Fabian Schönheim

Ach was, du musst nicht denken dass der am Hungertuch nagt und in H&M Klamotten rumlaufen muss.


Viel schlimmer, der arme junge musste im Depp Trikot rumlaufen, bzw. durfte es gar net
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redskin

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Viel schlimmer, der arme junge musste im Depp Trikot rumlaufen, bzw. durfte es gar net
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Die paar Minuten, in denen er da zum Einsatz kam, hinterlassen keine bleibenden Schäden.
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Und bei Wehen vermisst ihn anscheinend auch niemand so richtig.
 

playerred

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Porträt: Fabian Schönheim – auf Umwegen zum neuen Profiglück



VON HORST KONZOK



Ein Pfälzer schmiedet in Berlin sein Glück: Fabian Schönheim, dessen Profikarriere beim 1. FC Kaiserslautern begann, hat sich bis 30. Juni 2019 an Zweitligist Union Berlin gebunden. Die Fußball-Bundesliga bleibt das Ziel des 28-Jährigen.Das Ja zu dieser langfristigen Bindung hat auch mit Trainer Norbert Düwel zu tun. Er baut auf Schönheim, sieht in dem Linksfuß einen Mann, der zu den Säulen bei „Eisern Union“ zählen soll. „Ich weiß hier, was ich habe“, sagt Fabian Schönheim, der schon als junger Profi am besten spielte, funktionierte, als er Wertschätzung verspürte, Rückendeckung hatte. Die besitzt der einstige Jugend- und Junioren-Nationalspieler. „Wichtig ist, dass sich meine Familie hier in Berlin wohlfühlt“, sagt Schönheim, inzwischen verheiratet, seit Herbst glücklicher Vater der kleinen Juliana.



Sportlich sieht der Abwehrspieler bei Union „eine positive Entwicklung“ nach dem krassen Fehlstart. „Es war ein großer Umbruch“, beschreibt Schönheim den Wechsel von Trainer Uwe Neuhaus zu Norbert Düwel. „Wir haben uns stabilisiert, es fehlt aber noch eine gewisse Konstanz.“ Zu der hat Schönheim längst gefunden – gleich wo er auch gebraucht wird. Am liebsten ist er Innenverteidiger, aber längst nicht mehr so auf eine Position fixiert wie in seinen Anfängen: „Ich habe auch schon im linken Mittelfeld gespielt. Wichtig ist, dass ich auf dem Platz helfen kann.“



Der FCK – eine schöne Erinnerung an die Jugendzeit. 2005/06 der Sprung zu den Profis, 19 Bundesligaspiele hat Schönheim gemacht. Er gehörte zu den „jungen Wilden“, die Schlagzeilen schrieben: Halfar, Fromlowitz, Reinert, Ziemer, Bohl. Dann der Abstieg. „Es war Wahnsinn, ein richtiger Hype. Aber die Philosophie, auf die eigene Jugend zu setzen, ging verloren“, erinnert sich Schönheim. Er vermochte dem Vorschusslorbeer – Hans-Peter Briegel sah in ihm einen kommenden Nationalspieler – nicht gerecht zu werden. Was auch am Chaos auf dem Betzenberg lag. Ständig neue Trainer, Richtungswechsel.



Ein Schritt zurück, um wieder einen nach vorne zu machen – Schönheims Weg aus der Sackgasse. Beim SV Wehen Wiesbaden war er Kapitän, der Versuch, bei Mainz 05 Bundesliga zu spielen, scheiterte. 2012 dann wieder ein Schritt zurück: Union – ein Fortschritt. „Klar, als Sportler hat man immer das Ziel, ganz nach oben zu kommen“, sagt Schönheim. Er will es mit Union nach einem Jahr des Umbruchs verfolgen. Dem FCK traut er den Coup schon jetzt zu. Auch, weil es die Rückbesinnung auf die Philosophie mit den jungen Leuten gab. Denen aber will Fabian Schönheim morgen das Leben schwer machen.



Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 56

Datum Samstag, den 7. März 2015
 

auge clausthaler

Active Member
„Es war Wahnsinn, ein richtiger Hype. Aber die Philosophie, auf die eigene Jugend zu setzen, ging verloren“


Das war seinerzeit ein gravierender Fehler von Wolf. Die Jungs sollten das Unmögliche möglich machen und den Klassenverbleib noch retten, was sie auch um ein Haaar/einenPunkt/ein Tor geschafft hätten, aber für die Mission Aufstieg waren sie plötzlich nicht mehr gut genug. Wer weiß, wie die Spieler sich sonst weiterentwickelt hätten...
 
G

Guest

Guest
Das kann man so nicht sagen, für Schonheim mag das gelten, aber beispielsweise Bohl und Reinert haben auch in der zweiten Liga in 26 bzw. 23 Spielen mitgewirkt. Zudem war Schönheim neben Outtara sicherlich der am meisten überschätzte IV, den wir in den letzten 10 Jahren hatten.
 

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