(FCK) Basketball

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Respekt vor dem Aufsteiger

FCK startet nach Pokalspiel gegen Bendorf beim MTV Kronberg in Teil zwei der Regionalligarunde

Von Karsten Kalbheim

Mit zwei Spielen innerhalb von 48 Stunden starten die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern ins neue Jahr. Los geht es heute (20 Uhr) im BVRP-Pokal bei der DJK Bendorf. Am Sonntag (17.30 Uhr) gastieren die Roten Teufel dann beim MTV Kronberg.

„Im Pokal werden vor allem die Spieler zum Einsatz kommen, die wieder ihren Rhythmus finden müssen“, stellt FCK-Coach Theo Tarver klar, dass der Fokus auf dem Spiel in Kronberg liegt. Der Aufsteiger aus dem Taunus hat sich mit zwei Niederlagen in Folge in die Winterpause verabschiedet und belegt zurzeit Rang elf. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt vier Punkte. Damit liegt das Team von Headcoach Miljenko Crnjac voll im Soll.Dass es gegen die beiden Topmannschaften aus Schwenningen und Koblenz zum Abschluss des Jahres wahnsinnig schwer werden würde, stand zu erwarten. Gegen die Rheinländer war der Aufsteiger in eigener Halle absolut chancenlos und zog mit 64:103 überaus deutlich den Kürzeren. „Trotz dieses klaren Ergebnisses bin ich total entspannt, denn wir haben gegen einen Gegner verloren, der mit richtig viel Geld und einem sehr guten Management eine Mannschaft zusammengestellt hat, die weit über unserem Niveau liegt“, kommentierte der MTV-Coach die bislang höchste Saisonniederlage. Sein Team wurde vor der Saison von vielen Experten als Absteiger Nummer eins angesehen. Dass es der Aufsteiger besser kann, stellte er in den Duellen gegen die direkte Konkurrenz unter Beweis. Die beiden knappen Siege gegen Schlusslicht Limburg (83:79) und beim ASC Mainz (81:79) waren aus sportlicher Sicht überlebenswichtig.

„Ich erwarte ein schweres Spiel, da vor allem die Mannschaften, die in der Tabelle etwas weiter hinten stehen, sich sehr auf das erste Spiel nach der Pause fokussieren. Vor allem, wenn es ein Heimspiel ist“, warnt Tarver davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. In Frederik Zwiener verfügt der MTV über einen sehr guten Schützen. Der Topscorer wird gegen den FCK allerdings nicht zur Verfügung, da er noch im Urlaub weilt. Auch die beiden Routiniers Emil Matevski und Fabrizio Dicone fallen wohl aus. „Die Energie, die die Mannschaft in den letzten zwei Wochen im Training an den Tag gelegt hat, war unglaublich. Ich hoffe, dass wir sie mit ins Spiel gegen Kronberg nehmen können“, betont der FCK-Coach.

Gut in Form bei den Roten Teufeln präsentierten sich vor dem Jahreswechsel neben Top-Rebounder Aaron Ellis vor allem Scharfschütze Gergely Hosszu und Neuzugang John Barber, der die vereinsinterne Korbjägerliste mit 14,6 Punkten im Schnitt anführt. Auch Japhet McNeil spielt bislang eine äußerst solide Runde.

Obwohl die Lauterer als Favorit in das erste Ligaspiel des neuen Jahres gehen, wird die Partie beim ersatzgeschwächten Liganeuling kein Selbstläufer.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 5
Samstag, den 6. Januar 2018
 

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Herren - Basketball

Zu viele offene Würfe gestattet

FCK-Herren unterliegen in der ersten Regionalligapartie des neuen Jahres in Kronberg 77:87

von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern ist am Sonntag mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. In der Ersten Regionalliga Südwest unterlagen die Westpfälzer bei Aufsteiger MTV Kronberg mit 77:87 (45:48).

Die ohne ihre beiden Zwei-Meter-Männer Aaron Ellis (Grippe) und Waldemar Nap in die Partie gegangenen Westpfälzer waren zunächst die tonangebende Mannschaft und lagen zur Mitte des ersten Viertels mit 16:9 (6. Minute) in Front. Die Gastgeber trafen von da an ebenfalls hochprozentig und zeigten ihr Können von jenseits der Dreierlinie. Mit sieben von zehn verwandelten Dreiern in den ersten zehn Minuten drehte der MTV das Spiel und baute seine Führung zu Beginn des zweiten Viertels auf 37:20 (12.) aus. Beflügelt von ihrem bärenstarken Routinier Ronny Weihmann und dem agilen Gergely Hosszu, kämpften sich die Roten Teufel ins Spiel zurück und waren bis zur Pause wieder in Schlagdistanz (45:48/20.). Am Ende standen für Weihmann 18 Punkte, sieben Rebounds und fünf Korbvorlagen zu Buche. Damit war der 35-Jährige gemeinsam mit John Barber Junior, der ebenfalls 18 Punkte erzielte, der effektivste Spieler beim FCK. Für Barber endete der Tag mit einer Sprunggelenksverletzung. Ob der US-Amerikaner beim kommenden Auswärtsspiel in Stuttgart wieder an Bord ist, bleibt abzuwarten. Obwohl die Lauterer ohne ihre lange Garde auskommen mussten, präsentierten sie sich im Kampf um den Rebound sehr entschlossen und schnappten sich nur vier Abpraller weniger als ihr Konkurrent. Die meisten Rebounds angelte sich Barber (11). „Uns haben heute zwei Spieler gefehlt, die zweistellig punkten und rebounden können. Dadurch bedingt, hatten wir mit entsprechenden Intensitätsschwankungen zu kämpfen“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann.

Dass Hosszu im letzten Abschnitt einen Pferdekuss erlitt, passte irgendwie ins Bild. Der ungarische Ex-Profi biss zwar auf die Zähne, konnte die knappe Niederlage aber nicht verhindern.

Nach der Pause lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Durch einen Dreier von Kevin Croom ging der FCK mit 56:55 (24.) kurzzeitig in Front. Es sollte die erste und letzte Führung im zweiten Durchgang sein. Kronberg übernahm jetzt wieder das Kommando und baute seine Führung durch einen 11:0-Lauf zum 66:55 (27.) zweistellig aus. „Unser Gegner war heute einen Tick aggressiver. Wir haben Kronberg nach gutem Start zu viele offene Würfe gestattet und ihnen damit das Selbstvertrauen gegeben, auch die Schwierigen zu treffen“, haderte Christmann. Beim Stand von 62:67 waren die Lauterer wieder dran, wenig später betrug der Rückstand aber schon wieder elf Punkte (62:73/34.). Der FCK kämpfte sich ein weiteres Mal zurück und war beim Stand von 76:78 (38.) drauf und dran, das Blatt zu wenden. Der Gastgeber Kronberg entschied die Partie mit einem 9:1-Lauf in den letzten zwei Minuten dann aber endgültig für sich und siegte mit 87:77. Neben Weihmann und Barber (beide 18 Punkte) trafen im Lauterer Team auch Gergely Hosszu (14) und Kevin Croom (12) zweistellig.

So spielten sie
1. FC Kaiserslautern:
Weihmann (18), John Barber Jr. (18), Hosszu (14), Croom (12), Erb (8), Luyeye (4), Herzog (2), Littig (1), Piechocki.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 7 Dienstag, den 9. Januar 2018
 

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Herren - Basketball: „Härter spielen und mehr Energie aufs Feld bringen“

FCK-Trainer Theo Tarver fordert von seiner Mannschaft in der Auswärtspartie beim MTV Stuttgart vollen Einsatz

von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern startet am Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle West) mit einem Duell bei seinem punktgleichen Tabellennachbarn MTV Stuttgart in die Rückrunde der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest.

Die Hinrunde haben die Roten Teufel mit einer ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen bei sieben Niederlagen punktgleich mit Fellbach und Stuttgart auf Rang sieben abgeschlossen. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Theo Tarver, die mit dem Ziel angetreten ist, eine sorgenfreie Runde zu spielen, voll im Soll. Auch der MTV, der vor Saisonbeginn namhafte Abgänge zu verzeichnen hatte, kann mit einer Platzierung im gesicherten Mittelfeld der Tabelle gut leben.Mit einem 85:81-Erfolg nach Verlängerung bei Abstiegskandidat BG Eisbären glückte den Schwaben im ersten Spiel des neuen Jahres ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenverbleib. Es war bereits der zweite Sieg nach Verlängerung für die Mannschaft von Trainer Torsten Böringer. Bei bis zu vier Absteigern war der Sieg gegen einen direkten Konkurrenten von großer Bedeutung für den ehemaligen Zweitbundesligisten.

Der Start ins neue Jahr verlief für den FCK weniger erfreulich. Trotz einer engagierten Leistung musste sich die ersatzgeschwächt ins Spiel gegangene Mannschaft um Kapitän Thomas Erb bei Aufsteiger MTV Kronberg mit 77:87 geschlagen geben. „Ich erwarte, dass wir gegen Stuttgart härter spielen und wieder mehr Energie aufs Feld bringen. Wir müssen die Bretter kontrollieren und sie rauf und runter jagen“, fordert Tarver vollen Einsatz von seiner Mannschaft.

Top-Rebounder Aaron Ellis ist nach auskurierter Grippe wieder mit an Bord. Auch Waldemar Nap steht aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung. Die beiden Zweimetermänner spielen bei den Roten Teufeln fraglos eine Schlüsselrolle. Ob Topscorer John Barber, der sich gegen Kronberg am Sprunggelenk verletzt hat, spielen kann, ist ungewiss. Für ihn könnte Japhet McNeil in den Kader zurückkehren. Mit 6,1 Korbvorlagen im Schnitt zählt der Ex-Profi zu den besten Passgebern im Südwesten.

Stuttgart verfügt in Nickolas Mosley über einen Ausnahmespieler. Mit einem Schnitt von 19,2 Punkten und 8,4 Rebounds war der US-Amerikaner maßgeblich daran beteiligt, dass der MTV die Hinrunde auf einem einstelligen Tabellenplatz beendete. Gegen die Eisbären legte der Modellathlet 32 Punkte auf und verbesserte seinen Schnitt auf 26,1 Punkte pro Spiel. Damit zählt Mosley in der Liga zu den sechs besten Schützen.

„Wenn wir unsere Schnelligkeit ausspielen, ist das ein großer Vorteil für uns“, betont Lauterns Trainer. Vor Saisonbeginn galt Stuttgart noch als Abstiegskandidat. Das Hinspiel entschieden die Westpfälzer mit 84:76 für sich. Besonders gute Erinnerungen dürfte Erb an diese Partie haben, avancierte er damals doch mit 19 Punkten zum umjubelten Matchwinner.

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu, Erb, McNeil, Luyeye, Weihmann, Herzog, Ellis, Nap, Littig, Piechocki, Croom, Barber (?)

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 10, Freitag, den 12. Januar 2018
 

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Herren - Baskeball

Kein Ruhekissen für den 1. FCK
Lauterer verlieren 74:83 beim MTV Stuttgart – Sechs Punkte bis zur Abstiegszone

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag die zweite Niederlage in Folge kassiert. In der Ersten Regionalliga Südwest unterlag die Mannschaft von Trainer Theo Tarver ihrem Tabellennachbarn MTV Stuttgart mit 74:83 (43:40).

Wie schon eine Woche zuvor gegen Kronberg, waren die Roten Teufel bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz. Das Glück des Tüchtigen, das die Westpfälzer bei dem ein oder anderen knappen Sieg in der Vorrunde noch auf ihrer Seite hatten, ist ihnen bislang nicht mehr hold. Gegen Kronberg waren die Roten Teufel bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz (76:78/38.), ehe der Aufsteiger mit einem 9:1-Lauf alles klar machte. Gegen Stuttgart dann das gleiche Bild: Der FCK ist nach einem Dreier von Japhet McNeil zum 72:75 (37.) drauf und dran, das Blatt zu wenden, ehe der MTV den Traum vom Auswärtssieg mit einem 8:2-Endspurt zum Platzen bringt. „Nach guter erster Halbzeit haben wir unseren Rhythmus verloren und die offenen Würfe nicht mehr getroffen“, haderte Tarver. Beide Mannschaften spielten voll auf Sieg und trafen im ersten Viertel aus allen Lagen. Dass FCK-Kapitän Thomas Erb einen starken Tag erwischt hatte, deutete sich bereits zu Beginn der Partie an. Wie schon im Hinspiel, als der Routinier beim 84:76 mit 19 Punkten, fünf Rebounds und fünf Korbvorlagen ein überragendes Spiel machte, trumpfte die Lauterer Allzweckwaffe auch diesmal groß auf. Am Ende standen 21 Punkte für Erb zu Buche. Und das bei einer Trefferquote aus dem Feld von über 80 Prozent. Für Waldemar Nap, der ähnlich stark begonnen hatte, war das Spiel nach zwei technischen Fouls vorzeitig beendet. Aaron Ellis hatte ebenfalls einen gebrauchten Tag erwischt. Mit sechs Punkten und zwei gefangenen Abprallern blieb der Top-Rebounder der Lauterer deutlich unter seinen Möglichkeiten. Auch Ronny Weihmann, der bei acht Versuchen aus dem Feld keinen einzigen Treffer landete, hatte sich seinen Arbeitstag wohl anders vorgestellt. Neben Erb wussten lediglich Gergely Hosszu und McNeil (beide 14 Punkte) zu überzeugen. Das war zu wenig, um das Duell der Tabellennachbarn zu gewinnen, zumal auch von der Bank so gut wie keine Impulse kamen.

Die knappe Halbzeitführung täuschte über die schwache Dreier- und Freiwurfquote hinweg. Stuttgart, das in Milos Mandic und Jonas Leidel zwei sehr treffsichere Schützen hatte, übernahm nach der Pause das Kommando. Das Duo erzielte gemeinsam mehr als die Hälfte aller MTV-Punkte.

Der schwache Auftritt von Ausnahmespieler Nickolas Mosley (7 Punkte) fiel daher kaum ins Gewicht. Beim Stand von 49:48 (25.) lag der FCK zum letzten Mal in Front. Trotz der zweiten Niederlage in Folge gegen ein Mittelfeldteam beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone noch sechs Punkte. Dass dies bei 26 noch zu vergebenen Zählern kein Ruhekissen ist, dürfte allen Beteiligten klar sein. Im Heimspiel gegen Fellbach soll am Sonntag (17.30 Uhr/Barbarossahalle) der erste Sieg im neuen Jahr her.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Erb (21), Hosszu, McNeil (je 14), Nap (10), Luyeye (7), Ellis (6), Croom (2), Piechocki, Herzog, Littig, Weihmann.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 13, Dienstag, den 16. Januar 2018
 

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Basketball - Frauen

Eine Schippe drauflegen
FCK-Damen starten gegen Mainz optimistisch in die Rückrunde

Von Fabienne Schwenk

Am Sonntag ist es für die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern wieder soweit. Nach wenigen Wochen der Winterpause steht für das Regionalligateam, aktuell Tabellenachter, das erste Heimspiel im neuen Kalenderjahr vor der Tür.

Gegen die Gäste des ASC Theresianum Mainz will die Mannschaft unter Cheftrainer Mike Fitzpatrick nun zeigen, dass sie in der spielfreien Zeit hart gearbeitet hat. „Die Pause haben wir alle genossen, doch kurz nach dem Jahreswechsel hat unsere Arbeit wieder begonnen. Wir wussten alle, dass wir an vielem arbeiten mussten. Ich kann den Mädels für ihr großes Engagement nur ein Kompliment aussprechen“, lobt FCK-Spieler-Trainerin Gabriela Chnapkova rückblickend auf die Wintervorbereitung ihre Mannschaft.Besonders im läuferischen Bereich wollte man eine ordentliche Schippe drauflegen, denn durch den oftmals dezimierten Kader wird den Spielerinnen einiges abverlangt. „Im vergangenen Jahr hatten wir großes Verletzungspech. Immer wieder fielen wichtige Spielerinnen aus, andere mussten dies dann kompensieren. Das strapaziert ganz schön die Ausdauer – sowohl physisch, als auch psychisch. Auch in der jetzigen Rückrunde wird das oftmals nicht zu verhindern sein, denn wir haben gleich vier Abiturientinnen in unseren Reihen, für die die schulische Ausbildung natürlich vorgeht. Dafür musste man sich wappnen, damit man auch im letzten Viertel das Tempo noch hochhalten kann“, berichtet Chnapkova.

Dass es den Pfälzerinnen daran in den vergangenen Spielen gefehlt hat, sah man immer wieder an ihren knappen Niederlagen. Oftmals waren es nur wenige Punkte, die das noch junge FCK-Team von einem Sieg trennten. Dass die Konkurrenz gegen Ende der Partie das Heft in die Hand nimmt, soll ab sofort nicht mehr passieren. Im Gegenteil, nun möchten die Lauterer selbst das Spieltempo vorgeben. „Unsere Hinrunde war so la la und lief alles andere als optimal. Zu oft haben wir Spiele aus den Händen gegeben, die genauso gut zu unseren Gunsten hätten ausgehen können. In der Rückrunde müssen wir noch härter und konzentrierter arbeiten. Wir haben uns einiges vorgenommen“, versichert Spieler-Trainerin Gabriela Chnapkova, auf der große Teile der Verantwortung lasten und die dem Team ihre Handschrift gibt. Die 42-Jährige bringt nicht nur jede Menge Erfahrung mit ein, auch auf ihre spielerische Qualität ist nur schwer zu verzichten.

Doch wie auch am kommenden Sonntag, musste ihre Mannschaft im vergangenen Jahr immer wieder ohne sie zurechtkommen. Neben ihrem eigenen Team, betreut Chnapkova nämlich die WNBL-Spielgemeinschaft Royals, was oft nicht miteinander kombinierbar ist. Durch die Abwesenheit der Trainerin fehlt dem FCK die Führungsperson, doch Chnapkova selbst ist davon überzeugt, dass ihre Mannschaft auch so problemlos zurechtkommt. „Von Spiel zu Spiel lernen die Mädels immer mehr, Verantwortung zu übernehmen. Das ist wichtig in der Entwicklung jeder Einzelnen. Dass sie es können, haben sie bereits mehrfach bewiesen, ich habe keinerlei Sorgen“, erklärt die Trainerin zuversichtlich.

Auch auf die bevorstehende Partie blickt Chnapkova optimistisch. „Natürlich wird es gegen den Liga-Zweitplatzierten alles andere als einfach. Unsere Schwerpunkte liegen nicht zwingend bei diesem Spiel, trotzdem wollen wir 100 Prozent geben und zwei Punkten entgegenspielen. Ich hoffe auf ein gutes Spiel und einen guten Start in die Rückrunde“, fasst Chnapkova zusammen.

Anpfiff ist um 14.30 Uhr in der Barbarossahalle in Kaiserslautern.

Basketball - Herren

Punkten gegen die Punktgleichen
FCK-Herren hoffen nach zwei Niederlagen auf Sieg gegen Fellbach

Von Karsten Kalbheim

Mit einem Sieg gegen ihren punktgleichen Tabellennachbarn REWE Aupperle Fellbach wollen die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (17.30 Uhr/Barbarossahalle) den drohenden Fehlstart in die Rückrunde verhindern.

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Roten Teufel in eigener Halle wieder zu alter Stärke finden und gegen die Schwaben den achten Saisonsieg einfahren. Fellbach, das sich mit den beiden ehemaligen Zweitligaspielern David Rotim und Marco Schlafke vom Ligarivalen MTV Stuttgart prominent verstärkt hat, hinkt den eigenen Erwartungen bislang hinterher. Die vor Saisonbeginn als Geheimfavorit gehandelten „Flashers“ dümpeln als Tabellenachter nur im Mittelfeld herum. Der Rückstand auf das Spitzenduo Schwenningen/Speyer beträgt 14 Punkte.Ein einstelliger Tabellenplatz ist aus Sicht der Lauterer ein Erfolg. Diesen zu verteidigen, hat oberste Priorität, da nach heutigem Stand die letzten vier Mannschaften absteigen werden. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt sechs Punkte. Die Sicherheit ist trügerisch. „Es ist sehr wichtig, dass wir wieder auf den richtigen Pfad kommen. Wir hatten ein paar Spieler, die krank oder verletzt aus der Winterpause kamen. Aber jetzt sind sie wieder zurück. Ich bin daher sehr optimistisch, was unsere Chancen gegen Fellbach angeht“, betont FCK-Coach Theo Tarver, der wieder aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir spielen gegen einen sehr erfahrenen Gegner, der auch aufgrund von Verletzungssorgen bislang größere Schwankungen hatte. Spieler wie Rotim, Schlafke, Menck und Michalczyk haben schon zwei Klassen höher gespielt“, warnt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann davor, den Tabellennachbarn zu unterschätzen.

„Wir wollen diesmal unseren Heimvorteil nutzen, Vollgas geben und an die bislang guten Leistungen zuhause anknüpfen.“ Nach zwei Niederlagen in Folge treten die Roten Teufel tabellarisch auf der Stelle. Das ist umso ärgerlicher, da sowohl beim 77:87 in Kronberg, als auch beim 83:74 in Stuttgart mehr drin war. In beiden Partien waren die Lauterer bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz, ehe ihnen die Luft ausging. „Defense und Rebounding werden definitiv die Schlüssel sein. Dass wir zuhause spielen, wird uns mit Sicherheit sehr viel helfen. Die Zuschauer können uns die zusätzliche Energie geben, die uns in den letzten Spielen gefehlt hat“, setzt Tarver auf die Fans als sechsten Mann.


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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 17, Samstag, den 20. Januar 2018
 

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Basketball - Herren

FCK ungefährdet

Der 1. FC Kaiserslautern hat gestern gegen REWE Aupperle Fellbach einen nie gefährdeten Sieg eingefahren. Beim 84:66 (45:34)-Erfolg punkteten Waldemar Nap (19), Japhet McNeil (18 ) und Gergely Hosszu (14) zweistellig. So festigte der FCK seinen einstelligen Tabellenplatz in der Ersten Regionalliga. kkm

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 18, Montag, den 22. Januar 2018
 

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Basketball Herren

Abwärtstrend gestoppt
1. FC Kaiserslautern gewinnt 84:66 gegen Fellbach und ist jetzt Regionalligaachter

Von Karsten Kalbheim

Basketball-Regionalligist 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag den ersten Sieg im neuen Jahr gelandet. Vor heimischer Kulisse setzte sich die Mannschaft von Trainer Theo Tarver mit 84:66 (45:34) gegen REWE Aupperle Fellbach durch und kletterte auf den achten Tabellenplatz.

Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld stand die Begegnung gegen die zuvor punktgleichen „Flashers“ unter besonderen Voraussetzungen. „Wir haben unseren leichten Abwärtstrend gestoppt“, zeigte sich Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann nach der Partie erleichtert.Die mit hohen Erwartungen in die Saison gestarteten Schwaben mussten am Sonntag ohne ihre Leistungsträger David Rotim, James Arbinger und David Michalczyk auskommen. „Die längere Rotation hat sich heute bezahlt gemacht. Fellbach hatte unserem starken Endspurt nichts mehr entgegenzusetzen“, analysierte Christmann. Der FCK legte los wie die Feuerwehr, traf hochprozentig und setzte von der Dreierlinie erfolgreich Nadelstiche.

Besonders treffsicher zeigte sich zu Beginn der Partie Gergely Hosszu, der neun seiner insgesamt 14 Punkte in den ersten sechs Minuten erzielte. Beflügelt von dem starken Ungarn, warfen die Roten Teufel einen zweistelligen Vorsprung heraus (15:4/6.) und bauten ihren Führung bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:14 aus. Jetzt war es Waldemar Nap, der aus allen Lagen traf und mit 13 Punkten in Folge fast im Alleingang dafür sorgte, dass die Roten Teufel auf 39:20 (17.) davonzogen.

Wer nun damit gerechnet hatte, dass sich die ersatzgeschwächten Schwaben vorzeitig geschlagen geben würden, sah sich jedoch getäuscht. Mit dem Rücken zur Wand, machten sich die Schwaben an die Aufholjagd, legten einen halbzeitübergreifenden 24:9-Lauf aufs Parkett und waren beim Stand von 44:48 (24.) wieder in Schlagdistanz. Zwei eiskalt verwandelte Freiwürfe von Japhet McNeil, sowie zwei weitere Treffer von Nap und Kapitän Thomas Erb, nahmen den Gästen den Wind aus den Segeln. Dank eines erfolgreichen Dreiers von Kevin Croom, ging der FCK mit einer Zehn-Punkte-Führung in den letzten Abschnitt (64:54/30.).

Die Gäste mussten ihrer kurzen Rotation jetzt Tribut zollen. Für eine zweite Aufholjagd fehlte der Mannschaft um den ehemaligen Lauterer Nils Menck die Kraft. Am Ende standen für den 35-Jährigen an seiner alten Wirkungsstätte elf Punkte und sieben Rebounds zu Buche.

Den effektivsten Spieler des Spiels hatte der FCK in seinen Reihen: Japhet McNeil. Der US-Amerikaner legte 18 Punkte auf, gab fünf Korbvorlagen und verbuchte sieben Ballgewinne. Besser traf bei den Lauterern nur Nap (19), dessen Punktausbeute jedoch zu Lasten einer schwachen Trefferquote (9/23) ging. Auch Luyeye (11) und Croom (10) trafen zweistellig. „Der Schlüssel waren die vielen Ballgewinne“, betonte Christmann, dessen Team die Gäste zu 25 Turnovern zwang.

Durch den Sieg zogen die Rot-Weißen an den zuvor punktgleichen Fellbachern vorbei und haben weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Weiter geht es für den FCK am Samstag (19 Uhr) mit dem Saar-Pfalz-Derby bei der SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Erb ( 8 ), Hosszu (14), McNeil (18 ), Nap (19), Luyeye (11), Ellis (4), Croom (10), Piechocki, Herzog, Littig, Weihmann

Spielfilm:
15:4 (6.), 39:20 (17.), 45:34 (20.), 48:44 (24.), 64:54 (30.), 84:66 (40.) –
Beste Spieler: McNeil - Steinort – Zuschauer: 350 – Schiedsrichter: Filipovic/Konopacki.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 19, Dienstag, den 23. Januar 2018
 

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Basketball - Frauen

Kopf hoch
Positives trotz Niederlage der FCK-Damen

Von Fabienne Schwenk

Mit einer deutlichen 46:80 (19:45)- Heimniederlage sind die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag ins neue Kalenderjahr gestartet. Über die gesamte Spielzeit hinweg nutzten die Gäste des ASC Theresianum Mainz ihre klare Überlegenheit und zeigten, dass sie den direkten Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga anpeilen.

Von Beginn an mussten die Gastgeberinnen feststellen, dass es gegen das Team aus der Landeshauptstadt alles andere als einfach wird. Für FCK-Co-Trainerin Frauke Woll spielte dabei auch der dezimierte Kader ihrer Mannschaft eine große Rolle. „Wir standen vor einer immens schweren Aufgabe, zumal bei uns gleich mehrere Stammkräfte ausgefallen waren. Körperlich konnten wir gegen ein starkes Team aus Mainz einfach nicht mithalten“, bedauert Woll nach der Partie.Doch trotz der hohen Niederlage war für die Trainerin nicht alles negativ. Obwohl man läuferisch nicht habe mithalten können, habe ihr Team Trainingsschwerpunkte der vergangenen Wochen umgesetzt. „Darauf können wir definitiv aufbauen“, betont sie und fährt fort: „Wir lassen den Kopf jetzt nicht hängen, sondern werden weiter hart arbeiten. Denn solche Spiele gegen die Topmannschaften dieser Liga wollen wir in Zukunft offener gestalten.“
Weiter geht es für die FCK-Basketballerinnen am kommenden Wochenende. Dann sind sie zu Gast bei keinem Geringerem, als dem aktuellen Tabellenführer BC Marburg II.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 20, Mittwoch, den 24. Januar 2018
 

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Basketball - Herren

FCK dreht die Partie


Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstagabend das Saar-Pfalz-Derby der Ersten Regionalliga Südwest bei der SG Saarlouis-Roden/BBF Dillingen mit 97:81 (51:35) für sich entschieden (RHEINPFALZ am SONNTAG informierte). Die Mannschaft von Trainer Theo Tarver zog im dritten Viertel auf 89:76 (26.). Sieben Spieler punkteten zweistellig, am besten traf Ronny Weihnachten (16). kkm

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 24, Montag, den 29. Januar 2018
 

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Basketball - Herren

Derbysieg nach starker zweiter Halbzeit
FCK-Herren triumphieren beim Tabellenvierten SG Saarlouis-Roden mit 97:81– Sieben Spieler punkten zweistellig

Von Karsten Kablheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag das Saar-Pfalz-Derby der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest bei der SG Saarlouis-Roden/BBF Dillingen nach starker zweiter Halbzeit mit 97:81 (51:35) für sich entschieden.

Zu Beginn der Partie deutete nicht viel darauf hin, dass die Roten Teufel die Halle als Sieger verlassen würden. Saarlouis traf aus allen Lagen und zog bis zum Ende des ersten Viertels von 11:9 auf 29:19 davon. Vor allem von außen zeigte sich die Mannschaft um Ausnahmespieler Ricky Easterling extrem treffsicher und versenkte in den ersten zehn Minuten insgesamt fünf Dreier.Das Offensivfeuerwerk der Saarländer ging im zweiten Viertel nahtlos weiter, so dass sich die Gäste zur Pause mit einem 16-Punkte-Rückstand konfrontiert sahen. „Unser Trainer hat die Ruhe bewahrt und in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden“, lobte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team im zweiten Durchgang nur fünf Minuten brauchte, um den Rückstand in eine Führung zu verwandeln (59:58/25.). Mit 16 Punkten in Folge ohne Gegentreffer überrumpelten die Kaiserslauterer ihren Kontrahenten und waren von nun an die spielbestimmende Mannschaft.

Easterling war mit 20 Punkten zwar der beste Schütze seiner Mannschaft, traf aber nicht mal mit jedem zweiten Wurf (9/21). Dass der US-Amerikaner deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, war der aufmerksamen FCK-Abwehr geschuldet. Kevin Cromm, Gergely Hosszu und Kevin Luyeye standen dem Routinier im Wechsel auf den Füßen und zwangen ihn dazu, schwere Würfe zu nehmen. Anders als sonst war Easterling somit nicht in der Lage, dem Spiel in der entscheidenden Phase seinen Stempel aufzudrücken.

Dennoch konnte Saarlouis das Spiel lange offenhalten (76:80/30.). Dem starken Endspurt der Pfälzer hatte der Tabellenvierte dann aber nichts mehr entgegenzusetzen. Von nun an spielte nur noch eine Mannschaft: Kaiserslautern. Einmal ins Rollen gekommen, war der FCK-Express nicht mehr aufzuhalten. Von den sieben Spielern, die zweistellig punkteten, traf Ronny Weihmann am besten. Am Ende standen 16 Punkte für den Routinier zu Buche. Nach zwei schwachen Auftritten präsentierte sich auch Aaron Ellis wieder deutlich verbessert. Mit 13 Punkten und neun Rebounds schrammte der gebürtige US-Amerikaner nur knapp an einem Double-Double vorbei. Mit 15 Punkten und neun Korbvorlagen verpasste sein Landsmann Japhet McNeil ebenfalls nur um Haaresbreite zweistellige Werte in zwei verschiedenen Kategorien.

„62 Punkte im zweiten Durchgang, das war bislang unsere beste Halbzeit in dieser Saison“, kommentierte Christmann den Korbhunger seiner Mannschaft, die bis zum Schluss über 86:76 (35.) auf 97:81 davonzog und damit den zweiten Sieg in Folge einfuhr.

So spielten sie
1. FC Kaiserslautern:
Weihmann (16), McNeil (15), Erb (14), Croom, Ellis (je 13), Nap, Hosszu (je 11), Luyeye (4), Herzog.

Basketball - Frauen

Überraschungscoup in Marburg
FCK-Damen schlagen in der Partie beim BCM II ein Spitzenteam der Regionalliga

Von Fabienne Schwenk

Ein Überraschungscoup ist den Basketballfrauen des 1. FC Kaiserslautern in der Regionalliga gelungen. Beim Spitzenteam BC Marburg II setzten sie sich am vergangenen Wochenende mit 68:65 (25:28 ) durch und feierten damit im zwölften Saisonkampf ihren vierten Sieg.

„Das ist einfach ein überragendes Gefühl. Endlich konnten wir uns für die harte Arbeit belohnen“, freute sich FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova nach der Partie, in der ihr Team großen Siegeswillen gezeigt und zwei wichtige Punkte erobert hatte.Bereits vor der Begegnung hatten sich die Lautererinnen einiges vorgenommen. „Wir wussten, was wir zu tun hatten, und das hat jede Einzelne perfekt umgesetzt. Nicht nur spielerisch konnten wir unsere Qualitäten beweisen, sondern auch immenses Engagement war für diesen Sieg notwendig. Ein großes, großes Kompliment an meine Mädels“, lobte Chnapkova. Mit dem, wie erwartet, hohen Tempo der Gastgeberinnen konnten die Kaiserslautererinnen von Beginn an problemlos mithalten. Ja, es waren die Gäste, die das Spieltempo bestimmten und den Konkurrentinnen häufig einen Schritt voraus waren. Mit vielen guten Aktionen von beiden Teams war die Partie über weite Strecken der Spielzeit hinweg ausgeglichen und für die angereisten Zuschauer alles andere als langweilig. Ein ständiger Führungswechsel bot Spannung bis kurz vor Abpfiff, als die FCK-Damen mit knappen drei Punkten Vorsprung das umkämpfte Spiel für sich entscheiden konnten.

„Dieser Sieg tat extrem gut und hat uns in unserer aktuellen Situation sehr geholfen. Dass wir völlig verdient gegen eines der besten Teams dieser Liga gewinnen konnten, macht es umso schöner. Außerdem wissen wir nun, zu was wir in der Lage sind. Darauf bauen wir definitiv auf“, fasste Gabriela Chnapkova die Partie zusammen.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 26, Mittwoch, den 31. Januar 2018
 

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Basketball -Herren Der Schlüssel liegt in der Defensive
FCK will mit Sieg gegen Crailsheim II für den Klassenerhalt arbeiten

Von Karsten Kalbheim

Basketball-Regionalligist 1. FC Kaiserslautern peilt am Sonntag (17.30 Uhr/Barbarossahalle) gegen die Crailsheim Merlins II den dritten Sieg in Folge an. Schülerinnen und Schüler haben zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres freien Eintritt.

Das Hinspiel war aus Sicht der Lauterer richtungsweisend. Im dritten Anlauf errang die Mannschaft von Trainer Theo Tarver den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison und stoppte damit nach zwei Niederlagen in Folge den sich abzeichnenden Abwärtstrend. Beim 71:65 machten Ger-gely Hosszu, John Barber Jr. und Routinier Ronny Weihmann den Sack mit drei erfolgreichen Distanzwürfen in Folge zu.Die Zweitvertretung des ehemaligen Erstligisten verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen Akteuren und talentierten Nachwuchskräften. Die Hohenloher, die in der Zweiten Bundesliga Süd über viele Jahre zu den Angstgegnern der Roten Teufel zählten, haben in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. „Auch wenn der Wiederaufstieg in die Erste Basketball Bundesliga im letzten Jahr nicht gelungen ist, ist der Club stabil und hat in Sachen Nachwuchsförderung investiert. Mehrere hauptamtliche Jugendtrainer und ein von Martin Romig seit Jahrzehnten sehr professionell geführtes Management zeigen, dass man bei den „Zauberern“ auf Kontinuität setzt“, ist Sportdirektor Jan Christmann voll des Lobes über die Entwicklung beim einstigen Erzrivalen.

Von solchen Zuständen kann man bei den finanziell nicht gerade auf Rosen gebetteten Westpfälzern nur träumen. Umso respektabler ist es, dass es den Verantwortlichen auch in dieser Saison wieder gelungen ist, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die sich gegen die wirtschaftlich zum Teil deutlich besser aufgestellte Konkurrenz zu behaupten weiß.

Beim jüngsten Auswärtscoup in Saarlouis gelang es den Rot-Weißen erstmals in dieser Saison, ein Top-Vier-Team zu schlagen. Ausschlaggebend hierfür war eine geschlossene Mannschaftsleistung, gleich sieben Spieler trafen zweistellig.

Mit einem Sieg gegen Crailsheim könnte der FCK einen riesen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Der Vorsprung auf die Merlins, die punktgleich mit dem ASC Mainz auf dem ersten von insgesamt vier Abstiegsplätzen liegen, würde dann zehn Punkte betragen. „Der Sieg im Hinspiel war einer der wichtigsten der gesamten Saison. Dadurch haben wir verhindert, in einen Negativlauf zu kommen. Wir müssen ähnlich druckvoll wie gegen Fellbach agieren und intensiv verteidigen“, sieht Christmann den Schlüssel in einer gut funktionierenden Defensive.

In Eric Ross verfügen die Merlins über einen sprunggewaltigen US-Amerikaner, der es im Schnitt auf 14,8 Punkte pro Spiel bringt. Hier sind die Lauterer Defensivspezialisten wie Kevin Croom und Gergely Hosszu wieder gefragt. Im Wechselspiel mit Kevin Luyeye gelang es den beiden schnellen Guards zuletzt eindrucksvoll, Saarlouis Ausnahmespieler Ricky Easterling an die Kette zu legen. An diese Leistung gilt es am Sonntag anzuknüpfen.
So spielen sie

1. FC Kaiserslautern:
Erb, Hosszu, McNeil, Nap, Luyeye, Ellis, Croom, Piechocki, Herzog, Littig, Weihmann, Barber Jr. (?).

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 28, Freitag, den 2. Februar 2018
 

playerred

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Basketball - Frauen

„Weiterhin konzentriert spielen“


Am Sonntag empfangen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern den aktuell Tabellenletzten, die TG Hanau. Dank des Sieges am vergangenen Wochenende gehen die Hausherrinnen mit viel Rückenwind in die Partie. Dennoch will FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova die Konkurrenz keineswegs unterschätzen. „Natürlich wollen wir Punkte sammeln. Doch dafür müssen wir definitiv weiterhin konzentriert spielen“, so die Trainerin. Für sie sei vor allem das Engagement wichtig, welches ihre Spielerinnen an den Tag legen. „Wir müssen alle bereit sein, das Tempo hoch zu halten, und das über die gesamte Spielzeit hinweg.“ Außer der verletzen Maike Krüger (Bänderriss) ist das noch junge FCK-Team an diesem 17. Spieltag komplett. Ein weiterer Sieg wäre für die Pfälzerinnen wichtig, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Zudem könnte man durch zwei Punkte den Abstand nach unten vergrößern. Anpfiff ist 14.30 Uhr in der Barbarossahalle Kaiserslautern. fsc

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 29, Samstag, den 3. Februar 2018
 

playerred

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Basketball - Herren

Von wegen Frühjahrsmüdigkeit
1. FC Kaiserslautern steht nach 97:64-Sieg über Crailsheim Merlins II kurz vor vorzeitigem Klassenerhalt

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag in der Ersten Regionalliga Südwest den dritten Sieg in Folge gelandet. Die Mannschaft von Trainer Theo Tarver fuhr gegen die Crailsheim Merlins II einen nie gefährdeten 97:64 (57:24)-Erfolg ein und kann den Klassenerhalt am nächsten Spieltag mit einem Sieg gegen Mainz vorzeitig perfekt machen.

Winterdepression? Frühjahrsmüdigkeit? Nicht bei den Korbjägern des FCK! Die Roten Teufel begannen furios und zogen bis zum Ende des ersten Viertels von 11:9 (6.) auf 23:13 davon.Crailsheim, das ohne seinen besten Schützen Eric Ross auskommen musste, hatte dem Sturmlauf der Lauterer vor der Pause nur wenig entgegenzusetzen. Beflügelt vom treffsicheren Japhet McNeil und Routinier Thomas Erb, der bis zum Seitenwechsel sieben Korbvorlagen gab, bauten die Hausherren ihren Vorsprung konsequent aus.

Waldemar Nap eröffnete das zweite Viertel mit sieben Punkten in Folge, und legte nach einem erfolgreichen Dreier von Kevin Croom einen weiteren Treffer zum 35:16 (14.) nach. Die Barbarossastädter spielten wie aus einem Guss, kamen zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe und setzten von außen den ein oder anderen Nadelstich. Die Merlins bissen sich an der gut postierten FCK-Verteidigung die Zähne aus und brachten zwischen der 10. Und 16. Minute nur drei magere Pünktchen zusammen. Kevin Luyeye krönte die überragende erste Halbzeit seiner Mannschaft mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf zum 57:24-Pausenstand.

Crailsheim, das bis dahin nur jeden vierten Wurf (8/32) getroffen hatte, konnte sich im zweiten Durchgang steigern und das Spiel gegen die jetzt einen Gang zurückschaltenden Lauterer offen gestalten. Tarver nutzte die komfortable Führung, um Spieler aus der zweiten Reihe wie David Littig und Winter-Neuzugang Jan Piechocki Spielpraxis sammeln zu lassen. Er nutzte die gesamte Breite seines Kaders, so dass jeder der elf eingesetzten Spieler mindestens zehn Minuten auf dem Parkett stand.

Ein Muster an Effektivität war wieder einmal Ex-Profi McNeil. Der 32-jährige US-Amerikaner, der inzwischen in Deutschland heimisch geworden ist und auf seine Einbürgerung wartet, erzielte 19 Punkte, schnappte sich fünf Rebounds und lieferte acht Korbvorlagen. Auch Nap (18), Luyeye (15) und Hosszu (11) trafen zweistellig.

Bei Crailsheim war es vor allem Vincent Hofmann, der sich gegen das drohende Debakel stemmte. Mit 19 Punkten, darunter sieben Freiwürfe, avancierte der 16 Jahre alte, 2,06 Meter große Nachwuchsspieler zum Topscorer seiner Mannschaft.

Der FCK verwaltete seine 33-Punkte-Halbzeitführung sehr geschickt und schonte im zweiten Durchgang seine Kräfte für das anstehende Rheinland-Pfalz-Derby beim ASC Mainz.

Mit einer Bilanz von zehn Siegen bei acht Niederlagen stehen die Roten Teufel nun punktgleich mit Langen, Stuttgart und Tübingen auf Platz fünf. Der Vorsprung auf die Abstiegszone –so es denn bei drei Absteigern bleibt – beträgt zwölf Punkte. „Das war ein klassischer Start-Ziel-Sieg heute. Ohne Eric Ross war Crailsheim uns beim Rebound klar unterlegen. Jetzt brauchen wir nur noch einen Sieg, um den Klassenerhalt vorzeitig klarzumachen“, gab Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann zu Protokoll.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Weihmann (6), McNeil (19), Erb (7), Herzog, Ellis, Piechocki (je 4), Nap (18), Hosszu (11), Luyeye (15), Croom (9), Littig – Spielfilm: 11:9 (6.), 23:13 (10.), 35:16 (14.), 57:24 (20.), 70:40 (27.), 87:55 (35.), 97:64 (40.) –
Beste Spieler:
McNeil, Nap, Erb, Luyeye – Hofmann – Zuschauer: 250 – Schiedsrichter: Montalban/Knittel.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 31, Dienstag, den 6. Februar 2018
 

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Basketball-Herren

Neben den Schuhen
1. FC Kaiserslautern vergibt mit 61:87 gegen Eisbären Chance auf vorzeitigen Klassenerhalt

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag die Chance verpasst, sich mit einem Sieg vorzeitig den Klassenerhalt in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest zu sichern. Die Roten Teufel unterlagen beim Tabellenvorletzten BG Eisbären (BAC Hockenheim) nach schwachem dritten Viertel überraschend deutlich mit 61:87 (39:38 ).

Die Eisbären, die sich nach dem Zwangsabstieg aus der Zweiten Bundesliga ProB vor Saisonbeginn komplett neu aufstellen mussten, dürfen nach dem sportlich überlebenswichtigen Sieg gegen die Lauterer wieder vom Klassenerhalt träumen. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt jetzt nur noch zwei Punkte. Allerdings haben die vor der BG rangierenden Crailsheim Merlins und der TV Lich jeweils ein Spiel weniger absolviert.Für Schlusslicht Limburg, das bislang erst magere zwei Pünktchen auf dem Konto hat, ist die Saison wohl gelaufen. Die Gefahrenzone beginnt ab Platz zehn, den aktuell Aufsteiger MTV Kronberg innehat.

Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, der eindringlich vor den anstehenden Spielen gegen die Teams aus dem Tabellenkeller gewarnt hatte, sollte Recht behalten. Die BG lieferte dem FCK von Anfang an ein Spiel auf Augenhöhe und ließ sich auch vom 8:3-Start der favorisierten Barbarossastädter nicht schrecken. Es sollte die höchste Führung der Gäste an diesem Tag gewesen sein. Die Mannschaft von Trainer Theo Tarver lag vor dem Seitenwechsel zwar die meiste Zeit in Front, schaffte es jedoch zu keinem Zeitpunkt, einen Lauf zu starten und sich auf mehr als vier Punkte (28:32/16.) abzusetzen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Thomas Erb bereits zwölf seiner insgesamt 15 Punkte erzielt. Damit war der Routinier am Ende des Tages der erfolgreichste Schütze beim FCK. Nur Aaron Ellis, dessen Punktausbeute zu Lasten einer miserablen Trefferquote (2/12) ging, und Waldemar Nap trafen noch zweistellig. Beide erzielten jeweils elf Punkte.

Völlig neben den Schuhen stand diesmal Japhet McNeil. Der in den vergangenen Wochen konstant starke US-Amerikaner traf nicht einmal jeden vierten Wurf aus dem Feld (3/14), setzte zwei Freiwürfe daneben und leistete sich zwei Ballverluste. Von den anderen beiden Tempomachern Ronny Weihmann und Kevin Croom kam allerdings auch so gut wie keine Entlastung. Zappenduster wurde es aus Sicht der Gäste dann in Abschnitt drei, den die Eisbären mit 31:9 mehr als deutlich für sich entschieden. Der Zweitligaabsteiger nahm ein 21-Punkte-Polster mit in den Schlussabschnitt und hatte wenig Mühe, seine Führung über die Zeit zu bringen. Besonders treffsicher bei der BG zeigte sich Joshua Mayberry, der 25 Punkte erzielte. Mitentscheidend für den überraschend klaren Sieg war aus Sicht der BG das mit 46:28 gewonnene Rebound-Duell.

Für die Roten Teufel, die tags drauf mit einem knappen Sieg gegen den klassentieferen BBC Horchheim den Einzug in das Final-Four-Turnier um den BVRP-Pokal perfekt machten, geht es am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Rheinland-Pfalz-Derby beim ASC Mainz weiter.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Erb (15), Nap, Ellis (je 11), Weihmann (7), McNeil (6), Luyeye (5), Croom (4), Piechocki (2), Herzog.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 37, Dienstag, den 13. Februar 2018
 
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playerred

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FCK Basketballer schwach gegen Absteiger
Niederlage gegen die BG Eisbären aus Hockenheim

Die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern zeigen erneute Auswärtsschwächen gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (38:39) verlieren die roten Teufel ihr Ligaspiel gegen die BG Eisbären aus Hockenheim deutlich mit 87:61 (21:20, 17:19, 31:9, 18:13).
„Wir haben auch in der ersten Halbzeit keinen guten Basketball gezeigt! Deshalb waren wir in der Pause noch zuversichtlich das Spiel zu gewinnen. Das dritte Viertel hat uns dann aber das Genick gebrochen“, so Kapitän Thomas Erb der mit 15 Punkten und 5 Rebounds eine solide Leistung zeigte. Neben Erb konnten sich nur Ellis und Nap mit jeweils 11 Punkten zweistellig in die Scorerliste eintragen.

Während in den ersten beiden Durchgängen die Offensive der Lautrer noch für Punkte sorgte, schien nach der Halbzeit nichts mehr zusammenzulaufen. Ganz im Gegenteil zu den Hausherren aus Hockenheim. Die stark vom Abstieg bedrohten Eisbären trafen hochprozentig von jenseits der Dreipunktlinie, gewannen das Reboundduell deutlich mit 46:28 für sich und legten mehr als doppelt so viele Assists auf wie die Gäste aus der Pfalz.

„Wir sind heute fast die ganze Zeit dem Ball hinterhergelaufen und konnten das Heft nicht in die Hand nehmen. Gegen Mainz müssen wir wieder in die alte Spur finden. Das bekommen wir nur durch ein fokussierte Trainingswoche geregelt.“, richtet FCK-Trainer Tarver den Blick nach vorne.

Am nächsten Wochenende gastieren die FCK Basketballer im Rheinhessen-Pfalz-Derby beim ASC Theresianum Mainz. Bis dahin steht auch Stammspieler Gergely Hosszu wieder zur Verfügung. Der wurfstarke Ungar musste die letzte Woche aufgrund einer Schulterverletzung aus dem letzten Heimspiel pausieren. ps

Quelle SÜWE - Wochenblatt Kaiserslautern Süd - Nr. 25, Mittwoch, den 14. Februar 2018
 

playerred

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BASKETBALL - Herren
Definitiv keine leichte Aufgabe
Zum Südwest-Derby treten die Regionalliga-Herren des 1. FC Kaiserslautern beim abstiegsbedrohten ASC Mainz an

von Karsten Kalbheim

Im Südwest-Derby der Ersten Basketball-Regionalliga kommt es am Sonntag (15.30 Uhr/Theresianum) zum Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem gastgebenden ASC Mainz.

Die Landeshauptstädter stehen nur knapp über dem Strich und benötigen im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Zu was Mannschaften in der Lage sind, die um das sportliche Überleben kämpfen, bekam das Team von Trainer Theo Tarver bei seinem jüngsten Gastspiel in Hockenheim zu spüren. Die BG Eisbären, die bis zu jenem Zeitpunkt erst drei Siege erringen konnten, lieferten den nach drei Siegen in Folge favorisierten Lauterern einen offenen Schlagabtausch und behielten am Ende klar die Oberhand. Beim 61:87 erreichte beim FCK nur Thomas Erb Normalform. Der Kapitän ging vor der Pause selbstbewusst voran, wurde im zweiten Durchgang dann aber gut in Schach gehalten. Dass mit Gergely Hosszu ein bienenfleißiger Verteidiger aufgrund einer Schulterverletzung nicht im Aufgebot stand, taugte nicht als Alibi für eine desaströse zweite Halbzeit.Die Roten Teufel verfügen in Japhet McNeil, Waldemar Nap, Aaron Ellis, Ronny Weihmann, Erb und Hosszu über gestandene Spieler. Auch Kevin Croom und Kevin Luyeye können Akzente setzen. Dahinter wird es aber ziemlich dünn. Von der Bank kommt nur selten Entlastung, weil der Kader in der Breite nicht so besetzt ist, um Ausfälle oder Formschwankungen von Leistungsträgern kompensieren zu können. Daran hat auch die nachträgliche Verpflichtung von Jan Piechoki nichts geändert. Der ehemalige College-Spieler konnte bislang noch nicht die erhofften Akzente setzen. Im Schnitt steuerte der Shooting Guard 1,1 Punkte und 0,8 Rebounds bei. Immerhin bringt der 22-jährige 1,92-Meter-Mann zumindest körperlich die Voraussetzungen mit, um mittelfristig für Entlastung sorgen zu können. Lauterns nominell bester Schütze, John Barber Jr., muss sich den einzigen Platz im Kader für einen Nicht-EU-Ausländer nach wie vor mit McNeil teilen, dessen Einbürgerung sich weiterhin verzögert. Gut möglich, dass McNeil nach seinem schwachen Auftritt gegen die Eisbären eine schöpferische Pause erhält. Da beide Spieler unterschiedliche Positionen bekleiden, will ein Wechsel auf der US-Position jedoch wohlüberlegt sein. Immerhin ist Japhet McNeil einer der besten Vorlagengeber im Südwesten.
„Mainz hat die wichtigen Duelle gegen seine beiden direkten Konkurrenten Lich und Karlsruhe gewonnen und sich dadurch Luft verschafft, da es wohl bei drei Absteigern bleibt. Das wird definitiv keine leichte Aufgabe“, stellt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann klar. Das sieht auch Trainer Tarver so: „Wenn wir Mainz von außen heißlaufen lassen, wird es schwer. Wir müssen die Dreierschützen unter Kontrolle bringen.“ Dem FCK winkt bei einem Sieg der vorzeitige Klassenerhalt.

So spielen sie
1.FC Kaiserslautern:
Erb, Nap, Ellis, Weihamnn, McNeil, Luyeye, Croom, Piechocki, Herzog, Littig, Hosszu (?), Barber Jr. (?)

Basketball-Damen


FCK-Damen mit personellen Problemen

Die Basketballdamen des 1. FC Kaiserslautern bestreiten am Sonntag (17.30 Uhr) in der Regionalliga eine Auswärtspartie beim MTV Kronberg. „Leider konnten wir in den vergangenen Tagen nicht optimal trainieren, und auch fürs Wochenende sind wir extrem schlecht aufgestellt. Die Erkältungswelle hat jetzt auch uns erwischt“, sagt FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova im Hinblick auf die Partie beim Tabellenfünften. Doch trotz der personellen Probleme gibt sich Chnapkova durchaus optimistisch. „Wir wissen, dass ein Sieg trotz Ausfällen nicht unmöglich ist. Mit hohem Tempo und viel Laufbereitschaft kann man definitiv punkten“, so die FCK-Trainerin. An die ärgerliche Niederlage des vergangenen Spieltages will man nun nicht mehr denken. „Die Einstellung, die wir in unserem letzten Heimspiel an den Tag gelegt hatten, darf und wird mit egal welchem Kader nicht mehr vorkommen. Wir sind bereit, alles zu geben“, versichert Chnapkova. fsc

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 41, Samstag, den 17. Februar 2018
 

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Zwei kopflose Minuten
Kurz vor Schluss geraten FCK-Herren beim ASC auf die Verliererstraße

von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag im Südwest-Derby der Ersten Basketball-Regionalliga beim ASC Mainz mit 83:92 (47:48 ) den Kürzeren gezogen. Es war die zweite Niederlage in Folge für die Roten Teufel gegen einen Abstiegskandidaten.

„Es war eine Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche“, fasste Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann das Geschehen aus seiner Sicht zusammen und spielte damit auf den schwachen Auftritt beim Tabellenvorletzten BG Eisbären an, wo seine Mannschaft beim 61:87 nach der Pause unterging. Die ohne ihren besten Verteidiger Gergely Hosszu (Schulterverletzung) angetretenen Barbarossastädter konnten das Spiel lange ausgeglichen gestalten und waren drei Minuten vor Schluss (83:88/37.) noch in Schlagdistanz. Zu diesem Zeitpunkt stand auch der bis dahin schmerzlich vermisste Aaron Ellis auf dem Parkett, der aus beruflichen Gründen verspätet anreiste und erst in der Schlussphase zum Einsatz kam. Mit Spielmacher Japhet McNeil und Waldemar Nap fehlten dem FCK in der entscheidenden Phase zwei Schlüsselspieler. Beide hatten jeweils fünf persönliche Fouls auf dem Kerbholz und waren damit außen vor. Beim Stand von 83:90 vergab der gut aufgelegte Kevin Luyeye die Chance, seine Farben noch einmal heranzubringen. Er scheiterte ebenso von der Drei-Punkte-Linie wie Sekunden später Ronny Weihmann. Mit zwei eiskalt verwandelten Freiwürfen machte der Mainzer Kewan Beebe im Gegenzug alles klar.
Der Mann des Tages war aus Sicht der Rheinhessen aber ein anderer: Anish Sharda. Der 35-jährige Aufbauspieler indischer Abstammung, in Los Angeles geboren und seit Oktober 2017 deutscher Staatsbürger, avancierte mit 31 Punkten zum Topscorer. Rund die Hälfte seiner Punkte sammelte der Ex-Profi an der Freiwurflinie, wo er von 15 Versuchen 14 verwandelte. Hinzu kamen acht Rebounds und vier Korbvorlagen. Den Grundstein zum siebten Saisonsieg legte der ASC zu Beginn des letzten Viertels mit einem 11:0-Lauf zum 82:68 (32.). Zwei kopflose Minuten brachen dem FCK das Genick. Beste Schützen waren Luyeye und Nap mit jeweils 16 Punkten. Kevin Croom, der furios begann und in den ersten zehn Minuten 13 Punkte erzielte, brachte es am Ende auf 15 Zähler. Auch McNeil (14) und Kapitän Thomas Erb (11) trafen zweistellig.

„Wir konnten die Intensität heute nicht über die komplette Spielzeit halten. Jetzt gilt es im nächsten Heimspiel gegen den TV Langen wieder über 40 Minuten Vollgas zu geben“, gab Christmann seinem Team mit auf den Weg. Das Spiel gegen den Tabellenfünften findet am Sonntag (17.30 Uhr) in der Barbarossahalle statt.

So spielten sie
1.FC Kaiserslautern:
Luyeye, Nap (je 16), Croom (15), McNeil (14), Erb (11),Weihmann (7), Herzog (4), Ellis, Piechocki –
Spielfilm: 29:23 (10.), 48:47 (20.), 71:68 (30.), 82:68 (33.), 88:83 (37.), 92:83 (40.) – Beste Spieler: Sharda – Luyeye –
Schiedsrichter: Oesterle/Berres.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 43, Dienstag, den 20. Februar 2018
 

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Basketball - Damen
Unglückliche Niederlage der FCK-Damen


„Wir hätten wirklich nicht verlieren brauchen. Das Spiel haben wir einfach verschenkt“, bedauert Gabriela Chnapkova, Spielertrainerin des 1. FC Kaiserslautern, nach der unglücklichen aber deutlichen 82:65-Niederlage beim MTV Kronberg. Dabei hatte die Partie für die Pfälzerinnen so gut begonnen. Die erste Spielhälfte gehörte ganz klar den Gästen, die versuchten, ihr Vorhaben umzusetzen. Schnelles Spiel, hohe Laufbereitschaft und viel Engagement.
Das hatte Chnapkova von ihren Spielerinnen im Vorfeld verlangt, um beim Tabellenfünften zu punkten. „In Durchgang eins haben wir das wirklich gut gemacht. Doch nach der Pause war die Konkurrenz uns plötzlich immer einen Schritt voraus“, berichtet die Trainerin. Und so war es in der Tat. Nach dem Seitenwechsel waren es die Hausherrinnen, die das Spieltempo bestimmten und mächtig Dampf machten. Einen Treffer nach dem anderen versenkten diese und übernahmen blitzschnell die Tabellenführung. Dagegen taten sich die Gäste inzwischen immer schwerer. „Wir haben uns von deren taktischer Umstellung verwirren lassen. Dadurch haben wir den Zugriff im Spiel verloren, und auch unsere Treffsicherheit hat immens abgenommen. Wieder einmal mussten wir feststellen, dass 20 gute Minuten eben nicht ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen“, fasst Chnapkova zusammen. Mit der Niederlage bleiben die FCK-Damen vorerst auf Tabellenplatz acht der Regionalliga Nord. Weiter geht es erst wieder in 14 Tagen, dann gegen das Tabellenschlusslicht, SG Weiterstadt II. fsc

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 45, Donnerstag, den 22. Februar 2018
 

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Kein Biss gegen die Giraffen
1. FC Kaiserslautern verliert gegen TV Langen trotz Zwölf-Punkte-Führung mit 72:76

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag in der Ersten Regionalliga Südwest die dritte Niederlage in Folge kassiert. Beim 72:76 (38:42) gegen den TV Langen verspielte die Mannschaft von Trainer Theo Tarver nach ausgeglichener erster Halbzeit eine Zwölf-Punkte-Führung.

„Wir konnten uns im Vergleich zu den letzten beiden Spielen steigern, am Ende hat uns aber das Stehvermögen gefehlt“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann. Nach verschlafener Anfangsphase (2:10/5.) mit nur einem Treffer aus dem Feld innerhalb der ersten fünf Minuten, fanden die Roten Teufel allmählich besser ins Spiel. Vor allem von außen zeigte sich die Mannschaft um Kapitän Thomas Erb jetzt treffsicher und versenkte innerhalb von 90 Sekunden drei Distanzwürfe (13:15/7.).Die 250 Zuschauer in der Barbarossahalle bekamen von nun an ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, in dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend abzusetzen vermochte. Mit vier verwandelten Freiwürfen in Folge brachte Waldemar Nap seine Farben zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels erstmals mit 17:15 (8.) in Front.

Die Lauterer hätten zu diesem Zeitpunkt schon deutlich höher führen können, wenn ihnen im Spiel nach vorne nicht immer wieder haarsträubende Ballverluste unterlaufen wären. Gleich mehrere Bälle flogen über Freund und Feind hinweg ins Aus. Hinzu kamen Abspielfehler, wie sie sonst nur einer Schülermannschaft unterlaufen.

Abermals verschlief der FCK den Start ins Viertel und blieb nach Kevin Crooms erfolgreichem Dreier zum 27:26 (11.) rund fünf Minuten ohne Korberfolg. Aufbauspieler Japhet McNeil hielt seine Farben mit fünf Punkten in Folge im Spiel. Es war die stärkste Phase des US-Amerikaners, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Am Ende standen für den Ex-Profi neun Punkte und vier Korbvorlagen zu Buche. An der Freiwurflinie (1/5) ließ der Routinier wertvolle Punkte liegen.

Die Lauterer versuchten ihr Glück zu oft zu erzwingen, was sich in einer schlechten Team-Dreierquote (7/31) niederschlug. Es fehlte der letzte Biss, das Spiel mit allen Mitteln gewinnen zu wollen. Ihre stärkste Phase hatten die Westpfälzer, als sie von 52:52 (27.) auf 67:55 (33.) davonzogen. Beflügelt von ihrem bärenstarken US-Amerikaner Nicholas Smith, der es auf 36 Punkte und 14 Rebounds brachte, kämpften sich die „Giraffen“ ins Spiel zurück und drehten mit einem 16:4-Lauf zum 71:69 (39.) das Spiel.

Von nun an liefen die konsternierten Lauterer bis zum Schluss der Musik hinterher und ließen sich den schon sicher geglaubten Sieg noch entreißen. Warum Nap, der mit zwölf Punkten und neun Rebounds der mit Abstand effektivste FCK-Spieler an diesem Tag war, in der entscheidenden Phase auf der Bank saß, blieb das Geheimnis seines Trainers. Als der sprunggewaltige Forward zurück ins Spiel kam, war das Momentum bereits auf Seiten der Gäste, die knapp aber verdient die Oberhand behielten.

Bevor die Roten Teufel im März drei Heimspiele in Folge bestreiten, steht am Samstag (20 Uhr) beim abgeschlagenen Schlusslicht EVL Baskets Limburg noch eine vermeintliche Pflichtaufgabe auf dem Programm. In der aktuellen Verfassung wird aber auch diese Partie kein Selbstläufer.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern
: Croom (13), Nap, Weihmann (je 12), Hosszu (10), McNeil (9), Ellis ( 8 ), Luyeye, Erb (je 4)
Spielfilm: 2:10 (5.), 17:15 (8.), 24:24 (10.), 27:35 (16.), 38:42 (20.), 52:52 (27.), 67:55 (33.), 69:71 (39.), 72:76 (40.) –
Beste Spieler: Nap – Smith, Sielaff – Zuschauer: 250 – Schiedsrichter: Filipovic/Gürlek.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 49, Dienstag, den 27. Februar 2018
 

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Basketball - Herren

Raus aus dem Zwischentief
1. FC Kaiserslautern will beim Schlusslicht Limburg wieder angreifen

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern steht am Samstag (20 Uhr) beim abgeschlagenen Schlusslicht der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest, den EVL Baskets Limburg, vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe. Nach drei Niederlagen in Folge möchte das Team von Trainer Theo Tarver die Trendwende einleiten.

Nach außen hin sieht es ein wenig so aus, also hätten es die bereits so gut wie geretteten Lauterer zuletzt ein wenig ruhiger angehen lassen. Beim 72:76 gegen den Tabellenfünften TV Langen ließen die Roten Teufel den letzten Biss vermissen und gaben im letzten Abschnitt eine Zwölf-Punkte-Führung aus der Hand. Zuvor hatten sie bei den vom Abstieg bedrohten Mannschaften BG Eisbären und ASC Mainz den Kürzeren gezogen.„Wir wollen in Limburg wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Es geht für uns jetzt darum, eine bislang positive Runde nicht ins Negative abgleiten zu lassen“, stellt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann klar. Mit einer Bilanz von zehn Siegen bei elf Niederlagen belegen die Westpfälzer momentan Rang neun. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte das Minimalziel der Mannschaft von Kapitän Thomas Erb sein.

„Dass wir mal in ein Zwischentief fallen, war fast zu erwarten. Deutlich merkt man das an Aaron Ellis, der beruflich stark eingespannt und obendrein noch angeschlagen war“, sagt Christmann mit Blick auf den gebürtigen US-Amerikaner, der nach ganz starker Vorrunde in eine Formkrise rutschte. Mit zehn gefangenen Abprallern avancierte Ellis gegen den TV Langen wieder zum Toprebounder und steuerte acht Punkte bei. Damit verpasste er nur um Haaresbreite ein Double-Double, also zweistellige Werte in zwei Kategorien.

Auch Aufbauspieler Japhet McNeil war schon deutlich besser unterwegs als in den letzten vier Wochen, gilt aber als gesetzt, so lange sein Landsmann John Barber Jr. noch an einer Verletzung laboriert.

Gergely Hosszu ist ebenfalls noch angeschlagen. Der Ungar hat zwar noch Trainingsrückstand, spielt aber dennoch eine feste Rolle in den Überlegungen seines Trainers. Der als Mr. Zuverlässig geschätzte Ex-Profi gilt auf und neben dem Feld als Musterspieler und ist einer der stärksten Verteidiger bei den Roten Teufeln. Mit 13,3 Punkten im Schnitt ist er aktuell der zweitbeste Schütze beim 1. FC Kaiserslautern, was ihn zu einer nahezu unverzichtbaren Allzweckwaffe macht.

„Limburg hatte uns im Hinspiel am Rand einer Niederlage. Danach sind sie in einen Abwärtsstrudel gerutscht. Mit Dominic Early und Julius Zurna haben sie zwei Topleute im Kader“, warnt Christmann davor, das Spiel beim Schlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Early, der erst zur Rückrunde zum Kader stieß, legt im Schnitt 27,2 Punkte auf. Beim 81:90 gegen Saarlouis erzielte er 48 Punkte und stellte damit eine Saisonbestleistung auf. Wie so oft wurde den Limburgern am Ende jedoch ihre kleine Rotation und das extreme Leistungsgefälle zum Verhängnis.

Da die Hessen bislang erst einen Sieg erringen konnten, sind ihre Chancen auf den Klassenerhalt bei zwölf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer sieben Spieltage vor Schluss nur noch theoretischer Natur. Der Abstieg könnte im Fall einer weiteren Niederlage am Samstag bereits vorzeitig besiegelt sein.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 52, Freitag, den 2. März 2018
 

playerred

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Basketball - Herren

Mit Rückenwind in die Heimspiele
1. FC Kaiserslautern sichert sich mit 88:78-Sieg in Limburg vorzeitig den Klassenerhalt

Von Karsten Kalbheim

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Samstag durch einen nie gefährdeten 88:78 (44:32)-Erfolg beim abgeschlagenen Schlusslicht EVL Baskets Limburg vorzeitig den Klassenerhalt in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest perfektgemacht.

„Es war wichtig, dass wir den Abwärtstrend gestoppt haben. Jetzt können wir nach dem endgültig gesicherten Klassenerhalt mit Rückenwind in die anstehenden Heimspiele gehen“, sagte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team nach drei Niederlagen in Folge die Trendwende schaffte.Die Roten Teufel können nun für eine weitere Spielzeit in der vierthöchsten Spielklasse planen. Auch Limburg hat ab sofort Planungssicherheit – die Hessen sind der erste Absteiger. Für die Roten Teufel stehen nun vier Heimspiele in Folge auf dem Programm. Den Auftakt bildet die Begegnung am Sonntag (20 Uhr) gegen den TV Lich. Danach geben Spitzenreiter Schwenningen, Aufsteiger Kronberg und Titelkandidat Speyer ihre Visitenkarten in der Barbarossahalle ab. Der FCK könnte im Aufstiegskampf zum Zünglein an der Waage werden. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von elf Siegen bei elf Niederlagen belegt die Mannschaft von Kapitän Thomas Erb aktuell Rang acht.

Von einer ausgeglichenen Bilanz ist man in Limburg meilenweit entfernt. Die Baskets konnten bislang erst einen Sieg einfahren und kassierten am Samstag Niederlage Nummer 21. Die mit John Barber Jr. anstelle des formschwachen Japhet McNeil angetretenen Lauterer gingen Mitte des ersten Viertels erstmals in Front. Einmal in Führung, waren die Gäste nicht mehr aufzuhalten und bauten sie im Handumdrehen auf zehn Punkte aus (27:17/9.). Nach einem Korbleger von Waldemar Nap betrug der Vorsprung phasenweise 18 Punkte (65:47/30.). Spätestens jetzt war die Partie gelaufen. Kurz zuvor hatte es der Forward per Slamdunk krachen lassen. Das war Gift für die Moral des Tabellenletzten. Am Ende standen für Nap 14 Punkte zu Buche. Nur Barber Jr. und Erb (je 16) waren erfolgreicher. Croom (14), Hosszu und Weihmann (je 10) trafen ebenfalls zweistellig. Daher fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Partie an Kevin Luyeye vorbeilief. Er blieb bei vier Versuchen ohne Treffer. Auch Aaron Ellis konnte dem Spiel nie seinen Stempel aufdrücken. Mit zwei Punkten und vier Rebounds blieb der Modellathlet deutlich unter seinen Möglichkeiten. „Wir waren auf beiden Seiten des Feldes sehr effizient. Die Kommunikation untereinander war sehr gut. Wir sind in den engen Phasen zusammengerückt“, lobte Headcoach Theo Tarver.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Barber Jr., Erb (je 16), Croom, Nap (je 14), Hosszu, Weihmann (je 10), Herzog (6), Ellis (2), Luyeye.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 55, Dienstag, den 6. März 2018
 

playerred

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Basketball - Frauen

Einen Schritt langsamer als die Konkurrenz
Deutliche Niederlage für FCK-Damen

Mit einem deutlichen 70:45 (45:20) mussten sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende geschlagen geben. Zu Gast beim Tabellenschlusslicht SG Weiterstadt II, gelang der Mannschaft von Spielertrainerin Gabriela Chnapkova nahezu nichts von dem, was sie sich im Vorfeld vorgenommen hatte.

„So kann man einfach nicht gewinnen. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und in den einfachsten Dingen versagt“, kritisiert die FCK-Trainerin nach der Partie. In der Tat konnte ihr Team trotz Favoritenrolle keinen Stich gegen eine äußerst starke Heimmannschaft machen.Von An- bis Schlusspfiff waren die Pfälzerinnen der Konkurrenz immer einen Schritt hinterher und konnten keinen Zugriff aufs Spiel herstellen. Dabei hatten sie sich vor der Partie klare Ziele gesetzt. „Obwohl wir ihn dringend gebraucht hätten, wollten wir den Sieg einfach nicht genug. Wir waren nicht bereit, alles zu geben, und auch unser Kopf war nicht dort, wo er sein sollte. So passiert es, dass beispielsweise auch die einfachsten Korbleger vorbeigehen“, bedauert Chnapkova rückblickend.

Doch trotz der klaren Worte bleibt die Trainerin optimistisch. Zu was ihre Mannschaft in der Lage ist, bezweifele sie keine Sekunde. Nun soll es mit erhobenem Kopf weitergehen und die gemachten Fehler verbessert werden. „Wir lassen uns durch solche Niederlagen nicht unterkriegen. Die nächsten Spiele werden kein Spaziergang, doch wir werden eine deutliche Schippe drauflegen“, fasst sie zusammen. fsc

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 56, Mittwoch, den 7. März 2018
 

playerred

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Basketball - Herren
Das Zünglein an der Waage
1. FC Kaiserslautern ist gesichert, empfängt den TV Lich, der mit dem Rücken zur Wand steht, und die Topteams Schwenningen und Speyer

Von Karsten Kalbheim

Nach dem vorzeitig gesicherten Klassenerhalt in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest stehen für die Mannschaft von Trainer Theo Tarver noch sechs Spiele auf dem Programm. Mit einem Sieg gegen den vom Abstieg bedrohten TV Lich wollen sich die Roten Teufel am Sonntag (17.30 Uhr, Barbarossahalle) für das anstehende Kräftemessen mit Spitzenreiter Schwenningen in Form bringen.

Nach drei Niederlagen in Folge glückte dem FCK mit dem Arbeitssieg bei Schlusslicht ELV Baskets Limburg nicht nur der erhoffte Befreiungsschlag, sondern auch das vorzeitige Erreichen des Minimalziels. Lauterns Sportlicher Leiter hat somit frühzeitig Planungssicherheit und kann ab sofort am Kader der Zukunft basteln.Das Grundgerüst der Mannschaft, soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Zu den Urgesteinen bei den Roten Teufeln zählt Thomas Erb. Der Kapitän, der seit einiger Zeit auch offiziell für die Abteilung tätig ist, ist auch mit Mitte 30 nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Der Forward verfügt über einen hohen Basketball-IQ und ist auf und außerhalb des Platzes ein absolutes Vorbild. Mit 7,7 Punkten und vier Rebounds im Schnitt ist der dienstälteste Spieler eine wichtige Stütze. Eine Sternstunde erlebte Erb beim wichtigen 84:76-Auftaktsieg gegen den MTV Stuttgart, wo er mit 19 Punkten, fünf Rebounds und fünf Korbvorlagen seine Fähigkeiten als Allrounder unter Beweis stellte. Dass der Kapitän in puncto Einsatzbereitschaft stets vorangeht, ist für ihn selbstverständlich. Das Hinspiel beim TV Lich dürfte er allerdings weniger gut in Erinnerung haben. Beim 74:72 hatte er nicht seinen besten Tag erwischt. Dafür waren Waldemar Nap (20 Punkte) und John Barber Jr. an diesem Tag umso besser drauf und führten die Roten Teufel zu einem knappen Sieg.

Spieler in Topform werden auch am Sonntag benötigt, denn der TV Lich steht als Tabellenvorletzter sechs Spieltage vor dem Saisonende mit dem Rücken zur Wand. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt sechs Punkte. Damit droht den Hessen, die bis vor einem Jahr noch eine Klasse höher auf Korbjagd gingen, der nächste Absturz. Das gleiche gilt für den Drittletzten BG Eisbären, der einst als BG Karlsruhe die Erste Bundesliga aufmischte und nun drei Klassen tiefer um den Ligaerhalt bangen muss. Lich, das in der Saison bereits 18 verschiedene Spieler einsetzte, konnte bislang erst vier Siege erringen. Der bislang letzte ist schon eine Weile her. Er glückte Anfang Februar bei Aufsteiger MTV Kronberg. Danach setzte es vier Niederlagen in Folge.

Für die Roten Teufel bildet das Spiel gegen das Kellerkind den Auftakt zu einer Serie von vier Heimspielen in Folge. Unter anderem geben im März noch die beiden Topteams Schwenningen und Speyer ihre Visitenkarte in der Westpfalz ab. So könnte der FCK im Titelrennen noch zum Zünglein an der Waage werden.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 58, Freitag, den 9. März 2018
 

playerred

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Basketball - Frauen

FCK-Damen wollen definitiv punkten


Die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern bestreiten am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) in der Barbarossahalle eine Regionalligapartie gegen den Tabellenfünften BBC Horchheim.

Nach der unglücklichen Niederlage des vergangenen Spieltages sitze die Enttäuschung noch tief. Umso wichtiger sei nun die bevorstehende Partie, sagt die FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova. „Die Niederlage der letzten Woche ist noch nicht vergessen. Wir wollen diesmal die Punkte zu Hause behalten, definitiv“, zeigt sich Chnapkova kämpferisch vor der 17. Saisonpartie.Mit den Gästen aus Horchheim erwartet die FCK-Trainerin einen ernstzunehmenden Gegner. „Wir wissen um deren Stärken und sind darauf vorbereitet. Wir werden aggressiv spielen und das Tempo hochhalten. Das soll unser Schlüssel zum Erfolg sein. Für mich ist es unser Spiel des Jahres“, unterstreicht Chnapkova die Bedeutung dieser Partie.
Bis auf die fehlende Theresa Knerr ist der Kader der FCK-Damen vollständig. fsc

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 59, Samstag, den 10. März 2018
 

playerred

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Auf zu neuen Ufern
Runderneuerter Erstregionalligist 1. FC Kaiserslautern will unter die ersten Fünf
Von Karsten Kalbheim

Basketball-Erstregionalligist 1. FC Kaiserslautern ist so früh wie keine andere Mannschaft in die Saisonvorbereitung gestartet und hat bereits das erste Testspiel absolviert. Am Wochenende nimmt die Mannschaft von Trainer Mario Coursey an einem international besetzten Turnier in Luxemburg teil. Das erste Pflichtspiel führt die Roten Teufel am 21. September (19.30 Uhr) gleich zu Meisterschaftsfavorit SG Lützel-Post Koblenz.

Coursey, der den bisherigen Headcoach Theo Tarver abgelöst hat, hat sich mit der neu formierten Mannschaft viel vorgenommen und peilt einen Platz unter den ersten Fünf an. Mittelfristig haben sich die Westpfälzer ein ungleich ambitioniertes Ziel gesteckt, nämlich den Aufstieg in die Zweite Basketball-Bundesliga ProB. Dies soll vor allem mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs gelingen. Drei davon, Christoph Unterberg, Max Middleton und Fabian Leis, dürfen sich dieses Jahr in der vierthöchsten Spielklasse beweisen. „Max ist ein sehr schneller Spieler, dessen Stärken vor allem in der Verteidigung liegen. Er verfügt zudem über eine gute Ballkontrolle. Von Fabian erwarte ich vor allem Durchsetzungsvermögen beim Rebound“, betont Coursey.

Die beiden externen Neuzugänge Aaron Reams (SG DJK Saarlouis) und Christopher Koch (Baskets Völklingen) komplettieren den Zehn-Mann-Kader. Koch will sich nach seinem Engagement in der Oberliga in einer höheren Spielklasse beweisen und dort sein Spiel auf das nächste Level bringen. Reams soll nach dem Abgang von Waldemar Nap (Ziel unbekannt) der Mann für die spektakulären Momente bei den Rot-Weißen werden. Dass der US-Amerikaner weiß, wo der Korb hängt, hat er im ersten Testspiel gegen Speyer II unter Beweis gestellt. Der athletische Small Forward sorgte beim 83:64-Erfolg mit spektakulären Dunkings für Aufsehen und avancierte mit 25 Punkten zum Topscorer. „Aaron hat einen tollen Charakter und ist ein Führungsspieler, der uns offensiv und defensiv besser macht“, lobt sein Trainer.

Neben den beiden Routiniers Ronny Weihmann und Thomas Erb sind auch Kevin Croom, Gergely Hosszu und Aaron Ellis an Bord geblieben. Fehlende Zentimeter wollen die Roten Teufel durch aggressive Verteidigung wettmachen. „Energie ist keine Frage des Alters. Wir wollen schnell, aggressiv und hart spielen“, stellt Coursey klar, der ohne einen klassischen Center auskommen muss. Aaron Ellis könnte aufgrund seiner Größe und Athletik vom Papier her einer sein, der gebürtige US-Amerikaner fühlt sich aber auf anderen Positionen wohler.

Die sportliche Leitung hat nach dem Rückzug von Jan Christmann die ehemalige Basketballspielerin Kerstin Coursey übernommen. Zusammen mit ihrem Mann hat sie ein Konzept entwickelt, das sich ab der U18 über sämtliche Mannschaften im Herrenbereich erstrecken soll. Eine teamübergreifende Spielidee wurde entwickelt und soll die Durchlässigkeit nach oben erhöhen. Der eigene Nachwuchs soll in Zukunft noch stärker gefördert und gefordert werden. „Wir haben sehr gute Nachwuchsspieler, von denen der eine oder andere in den kommenden zwei Jahren mit Sicherheit aufrücken wird“, prophezeit Kerstin Coursey. Ab 2020 wollen die Westpfälzer ein Team in der Nachwuchsbundesliga (NNBL) an den Start schicken und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen.

Am Wochenende stehen für die Roten Teufel gleich drei Spiele auf dem Programm. „In der Vorbereitung sind die Ergebnisse für mich unwichtig. Für uns geht es in erster Linie darum unseren Rhythmus zu finden und zu schauen, wo wir uns verbessern können. Natürlich erwarte ich, dass meine Mannschaft lernt und kämpft, das ist absolut klar“, betont der Trainer.

Kader
Thomas Erb, Ronny Weihmann, Kevin Croom, Gergely Hosszu, Fabian Leis, Christopher Koch, Aaron Reams,
Christoph Unterberg, Max Middleton.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 200 Donnerstag, den 29. August 2019
 

playerred

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Der letzte Feinschliff fehlt noch
FCK-Herrenteam bereitet sich auf die Regionalligasaison vor
Von Karsten Kalbheim

Die Regionalliga-Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern befinden sich in der heißen Phase der Saisonvorbereitung. Am Wochenende nahm die Mannschaft von Trainer Mario Coursey an einem Turnier in Luxemburg teil. Um sich den letzten Feinschliff für den Saisonstart am 21. September (19.30 Uhr) in Koblenz zu holen, bleibt den Roten Teufeln nur noch wenig Zeit.

Das Turnier begann für die neu formierten Westpfälzer mit einer 69:79-Niederlage gegen die Musel-Pikes. Auch gegen den späteren Turniersieger BBC US Heffingen musste sich das Team um Kapitän Aaron Ellis mit 71:99 geschlagen geben. Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte am letzten Turniertag der 86:73-Erfolg gegen den BBC Grengewald.„Im letzten Spiel haben wir 40 Minuten gut verteidigt und den Ball gut bewegt. Man muss aber auch sagen, dass die beiden Gegner am Samstag stärker waren. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, aber wo genau wir stehen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer einzuschätzen. Ein Platz unter den ersten fünf ist durchaus möglich, wenn wir von größeren Verletzungssorgen verschont bleiben“, meint FCK-Urgestein Thomas Erb.

Mit John Barber Jr. und Waldemar Nap (Ziel unbekannt) haben die Barbarossastädter nach dem Ende der vergangenen Saison zwei Leistungsträger verlassen. Barber Jr., den es aus privaten Gründen zurück in die Vereinigten Staaten zog, hinterlässt eine noch große Lücke. Der US-Amerikaner war nicht nur ein zuverlässiger Schütze, sondern vor allem ein hervorragender Rebounder.

Mit vier Punkten Rückstand auf den vor Saisonbeginn intern angepeilten Platz fünf verpassten die Roten Teufel ihr Saisonziel nur relativ knapp. Da das Team zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr schwebte, war dies rückblickend zu verschmerzen. Die Trennung von Trainer Theo Tarver zeichnete sich bereits einige Wochen vor dem Saisonende ab. Unter dem ehemaligen Profi stagnierte die Entwicklung der Mannschaft, die gemessen an dem Budget der Basketballabteilung sehr gut aufgestellt war. Nun soll es Coursey richten, der einen Platz im oberen Tabellendrittel anpeilt. Ein wichtiger Eckpfeiler bei diesem Unterfangen ist Gergely Hosszu. Der Ungar, der in Kaiserslautern mittlerweile beruflich und privat verwurzelt ist, bringt alles mit, um in der vierthöchsten Spielklasse eine tragende Rolle zu spielen. Der 1,90 Meter große Guard ist ein exzellenter Verteidiger und guter Distanzschütze. Zudem ist der 33-Jährige dank seiner Schnelligkeit ein wichtiger Faktor.

Hosszu ist einer von vier Spielern beim FCK, die der Ü30-Fraktion angehören. Aaron Ellis (32), Erb (35) und Ronny Weihmann (36) wollen auch dieses Jahr beweisen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Nachwuchsspieler wie Max Middleton und Christoph Unterberg können von der Erfahrung des Quartetts nur profitieren. Gespannt darf man sein auf die Entwicklung von Fabian Leis, der in der Vergangenheit immer mal wieder auf dem Sprung in den Regionalligakader stand, aber oft durch Verletzungen ausgebremst wurde. Dass Kevin Croom (27) an guten Tagen jede Defense vor Probleme stellen kann, steht außer Frage. Aaron Reams (SG DJK Saarlouis) und Christopher Koch (Baskets Völklingen) sind die bislang einzigen externen Neuzugänge. Weitere Verpflichtungen scheinen bis zum Saisonstart nicht ausgeschlossen zu sein.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 212 Donnerstag, den 12. September 2019
 

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Auftakt-Aufgabe zu schwer

Regionalligist FCK verliert erstes Saisonspiel bei Favorit Koblenz
Von Karsten Kalbheim

Premiere missglückt: Die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern sind am Samstag mit einer Niederlage bei Topfavorit EPG Baskets Koblenz in die Saison gestartet. Die Mannschaft von Trainer Mario Coursey lief beim 71:109 (36:46) von Beginn an einem Rückstand hinterher und konnte nur das zweite Viertel ausgeglichen gestalten.

Koblenz begann furios und warf in Windeseile eine zweistellige Führung heraus (11:0/3.). Die ersten FCK-Punkte gingen auf das Konto von Thomas Erb. Außer dem Routinier traf bis zum Stand von 9:25 (9.) aus Sicht der Gäste nur Aaron Reams. Das war zu wenig, um Koblenz unter Druck zu setzen. Nach einem viertelübergreifenden 9:0-Lauf durch erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe von Gergely Hosszu, Kevin Croom und Fabian Leis, waren die Roten Teufel kurzzeitig wieder in Schlagdistanz. Näher als bis auf sieben Punkte sollten sie im gesamten Spiel aber nicht mehr herankommen.
Koblenz hatte die passende Antwort parat und zog über 28:18 auf 36:21 (13.) davon. Von außen zeigte sich das Team vom Deutschen Eck extrem wurffreudig und versenkte bei 39 (!) Versuchen insgesamt 15 Dreier. Trainer Josip Bosnjak nutzte die gesamte Breite seines Kaders und bedachte alle Spieler mit Einsatzzeit. Von den insgesamt zwölf erfolgreichen Schützen traf Marko Sutalo am besten. Der 36-jährige Ex-Nationalspieler aus Bosnien erzielte 27 Punkte und wurde seinem Ruf als Scharfschütze mit sieben verwandelten Dreiern vollauf gerecht. Die Verpflichtung des Routiniers, der mit seinem Heimatland unter anderem an zwei Europameisterschaften teilnahm, unterstreicht, dass der Weg zur Meisterschaft in diesem Jahr wohl nur über Koblenz führen wird. Die Grün-Weißen dominierten die Bretter auf beiden Seiten des Feldes und entschieden das Rebound-Duell mit 52:27 klar für sich. Als die Hauherren die Zügel ein wenig schleifen ließen, waren die Roten Teufel zur Stelle und kämpften sich wieder auf 38:46 (21.) heran. Der Traum von einer möglichen Überraschung zerplatzte jedoch wie eine Seifenblase, weil Koblenz mit einem 16:4-Lauf zum 62:42 (26.) alles klarmachte.

Von nun an konnte es für die Barbarossastädter nur noch darum gehen, die Niederlage in Grenzen zu halten, was allerdings missglückte. Die Hausherren spielten sich im Schlussabschnitt in einen Rausch, trafen aus allen Lagen und knackten durch einen Treffer von Yassin Mahfouz drei Minuten vor dem Ende die 100-Punkte-Marke. Bester FCK-Schütze war Reams mit 23 Punkten. Auch Hosszu (15) traf zweistellig. Kapitän Aaron Ellis nahm die meisten Würfe, hatte jedoch Pech im Abschluss (1/12). Dass es der gebürtige US-Amerikaner sehr viel besser kann, steht außer Frage. Nun gilt es die hohe Auftaktniederlage schnell aus den Köpfen zu bekommen und den Blick nach vorne zu richten. Weiter geht es für den FCK am Samstag (16.30 Uhr) mit der Heimpremiere gegen die SG Mannheim. Die Kurpfälzer möchte man am Ende der Saison hinter sich lassen.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Reams (23), Hosszu (15), Weihmann, Croom (je 7), Leis (6), Middleton, Erb (je 4), Koch (3), Ellis (2), Unterberg.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 222 Dienstag, den 24. September 2019
 

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Zum spektakulären Sieg getrommelt
FCK-Herren lassen es bei ihrer Heimpremiere gegen die SG Mannheim mit 85:69 richtig krachen
Von Karsten Kalbheim

Aaron Reams und Gergely Hosszu haben den 1. FC Kaiserslautern am Samstag zu einer erfolgreichen Heimpremiere in der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest geführt. Beim phasenweise spektakulär herausgespielten 85:69 (43:32)-Erfolg gegen die SG Mannheim trafen beide Spieler aus allen Lagen und erzielten jeweils 25 Punkte.

Egal in welcher Liga die Roten Teufel in den vergangenen Jahren spielten, der Termin am frühen Sonntagabend war über zwei Jahrzehnte gesetzt. Seit dieser Saison empfangen die Korbjäger ihre Gäste am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr. Das Vorhaben der Verantwortlichen, durch den Terminwechsel mehr Zuschauer in die Halle zu locken, ging im Südwest-Derby auf. Mehr als 250 Zuschauer fanden den Weg in die Barbarossahalle, die sich im Laufe des ersten Viertels noch weiter füllte. Es war der beste Besuch eines Auftaktspiels in der jüngeren Vereinsgeschichte.

Alleine die spektakulären Dunkings von Neuzugang Aaron Reams waren das Eintrittsgeld schon wert. Der US-Amerikaner ließ es gleich mehrfach krachen. Besonders spektakulär war sein „Alley-Oop“ zum 20:17 (9. Minute), als er einen perfekt getimten Pass von Ronny Weihmann in der Luft fing und in den gegnerischen Korb stopfte. Dass Reams ein Spieler ist, der sich dank seiner überragenden Athletik vortrefflich in Szene setzen lässt, nutzte auch Hosszu, als er bei einen Schnellangriff absichtlich an das Brett warf, um seinem heranfliegenden Mitspieler einen weiteren Dunking zu ermöglichen. Hosszu war es auch, der mit einem Harakiri-Wurf aus dem Halbfeld dafür sorgte, dass der FCK mit dem Erklingen der Halbzeitsirene auf 43:32 (20.) stellte. Mit der ablaufenden Uhr im Nacken war dem bärenstarken Ungarn überhaupt nichts anderes übrig geblieben, als einfach draufzuhalten – und er traf.

Die Roten Teufel zeigten sich von der 71:109-Niederlage bei Topfavorit Koblenz gut erholt, gaben gegen Mannheim den Ton an und lagen zur Mitte des zweiten Viertels erstmals zweistellig in Front (35:24/16.). Dank guter Reboundarbeit und einer starken Dreierquote bauten die Rot-Weißen ihre Führung nach der Pause auf 59:43 (28.) aus. Mit einem 8:0-Lauf kämpften sich die Gäste bis zum Ende des dritten Viertels noch einmal auf acht Punkte heran, wirklich spannend sollte es aber nicht mehr werden. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des letzten Viertels, als Ronny Weihmann zum 71:56 (33.) traf. Der Routinier legte im Schlussabschnitt elf seiner insgesamt 14 Punkte auf.

Auf den Rängen sorgte unter den Zuschauern vor allem einer für Stimmung: Matthias Sieber. Nach 25 Jahren als Trommler vor der Westkurve schwor er dem Fussball vor fünf Jahren ab, weil man ihm seinen angestammten Platz hinter dem Tor wegnahm. Nun peitscht er bereits im zweiten Jahr die FCK-Korbjäger nach vorne. Die Leidenschaft, mit der er das tut, ist nach wie vor dieselbe, nur das jetzt ein Basketball das Trikot mit dem Roten Teufel ziert. Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Mario Coursey am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei den Arvato College Wizards in Karlsruhe.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Hosszu (25), Reams(25), Weihmann (14), Ellis (7), Erb (5), Croom (4), Leis (3), Koch, Archinger (n.e.) - Spielfilm: 9:4 (4.), 11:11 (5.), 20:19 (10.), 31:24 (15.), 43:32 (20.), 55:40 (25.), 61:53 (30.), 71:56 (34.), 85:69 (40.) – Beste Spieler: Hosszu, Reams – Zuschauer: 266 – Schiedsrichter: Berres/Baumann

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 228 Dienstag, den 1. Oktober 2019
 

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Coach als Psychologe gefragt
Nach der Demontage in Karlsruhe will FCK Wiedergutmachung
Von Karsten Kalbheim

Nach der Demontage bei den Arvato College Wizards aus Karlsruhe sind die Regionalliga-Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern am Samstag (16.30 Uhr/Barbarossahalle) gegen BBU 01 Ulm auf Wiedergutmachung aus.

Dass die erfahrene Mannschaft von Trainer Mario Coursey hohe Niederlagen wegstecken kann, stellte sie nach der deutlichen 71:109-Auftaktniederlage in Koblenz unter Beweis, als sie im anschließenden Heimspiel gegen die SG Mannheim einen klaren Sieg einfuhr. Beim phasenweise spektakulär herausgespielten 85:69 (43:32)-Erfolg trafen Neuzugang Aaron Reams und Gergely Hosszu aus allen Lagen und erzielten jeweils 25 Punkte. Beim desaströsen 74:129 in Karlsruhe zählten die beiden Topscorer neben Manuel De Sousa zu den wenigen Lichtblicken im Team.

Das Toptalent aus dem eigenen Nachwuchs feierte ein gelungenes Debüt im Herrenbereich. Der Kapitän der U18-Mannschaft erzielte in acht Minuten fünf Punkte und gab zwei Korbvorlagen. Nach der Teilnahme am U16-Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft im Juni war dies ein weiterer Schritt nach vorne für den ambitionierten Teenager.

Ulm verfügt über ein ganzes Arsenal an erfolgshungrigen Nachwuchsspielern. Die Aussicht, sich mit guten Leistungen für Einsätze in der Zweiten Bundesliga ProB zu empfehlen oder sogar den Sprung in den BBL-Kader der Donaustädter zu schaffen, ist für viele Spieler verlockend. Nach zwei Niederlagen in Folge glückte dem Aufsteiger im Duell mit dem MTV Stuttgart der erhoffte Befreiungsschlag. Beim 84:62 stach Moritz Krimmer mit 19 Punkten hervor. Zur Pause lagen die Ulmer noch 39:44 im Hintertreffen. „In der ersten Halbzeit hat uns die nötige Intensität gefehlt, um Stuttgart einfache Punkte wegzunehmen. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, wie wir ein Spiel kontrollieren können, wenn wir auf höchstem Level verteidigen“, analysierte Headcoach Felix Gutsche. Die Ulmer ließen nach dem Seitenwechsel nur noch 18 Punkte zu und präsentierten sich als abwehrstarke Einheit. Vier der im bisherigen Saisonverlauf 14 eingesetzten Spieler treffen im Schnitt zweistellig. Mit 15,7 Punkten im Schnitt führt Krimmer die interne Korbjägerliste vor Zachary Ensminger (13,7) an. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Stars Chris Ensminger wurde 2016 als bester Neuling der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) ausgezeichnet und kann bereits Einsätze in der Zweiten Bundesliga vorweisen. Der 18-jährige Aufbauspieler bringt alles mit, um eine Karriere als Profi zu starten.

Nach der deftigen Pleite in Karlsruhe war FCK-Headcoach Coursey unter der Woche vor allem als Psychologe gefragt. Eine Niederlage mit 55 Punkten Differenz aus den Köpfen zu bekommen, dürfte keine einfache Aufgabe gewesen sein. Nun gilt es abermals Nehmerqualitäten zu beweisen und mit einer konzentrierten Leistung in eigener Halle gegen Ulm den zweiten Saisonsieg einzufahren.

So spielen sie

1.FC Kaiserslautern:
Hosszu, Reams, Weihmann, Ellis, Erb, Croom, Leis, Koch, Middleton, Unterberg, Archinger, De Sousa (?)

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 237 Samstag, den 12. Oktober 2019
 

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