Scheint nach Marco und Döppi auch zu einer Konstante zu werden, dass die Ex-Trainer vors Arbeitsgericht ziehen.FCK muss Ex-Trainerduo über 400.000 Euro nachzahlen
Quelle und nähere Angaben auf rheinpfalz.de (paywall) bzw. der-betze-brennt.de
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Scheint nach Marco und Döppi auch zu einer Konstante zu werden, dass die Ex-Trainer vors Arbeitsgericht ziehen.FCK muss Ex-Trainerduo über 400.000 Euro nachzahlen
Quelle und nähere Angaben auf rheinpfalz.de (paywall) bzw. der-betze-brennt.de
Schuster: Der FCK ist ein Traditionsverein und in der Pfalz der Fußballmagnet schlechthin. Die Erwartungshaltung war schnell wieder enorm hoch, und von Seiten der Investoren und des Aufsichtsrats haben viele Personen regelmäßig ihre Meinung kundtun wollen. Oft lebt man etwas in der erfolgreichen Vergangenheit. Ein Platz zwischen sieben und zehn wäre gut gewesen. Doch man wollte zu schnell zu viel.
Schuster: Es war lange Zeit eine positive, vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der wir viele Entscheidungen gemeinsam getroffen haben, die sich im Nachhinein auch als richtig herausgestellt haben. Erst gegen Ende haben wir uns etwas auseinandergelebt. Aber Thomas stand auch unter enormem Druck.
SPORT1: Waren Hengen oft die Hände gebunden?
Schuster: Der Druck kam vor allem von Leuten, die viel Geld gegeben haben und natürlich auch gewisse Ansprüche an den Klub stellen. In der Gemengelage es allen recht zu machen - das war alles andere als leicht. Der Einfluss von oben ist bei solchen Vereinen schon sehr mächtig. Ich kann mir vorstellen, Thomas steckte öfter in einer Zwickmühle. Trotzdem hat er immer versucht, das Beste für den Verein zu erreichen.
Das ist schon klar, dennoch sehe ich bei uns hier insofern ein besonderes Problem, als die Investoren wohl noch einmal eine Extremisierung des Hire and Fire Prinzips darstellen.Ist eigentlich keine Überraschung… Für so blöd halte ich Hengen nicht… Aber das ist fast überall so, dass Investoren (schnell) ihr Geld mit Gewinn sehen wollen. Bis auf Leute wie Hopp macht da keiner etwas aus Liebe zum Verein.
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In der Nachbetrachtung und dem Interview scheint es mir das Schuster mehr Probleme mit dem Erwartungsmanagement. Da scheint mehr Energie darauf gegangen zu sein die Erwartungshaltung an die Leistungsfähigkeit anzupassen als umgekehrt. Erinnere noch dran wie er bei selbst bei nem Lauf jeden Gegner hochgejubelt hat oder meinte er hätte lieber auf unentschieden gespielt als hinten raus nochmal was riskiert...
Finde Anfangs ist da smarter und authentischer. Klar vermeidet er jetzt auch von Aufstieg zu schwätzen, aber nehme ihm echt ab das er jedes Spiel gewinnen möchte und versucht jeden Spieler auf ein neues Level zu bringen...
Warum wurde dann aber damals eine funktionierende Mannschaft auseinander genommen und Spieler geholt, die dann zum Teil kaum Spiele bestritten haben. Diesen Vorwurf mach ich unserer sportlichen Leitung immer noch.Es ist halt ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt.
Nach unserer ersten Hinserie unter Schuster, kann ich mir gut vorstellen, dass man intern die Zielsetzung gaaaaaanz nach oben korrigiert hat. Das wird jetzt sicher nicht anders und in irgendeiner Weise auch irgendwo legitim sein.
Aber als Trainer kannst du dich als Aufsteiger (damals unter DS) oder fast Absteiger der letzten Saison eben nicht hinstellen und öffentlich von Aufstieg reden. Intern wird es mMn ganz sicher sein, dass man da jetzt oben dran bleiben will.
Ich denke, dass nach der ersten Zweitligasaison man eben oben dabei sein wollte und unter Schuster - nach dem guten Start dann eben dieses Ziel in weite Ferne gerückt ist. Deshalb war die Entlassung DS für die meisten von uns doch recht überraschend…
Wei Panik herrschte und man irgendwas machen musste. Was dann halt kam, war halt fast alles von der ResterampeWarum wurde dann aber damals eine funktionierende Mannschaft auseinander genommen und Spieler geholt, die dann zum Teil kaum Spiele bestritten haben. Diesen Vorwurf mach ich unserer sportlichen Leitung immer noch.
Ich denke auch, dass das eine Mischung aus Panik und auch interner Streit war. In Prinzip wurde ja im Winter der halbe Mannschaftsrat abgesägt... Wie geschrieben - hat man wohl den nächsten Schritt der Mannschaft erwartet, der unter Schuster (da hatte man wohl noch die Illusion) und unter Grammozis und Funkel ja auch nicht kam. Ronstadt, Kaloc und Tachie haben (gleich, später oder teilweise) gezündet, so dass ja nicht alle schlecht gescoutet wurden. Aber dieser radikale Umbruch kann ich mir nur mit internen Unstimmigkeiten erklären...Warum wurde dann aber damals eine funktionierende Mannschaft auseinander genommen und Spieler geholt, die dann zum Teil kaum Spiele bestritten haben. Diesen Vorwurf mach ich unserer sportlichen Leitung immer noch.
Aber der Erfolg gibt ihnen recht. Wir sind mit Schuster aufgestiegen und stehen jetzt mit Anfang kurz vor Platz 1. Nur der Zeitpunkt für Schusters Entlassung scheint falsch.Auf jeden Fall finde ich, dass eigentlich alle Trainerentlassungen unter Hengen/den Investoren mit der Ausnahme von Dimi komplett unnötig waren.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Der Klub hat sich seit Monaten extrem um uns bemüht, das war schon beeindruckend. Hier entsteht ein total spannendes Projekt mit erfahrenen Profis und aufstrebenden Talenten. Wir haben richtig Bock drauf“, begründete Schuster, der von seinem langjährigen Assistenten Sascha Franz begleitet wird, das Engagement im Gespräch mit der „Bild"
Ich denke, er möchte als Trainer vielleicht auch einmal Meister werden.Neuer Job und erster "Auslandseinsatz" seiner Karriere - Schuster übernimmt den georgischen Vizemeister von Torpedo Kutaisi und erhält dort einen Dreijahresvertrag.
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Schuster heuert in Georgien an: Torpedo Kutaisi bietet „total spannendes Projekt“
Nach dem Aus beim 1. FC Kaiserslautern vor mehr als einem Jahr hat Dirk Schuster einen neuen Verein in Georgien gefunden. [...]www.transfermarkt.de
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