(FCK) Basketball

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Nach dem ersten Auswärtssieg nachlegen

Herren des FCK vor einem richtungsweisenden Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TV Langen
Von Karsten Kalbheim

Die Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern stehen am Samstag (16.30 Uhr/Barbarossahalle) vor einem richtungsweisenden Heimspiel im Kampf um einen Platz im oberen Tabellendrittel der Ersten Regionalliga Südwest. Gegen ihren oberen Tabellennachbarn TV Langen gilt es nach dem ersten Auswärtssieg des Jahres in eigener Halle nachzulegen.

Der TV Langen hat als Tabellenvierter nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die mit vier weiteren Mannschaften punktgleich auf Rang sieben geführten Kaiserslauterer. Im Kampf um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ProB hat sich nach sieben Spieltagen ein Trio herauskristallisiert. Die Tabelle wird von den noch ungeschlagenen Arvato College Wizards aus Karlsruhe (14 Punkte) angeführt. Knapp dahinter lauert der bärenstarke Aufsteiger TV Idstein (12), gefolgt von der Bundesliga-Reserve der Crailsheim Merlins (10).

Die Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern stehen am Samstag (16.30 Uhr/Barbarossahalle) vor einem richtungsweisenden Heimspiel im Kampf um einen Platz im oberen Tabellendrittel der Ersten Regionalliga Südwest. Gegen ihren oberen Tabellennachbarn TV Langen gilt es nach dem ersten Auswärtssieg des Jahres in eigener Halle nachzulegen.

TV Langen viele Jahre in Bundesligen

Wenn der ehemalige Zweitligist TV Langen (8) den Anschluss nicht frühzeitig verlieren will, muss er in der Westpfalz punkten. Die Hessen waren bis zu ihrem Abstieg in die Erste Regionalliga vor drei Jahren über viele Jahrzehnte Stammgast in den deutschen Bundesligen. Bis zum Jahr 2010 spielten die „Giraffen“ 18 Jahre in Folge in der Zweiten Bundesliga, wo sie es zwischenzeitlich auch mit den Roten Teufeln zu tun hatten. Die Realität heißt nun aber vierte Liga, und dort wollen beide Mannschaften am Ende der Saison so weit oben wie möglich stehen.

Die Position des US-Amerikaners ist bei beiden Teams hervorragend besetzt. Während Kaiserslauterns Aaron Reams nach ein paar wenigen Spielen für Ligarivale Saarlouis im letzten Jahr zu Saisonbeginn noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt war, hat sich TVL-Ass Christopher Edward in der abgelaufenen Runde bereits einen Namen gemacht. Bei seinem Debüt wurden für den Center 25 Punkte, 11 Rebounds und vier Blocks notiert. Der Gegner im September 2018 hieß damals übrigens Kaiserslautern. Der beste Korbjäger und Rebounder der Hessen entschied sich trotz zahlreicher Angebote für einen Verbleib bei den „Giraffen“, wo er mit 24,5 Punkten und 12,2 Rebounds im Schnitt bislang eine überragende Runde spielt. Den 2,03 Meter großen Modellathleten in den Griff zu bekommen, wird eine der Hauptaufgaben für die FCK-Verteidigung sein. Nach zwei Heimniederlagen in Folge will es die Mannschaft von Trainer Koray Karaman in der Westpfalz besser machen.

Ansteigende Formkurve von Aaron Ellis

Die Roten Teufel haben sich für die erste Heimniederlage des Jahres gegen Gießen eine Woche später mit dem ersten Auswärtssieg bei den Tigers Tübingen rehabilitiert.
Die ansteigende Formkurve von Aaron Ellis war mitausschlaggebend für den 82:76-Erfolg. Der FCK-Kapitän punktete und reboundete erstmals in dieser Saison in einem Spiel zweistellig und war damit ein wichtiger Faktor.

Treffsicherheit der beiden Topscorer gefragt

Dass Gergely Hosszu bislang die Saison seines Lebens spielt, nährt die Hoffnung, dass für die Westpfälzer am Ende der Saison der angepeilte Platz im oberen Tabellendrittel herausspringen könnte. Mit 20,7 Punkten im Schnitt führt der Ungar die vereinsinterne Korbjägerliste vor Reams (19,3) mit knappem Vorsprung an. Die Treffsicherheit der beiden Topscorer ist auch am Samstag gegen den TV Langen gefragt, wenn es mit dem vierten Saisonsieg klappen soll.

So spielen sie
1. FCK:
Hosszu, Reams, Ellis, Weihmann, Herzog, Croom, De Sousa, Erb, Koch, Middleton, Unterberg, Leis, Archinger

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 260 Samstag, den 9. November 2019
 

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Giraffen nicht zu bändigen
1. FC Kaiserslautern verliert 83:99 gegen TV Langen
Von Karsten Kalbheim

Die Regionalliga-Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern haben am Samstag die Chance verpasst, mit einem Sieg gegen ihren oberen Tabellennachbarn TV Langen wichtigen Boden im Kampf um einen Platz im oberen Tabellendrittel gutzumachen. Beim 83:99 (44:56) brachen der Mannschaft vier schwache Minuten vor dem Seitenwechsel das Genick.

Dass der Sieg der Hessen mehr als verdient war, steht außer Frage. Die „Giraffen“ lagen über 36 Minuten in Führung und hatten das Spiel ab der 16. Minute fest im Griff. Der FCK tat sich gegen die aggressive und extrem bewegliche Verteidigung der Gäste zu Beginn der Partie extrem schwer und lag nach einem krachenden Dunking des bärenstarken Christopher Edward nach fünf Minuten mit 4:11 im Hintertreffen.

Beflügelt von Gergely Hosszu, der im ersten Viertel zehn Punkte erzielte, kämpften sich die Rot-Weißen ins Spiel (17:20/9.) und lieferten sich mit ihrem Rivalen fortan einen offenen Schlagabtausch. Als Max Middleton mit dem Erklingen der Viertelsirene zum 26:26 (10.) traf, schien das Momentum zu kippen. Dieser Eindruck verstärkte sich weiter, als Kevin Croom den zweiten Abschnitt mit einem sehenswerten Distanzwurf eröffnete und seine Farben damit erstmals in Front brachte.

Der viertelübergreifende 8:0-Lauf war die stärkste Phase der Roten Teufel, die beim Stand von 37:36 (15.) letztmals in Führung lagen. Von nun an spielte nur noch eine Mannschaft: Langen. Aaron Ellis, der einen gebrauchten Tag erwischt hatte, kassierte wie schon bei der jüngsten Heimniederlage gegen Gießen früh sein drittes persönliches Foul und nahm sich quasi selbst aus dem Spiel. Ohne ihren reboundstarken Kapitän taten sich die Hausherren fortan noch schwerer damit, einfache Punkte am Brett zu verhindern. Mit 38 Punkten in der Drei-Sekunden-Zone legte der TV Langen die größte Schwachstelle in der FCK-Verteidigung schonungslos offen.

Die Vorentscheidung fiel noch vor dem Seitenwechsel, als die „Giraffen“ mit einem 10:0-Lauf auf 51:41 (19.) stellten. Selbst die verletzungsbedingte Auswechslung von Timothy Chabot, der sich kurz nach Wiederbeginn ohne gegnerische Einwirkung übel am Knie verletzte, konnte die Gäste nicht mehr stoppen. In US-Center Edward (26 Punkte), Ex-Erstligaprofi Ruben Spoden (24) und Niklas Pons (24) hatten sie ein extrem starkes Trio, das kaum zu bändigen war.

Die FCK-Verteidigung kam oft den entscheidenden Schritt zu spät und ließ sich von den aus ihrer Sicht kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern zusehends aus dem Konzept bringen. Zur Halbzeit hatten die Rot-Weißen bereits 19 Teamfouls auf ihrem Konto. Obwohl die Roten Teufel von außen hochprozentig trafen (16/38) und auch den Großteil ihrer Freiwürfe (15/19) versenkten, hatten sie nach der Pause nicht den Hauch einer Chance. Mit einem 11:2-Lauf zum 67:46 (22.) sorgten die Gäste früh für die Vorentscheidung und steuerten einem ungefährdeten Sieg entgegen.
Von nun an konnte es aus FCK-Sicht nur noch darum gehen, die sich abzeichnende Niederlage in Grenzen zu halten. Die Lauterer versenkten bis zum Ende der Partie zwar noch acht Distanzwürfe, näher als bis auf 16 Punkte (55:71/28.) kamen sie aber nicht mehr heran. Dass es dem Gegner trotz drückender Überlegenheit nicht gelang, die 100-Punkte-Marke zu knacken, war nur ein schwacher Trost. Die fünfte Niederlage im achten Spiel machte einmal mehr deutlich, dass der FCK dringend seine Abwehrschwäche in den Griff bekommen muss. Wer im Schnitt über 90 Punkte pro Spiel zulässt, darf sich nicht wundern, wenn er den Blick früher oder später nach unten richten muss.

So spielten sie
1. FCK:
Hosszu (24), Weihmann (16), Croom (15), Reams (11), Leis (6), De Sousa (4), Middleton (3), Ellis, Erb (je 2), Koch, Unterberg, Archinger
Spielfilm: 4:11 (5.), 17:20 (9.), 26:26 (10.), 37:36 (15.), 44:56 (20.), 46:67 (24.), 62:84 (30.), 72:89 (35.), 83:99 (40.)
Beste Spieler:
Hosszu - Edward - Zuschauer: 250 - Schiedsrichter: Baumann/Eklektos.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 262 Dienstag, den 12. November 2019
 

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Herkulesaufgabe
FCK beim Tabellenzweiten TV Idstein
Von Karsten Kalbheim

Ein 25.000-Einwohner zählendes Städtchen, das eigentlich als Handball-Hochburg bekannt ist, schickt sich dieses Jahr an, die 1. Basketball-Regionalliga Südwest aufzumischen. Beim Tabellenzweiten TV Idstein steht der 1. FC Kaiserslautern am Samstag (18 Uhr) vor einer Herkulesaufgabe.

Mit dem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse sind die Hessen in Sphären vorgestoßen, von denen sie vor ein paar Jahren noch nicht zu träumen gewagt hätten. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Basketballabteilung des TVI von der Kreisliga B bis in die 1. Regionalliga hochgearbeitet. Und dort scheint das Basketball-Märchen nun weiterzugehen.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen bei nur einer Niederlage sind die „Warlocks“ aktuell der erste Verfolger der noch unbesiegten Arvato College Wizards aus Karlsruhe. Die bislang einzige Niederlage setzte es ausgerechnet im Hessen-Derby bei den Gießen Pointers. Und die fiel mit 53:76 sogar recht heftig aus. Es folgten fünf Siege am Stück, die den TVI auf Rang zwei katapultierten.

Aufstiegs-Coach Igor Starcevic ist in der Basketballszene kein Unbekannter. Der Kroate kann auf eine langjährige Karriere als Profi zurückblicken. Unter anderem war er in der höchsten Spielklasse Belgiens und in der Zweiten Basketball-Bundesliga für den TV Langen am Ball. Als Trainer war er bereits in der deutschen ProB aktiv, wo er die Licher BasketBären coachte. Beim jüngsten 83:75-Erfolg nach Verlängerung in Stuttgart hatte sein Team das Glück das man braucht, wenn man oben mitspielen will.

„In der Overtime konnten wir das Spiel schon nach einer Minute für uns entscheiden. Als Aufsteiger gegen die erfahrene Mannschaft aus Stuttgart zu gewinnen, ist sehr stark“, konstatierte Starcevic, dessen Team kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich kassiert hatte.

Für die Roten Teufel läuft die Saison bislang weniger erfreulich. Die jüngste Heimniederlage gegen den TV Langen war die fünfte Pleite im achten Spiel. Damit belegt der FCK einen Mittelfeldplatz. Beim 83:99 offenbarte die Mannschaft von Trainer Mario Coursey einmal mehr eklatante Schwächen in der Abwehr, die es so schnell wie möglich zu beheben gilt. Dass der Matchplan des Trainers durch die hohe Foulbelastung einiger Akteure über den Haufen geworfen wurde, spielte bei der Niederlage mit Sicherheit eine Rolle. „Wir hatten Probleme, uns auf die Schiedsrichter einzustellen. Das hat uns ziemlich aus dem Konzept gebracht. Nichtsdestotrotz waren wir auch in Bestbesetzung zu inkonstant und nur teilweise in der Lage, dem Gegner unser Spiel aufzudrücken. Langen hat unsere Schwächen gekonnt ausgenutzt, und wir waren zu unflexibel, um unsere Stärken durchzusetzen“, analysierte der Trainer. Wohl wissend, dass sich seine Mannschaft vor allem in der Defensive steigern muss, wenn sie in Idstein bestehen will.

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu, Weihmann, Croom, Reams, Leis, De Sousa, Middleton, Ellis, Erb, Koch, Unterberg, Archinger

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 266 Samstag, den 16. November 2019
 

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Eine starke Mannschaftsleistung
Der 1. FC Kaiserslautern holt in der Ersten Regionalliga beim MTV Stuttgart den dritten Sieg in Folge
Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag in der Ersten Basketball-Regionalliga den dritten Sieg in Folge geholt. Die mit nur acht einsatzfähigen Spielern angetretene Mannschaft von Trainer Mario Coursey setzte sich beim MTV Stuttgart mit 84:75 (47:41) durch und kletterte auf Rang sechs.

Stuttgart, das nach dem Derby-Sieg gegen den SV Fellbach mit breiter Brust in das Spiel gegen die Roten Teufel ging, lief über weite Strecken vergeblich einem Rückstand hinterher. Die höchste Führung der Schwaben betrug kurzzeitig drei Punkte. Der FCK dominierte die Partie und zog im ersten Viertel mit einem 11:0-Lauf auf 20:12 (8.) davon.

Von außen zeigten sich die Rot-Weißen treffsicher und setzten von der Dreierlinie Nadelstiche. Mit vier von acht verwandelten Distanzwürfen stach Lauterns Scharfschütze Ger-gely Hosszu einmal mehr hervor. Mit 25 Punkten setzte der Ungar seinen persönlichen Höhenflug fort und stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum er in dieser Saison zu den besten Werfern im Südwesten zählt. Mit 25 Punkten und elf Rebounds sicherte sich Reams ein Double-Double. Auch Ronny Weihmann, der über die komplette Spielzeit auf dem Parkett stand, punktete zweistellig. Am Ende standen 16 Punkte und sechs Korbvorlagen für den Routinier zu Buche.

Obwohl die Roten Teufel im Vergleich zum MTV Stuttgart deutlich weniger Wechselmöglichkeiten hatten, hielten sie das Tempo hoch und drückten der Partie ihren Stempel auf. Die Schwaben dominierten zwar die Bretter und entschieden das Rebound-Duell mit 51:43 für sich, ließen aber vor allem an der Dreierlinie (7/35) zu viele Punkte liegen. Mit einer Dreierquote von nur 20 Prozent war gegen den FCK kein Staat zu machen. Die Kaiserslauterer verteidigten geschickt und legten damit den Grundstein zum fünften Saisonsieg in der Abwehr.

„Es war eine starke Mannschaftsleistung, keine One-Man-Show“, betonte der FCK-Coach. „Die Defense ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Wie schon bei den jüngsten beiden Siegen gegen das Spitzenteam des TV Idstein und gegen die Sunkings Saarlouis, lag der FCK fast durchgängig in Führung. Ein starker Nick Molsey war aus Sicht der Stuttgarter zu wenig, um die Heimniederlage zu verhindern. Der US-Amerikaner war mit 20 Punkten und 16 Rebounds einmal mehr der effektivste MTV-Akteur. Auch Simion Habtemichael traf zweistellig. Seine 17 Punkte gingen jedoch zu Lasten einer schwachen Trefferquote. Vor allem von außen (2/13) glückte ihm so gut wie nichts. Die Barbarossastädter blieben auch nach dem Seitenwechsel die tonangebende Mannschaft, schafften es aber nicht, sich vorentscheidend abzusetzen (60:56/30.). Stuttgart blieb in Schlagdistanz, ohne den Sieg der Roten Teufel dabei noch einmal in Gefahr bringen zu können.

Für die formstarken Rot-Weißen stehen bis zum Jahreswechsel noch drei Spiele auf dem Programm. Dem anstehenden Gastspiel am kommenden Sonntag (17 Uhr) beim SV Fellbach folgt zum Abschluss der Hinrunde ein Heimspiel gegen Kellerkind MTV Kronberg. Nur drei Tage später, am Mittwoch, 18. Dezember, gibt dann der Tabellenzweite aus Koblenz seine Visitenkarte in der Westpfalz ab. Das letzte Spiel des Jahres beginnt um 19.30 Uhr.

So spielten Sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu (25), Reams (24), Weihmann (16), Croom (9), Leis (6), Ellis (4), Erb, Archinger

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 280 Dienstag, den 3. Dezember 2019
 

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Ein überragender Reams reicht nicht
1. FC Kaiserslautern verliert in Fellbach 83:84
Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag den vierten Sieg in Folge und damit den möglichen Sprung auf Rang vier der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest verpasst. Die Mannschaft von Trainer Mario Coursey musste sich bei Rewe Aupperle Fellbach nach großem Kampf mit 83:84 (36:47) knapp geschlagen geben.

„Das verlorene Rebound-Duell und die Freiwurfquote haben den Unterschied gemacht. Dennoch haben wir ein gutes Spiel abgeliefert“, analysierte der FCK-Coach. Die mit nur acht einsatzfähigen Spielern angetretenen Barbarossastädter waren im Kampf um den Ball klar unterlegen. Von 70 Rebounds sicherten sich die „Flashers“ 43. Dass die Roten Teufel kein Team sind, das die Bretter dominiert, ist kein Geheimnis. Das ist solange kein Problem, wie die Würfe von außen fallen und die Leistungsträger zünden.

Ein Aaron Reams in Topform war aus Sicht des FCK jedoch zu wenig, um bei seinem zuvor noch punktgleichen Tabellennachbarn einen Sieg zu entführen. Der US-Amerikaner war mit 36 Punkten und zehn Rebounds der mit Abstand effektivste Spieler auf dem Feld. Reams erzielte im Alleingang fast so viele Punkte wie die beiden Fellbacher Topscorer Lasse Steinort (21) und Andre Gillette (17) zusammen. Wahrscheinlich wäre der vierte Sieg in Folge reine Formsache gewesen, wenn es Gergely Hosszu geschafft hätte, der Partie seinen Stempel aufzudrücken. Dem in den vergangenen Wochen so formstarken Ungarn glückte diesmal so gut wie nichts. Obwohl seine Trefferquote aus dem Feld (2/13) ebenso schwach war wie seine Ausbeute an der Freiwurflinie (5/10) beließ ihn Coursey über die komplette Spielzeit auf dem Parkett. Ob es der Glaube daran war, dass der Knoten bei Hosszu irgendwann platzen würde, oder schlicht der Mangel an Alternativen, sei dahingestellt. Viele Wechselmöglichkeiten hatte Coursey jedenfalls nicht.

Von der Bank kam nur wenig Entlastung. Kevin Croom (3/13) versuchte viel, traf aber nur einen Bruchteil seiner Würfe. Unterm Strich standen neun Punkte und drei Korbvorlagen für ihn zu Buche. Nach seinem fünften persönlichen Foul schied er vorzeitig aus. Auch Kapitän Aaron Ellis musste vorzeitig runter. Besser machte es Ronny Weihmann, dem 14 Punkte, fünf Assists und drei Ballgewinne glückten.

Der FCK ging durchaus dahin, wo es weh tut, und verdiente sich zahlreiche Freiwürfe. Die Trefferquote von der Linie (15/25) war jedoch schwach. Dass die Roten Teufel zu viele vermeintlich einfache Punkte liegen ließen, sollte sich am Ende rächen. Fellbach warf bis zum Ende des ersten Viertels eine zweistellige Führung heraus (25:14, 10.) und blieb in der Folge am Drücker. Den Gästen gelang es nur phasenweise, den Rückstand auf unter zehn Punkte zu verkürzen. Die Schwaben lagen zwischenzeitlich mit bis zu 16 Punkten in Front und nahmen eine 65:54-Führung mit in den Schlussabschnitt. Die Rot-Weißen hatten jetzt nichts mehr zu verlieren, warfen alles nach vorne und trafen aus allen Lagen. Fellbach sah sich mit einem von Minute zu Minute stärker und selbstbewusster werdenden Gegner konfrontiert, der mit einem 11:0-Lauf zum 71:76 zur Aufholjagd blies. Einmal ins Rollen gekommen, schien der FCK-Express um den groß auftrumpfenden Reams nicht mehr zu stoppen zu sein. Die große Aufholjagd blieb jedoch unbelohnt.

Zum Abschluss des Jahres stehen für die Rot-Weißen noch zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Samstag (16.30 Uhr) gibt Schlusslicht MTV Kronberg seine Visitenkarte in der Barbarossahalle ab. Am Mittwoch (19.30 Uhr) steht dann schon das erste Rückrundenspiel gegen die SG Lützel-Post Koblenz an.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Reams (36), Weihmann (14), Hosszu (13), Croom (9), Ellis (7), Leis (4), De Sousa, Middleton

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 287 Mittwoch, den 11. Dezember 2019
 

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Ein Spektakel oder ein Spiel zum Haareraufen?
1. FC Kaiserslautern verliert 96:114 gegen SG Lützel-Post Koblenz – 380 Zuschauer beim letzten Spiel vor der Pause

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich am Mittwochabend mit der dritten Niederlage in Folge in die Winterpause der Basketball-Regionalliga verabschiedet. Die Roten Teufel liefen gegen die SG Lützel-Post Koblenz vor der Rekordkulisse von 380 Zuschauern von Beginn an einem Rückstand hinterher und zogen mit 96:114 (41:70) den Kürzeren.

Für den neutralen Beobachter war die Partie ein Spektakel, für Headcoach Mario Coursey hingegen eher zum Haareraufen. Seine Mannschaft fand in der Defensive überhaupt nicht statt und fiel in längst vergessen geglaubte Verhaltensmuster zurück. Nach drei Minuten deutete sich bereits an, wohin die Reise gehen würde. Zu diesem Zeitpunkt lag der FCK nämlich bereits mit 5:16 im Hintertreffen. Als Gergely Hosszu mit Ablauf der Schussuhr aus größter Bedrängnis heraus per Dreier zum 8:17 (5.) traf, ging ein Raunen durch die Barbarossahalle. Der erhoffte Wirkungstreffer war es jedoch nicht. Auch die Disqualifikation von Topspieler Edin Alispahic, der Mitte des ersten Viertels nach zwei technischen Fouls für den Rest der Partie zuschauen durfte, steckte das Team vom Deutschen Eck locker weg.

Das erste Glanzlicht der an offensiven Höhepunkten reichen Partie zündete FCK-Ass Aaron Reams, der per Dunking zum 21:30 (8.) traf. Dank einer guten Dreierquote konnten die Rot-Weißen verhindern, dass sich die Gäste bis zum Ende des ersten Viertels auf mehr als elf Punkte absetzen konnten (26:37/10.). Wer nach dem zehnminütigen Offensivfeuerwerk dachte, dass beide Teams ihren Fokus nun allmählich auf die Defensive legen würden, sah sich getäuscht. Koblenz gab weiter Vollgas, traf aus allen Lagen und zog bis zur Halbzeit von 45:28 über 63:33 auf 71:40 (20.) davon. Spätestens jetzt konnte es für die Hausherren nur noch darum gehen, die sich abzeichnende Blamage zu verhindern. Weiterhin an einen Überraschungscoup zu glauben, verbot sich angesichts der desaströsen Abwehrleistung quasi von selbst.

Gefährliches EigengewächsEiner, der zumindest offensiv dagegen hielt, war Fabian Leis. Das Lauterer Eigengewächs stellte einmal mehr seine Gefährlichkeit von der Dreierlinie (5/10) unter Beweis und stellte mit 19 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf. Besser als der Forward trafen beim FCK nur Hosszu und der alle überragende Reams. Beide erzielten jeweils 25 Punkte. Reams bestach durch eine hohe Trefferquote (11/16) und schnappte sich zwölf Rebounds. Für ähnliche Werte war in den vergangenen Jahren auch Aaron Ellis immer wieder mal gut, aber der Kapitän lief auch gegen Koblenz seiner Form hinterher. Bezeichnend für den glücklosen Auftritt des gebürtigen US-Amerikaners war, dass der einzige Wurf, den er während der gesamten Partie nahm, sein Ziel verfehlte.

Das mit 33:52 überdeutlich verlorene Rebound-Duell gegen Koblenz spiegelte die Kräfteverhältnisse unter den Körben eindeutig wider. Insgesamt 23 Zweitversuch-Punkte der Gäste sprachen Bände und machten einmal mehr deutlich, dass beim FCK auf den großen Positionen dringend Handlungsbedarf besteht.

Waldemar Nap auf der TribüneEiner, der das Anforderungsprofil erfüllen würde, ist Waldemar Nap. Der ehemalige Spieler der Roten Teufel hat sich mit den Verantwortlichen überworfen, im Nachgang aber mehrfach betont, dass er grundsätzlich zu einer Rückkehr bereits sei. Nach einem kurzen Engagement bei seinem unterklassigen Heimatverein TV Kirchheimbolanden schloss sich der 2,01-Meter große Forward Oberliga-Spitzenreiter der DJK Nieder-Olm an, wo er mit 22,9 Punkten im Schnitt Topscorer ist. Gegen Koblenz weilte Nap mit seinem Bruder unter den Zuschauern, nun liegt der Ball beim FCK. Dem gelang es dank einer kollektiven Leistungssteigerung, den zwischenzeitlichen 35-Punkte-Rückstand bis zum Ende der Partie zu halbieren.

Weiter geht es für die Barbarossastädter am Sonntag, 12. Januar, um 15 Uhr mit dem Südwest-Derby bei der SG Mannheim.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu (25), Reams (25), Leis (19), Croom (13), Erb, Weihmann (je 7), De Sousa, Middleton, Ellis
Spielfilm: 5:16 (3.), 26:36 (10.), 33:57 (15.), 41:70 (20.), 50:84 (26.), 67:91 (30.), 58:103 (34.), 96:114 (40.) -
Beste Spieler:
Hosszu, Reams, Leis - Sherrill Jr., Sutalo - Zuschauer: 380 - Schiedsrichter: Baumann/Berres.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 295 Freitag, den 20. Dezember 2019
 

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Auf Verteidigung konzentrieren
Basketball: 1. FC Kaiserslautern muss gegen SG Mannheim punkten

Von Karsten Kalbheim

Die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern starten am Sonntag (15 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei der SG Mannheim ins neue Jahr. Nach drei Niederlagen in Folge steht die Mannschaft von Trainer Mario Coursey beim Tabellenelften unter Zugzwang, wenn sie nicht mit in den Abstiegskampf hineingezogen werden will.

Der Blick auf die Tabelle ist trügerisch. Diese weist die Roten Teufel trotz der jüngsten Negativserie nach wie vor auf einem einstelligen Tabellenplatz aus. Obwohl der Rückstand auf den Tabellendritten TV Idstein, den man in der Hinrunde auswärts überraschend schlagen konnte, nur vier Punkte beträgt, müssen die Barbarossastädter auch nach unten schauen. Der Vorsprung auf den Stand heute einzigen Abstiegsplatz beträgt vier Punkte und ist somit alles andere als komfortabel.

Sämtliche Mannschaften ab Platz acht liegen so dicht beisammen, dass dem FCK bei einer Niederlage gegen Mannheim der Sturz auf Rang zwölf droht. „Jeder Sieg ist in unserer Situation wichtig, um als Mannschaft und als Organisation besser zu werden“, betont Coursey. „Der Schlüssel wird am Sonntag sein, uns in allererster Linie auf die Verteidigung zu konzentrieren und das Spieltempo zu bestimmen.“

Mannheim, das aufgrund seines geringen Etats neben Aufsteiger MTV Kronberg von vielen Experten vor Saisonbeginn als klarer Abstiegskandidat gehandelt wurde, hat aus den ersten 14 Spielen fünf Siege geholt und steht damit über dem Strich. Der klare 85:69-Sieg im Hinspiel sollte bei den Rot-Weißen niemanden dazu verleiten, das Leistungsvermögen der Kurpfälzer zu unterschätzen. Denn während der FCK mit voller Kapelle antrat, mussten bei der SG damals Leistungsträger passen. Unter anderem fehlte mit Benjamin Kaufhold (14,6) der zweitbeste Schütze nach Topscorer Alexander Kuhn (18,7).

Den sonst obligatorischen US-Amerikaner sucht man bei der Mannschaft von Trainer Markus Mosig vergeblich, das Kollektiv steht im Vordergrund. Im Kellerduell gegen den MTV Stuttgart konnten die mit nur acht Spielern angetretenen Neckarstädter das letzte Spiel vor der Winterpause lange offen halten, unterlagen am Ende jedoch mit 78:84.

Für den FCK nahm das letzte Jahr ebenfalls kein gutes Ende. Dem knappen 83:84 beim SV Fellbach folgten innerhalb von vier Tagen zwei Heimniederlagen gegen das Kellerkind MTV Kronberg (88:94) und gegen das Spitzenteam aus Koblenz (96:114), wo der FCK abwehrtechnisch in längst überwunden geglaubte Verhaltensmuster zurückfiel. Nicht mehr zum Kader zählt Christopher Koch. Der ehemalige Zweitligaspieler hat in der Hinrunde acht Spiele absolviert, in denen er im Schnitt auf 1,9 Punkte kam. Über die Gründe der Trennung wurde nichts bekannt.

So spielen sie
1. FC Kaiserslautern:
Hosszu, Leis, Reams, Weihmann, Croom, Ellis, Erb, Middleton, De Sousa

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 8 Freitag, den 10. Januar 2020
 

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Zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen
FCK unterliegt dem Spitzenreiter Arvato College Wizards aus Karlsruhe mit 63:86 (36:49)

Von Karsten Kalbheim

Das Ziel, die eigene Halle erhobenen Hauptes verlassen zu können, haben die Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern am Samstag trotz der Niederlage gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter der Ersten Regionalliga Südwest, die Arvato College Wizards aus Karlsruhe, erreicht. Beim 63:86 (36:49) hielten die Roten Teufel beherzt dagegen und konnten das Spiel eine Zeit lang offenhalten.
Trotz einer erkennbaren Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel, wo der FCK mit 74:129 unter die Räder kam, stand unter dem Strich die fünfte Pleite in Folge. Da sich der Tabellenletzte MTV Kronberg im Parallelspiel gegen die SG Mannheim mit 92:62 souverän durchsetzte, beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz nur noch zwei Punkte. Spätestens jetzt muss auch dem Letzten bewusst sein, dass es in dieser Spielzeit nur darum gehen kann, die Klasse zu halten.
Das kommende Auswärtsspiel am Samstag (18 Uhr) beim Tabellenachten aus Ulm ist bereits richtungsweisend. Gelingt auch bei den vier Punkte besser dastehenden Schwaben kein Sieg, könnte es richtig ungemütlich werden für die Rot-Weißen.

Erfolgreiche NadelsticheGegen Karlsruhe hielt der FCK bis kurz vor dem Seitenwechsel sehr gut mit. Die Gäste lagen zwar durchgängig in Führung, konnten sich ihrer Sache aber nie zu sicher sein. Die abermals ohne ihren ehemaligen Kapitän Thomas Erb angetretenen Kaiserslauterer setzten anfangs von der Dreierlinie erfolgreich Nadelstiche.

Mit einem Dunking zum 8:9 (4.) nach klasse Pass von Ronny Weihmann zündete Aaron Reams das erste Glanzlicht in der gut gefüllten Barbarossahalle. Es sollte jedoch eine der wenigen gelungenen Aktionen in unmittelbarer Korbnähe gegen die körperlich überlegenen Badener an diesem Tag gewesen sein.

Der FCK geriet zu Beginn des zweiten Viertels mit 20:31 (13.) ins Hintertreffen, weil er den Gästen die Punkte in dieser Phase auf dem Silbertablett servierte.

Die Wizards schalteten nach vergebenen Distanzwürfen der Rot-Weißen blitzschnell um und kamen so zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe. Das Spiel der Hausherren war viel zu eindimensional, und die fast immer gleichen Spielzüge waren zu leicht vorherzusehen. So lange die Distanzwürfe noch einigermaßen konstant ihr Ziel fanden, gelang es dennoch, in Schlagdistanz zu bleiben. Mit fortschreitender Spieldauer war das jedoch nicht mehr der Fall. Fünf von insgesamt nur sieben Dreiern versenkten die Westpfälzer vor der Pause. Danach fiel die Quote (7/42) ins Bodenlose, einen Plan B schien das Team nicht zu haben.

Ellis nimmt sich aus dem SpielAaron Ellis, der sich im Vergleich zu seinen jüngsten Auftritten stark verbessert zeigte, trumpfte nach durchwachsenem Beginn groß auf, ehe er sich durch zwei persönliche Fouls binnen kürzester Zeit quasi selbst aus dem Spiel nahm. Am Ende standen 12 Punkte und sieben Rebounds für den Kapitän zu Buche. In dieser Verfassung könnte der gebürtige US-Amerikaner im Kampf um den Klassenerhalt noch ein ganz wichtiger Faktor werden.

Der Monster-BlockAls Mann für die spektakulären Momente im Spiel hat sich Reams bereits einen Namen gemacht. Mit seinem Dreier zum 36:41 und einem anschließenden Monster-Block demonstrierte der 2,01 Meter große Forward einmal mehr seine Klasse. Mit 20 Punkten und 13 Rebounds glückte ihm gegen die Wizards ein Double-Double. Auch Gergely Hosszu (15) traf zweistellig.
Mit einem 7:0-Lauf zum 49:36 baute Karlsruhe seine Führung noch vor der Pause zweistellig aus und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf 66:52 (30.) davon. Der Rest war Formsache.

So spielten sie
1. FC Kaiserslautern:
Reams (20), Hosszu (15), Ellis (12), Leis (6), De Sousa, Weihmann (je 5), Croom, Middleton, Herzog (n.e.), Unterberg (n.e.)
Spielfilm: 8:9 (4.), 17:20 (9.), 20:31 (13.), 36:41 (18.), 36:49 (20.), 42:53 (24.), 52:66 (30.), 54:76 (34.), 63:86 (40.) -
Beste Spieler: Reams - Prahst - Zuschauer: 260 - Schiedsrichter: Marschke/Cosola

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 17 Dienstag, den 21. Januar 2020
 

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Langsam könnte es eng werden
1. FC Kaiserslautern kann sich keine weitere Niederlage gegen einen Gegner auf Augenhöhe leisten
Von Karsten Kalbheim

In der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest steckt die halbe Liga im Abstiegskampf. Darunter auch der 1. FC Kaiserslautern, der nach fünf Niederlagen in Folge dringend ein Erfolgserlebnis braucht. Das Spiel am Samstag (18 Uhr/Kuhberghalle) beim oberen Tabellennachbarn BBU 01 Ulm ist für beide Mannschaften richtungsweisend.

Die Roten Teufel, die das Hinspiel mit 91:50 souverän gewannen, könnten mit einem Sieg in der Tabelle an den Schwaben vorbeiziehen. Diese haben als Tabellenachter nur zwei Punkte mehr auf dem Konto und zählen damit ebenfalls zum Kreis der Abstiegskandidaten.

Positiv aus Sicht der Roten Teufel ist, dass sie die beiden nominell schwersten Rückrundenspiele bereits hinter sich haben. Die Spiele gegen den Tabellenzweiten Koblenz (96:114) und gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Karlsruhe (63:86) gingen erwartungsgemäß verloren, im Gegensatz zur Hinrunde, wo man jeweils sang- und klanglos unterging, konnte die Mannschaft von Trainer Mario Coursey diesmal aber in beiden Fällen ihr Gesicht wahren.

Während die Punktverluste gegen die beiden Spitzenmannschaften vorherzusehen waren, tat die Niederlage bei Aufsteiger SG Mannheim richtig weh. Auch die Heimniederlage gegen Schlusslicht MTV Kronberg (88:94) war nicht eingeplant.

Durch die beiden Pleiten gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hat sich die Situation bei den Westpfälzern enorm verschärft. Der Vorsprung auf den Stand heute einzigen Abstiegsplatz beträgt nur noch zwei Punkte. Sollte es aus der Zweiten Bundesliga ProB einen Absteiger aus dem Südwesten geben, wonach es derzeit nicht aussieht, könnte es für die Rot-Weißen richtig eng werden. Ein weiteres Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe zu verlieren, kann sich die Mannschaft um ihren Topscorer Gergely Hosszu nicht erlauben, wenn sie wieder in ruhigere Fahrwasser kommen will.

Sich von dem klaren Hinspielsieg blenden zu lassen, wäre aus Sicht der Roten Teufel jedoch fatal. Die Ulmer, deren Zweitligamannschaft am selben Tag in Speyer im Einsatz war, hatten auf zahlreiche Leistungsträger verzichten müssen. Hosszu schoss die ersatzgeschwächten Schwaben mit 30 Punkten fast im Alleingang aus der Halle. Diesmal wird sich der treffsichere Ungar mit Sicherheit auf mehr Gegenwehr einstellen müssen.
Dass die Ulmer aufgrund der immer wieder wechselnden Besetzung eine Wundertüte sind, macht die Vorbereitung auf das Spiel für Headcoach Coursey nicht leichter. Bei der jüngsten 62:79-Niederlage beim MTV Stuttgart standen BBU-Trainer Felix Gutsche nur sechs Spieler zur Verfügung, sodass er kurzerhand selbst zum Trikot griff. „Wir haben den Umständen entsprechend einen guten Job gemacht. Zufrieden bin ich vor allem mit der Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben und damit, dass wir durch das Ergebnis den direkten Vergleich gegen Stuttgart gewonnen haben“, erklärt der Trainer nach der Partie. Eine Woche zuvor konnte sein Team noch einen wichtigen 97:93-Erfolg gegen das Mittelfeldteam der Sunkings aus Saarlouis einfahren. Von den insgesamt zehn eingesetzten Spielern trafen fünf zweistellig, was die Mannschaft bei voller Besetzung nur sehr schwer auszurechnen macht. Insgesamt kamen bei den Ulmern, die sich größtenteils aus Nachwuchsspielern rekrutieren, in dieser Saison bereits 24 verschiedene Spieler zum Einsatz.

So spielen sie
1. FC Kaiserslautern:
Reams, Hosszu, Ellis, Leis, De Sousa, Weihmann, Croom, Middleton, Herzog, Unterberg.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 21 Samstag, den 25. Januar 2020
 

playerred

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Rote Teufel taumeln unterm Korb Tabellenende entgegen
Regionalligist 1. FC Kaiserslautern steckt beim Tabellennachbarn BBU Ulm die sechste Niederlage in Serie ein

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern taumelt in der Ersten Regionalliga Südwest nach der sechsten Niederlage in Folge weiter dem Tabellenende entgegen. Die Mannschaft von Trainer Mario Coursey unterlag am Samstag bei ihrem Tabellennachbarn BBU 01 Ulm mit 73:81 (37:34).
„An der Einsatzbereitschaft der Spieler hat es heute nicht gelegen, sie haben 100 Prozent gegeben“, versicherte Coursey nach der bitteren Niederlage in einem richtungsweisenden Spiel. Der Rückstand auf die Schwaben, die durch den achten Saisonsieg auf Rang sieben vorstießen, beträgt jetzt vier Punkte. Die Roten Teufel stehen mit Aufsteiger SG Mannheim und den Tigers Tübingen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Schlusslicht MTV Kronberg, gegen das der FCK im Hinspiel in eigener Halle den Kürzeren zog, beträgt zwei Punkte.
„Entscheidend waren das verlorene Rebound-Duell und die Dreierquote“, analysierte Coursey, dessen Mannschaft im Kampf um den Ball klar unterlegen war. Sein Team schnappte sich 43 Abpraller, die Hausherren 58. Die FCK-Dreierspezialisten Ronny Weihmann (3/12) und Gergely Hosszu (3/14) hatten keinen guten Tag erwischt. Die Team-Dreierquote, sonst eine Stärke der Rot-Weißen, war unterirdisch, von außen fiel nur jeder fünfte Wurf.
Wegen der Ausfälle von Kapitän Thomas Erb, Christoph Unterberg und Fabian Leis nur zu siebt angetreten, konnten die Gäste das Spiel dennoch lange offenhalten und lagen zur Halbzeit sogar in Front (37:34/20.). Das Spiel wurde im dritten Viertel verloren, als Topspieler Aaron Reams in Foulprobleme geriet und auf die Bank musste. Mit 22 Punkten und elf Rebounds war der US-Amerikaner der effektivste FCK-Spieler. Hosszu (20 Punkte) traf ebenfalls zweistellig. Die Ausbeute des Ungarn ging jedoch zu Lasten einer schwachen Trefferquote (8/23). Aufwand und Ertrag standen in einem Missverhältnis.
Aaron Ellis spielte stark, schrammte mit acht Punkten und zwölf Rebounds nur knapp an einem Double-Double vorbei. Nach seinem fünften persönlichen Foul musste der Kapitän aber vorzeitig vom Feld. Als auch noch Kevin Croom in Foulprobleme geriet, gingen Coursey die Wechselmöglichkeiten aus. „Mit nur sieben gesunden Spielern hatten wir zu wenig Optionen“, haderte der Trainer.
Obwohl sich die junge Ulmer Mannschaft 18 Ballverluste erlaubte, hatte sie die Partie gegen die dezimierten Westpfälzer nach der Pause im Griff. Die Schwaben entschieden das dritte Viertel mit 21:12 für sich und nahmen eine 61:55-Führung mit in den Schlussabschnitt. Die Zuschauer in der altehrwürdigen Kuhberghalle bekamen in den letzten zehn Minuten einen offenen Schlagabtausch zu sehen, wobei der Sieg der Hausherren zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr geriet. Weiter geht es für die Roten Teufel am Samstag (16.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Crailsheim.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Reams (22), Hosszu (20), Weihmann (12), Ellis (8), Croom (7), De Sousa (4), Middleton

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 23 Dienstag, den 28. Januar 2020
 

playerred

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Die Realität heißt Abstiegskampf
FCK-Herren wollen nach sechs Niederlagen in Folge am Samstag gegen Crailsheim II die Trendwende erzwingen
Von Karsten Kalbheim

Nach sechs Niederlagen in Folge will das Herren-Regionalligateam des 1. FC Kaiserslautern am Samstag (16.30 Uhr) in der Barbarossahalle die Trendwende erzwingen. Zu Gast ist die Zweitvertretung des Basketball-Erstligisten Crailsheim Merlins.

„Wir haben in den letzten Spielen verpasst, Punkte gegen direkte Konkurrenten zu sammeln. Das macht sich nun leider in der Tabelle bemerkbar. Aber es bleiben uns noch einige Spiele, um das wieder auszubügeln“, sagte FCK-Topspieler Gergely Hosszu nach der jüngsten Niederlage in Ulm, wo seine extrem ersatzgeschwächte Mannschaft mit 73:81 den Kürzeren zog. Hosszu erzielte 20 Punkte, blieb aufgrund einer schwachen Trefferquote (8/23) aber dennoch unter seinen Möglichkeiten. Dass der abwehrstarke Ungar bislang eine ausgezeichnete Saison spielt, steht außer Frage. Mit 21 Punkten im Schnitt zählt er zu den besten Schützen im Südwesten.

Auch Aaron Reams (19,6) und Ronny Weihmann (11,4) punkten im Schnitt zweistellig. Formverbessert präsentierte sich zuletzt Aaron Ellis. Der Kapitän, der bis auf ein kurzes Intermezzo bei den BIS Baskets Speyer in der Saison 2016/17 seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Mannschaft ist, hatte in der Hinrunde mit großen Formschwankungen zu kämpfen. Seit dem Jahreswechsel hat sich der 2,05-Meter große US-Amerikaner stabilisiert und seinen gefürchteten Wurf aus der Mitteldistanz wiederentdeckt. Mit 6,9 Rebounds im Schnitt schnappt sich Ellis nach Reams (9,6) die meisten Abpraller pro Spiel beim FCK.

Waldemar Nap denkt an RückkehrDass Verstärkung unter den Körben dennoch wichtig wäre, haben die letzten sechs Spiele gezeigt: Gegen Ulm (43:58), Karlsruhe (38:56), Mannheim (41:55), Koblenz (33:52) und Fellbach (27:43) wurden sämtliche Rebound-Duelle klar verloren. Lediglich gegen Kronberg (35:39) konnte man ansatzweise mithalten und das Spiel beim 88:94 dadurch auch lange offenhalten. Einer, der sofort helfen könnte, ist der ehemalige FCK-Spieler Waldemar Nap. Der für die zwei Klassen tiefer angesiedelte DJK Nieder-Olm spielende Forward ist extrem sprungstark und hat bereits mehrfach signalisiert, sich eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte vorstellen zu können. Immerhin stand der ehemalige Zweitligaspieler bis zu seiner Demission nach Beendigung der letzten Saison insgesamt vier Jahre bei den Westpfälzern unter Vertrag, wo er sich nach eigenem Bekunden äußerst wohlfühlte.

Gegen Crailsheim steht der FCK unter Zugzwang. Die zweite Mannschaft der Hohenloher steht aktuell auf Rang fünf und damit dort, wo FCK-Trainer Mario Coursey seine Mannschaft am Ende der Saison gerne sehen würde. Die Realität heißt bei zwei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht MTV Kronberg jetzt aber Abstiegskampf. Die Crailsheimer verfügen in Trevon Evans über einen sehr starken Einzelspieler. Der US-Amerikaner liegt mit 22,6 Punkten im Schnitt auf Rang drei der Korbjägerliste. Nur Christopher Edward (24/TV Langen) und Ricky Easterling (24,6/Sunkings Saarlouis) trafen bislang häufiger. Zum 90:77-Sieg im Hinspiel steuerte Evans 31 Punkte bei. Auf die Abwehr des 1. FC Kaiserslautern kommt demnach am Samstag ein hartes Stück Arbeit zu.

So spielen sie
1. FC Kaiserslautern: Reams, Hosszu, Weihmann, Ellis, Croom, De Sousa, Middleton, Erb, Leis, Unterberg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 26 Freitag, den 31. Januar 2020
 

playerred

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Sieg mit sieben Punkten Abstand ist das Ziel
1. FC Kaiserslautern tritt beim Tabellennachbarn Gießen an
Von Karsten Kalbheim

Basketball-Regionalligist 1. FC Kaiserslautern will am Samstag (18 Uhr/Theodor-Litt-Schule) bei seinem punktgleichen Rivalen Gießen Pointers unter Beweis stellen, dass der jüngste Last-Minute-Sieg gegen die Crailsheim Merlins II keine Eintagsfliege war.
Gegen Crailsheim drehten die Roten Teufel nach zuvor sechs Niederlagen in Folge in den Schlussminuten ein bereits verloren geglaubtes Spiel und machten einen Sieben-Punkte-Rückstand wett. „Nach so vielen Niederlagen war es endlich mal wieder Zeit, mit einem Erfolgserlebnis vom Platz zu gehen. Besonders unsere Leistung im letzten Viertel macht Lust auf mehr“, findet Trainer Mario Coursey.
Das Team um Topscorer Aaron Reams, der 30 Punkte erzielte, entschied den letzten Abschnitt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 23:7 für sich und machte den siebten Saisonsieg perfekt. Durch die Niederlage des MTV Kronberg, der in seinem Heimspiel gegen Ulm mit 94:95 nach Verlängerung den Kürzeren zog, konnte der FCK seinen Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf vier Punkte ausbauen.
„Wir waren sehr organisiert und diszipliniert. Nur im dritten Viertel haben wir etwas den Faden verloren“, meint Coursey. Zehn desolate Minuten, in denen die Rot-Weißen 32 Punkte zuließen, hätten sie fast um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Ein starker Endspurt verhinderte jedoch die siebte Pleite in Serie.
In Gießen gilt es, gegen ein Team auf Augenhöhe zu bestehen. Die Hessen konnten das Hinspiel Ende Oktober mit 101:95 für sich entscheiden. Ausschlaggebend für den Sieg waren aus Sicht der Pointers Tyrell Sturdivant (29 Punkte) und Lucas Mayer (25), die gemeinsam mehr als die Hälfte aller Punkte erzielten. Sturdivant zählt mit 20,4 Punkten im Schnitt zu den fünf besten Schützen im Südwesten. Beim MTV Stuttgart musste das Team von Trainer Daniel Dörr zuletzt eine vermeidbare Niederlage hinnehmen. „Wir haben nicht als Team gespielt“, befand der Trainer, dessen Mannschaft an der Freiwurflinie Nerven zeigte und sechs von möglichen 17 Punkten liegen ließ.
Mut im Kampf um den Klassenerhalt macht beim FCK die Rückkehr von Thomas Erb. Die Aktionen des Routiniers hatten bei seinem Comeback gegen Crailsheim wie gewohnt Hand und Fuß. Gerade in hektischen Phasen ist Erb besonders wertvoll für die Mannschaft. Mit 15 Punkten und fünf Rebounds zählte der Forward neben Topscorer Reams (30 Punkte) und Gergely Hosszu (15) zu den effektivsten Spielern beim FCK und avancierte damit zu einem entscheidenden Faktor. Mit neun Korbvorlagen tat sich auf der Spielmacherposition Ronny Weihmann hervor.
Den Kaiserslauterern winkt im Falle eines Sieges der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Um den direkten Vergleich gegen Gießen zu gewinnen, müsste am Samstag ein Sieg mit mindestens sieben Punkten Differenz her.

So spielen sie
1. FC Kaiserslautern: Reams, Hosszu, Erb, Croom, Ellis, Weihmann, De Sousa, Leis

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 32 Freitag, den 7. Februar 2020
 

playerred

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FCK-Basketballer im Abstiegskampf
Das 70:80 der Roten Teufel gegen die Gießen Pointers ist die siebte Niederlage im achten Spiel
Von Karsten Kalbheim

So wird der Kampf um den Klassenerhalt in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest zu einem Tanz auf der Rasierklinge: Die Mannschaft von Trainer Mario Coursey unterlag am Samstag bei ihrem zuvor punktgleichen Tabellennachbarn Gießen Pointers nach starkem Beginn mit 70:80 (37:32) und steckt nun tiefer denn je im Abstiegskampf.

Es war die siebte Pleite im achten Spiel für die Roten Teufel, die durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten die große Chance verpassten, auf einen einstelligen Tabellenplatz zu klettern. Obendrein wurde auch noch der direkte Vergleich verloren.
Während sich Schlusslicht MTV Kronberg von der jüngsten Last-Minute-Pleite gegen Ulm gut erholt zeigte und bei den Crailsheim Merlins II einen 82:78-Erfolg feierte, steht der 1. FC Kaiserslautern vor dem anstehenden Kellerduell gegen die punktgleichen Tigers Tübingen am Samstag (16.30 Uhr/Barbarossahalle) enorm unter Druck. Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz beträgt nur noch zwei Punkte. Und den belegt mit Kronberg ein Team, gegen das man sich in eigener Halle bereits geschlagen geben musste. Am letzten Spieltag treffen beide Mannschaften erneut aufeinander – Stand heute ein Endspiel.

Sieben Partien bleiben den mit hohen Erwartungen an sich selbst in die Saison gegangenen Westpfälzern, um den Super-Gau Abstieg noch zu verhindern. Dass vier davon in der heimischen Barbarossahalle stattfinden, könnte ein kleiner Vorteil sein. Im Februar müssen die Lauterer unter anderem noch gegen die beiden Top-Vier-Mannschaften aus Langen und Idstein ran.

„Wir konnten seit der Winterpause nur beim letzten Heimspiel auf den vollen Kader zurückgreifen. Krankheiten und andere Verpflichtungen der Spieler lassen unsere Rotation ziemlich schrumpfen. Ich hoffe, dass wir wieder etwas mehr Routine reinbekommen und so mehr Spiele gewinnen können“, sieht Coursey den jüngsten Abwärtstrend vor allem der angespannten Personalsituation geschuldet.

In Gießen begannen die Roten Teufel stark und entschieden das erste Viertel mit 23:7 (10.) klar für sich. Die Mannschaft um Topscorer Kevin Croom schaffte es jedoch nicht, aus dem Traumstart Kapital zu schlagen, zur Halbzeit betrug die Führung nur noch vier Punkte (37:34/20.).

Gießen war jetzt wieder in Schlagdistanz und übernahm mit fortschreitender Spieldauer immer mehr das Kommando. Als den Gästen im letzten Abschnitt die Luft ausging, waren die Hessen zur Stelle und machten den Sack auf der Zielgeraden zu. Das war aus Sicht der Lauterer, die über weite Strecken der Partie in Führung gelegen und auch das Rebound-Duell mit 47:37 klar für sich entschieden hatten, extrem bitter.

Die insgesamt elf Führungswechsel machten deutlich, dass das Keller-Duell eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Die Galavorstellung von Croom, der offensiv sein bislang bestes Saisonspiel zeigte, war aus Sicht der Rot-Weißen jedoch zu wenig, um das richtungsweisende Spiel zu gewinnen.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Croom (26), Hosszu (19), Reams (11), Ellis (6), Herzog (4), Weihmann (3), De Sousa (1), Middleton.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 35 Dienstag, den 11. Februar 2020
 

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Plötzlich sieht der FCK alt aus
Kaiserslautern verliert Kellerduell gegen Tigers Tübingen mit 78:83
Von Karsten Kalbheim

Im Kellerduell der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest unterlag der 1. FC Kaiserslautern am Samstag seinem zuvor punktgleichen Tabellennachbarn Tigers Tübingen mit 78:83 (36:35/70:70) nach Verlängerung. Es war die achte Niederlage im neunten Spiel für das Team von Trainer Mario Coursey, das nun mehr denn je um den Klassenerhalt bangen muss.

Immerhin konnte der FCK verhindern, dass der direkte Vergleich verloren wurde. Dank des 82:76-Erfolges im Hinspiel würden die Roten Teufel ihren Rivalen damit bei Punktgleichheit am Ende der Saison hinter sich lassen. Das war enorm wichtig, da die direkten Vergleiche gegen die beiden Abstiegskandidaten SG Mannheim und Gießen Pointers verloren wurden.

Mit Fabian Leis und Thomas Erb kehrten zwei Spieler zurück, die beim 70:80 in Gießen schmerzlich vermisst wurden. Leis zeigte mit elf Punkten und sieben Rebounds eine solide Leistung, Erb fing neun Abpraller und steuerte zwei Punkte bei. Max Middleton und Christoph Unterberg saßen zwar auf der Bank, kamen aber nicht zum Einsatz. Auch Tübingen hatte nur acht Spieler dabei, sodass sich die Wechselmöglichkeiten beider Teams in Grenzen hielten.

Die Zuschauer in der Barbarossahalle bekamen bis zur Mitte des zweiten Viertels ein ausgeglichenes Spiel mit zahlreichen Führungswechseln zu sehen (23:25/14.). Tübingen war in der Verteidigung sehr präsent, attackierte den ballführenden Spieler bereits in dessen Hälfte und setzte den FCK damit enorm unter Druck. Der suchte sein Glück in den ersten zehn Minuten vor allem von außen, traf in dieser Phase aber nur zwei von neun Dreiern. Am Ende waren es elf von 42.

Einen Plan B schienen die Roten Teufel wieder einmal nicht zu haben. Ihr Spiel war viel zu eindimensional, die Angriffe waren somit leicht zu durchschauen. Alleine Ronny Weihmann setzte zehn Dreier daneben. Tübingen spielte deutlich variabler, kam dank seines guten Umschaltspiels zu vielen einfachen Punkten nach Schnellangriffen und attackierte mit Erfolg den Korb. Die FCK-Abwehr kam oft den entscheidenden Schritt zu spät, was den Gästen zahlreiche Freiwürfen bescherte. Man könnte auch sagen, die junge Mannschaft von Trainer Manuel Pasios ging dahin, wo es weh tut.
Die überragende Quote von der Linie (21/27) war am Ende mit ausschlaggebend dafür, dass die Schwaben das Kellerduell für sich entschieden. Die Freiwurfquote der Lauterer (5/10) war miserabel. Mit einem 12:0-Lauf zum 34:23 (15.) gelang es den Tigers Mitte des zweiten Viertel, sich abzusetzen. Die Hausherren eroberten die Führung mit einem 13:1-Lauf bis zur Pause wieder zurück und konnten sie bis auf sechs Punkte ausbauen (47:41/26.).

Es folgte eine Phase, in der Tübingen alles und dem FCK so gut wie nichts gelang. Mit 17 Punkten in Folge drehten die Gäste das Spiel und gingen mit 58:47 (30.) in Front. Nun war wieder der FCK an der Reihe, der nur zwei Minuten später wieder in Schlagdistanz war (57:59/32.). Tübingen drehte wieder auf und hielt beim Stand von 67:59 (35.) alle Trümpfe in der Hand. Reams riss das Spiel an sich, traf in der entscheidenden Phase aber nur zwei von vier Freiwürfen, sodass es beim Stand von 70:70 (40.) in die Verlängerung ging.

Hier erwischten die Rot-Weißen den besseren Start und gingen nach einem Dunking von Reams mit 74:70 (41.) in Führung. Es folgte ein 11:1-Lauf der Gäste zum 81:75, bei dem der FCK ziemlich alt aussah. Hosszu verkürzte per Dreier auf 78:81 und hatte kurz darauf den Ausgleich auf der Hand.
Der Ungar vergab jedoch, und die Gäste machten im Gegenzug mit zwei verwandelten Freiwürfen den Deckel drauf.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu (18), Erb (15), Croom (17), Reams (13), Ellis (12), Leis (11), Weihmann (3), De Sousa, Erb (je 2)
Spielfilm: 8:4 (4.), 16:15 (10.), 23:32 (15.), 36:35 (20.), 47:41 (26.), 50:58 (30.), 70:70 (40.), 74:70 (41.), 78:83 (45.) -
Beste Spieler: Reams, Ellis - Hihn - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Berres/Lukaszyk

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 40 Montag, den 17. Februar 2020
 

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BASKETBALL-HERREN

Verpasste Punkte nach Verlängerung
FCK-Basketballer verlieren gegen den SV 03 Tigers Tübingen

Mit 78:83 verlieren die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern das Heimspiel in der Regionalliga Südwest gegen den SV 03 Tigers Tübingen nach Verlängerung. Damit ziehen die Roten Teufel im Kellerduell den Kürzeren und lassen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen.
„Wir schaffen es nur noch wenige Minuten pro Spiel, guten Basketball zu zeigen. Das ist zum Siegen natürlich zu wenig“, ärgert sich FCK-Trainer Mario Coursey über die erneut verpasste Chance, gegen einen direkten Ligakonkurrenten zu punkten. Die FCK-Basketballer fallen damit auf den vorletzten Tabellenplatz zurück, und der Abstand zum rettenden Mittelfeld vergrößert sich.

Diese brisante Ligasituation ließen die Spieler aus Kaiserslautern nicht durchgehend erkennen. Gegen das Team aus Tübingen konnten die Roten Teufel ihren Killerinstinkt über weite Strecken nicht abrufen und wirkten in vielen Situationen orientierungslos im Zusammenspiel. „Für ein Abstiegsduell haben wir heute eindeutig zu viele Schnellangriffe kassiert“, berichtet Coursey. Schafften es die Lautrer ihr Spiel zu strukturieren, sahen die Gegner aus Tübingen nicht viel Land. So egalisierte der FCK auch in den letzten Spielminuten einen aussichtslos geglaubten Rückstand und hätte die Partie für sich entscheiden können. Nachlässigkeiten an der Freiwurflinie schickten die Pfälzer in die Verlängerung. Hier agierten die Gastgeber jedoch erneut zu passiv in der Verteidigung und zu hektisch im Angriff, was dem FCK am Ende den Sieg kostete.

„Noch brauchen wir den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Es ist natürlich ärgerlich, dass wir wieder mal die vermeintlich leichteren Punkte gegen direkte Konkurrenten haben liegen lassen. Aber es sind nach wie vor noch sechs Spiele, die wir gewinnen können, wenn es uns gelingt, aus unserem Tief herauszukommen“, zeigt sich Kapitän Aaron Ellis ebenfalls enttäuscht, aber optimistisch und vertraut auf die Fähigkeiten seines Teams.

Am nächsten Samstag reisen die roten Teufel zum TV Langen. Bei den Drittplatzierten Hessen ist ein Sieg nicht ausgeschlossen, allerdings tat sich der FCK in der Vergangenheit häufig sehr schwer, in der Langener Halle zu gewinnen.

„Es hängt viel von unserer Trainigswoche ab, wie wir uns am Wochenende in Langen präsentieren. Die Jungs müssen im Training die Zähne zusammenbeißen. Wir müssen uns aus der aktuellen Situation richtig rausarbeiten“, verspricht Trainer Coursey das Training noch zu verschärfen.ps

So spielten sie:Hosszu (18), Croom (17), Reams (13), Ellis (12), Leis (11), Weihmann (3), Erb (2), De Sousa (2), Middleton, Unterberg


Spitzenspiel verloren
FCK II unterliegt VT Zweibrücken 69:78

Im Spitzenspiel der Basketball-Landesliga Rheinhessen unterliegt der 1. FC Kaiserslautern II bei der VT Zweibrücken mit 69:78 (32:35) und büßt damit den ersten Platz ein.


Die 230 Zuschauer in der Sporthalle des Hofenfels-Gymnasiums sahen ein FCK-Team, das an diesem 15. Spieltag den Verlauf des ersten Spielabschnitts und die Anfangsphase der zweiten Halbzeit bestimmte, in Sachen Chancenverwertung aber Schwächen zeigte. „Die Jungs vom FCK haben einiges liegen lassen“, sagte später der Zweibrücker Spielertrainer Denis Rendgen, dessen Team den FCK II als Tabellenführer ablöste.
Im zweiten Abschnitt machte die Rendgen-Truppe dann aber Druck und drehte die Partie. Zwar gelang es den Lauterern sich zwischenzeitlich eine Sieben-Punkte-Führung herauszuspielen, doch gegen das kampfstarke Heimteam gerieten sie dann auf die Verliererstraße. Durch den Sieg über die „junge, sehr talentierte“ Kaiserslauterer Mannschaft, so Rendgen, habe die VTZ jetzt gute Karten im Meisterschaftsrennen. bun


BASKETBALL-DAMEN

Moral stimmt, das Ergebnis aber nicht
Engagierte FCK-Damen verlieren die Regionalligapartie gegen Weiterstadt II mit 64:75
Von Fabienne Schwenk

Die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern unterlagen am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum in einer Regionalligapartie der SG Weiterstadt II mit 64:75 (40:36). Wieder eine Niederlage für die Betzenbergerinnen, deren Cheftrainerin Frauke Woll aber mit der Leistung ihrer engagierten Mannschaft durchaus zufrieden war.

„Ich muss meine Spielerinnen trotz erneuter Niederlage für die Leistung gegen Weiterstadt loben. Wir haben es geschafft, unsere Einstellung und Moral umzukrempeln. Mal wieder, seit Langem, konnten wir unsere Qualität unter Beweis stellen und haben große Teile der Partie bestimmt. Umso ärgerlicher ist es für uns, dass letzten Endes doch die Gäste mit zwei Punkten abreisten“, bemerkte Woll nach dem Spiel.In der Tat präsentierten sich die Hausherrinnen an diesem 17. Spieltag von Beginn an motiviert und starteten mit hohem Tempo in die Partie. Schon früh eroberte man durch konzentriertes Aufbauspiel und konsequente Abschlüsse die Führung, welche man bis ins dritte Viertel souverän aufrechterhielt. Doch dann im letzten Viertel die plötzliche und unerwartete Wende. In diesen letzten zehn Minuten verlor der FCK schlagartig an Dominanz und agierte nur noch passiv. Ohne lange zu zögern, nutzten die Gäste diese Abwesenheit und bestimmten fortan nicht nur das Spielgeschehen, sondern gingen auch in Führung.

So stand am Schluss ein aus Sicht der Kaiserslautererinnen enorm ärgerliches Ergebnis. War doch das FCK-Team so nah einem Sieg schon lange nicht mehr gewesen. Nun stehen die Betzenbergerinnen mittendrin im Abstiegskampf, in einer Situation also, welche sie unbedingt vermeiden wollten. Nichtsdestotrotz muss es weitergehen, meinte Frauke Woll abschließend: „Unsere Moral hat in diesem Spiel gestimmt. Das ist ein erster Schritt, und darauf muss nun aufgebaut werden. Wir werden das kommende, spielfreie Wochenende nutzen, um weiter an uns zu arbeiten, und dann genau dort weitermachen, wo wir aufgehört haben.“ In der Tabelle nehmen ihre Schützlinge mit acht Punkten den vorletzten Platz ein.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 43 Donnerstag, den 20. Februar 2020
 
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Keine Lust auf ein „Endspiel“

Der in der Basketball-Regionalliga Südwest vom Abstieg bedrohte 1. FC Kaiserslautern empfängt am Samstag (16.30 Uhr) den Tabellenvierten TV Idstein in der Barbarossahalle. Im Hinspiel glückte den Roten Teufeln ein Überraschungscoup. Gegen eine Wiederholung hätte man beim Tabellenelften nichts einzuwenden.
Von Karsten Kalbheim

Durch den jüngsten Auswärtssieg beim ambitionierten TV Langen hat sich die Mannschaft von Trainer Mario Coursey wieder etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest verschafft. Der Vorsprung auf Schlusslicht MTV Kronberg, das den einzigen Abstiegsplatz belegt, beträgt vier Punkte. Am letzten Spieltag treffen beide Mannschaften im direkten Vergleich aufeinander. Da Kronberg das Hinspiel in Kaiserslautern gewonnen hat, würde der Aufsteiger bei Punktgleichheit in der Endabrechnung vor dem 1. FC Kaiserslautern stehen. Ein Endspiel wollen die Rot-Weißen mit allen Mitteln verhindern.

Idstein, das in der Hinrunde in knappen Spielen oft das Glück des Tüchtigen hatte, musste sich Ende Januar in Tübingen (75:76) und Anfang Februar gegen den TV Langen (65:68) nur knapp geschlagen geben. Auch beim SV Fellbach (74:79) fehlte nicht viel zu einem Sieg. Besser machte es die Mannschaft von Trainer Igor Starcevic dann beim 92:81 in Saarlouis und im jüngsten Heimspiel gegen den MTV Stuttgart, das mit 76:66 gewonnen wurde.

„Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. In der ersten Halbzeit ist uns fast nichts gelungen, Stuttgart fast alles. Sie haben acht Dreier in der ersten Halbzeit getroffen, wir sechs im ganzen Spiel. Zum Glück wird Basketball aber über vier Viertel gespielt, so konnten wir in der zweiten Halbzeit das Spiel drehen. Der Schlüssel war unsere starke Defense in der zweiten Halbzeit, als wir den Gegner bei 21 Punkten halten konnten“, analysierte der Trainer Igor Starcevic.

Mit dem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse sind die Hessen 2019 in Sphären vorgestoßen, von denen sie vor ein paar Jahren noch nicht zu träumen gewagt hätten. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Basketballabteilung des TVI von der Kreisliga B bis in die Regionalliga hochgearbeitet. Aufstiegs-Coach Starcevic ist in der Basketballszene kein Unbekannter. Der Kroate kann auf eine langjährige Karriere als Profi zurückblicken. Unter anderem war er in der höchsten Spielklasse Belgiens und in der Zweiten Basketball-Bundesliga für den TV Langen am Ball.

Das Hinspiel war über weite Strecken hart umkämpft. Die Schlüsselszene ereignete sich im Schlussabschnitt, als die „Warlocks“ zweimal in Folge den Ausgleich verpassten und der FCK seine Führung im Gegenzug auf fünf Punkte ausbaute. Neben Topscorer Gergely Hosszu (19 Punkte) wusste bei den Rot-Weißen vor allem Aaron Ellis zu überzeugen, der zweistellig traf und reboundete (10/10). Das gleiche Kunststück glückte seinem Namensvetter Aaron Reams (13/10). Auch Kevin Croom (14), der aktuell einer der formstärksten Spieler bei den Westpfälzern ist, traf zweistellig. Mit 10,1 Punkten im Schnitt ist der Guard nach Topscorer Hosszu (21,2) und Reams (19,3) der drittbeste Schütze beim FCK.

So spielen sie
1. FC Kaiserslautern: Hosszu, Croom, Reams, Ellis, Erb, Leis, De Sousa, Middleton, Weihmann, Unterberg

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 49 Donnerstag, den 27. Februar 2020


Starke Leistung bringt erhoffte Punkte

FCK-Basketballer gewinnen in Langen

Mit 88:71 gewinnen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern in Langen und erobern damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir haben die Woche sehr konzentriert gearbeitet. Man hat gemerkt, dass die Jungs besonders nach der letzten Heimpleite richtig angefressen waren. Wir konnten heute endlich mal wieder unser Potenzial abrufen und schönen Basketball zeigen“, freut sich FCK-Trainer Mario Coursey über den verdienten Auswärtssieg.

Beide Teams schenkten sich in der ersten Halbzeit nichts und nahmen die körperbetonte aber faire Partie an. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Pfälzer ein leichtes Polster erspielen. In dieser Phase zeigte sich Kevin Croom als Dreh- und Angelpunkt des lautrer Spiels. Der Guard brachte durch einen enormen Zug zum Korb die Gastgeber in Bedrängnis und verausgabte sich durch viel Einsatz in der Verteidigung. Croom beendete das Spiel mit 18 Punkten und sechs Korbvorlagen.

Der FCK schaffte es, seinen erfolgreichen Rhythmus mit ins letzte Viertel zu nehmen und spielte sich förmlich in einen Rausch. In der Verteidigung angelten sich Ellis, Reams und Erb die freien Bälle, während im Angriff Gergely Hosszu jenseits der Dreier-Linie warm lief. Der treffsichere Ungar versenkte sieben seiner zwölf Dreipunktwürfe und war mit 30 Punkten erfolgreichster Schütze der Partie.

„Wir haben heute toll gekämpft und können stolz auf uns sein. Ich trete nur ungern auf die Euphoriebremse, aber mit Idstein kommt am nächsten Samstag ein starker Gegner in unsere Halle. Bekommen wir es diese Woche wieder so gut hin, uns auf den Gegner einzustellen, müssen wir uns sicher nicht verstecken. Das heißt, die Jungs werden die Woche ein weiteres Mal die Zähne zusammenbeißen müssen“, richtet Coursey den Blick bereits auf die nächste Heimpartie.

Los geht das nächste Heimspiel der FCK-Basketballer am Samstag, 29. Februar, um 16.30 Uhr in der Barbarossahalle Kaiserslautern.ps

So spielten sie:Hosszu (30), Croom (18), Reams (17), Ellis (12), Erb (11), Weihmann, Middleton, Leis, Unterberg, De Sousa

SÜWE - Wochenblatt Kaiserslautern Süd - Nr. 32 Mittwoch, den 26. Februar 2020
 

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FCK in Abstiegsnöten
Applaus aber keine Punkte im Heimspiel gegen TV Idstein – Nach 14. Niederlage zwei Punkte vor dem Abstiegsplatz
Von Peter Knick

Ihren Überraschungscoup aus der Vorrunde vermochten die Basketballherren des 1. FC Kaiserslautern im Rückspiel nicht zu wiederholen. In der Barbarossahalle mussten sie sich am Samstag in der Regionalligapartie dem Favoriten TV Idstein mit 86:95 (48:51) geschlagen geben. Trotz der Niederlage bekamen sie am Ende viel Applaus von ihren Fans, für an Spannung kaum zu überbietende Schlussminuten.

Den Beifall und die Aufmunterungsrufe hatten sich die Schützlinge von Trainer Mario Coursey auch verdient. Obgleich sie im letzten Viertel schon ziemlich aussichtslos in Rückstand geraten waren – Jan Dolejsi, der mit insgesamt 24 Punkten erfolgreichste Werfer im gegnerischen Team, hatte in der 35. Minute mit seinem Korbwurf zum 81:70 die Gäste zweistellig in Führung gebracht –, mobilisierten sie im Angesicht der Niederlage noch einmal alle Kräfte und sorgten so für ein atemberaubendes Finish.

Fast wäre dieser Schlussspurt auch von Erfolg gekrönt gewesen. Knapp 18 Sekunden noch verbleibende Spielzeit zeigte die Uhr an, als der Lauterer Aaron Reams auf 85:87 verkürzte und danach mit zwei Freiwürfen die Partie hätte ausgleichen können. Doch es fehlte ihm in dieser Schlüsselszene die Nervenstärke, mit zwei Fehlwürfen vermasselte er diese Chance.

Die Gäste hingegen verwandelten danach fünf Freiwürfe, beendeten mit einem Drei-Punkte-Wurf den Kampf und besiegelten so die 86:95-Niederlage der Betzenberger.

Noch unter dem Eindruck dieser nervenaufreibenden Schlussphase stehend, sagte der FCK-Spieler Gergely Hosszu: „Wir haben unseren Rhythmus zu spät gefunden, erst in den letzten fünf Minuten.“ So wie seinen Teamkollegen tat auch ihm die Aufmunterung durch die Fans gut. „Wir freuen uns, dass sie wieder so zahlreich gekommen sind und uns unterstützt haben“, so Hosszu, der selbst zweistellig punktete (19), aber mit seiner Trefferquote, von 21 Würfen aus dem Feld landeten „nur“ sieben im Korb, nicht zufrieden gewesen sein dürfte. Am besten im FCK-Team traf Kevin Croom, der es auf 24 Zähler brachte. Enttäuschend Aaron Ellis’ Punktausbeute. Der mit 2,05 Metern längste Akteur im Kaiserslauterer Team steuerte bloß bescheidene sieben Punkte bei.

Begonnen hatte das Heimteam die 22. Saisonpartie überaus rasant. So brachte Kevin Croom mit einem perfekten Wurf von der Dreierlinie aus sein Team mit 3:0 in Front. Und noch in der Anfangsminute erhöhte Gergely Hosszu auf 5:0 und anschließend mit einem versenkten Freiwurf auf 6:0. Die Hessen stoppten dann aber den Lauf des Heimteams, und es entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel, das mit 31:28 an Idstein ging. Das zweite Viertel endete unentschieden, beide Mannschaften erzielten jeweils 20 Punkte. Nach der Pause neigte sich dann aber die Waagschale in Richtung des Tabellenvierten, der seinen Vorsprung auszubauen vermochte und das Schlussviertel mit einer 67:60-Führung eröffnete. Die Dominanz der Gäste hielt bis zur Schlussphase an, in der die Gastgeber das Spiel dann aber fast noch gekippt hätten.

Durch die Niederlage – es war die 14. in der laufenden Runde – sind die Abstiegssorgen der Lauterer gewachsen. Vier Spieltage vor Saisonschluss stehen sie mit 16 Punkten auf dem drittletzten Platz und damit nur noch zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Croom (24), Hosszu (19), De Sousa (14), Reams (12), Leis (8), Ellis (7), Erb (2), Middleton
Spielfilm: 6:0 (1.), 12:12 (4.), 21:21 (8.), 28:31 (10.), 39:37 (15.), 43:43 (17.), 48:51 (20.), 54:58 (28.), 60:67 (30.), 67:72 (33.), 70:81 (35.), 85:87 (10.) 86:95 (10.) -
Beste Spieler: Croom, Hosszu - Dolejsi, DeBose, Kijaic - Zuschauer: 200 - Schiedsrichter: Konopacki/Knittel.


FCK-Damen punkten am grünen Tisch

Wichtige Punkte haben die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern durch glückliche Umstände gesammelt. Der Gastgeber TV Hofheim sagte die für Samstag angesetzte Partie wegen Spielerinnenmangels kurzfristig ab. Primär krankheitsbedingt, schafften es die Hausherrinnen aus Hofheim an diesem 18. Spieltag nicht, einen vollzähligen Kader zu stellen. Aus Sicht der Mannschaft unter Cheftrainerin Frauke Woll eine frohe Botschaft, denn auch die Pfälzerinnen hätten enorm ersatzgeschwächt anreisen müssen. Durch die Spielannullierung wanderten zwei wichtige Zähler auf das Konto der Rot-Weißen, die nun mit zehn Punkten auf Tabellenplatz zehn stehen und damit die Rote Laterne abgeben durften. fsc

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 53 Dienstag, den 3. März 2020
 

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Im Abstiegskampf gegen Magic Easterling und Co.
FCK-Herren bestreiten am Sonntag eine Regionalligapartie bei den Sunkings Saarlouis
Von Peter Knick


Für die Basketballherren des 1. FC Kaiserslautern hat sich der Kampf um den Verbleib in der Regionalliga seit dem letzten Spieltag zugespitzt. So stehen sie im Saar-Pfalz-Derby bei den Sunkings Saarlouis unter Erfolgszwang. Sie treffen am Sonntag (17.30 Uhr) in der Sporthalle am Stadtpark auf den Tabellenachten, der mit Magic Ricky Easterling einen Topwerfer in seinen Reihen an.

Beide Mannschaften kennen sich schon aus vielen Duellen, wissen um die Schwächen und Stärken des anderen. Zuletzt begegneten sie sich im November in der Vorrunde. Eine Partie, an die das Kaiserslauterer Team gute Erinnerungen haben dürfte. Denn vor heimischem Publikum gelang ihm ein überzeugender Sieg, mit 81:67 setzte es sich in dieser Derbypartie durch. Der mit Abstand erfolgreichste Werfer in den Reihen der Gäste war einmal mehr Ricky Easterling, der damals mehr als ein Drittel der Punkte seines Teams (24) erzielte. In den Reihen der Roten Teufel stand ihm aber Gergely Hosszu in nichts nach, der es auch auf 24 Zähler brachte. Dass Ergebnisse über der 20-Punkte-Marke für beide Akteure keine Ausnahme, sondern die Regel sind, zeigt ein Blick auf die aktuelle Korbjägerliste. Die führt Easterling nach 22 Saisonspielen mit sagenhaften 550 Punkten an. Im Schnitt bringt es der 1,89 Meter große und damit wahrlich nicht zu den Längsten seiner Zunft zählende Basketballer auf 25 Zähler. Und diese Topwerte erzielt der magische US-Amerikaner, der mit 36 Lenzen nicht mehr der Jüngste ist, schon seit vielen Jahren und fast ausschließlich für den saarländischen Klub. Klar, dass Ricky Easterling auch beim letzten Auftritt seines Teams beim MTV Stuttgart mit 21 Punkten seine Korbjägerqualitäten demonstrierte.
Ähnlich erging es Gergely Hosszu am vergangenen Wochenende beim bitteren 86:95 seines Teams gegen den TV Idstein. Auch wenn er nicht seinen besten Tag erwischt hatte, brachte er es auf 19 Punkte. Ein unterdurchschnittliches Ergebnis für ihn, der bisher 462 Punkte verbuchte und mit einem Schnitt von 21 in der Korbjägerliste auf Platz drei rangiert. Von solch einer Topplatzierung kann sein Team bloß träumen. Die Lauterer nehmen unter den 14 Regionalligamannschaften mit 16 Punkten den zwölften Platz ein. In Sachen Klassenverbleib zeigte sich Hosszu nach der Idstein-Partie zuversichtlich: „Wir werden es schaffen.“ Ein Sieg über die Sunkings würde den FCK dem Happy End einen großen Schritt näherbringen.


Wichtige Partie für Damen des FCK

Am Samstag empfangen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern die Konkurrenten des MTV Kronberg. Eine enorm wichtige Partie für das Team unter Cheftrainerin Frauke Woll, denn mit nur zwei Punkten Vorsprung stehen die Gäste in der Tabelle unmittelbar über den Pfälzerinnen. Nach dem vergangenen, spielfreien Wochenende freuen sich die Gastgeberinnen in Rot-Weiß nun auf die bevorstehende Partie. Wie wichtig diese für das Team ist, ist allen bekannt. Umso wichtiger sei es, den Spieltag mit der richtigen Mentalität anzugehen. Mit einem Sieg könnte das noch junge Team einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr in der Barbarossahalle in Kaiserslautern. fsc

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 57 Samstag, den 7. März 2020
 

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Basketballer des 1. FCK bleiben in der Regionalliga

Für die Basketballherren des 1. FC Kaiserslautern ist die Saison in der Regionalliga Südwest vorzeitig zu Ende. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Spielbetrieb drei Spieltage vor dem regulären Ende eingestellt und die Tabelle eingefroren. Damit schließt das Team vom Betzenberg die Saison mit einer Bilanz von neun Siegen bei 14 Niederlagen auf Rang zwölf ab. Das Minimalziel Klassenverbleib ist der Mannschaft von Trainer Mario Coursey somit sicher. Erfolgreichster Werfer im Team des 1. FCK war Gergely Hosszu.

Auf dem Weg nach oben eingefroren

Nach Spielzeit mit Höhen und Tiefen steht das Herrenteam des 1. FC Kaiserslautern bei Saisonabbruch auf Platz zwölf
und bleibt damit in der Regionalliga


Von Karsten Kalbheim

Der Spielbetrieb in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest wurde drei Spieltage vor dem regulären Ende der Saison aufgrund der grassierenden Corona-Pandemie eingestellt und die Tabelle eingefroren. Damit beendet die Herrenmannschaft des 1. FC Kaiserslautern die Saison mit einer Bilanz von neun Siegen bei 14 Niederlagen auf Rang zwölf. Das Minimalziel Klassenerhalt ist der Mannschaft von Trainer Mario Coursey somit sicher.

„Natürlich war es die richtige Entscheidung, den Spielbetrieb einzustellen. Für uns ist es dennoch sehr schade. Wir waren kurz vor dem Abbruch wieder im Aufwärtstrend. Die Liga war wie immer sehr eng zusammen, und mit ein oder zwei Siegen mehr hätten wir sogar noch den sechsten Platz erreichen können“, analysiert Routinier Thomas Erb.

Der langjährige Kapitän der Roten Teufel hat inzwischen seinen Rücktritt verkündet und wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hinter den Roten Teufeln liegt eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen. Das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel, einen Platz im oberen Tabellendrittel zu erreichen, wurde klar verfehlt. Zwischenzeitlich schwebte der FCK in akuter Abstiegsgefahr. Beim Saisonauftakt in Koblenz geriet der FCK nach einer schwachen Vorstellung mit 71:109 unter die Räder. Dem 85:69-Pflichtsieg bei der Heimpremiere gegen den ersatzgeschwächten Aufsteiger SG Mannheim folgte eine 74:129-Pleite bei Aufstiegsfavorit Karlsruhe.

Gegen Ulm glückte nur eine Woche später dann mit 91:50 der höchste Saisonsieg. Aus den folgenden vier Spielen holten die Rot-Weißen nur einen Sieg und reisten somit am neunten Spieltag als klarer Außenseiter zum Tabellenzweiten TV Idstein. Das Rebound-Duell verloren (40:48), neun Punkte an der Freiwurflinie liegen gelassen (12/21) und trotzdem als Sieger vom Platz gegangen. Wie konnte das funktionieren? „Defense“, lautete die Antwort von Trainer Mario Coursey, dessen Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt die schlechteste Abwehr im Südwesten stellte. „Der Sieg war sehr wichtig für uns, weil er gezeigt hat, zu was wir imstande sind, wenn wir unser Hauptaugenmerk auf die Verteidigung legen“, analysierte der Headcoach den 80:72-Erfolg.

Der Sieg war der Auftakt einer kleinen Serie, die durch Erfolge gegen Saarlouis (81:67) und beim MTV Stuttgart (84:75) ihre Fortsetzung fand. Dadurch gelang es den Westpfälzern, sich vorläufig von der Abstiegszone zu distanzieren. Die Serie riss dann beim SV Fellbach. Die knappe 83:84-Niederlage entpuppte sich als Wirkungstreffer. Es folgten fünf weitere Spiele ohne Sieg, darunter die bitteren Pleiten gegen die beiden Aufsteiger SG Mannheim und MTV Kronberg. Die Negativserie wurde nur vom 84:79-Erfolg gegen Crailsheim unterbrochen, in Gießen (70:80) und gegen Tübingen setzte es die nächsten Nackenschläge.

Nach acht Niederlagen aus neun Spielen befanden sich die Barbarossastädter im freien Fall. Der Sturz auf den letzten Tabellenplatz blieb aus, weil Schlusslicht Kronberg im Parallelspiel gegen Gießen ebenfalls leer ausging. Durch den 88:71-Überraschungscoup beim Tabellendritten TV Langen konnte der FCK vier Spieltage vor dem Ende der regulären Saison Rang zwölf festigen und damit das Minimalziel Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.

Die meisten Punkte in der abgelaufenen Saison erzielte Gergely Hosszu (20,9), der damit knapp vor dem US-Amerikaner Anthony Reams (19,2) landete. Auch der gegen Ende der Saison immer stärker werdende Kevin Croom (11,2) traf im Schnitt zweistellig. Insgesamt setzte Coursey 13 Spieler ein. Nur Hosszu, Reams und Kapitän Aaron Ellis standen in jedem Spiel auf dem Parkett.

Ob Spitzenreiter Karlsruhe, der die Meisterschaft am 29. Februar mit einem Sieg gegen Crailsheim vorzeitig perfekt machte, in die Zweite Bundesliga ProB aufsteigen darf, steht noch nicht fest. Die Badener haben die Lizenzunterlagen fristgerecht eingereicht.

Auch Schlusslicht SG Mannheim darf noch hoffen. Die Entscheidung über Auf- und Abstieg steht noch aus. Nun ist der Verband am Zug.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 87 Dienstag, den 14. April 2020
 

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