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Dirk Schuster

Auf der anderen Seite finde ich es auch richtig von den Trainern wenn sie eigentlich gute Arbeit geleistet haben und dann trotzdem gefeuert werden, dass sie dann entsprechend Forderungen geltend machen.
Ich meine bei Dimi würde ich es auch vermessen finden aber Schuster hat ja keine schlechte Arbeit gemacht
 
Schuster: Der FCK ist ein Traditionsverein und in der Pfalz der Fußballmagnet schlechthin. Die Erwartungshaltung war schnell wieder enorm hoch, und von Seiten der Investoren und des Aufsichtsrats haben viele Personen regelmäßig ihre Meinung kundtun wollen. Oft lebt man etwas in der erfolgreichen Vergangenheit. Ein Platz zwischen sieben und zehn wäre gut gewesen. Doch man wollte zu schnell zu viel.
Schuster: Es war lange Zeit eine positive, vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der wir viele Entscheidungen gemeinsam getroffen haben, die sich im Nachhinein auch als richtig herausgestellt haben. Erst gegen Ende haben wir uns etwas auseinandergelebt. Aber Thomas stand auch unter enormem Druck.
SPORT1: Waren Hengen oft die Hände gebunden?
Schuster: Der Druck kam vor allem von Leuten, die viel Geld gegeben haben und natürlich auch gewisse Ansprüche an den Klub stellen. In der Gemengelage es allen recht zu machen - das war alles andere als leicht. Der Einfluss von oben ist bei solchen Vereinen schon sehr mächtig. Ich kann mir vorstellen, Thomas steckte öfter in einer Zwickmühle. Trotzdem hat er immer versucht, das Beste für den Verein zu erreichen.

War wohl doch nicht Hengen, sondern der Beirat.
 
Joah, aber das ist ja alles keine Mär - "Investoren-unterstützte" Traditionsvereine erwarten eine (schnellstmögliche) Rendite für ihr Invest. Das ist auf Schalke, Hamburg, Hannover oder Köln auch nicht anders.

Einzig die Aussagen zur Rolle von Hajri geben eine gewisse Werthaltigkeit her, Schuster ist nach Funkel jedenfalls schon der zweite Trainer der sich darüber echauffiert,, zum Glück scheint man sich dieser Thematik/Problematik aber angenommen zu haben, unter Anfang durfte man ähnliche Stimmen (zum Glück) ja nicht mehr vernehmen. Da kann man aus Vereinssicht dem 1. FCK also schon einen gewissen Lernprozess attestieren, finde ich.

Ansonsten hält das Interview meiner Auffassung nach wenig Neues bereit - mir ist dabei nur hängengeblieben, dass Schuster "Bock auf eine neue Aufgabe hat" bzw. offenbar wie Christoph Kramer auch, händeringend nach einem neuen Verein sucht. Purer "Qualitätsjournalismus", wie man es von R. Franke oder auch der Blöd eben so gewohnt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist eigentlich keine Überraschung… Für so blöd halte ich Hengen nicht… Aber das ist fast überall so, dass Investoren (schnell) ihr Geld mit Gewinn sehen wollen. Bis auf Leute wie Hopp macht da keiner etwas aus Liebe zum Verein.


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In der Nachbetrachtung und dem Interview scheint es mir das Schuster mehr Probleme mit dem Erwartungsmanagement. Da scheint mehr Energie darauf gegangen zu sein die Erwartungshaltung an die Leistungsfähigkeit anzupassen als umgekehrt. Erinnere noch dran wie er bei selbst bei nem Lauf jeden Gegner hochgejubelt hat oder meinte er hätte lieber auf unentschieden gespielt als hinten raus nochmal was riskiert...

Finde Anfangs ist da smarter und authentischer. Klar vermeidet er jetzt auch von Aufstieg zu schwätzen, aber nehme ihm echt ab das er jedes Spiel gewinnen möchte und versucht jeden Spieler auf ein neues Level zu bringen...
 
Ist eigentlich keine Überraschung… Für so blöd halte ich Hengen nicht… Aber das ist fast überall so, dass Investoren (schnell) ihr Geld mit Gewinn sehen wollen. Bis auf Leute wie Hopp macht da keiner etwas aus Liebe zum Verein.


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Das ist schon klar, dennoch sehe ich bei uns hier insofern ein besonderes Problem, als die Investoren wohl noch einmal eine Extremisierung des Hire and Fire Prinzips darstellen.

Die Position, in der Hengen und Anfang jetzt sind (TH will MA2, auch wenn nicht alles rosig ist) dürfte vermutlich nur deswegen so lange das Vertrauen geschenkt bekommen haben, weil eben FF dem Verein unverhoffte Pokaleinnahmen verschafft hat und man die Kapitalerhöhung deswegen nicht benötigte.

Ich würde mir da von TH wünschen, dass er selbst ein bisschen ruhiger auftritt und die Investoren als das wahrnimmt, was sie sind. Absolute Amateure, bei denen es oft schwer fällt, diese noch Ernst zu nehmen.

MA2 hat da etwas, das andere (TH, DS, FF, MA) nicht haben. Einerseits tritt er sehr bestimmt auf, andererseits auch sehr diplomatisch. Es wäre doch sehr schön, wenn auch ein Herr Dienes, ein Herr Buchholz oder ein Herr Nardi realisieren würden, dass diese Entlassungseritis eher nicht zielführend ist. Vielleicht hilft da ja auch die Einführung eines Fan-Invests, denn im Vergleich zu den Investoren sind selbst die kritischten Fans noch die Ruhe in Person.
 
In der Nachbetrachtung und dem Interview scheint es mir das Schuster mehr Probleme mit dem Erwartungsmanagement. Da scheint mehr Energie darauf gegangen zu sein die Erwartungshaltung an die Leistungsfähigkeit anzupassen als umgekehrt. Erinnere noch dran wie er bei selbst bei nem Lauf jeden Gegner hochgejubelt hat oder meinte er hätte lieber auf unentschieden gespielt als hinten raus nochmal was riskiert...

Finde Anfangs ist da smarter und authentischer. Klar vermeidet er jetzt auch von Aufstieg zu schwätzen, aber nehme ihm echt ab das er jedes Spiel gewinnen möchte und versucht jeden Spieler auf ein neues Level zu bringen...

Es ist halt ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt.
Nach unserer ersten Hinserie unter Schuster, kann ich mir gut vorstellen, dass man intern die Zielsetzung gaaaaaanz nach oben korrigiert hat. Das wird jetzt sicher nicht anders und in irgendeiner Weise auch irgendwo legitim sein.

Aber als Trainer kannst du dich als Aufsteiger (damals unter DS) oder fast Absteiger der letzten Saison eben nicht hinstellen und öffentlich von Aufstieg reden. Intern wird es mMn ganz sicher sein, dass man da jetzt oben dran bleiben will.

Ich denke, dass nach der ersten Zweitligasaison man eben oben dabei sein wollte und unter Schuster - nach dem guten Start dann eben dieses Ziel in weite Ferne gerückt ist. Deshalb war die Entlassung DS für die meisten von uns doch recht überraschend…

Ich weiß nicht, wie die interne Zielsetzung vor der Saison war, aber Anfang macht halt eine Sache entscheidend anders als Schuster: Er will eben jedes Spiel gewinnen und der Mut wird aktuell belohnt. Zudem nimmt er aktuell (fast) alle Spieler mit ins Boot und zeigt (teilweise auch gezwungen), dass jeder zu Einsätzen kommen und sich dann sogar festspielen kann. Der gute Lauf ist natürlich Balsam für die Moral und Stimmung in der Truppe.

Ich hoffe deshalb sehr, dass man intern (ich rede da explizit von den Investoren) die Ruhe behält und tatsächlich von Spiel zu Spiel denkt. Wir stehen oben in der Tabelle (und wenn die Ergebnisse von heute so bleiben wie gerade jetzt könnten wir heute Abend Tabellenführer sein…) und das löst automatisch Druck aus. Die Spieler sind ja nicht blöd und wissen, dass man die Chance hat aufzusteigen. Aber dieser Gedanke muss so oft wie nur möglich in den Hintergrund geschoben werden. Das Team soll einfach nur mit Lust und v.a. der aktuellen Leidenschaft jedes Spiel auf den Platz gehen. Wir sind stark genug, um mit jedem Gegner mitzuhalten und dieses Mindset muss in den Köpfen bleiben.

Deshalb: Kein Investor soll intern irgendetwas sagen zur Spielweise oder Kaderplanung (auch wenn wir mal wieder verlieren). Am Ende kann abgerechnet werden. Bis dahin müssen Trainer und sportliches Management das alleinige Sagen im sportlichen Bereich machen. Anscheinend wurden die Hausaufgaben zu Beginn der Saison ordentlich gemacht (richtige Spieler geholt + der Trainer hatte einen guten Riecher, dass der ein oder andere taktisch auch woanders hineinpasst…). Wen. Wir mit dieser Leidenschaft und Disziplin so weitermachen und nicht die halbe Mannschaft lange verletzungsbedingt ausfällt, dann kann das echt eine (positiv) spannende Saison werden.


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Es ist halt ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt.
Nach unserer ersten Hinserie unter Schuster, kann ich mir gut vorstellen, dass man intern die Zielsetzung gaaaaaanz nach oben korrigiert hat. Das wird jetzt sicher nicht anders und in irgendeiner Weise auch irgendwo legitim sein.

Aber als Trainer kannst du dich als Aufsteiger (damals unter DS) oder fast Absteiger der letzten Saison eben nicht hinstellen und öffentlich von Aufstieg reden. Intern wird es mMn ganz sicher sein, dass man da jetzt oben dran bleiben will.

Ich denke, dass nach der ersten Zweitligasaison man eben oben dabei sein wollte und unter Schuster - nach dem guten Start dann eben dieses Ziel in weite Ferne gerückt ist. Deshalb war die Entlassung DS für die meisten von uns doch recht überraschend…
Warum wurde dann aber damals eine funktionierende Mannschaft auseinander genommen und Spieler geholt, die dann zum Teil kaum Spiele bestritten haben. Diesen Vorwurf mach ich unserer sportlichen Leitung immer noch.
 
Warum wurde dann aber damals eine funktionierende Mannschaft auseinander genommen und Spieler geholt, die dann zum Teil kaum Spiele bestritten haben. Diesen Vorwurf mach ich unserer sportlichen Leitung immer noch.
Ich denke auch, dass das eine Mischung aus Panik und auch interner Streit war. In Prinzip wurde ja im Winter der halbe Mannschaftsrat abgesägt... Wie geschrieben - hat man wohl den nächsten Schritt der Mannschaft erwartet, der unter Schuster (da hatte man wohl noch die Illusion) und unter Grammozis und Funkel ja auch nicht kam. Ronstadt, Kaloc und Tachie haben (gleich, später oder teilweise) gezündet, so dass ja nicht alle schlecht gescoutet wurden. Aber dieser radikale Umbruch kann ich mir nur mit internen Unstimmigkeiten erklären...
 
Der Fehler war (meiner Meinung nach) noch immer, mit DS überhaupt in die zweite Saison zu gehen, wenn man sich schon im ersten Zweitligajahr da nach dem 9. Tabellenplatz am Ende und der sehr guten Hinrunde (die aber auch durch eine absolute Aufstiegseuphorie zu erklären war) tatsächlich von Seiten der sportlichen Führung und den Investoren "mehr erhofft" hatte.

Gerade die "spielerische Weiterentwicklung", die wohl hier irgendwann im Wechsel zur Rückrunde unter Schuster seine ihm auferlegte Hauptagenda gewesen ist, habe ich schon zum Zeitpunkt der damaligen "Verordnung" an ihn nicht gesehen - er war bei keiner seiner Stationen ein Trainer, der das jemals unter eine Art Beweis gestellt hat, das ist einfach nicht sein Anforderungsprofil.

Wenn man sich von Vereinsseite tatsächlich schon nach dem ersten (Halb-)Jahr Zweitligafussball für höheres berufen gefühlt hat, hätte der Schnitt da viel deutlicher und konsequenter bereits vor der zweiten Saison erfolgen müssen, zumal damals auch Stimmen laut wurden, dass man zur damaligen Sommer-Transferperiode schon Spieler "am Trainer vorbeiverpflichtet hat" und Schusters Punkteschnitt beginnend mit der Rückrunde 22/23 immer schlechter wurde. Aber da konnte man wie gesagt offenbar nach einem herausragenden 9. Tabellenplatz in der ersten Saison "schlecht handeln".

Aber gut Fehler sind menschlich und höchstwahrscheinlich wollte man zu schnell zu viel, dieses Phänomen ist uns ja grundsätzlich nicht unbekannt. Hoffen wir dass die Entscheidung hin zu Markus Anfang tatsächlich etwas mehr fußballerische Nachhaltigkeit bereithält, was sich erfreulicherweise im bisherigen Saisonverlauf eigentlich sehr positiv zu bestätigen scheint. Das hätte ich aufgrund seiner kontroversen Personalie so auch nicht erwartet - daher kann ich persönlich vor seinen Leistungen und der Weiterentwicklung der Mannschaft bis hierhin auch nur den Hut bzw. das Betze-Fischerkäppchen ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall finde ich, dass eigentlich alle Trainerentlassungen unter Hengen/den Investoren mit der Ausnahme von Dimi komplett unnötig waren.
 
Jetzt verstehe ich den Gedankengang dahinter!

Persönlich sehe ich es jedoch komplett anders, meiner Ansicht sind wir trotz des Entlassungs-Festivals der letzten Jahre dort, wo wir jetzt stehen. Das hängt eben damit zusammen, dass wir mit Ausnahme von Dimi seit Hengen nur Top-Trainer geholt haben, was im krassen Gegensatz zu Kuntz (oder denen, die diesem nachfolgten) steht. Antwerpen, Schuster, Funkel (okay, der war wohl nicht von Hengen, wenn die Gerüchte stimmen) und jetzt Anfang, das sind halt alles Top-Trainer, die auch vorher schon herausragende Erfolge gefeiert haben.

Aber auch wenn da noch Antwerpen, Schuster oder Funkel auf der Bank sitzen würde, ich denke, wir würden ähnlich in der Tabelle stehen. Von daher wünsche ich mir mit Anfang jetzt ein bisschen mehr Geduld.
 
Neuer Job und erster "Auslandseinsatz" seiner Karriere - Schuster übernimmt den georgischen Vizemeister von Torpedo Kutaisi und erhält dort einen Dreijahresvertrag.


„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Der Klub hat sich seit Monaten extrem um uns bemüht, das war schon beeindruckend. Hier entsteht ein total spannendes Projekt mit erfahrenen Profis und aufstrebenden Talenten. Wir haben richtig Bock drauf“, begründete Schuster, der von seinem langjährigen Assistenten Sascha Franz begleitet wird, das Engagement im Gespräch mit der „Bild"

Viel Erfolg!
 
Neuer Job und erster "Auslandseinsatz" seiner Karriere - Schuster übernimmt den georgischen Vizemeister von Torpedo Kutaisi und erhält dort einen Dreijahresvertrag.




Viel Erfolg!
Ich denke, er möchte als Trainer vielleicht auch einmal Meister werden.
 
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