Game of Betze - die finale Staffel aka. 3:2 für Becca

Schollus

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Moment, was gibts Neues zum Threadthema? Kann man nicht einen „wir wollen uns beleidigen und persönlich angreifen Thread“ machen? Oder einen „Dreispitz“ erklärt allen seine Welt Thread?
 

pp

Well-Known Member
Moment, was gibts Neues zum Threadthema? Kann man nicht einen „wir wollen uns beleidigen und persönlich angreifen Thread“ machen? Oder einen „Dreispitz“ erklärt allen seine Welt Thread?

Nochmal verschiedene Meinungen muss ein Forum verkraften können ‼

Dieses wir hacken jetzt mal auf dreispitz rum geht mal so garnicht!‼

Warum kann man eine andere Meinung nicht mal respektieren?? Muss man sie immer abkanzeln??

Stand jetzt hat er übrigens recht mit dem was er sagt!

Einfach zu sagen lasst Ihnen Zeit ist schon bisschen naiv!

Was sehr schade ist ist die Tatsache das die Fans sich gegenseitig zerfleischen!!

Das Niveau der Diskussion ist überall sehr gruselig!! (Leider auch hier)
 

philos

Well-Known Member
Nochmal verschiedene Meinungen muss ein Forum verkraften können ‼

Dieses wir hacken jetzt mal auf dreispitz rum geht mal so garnicht!‼

Warum kann man eine andere Meinung nicht mal respektieren?? Muss man sie immer abkanzeln??

Stand jetzt hat er übrigens recht mit dem was er sagt!

Einfach zu sagen lasst Ihnen Zeit ist schon bisschen naiv!

Was sehr schade ist ist die Tatsache das die Fans sich gegenseitig zerfleischen!!

Das Niveau der Diskussion ist überall sehr gruselig!! (Leider auch hier)
Sorry, aber finde das eine sehr selektive Wahrnehmung.
Dreispitz stellt sich doch immer wieder mit freuden selbst ins Feuer. Es hätte auch niemand ein Problem damit, wenn er eine andere Meinung hat, diese aber ordentlich begründet. Allerdings wiedeholt er gebetsmühlenartig seine Meinung, ab und zu mal mit Zitaten von anderen, die in sein Weltbild passen. Er respektiert also nicht die Meinungen anderer, erwartet aber dass ihm niemand widerspricht...
Reagiert man so auf ihn, wie er mit anderen umgeht ist er beleidigt..

Wie soll man also mit ihm diskutieren, wenn er scheinbar nur seine eigene Meinung zählen lässt und an keiner Diskussion interessiert ist?
 

philos

Well-Known Member
"Eine weitere Gesprächsrunde zwischen Becca und der FCK-Führung ist für Freitag terminiert. Verhandelt wird über den Vereinswert. Roland Berger und der FCK hatten den mit 120 Millionen angesetzt, man schien sich bei 70 Millionen zu treffen, ehe ein Konkurrenz-Angebot eine Abwertung auf 30 Millionen vorsah. "

Finde ich schon eine wichtige Info, da somit nochmals gezeigt wird wie sehr uns die ganze Aktion geschadet hat.
Becca hätte also nur weniger als die Hälfte der Anteile gewollte wie die "Regionalen". Da man ihnen zusagte kann Becca das nun auch für sich beanspruchen... Krasse Sache!


Becca besucht FCK-Trainingslager.

Flavio Becca, luxemburgischer Geldgeber und künftiger Investor beim 1. FC Kaiserslautern, hat den Drittligisten gestern Abend im Trainingslager im südpfälzischen Herxheim besucht. Er ist angereist, um sich der Mannschaft vorzustellen und um sich mit Sportchef Martin Bader, Trainer Sascha Hildmann und dem Beiratsvorsitzenden Patrick Banf auszutauschen. Beccas Bürgschaft über 2,6 Millionen Euro soll bald in FCK-Aktien umgewandelt werden.osp/zkk

Es kommt also jetzt Bewegung ins Spiel...
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Wer hat wann was zugesagt?
ich vermute, es ist das hier gemeint:
"Der 1. FC Kaiserslautern hat auf seiner Sitzung am 6. Mai 2019 über die Situation im Verein tiefgehend diskutiert.
Im Ergebnis hat Michael Littig seine Ämter nicht zur Verfügung gestellt.
Die Entscheidung basierte u.a. auf dem positiven Votum der heutigen Sitzung der Vereinsgremien Vereinsrat, Ehrenrat, Rechnungsprüfer und Vorstand.
Von der Mehrheit positiv begrüßt wurde das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von Euro 3.000.000 einzubringen, auf der Basis eines zehnprozentigen Aktienanteils und einem Sitz im Beirat. Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann.
Weitere Vertragsdetails werden in den nächsten Tagen geklärt. Damit ist das Angebot von Herrn Flavio Becca nicht mehr existent."

https://fck.de/de/der-fck-informiert-2/
https://www.der-betze-brennt.de/news/11085-entscheidung-pfaelzer-investoren-retten-den-fck.php
 

philos

Well-Known Member
Wer hat wann was zugesagt?
Also so wie ich das lese war man in den Verhandlungen so weit, dass man sich in der Gegend von 70 Mio Vereinswert treffen wollte. Dann kam die ganze Littig-Bader-Banf-Geschichte und das Angebot der Regionalen das auf einem Vereinswert von 30 Mio basierte. Dieses wurde ja erst einmal angenommen, also nach außen signalisiert, dass man die Anteile auch für 40% des Wertes den man mit Becca vereinbaren wollte herausgeben würde. Dass Becca dann nochmals nachverhandeln will ist klar.

Umso mehr wurmt mich diese ganze Sache. Man hatte (scheinbar) ein gutes Angebot, man verärgert kurz vor Abschluss und kurz vor Lizenzerteiltung den möglichen Investor indem man seine Verhandlungspartner öffentlich anzählt. Dann kommen auf einmal in letzter Sekunde irgendwelche anderen Investoren die die Chance sehen ein "Schnäppchen" zu machen, da der Verein mit dem Rücken zur Wand steht... Wo waren die denn in den Jahren und Monaten vorher? In meinen Augen hat das Ganze schon ein "Geschmäckle" ob das nicht bewusst so eingefädelt wurde...
 
Zuletzt bearbeitet:

Klingenstädter

Moderator
Also so wie ich das lese war man in den Verhandlungen so weit, dass man sich in der Gegend von 70 Mio Vereinswert treffen wollte. Dann kam die Ganze Littig-Bader-Banf-Geschichte und das Angebot der Regionalen das auf einem Vereinswert von 30 Mio basierte. Dieses wurde ja erst einmal angenommen, also nach außen signalisiert, dass man die Anteile auch für 40% des Wertes den man mit Becca vereinbaren wollte herausgeben würde. Dass Becca dann nochmals nachverhandeln will ist klar.

Umso mehr wurmt mich diese ganze Sache. Man hatte (scheinbar) ein gutes Angebot, man verärgert kurz vor Abschluss und kurz vor Lizenzerteiltung den möglichen Investor indem man seine Verhandlungspartner öffentlich anzählt. Dann kommen auf einmal in letzter Sekunde irgendwelche anderen Investoren die die Chance sehen ein "Schnäppchen" zu machen, da der Verein mit dem Rücken zur Wand steht... Wo waren die denn in den Jahren und Monaten vorher? In meinen Augen hat das Ganze schon ein "Geschmäckle" ob das nicht bewusst so eingefädelt wurde...
Danke für die Klarstellung. Die Intentionen sind hier - wie auch bei Becca - schwer zu bestimmen. Es gibt plausible Antworten zugunsten oder zulasten aller Angebote (Sachs/Dienes und Becca). Unterstellt man immer das schlechte, muss man (auch hier in alle Richtungen) aufpassen, nicht in verschwörungstheoretische Sphären zu driften, weil dort gibt es dann irgendwann keine Haltegriffe mehr und man rutscht zwangsläufig ins Absurde. Und da sehe ich auch den Vorwurf, das Angebot von Dienes und Sachs sollte lediglich Becca "verärgern". Wenn Investoren so leicht zu verärgern wären, was hätten wir dann für kultige Stories über Übernahmeschlachten und Investitionen im 9- bis 11-stelligen Bereich...

Klar ist für mich: Die Zusammenarbeit der Beteiligten hat absolut nicht funktioniert. Das führte über unklare Zuständigkeiten (Wer sucht? Die GF? Der Beirat als Beirat? Oder der Beirat als Aufsichtsrat? Der Vorstand darf eher nicht [Kessler].) über interne Intransparenzen (Wer verhandelt gerade mit wem und wer im Verein weiß davon?) und es entstand ein Bild von personalisierten Angeboten Littig+Unternehmen aus KL vs. Becca+BBK. Ein absolutes No-Go und eine krasse Schwächung der Verhandlungsposition.

Klarer und okay für mich wäre/ist das folgende Vorgehen: Am Ende brachte der Beirat und AR-Vorsitzende Littig ein Investitions-Angebot bei und der Beirats-Vorsitzende und AR Banf brachte ein anderes Angebot bei. Nach Übergabe der Angebote an die GF sprachen und verhandelten diese mit den Anbietern (im Fall Becca halt deutlich früher und damit auch detaillierter) und gaben zur entscheidenden Sitzung eine Einschätzung zu den Angeboten nebst Empfehlung in den Beirat, worauf sich dieser für ein Angebot entschied.

Aber entschieden wurde sonst nichts, außer, dass sowohl die Angebote von Becca als auch von Dienes/Sachs keinen sofortigen Ausschlusskriterien zum Opfer fielen und über diese ernsthaft nachgedacht und gesprochen und gegebenenfalls weiterverhandelt werden konnte, bzw. hätte werden können.

Mit der Wertbestimmung ist es so eine Sache. Sie ist im Grunde immer willkürlich, aber alle Beteiligten müssen sich auf eine Art der Willkür einigen. Wenn das erfolgt ist, kommen hoffentlich auch wieder Unternehmen über die "bis-100k-Säule" und es kommt zur Öffnung der Fansäule. Hauptsache, es passiert etwas substantielles.

Problematisch ist, dass über das Angebot und die Vorhaben von Dienes und Sachs derzeit mehr bekannt ist als über das Becca-Angebot. Da sind konkrete Ansatzpunkte und Vorgehen, die man einordnen und für eher gut oder eher schlecht befinden kann. Bei Becca hat man außer dem Fernziel "1. Bundesliga" nichts, weshalb sich dieser leere Raum natürlich mit realistisch-optimistischen, realistisch-pessimistischen, abstrus verschwörerischen und leuchtend rosanen Überlegungen füllt.
 

philos

Well-Known Member
Danke für die Klarstellung. Die Intentionen sind hier - wie auch bei Becca - schwer zu bestimmen. Es gibt plausible Antworten zugunsten oder zulasten aller Angebote (Sachs/Dienes und Becca). Unterstellt man immer das schlechte, muss man (auch hier in alle Richtungen) aufpassen, nicht in verschwörungstheoretische Sphären zu driften, weil dort gibt es dann irgendwann keine Haltegriffe mehr und man rutscht zwangsläufig ins Absurde. Und da sehe ich auch den Vorwurf, das Angebot von Dienes und Sachs sollte lediglich Becca "verärgern". Wenn Investoren so leicht zu verärgern wären, was hätten wir dann für kultige Stories über Übernahmeschlachten und Investitionen im 9- bis 11-stelligen Bereich...

Klar ist für mich: Die Zusammenarbeit der Beteiligten hat absolut nicht funktioniert. Das führte über unklare Zuständigkeiten (Wer sucht? Die GF? Der Beirat als Beirat? Oder der Beirat als Aufsichtsrat? Der Vorstand darf eher nicht [Kessler].) über interne Intransparenzen (Wer verhandelt gerade mit wem und wer im Verein weiß davon?) und es entstand ein Bild von personalisierten Angeboten Littig+Unternehmen aus KL vs. Becca+BBK. Ein absolutes No-Go und eine krasse Schwächung der Verhandlungsposition.

Klarer und okay für mich wäre/ist das folgende Vorgehen: Am Ende brachte der Beirat und AR-Vorsitzende Littig ein Investitions-Angebot bei und der Beirats-Vorsitzende und AR Banf brachte ein anderes Angebot bei. Nach Übergabe der Angebote an die GF sprachen und verhandelten diese mit den Anbietern (im Fall Becca halt deutlich früher und damit auch detaillierter) und gaben zur entscheidenden Sitzung eine Einschätzung zu den Angeboten nebst Empfehlung in den Beirat, worauf sich dieser für ein Angebot entschied.

Aber entschieden wurde sonst nichts, außer, dass sowohl die Angebote von Becca als auch von Dienes/Sachs keinen sofortigen Ausschlusskriterien zum Opfer fielen und über diese ernsthaft nachgedacht und gesprochen und gegebenenfalls weiterverhandelt werden konnte, bzw. hätte werden können.

Mit der Wertbestimmung ist es so eine Sache. Sie ist im Grunde immer willkürlich, aber alle Beteiligten müssen sich auf eine Art der Willkür einigen. Wenn das erfolgt ist, kommen hoffentlich auch wieder Unternehmen über die "bis-100k-Säule" und es kommt zur Öffnung der Fansäule. Hauptsache, es passiert etwas substantielles.

Problematisch ist, dass über das Angebot und die Vorhaben von Dienes und Sachs derzeit mehr bekannt ist als über das Becca-Angebot. Da sind konkrete Ansatzpunkte und Vorgehen, die man einordnen und für eher gut oder eher schlecht befinden kann. Bei Becca hat man außer dem Fernziel "1. Bundesliga" nichts, weshalb sich dieser leere Raum natürlich mit realistisch-optimistischen, realistisch-pessimistischen, abstrus verschwörerischen und leuchtend rosanen Überlegungen füllt.
So meinte ich das auch nicht. Es ging mir eher darum, dass Becca durch das Absetzen seiner Gesprächspartner verärgert werden sollte... und dann das andere Angebot wie zufällig in letzter Sekunde kam. Aber wie gesagt, ist das ein Bauchgefühl und nichts substantielles...

Natürlich ist die Wertbestimmung willkürlich. Nur, wenn man ein Angebot zu mehr als dem doppelten Wert hatte und dann ganz offiziell das Niedrigere annimmt, dann ist das schon harter Tobak und erklärt dann auch, weshalb es nun wieder länger gedauert hat.

Mehr oder weniger wollte ich gar nicht sagen...
 

ktown

Well-Known Member
Problematisch ist, dass über das Angebot und die Vorhaben von Dienes und Sachs derzeit mehr bekannt ist als über das Becca-Angebot. Da sind konkrete Ansatzpunkte und Vorgehen, die man einordnen und für eher gut oder eher schlecht befinden kann. Bei Becca hat man außer dem Fernziel "1. Bundesliga" nichts, weshalb sich dieser leere Raum natürlich mit realistisch-optimistischen, realistisch-pessimistischen, abstrus verschwörerischen und leuchtend rosanen Überlegungen füllt.
Wenn man rein die öffentlich verlautbarten Infos zugrunde legt, dann ist es problematisch.
Wenn man sich das Ganze unter normalen und professionellen Gesichtspunkten betrachtet (siehe z.B. die jetzige Pressemitteilung von Berlin), dann ist der Informationsstand bezüglich der Verhandlungen mit Becca eher einer professionellen Gangart entsprechend und die Verlautbarungen der Regionalinvestoren eher die einer schnell zusammengestrichten Power Point Präsentation um mit vielen positiven Bildern und Emotionen das Ruder noch rum zu reißen.
 

LittleRedDevil

Well-Known Member
Danke für die Klarstellung. Die Intentionen sind hier - wie auch bei Becca - schwer zu bestimmen. Es gibt plausible Antworten zugunsten oder zulasten aller Angebote (Sachs/Dienes und Becca). Unterstellt man immer das schlechte, muss man (auch hier in alle Richtungen) aufpassen, nicht in verschwörungstheoretische Sphären zu driften, weil dort gibt es dann irgendwann keine Haltegriffe mehr und man rutscht zwangsläufig ins Absurde.
Da waren/sind die Becca Gegner aber sehr weit vorne :wink: Die sind ja immer noch überzeugt, er will nur die Grundstücke.

Problematisch ist, dass über das Angebot und die Vorhaben von Dienes und Sachs derzeit mehr bekannt ist als über das Becca-Angebot. Da sind konkrete Ansatzpunkte und Vorgehen, die man einordnen und für eher gut oder eher schlecht befinden kann. Bei Becca hat man außer dem Fernziel "1. Bundesliga" nichts, weshalb sich dieser leere Raum natürlich mit realistisch-optimistischen, realistisch-pessimistischen, abstrus verschwörerischen und leuchtend rosanen Überlegungen füllt.
Mit Becca stimmt aber nicht ganz, er hat doch in der Bild? gesprochen.
Ich persönlich will Ergebnisse sehen, da brauche ich nicht jeden Tag irgendwelche Worte was passieren soll.

Und ganz ehrlich, der Plan der Regios war jetzt auch nicht so toll.
 

Klingenstädter

Moderator
Okay, wenn es um den reinen Glauben geht, dann denke ich, dass die regionalen Investoren eigentlich noch gar nicht soweit waren und bis dahin eher mehr oder weniger konkret ins Auge gefasst haben, als zweiter Player neben einem dann vorhandenen Ankerinvestor ins Boot zu kommen, um gezielt etwa in den Nachwuchsbereich zu investieren und dabei durch den Ankerinvestor einigermaßen Sicherheit in Bezug auf das Überleben des FCK zu haben.

Der kritische Punkt kam erst, als alles zu kippen drohte, nur weil der umstrittene sportliche Leiter zur Diskussion stand und eventuell hätte abgelöst werden sollen. Dies geschah zu einem Zeitpunkt als es eigentlich niemandem zustand, sich von Außen in unsere Personalpolitik einzumischen und hat von Vornherein viel Vertrauen gekostet. Dadurch kam es zum ohnehin angespannten Verhältnis zwischen Verein und KGaA und unter den Beiräten zu einem noch tieferen Riss und die Vereinsseite hat noch einmal mehr mobilisiert um sich gegen das befürchtete Ende der Selbstbestimmung zu wehren.

Das ist auch nach wie vor nicht ausgestanden. Die Frage ist dabei auch gar nicht, ob wir Selbstbestimmung abgeben - das müssen und werden wir. Die Frage ist aber, wie viel und zu welchem Preis? Und wie passiert das - handstreichartig durch Beiräte und Geschäftsführer? Oder transparent mit Diskussionen? Sind wir dann in einer Situation, in der der Investor nicht nur Wünsche und Erwartungen artikuliert, sondern das Personal bestimmt? Wo hört das auf? Beim Sport-GF? Beim Finanz-GF? Beim Trainer, Scout, Torwart-Trainer? Beim Physiotherapeuten oder Zeugwart? Bei den Spielern, die zu verpflichten oder abzugeben sind? Bei den Spielern, die zu spielen haben?
Das sind alles Fragen, mit unterschiedlich großem Raum an Befürwortungen und Ablehnungen in einem hochkomplexen Spannungsfeld. Und das hat sich einfach alles entladen an der Frage: Dürfen unsere dafür zuständigen Gremien überlegen, ob die Underperformance im sportlichen Bereich personelle Konsequenzen haben sollte? Oder haben wir das schon - ohne je wirklich darüber geredet zu haben - längst an Investoren, eventuelle Investoren und Kreditgeber abgetreten?
 

AndreasFCK

Well-Known Member
Die sind ja immer noch überzeugt, er will nur die Grundstücke.
Mit einer Verlagerung bestimmter Aktivitäten auf den Fröhnerhof hätten die Regios die Weichen für einen Weggang vom Fritz-Walter-Stadion gestellt. Dann hätte es irgendwann heißen können "Das FWS ist eh zu groß und zu teuer, warum bauen wir nicht für günstiges Geld eine neues Stadion auf dem Fröhner für so 25.000 Zuschauer....?" Damit wäre dann auch der Betzenberg komplett für eine andere Nutzung frei geworden. Insofern bestünde auch die Möglichkeit, daß die Regios geistig näher an den "Grundstücken", ob auf dem Berg oder ansderswo, dran waren.
 

Klingenstädter

Moderator
Da waren/sind die Becca Gegner aber sehr weit vorne :wink: Die sind ja immer noch überzeugt, er will nur die Grundstücke.
Das deckt sich definitiv nicht mit meinen Beobachtungen und ich lese eine ganze Menge zu dem Thema.

Mit Becca stimmt aber nicht ganz, er hat doch in der Bild? gesprochen.
Ich persönlich will Ergebnisse sehen, da brauche ich nicht jeden Tag irgendwelche Worte was passieren soll.
Ja? Was ist denn die Vorgehensweise von Becca?
Dass er in die Bundesliga will, ist keine Vorgehensweise oder Strategie. Dass er sich gut beraten fühlt durch Toppmöller oder Calmund, die beide seit gefühlten Jahrzehnten aus dem eigentlichen Job raus sind, ist auch keine Strategie. Das kann Grundlage einer solchen sein, aber welcher?

Und ganz ehrlich, der Plan der Regios war jetzt auch nicht so toll.
Mir fallen da auch spontan einige Fragen und Kritikpunkte zu ein. Definitiv. Aber wie gesagt, ist das eine andere Situation, wenn man konkret über Maßnahmen nachdenken, darüber diskutieren und sie bewerten kann.
 

AndreasFCK

Well-Known Member
Bei Bild gibt es auf der Hauptseite einen Artikel "Kaiserslautern-Retter - So stelle sich der Milliardär den Spielern vor". Falls sich jemand outen möchte und Bild-Plus hat, könnte er (sie) vielleicht den groben Inhalt posten? :smile:
 

philos

Well-Known Member
@Klingenstädter Es war ja nicht nur Bader der angezählt wurde. Sondern auch Banf und so wie ich das mitbekommen hatte Klatt kurzzeitig ebenso. Und das zum miesesten Zeitpunkt ever!
Also SÄMTLICHE Gesprächspartner die Becca hatte.
Dazu kommt, dass man den Verhandlungspartner für die Transfers nicht gerade in der heißen Phase der Transferperiode anzählen sollte. Entweder früher oder später, aber mittendrin ist schon vereinsschädigend in meinen Augen!
Daher kann ich die Beweggründe Beccas gut verstehen, auch wenn ich die Vorgehensweise nicht gut heiße...
 

Klingenstädter

Moderator
Mit einer Verlagerung bestimmter Aktivitäten auf den Fröhnerhof hätten die Regios die Weichen für einen Weggang vom Fritz-Walter-Stadion gestellt. Dann hätte es irgendwann heißen können "Das FWS ist eh zu groß und zu teuer, warum bauen wir nicht für günstiges Geld eine neues Stadion auf dem Fröhner für so 25.000 Zuschauer....?" Damit wäre dann auch der Betzenberg komplett für eine andere Nutzung frei geworden. Insofern bestünde auch die Möglichkeit, daß die Regios geistig näher an den "Grundstücken", ob auf dem Berg oder ansderswo, dran waren.
Vordergründig ging es dabei um Mietzahlungen für die Geschäftsstelle im Stadion, die anscheinend separat in der Pachtzahlung ausgewiesen ist. Hier wäre die naheliegende Frage für mich: Gibt der Pachtvertrag überhaupt her, Teile der Leistungen zu beenden und dafür weniger Pacht zahlen zu müssen?


Zum Stadion: Auch hier gibt es Vor- und Nachteile.

Vorteile des Stadions sind die Bekanntheit (Markenimage), die Relevanz in Sachen kulturelle Identität des Vereins (Emotionen der Fans) und die Ausstattung (WM-taugliche Infrastruktur). In der 1. Bundesliga oder im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga ist es auch nicht mehr zu groß und könnte bei einer kontinuierlichen Auslastung über 80% trotz voller oder gar erhöhter Pacht sehr lohnend sein. Die Lage unmittelbar am HBF ist vorteilhaft.

Nachteile sind in meinen Augen die Lage (PKW, An-/Abfahrt und Parkflächen), Sanierungsstau, angeblich(!) minderwertige Bausubstanz/schlechter Beton, der teure Instandhaltungen bedingt, zu teuer und zu groß für 3. Liga bis Mittelmaß 2. Liga.

Rein objektiv hielte ich ein modernes und pflegeleichtes Stadion für 35.000 bis 45.000 Leute auf der grünen Wiese in Mehlingen, mit entsprechenden Parkflächen und einer Anbindung an den Schienenverkehr für vernünftig. Auch fand ich die ersten Ideen von Kuntz/Grünewalt bei der Fan-Anleihe für sehr schön. Das ging ja schon sehr in die Richtung, dass Trainingsbetrieb von Profis und Jugend sowie Spielbetrieb aller Jugendteams dort stattfinden sollte und es dazu mit Cafeteria, FCK-Museum und so weiter auch für Fans eine kleine FCK-Erlebniswelt dort hätte geben sollen. Das noch ergänzt durch eine vernünftige Halle für Wintertraining/Hallenturniere, eventuell Ansiedlung weiterer Abteilungen und einem Stadion hätte durchaus seinen Reiz und für mein Empfinden viele Vorteile. Übrig blieben vor allem emotionale Befindlichkeiten und der Verlust eines kompletten und hochwertig eingerichteten Stadions.
 

philos

Well-Known Member
P.S. Den wichtigen und deshalb auch diskussionswürdigen Teil finde ich allerdings noch immer den immensen Unterschied in der Bewertung. 30 Mio Regional, ca. 70 Mio Becca. Es hieß ja immer von Seiten der "Regionalanhänger", dass das Angebot gleichwertig war, aber das ist doch ein riesen Unterschied in meinen Augen! Klar sind die Summen die fließen sollen etwa vergleichbar, aber das, was der Verein dafür an Anteilen geben muss eben nicht...
 

philos

Well-Known Member
Vordergründig ging es dabei um Mietzahlungen für die Geschäftsstelle im Stadion, die anscheinend separat in der Pachtzahlung ausgewiesen ist. Hier wäre die naheliegende Frage für mich: Gibt der Pachtvertrag überhaupt her, Teile der Leistungen zu beenden und dafür weniger Pacht zahlen zu müssen?


Zum Stadion: Auch hier gibt es Vor- und Nachteile.

Vorteile des Stadions sind die Bekanntheit (Markenimage), die Relevanz in Sachen kulturelle Identität des Vereins (Emotionen der Fans) und die Ausstattung (WM-taugliche Infrastruktur). In der 1. Bundesliga oder im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga ist es auch nicht mehr zu groß und könnte bei einer kontinuierlichen Auslastung über 80% trotz voller oder gar erhöhter Pacht sehr lohnend sein. Die Lage unmittelbar am HBF ist vorteilhaft.

Nachteile sind in meinen Augen die Lage (PKW, An-/Abfahrt und Parkflächen), Sanierungsstau, angeblich(!) minderwertige Bausubstanz/schlechter Beton, der teure Instandhaltungen bedingt, zu teuer und zu groß für 3. Liga bis Mittelmaß 2. Liga.

Rein objektiv hielte ich ein modernes und pflegeleichtes Stadion für 35.000 bis 45.000 Leute auf der grünen Wiese in Mehlingen, mit entsprechenden Parkflächen und einer Anbindung an den Schienenverkehr für vernünftig. Auch fand ich die ersten Ideen von Kuntz/Grünewalt bei der Fan-Anleihe für sehr schön. Das ging ja schon sehr in die Richtung, dass Trainingsbetrieb von Profis und Jugend sowie Spielbetrieb aller Jugendteams dort stattfinden sollte und es dazu mit Cafeteria, FCK-Museum und so weiter auch für Fans eine kleine FCK-Erlebniswelt dort hätte geben sollen. Das noch ergänzt durch eine vernünftige Halle für Wintertraining/Hallenturniere, eventuell Ansiedlung weiterer Abteilungen und einem Stadion hätte durchaus seinen Reiz und für mein Empfinden viele Vorteile. Übrig blieben vor allem emotionale Befindlichkeiten und der Verlust eines kompletten und hochwertig eingerichteten Stadions.
Und nicht zu vergessen der Verlust für die Stadt... Die würden auf den Krediten sitzen bleiben... ist also nicht machbar in meinen Augen...
 

Klingenstädter

Moderator
@Klingenstädter Es war ja nicht nur Bader der angezählt wurde. Sondern auch Banf und so wie ich das mitbekommen hatte Klatt kurzzeitig ebenso. Und das zum miesesten Zeitpunkt ever!
Also SÄMTLICHE Gesprächspartner die Becca hatte.
Dazu kommt, dass man den Verhandlungspartner für die Transfers nicht gerade in der heißen Phase der Transferperiode anzählen sollte. Entweder früher oder später, aber mittendrin ist schon vereinsschädigend in meinen Augen!
Daher kann ich die Beweggründe Beccas gut verstehen, auch wenn ich die Vorgehensweise nicht gut heiße...
Banf definitiv. Da hast du Recht. Hier war ja der Kritikpunkt, dass er die Lücken unserer neuen Vorgaben ausnutzte und trotz Abwahl als AR-Chef seinen Beirats-Chef-Posten behielt, welcher ihm weitreichende Einflussnahme ermöglicht, insofern nur der Beirats-Chef offizielle Beiratssitzungen mit verbindlichen Entscheidungen einberufen darf. Selbst bei einer 1-4-Isolation könnte er somit klare Beschlüsse länger aufschieben und somit den Club massiv blockieren. Dass er dazu ein extremes Glaubwürdigkeitsproblem hat und teils offene Bezichtigungen der Lüge nicht widersprechen konnte oder wollte, tut da sicher sein übriges. Klatt war nie Thema, bezog das Misstrauen in die Arbeit Baders öffentlich aber auf sich, indem er sagte, dass "die Geschäftsführung" infrage gestellt sei.
Klar ist es auch problematisch, dass wichtige Ansprechpartner betroffen sind. In meinen Augen kollidiert hier aber fußballerischer Regelbetrieb (bei Erfolglosigkeit wird über Personalwechsel nachgedacht) mit dieser Ausnahmesituation. Ist für mich eher eine "dumm gelaufen"-Situation, die dazu scheinbar(!) alle Ängste vor einem übergriffigen und sich massiv in interne Abläufe einmischenden Investor befeuerte. Vor diesem Hintergrund sehe ich eigentlich alles weitere...


Bei der Bewertung bin ich ehrlich gesagt, absolut im Unklaren. Ich weiß nicht, ob derzeit eine hohe oder geringe Bewertung für uns hilfreicher wäre.
Gefühlt würde ich sagen, jetzt nicht allzu hoch bewerten und den Einstieg mehrerer(!) Investoren und der Fans ermöglichen und bei einem Aufstieg deutlich erhöhen.
Auch weiß ich nicht, wie wichtig genau die Bewertung ist. In Mannheim hat ja der Investor für 2 Mio (?) nahezu den kompletten Anteilsbestand erworben und danach weiter massiv Geld zur Entschuldung und für Investitionen hinein gepumpt - keine Ahnung, ob als Spende/Schenkung, Sponsoring oder als Darlehen (mit bedingten Rückzahlungen bei Erfolgsparametern). Vielleicht weiß @French-FCK-Fan da mehr. Der ist ja thematisch und geografisch nah dran.

Und nicht zu vergessen der Verlust für die Stadt... Die würden auf den Krediten sitzen bleiben... ist also nicht machbar in meinen Augen...
Derzeit stehen, glaube ich, dem rund 65-Mio-Darlehen rund 18 Mio Tilgungsrücklagen der Stadiongesellschaft entgegen. Wer und wie da die übrigen 50 Mio reinbuttert, steht derzeit massiv in den Sternen. Wenn sie es schaffen würden, das gesamt Areal für um die 50 Mio zu verkaufen, dafür eventuell den Bebauungsplan zu ändern im Sinne der Käufer, dann würde das ja passen.
Aber alle Akteure schließen das ja kategorisch aus. Wohl zu recht, wenn man an die möglichen Reaktionen denkt.
 

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