Kasseler Regierungspräsident Lübcke getötet - Polizei nimmt Verdächtigen fest

redskin

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Und wie sagte der alte Herr mit der Dackelkrawatte;
Wir werden sie jagen.
...offensichtlich mit Interpretationsspielraum für die Anhängerschaft.
 

satanischefärse

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Leider kann man nicht mehr sagen: „Wehret den Anfängen!“ Wir sind schon mittendrin. Und die Polizei und Justiz sind auf dem rechten Auge blind.
Mein Gott, wenn ich daran denke, diesen Mord hätte die „RAF“ begangen. Der Staat mit allen seinen Organen und Die BILD „Der Stürmer“ hätten eine Hetzjagd veranstaltet. Und alle „Linken“ die vom Staatsschutz bespitzelt werden müssten mit Hausdurchsuchungen und Befragungen rechnen. Ich bin ein Kind der 80er und weiß wovon ich rede.
 

philos

Well-Known Member
Und wann sowas schon aus der CDU kommt, dann muss man sich wirklich sorgen machen...
Und ich frage mich wirklich welche Hetze? Wie war das denn bei anderen Vorfällen, als Rechte direkt alles vorverurteilt hatten was nicht bei drei auf den Bäumen war. Ich sag nur München oder das Kantholz in Bremen... Empörungsschreie allenthalben... Danke Merkel... Ooops, war ja doch nicht so: Schwamm drüber, hätte ja sein können.
Ja, es gab ein paar Stimmen die darauf hinwiesen, dass Lübcke in rechten Kreisen nicht gerade beliebt war, aber das war es m.M.n. auch schon.
Dass sich jetzt, wo sich der Verdacht zu erhärten scheint und man dennoch erst am Beginn der Untersuchungen ist ein CDUler hinstellt und sowas raushaut ist absolut wahnsinnig... In meinen Augen gehört er aus der Partei ausgeschlossen...
ER weiß jetzt schon, dass es ein verwirrter Einzeltäter war... klar... dachte man beim NSU auch lange...
Vielleicht sollte er Polizei und Bundesstaatsanwaltschaft mal in Ruhe ihre Arbeit machen lassen. Immerhin geht es hier um einen politischen Mord...
 

stiller

Moderator
Teammitglied
Otte gehört ja wie Frau Steinbach zur A*D-nahen Desiredius-Erasmus-Stiftung, hat auch vor der Wahl 2017 bekannt, nicht die CDU sondern eben diese andere Partei zu wählen, um ihn mal politisch einzuordnen. Und er gehört wie Maaßen zur WerteUnion, die ja gefühlt auf eine mögliche Koalition von CDU/A*D hinarbeitet.

Kritischer finde ich da noch, dass weder die CDU noch AKK sich zu den Enthüllungen geäußert haben, zumindest bis der öffentliche Druck größer wurde. Im besten Fall gesteht man ihnen zu, dass sie auf Ergebnisse warten, um die Situation besser einordnen zu können, aber es passt ins Bild, dass bei linker Gewalt immer direkt geschrieen wird und bei Taten aus dem rechten Druck eine auffällige Ruhe herrscht.
 

satanischefärse

Well-Known Member
Wen es interessiert. Auf Zeit online gibt es einen sehr informativen Text, der die Entwicklung des Rechtsterrors beleuchtet und wie staatliche Stellen mit diesem umgegangen sind bzw umgehen.
Vielleicht kann das ja mal jemand verlinken. Ich kann das nicht.
 

Jonny

Well-Known Member
Es ist beängstigend: Spezialkräfte von Polizei und Bundeswehr horten Munition und führen Todeslisten mit politischen Gegnern. Gleichzeitig werben rechtsextreme Gruppen um Beamte.


https://www.zdf.de/nachrichten/heute/staatsfeinde-in-uniform-rechtsextremismus-bei-der-polizei-100.html#xtor=CS5-62


Ich will keine Panik verbreiten, aber es können genau diese Beamten sein, die rechte Gewalttaten ermitteln sollen. Was hier gerade und die letzten Jahre vor sich geht und ging, untergräbt die Grundmauern unserer Demokratie und Gesellschaft.

Die Reker hat auch wieder Morddrohungen erhalten und zwar NACH dem Lübcke Mord! Nach dem NSU-Skandal sollte so etwas nie wieder möglich sein, war die Beteuerung von Politiker*innen aller Orten.

Andererseits muss man sich nicht wundern, wenn der Innenminister seine Zeit lieber mit Hetze verbringt als seinen Laden mal auf Vordermann zu bringen!
 

curthi

Well-Known Member
Von Slime gibt es ein Lied “Die Geschichte des Andreas T.“. Er war damals vom Verfassungsschutz aus beim NSU. Er war sogar bei einem NSU-Mord anwesend, hat aber nichts mitbekommen, weil er gerade pinkeln war. Als der NSU aufflog wurde gegen ihn ermittelt aber man konnte ihm nichts nachweisen.

Jetzt arbeitet er in der Behörde, dessen Chef vermutlich von einem Nazi hingerichtet wurde. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Bei der Hetze im Netz wurde auch die Privatadresse vom Opfer öffentlich gemacht...

Die Politik und auch der Verfassungsschutz ist schon immer auf dem rechten Auge blind. Wenn man überlegt, dass über Feine Sahne mehr im Bericht des Verfassungsschutzes damals stand, als über den NSU fällt einem nichts mehr ein.
 

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