hellhörig wären. Und ich muss sagen: Gott sei Dank!



Guardians of the Galaxy ist aus meiner Sicht die beste Comic-Verfilmung ever (Wenn man mal "Sin City" und Nolans "The Dark Knight" - Reihe, die in eine andere Sparte fallen, außen vor lässt).

Dabei ist alles eigentlich wie gehabt: Recht simple Gut-gegen-Böse-Story, einfache Botschaften bezüglich Außenseitertum und Freundschaft und auch an Effekten gab es jetzt nicht viel Neues zu sehen - wobei diese schon klasse waren, aber eben auf dem (hohen) Standard, die man von Marvelfilmen dieser Größenordnung gewohnt ist.

Nein, es ist die ultra-charmante Darstellung der Hauptcharaktere und der brilliante Humor, der diesen Film zu etwas Besonderen macht. Es geht unheimlich schnell und man hat den Weltraummacho Peter Quill, die Kriegerin Gamora, den hyperintelligenten Waschbär Rocket, den brutalen Verbrecher Drax und selbstverstänlich den gutmütigen Baumhybriden Groot in sein Herz geschlossen.

Und ja, diese letzte Zeile könnte aus einem Off-Monolog aus "Bauer sucht Frau" stammen und ja, es sind Stereotypen, die 0815-Klischees bedienen, aber das WIE macht halt den großen Unterschied aus.

Diese Art von Anarcho-Humor, so trocken, teilweise sogar beiläufig und weit entfernt von einem Jar Jar Binksschen Klamauk lässt sich am ehesten mit jenem aus der großartigen Firefly/Serenity-Reihe vergleichen, jedoch noch einen Tick more charming.



Ein weiterer Clou ist das geschickte und keinesfalls deplatzierte Einbinden von 60er und 70er Jahre Retro-Musik, die dem Film zusätzlich eine (im wahrsten Sinne) eigene Note verleiht.

Kleiner Eindruck? (Anmerkung: Es ist eine Szene aus dem Abspann, die jedoch nicht wirklich Rückschlüsse auf die Handlung schließen lässt - jedoch sicherheitshalber ****SPOILER****)





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Apropos Ton: Mit der Synchro, gerade mit jener von Rocket, hatte ich anfangs meine Probleme. Dies legte sich jedoch im Verlauf des Films. Und ein weiterer Nebenhinweis: Es gibt in diesem Film tatsächlich mal Szenen, wo sich die 3D-Brille einmal lohnt. Ein wenig von Avatar geklaut, aber das macht nichts.



Fazit:

The Guardians of the Galaxy ist für mich jetzt schon DIE Überraschung diesen Jahres. Ein Film der trotz des Comicverfilmung-Overkills deutlich heraussticht und eine ganz eigene Magie versprüht, an der sich auch die neuen Star Wars Filme messen lassen müssen.

Gerade an diejenigen, die nur ab und an ins Kino gehen und jetzt vor der Wahl stehen, ob es "Lucy" oder "The Expandables 3" sein soll:

Verschwendet euer Geld nicht an so einen xmal da gewesenen Einheitsbrei und gebt euch gut 2 Stunden Wohlfühlen. Sollte es jemanden geben, der aufgrund meiner Empfehlung in diesen Film gegangen sein sollte und nach diesem von sich behaupten kann, nicht einmal gelacht zu haben: Dann spende ich 10 € ans Forum (einmalig, sollte es mehrere solcher Soziopathen in diesem Forum geben).



Hinsichtlich der Bewertung möchte ich nicht übereifrig sein und sehe von der Höchstnote vorerst mal ab, da ich mir ihn in Ruhe nochmal auf Blu-ray geben muss. Nichts desto trotz, hochverdiente



9/10
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Ich war zwar noch nicht drin, aber Drax ist kein Verbrecher. Er ist ein künstlich erschaffenes Wesen mit der Seele eines Erdenmenschen (der Vater von Heather Douglas a.k.a. Moondragon) dessen einziges Lebensziel die Zerstörung des wahnsinnigen Titanen Thanos ist. Thanos hat Gamora zur gefährlichsten Frau der Galaxis gemacht, er ist genau der, dessen Visage man nach dem Abspann von Avengers und in dem Bild unter meinem Post sieht.

Ist die deutsche Synchro einigermaßen erträglich was die Wortwahl angeht?
 

vega

Well-Known Member
Ich war zwar noch nicht drin, aber Drax ist kein Verbrecher. Er ist ein künstlich erschaffenes Wesen mit der Seele eines Erdenmenschen (der Vater von Heather Douglas a.k.a. Moondragon) dessen einziges Lebensziel die Zerstörung des wahnsinnigen Titanen Thanos ist. Thanos hat Gamora zur gefährlichsten Frau der Galaxis gemacht, er ist genau der, dessen Visage man nach dem Abspann von Avengers und in dem Bild unter meinem Post sieht.
Ist die deutsche Synchro einigermaßen erträglich was die Wortwahl angeht?

Erstmal: Danke für den Exkurs
- kenne, wie gesagt, außer jene im Film keine Hintergrundinfos.

Und nun ja: Wer oder was Drax nun sein mag und welche vertretbaren Motive ihn zu seinem Rachefeldzug treiben mögen:

Er sitzt bzw saß nun mal wegen mehrfachen Mordes in einem Hochsicherheitsgefängnis. Somit könnte man ihn ja schon "Verbrecher" nennen. Wobei dies - in der Tat - nicht das Hauptattribut seines Charakters ist, das stimmt. Verbrecher sind sie ja alle fünf im Grunde genommen.




Was die Synchronisation anbetrifft:

Sind alles Standardsynchronsprecher bis auf die Stimme von Rocket. Somit war es auch eher die Stimmfarbe, die mich ein wenig irritiert hat. Der inhaltliche Sinn des Humors geht meiner Ansicht nach nicht verloren. Ist nicht so wie bei manch eingedeutschten Sitcoms, wo man manchmal merkt, dass ein fürs deutsche Publikum unverständlicher Spruch von hinten rum ins Auge gestochen wird.

Kenne aber auch das englische Original von TGotG nicht, um das final beurteilen zu können.
 

König Otto

Well-Known Member
Waren gestern in der Sneak im Union-Kino in KL. Es kam als Original mit Untertitel: "PRIDE"

IMDB: http://www.imdb.com/title/tt3169706/?ref_=fn_al_tt_1http://www.imdb.com/title/tt3169706/?ref_=fn_al_tt_1

Bekommt dort ne sehr ordentliche 8.1 und hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Spielt in England der 80er. Die Bergleute sind in einem Streik der fast ein Jahr schon geht und sind finanziell am Ende.

Eine kleine Gruppe von Schwulen und Lesben will ihre Solidarität mit den Bergleuten zeigen, da sie ebenso wie die Bergleute von der Thatcher-Regierung und Yellow-Press verleumdet und angegriffen werden.

Für mich war der Star in dem Film jedoch nicht der für mich die unbekannten Hauptdarsteller Ben Schnetzner und George MacKay sondern in einer tollen Nebenrolle Dominic "Jimmy McNulty" West (siehe The Wire).



Ich gebe dem Film ne tolle 9/10, da er toll die Aspekte einer Komödie mit echt ernsten Themen (u.a. AIDS) verbindet.

Wie es mit deutscher Synchro aussieht kann ich leider nicht sagen, wäre echt ein bisschen Schade, gerade weil das walisische Englisch im Film echt seinen Charme hatte. Auch wenn man hier die Untertitel echt gebraucht hat.



Trailer:


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Und dank der Empfehlungen hier im Forum waren wir vor 2 Wochen auch in den Guardians of the Galaxy. Der Film bekommt gute 8/10 und sicher geeignet für jeden der irgendetwas mit SciFi-Filmen anfangen kann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 96

Guest
@Otto

Das seh ich ja jetzt erst. Den Film haben Kollege Kugelfang und ich am 21.10. ebenfalls in einer Sneak sehen können.

Mir persönlich hat der Film auch sehr, sehr gut gefallen.



Die deutsche Synchro war für meinen Geschmack absolut okay... wobei ich aber eh kein OT Fanatiker bin.



Ich würde den Film ebenfalls uneingeschränkt weiterempfehlen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 96

Guest
Grad in Frankenthal in der Sneak gewesen.



Zu sehen gab es mit "Die Entdeckung der Unendlichkeit" die Verfilmung des Lebens von Stephen Hawking.



Der Film war mMn großartig. Der Hauptdarsteller Eddie Redmayne hat das so überzeugend gespielt, dass er sich einen Oscar absolut verdient hätte.



Klare Empfehlung meinerseits....
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
Waren gestern in Hobbit III.



Fazit: Weniger ist mehr. Bei dieser Trilogie nahm im Gegensatz zu LOTR die Qualität von Teil zu Teil eher ab. Zudem sind - Fantasywelt mit eingepreist - manche heldenhafte Kampfsituationen derart in die Länge gezogen und so übertrieben, dass man eher lacht als beeindruckt zu sein.



Weiterer Kritikpunkt (auch im Vergleich zu LOTR): Die Zahlenverhältnisse zwischen guter und böser Seite sind mittlerweile übermäßig unrealistisch. Gerade beim am Ende in die Länge gezogenen "Endgemetzel", das sich über fast eine Stunde hinzieht, ist es - auch wenn man innerhalb der Logik des Films bleibt - völlig hanebüchen, dass sich ein paar hundert übriggebliebene Hansel auf der guten Seite gegen zehntausende Orks nicht nur behaupten, sondern sogar gewinnen. Stellvertretend eine Szene: 4 Mann unterhalten sich. "Da kommen hundert Orksöldner!" - "Geht ihr die anderen suchen, die übernehmen wir!" Zwei Mann bleiben übrig und machen alles nieder. Das ist sogar für Tolkien-Verhältnisse lächerlich.



Auch im Roman waren die Zahlenverhältnisse zwar zu ungunsten der guten Seite, allerdings sehr viel realistischer dargestellt. Zusammen mit den dazuerfundenen Charakteren muss man als Fazit ziehen:



2x2 Stunden hätten für die Verfilmung locker ausgereicht. So hatte das ganze was von unnötig aufgepumpt inklusive zu vielen Hängern und Logikfehlern im Drehbuch. Ich hab gegen Ende mehr auf die Uhr geschaut als den Film genossen. Das war bei LOTR anders. Schade!
 
G

Gelöschtes Mitglied 96

Guest
Grad in Frankenthal in der Sneak gewesen.


Zu sehen gab es mit "Die Entdeckung der Unendlichkeit" die Verfilmung des Lebens von Stephen Hawking.



Der Film war mMn großartig. Der Hauptdarsteller Eddie Redmayne hat das so überzeugend gespielt, dass er sich einen Oscar absolut verdient hätte.



Klare Empfehlung meinerseits....
Einen Golden Globe hat Eddie Redmayne jetzt schonmal bekommen als Bester Schauspieler in einem Filmdrama. Der Film hat außerdem einen Preis für die Beste Filmmusik erhalten.
 

philos

Well-Known Member
Waren gestern in Hobbit III.


Fazit: Weniger ist mehr. Bei dieser Trilogie nahm im Gegensatz zu LOTR die Qualität von Teil zu Teil eher ab. Zudem sind - Fantasywelt mit eingepreist - manche heldenhafte Kampfsituationen derart in die Länge gezogen und so übertrieben, dass man eher lacht als beeindruckt zu sein.



Weiterer Kritikpunkt (auch im Vergleich zu LOTR): Die Zahlenverhältnisse zwischen guter und böser Seite sind mittlerweile übermäßig unrealistisch. Gerade beim am Ende in die Länge gezogenen "Endgemetzel", das sich über fast eine Stunde hinzieht, ist es - auch wenn man innerhalb der Logik des Films bleibt - völlig hanebüchen, dass sich ein paar hundert übriggebliebene Hansel auf der guten Seite gegen zehntausende Orks nicht nur behaupten, sondern sogar gewinnen. Stellvertretend eine Szene: 4 Mann unterhalten sich. "Da kommen hundert Orksöldner!" - "Geht ihr die anderen suchen, die übernehmen wir!" Zwei Mann bleiben übrig und machen alles nieder. Das ist sogar für Tolkien-Verhältnisse lächerlich.



Auch im Roman waren die Zahlenverhältnisse zwar zu ungunsten der guten Seite, allerdings sehr viel realistischer dargestellt. Zusammen mit den dazuerfundenen Charakteren muss man als Fazit ziehen:



2x2 Stunden hätten für die Verfilmung locker ausgereicht. So hatte das ganze was von unnötig aufgepumpt inklusive zu vielen Hängern und Logikfehlern im Drehbuch. Ich hab gegen Ende mehr auf die Uhr geschaut als den Film genossen. Das war bei LOTR anders. Schade!

Habs nach dem ersten Teil schon aufgegeben... Die wandernde Männertherapiegruppe war einfach nur langweilig...
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Ich war grad in "Das ewige Leben". Der letzte Film aus der Kommisar Brenner-Reihe basierend auf den Büchern von Wolf Haas. Freunden von schwarzem Humor unbedingt zu empfehlen. Gut vom Arbeitsamtanfang bis zum Stehimbiss "Endstation" neben dem städtischen Friedhof.
 

Shelter

Well-Known Member
Erster Trailer von "Black Mass" über den Gangsterboss Whitey Bulger basierend auf der Romanvorlage "The True Story of an Unholy Alliance Between the FBI and the Irish Mob" written by Dick Lehr and Gerard O'Neill.



Meiner Meinung nach ein toller Trailer, gerade weil er auch nicht die ganze Handlung vorwegspoilert. Dieser Dia-/Monolog von Depp ist schon verdammt starkes Schauspiel, ich hoffe diese Qualität wird auch über die gesamte Spielzeit vorhanden sein. U.a. noch mit dabei: Cumberbatch, Bacon, Sienna Miller oder Jessy Plemons (bekannt als Todd aus Breaking Bad)






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Shelter

Well-Known Member
Gestern Abend Mad Max Fury Road in der Spätvorstellung gesehen. Ich bin schon lange nicht mehr so gut im Kino unterhalten worden, diese visuelle Achterbahnfahrt sollte wirklich jeder mitgemacht haben! Was für ein herrlich kranker u. abgedrehter Streifen! Dazu der tolle Stil bzw. der schmutzige Look, Figuren die direkt aus der Feder einen Psychopaten stammen könnten und Dialoge die oftmals nicht über den berühmten Oneliner hinauskommen.



11/10!
 
Kung Fury ist übrigens inzwischen auf youtube veröffentlicht... Unglaublich großartige Hommage an 80er Krimi Serien:





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G

Gelöschtes Mitglied 96

Guest
Gestern war wieder Sneak Abend und es lief die 140 minütige Verfilmung des großartigen Kriminalromans "Kind 44".

Die Umsetzung ist in meinen Augen absolut gelungen, auch wenn ein Buch natürlich (fast) immer besser ist. Die Besetzung mit Tom Hardy als Leo Demidov, Noomi Rapace als Leo's Frau Raisa, Joel Kinnaman als Leo's ärgster Widersache Wassili, Gary Oldman usw. fand ich auch durchweg klasse.

Von mir gibts hier wieder eine klare Empfehlung.
 

SaarBetzi86

Moderator
Teammitglied
Der steht unbedingt auf der to-watch-Liste. Dass er dir als Buch-Fan auch gefiel, ist natürlich großartig.
 

Jonny

Well-Known Member
Ich gucke gerade Jurassic World. Das ist ja mal eine der besten Comedies ever!
Es wird von Minute zu Minute dunkler. Die Frau im Film wird von Minute zu Minute planloser, schwächer und weniger bekleidet. Hollywood at its best! Fühle mich wunderbar unterhalten

Edit: Die Produktplatzierung von Mercedes habe ich total vergessen! Wie oft war der 6-rädrige Geländewagen im Bild? Länger als das Monster im letzten Godzilla

Und am Ende eine Parodie auf das hier? Als die Hauptdarstellerin mit der Fackel in der Hand auf die Kamera zurennt = Sekunde 23/24 im Video


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uppsala

Well-Known Member
Wir ham doch einige Cineasten hier. Ich suche einen Film, der vermutlich eher in Programmkinos lief. Kleines Dorf mit Olivenbauern. Es gibt einen Wettbewerb. Wer hat das beste Öl? Müsste 2015 (oder 2014) gelaufen sein? Kam mir gerade in den Sinn, weil El Olivo anläuft.
 

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