Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Daniel Hanslik

Daniel Hanslik steht in dieser Saison auf Platz 2 der Spieler mit dem besten Verhältnis von Spielminuten je Scorer (118 Minuten) – und das trotz deutlich sinkender Einsatzzeiten bzw. eines offensichtlichen „Nicht-Fits“ in das System von Torsten Lieberknecht.

Platz 1 wird von einem (positiven) "freak accident" wie Ivan Prtajin belegt, der bis zum Zeitpunkt seiner schweren Verletzung eine Ratio von 92 min/Scorer benötigt hat. Auf den Plätzen hinter Hanslik folgen Nataan Skyttä (ca. 161 Minuten) oder Marlon Ritter (ca. 155 Minuten). Mergim Berisha steht gegenwärtig bei über 200 Minuten.

Lustigerweise hat sich die reine Scorerquote von Hanslik über die vergangenen 2-3 Jahre sogar noch einmal leicht erhöht, er reift wohl weiter, wie ein guter Wein.

23/24: 138 Minuten/Scorer
24/25: 127 Minuten/Scorer
25/26: 116 Minuten/Scorer

Von „altem Eisen“ kann also zumindest statistisch keine Rede sein. Wir sprechen hier von einem 29-jährigen Vollblutprofi, der aufgrund seiner Physis und professionellen Einstellung durchaus noch 5–7 Jahre auf gutem Niveau im Tank haben dürfte – vorausgesetzt, er bleibt verletzungsfrei.

Gibt man ihm einen passenden Partner in einem Zwei-Stürmer-System an die Hand sowie ausreichend Spielzeit in den Fuß, ist es absolut realistisch, dass er auch in der kommenden Zweitligasaison wieder auf seine 10–15 Scorer kommt. Ein mögliches Sturmduo bestehend aus Philipp Hofmann und Daniel Hanslik beim VFL Bochum müsste sich - gerade in der Box - jedenfalls vor kaum einem Zweitligisten verstecken.

Sollte seine Rolle sportlich nicht mehr den eigenen Ansprüchen genügen oder wirtschaftliche Aspekte wie Wertsteigerung und Entwicklungspotenzial zukünftig stärker ins Gewicht fallen, kann man diese Entscheidung natürlich treffen. Wenn darüber hinaus auch sportliche Ambitionen eine andere Richtung vorgeben, ist das grundsätzlich genauso nachvollziehbar.

Allerdings stellt sich dann unweigerlich die Frage, wie und vor allem mit wem sich ein Spieler dieses Profils – inklusive einer offenbar so verlässlichen Scorerquote über mehrere Jahre – adäquat ersetzen lässt. Dieser Schuss muss sitzen und genau daran habe ich erhebliche Zweifel, wenn ich mir große Teile der aktuellen Kaderpolitik anschaue, in der auch ein leitender Verantwortlicher wie Marcel Klos aufgrund der Eindrücke aus nun schon zwei Transferperioden alles andere als unfehlbar zu sein scheint.

Denn bei einem Punkt dürften wir uns trotz aller Meinungsverschiedenheiten wohl grundsätzlich einig sein: Ein Daniel Hanslik lässt sich nicht allein an Toren und Vorlagen messen. Er ist DER Inbegriff eines Teamplayers und einer der wenigen identititässtiftenden Personen die es im aktuellen Kader überhaupt noch gibt.

Edit: Mir ist bewusst, dass dieses Thema emotional bewegt/polarisiert und darunter möglicherweise die nötige Distanz leidet. Dennoch fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wenn ein angeblicher Leistungsgedanke ausschlaggebend für einen möglichen Abschied von Hanslik sein sollte – zumindest mit Blick auf die oben genannten Zahlen, denn da "liefert" Hansi nach wie vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Entschuldigt bitte. Da wird von Bauernopfern gesprochen. Aber wo waren denn die Leistungsträger in den letzten Wochen und bei den Spielen davor die man leichtfertig hergegeben hat? Eine “Aufstiegsmannschaft” tritt anders auf. Ich finde einige sind zu faul geworden, alles für den Verein und die Mannschaft zu tun. Lieblingsspieler (die nicht das Niveau haben) zu halten ist keine Planung und keine Weiterentwicklung .
Das trifft aber alles nicht auf Hansi zu...


Hansi wurde diese Saison von Lieberknecht kaum berücksichtigt, hat aber IMMER alles gegeben wenn er spielen durfte und ist deswegen trotzdem noch unser 5.bester Scorer diese Saison.
 
Ich habe so das Gefühl, dass es sich um einen Tomiak 2.0 handelt. Damals wurde er Untergang prophezeit als er gewechselt ist. Ähnliches sieht man hier in der Diskussion hier.
Statistisch mag das alles stimmen, ABER ein Spieler mit seiner Erfahrung sollte spielen egal wer da an der Seitenlinie steht. Hat er im Training sich wirklich aufgedrängt und es Lieberknecht schwer gemacht ihn bringen zu müssen? Ich weiß es nicht, aber wenn immer wieder die gleichen spielen kommt für mich zu wenig Druck von den Bankspielern. Menschlich bin ich bei euch und sicher ein Verlust, aber sportlich bin ich nicht mehr überzeugt. Da kann die Statistik noch so gut aussehen, aber am Ende zählen Tore.
 
Ich habe so das Gefühl, dass es sich um einen Tomiak 2.0 handelt. Damals wurde er Untergang prophezeit als er gewechselt ist. Ähnliches sieht man hier in der Diskussion hier.

Wir haben Tomiak bis heute nicht ersetzt...

Sirch konnte letzte Saison spielerisch nochmal eine Schippe drauflegen, Tomiaks robuste Zweikampfführung und vorallem seine Kopfballstärke sowie Torgefährlichkeit fehlen uns bis heute an allen Ecken und Enden, vorallem bei Standards.
Statistisch mag das alles stimmen, ABER ein Spieler mit seiner Erfahrung sollte spielen egal wer da an der Seitenlinie steht. Hat er im Training sich wirklich aufgedrängt und es Lieberknecht schwer gemacht ihn bringen zu müssen? Ich weiß es nicht, aber wenn immer wieder die gleichen spielen kommt für mich zu wenig Druck von den Bankspielern. Menschlich bin ich bei euch und sicher ein Verlust, aber sportlich bin ich nicht mehr überzeugt.
Das Problem ist in diesem Fall einzig und alleine unser eindimensionaler Trainer, der nach dem Prtajin Ausfall nicht in der Lage ist, seine Spielweise anzupassen und unseren kompletten Kader einzubinden.
Da kann die Statistik noch so gut aussehen, aber am Ende zählen Tore.
Das ergibt keinen Sinn, er liefert doch ab wenn er spielen darf und das obwohl er falsch eingesetzt wird.
 
Das ergibt keinen Sinn, er liefert doch ab wenn er spielen darf und das obwohl er falsch eingesetzt wird.
Entschuldige aber immer wenn es um Kaderplannung geht, forderst du, dass der Verein ein Philosophie und System vorgibt.
Und dies auch umsetzt... Wenn es aber um Redondo und Hansi geht soll der Trainer das System auf die beiden an passen um ihr Volles Potential auszuschöpfen?

Mehr oder weniger ist, unser System seit dem Aufstieg 3 Kette, 2 Spielmacher und 1 zentraler Stürmer...

Notgedrungen musste mann immer wieder improvisieren, da Spielmacher und Zentraler Stürmer nie doppelt besetzt waren.... Daher auch immer der Leistungsabfall bei Verletzungen etc...

Lessons Learned wenn wir mit Stoßstürmer spielen wollen brauchen wir hier min 1 gleichwertigen Backup... Hansi konnte das weder bei Boyd noch bei Ache oder Pratjin leisten...
Die Einsatzzeit von Berisha sehe ich hier als Investion für nächste Saison...
Frage ist brauchen wir dahinter mit Hansi und Emreli zwei weitere ältere Spieler die zudem auch nicht in das Konzeptstoßstürmer passen ? Denke wir tuen gut daran hier eher eine Jungen talentierten Spieler zu verpflichten den beiden etablierten Druck macht Ache 2.0

Wenn Hansi öffentlich in der RP kritisiert das er nicht versteht, warum er so wenig spielt oder das er falsch eingesetzt, ist er vllt auch nicht der völlig unproblematische Kaderspieler der nie mault und immer da ist... Bei Emreli siehts da nicht anders aus...

Redondo ist im Grund ähnlich auch er passt als LA nicht wirklich ins Konzept, kein echter Ersatz für die Schiene und auch kein echter Konterstürmer oder Spielmacher.

Beide hatten als Improvisationskünstler und mit ihrem Fleiß und Disziplinin einem Kader im Wandel ihre Berechtigung. Jetzt wo wir die 2te stabile Saion in Folge geschafft haben, wäre es nun aber auch richtig den Kader konsqent auch auf unser System anzupassen...

Heißt Schienen müssen min. doppelt gleichwertig besetzt werden, Redondo, Kleinhansel und Wekesser konnten das links nicht leisten...
 
Aus meiner Sicht hat eine Vereinsführung (vor allem während der Saison) kein System vorzugeben. Es scheint so, dass das seit Jahren gemacht wird und es ist seit Jahren einer der größten Fehler.
Wenn man ein System spielen möchte, dann ist der einzige Zeitpunkt an dem man das einigermaßen frei von anderen Variablen die hier mit einfließen machen kann, im Sommer bei der Kaderplanung. Da machen wir seit Jahren keinen guten Job. Bestes Beispiel ist die 3er Kette. Hengen will sie seit Jahren mantraartig spielen lassen, schafft es aber nicht einmal im Ansatz die Spieler dafür zu verpflichten. Kleinhansl, Wekesser, Chernev, Asta... Alles nicht passend oder gut genug.

Wenn man dann erkennt, dass man Spieler hat die ihre Stärken in anderen Bereichen haben als es mein System hergibt dann kann man dieses System eben nicht spielen. Es liegt an der sportlichen Leitung das zu erkennen und dann auch umzusetzen. Zudem muss man sein System auch an die Spieltagsgegebenheiten anpassen können (Verletzungen, Gegner). Sich dann während oder nach der Saison hinzustellen und zu sagen, der passt da nicht und der kann das nicht spielen ist nichts anderes als ein Offenbarungseid entweder die falschen Spieler geholt zu haben oder nicht schnell genug auf die Gegebenheiten der Situation reagiert zu haben.

Es gibt so viele Beispiele dafür. Von Sirch über Sahin bis hin zu Hanslik. Man kann natürlich hingehen und sich dann über deren fehlende Anpassbarkeit beschweren... aber ein Zitat das mir in diesem Fall dann immer einfällt wäre: "Kann man mol so mache, iss aber verkehrt!". Diese Spieler haben ihre gesteigerte Zweitligaqualität bereits sehr deutlich nachgewiesen und sie dann nicht entsprechend einzusetzen ist einfach schlicht unsinnig.

Ich kann nur mit dem arbeiten was ich habe. Ein System ist nur Mittel zum Zweck und kein Gesetz das es zu befolgen gilt. Bei uns habe ich aber seit Jahren genau dieses Gefühl... und daher bleibt für mich am Ende stehen, die sportliche Leitung von Hengen über Klos bis zu TL waren nicht in der Lage oder willig auf diese Gegebenheiten zu reagieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daniel Hanslik ist so etwas wie der Thomas Müller des FCK. Er ist in der Mannschaft beliebt, ist Teil des Mannschaftsrates, ist ein Spieler, der sich um die Kaderhygiene kümmert, der vermittelt, der hilft. Das wissen die Mitspieler zu schätzen und sollen sich dem Vernehmen nach für einen Verbleib Hansliks eingesetzt haben. Hanslik wäre auch gerne geblieben. „Ich weiß, dass ich für diesen tollen Verein spielen darf“, sagte er: „Ich versuche mich jeden Tag für einen Einsatz zu bewerben, alles andere entscheidet der Trainer.“ Coach Torsten Lieberknecht baute aber auf Ivan Prtajin, Norman Bassette und Mergim Berisha. Dabei sagte Hanslik vor 14 Tagen: „Ich habe eine sehr hohe intrinsische Motivation. Ich kann es nicht beschreiben, wie viel Lust ich aktuell auf Fußball habe. Ich bin sehr fit, in einer sehr guten Verfassung und habe aktuell hohes Selbstvertrauen.“
Hanslik wäre ein Typ, der nach seiner Laufbahn im Management oder Trainerstab des FCK hätte arbeiten können.

Quelle:RP
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr muss man dazu nicht sagen, kann bei dieser Entscheidung nur mit dem Kopf schütteln...
 
Das ist die einzige Personalie, die bei mir Fragen aufwirft. Er hatte letzte Saison 18 Torbeteiligungen. Diese Saison kommt er immerhin auf 8 Torbeteiligungen, bei deutlich weniger Spielzeit.

Dann gibt es im Kader kaum einen mehr, der den Betze „versteht“ und auch die schlimmsten Zeiten mitgemacht hat.

Vom Typ her sehe ich ihn schon immer als einen, der zwar von der Position irgendwie nirgends so richtig zuhause ist, aber neben seiner läuferischen Tugenden kann er vorne alles spielen und seinen Anteil beitragen. Er ist für mich ein wenig der Stefan Raab des FCK, weil er überall was kann und eben nicht „DIE Eine“ Position auf dem Feld hat. Mit 29 Jahren ist er auch nicht zu alt.

Keine Ahnung, ob das eine alleinige Entscheidung des Vereins war oder man zwar gesprochen hat (über Geld und Rolle) und sich nicht einig wurde. Das wäre für mich der einzig plausible Grund.

Bei Redondo sind es leider seiner konstanten Verletzungen, die eine Trennung nachvollziehbar machen. Er wurde in den letzten Jahren immer wieder zurückgeworfen und konnte deshalb nicht performen. Kleinhansel und Spahic haben sportlich kaum eine Rolle mehr gespielt, so dass es verständlich ist und Sirch wollte leider nicht bleiben.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Menschlich wie ne Faust aufs Auge auf den Berg gepasst.
Läuferisch und kämpferisch einer der wenigen, die ihr Herz auf dem Platz gelassen haben.
Er hätte einen Anschlußvertrag verdient gehabt.
Ich wünsche ihm alles Gute bei seinem nächsten Verein.
Nur gegen uns darf er ruhig seine 5te Karte absitzen. Und im Rückspiegel seine 10te.
 
„Das war der Lohn für die letzten sechs Jahre. Es ist einfach schön zu sehen, dass es den Leuten wehtut, wenn ein Spieler den Verein verlässt. Von der Art und Weise habe ich einfach hierher gepasst.

Ich war sehr emotional. Nach der Verabschiedung kam mir Marlon mit kullernden Tränen entgegen. Da ging es bei mir dann auch los. Das ist schon hart, einen solchen Verein zu verlassen, den man mit aufgebaut hat, der kurz vor der Versenkung stand. Ich kann erhobenen Hauptes gehen. Wir haben das Stadion gefüllt, die Stadt lebt wieder. Man sieht: Menschlich bin ich hier angekommen. Die ganze Saison war bei mir das Thema, das ich unzufrieden mit meiner Spielzeit war.

Ich hätte der ganzen Mannschaft unheimlich viel geben können, vor allem nach meiner letzten Saison. Ich bin fit wie nie. Das war für mich schade Es geht jetzt zu Ende, ich sehe es als Chance für mich. Ich kann mich irgendwo noch einmal neu erfinden, eine neue Herausforderung annehmen. Ich bin positiv überrascht über die Gespräche, die ich bisher geführt habe. Es ist schön, so eine große Wertschätzung von außerhalb zu bekommen. Es gab Gespräche in Deutschland, aber auch im Ausland. Da geht es dann auch ums internationale Geschäft, was eventuell reizvoll wäre. Ich kam hier her als Junge von nebenan. Der bin ich zum Glück immer noch, ich habe mich nie verändert. Darauf bin ich unheimlich stolz.“

Quelle: RP

-----------------------------------------------------------------

Tut wirklich weh sowas zu lesen, wir haben damit einen der letzten Charaktäre vergrault die sich noch 100% mit dem Verein identifiziert haben, so wie wir es uns alle vorstellen.

Hengen beschwört gebetsmühlenartig jedes Jahr aufs Neue, dass uns die Mentalitätsspieler fehlen die alles für den Verein geben, gefunden hat er sie bisher noch nicht, ganz im Gegenteil...

Deswegen,abschließend nochmal danke an Boris Notzon das er die Vereinsikonen Hanslik,Redono und Ritter verpflichtet hat, wer hätte das kommen sehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben