(FCK) Basketball

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Herren - Basketball

Gegen die treffsicheren Routiniers

Zum ersten Auswärtsspiel tritt der 1. FC Kaiserslautern in Fellbach an und trifft auf Nils Menck

von Karsten Kalbheim
 
Im ersten Auswärtsspiel des Jahres bekommt es der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (16 Uhr) mit REWE Aupperle Fellbach zu tun. Die Schwaben verfügen über eine mit zahlreichen Routiniers gespickte Mannschaft, der durchaus ein Platz im oberen Tabellendrittel zuzutrauen ist.
Die Ü-30-Fraktion der Schwaben wird angeführt vom ehemaligen FCK-Spieler Nils Menck. Der 2,03-Meter-Mann ging in jungen Jahren für die Roten Teufel auf die Jagd nach Körben, als diese noch in der Zweiten Bundesliga Süd spielten. Lang, lang ist’s her… Für Fellbach entpuppte sich die Verpflichtung des mittlerweile 35-Jährigen als Glücksgriff. Der Routinier, der in der zweithöchsten Spielklasse unter anderem für Heidelberg, Kirchheim und Karlsruhe spielte, geht bereits in seine dritte Saison bei den „Flashers“ und zählt nach wie vor zu den Leistungsträgern. Zum nie gefährdeten Auftaktsieg gegen Aufsteiger Kronberg steuerte der Flügelspieler 21 Punkte bei.Besser traf nur Dreier-Spezialist James Arbinger, der fünf von sieben Distanzwürfen versenkte. Mit Marco Schlafke (35) und David Rotim (32) stießen vor Saisonbeginn zwei weitere Ex-Profis zum Team. Pikantes Detail: Beide Spieler standen zuvor mehrere Jahre beim Lokalrivalen MTV Stuttgart unter Vertrag. Dieser sicherte sich im Gegenzug die Dienste von Fellbachs Topspieler Nickolas Mosley.
„Fellbach hat sich prominent verstärkt und mit Andre Gillette einen sehr starken US-Amerikaner als Ersatz für Mosley verpflichtet. Mit Menck und Arbinger haben sie zwei sehr gute Schützen im Kader. Wir werden uns steigern müssen, um dort erfolgreich zu sein“, betont Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team nach dem nie gefährdeten Heimsieg gegen Stuttgart mit breiter Brust ins Ländle reist.
Beim 84:76 (43:33) gegen den MTV wusste der FCK durch eine geschlossen Mannschaftsleistung zu überzeugen und siegte daher absolut verdient. Aus dem starken Kollektiv stachen vor allem Kapitän Thomas Erb, Waldemar Nap und Rückkehrer Aaron Ellis hervor. Während Erb mit 19 Punkten zum Topscorer avancierte, sicherten sich Nap (13 Punkte/zwölf Rebounds) und Ellis (10/12) jeweils ein Double-Double. Dank ihrer entschlossen zupackenden langen Garde entschieden die Barbarossastädter das Rebound-Duell mit 48:38 zu ihren Gunsten und setzen von der Dreierlinie erfolgreich Nadelstiche.
Hier tat sich vor allem Rückkehrer Nummer zwei, Ronny Weihmann, hervor. Der 34-jährige Guard versenkte vier von fünf Dreiern. Spielmacher Japhet McNeil (32) traf zwar nur einen von sieben Würfen aus dem Feld, lieferte dafür aber immerhin acht Korbvorlagen. Dass aus dem US-Amerikaner im Herbst seiner Karriere noch eine Wurfmaschine wird, steht eher nicht zu erwarten. Wenn er sich auf seine Stärken konzentriert und mannschaftsdienlich spielt, kann er dennoch wertvoll sein. Gelingt es dem FCK, an seinen konzentrierten Auftritt gegen Stuttgart anzuknüpfen, könnte am Sonntag eine Überraschung drin sein.

So spielen sie:

1. FC Kaiserslautern: Erb, Nap, Weihmann, Hosszu, Chroom, Ellis, Luyeye, McNeil, Herzog, Littig

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 227
Freitag, den 29. September 2017
 

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Herren - Basketball

19 Punkte in 18 Minuten

David Rotim bringt Fellbach auf die Siegerstraße – 1. FC Kaiserslautern verliert seinen Rhythmus und unterliegt mit 66:85

Von Karsten Kalbheim
 
Die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern konnten am Sonntag nicht an ihre starke Leistung vom Auftaktsieg gegen den MTV Stuttgart anknüpfen. Sie unterlagen bei Rewe Aupperle Fellbach nach schwacher zweiter Halbzeit mit 66:85 (30:33).
„Wir müssen uns steigern, um in Fellbach erfolgreich zu sein“, hatte Lauterns Sportlicher Leiter seiner Mannschaft mit auf den Weg ins Ländle gegeben. Bis auf Japhet McNeil (18 Punkte), Waldemar Nap (17) und Aaron Ellis (16) blieben bei den Roten Teufeln jedoch sämtliche Akteure unter Normalform. Dass die Mannschaft von Trainer Theo Tarver das Spiel bis zum Seitenwechsel offenhalten konnte, hatte sie in erster Linie ihrem treffsicheren Trio zu verdanken, das gemeinsam 51 der insgesamt 66 FCK-Punkte erzielte.Dass Kapitän Thomas Erb verletzungsbedingt in der Kabine bleiben musste, traf die Lauterer hart. Der Routinier, der beim Saisonauftakt gegen Stuttgart ein überragendes Spiel abgeliefert hatte, fehlte fortan als wichtiger Stabilisator. „In der ersten Halbzeit stimmte die Intensität, allerdings haben wir zu viele Punkte nach Schnellangriffen liegen lassen. Wenn wir die machen, liegen wir mit fünf bis zehn Punkten vorne“, analysierte Christmann.
Aufgrund diverser Nachlässigkeiten im Angriff sahen sich die Lauterer zur Pause stattdessen mit einem knappen Rückstand konfrontiert (30:33/20.). Beflügelt vom effektiven David Rotim, der innerhalb von nur 18 Minuten 19 Punkte, sieben Rebounds und eine Korbvorlage sammelte, rissen die Schwaben das Spiel im dritten Viertel an sich. Sie zogen, auch dank einer hohen Trefferquote von außen, innerhalb weniger Minuten über 40:32 auf 57:42 (27.) davon. Der 15-Punkte-Rückstand erwies sich als zu große Hypothek für die Westpfälzer, die das Spiel vor allem aufgrund ihrer miserablen Trefferquote (27/77) verloren. Die Schwaben versenkten jeden zweiten Wurf und entschieden auch das Rebound-Duell mit 38:30 zu ihren Gunsten. Mit Ronny Weihmann und Kevin Chroom hatte der FCK zwei Totalausfälle zu beklagen. Auch Kevin Luyeye und Gergely Hosszu standen neben den Schuhen.
„Fellbach ist im dritten Viertel heiß gelaufen, und wir haben nicht mehr unseren Rhythmus gefunden“, haderte Christmann, dessen Team es im nächsten Heimspiel mit der perfekt in die Saison gestarteten SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen zu tun bekommt. Dann könnte auch Ex-Profi John Barber erstmals zum Kader gehören. Für ihn müsste allerdings sein Landsmann McNeil weichen, da nur ein US-Amerikaner auf dem Feld stehen darf. Ausgerechnet der war aber gegen Fellbach der mit Abstand beste Mann auf dem Platz. Keine leichte Aufgabe für Tarver.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:

McNeil (18), Nap (17), Ellis (16), Hosszu (5), Herzog, Luyeye (4), Erb (2), Liitig, Weihmann. Chroom.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 231
Donnerstag, den 5. Oktober 2017
 

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Achtung, schnelle Saarländer 

1. FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen

Von Karsten Kalbheim
 
Die mit einem Heimsieg und einer Auswärtsniederlage in die Saison gestarteten Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern empfangen am Sonntag (17.30 Uhr/Barbarossahalle) die noch ungeschlagene SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen.
Die Saarländer sind eine von insgesamt vier Mannschaften, die aus den ersten beiden Spielen die maximale Punktzahl holen konnten. Gemeinsam mit Fellbach, Tübingen und Speyer stehen die „Sunkings“ an der Tabellenspitze, während die beiden als Topfavoriten in die Saison gegangenen Teams aus Schwenningen und Koblenz bereits Federn lassen mussten. „Es ist eine Tagesformliga“, betont Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann.Zurzeit rangieren die Roten Teufel auf Rang neun. Bis auf den an der Achillessehne verletzten Kevin Luyeye stehen Trainer Theo Tarver gegen Saarlouis voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung. Ein kleines Fragezeichen steht lediglich noch hinter dem Einsatz von Kapitän Thomas Erb, der beim 66:85 gegen Fellbach unterlaufen wurde und dabei so unglücklich auf den Rücken fiel, dass er verletzt in der Kabine bleiben musste.
Ohne ihren Routinier fehlten der Mannschaft nach der Pause Stabilität und Entschlossenheit. „Wir müssen offensiv den Ball besser bewegen, eine gute Wurfauswahl treffen und schneller umschalten“, fordert Christmann deshalb.
Saarlouis verfügt in Ricky Easterling über einen enorm treffsicheren Schützen. Der US-Amerikaner, der bei den Saarländern nach neun Jahren bereits zum Inventar zählte, ist nach nur einer Saison in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt.
Das Gastspiel bei der BG Karlsruhe endete, weil die Badener für die dritthöchste Spielklasse keine Lizenz mehr erhielten. Der ehemalige Erstligist tritt jetzt unter neuem Namen in der Regionalliga an, wo er als BG Eisbären (BAC Hockenheim) firmiert. Beim 98:95-Erfolg schenkte Ricky Easterling seinem ehemaligen Team gleich mal 40 Punkte ein und setzte sich auf Anhieb an die Spitze der Korbjägerliste. „Easterling hat den besten Mitteldistanzwurf der Liga“, warnt Christmann vor dem 34-Jährigen.
Mit dem 21-jährigen Jack Tisdale haben die Sunkings einen weiteren Spieler in ihren Reihen, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Der pfeilschnelle Guard ist Angehöriger der US-Streitkräfte und lebt in Kaiserslautern. Da er auch einen englischen Pass besitzt, zählt er offiziell als EU-Ausländer.
Bei den Roten Teufeln fiebert Jon Barber seinem Debüt entgegen. Da in der Regionalliga aber nur ein US-Amerikaner pro Spiel randarf, müsste für ihn Ex-Profi Japhet McNeil weichen. Doch ausgerechnet der war gegen Fellbach mit 19 Punkten und fünf Korbvorlagen der effektivste Mann auf dem Platz. Keine leichte Aufgabe für Coach Theo Tarver.
„Das wird ein temporeiches Spiel, Saarlouis hat schnelle Spieler“, betont Christmann. Neben Easterling und Tisdale müssen Erb und Co. vor allem Ivan Skrobo auf dem Radar haben. Der 2,04-Meter-Mann aus Bosnien-Herzegowina ist ein guter Rebounder und bürgt für einfache Punkte am Brett, wenn man ihn nicht unter Kontrolle bringt.


Frauen-Basketball

FCK-Damen reisen nach Mainz

Am morgigen Sonntag reisen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern in die Landeshauptstadt. Zu Gast beim ASC Theresianum Mainz, will die Mannschaft unter Trainer Mike Fitzpatrick unbedingt weitere Punkte fürs Konto sammeln. Erst seit der aktuellen Regionalliga-Saison ist Fitzpatrick Cheftrainer der FCK-Damen. Zuvor hatte Gabriela Chnapkova als Spieler-Trainerin fungiert. Nun unterstützt sie Mike Fitzpatrick nur noch als Co-Trainerin. Die Anwesenheit des neuen Coaches tue der Mannschaft gut, berichtet sie. „Selbst spielen und gleichzeitig die Trainerrolle übernehmen war nicht leicht. Dass Mike nun da ist, ist eine große Erleichterung“, fährt Chnapkova fort. Beim direkten Tabellennachbarn will der 1. FC Kaiserslautern zeigen, wofür hart trainiert wurde. Obwohl die Gastgeberinnen bereits Zweitligaerfahrung haben, blickt Chnapkova optimistisch auf die Partie. Bereits in der vergangenen Saison lag die Stärke der Lautererinnen besonders in der Defensive. Genau diese wird wohl auch an diesem Wochenende gefordert sein, denn die Hausherrinnen zählen schon jetzt zu den offensivstärksten Teams der Liga. „Wir wollen schnell und aggressiv spielen. Unsere Defense wird es nicht leicht haben. Da müssen wir im Vorwärtsgang unsere Chancen konsequent nutzen“, so Gabriela Chnapkova. Der neue Cheftrainer kann er mit einem nahezu vollen Kader nach Mainz reisen. Anpfiff ist um 18 Uhr im Theresianum in Mainz.fsc
Karate: Zweimal Gold,
einmal SilberBei den Offenen Karate-Landesmeisterschaften des Karateverbandes Brandenburg in Bestensee war der Karateverein Budokan Kaiserslautern erfolgreich. Benjamin Frevert gewann alle seine Vorrunden, entschied auch das Finale für sich und belegte den ersten Platz in der Kategorie Kata Jugend U16. Vereinskameradin Sandra Gutzmer wurde Erste in der Kategorie Kata Damen Master Ü30, den zweiten Platz sicherte sich Herbert Janetzki in der Kategorie Kata Herren Master Ü45. rhp

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 233
Samstag, den 7. Oktober 201
 

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Herren - Basketball

Der 1. FC Kaiserslautern unterlag gestern Abend der SG Saarlouis/BBF Dillingen mit 86:95 (46:46).

Die Roten Teufel konnten das Spiel bis zur Pause offenhalten, ehe die Gäste die Schlagzahl erhöhten und im dritten Viertel 65:52 (25.) davonzogen. Bester Schütze beim FCK war Gergely Hosszu mit 19 Punkten.kkm

Quelle
Ausgabe
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 234
Datum
Montag, den 9. Oktober 2017
 

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22 Ballverluste sind zu viel

Basketball: 1. FC Kaiserslautern verliert 86:95 gegen die SG Saarlouis-Roden/BBF Dillingen

Von Karsten Kalbheim
 
Der 1. FC Kaiserslautern unterlag am Sonntag der SG Saarlouis-Roden/BBF Dillingen mit 86:95 (47:47). Es war die erste Heimniederlage für die Mannschaft von Trainer Theo Tarver seit November 2016.
Die rund 350 Zuschauer in der Barbarossahalle bekamen im ersten Durchgang ein Spiel mit vielen Führungswechseln zu sehen. Keine der beiden Mannschaften vermochte sich auch nur ansatzweise abzusetzen. Das erste Glanzlicht des Tages zündete Lauterns Waldemar Nap, als er das Spielgerät zum 12:13 in die gegnerische Reuse stopfte. Auch den anschließenden Freiwurf verwandelte der Flügelspieler sicher.„Es war das erwartet temporeiche Spiel“, gab Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann nach dem Spiel zu Protokoll. Beide Teams suchten schnell den Abschluss, was eindeutig zu Lasten der Trefferquote ging. Der FCK agierte in der Offensive oftmals zu hektisch. Die Folge waren unnötige Ballverluste und schlechte Wurfoptionen. Vor allem in unmittelbarer Korbnähe ließen die Gastgeber zu viele Punkte liegen.
Der kurioseste Treffer des Spiels ging auf das Konto von Maximilian Herzog, der aus vollem Lauf kurz vor der Dreierlinie abrupt abstoppte, keine Anspielstation fand, kurzerhand draufhielt und mit der ablaufenden Uhr im Nacken zum 16:16 (10.) traf. Im zweiten Viertel wurde es noch mal spektakulär, als Nap einen perfekt getimten Pass des sonst blassen Kevin Croom in der Luft abfing und in den gegnerischen Korb donnerte.
Am Ende standen 17 Punkte und elf Rebounds für den sprunggewaltigen 2,04-Meter-Mann zu Buche, der an der Freiwurflinie (9/9) nichts anbrennen ließ. Damit war er der effektivste Spieler bei den Roten Teufeln.
Besser traf beim FCK nur der ebenfalls sehr gut aufgelegte Gergely Hosszu (19). Auch Aufbauspieler Japhet McNeil (16), Aaron Ellis (15) und Croom (11) punkteten zweistellig. Die restlichen Spieler brachten es zusammen nur auf magere acht Pünktchen. Entlastung von der Bank? Fehlanzeige!
Das war zu wenig, um den Gästen auf Dauer Paroli bieten zu können. Vier Minuten nach der Pause, in denen Saarlouis fast alles und dem FCK so gut wie nichts gelang, führten die Lauterer auf die Verliererstraße. Die Gäste zogen durch einen 13:2-Lauf auf 60:49 (24.) davon und brachten diesen Vorsprung souverän über die Zeit.
Dass sich die unglücklichen Pfiffe aus Sicht der Westpfälzer jetzt häuften, stieß bei Spielern und Verantwortlichen auf Unverständnis, war allerdings nicht spielentscheidend. Beflügelt vom starken Ricky Easterling, der insgesamt 27 Punkte erzielte, ließ Saarlouis nichts mehr anbrennen und hielt die Lauterer erfolgreich auf Distanz (63:77/29.).
Als Nap zwei Freiwürfe zum 76:83 (36.) verwandelte, keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung bei den Rot-Weißen auf. Mit neun Punkten in Folge machten die „Sunkings“ dann jedoch alles klar. „Wir hatten 22 Ballverluste, das war zu viel“, stellte Tarver klar.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Hosszu (19), Nap (17), McNeil (16), Ellis (15), Croom (11), Herzog (5), Weihmann (3), Erb

Spielfilm: 8:7 (4.), 18:20 (9.), 26:26 (10.), 36:36 (16), 47:47 (20.), 49:60 (24.), 60:69 (28.), 76:83 (36.), 86:95 (40.) –

Beste Spieler: Nap - Easterling – Zuschauer: 350 – Schiedsrichter: Montalbahn/Möhn.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 236
Mittwoch, den 11. Oktober 2017
 

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Basketball - Frauen
FCK-Frauen wollen aus Klatsche Lehren ziehen

Mit 45:83 mussten sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende in Mainz geschlagen geben. Über nahezu die gesamte Spielzeit hinweg war das Team des ASC Theresianum Mainz überlegen.
„Es war ein schwieriges Spiel. Mainz ist eine sehr gute Mannschaft. Doch wir werden dadurch stärker zurück kehren“, fasst FCK-Cheftrainer Mike Fitzpatrick die Partie zusammen. Dabei hatte sein Team zunächst gar nicht schlecht ins Spiel gefunden. In den Anfangsminuten präsentierten sich die Gäste gut. Immer wieder bewiesen sie ihre Qualitäten und boten den Zuschauern eine Partie auf Augenhöhe mit dem Ex-Bundesligisten Mainz. „Im ersten Viertel haben wir alles richtig gemacht. Diese Leistung müssen wir versuchen, länger aufrecht zu erhalten“, betont Fitzpatrick.In der Tat ließ sein Team nach der ersten Viertelstunde immer weiter nach. Nur schwer konnte es den körperlich und spielerisch starken Hausherrinnen länger Paroli bieten. Hinzu kam, dass auf zwei wichtigen Positionen im FCK-Spiel Spielerinnen fehlten, darunter Co-Trainerin Gabriela Chnapkova. „Das merkt man schon“, so Fitzpatrick. Doch statt die Niederlage zu sehr zu gewichten, wolle man nun weiter nach vorne schauen. Genau aus solchen Spielen könne man am meisten lernen. fsc

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 237
Donnerstag, den 12. Oktober 2017
 

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Herren-Basketball

Der andere Amerikaner

Statt Spielmacher Japhet McNeil soll es heute Neuzugang John Barber gegen Crailsheim richten

Von Karsten Kalbheim

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern heute (14 Uhr) bei Aufsteiger Crailsheim Merlins II wieder einen Sieg einfahren. Helfen soll dabei Neuzugang John Barber, der sein Debüt beim FCK geben wird.
„Das ist keine dauerhafte Entscheidung gegen Japhet McNeil“, stellt Lauterns Trainer Theo Tarver klar. Da in der Ersten Regionalliga nur ein US-Amerikaner pro Team auf dem Feld stehen darf, ist diesmal kein Platz im Kader für den 32-jährigen Spielmacher. „Es war eine schwierige Entscheidung. Crailsheim hat ein körperlich starkes Team mit einem sehr guten Amerikaner“, erläutert Tarver, der sich von Barber mehr Ruhe und Struktur im Angriffsspiel erhofft.Dass es beim 86:95 gegen die SG Saarlouis-Roden/BBF Dillingen im Spiel nach vorne phasenweise vogelwild herging, war McNeil nur bedingt anzulasten. Unter dem Strich standen 16 Punkte und drei Korbvorlagen für den Ex-Profi zu Buche, dessen erhoffte Einbürgerung nach wie vor auf sich warten lässt. Der Plan, ihn in diesem Jahr gemeinsam mit John Barber aufs Feld zu schicken, wird daher wohl frühestens in ein paar Wochen aufgehen. Bis dahin hat Tarver vor jeder Begegnung die Qual der Wahl. In den ersten drei Spielen entschied sich der Headcoach jeweils für McNeil, dessen größte Schwäche sein Wurf von jenseits der Dreierlinie ist.
Nach zwei Pleiten in Folge soll Barber für frischen Wind bei den Rot-Weißen sorgen. Der US-Amerikaner stand zuletzt beim amtierenden englischen Meister Sheffield Sharks unter Vertrag. „John verfügt über einen sehr guten Wurf und ist ein guter Passgeber. Er hat einen guten Zug zum Korb und ist stark beim Rebound“, sagt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann über den athletischen Neuzugang.
Allrounder Kevin Luyeye fehlt weiterhin verletzt, Kaiserslauterns Kapitän Thomas Erb hingegen will nach auskurierter Verletzung wieder voll angreifen. Gegen Saarlouis war dem Routinier seine im Fellbach-Spiel erlittene Hüftverletzung noch deutlich anzumerken.
Gegen Crailsheim muss der FCK wieder konzentrierter zu Werke gehen, wenn er den zweiten Saisonsieg einfahren will. Die Trefferquote der Barbarossastädter aus dem Feld ließ zuletzt sehr zu wünschen übrig. Auch an der Freiwurflinie schwächelten die Roten Teufel. In der Abwehr ist heute ebenfalls Konzentration gefragt, denn die Merlins verfügen über gute Schützen. Vier ihrer Spieler punkten in der Regel zweistellig. Am besten traf bislang Vincent Hofmann, der es auf 17,5 Punkte im Schnitt bringt. Bester Schütze für den FCK ist momentan Waldemar Nap (15,7).

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 239
Samstag, den 14. Oktober 2017
 

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Die Nerven und die Kontrolle behalten

1. FC Kaiserslautern sichert sich in Crailsheim den ersten Auswärtssieg

Von Karsten Kalbheim
 
Die Regionalliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern haben am Samstag bei den Crailsheim Merlins II den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison gelandet. Beim 71:65 (32:36) machten Neuzugang John Barber Jr. und Rück Ronny Weihmann in der hektischen Schlussphase den Unterschied.
Eine Woche vor dem anstehenden Südwest-Derby gegen den ASC Mainz tankte die Mannschaft von Trainer Theo Tarver in der Fremde ordentlich Selbstvertrauen. Die Roten Teufel machten im zweiten Durchgang einen Elf-Punkte-Rückstand wett und behielten in der entscheidenden Phase die Nerven.„Diesmal haben wir die Kontrolle behalten und die nötige Intensität in der Verteidigung an den Tag gelegt. Dieser Sieg war enorm wichtig, um weiter dranzubleiben“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen bei zwei Niederlagen belegt der FCK einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Die Lauterer begannen gut (10:5/4.), gerieten dann allerdings rasch ins Hintertreffen. Einmal in Führung, baute die junge Crailsheimer Truppe ihre Führung kontinuierlich aus und zog über 14:13 auf 26:18 (14.) davon. „Wir haben zu viel von außen geworfen“, bemängelte Tarver die ausbaufähige Dreierquote seiner Mannschaft.
Beim Stand von 32:43 (23.) aus Sicht der Roten Teufel hielt Aaron Ellis seine Farben mit acht Punkten in Folge fast im Alleingang im Spiel. Am Ende standen zwölf Punkte und elf Rebounds für den gebürtigen US-Amerikaner zu Buche, dem somit erneut ein Double-Double glückte. Besser als Ellis trafen beim 1. FC Kaiserslautern nur Barber (13) und der sehr gut aufgelegte Ungar Gergely Hosszu (21).
Die Hohenloher konnten ihre Führung bis zur 35. Minute halten, ehe Hosszu, Thomas Erb und Barber mit ihren Treffern die Wende herbeiführten (58:56/35.). Die Roten Teufel hatten das Momentum jetzt auf ihrer Seite und bauten ihre knappe Führung durch einen Dreier von Hosszu auf 64:59 (38.) aus. Auf den erfolgreichen Distanzwurf von Dalibor Cevriz hatten die Roten Teufel in Form von Barber und Weihmann die passende Antwort parat. Mit zwei humorlosen Dreiern machten die beiden Guards den Deckel drauf und brachten den zweiten Saisonsieg auf der Zielgeraden unter Dach und Fach.
„Jetzt haben wir Zeit, um uns auf das Derby gegen Mainz vorzubereiten“, richtete Christmann den Blick auf das kommende Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) in der Barbarossahalle.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Hosszu (21), Barber (13), Ellis (12), Weihmann (8), Erb (8), Nap (5), Croom (4), Herzog, Littig.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 241
Dienstag, den 17. Oktober 2017
 

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Sieg auf der Zielgeraden

Doppelspieltag am verkaufsoffenen Sonntag

Herren-Basketball.

Mit zwei sehenswerten Dreipunktwürfen von Weihmann und Barber bezwingen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern die Crailsheim Merlins 2 auswärts mit 71:65 (16:19, 32:36, 50:54, 71:65).
In einem sehenswerten und kräftezehrenden Spiel behielten die Roten Teufel in der Crunchtime die Ruhe und erspielten sich zum Ende der Partie gegen das junge Heimteam aus Crailsheim eine spielentscheidende Führung.
„Wir haben heute große Moral bewiesen. Wir waren auswärts über zehn Punkte im Rückstand und konnten das Ruder in fremder Halle gegen einen guten Gegner noch einmal rumreißen“, freut sich Aufbauspieler Ronny Weihmann (acht Punkte), der mit seinen Treffern in der Schlussphase großen Anteil am Erfolg der FCK-Basketballer hielt.
Neben Hosszu (21 Punkte) und Ellis (zwölf Punkte, elf Rebounds) wusste auch John Barber in seinem FCK-Debut zu überzeugen.
Die taktische Veränderung in der Spieltagsaufstellung machte sich am Ende bezahlt. Der US-Amerikaner erzielte 13 Punkte und sicherte sich zehn Rebounds.
Die Ligaauflage, nur einen Amerikaner pro Spieltag spielen zu lassen, bereitet dem Trainerstab im Hinblick auf das anstehende Heimspiel gegen Mainz weiteres Kopfzerbrechen.
„Crailsheim ist ein körperlich großes Team das gerne in Korbnähe punktet, deshalb mussten wir taktisch reagieren. Mainz dagegen hat eher kleinere und schnellere Spieler“, analysiert Trainer Tarver und richtet den Blick auf das anstehende Spiel in eigener Halle.
Wer schlussendlich im Heimspiel gegen den ASC Mainz in der Aufstellung steht, wird erst am Sonntag bekannt gegeben.
Die FCK-Basketballabteilung bietet am Sonntag, 22. Oktober, zum ersten Mal einen Regionalliga-Doppelspieltag in der Barbarossahalle Kaiserslautern an.
Den Anfang machen die FCK-Damen (14.30 Uhr) gegen den BC Marburg 2, bevor die FCK-Herren (17.30 Uhr) das Spielfeld im Lokalderby gegen Mainz übernehmen. (ps)

Quelle
SÜWE - Wochenblatt Kaiserslautern Süd - Nr. 162
Mittwoch, den 18. Oktober 2017
 

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Herren - Basketball

Luyeye ist zurück

FCK-Coach Theo Tarver zählt im Derby gegen den ASC Mainz auf den Wiedergenesenen

Von Karsten Kalbheim
 
Im Südwest-Derby der Ersten Basketball-Regionalliga empfängt der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (17.30 Uhr) den ASC Mainz. Mit dabei ist dann auch wieder Kevin Luyeye, der in den ersten vier Spielen verletzungsbedingt fehlte.
„Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Mainz hat sich für den schwachen Heimauftritt gegen Stuttgart rehabilitiert und den SV Tübingen an den Rand einer Niederlage gebracht“, warnt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann davor, die Rheinhessen zu unterschätzen. Der ASC fuhr seinen bislang einzigen Sieg gegen Schlusslicht BG Eisbären/BAC Hockenheim ein. Beim 92:85 waren Janis Dumburs und Anish Sharda mit jeweils 16 Punkten die besten Schützen beim ASC. Ihre Kreise gilt es einzuengen. Gegen den bislang unbesiegten Spitzenreiter DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen hielt Mainz gut mit und zog am Ende mit 84:94 den Kürzeren. Bärenstarke 34 Punkte von Sharda waren zu wenig, um beim Tabellenführer bestehen zu können.Viel hatte auch bei der jüngsten Niederlage gegen die ebenfalls stark eingeschätzten Tübinger nicht gefehlt, um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Beim 76:79 lag der ASC 24 Sekunden vor Schluss noch in Front, ehe die Gäste mit zwei Distanzwürfen in sechs Sekunden den Spieß umdrehten. Auch bei den Roten Teufeln waren es zuletzt zwei Distanzwürfe, die in einem hart umkämpften Spiel ausschlaggebend waren.
Beim 71:65 gegen Aufsteiger Crailsheim Merlins II machten Neuzugang John Barber Jr. und Rückkehrer Ronny Weihmann mit ihren erfolgreich verwandelten Dreiern den Unterschied. Ob Barber auch am Sonntag ran darf, oder ob sein Landsmann Japhet McNeil den Vorzug erhalten wird, steht noch nicht fest. „Wir wollen den Rückenwind aus Crailsheim auf jeden Fall mitnehmen“, betont Christmann, dessen Team bei den Hohenlohern einen Elf-Punkte-Rückstand wettmachte und in der hektischen Schlussphase kühlen Kopf bewahrte. „Unter dem Korb sollten wir gegen Mainz einen Vorteil haben“, setzt FCK-Coach Theo Tarver auf die lange Garde um Aaron Ellis (2,05 Meter) und Waldemar Nap (2,02 Meter).
Auch der erstmals in dieser Spielzeit einsatzbereite Luyeye (1,95 Meter) weiß seinen Körper im Kampf um den Rebound einzusetzen. Der Allrounder begann seine Karriere beim ASC Mainz, für den er 2008/09 in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB spielte. Nach einem weiteren Jahr in Mainz, wo er sowohl in der Nachwuchsbundesliga NBBL, als auch im Regionalligateam zu gefallen wusste, wechselte er zum ProB-Team der Frankfurt Skyliners. Es folgten Stationen in Mainz, Speyer, Langen und Ehingen. Seit der letzten Saison geht der Flügelspieler für den FCK auf Korbjagd. „Wir müssen den Ball gegen die Zonenverteidigung der Mainzer gut laufen lassen und den Korb attackieren“, nennt Christmann mögliche Schlüssel zum Derby-Sieg.

„Verdammt schwer, aber nicht unmöglich“

FCK trifft auf Tabellenführer Marburg II

Vor der Partie gibt es optimistische Worte von FCK-Spieler-Trainerin Gabriela Chnapkova, deren Mannschaft am Sonntag den Tabellenführer BC Marburg II empfängt. „Das wird verdammt schwer, aber nicht unmöglich“, sagt sie.
Die Gäste aus dem mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf zählen zu den Stärksten der Liga und führen mit sechs Punkten und 257 erzielten Körben aktuell die Tabelle der Regionalliga-Damen Nord an. Keine einfache Sache für das junge Team des 1. FC Kaiserslautern, das aber mit aller Macht dagegenhalten will. „Wir werden versuchen, es unseren Gästen so schwer wie möglich zu machen. Bei uns bekommt niemand etwas geschenkt“, betont Chnapkova. Die Spieler-Trainerin ist optimistisch, trotz der Hiobsbotschaft, dass Leistungsträgerin Hannah Jahn der Mannschaft wegen Pfeiffer’schem Drüsenfieber für mehrere Wochen fehlen wird. „Das wird nicht einfach, sie zu ersetzen. Hannah ist eine sehr wichtige Spielerin für uns“, bedauert ihre Trainerin.Um 14.30 Uhr beginnt die Partie zwischen den beiden Tabellennachbarn. Spielstätte ist die Barbarossahalle in Kaiserslautern.


Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 245
Samstag, den 21. Oktober 2017
 

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Herren - Basketball

Mit dem Zero-Mann als Trumpfkarte

Center Aaron Ellis führt den 1. FC Kaiserslautern im Südwest-Derby gegen Mainz zum Sieg

Von Peter Knick
 
Die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern bleiben weiter im Aufwind. Vor über 100 begeisterten Anhängern entschieden sie am Sonntag in der Barbarossahalle das prestigeträchtige Südwest-Derby gegen den ASC Theresianum Mainz mit 94:87 (31:17, 48:39, 70:56) für sich und landeten damit am fünften Spieltag der Regionalliga ihren dritten Sieg.
In der Tabelle kletterten die Lauterer auf den siebten Platz und brachten die Mainzer auf Abstand. Mit nunmehr sechs Punkten haben sie vier Zähler mehr auf dem Konto als der ASC, der auf den drittletzten Platz abrutschte. In seinem Resümee sparte der Sportliche Leiter des Kaiserslauterer Teams, Jan Christmann, nicht mit Lob, fand aber auch kritische Worte angesichts der von den Gästen erzielten 87 Punkte. „Mit der Defensivleistung können wir nicht zufrieden sein“, erklärte er. In Sachen Angriff fiel sein Urteil hingegen anders aus. So habe die Mannschaft gegen Mainz die „beste Offensivleistung“ in der laufenden Saison gezeigt.Die meisten Punkte für die Heimmannschaft erzielte Gergely Hosszu. Eindrucksvoll seine Nervenstärke in der hektischen Schlussphase, als er vier Freiwürfe sicher im Korb versenkte und damit die Hoffnung der Gäste auf eine erfolgreiche Aufholjagd zunichtemachte. Zwei Minuten vor Spielende führten die Kaiserslauterer noch mit 90:80, als die Rheinhessen durch ihren Topspieler Anish Sharda eine Serie starteten und bis auf vier Punkte herankamen. Auf insgesamt 20 Punkte brachte es Sharda und war damit hinter Philipp Schön (27) zweitbester Werfer seines Teams.
Eine Schlüsselszene spielte sich 42 Sekunden vor Partieende beim Stande von 90:86 vor dem Lauterer Korb ab. Nach einem missglückten Wurf der Mainzer angelte sich der FCK-Spieler mit der Rückennummer 0, Aaron Kert Ellis, den Rebound und leitete den Gegenangriff ein. In seinem Center Ellis hatte das Heimteam in puncto defensiver und offensiver Rebounds eine Trumpfkarte und damit klare Vorteile gegenüber den Gästen. Mit 24 Punkten wies der Zero-Mann am Ende das zweitbeste Wurfergebnis der Einheimischen auf.
Eine starke Partie spielte auch Ellis’ quirliger Mannschaftskamerad Japhet McNeil. Ihm gelang es mehrfach, dem angreifenden Gegner den Ball abzujagen und einen Konter zu starten. Wären er und seine Teamkollegen bei diesen Aktionen noch effektiver zu Werke gegangen, hätten sie sich die dramatische Schlussphase erspart.
Nach den ersten drei Vierteln sah es nach einem ungefährdeten Sieg der Heimmannschaft aus. Sie ging sofort in Führung und bestimmte das Spielgeschehen, was sich im Ergebnis widerspiegelte. In der Schlussminute des vorletzten Viertels gelang es Hosszu, mit einem Dreier den Vorsprung gar auf 18 Punkte auszubauen. Auch wenn die Lauterer im Schlussviertel zeitweise die Partie aus der Hand gaben, so war doch ihr Sieg am Ende überaus verdient.

So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Ellis (24 Punkte), Herzog (2), Hosszu (25), Erb (8), Luyeye (4), McNeil (16), Nap (4), Weihmann (9), Croom (2).

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 247
Dienstag, den 24. Oktober 2017
 

playerred

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Basketball - Frauen

Kein Lohn für die Leistung

Basketball: FCK-Damen rutscht dritter Saisonsieg aus den Händen


Von Fabienne Schwenk

Mit 58:61 ( 30:3 ) mussten sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel am Sonntag gegen den MTV Kronberg geschlagen geben. Eine bittere Niederlage für die Rot-Weißen vom Betzenberg, denn das junge Team stand dem Tabellenzweiten über die gesamte Spielzeit hinweg in nichts nach.

Bereits vor der Partie hatten sich die Lauterer viel vorgenommen, und es war allen klar, dass man gegen die vermeintlichen Favoriten aus Kronberg unbedingt punkten wollte. Besonders auf die guten Offensivleistungen und das Engagement der vergangenen Wochen sollte auch an diesem siebten Spieltag aufgebaut werden.Mit viel Selbstbewusstsein starteten die Hausherrinnen gut in die Partie und präsentierten sich von Beginn an zielstrebig. Immer wieder machten sie es bei eigenem Ballbesitz schnell und kombinierten sich gut in Richtung MTV-Defense. Doch auch die Gäste machten ihre Sache gut. Das Team aus dem Taunus gilt als das offensiv Stärkste der Liga und machte seinem Ruf auch in Kaiserslautern alle Ehre. Nur schwer konnte die FCK-Defense die schnellen Offensivspielerinnen der Gäste vom eigenen Korb fernhalten.
Zur Pause hatten sich die Gäste trotz ausgeglichener Spielanteile einen Vorsprung von acht Punkten erarbeitet. „Wir wollten uns nach der Pause unbedingt noch einmal zurückkämpfen. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, dass sie es dann tatsächlich noch so spannend gemacht hat“, lobt FCK-Mitspielerin Luisa Woll, die verletzungsbedingt aussetzen musste.

In der Tat drehten die Gastgeberinnen in Hälfte zwei noch einmal auf. Konsequent nutze das Team unter Cheftrainer Mike Fitzpatrick seine Chancen, um den Abstand auf die Gäste zu verkürzen, und bot den Zuschauern ein mitreißendes Hin und Her. Der MTV Kronberg, inzwischen sichtlich unter Druck, machte nun immer häufiger Fehler. Die sonst so treffsichere Offense fand ihren Meister immer öfter in der Heim-Defense und konnte nur noch selten Spielzüge zu Ende spielen. Kurz vor Schluss trennten die FCK-Damen nur noch wenige Punkte vom Ausgleich, doch es wären ein paar Minuten Spielzeit mehr nötig gewesen, um mit den Gästen gleichzuziehen. Nach 60 Minuten musste sich der FCK mit drei Zählern Unterschied geschlagen geben.


Basketball - Herren

Nap-Dunkings und fünf Ellis-Punkte in Folge

Basketball: 1. FC Kaiserslautern feiert „wichtigen Sieg“ gegen EVL Baskets Limburg


Von Karsten Kalbheim

Zum Abschluss der englischen Woche hat sich der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag mit 95:88 (40:33/77:77) nach Verlängerung gegen die EVL Baskets Limburg durchgesetzt. Ronny Weihmann, Kevin Luyeye und Aaron Ellis machten am Schluss den Unterschied.

Die Roten Teufel lagen über weite Strecken der Partie in Front, schafften es in der regulären Spielzeit aber nicht, sich abzusetzen. „Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass die englische Woche sehr viel Kraft gekostet hat. Wir haben es heute nicht geschafft, die Intensität über die komplette Spielzeit hochzuhalten“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann.Die 250 Zuschauer in der Barbarossahalle bekamen ein enges Spiel zu sehen, in dem sich der Tabellenvorletzte aus Hessen keinesfalls wie ein potenzieller Absteiger präsentierte. Die Baskets entschieden das erste Viertel knapp zu ihren Gunsten (14:16/10.) und bauten ihre Führung bis zur 15. Minute auf 29:24 aus. Mit einem 16:4-Lauf zum 40:33 (20.) drehte der FCK bis zur Pause das Spiel, versäumte es jedoch danach, sich weiter abzusetzen. Limburg, das in Julius Zurna (26 Punkte) und Brandon Shingles (21) zwei sehr gut aufgelegte Schützen in seinen Reihen hatte, blieb stets in Schlagdistanz und übernahm zum Ende des dritten Viertels wieder die Führung (61:58/30.).
Ein 10:2-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts reichte nicht, um den Limburgern den Zahn zu ziehen. Der Tabellenvorletzte hielt beherzt dagegen und war beim Stand von 69:70 (36.) schon wieder in Schlagdistanz. Ein technisches Foul gegen Shingles schien das Schicksal des Abstiegskandidaten endgültig zu besiegeln, nachdem Luyeye den fälligen Freiwurf versenkt und Kevin Croom den anschließenden Ballbesitz für seinen Treffer zum 75:69 (36.) genutzt hatte. Die Gäste bewiesen jedoch abermals Nehmerqualitäten und erzwangen durch einen Dreier von Zurna die Verlängerung.

Als Ellis gleich nach Wiederbeginn zwei Freiwürfe danebensetzte und Limburg im Gegenzug erstmals seit geraumer Zeit wieder in Front ging, drohte das Spiel aus Sicht der Roten Teufel endgültig zu kippen. Mit einem eiskalt verwandelten Dreier zum 80:80 nach schönem Anspiel von McNeil läutete Weihmann die stärkste Phase der Hausherren ein. Ein weiterer Drei-Punkte-Wurf von Luyeye zum 86:81 (43.) brachte die Vorentscheidung. Mit fünf Punkten in Folge machte Ellis alles klar. Mit 17 Punkten war der gebürtige US-Amerikaner gemeinsam mit Japhet McNeil der beste Schütze beim FCK. Auch Luyeye (16), Weihmann (15) und Waldemar Nap (14) trafen zweistellig.

„Dieser Sieg war für uns sehr wichtig, um uns im oberen Tabellendrittel festzusetzen“, betonte Christmann. Obwohl der FCK das Rebound-Duell mit 39:43 knapp verlor, entschied er das umkämpfte Spiel zu seinen Gunsten, weil er deutlich mehr Schnellangriffe fuhr als Limburg und damit einfache Punkte machte. Neben Ellis, der erneut zweistellig traf und reboundete, spielte sich vor allem Weihmann in den Vordergrund. Der Routinier traf nicht nur hochprozentig, sondern lieferte auch sieben Korbvorlagen. Für die spektakulären Momente beim FCK zeichnete erneut Waldemar Nap verantwortlich, der mit zwei krachenden Dunkings für Aufsehen sorgte.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Ellis (17), McNeil (17), Luyeye (16), Weihmann (15), Nap (14), Croom (9), Hosszu (7), Erb –
Spielfilm: 14:16 (10.), 24:29 (15), 40:33 (20.), 51:51 (27.), 58:61 (30.), 75:69 (36.), 77:77 (40.), 86:81 (43.), 95:88 (45.) –
Beste Spieler: Ellis, Weihmann, Luyeye – Zurna, Shingles – Zuschauer: 250 – Schiedsrichter: Naim/Lukaszyk

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 258
Mittwoch, den 8. November 2017
 

playerred

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Basketball-Herren

Heißer Herbst

Serie der drei Auswärtsspiele in Folge startet für den FCK in Lich

Von Karsten Kalbheim

Mit drei Auswärtsspielen in Folge steht den Regionalliga-Basketballern des 1. FC Kaiserslautern ein heißer Herbst bevor. Während sich die Roten Teufel heute (19 Uhr) beim schwach gestarteten TV Lich durchaus etwas ausrechnen dürfen, werden sie sich gegen die beiden Spitzenteams aus Schwenningen und Speyer gewaltig strecken müssen, um die Punkte zu entführen.

„Wir wollen versuchen, aus den nächsten drei Spielen mindestens einen Sieg zu holen, um weiter im oberen Tabellendrittel zu bleiben“, sagt Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team nach dem Overtime-Sieg gegen die EVL Baskets Limburg auf Rang sechs geklettert ist. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt sechs Punkte, sofern es bei drei Absteigern bleibt. „Lich hat bislang zwar erst zwei Siege geholt, die allerdings gegen die Topteams Koblenz und Langen“, warnt Christmann davor, die Hessen zu unterschätzen.Einen Spieler, der eine Partie im Alleingang entscheiden kann, sucht man bei den TV-lern vergeblich. In Topscorer Johannes Schläfer (12,8 Punkte) und Dominik-Petar Turudic (11,7) haben sie dennoch solide Schützen. Auch Karlo Lebo (9,8 ) und Onur Mehmed (9,5) punkten des Öfteren zweistellig.
„Das ist eine harte Phase mit drei Auswärtsspielen in Folge. Ich denke es ist besser, von Spiel zu Spiel zu denken und unsere volle Konzentration auf das Spiel gegen Lich zu richten. Das ist eine Mannschaft, gegen die wir hart arbeiten müssen, um zu gewinnen“, stellt FCK-Coach Theo Tarver seine Mannschaft auf ein kräftezehrendes Spiel ein. „Wir müssen auswärts ähnlich schnell spielen wie zuhause, daran hat es zuletzt beim TV Langen gehapert. Lich ist sehr defensivstark. Da kann man nicht von einer Pflichtaufgabe sprechen“, betont Christmann.

Gegen das hessische Abwehrbollwerk könnten heute wieder die Dienste von John Barber gefragt sein. Der physisch starke Ex-Profi, der sich den einzigen freien Platz im Kader für US-Amerikaner mit seinem Landsmann Japhet McNeil teilt, hat bislang zwei Spiele für den FCK absolviert, in denen er im Schnitt zwölf Punkte erzielte.

Gut in Form präsentierte sich beim Last-Minute-Sieg gegen Limburg einmal mehr Aaron Ellis, dem mit zweistelligen Werten in den Kategorien Punkte und Rebounds (17/10) erneut ein Double-Double glückte. Dieses Kunststück gelang dem gebürtigen US-Amerikaner bislang in fast jedem Spiel, was ihn nahezu unverzichtbar macht. Auch Routinier Ronny Weihmann stellte mit 15 Punkten und sieben Korbvorlagen unter Beweis, dass er nach wie vor einem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann.


Basketball - Frauen

Harter Kampf

FCK-Damen zu Gast beim MJC Trier


Am heutigen Samstag reisen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern zum aktuell Tabellenvierten MJC Trier. Dort wollen sie nach der unglücklichen Heimniederlage am vergangenen Wochenende endlich die nächsten Punkte einfahren.


„Das wird ein sehr harter Fight. Trotzdem wollen wir unbedingt den Sieg mit nach Hause nehmen“, beteuert FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova. Gegen die offensiv starken Gastgeberinnen komme es an diesem achten Spieltag besonders auf eine gute Leistung der FCK-Defense an. Doch vor den schnellen Offensivkräften der Konkurrenz habe man keinerlei Angst. Dass die FCK-Damen zu einer der stärksten Defensivmannschaften der Liga zählen, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Nun wollen sie auch noch schnell umschalten und selbst aggressiv nach vorne spielen. Dann fordert die Trainerin „absolute Konsequenz. Wir müssen unsere Chancen nutzen, um auch selbst Punkte zu erzielen. Wenn uns das gelingt, bin ich sehr optimistisch“, fasst sie zusammen.Anpfiff ist um 16 Uhr in der AVG/MPG Halle in Trier.fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 261
Samstag, den 11. November 2017
 

playerred

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Basketball - Herren

FCK setzt sich in Lich durch
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Mit 84:82 (38:35/75:75) nach Verlängerung hat sich der 1. FC Kaiserslautern gestern Abend in der Ersten Regionalliga Südwest beim TV Lich durchgesetzt. Die Roten Teufel lagen bis zum Seitenwechsel durchgehend in Führung und nahmen eine knappe Führung mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der FCK am Drücker, versäumte es jedoch sich abzusetzen (59:55/30.). In der Overtime hatte die Mannschaft das Glück des Tüchtigen. kkm

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Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 46
Sonntag, den 12. November 2017
 

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Basketball - Herren

Nap rettet FCK fast im Alleingang in die Verlängerung

Taktikfuchs Theo Tarver gibt dem 2,02-Meter-Mann den entscheidenden Spielzug gegen Lich mit auf den Weg – 84:82-Sieg gegen den TV

Von Karsten Kalbheim

Mit 84:82 (38:35, 75:75) nach Verlängerung hat sich der 1. FC Kaiserslautern am Samstag in der Ersten Regionalliga Südwest beim TV Lich durchgesetzt. Es war der zweite Overtime-Sieg in Folge für die Mannschaft von Trainer Theo Tarver, die im nervenstarken Waldemar Nap den Mann für die entscheidenden Punkte hatte.
Durch den sechsten Sieg im neunten Spiel sind die Roten Teufel auf Platz vier vorgerückt. Dadurch haben sie ihren Teil dazu beigetragen, dass die kommenden Begegnungen mit Ligaprimus Schwenningen und dem Tabellenzweiten Speyer echte Spitzenspiele sind. Der Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt vier Punkte. Das Ziel, aus den drei schweren Auswärtsspielen in Folge mindestens einen Sieg zu holen, wurde bereits im ersten Anlauf erreicht.Dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde, war Tarver bewusst. Nicht umsonst hatte der Trainer davor gewarnt, die abwehrstarken Hessen zu unterschätzen. Lich präsentierte sich keineswegs wie ein potenzieller Absteiger und schnupperte bis kurz vor Schluss am Sieg. Die Zuschauer in der Dietrich-Bonhöffer-Schule bekamen über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel zu sehen mit insgesamt acht Führungswechseln. Seine stärkste Phase hatte der FCK, als er mit einem viertelübergreifenden Lauf von 12:10 (8.) auf 26:14 (12.) davonzog. Lich holte jedoch auf und war zur Halbzeit wieder in Schlagdistanz.
Beim FCK zeigte John Barber, der diesmal den Vorzug vor seinem Landsmann Japhet McNeil erhalten hatte, ein überragendes Spiel. Am Ende standen 21 Punkte, zwölf Rebounds und zwei Ballgewinne für den physisch starken US-Amerikaner zu Buche. Die spielentscheidenden Punkte gingen jedoch auf das Konto von Nap, der sein Team beim Stand von 68:74 mit sechs Punkten innerhalb von 60 Sekunden fast im Alleingang in die Verlängerung rettete. Der 2,02-Meter-Mann verwandelte nervenstark zwei Freiwürfe, traf einen Sprungwurf und versenkte vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit einen krachenden Dunking zum 75:75 (40.).

Wer nun dachte, das Momentum sei jetzt endgültig auf Seiten der Gäste, sah sich jedoch getäuscht. Die Overtime war nichts für schwache Nerven! Hosszu ließ einen Freiwurf liegen, und Lich beantwortete Barbers Treffer zum 78:76 postwendend mit dem Ausgleich. Da Lauterns Aaron Ellis den Führungstreffer von Karlo Lebo mit einem Distanzwurf konterte (81:81/43.), stand das Spiel weiterhin Spitz auf Knopf. Mit einem verwandelten Freiwurf ging Lich noch einmal in Front, hatte seine Rechnung jedoch ohne Taktik-Fuchs Tarver gemacht. Der Coach der Lauterer bat sein Team zwölf Sekunden vor Schluss zur finalen Auszeit und gab ihm den entscheidenden Spielzug mit auf den Weg. „Theo hat dem Team ein sehr gutes Play für Waldemar aufgezeichnet“, lobte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann. Die Roten Teufel setzten die Vorgaben ihres Trainers eins-zu-eins um und brachten den Sieg dank Nap acht Sekunden vor dem Ende unter Dach und Fach. Mit 20 Punkten und acht Rebounds schrammte der Forward nur knapp an einem Double-Double vorbei. Dieses Kunststück glückte einmal mehr Aaron Ellis (13/10). „Lich hat uns heute alles abverlangt“, sagte Christmann, dessen Team bis zur Winterpause noch ein anspruchsvolles Restprogramm hat.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Barber (21), Nap (20), Hosszu (14), Ellis (13), Croom, Luyeye (je 5), Weihmann (4), Erb (2), Littig (n.e.)

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 263
Dienstag, den 14. November 2017
 

playerred

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Basketball - Frauen

Die erste halbe Stunde verschlafen

FCK-Damen verlieren in Trier 56:86

Von Fabienne Schwenk

Auch nach dem achten Spieltag der Regionalliga-Saison müssen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern auf einen Punktgewinn warten. Trotz großem Vorhaben musste sich die Mannschaft unter Spielertrainerin Gabriela Chnapkova beim MJC Trier mit 56:86 (21:48) geschlagen geben.
„Wir haben die Partie in den ersten beiden Vierteln aus den Händen gegeben, weil wir durchweg zu nachlässig agiert haben“, berichtet die FCK- Trainerin nach der Auswärtspleite am vergangenen Wochenende. In der Tat hatten sie und ihr Team es sich in Hälfte eins alles andere als leicht gemacht. Trotz guten Ansätzen präsentierte sich das Team zu unkonzentriert und verpasste immer wieder gute Chancen, um zu punkten.„In den ersten 30 Minuten hat es in allen Belangen gefehlt. Insbesondere die Laufbereitschaft hat mir absolut nicht gefallen“, kritisiert Chnapkova das fehlende Engagement der Mannschaft.
Es dauerte bis ins dritte Viertel, ehe ihre FCK-Damen begannen, mitzuspielen und der starken Heimmannschaft erstmals Paroli boten. Plötzlich zeigten sie sich deutlich spielfreudiger und vor allem treffsicherer. Doch auch die Hausherrinnen schienen an diesem Samstag gut drauf zu sein und ließen sich nicht wirklich aus dem Rhythmus bringen. Trotz Gegenwehr traf die Mannschaft unter MJC-Coach Michael Edringer wie am Fließband und erhöhte den Abstand zur Konkurrenz immer weiter.

„Schade, dass wir die erste halbe Stunde verschlafen haben, denn ich denke, wir sind besser, als es im Endergebnis aussieht. Teilweise bin ich mit unserer Offensivleistung wirklich zufrieden und denke, darauf kann man aufbauen“, fasst Gabriela Chnapkova im Hinblick auf die nächste Partie am kommenden Sonntag zusammen.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 264
Mittwoch, den 15. November 2017
 

playerred

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Basketball - Frauen

„Zwei Punkte müssen her“

„Jedem ist bewusst, dass an diesem Wochenende nichts zählt als ein Sieg. Definitiv müssen zwei Punkte her“, betont FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova vor dem Heimspiel ihrer Mannschaft. Am morgigen Sonntag, empfängt der 1. FC Kaiserslautern die SG Weiterstadt II.In die Partie gegen die Hessinnen gehen die FCK-Damen als klarer Favorit, denn mit nur zwei Punkten auf dem Konto sind die Gäste das Tabellenschlusslicht der Regionalliga Nord. Dass man sie jedoch keineswegs unterschätzen sollte, weiß auch Chnapkova nur zu gut. „Wir können es uns absolut nicht erlauben, egal welchen Gegner zu unterschätzen. Für uns gilt nur harte Arbeit, viele Laufwege und die Bereitschaft, einander zu helfen. Wenn wir dazu alle bereit sind, bin ich guter Dinge“, beteuert die Trainerin. Die vergangene Trainingswoche stimme sie optimistisch. Vor allem am Spieltempo habe man intensiv gearbeitet. Nun sollen die Verbesserungen umgesetzt werden. Ein Sieg würde den Hausherrinnen gut tun, um den Abstand nach unten zu vergrößern. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Barbarossahalle in Kaiserslautern. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 267
Samstag, den 18. November 2017
 

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Basketball - Herren

Kalte Dusche bei den Panthern

FCK verliert 69:87 beim Meister

Von Karsten Kalbheim

Eine bärenstarke erste Halbzeit war aus Sicht des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag zu wenig, um gegen den Spitzenreiter der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest eine Überraschung zu schaffen. Die Roten Teufel unterlagen bei den wiha Panthers Schwenningen mit 69:87 (41:45).

„Wenn man hier gewinnen will, muss alles passen. Schwenningen war uns körperlich überlegen und hat nach der Pause sehr gut von außen getroffen. Da war es schwer, dagegenzuhalten“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team sich mit dem amtierenden Meister bis zur Halbzeitpause einen offenen Schlagabtausch lieferte.Die rund 600 Zuschauer in der stimmungsvollen Deutenberghalle bekamen ein temporeiches erstes Viertel zu sehen, in dem beide Teams aus allen Lagen trafen (26:24/10.). Ohne ihren verletzt pausierenden US-Amerikaner John Barber fehlte den Roten Teufel ein physisch starker Spieler, der gegen ein robustes Team wie Schwenningen hätte den Unterschied machen können. Sein Stellvertreter Japhet McNeil mühte sich redlich, zehn Korbvorlagen standen allerdings acht Ballverluste entgegen. Aus dem Feld (0/7) glückte dem Aufbauspieler kein einziger Treffer. McNeil verbuchte sämtliche Punkte an der Freiwurflinie, wo er neun von zwölf Würfen traf.
Last-Minute Neuzugang Jan Piechocki kam bei seinem Debüt nur zu einem Kurzeinsatz. Der aus dem saarländischen Homburg stammende 1,92-Meter-Mann ging Anfang des Jahres noch für das Barstow Communitiy College (USA) auf Korbjagd, für das er sechs Spiele absolvierte. Davor spielte er unter anderem beim BV Saarpfalz, wo FCK-Coach Theo Tarver zu diesem Zeitpunkt Spielertrainer war. Gegen Schwenningen war der junge Mann erwartungsgemäß noch kein Faktor, zumal er erst einmal mit der Mannschaft trainiert hatte.

Der körperbetonten Spielweise des Gegners hatten vor allem Topscorer Waldemar Nap (19 Punkte) und Kevin Luyeye (12) etwas entgegenzusetzen. Aaron Ellis konnte diesmal nicht an seine starken Vorstellungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Mit insgesamt drei gefangenen Abprallern blieb der gebürtige US-Amerikaner im Kampf um den Ball deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Schwenningen entschied das Rebound-Duell mit 40:25 klar für sich. „Der ein oder andere Spieler ist heute an seine Grenzen gestoßen“, wusste Christmann, der seiner Mannschaft unabhängig davon ein gutes Spiel attestierte.

Der Knackpunkt aus Sicht der Lauterer war eine Szene kurz vor dem Ende des dritten Viertels, als Boyko Pankarov einen Dreier zum 66:55 (30.) versenkte und seine Farben zweistellig in Front warf. Die nächste kalte Dusche folgte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts, als Schwenningen durch zwei Treffer in Folge auf 70:55 (31.) davonzog. Diese komfortable Führung brachte die Mannschaft um Topspieler Rasheed Lee Moore souverän über die Zeit. Am Ende standen für den US-Amerikaner 23 Punkte, elf Rebounds und drei Korbvorlagen zu Buche.

Für die Roten Teufel geht es am Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle Nord) mit dem Pfalz-Derby bei Aufstiegskandidat Speyer weiter.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: Nap (19), Luyeye (12), McNeil (9), Hosszu (9), Ellis (8), Erb (7), Croom (3), Piechocki, Weihmann (je 1), Littig.

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 269
Dienstag, den 21. November 2017
 

playerred

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Basketball - Damen

Der Plan ist aufgegangen


Klarer Sieg für FCK-Damen: „Endlich haben wir uns für unsere gute Leistung belohnt. Das haben sich die Mädels mehr als verdient“, lobt Gabriela Chnapkova, Spielertrainerin des 1. FC Kaiserslautern, ihre Mannschaft nach dem 75:52 (28:27)-Heimsieg am vergangenen Sonntag. Den Gästen der SG Weiterstadt II waren die Hausherrinnen über die gesamte Spielzeit hinweg klar überlegen und sicherten sich zu Recht zwei weitere Punkte fürs Konto. „Wir wussten alle, wie sehr wir diesen Sieg brauchten. Das war sehr schönes Teamplay“, lobt Chnapkova das große Engagement ihrer Damen. Bereits mit Anpfiff präsentierten sie sich zielstrebig, wollten das umsetzen, was sie sich im Vorfeld vorgenommen hatten. Doch auch die Gäste starteten gut in die Partie. Die Anfangsminuten noch ausgeglichen, waren es ab dem Seitenwechsel ausschließlich die Gastgeberinnen, die das Spiel bestimmten und immer schwieriger zu stoppen wurden. „Ab dem dritten Viertel haben wir ein wirklich sehr gutes Spiel gemacht. Unsere starke Defense war dafür ausschlaggebend“, so Chnapkova. Immer wieder schnappte sich ihre Defensivabteilung die Rebounds und schaltete blitzschnell um zum Gegenangriff. Die FCK-Basketballerinnen nutzten die Chancen, anders als die Wochen zuvor, mit voller Konsequenz und bauten die Führung langsam aber sicher immer weiter aus. „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Nächste Woche machen wir weiter so“, fasst die FCK-Trainerin zusammen. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 270

Mittwoch, den 22. November 2017
 

playerred

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Herren - Basketball

Zwei gute Halbzeiten notwendig

Die Roten Teufel reisen heute zum Pfalzderby an den Rhein zu den Baskets aus Speyer

von Karsten Kalbheim

Im Pfalz-Derby der Ersten Basketball-Regionalliga Südwest muss der 1. FC Kaiserslautern heute, Samstag, (19.30 Uhr/Sporthalle Nord) beim Aufstiegskandidaten BIS Baskets Speyer ran. Für die Roten Teufel ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge.

Dass eine starke Halbzeit zu wenig ist, um einem Spitzenteam in Verlegenheit zu bringen, hat die Mannschaft von Headcoach Theo Tarver jüngst bei der 69:87-Niederlage gegen Tabellenführer Schwenningen zu spüren bekommen. Gegen die physisch überlegenen Badener mussten die Lauterer ihrem kräftezehrenden Spiel nach der Pause Tribut zollen.Gegen den Tabellenzweiten aus Speyer steht der FCK nun vor einer ähnlich hohen Hürde. „Speyer ist in den vergangenen Wochen sehr dominant aufgetreten und verfügt meiner Ansicht nach über die beste Startaufstellung in unserer Liga. Da brauchen wir schon zwei sehr gute Halbzeiten, um dort zu gewinnen“, betont Lauterns sportlicher Leiter Jan Christmann.
Für Aaron Ellis, der nach einem einjährigen Intermezzo am Rhein vor Saisonbeginn nach Kaiserslautern zurückgekehrt ist, birgt die Partie einen besonderen Reiz. In Speyer hat der Forward in der vergangenen Spielzeit in vielen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht und sich zu einem Topspieler entwickelt. Mit 13,1 Punkten und 9,7 Rebounds im Schnitt ist der gebürtige US-Amerikaner dieses Jahr ein absoluter Leistungsträger. Dass er in den beiden wichtigen Kategorien regelmäßig zweistellige Werte einfährt, macht ihn für seinen Trainer nahezu unverzichtbar. Tarver und Kevin Luyeye standen ebenfalls schon in Speyer unter Vertrag. Und Ronny Weihmann absolvierte zum Ende der vergangenen Spielzeit ebenfalls ein paar Spiele für den heutigen Gegner. Der Routinier ist mit einer Dreierquote von 40 Prozent nach wie vor ein gefragter Distanzschütze.

Öfter als der Aufbauspieler hält beim FCK nur Topscorer Gergely Hosszu drauf. Mit 14,4 Punkten ist der Ungar ein Punktegarant bei den Barbarossastädtern. Besser traf bislang nur Neuzugang Jon Barber (15).

Bei den Baskets aus Speyer geht seit einiger Zeit ein Spieler mit FCK-Vergangenheit auf Korbjagd: Matthias Meier. Der ehemalige Jugendspieler der Lauterer sammelte bereits Erfahrung in der Zweiten Bundesliga ProB und ist eines der wenigen Eigengewächse aus dem Basketball-Internat, das in dieser Saison auf nennenswerte Einsatzzeiten kommt. Die tragenden Stützen bei der Mannschaft vom Rhein sind vier Spanier und ein US-Amerikaner. Mit Jordan Ross Rezendes (20,3) und Eduard Arquez Lopez (18,9) tummeln sich gleich zwei Importspieler unter den zehn besten Schützen im Südwesten. Vier weitere Spieler punkten im Schnitt zweistellig. Dass Speyer dank dieser individuellen Klasse in diesem Jahr ganz oben mitspielt, kommt daher nicht überraschend.


Frauen - Basketball

FCK-Damen erwarten harten Kampf


„Das wird keinesfalls eine einfache Aufgabe. Wir werden geduldig sein und volles Engagement zeigen müssen“, sagt FCK-Spieler-Trainerin Gabriela Chnapkova im Hinblick auf das bevorstehende Auswärtsspiel ihrer Mannschaft. Zu Gast beim BBC Horchheim wollen die Basketballerinnen des 1. FCK den Rückenwind der vergangenen Woche mitnehmen und weitere Punkte fürs eigene Konto sammeln. Die beiden Konkurrenten sind mit jeweils sechs Punkten direkte Tabellennachbarn und könnten mit einem Sieg den Abstand nach unten vergrößern. Dafür wolle man das umsetzen, was man in der vergangenen Trainingswoche intensiv einstudiert hatte. Anpfiff der Partie ist um 15.15 Uhr in der Sporthalle Erbenstraße in Horchheim. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 273
Samstag, den 25. November 2017
 

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Basketball - Herren

Das Zielwasser in der Kabine vergessen

1. FC Kaiserslautern unterliegt im Pfalz-Derby dem Favoriten BIS Baskets Speyer mit 59:79


Von Karsten Kalbheim

Dass die Spitzenteams noch eine Nummer zu groß für den 1. FC Kaiserslautern sind, wurde eine Woche nach der Niederlage bei Spitzenreiter Schwenningen abermals deutlich. Im Pfalz-Derby der Ersten Regionalliga Südwest brach die Mannschaft von Trainer Theo Tarver am Samstag nach dem Seitenwechsel ein und zog bei den BIS Baskets Speyer mit 59:79 (30:40) den Kürzeren.

Dass die Früchte beim ambitionierten Tabellenzweiten hoch hängen würden, war allen Beteiligten klar. Um einen Überraschungscoup zu landen, hätten die Roten Teufel vor allem von außen besser treffen müssen. Die Bilanz von jenseits der Dreierlinie war im ersten Durchgang desaströs. Die Scharfschützen der Westpfälzer hatten ihr Zielwasser wohl in der Kabine vergessen. Kein einziger Dreier fand vor dem Seitenwechsel sein Ziel, alle zwölf Versuche gingen daneben.Vor allem Gergely Hosszu schien das Pech an den Fingern zu kleben. Der zuletzt so formstarke Ungar traf nur drei seiner 14 Würfe. Auch Waldemar Nap (1/7) und Kevin Croom (0/9) hatten keinen guten Tag erwischt. Mit neun Punkten, fünf Rebounds und fünf Korbvorlagen war Ronny Weihmann einer der wenigen Spieler, der Normalform erreichte. Bis auf John Barber (13) punktete beim FCK kein Spieler zweistellig. Das war zu wenig, um beim Aufstiegskandidaten bestehen zu können.
Speyer erwischte einen Auftakt nach Maß und warf schnell eine zweistellige Führung heraus (15:4/6.). Mit einem 12:3-Lauf zum 20:21 (13.) kämpften sich die Gäste ins Spiel zurück und blieben bis zum Seitenwechsel in Schlagdistanz. Näher als bis auf neun Punkte kamen die Roten Teufel aber nicht mehr heran. Speyer wurde seiner Favoritenrolle jetzt vollauf gerecht und zog auf und davon.

Beim Stand von 62:35 (27.) war die Partie gelaufen. Die mit zahlreichen Importspielern angetretenen Domstädter brachten den Vorsprung souverän über die Zeit und hätten sogar noch höher gewinnen können. Mehr als ein wenig Ergebniskosmetik war für den FCK nicht mehr drin.

Mit 20 Punkten, sieben Rebounds und sechs Korbvorlagen stach Jordan Ross Rezendes aus dem starken Speyerer Kollektiv hervor. Vier weitere Spieler trafen zweistellig. Der ehemalige FCK-Jugendspieler Matthias Meier steuerte fünf Punkte und fünf Rebounds zum neunten Sieg im zehnten Spiel bei. Speyer hat damit nach wie vor beste Chancen, den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ProB zu schaffen.

Durch den Erfolg beim TV Lich hat die Mannschaft von Trainer Tarver ihr Ziel, aus den drei Auswärtsspielen in Folge mindestens einen Sieg zu holen, erreicht. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt beruhigende acht Punkte.

„Jetzt gilt es, mit unserem Publikum im Rücken bis zur Winterpause mindestens noch einen Sieg zu holen“, forderte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team es am Sonntag (17.30 Uhr) in der Barbarossahalle mit dem Tabellendritten Koblenz zu tun bekommt. Der selbst ernannte Aufstiegskandidat muss in der Westpfalz unbedingt gewinnen, wenn er das Titelrennen weiter offen halten will.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Barber (13), Weihmann, Ellis (je 9), Hosszu, Erb (je 8 ), Luyeye (5), Nap (3), Piechocki, Croom (je 2), Littig.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 275
Dienstag, den 28. November 2017
 
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playerred

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Basketball - Frauen

Bittere Niederlage in der Schlusssekunde

Mit 65:66 (32:29) mussten sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende beim BBC Horchheim geschlagen geben. Eine ganz bittere Niederlage, denn das Team unter Spielertrainerin Gabriela Chnapkova war mit den Hausherrinnen über weite Strecken gleichauf.

„Natürlich ist das sehr ärgerlich, denn genauso hätte es auch zu unseren Gunsten ausgehen können“, sagte die FCK-Trainerin nach der Partie. In der Tat waren sie und ihre Mannschaft nicht weit von einem Auswärtssieg entfernt. Von Beginn an präsentierte man sich engagiert und machte sofort ordentlich Tempo. Doch auch die Gastgeberinnen hatten sich offensichtlich einiges vorgenommen und nahmen die hohe Spielgeschwindigkeit ohne Weiteres an. Mit leichten Vorteilen in den ersten beiden Vierteln bauten sich die Lautererinnen zur Pause eine kleine Führung auf und gingen verdient mit drei Punkten Vorsprung in die Kabine. „Wir hatten uns vorgenommen, auch nach der Pause unserem Spiel treu zu bleiben. Doch das war unter den Umständen nur sehr schwer möglich“, so Chnapkova. Nach Wiederanpfiff hatten die Hausherrinnen ihre Spielweise etwas verändert. Plötzlich war deren Auftreten geprägt von hartem Eingreifen. Das brachte das Gastteam etwas aus dem Tritt und ermöglichte dem BBC wieder aufzuschließen. In den letzten Spielminuten wechselte die Führung minütlich. In der Schlusssekunde gelang den Gastgeberinnen der entscheidende Treffer zum 66:65.
„Obwohl wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft. Mit derselben Mentalität gehen wir auch am kommenden Wochenende in das Heimspiel gegen den TV Hofheim“, erklärte die FCK-Trainerin. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 277
Donnerstag, den 30. November 2017
 

playerred

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Basketball - Frauen

„Hart spielen, viel laufen“


Am Sonntag empfangen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern den aktuell Tabellendritten, TV Hofheim. Mit nur 403 Gegentreffern gelten die Gäste als die defensiv Stärksten der gesamten Liga und zählen nicht zu unrecht zu den top Aufstiegsfavoriten dieser Saison. Umso wichtiger ist für die Spielertrainerin des 1. FC Kaiserslautern, Gabriela Chnapkova, dass sie und ihr Team das Tempo hoch halten und die gegnerische Defense möglichst viel beschäftigen. „Wir wollen hart spielen und viel laufen. Doch noch wichtiger ist es, dass wir schnell unterwegs sind“, erzählt sie. Bereits in den vergangen Wochen war es ihrem Team oft gelungen, die Konkurrenz mit schnellen Fastbreaks zu überraschen. Ganz so einfach wird es an diesem elften Spieltag jedoch nicht werden, meint Chnapkova. „Hofheim ist eine sehr kluge und erfahrene Mannschaft. Die kann man so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Trotzdem sind sie nicht unbesiegbar“, versichert die FCK-Chefin souverän. Mit einem Sieg könnten die Pfälzerinnen einen Platz in der Tabelle gutmachen und sich weiterhin vom Tabellenkeller fernhalten. Anpfiff der Partie ist um 14.30 Uhr in der Barbarossahalle in Kaiserslautern.fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 279
Samstag, den 2. Dezember 2017
 

playerred

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Basketball - Herren

Den Rebound-Schlüssel gedreht

Basketball: Aufstiegskandidat SG Lützel-Post Koblenz gibt nicht auf und schlägt FCK mit 86:75


Von Karsten Kalbheim

Basketball-Regionalligist 1. FC Kaiserslautern unterlag am Sonntag in eigener Halle Aufstiegskandidat SG Lützel-Post Koblenz mit 75:86 (40:44). Die Roten Teufel sahen sich nach furiosem Beginn mit einem immer stärker werdenden Gegner konfrontiert und quittierten die dritte Niederlage in Folge.

Dass die Mannschaft von Trainer Theo Tarver fünf Minuten vor Schluss (68:73/35.) noch in Schlagdistanz war, spricht für sich. Ausschlaggebend für die Niederlage war neben der kontinuierlich sinkenden Trefferquote von außen vor allem das mit 25:47 mehr als deutlich verlorene Rebound-Duell. „Das war heute der Schlüssel“, wusste Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann, dessen Team sich von der jüngsten Niederlage im Pfalz-Derby gegen die BIS Baskets Speyer gut erholt zeigte und dem Favoriten das Leben gehörig schwer machte. Der FCK versenkte in den ersten zehn Minuten vier Drei-Punkte-Würfe und zog zu Beginn des zweiten Viertels auf 28:16 (11.) davon.Auf einen 7:0-Lauf der jetzt von Minute zu Minute stärker werdenden Gäste hatte der Tabellenachte noch die passende Antwort parat. Ein erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf des sehr gut aufgelegte Ronny Weihmann zum 31:23 (13.) unterbrach die Aufholjagd des Favoriten, konnte sie aber nicht stoppen. Zwischen Weihmanns Dreier und dem nächsten erfolgreichen Wurf von außen lagen geschlagene 22 Minuten. Das war zu viel, um einen Überraschungscoup zu landen.

„Koblenz hat sehr aggressiv verteidigt“, analysierte Christmann und traf damit den Nagel auf den Kopf. Gegen die abwehrstarken Gäste glückte Kevin Luyeye bei neun Versuchen nur ein einziger Treffer. Von außen war Gergely Hosszu (1/5) deutlich erfolgreicher. Durch unnötige Ballverluste machten sich die Lauterer vor der Pause das Leben schwer und luden Koblenz zu Schnellangriffen ein. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten, erzielten die einfachen Punkte und nahmen eine knappe 44:40-Führung mit in die zweite Halbzeit.

Einmal in Front, war die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak nicht mehr zu stoppen. Beflügelt von ihrem überragenden US-Amerikaner Marlin Edward Mason, der mit 19 Punkten und zwölf Rebounds hervorstach, rissen die Nordpfälzer das Spiel entschlossen an sich und gaben ihre Führung bis zum Schluss nicht mehr ab.

Ein völlig unnötiges Foul von Aaron Ellis, der seinem Gegenspieler bei einem Wurfversuch auf Höhe der Mittellinie in den Arm griff, bescherte Koblenz beim Stand von 58:64 aus Sicht der Lauterer drei Freiwürfe. Marlin Edward Mason nahm das Geschenk dankend an.

Als der gut aufgelegte Kevin Croom fünf Minuten vor Schluss per Dreier auf 68:73 (35.) stellte, keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung im Lager der Lauterer auf. Koblenz ließ sich jedoch nicht beirren und brachte die Führung souverän über die Zeit. Neben Topscorer Japhet McNeil (15) trafen beim FCK auch Croom (12), Waldemar Nap (11), Ellis und Hosszu (je 10) zweistellig.

Im letzten Spiel des Jahres bekommen es die Lauterer am Sonntag (17.30 Uhr) in der Barbarossahalle mit dem zwei Punkte besseren Tabellenfünften Tigers Tübingen zu tun.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern: McNeil (15), Croom (12), Nap (11), Ellis, Hosszu (je 10), Weihmann (9), Erb (6), Luyeye (2), Piechocki

Spielfilm: 6:4 (3.), 28:16 (11.), 36:27 (15.), 40:44 (20.), 44:54 (24.), 58:67 (30.), 63:73 (34.), 68:73 (35.), 75:86 (40.) - Beste Spieler: McNeil - Mason - Zuschauer: 220 - Schiedsrichter: Filipovic/Oesterle.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 281
Dienstag, den 5. Dezember 2017
 

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Basketball-Frauen

FCK-Frauen machen es Hofheim zu leicht

Betzenbergerinnen unterliegen deutlich

Die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern mussten sich am vergangenen Sonntag zu Hause dem TV Hofheim mit 57:71 (33:43) geschlagen geben. Eine verdiente Niederlage für das Team von FCK-Spielertrainerin Gabriela Chnapkova, das den Gästen über weite Strecken unterlegen war.

„Schade, dass es nicht so geklappt hat, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir müssen uns ganz ehrlich eingestehen, unsere Gäste waren heute einfach zielstrebiger“, stellte Chnapkova rückblickend fest. Sie und ihre Mannschaft hatten bereits mit Anpfiff der Partie ihre ersten Probleme, mit dem hohen Spieltempo der Gäste mitzuhalten. Obwohl das Team aus dem Taunus als defensivstärkstes der Liga gilt, präsentierte es sich an diesem elften Spieltag zudem auch noch extrem hungrig nach Punkten.Bereits zur Halbzeitpause hatten sich die Gäste einen Vorsprung von zehn Treffern erarbeitet, und auch nach Wiederanpfiff ging es ähnlich weiter. „Das war nicht unser bester Tag. Mit unserer trägen und technisch schwachen Vorstellung haben wir es den Gästen viel zu leicht gemacht. So kann man einfach nicht gewinnen“, lautete Chnapkovas Spielkritik. Trotz der Niederlage wolle man aber weiterhin nach vorne schauen und sich optimal auf das kommende Wochenende vorbereiten. Da will man beim SV Art of Design Dreieichenhain mit erhobenem Kopf antreten. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 283
Donnerstag, den 7. Dezember 2017
 

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Basketball - Herren

Warten auf das Phantom

Am Sonntag könnte John Barber sein Heimdebüt geben

Von Karsten Kalbheim

John Barber Jr. ist mit 14,5 Punkten im Schnitt der beste Schütze bei den Regionalliga-Basketballern des 1. FC Kaiserslautern. Ob der treffsichere US-Amerikaner am Sonntag (17.30 Uhr) gegen die Tigers Tübingen erstmals in der Barbarossahalle ran darf, bleibt dennoch abzuwarten.

Obwohl Barber bei seinen bisherigen Auftritten stets überzeugen konnte, kam er vor heimischer Kulisse bislang noch nicht zum Zug. Der Ex-Profi teilt sich den einzigen Platz im Kader für einen Nicht-EU-Ausländer mit seinem Landsmann Japhet McNeil, der bislang ebenfalls eine gute Saison spielt.Mit 12,8 Punkten und 6,1 Korbvorlagen im Schnitt ist McNeil in seinem zweiten Jahr eine feste Größe beim FCK. Barber ist dafür der bessere Freiwurfschütze und hat dank seiner starken Physis Vorteile beim Kampf um den Ball. Mit 8,8 gefangenen Abprallern im Schnitt ist er hinter Aaron Ellis (9,4) der zweitbeste Rebounder bei den Westpfälzern. Daher macht es Headcoach Theo Tarver neben den Trainingseindrücken vor allem vom Gegner abhängig, welcher Spielertyp gefragt ist. Dass Barber bislang nur auswärts zum Zug kam, ist daher eher Zufall.

Fakt ist, dass sich Aufbauspieler McNeil seit der Ankunft des 2,00 Meter großen Flügelspielers in vielen Bereichen gesteigert hat. Der ehemalige Profi des USC Heidelberg wirkt im Vergleich zur Vorsaison fokussierter, leistet sich weniger Ballverluste und trifft besser von außen.

Wie wichtig die Würfe von jenseits der Dreierlinie für das Spiel der Roten Teufel sind, wurde beim 75:86 gegen Aufstiegskandidat Koblenz einmal mehr deutlich. Als die Dreier fielen, gab der FCK den Ton an und lag zweistellig in Front (28:16/11.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Lauterer vier Dreier versenkt, am Ende waren es sechs. Trotz einer ansprechenden Leistung stand unter dem Strich die dritte Niederlage in Folge zu Buche.

Was wie ein deutlicher Abwärtstrend aussieht, relativiert sich beim Blick auf die Tabelle. Die weist die letzten drei Gegner Schwenningen, Speyer und Koblenz nämlich als die Mannschaften aus, die den Aufstieg unter sich ausmachen. Mit den zwei Punkte besser stehenden Tigers Tübingen gibt am Sonntag ein Team seine Visitenkarte ab, das es in eigener Halle zu schlagen gilt, wenn man bis zum Ende der Saison einen einstelligen Tabellenplatz behaupten will. Dass Tübingen mit nur einem Sieg mehr drei Ränge vor den achtplatzierten Lauterern liegt, zeigt, wie eng es in der Liga zugeht. Selbst die BG Eisbären, die lange punktlos auf dem letzten Platz herumdümpelten, haben nach zwei Siegen wieder Morgenluft gewittert. Der Kampf um die Meisterschaft ist so spannend wie lange nicht mehr, und auch im Kampf um den Klassenerhalt ist noch alles möglich. Vor heimischer Kulisse wollen die Roten Teufel noch einmal alles in die Waagschale werfen, um sich mit einem Sieg in die rund vierwöchige Winterpause zu verabschieden.

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern: McNeil, Croom, Nap, Ellis, Hosszu, Weihmann, Erb, Luyeye, Piechocki, Littig, Barber (?)

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 284
Freitag, den 8. Dezember 2017
 

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Basketball - Frauen

FCK-Damen zu Gast beim Tabellennachbarn

Am morgigen Sonntag reisen die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern zum Tabellenachten, dem SV Art of Design Dreieichenhain. Beide Teams befinden sich mit jeweils sechs Punkten im unteren Tabellenviertel der Regionalliga Nord und bräuchten dringend zwei Zähler, um an die davonziehenden Mannschaften anzuknüpfen. Wie wichtig ein Auswärtssieg so kurz vor dem Jahreswechsel ist, weiß auch Kaiserslauterns Spielertrainerin Gabriela Chnapkova. „Wir fahren definitiv nicht nach Dreieichenhain, um als Verlierer vom Platz zu gehen. Ein Sieg wäre extrem wichtig“, betont sie im Hinblick auf die bevorstehende Partie. Umso ärgerlicher, dass der Kader der Pfälzerinnen für diesen zwölften Spieltag alles andere als vollständig ist. Mit gleich drei Ausfällen muss das noch junge FCK-Team die Reise antreten. Trotzdem zeigt sich Chnapkova zuversichtlich. „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und wollen uns nun belohnen. Es wird sehr viel Wille und Disziplin nötig sein, um die zwei Punkte mit nach Hause zu holen. Ich hoffe das Beste“, fasst die Trainerin optimistisch zusammen. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr in der Sporthalle der Weibelfeldschule in Dreieichenhain. fsc

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 285
Samstag, den 9. Dezember 2017
 

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Basketball - Herren

Regionalligist 1. FC Kaiserslautern hat sich mit einem 74:69 (32:35)-Erfolg gegen die Tigers Tübingen in die Winterpause verabschiedet. Die Hausherren übernahmen nach schwachem Start (15:23, 10.) das Kommando und entschieden die folgenden drei Abschnitte für sich. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss, als der FCK durch einen Treffer von Aaron Ellis mit 71:65 (39.) in Front ging.kkm

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 286
Montag, den 11. Dezember 2017
 

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Basketball - Herren

Auf der letzten Rille in die Winterpause gerettet.

1. FC Kaiserslautern besiegt Tigers Tübingen mit 74:69 und ist Tabellenachter der Regionalliga

Von Karsten Kalbheim

Basketball-Regionalligist 1. FC Kaiserslautern hat sich am Sonntag mit einem 74:69 (32:35)-Erfolg gegen die Tigers Tübingen von seinen Fans verabschiedet und überwintert mit einer Bilanz von sieben Siegen bei sechs Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz.

Die Zuschauer in der Barbarossahalle bekamen ein spannendes Spiel zu sehen, das keinen Verlierer verdient hatte. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss, als die Roten Teufel durch einen Treffer von Aaron Ellis mit 71:65 (39.) in Front gingen. Näher als bis auf zwei Punkte kamen die Gäste nicht mehr heran. Vincent Zabel hätte Tübingen beim Stand von 69:72 noch einmal in Schlagdistanz bringen können, seine beiden Freiwürfe verfehlten jedoch das Ziel.Den spielentscheidenden Rebound schnappte sich Lauterns bärenstarker US-Amerikaner John Barber Jr., dessen mustergültigen Pass der ebenfalls sehr gut aufgelegte Gergely Hosszu zum letzten Treffer des Tages nutzte. „Wir haben uns heute auf der letzten Rille in die Winterpause gerettet. Insgesamt könnten wir mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, insbesondere, weil wir viele Spiele knapp gewonnen haben. Es ist uns zwar nicht gelungen, ein Spitzenteam zu schlagen, aber dafür konnten wir uns von den Abstiegsrängen distanzieren, was unsere absolute Priorität war“, analysierte Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann.

Im Vergleich zur Vorsaison, als die Roten Teufel zum Jahreswechsel in akuter Abstiegsgefahr schwebten, bewegt sich die Mannschaft von Trainer Theo Tarver diesmal in deutlich ruhigeren Gewässern. „Wir haben aus der Vorrunde letztes Jahr gelernt“, betont Christmann, dessen Team kurz vor Ende des ersten Viertels mit 15:25 im Hintertreffen lag.

Tübingen hatte in Jacob Mampuya einen energischen Antreiber, der hochprozentig traf und die gegnerische Abwehr vor viele ungelöste Rätsel stellt. Der 23-jährige Aufbauspieler traf aus allen Lagen und hatte beim Stand von 33:23 (15.) bereits 15 Zähler auf dem Konto. Am Ende standen für den gebürtigen Berliner 24 Punkte, fünf Rebounds und drei Korbvorlagen zu Buche. „Sein frühes fünftes Foul hat uns natürlich in die Karten gespielt“, räumte Christmann ein.

Mit einem 9:2-Lauf kam der FCK kurz vor der Pause wieder in Schlagdistanz (33:35/20.) und ging durch einen Treffer von Kevin Luyeye in der 25. Minute mit 48:46 in Front. Die Roten Teufel übernahmen jetzt langsam aber sicher das Kommando und bauten ihre Führung zu Beginn des letzten Viertels bis auf zwölf Punkte aus (63:51/32.).Von dieser Führung zehrte der 1. FC Kaiserslautern bis zum Schluss und brachte den siebten Saisonsieg schlussendlich unter Dach und Fach. Besser als Barber, der bei seinem Heimdebüt 15 Punkte erzielte und zwölf Rebounds holte, traf beim FCK nur Hosszu (17). Auch Luyeye (12) und Ellis (11) fuhren zweistellige Zähler ein.

Das erste Spiel nach der Winterpause steht für die Barbarossastädter am 21. Januar auf dem Programm. Sie empfangen Fellbach. Bis zu vier Mannschaften müssen am Ende der Saison eine Klasse runter. Im Kampf um die Meisterschaft haben derzeit Speyer und die punktgleichen wiha Panthers Schwenningen mit jeweils 22 Punkten die Nase vorn. Auch Verfolger Koblenz (18 ) darf noch auf den Aufstieg in die Zweite Basketball-Bundesliga ProB hoffen.
So spielten sie

1. FC Kaiserslautern:
Hosszu (17), Barber (15), Luyeye (12), Ellis (11), Weihmann, Nap (je 6), Croom (5), Erb (2), Herzog, Piechocki

Spielfilm: 8:8 (4.), 15:25 (10.), 23:33 (15.), 32:35 (20.), 48:46 (25.), 63:51 (32.), 72:69 (39.), 75:69 (40.) - Beste Spieler: Barber, Hosszu - Mampuya - Zuschauer: 190 - Schiedsrichter: Montalban/Knittel.

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 287
Dienstag, den 12. Dezember 2017


Basketball - Frauen

Nichts zu holen in Dreieichenhain


Mit einem deutlichen 74:54 (48:34) mussten sich die Basketballerinnen des 1. FC Kaiserslautern am Sonntagnachmittag beim SV Art of Design Dreieichenhain geschlagen geben. Bereits vor der Partie war klar, dass ein Auswärtssieg alles andere als leicht wird, denn das Lauterer Team musste die Reise nach Hessen mit deutlichem Personalmangel antreten. Gleich vier Spielerinnen standen an diesem zwölften Spieltag nicht im Kaiserslauterer Kader, unter anderem die Spielertrainerin Gabriela Chnapkova. Das Amt an der Seitenlinie übernahm für sie Frauke Woll, die sich nach dem Spiel enttäuscht zeigte. „Heute haben wir es leider verpasst, uns etwas Luft in der Tabelle zu verschaffen. Mangelnde Aggressivität und Laufbereitschaft in der Defense, waren verantwortlich für diese Niederlage“, berichtet sie rückblickend. In der Tat hatten es die Gäste über die gesamte Spielzeit hinweg verpasst, den Hausherrinnen Paroli zu bieten. Immer wieder waren sie einen Schritt zu spät oder agierten nur passiv im Zweikampf. Mit der erneuten Niederlage rutschen die FCK-Damen in der Tabelle einen Platz nach unten und müssen so die Winterpause auf dem achten Platz verbringen. Weiter geht es für die Basketballerinnen erst wieder am 21. Januar. Dann sind sie die Gastgeberinnen für den ASC Theresianum Mainz. fsc
Fußball: Danny Negelen
wechselt zum VfR Danny Negelen (vor seiner Heirat trug er den Namen Strohm) wird in der Winterpause den Verbandsligisten TuS Hohenecken verlassen und zum Bezirksligisten VfR Kaiserslautern wechseln. Das gab der VfR bekannt. Michael Wolter, der Trainer des VfR, sieht in dem 27 Jahre alten Mittelfeldspieler eine Verstärkung für sein Team, das als Tabellendritter in die Winterpause gegangen ist und zu den Titelanwärtern zählt. pkn
Fußball: Alexander Hahn
verlängert in WaldleiningenAlexander Hahn hat seinen Vertrag beim ASV Waldleiningen um ein Jahr verlängert und wird auch in der Saison 2018/19 die in der B-Klasse Süd spielende Mannschaft des ASV trainieren. „Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit Alexander Hahn an der Seitenlinie“, erklärte der Vorsitzende des ASV, Rainer Decker, gegenüber der RHEINPFALZ. pkn

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Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 288
Mittwoch, den 13. Dezember 2017
 
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Konkurrenzfähiges Team auf dem Parkett

Zwischenbilanz: Die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern haben Baustellen geschlossen und sind derzeit Regionalliga-Achter

Von Karsten Kalbheim

Die Korbjäger des 1. FC Kaiserslautern liegen voll im Soll. Die Mannschaft von Trainer Theo Tarver überwintert mit einer positiven Bilanz von sieben Siegen bei sechs Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz der Ersten Regionalliga Südwest und hat sich ein dickes Polster auf die Abstiegszone erarbeitet. Das nächste Spiel für die Roten Teufel steht am 7. Januar (17.30 Uhr) beim MTV Kronberg auf dem Programm.

„Wir haben uns auf der letzten Rille in die Winterpause gerettet. Insgesamt könnten wir mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, insbesondere, weil wir viele Spiele knapp gewonnen haben. Es ist uns zwar nicht gelungen, ein Spitzenteam zu schlagen, aber dafür konnten wir uns von den Abstiegsrängen distanzieren, was unsere absolute Priorität war“, fasst Lauterns Sportlicher Leiter Jan Christmann den bisherigen Saisonverlauf zusammen.Bei bis zu vier Absteigern sind die Barbarossastädter gut beraten, auch im neuen Jahr weiter hart zu arbeiten. Erfahrungsgemäß legen viele Mannschaften in der Winterpause personell noch einmal nach, um ihr Saisonziel zu erreichen. Das gilt vor allem für die Teams, die in der Tabelle ganz weit hinten stehen.
Aktuell zieren die EVL Baskets Limburg mit nur einem Sieg aus zwölf Spielen das Tabellenende. Der TV Lich und die BG Eisbären schweben mit jeweils vier Punkten ebenfalls in akuter Abstiegsgefahr. Wer im Kampf um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ProB einen Zweikampf zwischen dem amtierenden Meister aus Schwenningen und dem selbst ernannten Meisterschaftskandidaten aus Koblenz erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Die Herbstmeisterschaft sicherten sich die BIS Baskets Speyer, deren Taktik, in der Startaufstellung fast ausnahmslos auf spanische Importspieler zu setzen, voll aufzugehen scheint.

Bei Neuverpflichtungen ins oberste Regal zu greifen, ist bei den finanziell nicht gerade auf Rosen gebetteten Lauterern ausgeschlossen. Mit sehr viel Einfallsreichtum ist es dennoch abermals gelungen, ein konkurrenzfähiges Team aufs Parkett zu schicken. Die größte Baustelle der vergangenen Saison, die mangelnde Präsenz unter dem Korb, wurde mit der Rückholaktion von Aaron Ellis geschlossen. Der 2,05-Meter-Mann zählt mit 9,6 gefangenen Abprallern pro Spiel zu den drei besten Reboundern der Liga und punktet regelmäßig zweistellig. Auch der zweite Rückkehrer, Ronny Weihmann, füllt die ihm zugedachte Rolle sehr gut aus. Der Routinier ist nach wie vor ein sehr guter Dreierschütze, wie seine Trefferquote von 41,5 Prozent belegt. Eine glückliche Fügung erlaubte es den Roten Teufeln vor Saisonbeginn, sich die Dienste von John Barber Jr. zu sichern. Die Frau des athletischen Forwards, der zuletzt in der Ersten Liga Großbritanniens aktiv war, ist Angehörige der US-Streitkräfte und wurde in die Westpfalz versetzt. Der US-Amerikaner teilt sich den einzigen freien Platz im Kader für einen Nicht-EU-Ausländer mit seinem Landsmann Japhet McNeil, dessen Einbürgerung nach wie vor auf sich warten lässt. Mit 14,6 Punkten im Schnitt führt Barber die vereinsinterne Korbjägerliste vor dem Ungarn Gergely Hosszu (13,8) und McNeil (12,8) an. Bester Deutscher ist Waldemar Nap (11,8). Der sprunggewaltige Forward, der es gerne mal per Slam-Dunk krachen lässt, war in der Hinrunde mal wieder für die spektakulären Momente bei den Westpfälzern zuständig.

Die Kontinuität an der Seitenlinie hat sich ausgezahlt. Theo Tarver, der das Team im Lauf der vergangenen Saison übernommen hatte, hat es geschafft, der Mannschaft seine eigene Handschrift zu verleihen. Die ruhige und besonnene Art des ehemaligen Profis scheint bei der Mannschaft gut anzukommen. Dafür sprechen auch die vielen knappen Siege, die sein Team bislang errungen hat. Bis auf das 59:79 in Speyer haben sich die Lauterer auch gegen die Spitzenteams der Liga gut aus der Affäre gezogen. Vor allem im Heimspiel gegen Koblenz, wo der FCK zeitweise mit zwölf Punkten vorne lag, wäre durchaus mehr drin gewesen.

In der bislang gezeigten Verfassung sollten die Lauterer mit dem Abstiegskampf nichts mehr am Hut haben. Ein einstelliger Tabellenplatz erscheint in der Endabrechnung durchaus realistisch.

Spielerstatistik

Erste Regionalliga, Spieler des 1. FCK

15. Gergely Hosszu 179 Punkte/13 Spiele/13,8 Schnitt

20. Aaron Ellis 161/13/12,4

24. Waldemar Nap 153/13/11,8

63. Japhet McNeil 102/8/12,8

69. Ronny Weihmann 91/13/7,0

76. Kevin Luyeye-Kuelusukina 81/11/7,4

87. Kevin Croom 74/13/5,7

88. John Barber Jr. 73/5/14,6

93. Thomas Erb 66/13/5,1

164. Maximilian Herzog 13/8/1,6

187. Jan Piechocki 3/4/0,8

Quelle
Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 299
Donnerstag, den 28. Dezember 2017
 

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