Andy Brehme

vega

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Allerdings zeigt die Forderung des "Kaisers" nach einem Auffangfond für gescheiterte Profifussballer in was für einer Welt er lebt... also ein gutes Stücke jenseits von gut und böse....


Grundsätzlich könnte man ja schon sowas einrichten, sofern die Aufrechterhaltung von den Spielern selbst getragen würde und nicht vom Steuerzahler.

Ein gewisser Prozentsatz des monatlichen Bruttos (in der aktiven Karriere) , wovon wiederum ein großer Prozentsatz eingefroren wird und dem Spieler erst ab dem soundso-vielten Lebensjahr oder nur in Raten (+Zinsen) zurückgezahlt werden würde.



Mit dem kleineren prozentualen Anteil würden die Gehälter von Mitarbeitern finanziert werden, die bei der "Wiedereingliederung" behilflich wären.



Hört sich vielleicht bißchen seltsam an, aber diese Denke von uns Normalos "Die verdienen in den zehn Jahren doch schon mehr, als ich in drei Leben - die haben ausgesorgt" haben Teile der Profis wahrscheinlich auch verinnerlicht, bis zu dem Zeitpunkt, wo am Monatsanfang nicht mehr das dicke Gehalt überwiesen wird.



Brehme, Lorant, Immel, Ailton, Hartwig, Legat... Scheinbar gäbe es genug potentielle Kandidaten. Und solange der Fond "unter sich" bliebe... Warum nicht?
 

strowbowse

Well-Known Member
http://www.sueddeutsche.de/geld/arbeitslose-fussballer-ausgekickt-rausgekickt-1.1128276http://www.sueddeutsche.de/geld/arbeitslose-fussballer-ausgekickt-rausgekickt-1.1128276



Hier ist von 20-25% der Profis die Rede, die am Ende bei Hartz4 landen. Das finde ich echt krass... wie zur Hölle kann das sein? Das muss doch irgendwie mit geringer geistiger Kapazität zu tun haben. Nicht jeder verdient Millionen, klar. Aber jeder sollte sich Gedanken drüber machen, was nach Tag X ist. Nicht jeder Profi kann Trainer/Manager/... seines Heimatbundesligaclubs werden. Bestes Beispiel, was man machen kann ist z.B. Benjamin Auer. Davor hab ich Respekt.
 

FCK-Schwabe

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Die Wenigsten verdienen so viel dass sie damit all zu lange auskommen, dazu kommt noch der hohe Lebensstandard den sie gewohnt sind. Eigentlich nur logisch dass da Viele Probleme bekommen, schließlich haben die wenigsten eine gescheite Ausbildung/ Studium und selbst wenn: Wer stellt schon einen 30/40 Jährigen ohne jegliche Berufserfahrung ein? Die Jobs rund um den Fussball sind auch sehr begrenzt und eine Karriere als Fussballer qualifiziert auch nicht unbedingt dazu als Trainer oder Funktionär tätig zu werden.
 

strowbowse

Well-Known Member
Bei so etwas hab ich null mitleid. Ich denke, dass es in Liga 1, 2 und wahrscheinlich auch 3 keinen Profi gibt, der nicht Minimum 100.000 Euro verdient. Da sollte es durchaus möglich sein, sich einen tausender im Monat wegzulegen. Das reicht nicht bis ans Ende aller Tage, aber zumindest, bis man die Ausbildung nachgeholt hat. Brehme verkauft hier eine Villa, während ein Azubi in München sich nicht mal eine Einzimmerwohnung ohne Zuschuss finanzieren kann. Das sind echte Probleme.
 

redskin

Moderator
Teammitglied
Da es Brehme & Co nicht interessiert, wenn ich mal Pleite gehen sollte, erspare ich mir in diesem Fall mein Mitleid.
 

FCK-Schwabe

Well-Known Member
Natürlich sind die Probleme meistens "hausgemacht", wer in jungen Jahren schon mit Geld zu geschissen wird lernt halt auch nie damit umzugehen und weiß auch nicht wie man es sich außerhalb des Profifußballs verdient. Dass das bei den weniger intelligenten Fußballern früher oder später schief geht, ist irgendwo klar...(ohne mich jetzt mit dem Fall Brehme näher beschäftigt zu haben)
 

König Otto

Well-Known Member
http://www.sueddeutsche.de/geld/arbeitslose-fussballer-ausgekickt-rausgekickt-1.1128276http://www.sueddeutsche.de/geld/arbeitslose-fussballer-ausgekickt-rausgekickt-1.1128276


Hier ist von 20-25% der Profis die Rede, die am Ende bei Hartz4 landen. Das finde ich echt krass... wie zur Hölle kann das sein? Das muss doch irgendwie mit geringer geistiger Kapazität zu tun haben. Nicht jeder verdient Millionen, klar. Aber jeder sollte sich Gedanken drüber machen, was nach Tag X ist. Nicht jeder Profi kann Trainer/Manager/... seines Heimatbundesligaclubs werden. Bestes Beispiel, was man machen kann ist z.B. Benjamin Auer. Davor hab ich Respekt.


Ich bin bei so Statistiken vorsichtig, denn was ist ein Profi?

Es gibt Spieler die leben in der 4.Liga von ihren 3000€ im Monat und haben keine weiteren Einkünfte, ergo er ist ein Profi, z.B. weil er doch noch auf ne späte Karriere in der 2.Liga träumt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Spieler von Worms, Magdeburg und Co noch nebenbei richtig oder teilweise arbeiten gehen. Und bei den Gehältern ist es klar, dass es nicht für immer reichen wird. Dann bist aber schon 35 und die Karriere ist rum. Wer stellt den nen 35jährigen Azubi ein, der die Schule vor fast 20 Jahren verlassen hat und seitdem auch nicht geistig gearbeitet hat.



Zum Thema Brehme. Kein Mitleid, wer wirklich soviel Geld wie er verdient hat, der kann da kaum schuldlos in Notlage geraten, dass ist über dem Limit gelebt.
 

maddin

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Ich dachte immer, Maddin sei über 40.
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Frankenthaler

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Dann bekommen sie noch Hilfe vom DFB
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da hab ich kein Mitleid wer Millionen auf den Kopfstellt und dann pleite ist hat Pech gehabt.



Ich hab ein guten Tipp für die Pleite Profis geht schaffen wie wir, der Durchschnitt deutsche muss auch mit 1500-2500€ im Monat klar kommen.
 

playerred

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Andy Brehme: Dank Papa Bernd mit links und mit rechts Weltklasse
Horst Konzok

Mit dem sensationellen Gewinn des deutschen Meistertitels 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern hat Weltmeister Andreas Brehme
seine grandiose Fußballerkarriere beendet. Da war er knapp 38. An diesem Montag wird er 60 Jahre alt.

RPplus


 

playerred

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Historie: Andreas Brehme - der Elfmeter-Held von 1990 wird 60
Achim Scheu

Helmut Rahn, Gerd Müller, Andreas Brehme, Mario Götze… diese vier Namen kennt jeder Fußball Fan. Diese vier Spieler haben mit ihren entscheidenden Treffern dafür gesorgt, dass Deutschland vier Mal Weltmeister wurde. 1954, 1974, 1990 und 2014.
Der WM Held von 1990 – Andreas Brehme, wird heute 60 Jahre alt.

 

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